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Dokumentenidentifikation DE102006020138A1 02.08.2007
Titel System und Verfahren zur selektiven Verteilung einer Messvorrichtungskonfiguration bei einem lose gekoppelten autonomen System
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Engel, Glenn R., Loveland, Col., US;
Purdy jun., Glen L., Loveland, Col., US;
Liu, Jerry L., Loveland, Col., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 02.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006020138
Offenlegungstag 02.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.08.2007
IPC-Hauptklasse G01D 21/00(2006.01)A, F, I, 20060502, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Sondenkonfiguration wird bei einem Messsystem erreicht, bei dem Sonden mögliche Konfigurationsdaten abhängig von Bedingungen in einem Bereich gegeben werden, der für den Bereich der Sonde relevant ist. Die möglichen Sondenkonfigurationen umfassen globale Begrenzungen, wie z. B. Zeit, und jede Sonde wählt dann basierend auf den möglichen Konfigurationen eine Konfiguration aus. Bei einem Ausführungsbeispiel kann die Sonde mit einem zentralen Prozessor in Wechselwirkung treten, um die Sondenkonfiguration weiter zu definieren. Bei einem Ausführungsbeispiel können Sonden mit anderen Sonden kommunizieren, sowohl um mit Hilfe dessen ihre Betriebsumgebung zu definieren als auch um optional Konfigurationsdaten an eine andere Sonde zu liefern.

Beschreibung[de]
Querverweis auf verwandte Anmeldungen

Diese Anmeldung bezieht sich auf die gleichzeitig eingereichte und ebenfalls übertragene U.S.-Patentanmeldung Seriennummer [Anwaltsaktenzeichen Nr. 10050640-1] mit dem Titel „SYSTEM AND METHOD FOR OPPORTUNISTIC TRANSMISSION OF TEST PROBE METADATA"; und auf die gleichzeitig eingereichte und ebenfalls übertragene U.S.-Patentanmeldung Seriennummer [Anwaltsaktenzeichen Nr. 10050205-1] mit dem Titel „SYSTEM AND METHOD FOR TEST PROBE MANAGEMENT", deren Offenbarungen hiermit durch Bezugnahme hier aufgenommen sind.

Beschreibung

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Messvorrichtungskonfiguration und insbesondere auf Systeme und Verfahren zur selektiven Verteilung einer Messvorrichtungskonfiguration.

Messsysteme verwenden gewöhnlich eine Anzahl von einzelnen Messvorrichtungen (Sonden), um Daten an bestimmten Orten in dem System zu erhalten, das überwacht wird. Das Messsystem verfolgt gewöhnlich auch jede Sonde, indem dasselbe z. B. ihre Identität, ihren Typ, in welchen Einheiten dieselbe misst usw. kennt. Diese Informationen, die sich auf jede Sonde beziehen (Metadaten genannt), werden in einer Messsystemdatenbank zur Interpretation von Daten von den verschiedenen Sonden und zu Sondenkonfigurationszwecken gespeichert.

Bei einem System mit Tausenden (oder Millionen) von Sonden kann eine Verteilung von Konfigurationsinformationen an die Vorrichtungen sowohl für den Server als auch die Sonden eine Belastung sein. Es sei beispielsweise ein System betrachtet, das zwanzigtausend unterschiedliche Konfigurationen aufweist, die auf Kriterien wie den folgenden basieren: Zeit, Ort oder eine andere gemessene Größe. Es wäre aufwändig, den gesamten Satz von Konfigurationsdaten an jede Sonde zu übermitteln, sowohl hinsichtlich Netzwerkbandbreite als auch Sondenressourcen. Die Sonden müssen jedoch wissen, wie ihre aktuelle Konfiguration zu jedem gegebenen Moment aussehen soll, und einen Konfigurationsserver häufig um Rat zu fragen würde die Kommunikationsanforderungen erheblich steigern.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sonde zur Verwendung bei einem Messsystem, ein Verfahren zur Verwendung bei einem Messsystem und ein Messsystem mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine Sonde gemäß Anspruch 1 oder 21, ein Verfahren gemäß Anspruch 12 sowie ein System gemäß Anspruch 25 gelöst.

Eine Sondenkonfiguration wird bei einem Messsystem erreicht, bei dem Sonden mögliche Konfigurationsdaten abhängig von Bedingungen in einem Bereich gegeben werden, der für den Bereich der Sonde relevant ist. Die möglichen Sondenkonfigurationen umfassen globale Begrenzungen, wie z. B. Zeit, und jede Sonde wählt dann basierend auf den möglichen Konfigurationen eine Konfiguration aus. Bei einem Ausführungsbeispiel kann die Sonde mit einem zentralen Prozessor in Wechselwirkung treten, um die Sondenkonfiguration weiter zu definieren. Bei einem Ausführungsbeispiel können Sonden mit anderen Sonden kommunizieren, sowohl um mit Hilfe dessen ihre Betriebsumgebung zu definieren als auch um optional Konfigurationsdaten an eine andere Sonde zu liefern.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Ausführungsbeispiel eines Mehrsondenmesssystems;

2 ein Ausführungsbeispiel einer Sonde, die verschiedene Steuerungen zum Senden von Metadaten aufweist; und

3 ein Ausführungsbeispiel einer Sondenkonfigurationsanordnung für ein Messsystem.

1 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel 10 eines Testmesssystems, das eine Mehrzahl von beabstandeten Sonden aufweist. Die hier gelehrten Konzepte können bei einem derartigen System verwendet werden oder können bei einem beliebigen System verwendet werden, bei dem ein Datensammlungspunkt Metadaten (oder Parameterdaten) für jede Sonde aufweist. Bei der folgenden Erörterung wird ein Testsystem beschrieben, bei dem die Metadaten von den verschiedenen Sonden, wie z. B. von Sonden 20-1 bis 20-N, an den Datensammlungspunkt übermittelt werden. Bei diesem Beispiel ist Sensor 20-1 ein Sensor, der z. B. Temperaturablesungen erzeugt und konzipiert ist, um seine Metadaten (falls Metadaten erforderlich sind) auf Anforderung eines Testsystems zu berichten. Der Sensor könnte, falls dies erwünscht ist, konzipiert sein, um gelegentlich einen Teil oder alle seiner Metadaten zu senden, indem eine reguläre geplante Temperaturablesung weggelassen wird, oder derselbe könnte zufällig die Metadatenübertragung (z. B. einmal pro Stunde, einmal pro Tag usw.) einfügen, oder derselbe könnte darauf warten, dass sein Batteriepegel hoch ist, oder derselbe könnte andere opportunistische Kriterien verwenden, die für seine Situation nützlich sind.

Bei dem Ausführungsbeispiel von 1 werden die Daten von der Sonde 20-1 über ein Netzwerk 12 entweder drahtlos oder durch eine Drahtleitung oder durch eine Kombination derselben an eine Datensammlung 11 gesendet. Es sei auch darauf hingewiesen, dass kein Netzwerk verwendet werden muss, sondern stattdessen einige oder alle Kommunikationen bzw. Übermittlungen von den Sonden 20-1 bis 20-14 Punkt-zu-Punkt unter Verwendung von ein oder mehr Drahtlosprotokollen, wie z. B. dem Bluetooth-Protokoll, sein können.

2 zeigt ein Ausführungsbeispiel 20 einer Sonde, die verschiedene Steuerungen zum Senden von Metadaten aufweist. Bei dem Ausführungsbeispiel werden Metadaten, die in einer Speicherung 21 enthalten sind, und Daten von der Sonde (z. B. Daten, die über einen Eingang 25 erhalten werden) in einer Speicherung 23 gespeichert. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den Speicherungen 21 und 23 um die gleiche Speicherung handeln kann, falls dies erwünscht ist. Es sei auch darauf hingewiesen, dass die gemessenen Daten, die von der Sonde 20 gesendet werden, nicht gespeichert werden müssen und direkt von dem Eingang 25 gesendet werden können, wenn dieselben gesammelt werden. Der Eingang 25 kann Daten messen oder Daten erfassen oder Bedingungen erfassen und die Ergebnisse des „Erfassens" berichten. Außerdem können Daten von anderen Sensoren an den Eingang 25 geliefert werden. Bei der vorliegenden Erörterung umfassen gemessene Daten, die von der Sonde 20 gesendet werden, einen beliebigen Modus oder eine beliebige Art des Sammelns und Sendens derartiger Daten. Bei dem Ausführungsbeispiel werden Daten unter der Steuerung eines Prozessors 22 und eines Kommunikators 24 gesendet.

Steuereinheiten 201-206 ermöglichen verschiedene opportunistische Metadatenübertragungen, wie es in der im Vorhergehenden angeführten Patentanmeldung mit dem Titel „SYSTEM AND METHOD FOR TEST PROBE MANAGEMENT" erörtert ist, wobei jede derartige Metadatenübertragung normalerweise weniger ist als alle Metadaten, die für Daten notwendig sind, die in einer Vorrichtung gesammelt werden, wie z. B. Vorrichtung 11 in 1, um die Daten, die von der Sonde gesendet werden, voll zu verwenden. Es sei auch darauf hingewiesen, dass nicht alle Sonden alle Steuerungen 201-206 benötigen, und dass Sonden andere Steuerungen oder Zeitgeber oder Sensoren, wie z. B. eine Bestimmung der geographischen Position 27, zum Steuern anderer opportunistischer Ereignisse aufweisen können. In vielen Situationen sind derartige opportunistische Datenübertragungen nicht erforderlich und Metadaten können alle gleichzeitig gesendet werden, falls derartige Metadaten erforderlich sind.

3 zeigt ein Ausführungsbeispiel 30 einer Sondenkonfigurationsanordnung für ein Messsystem. Prozess 301 empfängt Daten von einer Sonde, und Prozess 302 bestimmt, ob es sich dabei um eine Sonde handelt, die neu konfiguriert werden muss (wie z. B. eine neue Sonde oder eine Sonde, deren Konfiguration aus irgendeinem Grund geändert werden muss). Falls die Sonde nicht konfiguriert werden muss, dann speichert Prozess 303 die Daten von der Sonde auf die gewöhnliche Weise.

Falls die Sonde konfiguriert oder neu konfiguriert werden muss, bestimmt Prozess 304, ob genug Konfigurationsinformationen (wie z. B. Metadaten) verfügbar sind. Ist dies nicht der Fall, müssen die Metadaten-Daten über Prozess 309 gesammelt werden.

Prozess 305 greift auf die existierenden Metadaten (oder andere Konfigurationsdaten) zu, um eine Sondenkonfiguration zu bestimmen. Prozess 306 bestimmt basierend auf Metadaten (oder anderen Informationen, die eine ordnungsgemäße Bestimmung einer Sondenkonfiguration ermöglichen), ob eine Sonde (oder ein Satz von Sonden) die Konfiguration ändern sollte. Falls eine neue Konfiguration erforderlich ist, dann sammelt Prozess 307 einen Satz von „Vorschlägen" bezüglich der neuen Konfiguration, und Prozess 308 sendet die Neukonfigurationsvorschläge an die Sonde (oder Sonden).

Diese Kommunikation kann über eine oder mehr Verbindungen, wie z. B. das Netzwerk 12, 1, erfolgen. Die Kommunikation kann Punkt-zu-Punkt sein, unter Verwendung eines beliebigen gewünschten Kommunikationsmediums, einschließlich Drahtleitung oder drahtlos, und unter Verwendung von beliebigen ein oder mehr Kommunikationsprotokollen. Es sei darauf hingewiesen, dass eine Kommunikation zu und von einer beliebigen Sonde nicht die gleiche sein muss wie eine Kommunikation zu einer beliebigen anderen Sonde. Es sei auch darauf hingewiesen, dass es sich bei den Konfigurationsdaten um ein Softwaremodul zum Laufen in der Sonde handeln kann. Dieses Softwaremodul steuert dann, wenn es aktiviert ist, zumindest teilweise die Operation der Sonde.

Die „Vorschläge", die durch Prozess 307 verwendet werden, geben einige minimale Konfigurationshinweise an den Server (z. B. Datensammlung 11, 1), so dass der Server der Sonde einen relevanten Teilsatz der globalen Konfiguration liefern kann. Außerdem kann die Konfiguration, die der Sonde gegeben wird, Grenzen (Zeit und Ort) aufweisen, die es ermöglichen, dass die Sonde selbst entscheidet, wann es an der Zeit ist, ihre Konfiguration aus den gelieferten Vorschlägen aufzufrischen. Die Vorschläge können in einer Datenspeicherung, wie z. B. Speicherung 21 oder 23, oder in einer getrennten Speicherung (nicht gezeigt) gespeichert werden und werden z. B. durch eine Konfigurationsaktualisierung 207, 2, gesteuert, die zusammen mit dem Prozessor 22 wirksam ist.

Ein Beispiel für eine Operation wäre, dass eine Sonde die Datensammlung 11 (1) kontaktiert und ihren aktuellen Standort und ihre Fähigkeiten liefert. Die Datensammlung (Server) untersucht ihre Datenbank (wie im Vorhergehenden erörtert) und wählt eine relevante Konfiguration basierend auf einem Bereich um den aktuellen Sondenstandort und der Zeit aus. Zum Beispiel könnten Konfiguration innerhalb eines 20km-Begrenzungskastens als für eine Vorrichtung relevant betrachtet werden, während es für eine andere Vorrichtung Konfigurationen innerhalb eines 300m-Begrenzungskastens sein können.

Durch ein Anwenden eines Begrenzungskastens bei der Liste von potentiellen Konfigurationen (Vorschlägen) werden nur die Konfigurationen, die derzeit relevant sind oder möglicherweise bald relevant sein werden, an die Sonde übermittelt. Außerdem sind die Konfigurationen selbst mit einer globalen Begrenzungsspezifikation (wie z. B. Zeit) ausgestattet, die bestimmt, wann eine Sonde sich dazu entscheiden sollte, ihre Konfigurationsliste aufzufrischen. Es ist auch möglich, dass die Sonden (über Metadaten oder andere Übermittlungen) Hinweise dahingehend an den Server liefern, welchen Typ von Begrenzungen dieselbe bevorzugt oder verarbeiten kann. Die Sonde nimmt die Konfigurationen auf und wählt aus, welche aktiv sein sollen (null oder mehr).

Die Sonde überwacht z. B. unter der Steuerung des Prozessors 22 und der Konfigurationsaktualisierung 207 den Begrenzungskasten für den Satz von Konfigurationen und kontaktiert den Server für eine Aktualisierung, wenn die Begrenzung überschritten wird. Bei einem Ausführungsbeispiel könnte der Begrenzungskasten für eine Konfigurationsauffrischung z. B. 75 % des Bereichs sein, der durch die Konfigurationen abgedeckt wird, die an die Sonde geliefert werden. Somit können einer Sonde vorgeschlagene Konfigurationen gegeben werden, die innerhalb eines 20km-Bereichs gültig sind, dieselbe kann jedoch angewiesen werden aufzufrischen (oder neue „Vorschläge" zu erhalten), wenn sich die Sonde aus einem 15km-Bereich hinausbewegt. Dies ermöglicht es der Sonde, aktiv zu bleiben, wenn dieselbe sich einer Begrenzung nähert, während Zeit vorgesehen ist, um neue Konfigurationen zu erhalten.

Eine Konfigurationsbegrenzung könnte z. B. die folgenden Felder enthalten: Ortbegrenzungskasten, der als zwei Ecken spezifiziert ist; Start- und Stoppzeit; und Beteiligungsprozentsatz.

Der Beteiligungsprozentsatz spezifiziert die Wahrscheinlichkeit, dass die Sonde diese bestimmte Konfiguration auswählt. Falls z. B. der Beteiligungsprozentsatz 10 betrüge, dann würde ein einzelne Sonde nur in 10 % der Zeit entscheiden, die Konfiguration zu verwenden. Dies ermöglicht es dem System, überschüssige Daten einzuschränken (ohne einzelne Sonden anzuweisen, das Verhalten zu verändern), wenn eine große Anzahl von Sonden vorliegt, die in der Lage sein können, die gleiche Messung vorzunehmen.

Zusätzliche Konfigurationsspezifikationen könnten Aspekte wie die folgenden umfassen: Batteriepegel, Signalstärke, Geschwindigkeit, Zeit (z. B. Minute, Stunde, Tag, Jahr usw.) oder eine beliebige Anzahl von anderen Kriterien. Zum Beispiel könnte eine Sonde angewiesen werden, nur Daten zu sammeln, wenn ihre Geschwindigkeit (oder die Geschwindigkeit, die dieselbe misst) sich mit mehr als 30 mph (ca. 50 km/h) bewegt, vielleicht wie es durch die Bestimmung der geographischen Position 27 bestimmt ist.

Dieses System weist mehrere Vorteile auf. Zum Beispiel müssen nur Konfigurationen, die für eine bestimmte Sonde relevant sind, an die Sonde übermittelt werden. Die Sonde selbst kann den Übergang von einer Konfiguration zu einer anderen verwalten, und der Server muss nur konsultiert werden, wenn die Sonde entscheidet, dass ihre Konfiguration bald abläuft. Diese Prozedur verringert eine Kommunikationsbandbreite und ermöglicht, dass Sonden „in Ansammlung" anstatt einzeln verwaltet werden (z. B. Beteiligungsprozentsatz).

Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile im Detail beschrieben worden sind, sei darauf hingewiesen, dass verschiedene Veränderungen, Ersetzungen und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne von der Wesensart und dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie dieselbe durch die angehängten Ansprüche definiert ist.

Außerdem soll der Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung nicht auf die bestimmten Ausführungsbeispiele des Prozesses, der Maschine, der Herstellung, der Materialzusammensetzung, der Einrichtungen, Verfahren und Schritte, die in der Beschreibung beschrieben sind, beschränkt sein. Wie es für einen Fachmann ohne weiteres aus der Offenbarung der vorliegenden Erfindung ersichtlich ist, können Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte, die derzeit existieren oder noch zu entwickeln sind, die im Wesentlichen die gleiche Funktion durchführen oder im Wesentlichen das gleiche Ergebnis erzielen wie die entsprechenden hier beschriebenen Ausführungsbeispiele, gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Dementsprechend sollen die angehängten Ansprüche innerhalb ihres Schutzbereichs derartige Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte umfassen.


Anspruch[de]
Sonde (20-1) zur Verwendung bei einem Messsystem, wobei die Sonde folgende Merkmale aufweist:

einen Speicher (21) zum Speichern von Daten, die sich auf mögliche Konfigurationen für die Sonde beziehen;

einen Prozessor (22) zum Auswählen einer der möglichen Sondenkonfigurationen.
Sonde gemäß Anspruch 1, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Ortsbestimmungsvorrichtung (27); und wobei die möglichen Sondenkonfigurationen folgende Merkmale aufweisen:

Ortsparameter zur Verwendung durch den Prozessor, um eine Konfiguration aus den möglichen Konfigurationen zumindest teilweise basierend auf einem bestimmten Standort der Sonde auszuwählen, wie es durch die Messsystemsteuerung vorgeschlagen ist.
Sonde gemäß Anspruch 2, bei der der Prozessor ferner wirksam ist, um die Sondenkonfiguration von Zeit zu Zeit abhängig von einem bestimmten Standort der Sonde zu ändern. Sonde gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Prozessorauswahl einer Sondenkonfiguration von Faktoren abhängt, die für die Sonde spezifisch sind. Sonde gemäß Anspruch 4, bei der die spezifischen Faktoren aus folgender Liste ausgewählt sind:

Anzahl von anderen Sonden in einem definierten Bereich; Konfigurationen von Sonden in einem definierten Bereich; eine Wahrscheinlichkeitstabelle, die in die Sonde eingebaut ist, für jede mögliche Auswahl; Anzahl von Messungen, die von einem bestimmten Typ durch die Sonde vorgenommen werden; Beteiligungsprozentsatz, Messwerte, Konnektivitätsstatus, Zeit.
Sonde gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Kommunikationsvorrichtung (24) zum Übermitteln von Parametern, die sich auf die Sonde beziehen, an einen Datensammelpunkt (11).
Sonde gemäß Anspruch 6, bei der die möglichen Sondenkonfigurationen von dem Datensammelpunkt an die Sonde übermittelt werden. Sonde gemäß Anspruch 7, bei der die möglichen Konfigurationen von den Sondenparametern abhängen, die von der Sonde übermittelt werden. Sonde gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die möglichen Sondenkonfigurationen von einem Datensammelpunkt an die Sonde übermittelt werden. Sonde gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die möglichen Sondenkonfigurationen zumindest teilweise von einer anderen Sonde an die Sonde übermittelt werden. Sonde gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die möglichen Sondenkonfigurationsdaten zumindest ein ausführbares Softwaremodul sind. Verfahren zur Verwendung bei einem Messsystem, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Empfangen von Konfigurationsdaten an einer Mehrzahl von beabstandeten Sonden (20-1 bis 20-N), wobei die Konfigurationsdaten für jede Sonde eine Liste von möglichen Konfigurationen für die Sonde sind; und

Auswählen (22, 30) einer Konfiguration zur Verwendung durch die Sonde von der Liste von möglichen Konfigurationen unter der Steuerung jeder Sonde.
Verfahren gemäß Anspruch 12, das ferner folgenden Schritt aufweist:

Übermitteln von Messungen (24) gemäß den Konfigurationsdaten.
Verfahren gemäß Anspruch 13, bei dem die Messungen an das Messsystem übermittelt werden. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, das ferner folgenden Schritt aufweist:

Übermitteln von Metadaten von den Sonden an das Messsystem.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, bei dem die Konfigurationsdaten zumindest teilweise von dem Messsystem an die Sonden übermittelt werden. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, bei dem die Konfigurationsdaten zumindest teilweise von einer anderen der Sonden an die Sonden übermittelt werden. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 17, bei dem der Prozessor (22) ferner wirksam ist, um die Sondenkonfiguration von Zeit zu Zeit abhängig von einem bestimmten Standort der Sonde zu ändern. Sonde gemäß einem der Ansprüche 12 bis 18, bei der die Prozessorauswahl einer Sondenkonfiguration von Faktoren abhängt, die für die Sonde spezifisch sind. Sonde gemäß Anspruch 19, bei der die spezifischen Faktoren aus folgender Liste ausgewählt sind:

Anzahl von anderen Sonden in einem definierten Bereich; Konfigurationen von Sonden in einem definierten Bereich; eine Wahrscheinlichkeitstabelle, die in die Sonde eingebaut ist, für jede mögliche Auswahl; Anzahl von Messungen, die von einem bestimmten Typ durch die Sonde vorgenommen werden; Beteiligungsprozentsatz, Messwerte, Konnektivitätsstatus, Zeit.
Sonde zur Verwendung bei einem Messsystem, wobei die Sonde folgende Merkmale aufweist:

eine Einrichtung zum Empfangen einer Liste von möglichen Konfigurationsdaten; und

eine Einrichtung zum Konfigurieren der Sonde mit einem der empfangenen möglichen Konfigurationsdaten.
Sonde gemäß Anspruch 21, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung zum Übermitteln von Messungen gemäß den Konfigurationsdaten.
Sonde gemäß Anspruch 22, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung zum Übermitteln der Messungen an das Messsystem.
Sonde gemäß Anspruch 23, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Einrichtung zum Übermitteln von Metadaten an das Messsystem.
Messsystem, das folgende Merkmale aufweist:

eine Mehrzahl von beabstandeten Sonden (20-1 bis 20-N);

Kommunikationsverbindungen von einem zentralen Verarbeitungssystem zu zumindest einigen der Sonden; und

eine Konfigurationssteuerung bei der Sonde zum Konfigurieren der Sonde basierend auf ausgewählten Konfigurationsdaten, die von dem zentralen Verarbeitungssystem über die Kommunikationsverbindung zu der Sonde empfangen werden.
Messsystem gemäß Anspruch 25, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

eine Kommunikationssteuerung zumindest bei einigen der Sonden zum Senden von Metadaten von den Sonden zu dem zentralen Verarbeitungssystem.
Messsystem gemäß Anspruch 26, bei dem die Konfigurationsdaten für eine bestimmte Sonde zumindest teilweise auf Metadaten basieren, die von der bestimmten Sonde übermittelt werden.






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