| Dokumentenidentifikation |
DE112005002148T5 02.08.2007 |
| Titel |
Verfahren zum Transportieren von Objekten langer Länge durch eine Vakuumkammer und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens |
| Anmelder |
Nikitina, Elena Evgenievna, St. Petersburg, RU |
| Erfinder |
Nikitina, Elena Evgenievna, St. Petersburg, RU |
| Vertreter |
WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 80336 München |
| DE-Aktenzeichen |
112005002148 |
| Vertragsstaaten |
AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM |
| WO-Anmeldetag |
25.08.2005 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/RU2005/000436 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2006031151 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
23.03.2006 |
| Date of publication of WO application in German translation |
02.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
02.08.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B21B 45/04(2006.01)A, F, I, 20050825, B, H, DE
|
| Beschreibung[de] |
|
Technisches Gebiet
Das vorgeschlagene Verfahren und die vorgeschlagene Vorrichtung betreffen
die Vakuumtechnik, insbesondere die Technologie eines Abdichtens von Arbeitsräumen
von Vakuumvorrichtungen und können zur Abdichtung des Eingangs in die Vakuumkammer
wie auch zum Entfernen von Objekten langer Länge aus der Kammer ohne Aufheben
des Vakuums am Ausgang verwendet werden.
Stand der Technik
Es sind Verfahren bekannt zum Einsetzen von Objekten in eine Vakuumkammer
und Vorrichtungen zur Ausführung eines solchen Einsetzens (SU-Erfinderzertifikate
Nr. 337447, 341877, 834244, 901356, 935141, 1113196, 1319391, 1482978, 1570863,
1695704, 1700843, 1749279; RU-Patente Nr. 2023747, 2023748, 2034095, 2076293, 2084556,
2135315, 150698; US-Patente Nr. 2983294, 3182176, 3959104; GB-Patente Nr. 948554,
2237762, 2239200; DE-Patente Nr. 1910952, 2214590, 2844434; FR-Patente Nr. 2496523,
2675719, 2664510; BE-Patent Nr. 753342; JP-Patente Nr. 5561318, 58238848; Maksimov
L. Yu., Krivonos G.A., Environment friendly methods for cleaning metal in flow,
Heavy Machine Building, 1997, Nr. 5, S. 35-36 (rus.); Litvinov V.K., Morozov L.P.,
A study of electrical characteristics of arc-plasmous process of round profile metal
stripping, Advances of Higher Education, „Ferrous Metallurgy", 1982, No.
4 (rus.); Bulat V. E., Esterlis M.Kh., Stripping metallic objects from calx, oxide
film and dirt by using an electric arc discharge in vakuum, Physics and Chemistry
of Materials Processing, 1987, Nr. 3, S. 49–53 (rus.), etc.)
Von allen bekannten Verfahren und Vorrichtungen wird das „Verfahren
zum Vakuumbogen-Abziehen von Draht und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens"
(RU-Patent Nr. 2181636, B21B 45/04, 2000) als dasjenige angesehen, das an das vorgeschlagene
am ehesten erinnert, und ist daher als die nächstkommende Analogie ausgewählt
worden.
Gemäß dem bekannten Verfahren wird das Abziehen des Drahts
durch Abwickeln der Drahtspule, Zusammenschweißen der nacheinander eingeführten
Drahtenden zum Leeren der Spulen, Einsetzen des Drahts in das Dichtungseingangssegment
der Vakuumkammer, Bewegen des Drahts durch die Zone einer Vakuumbogenentladung zwischen
der Elektrodenanordnung und dem Draht, und Entfernen des abgezogenen Drahts aus
der Kammer ohne Aufheben des Vakuums durchgeführt.
All diese Vorgänge sind dazu vorgesehen, Rollrückstände
(calx) und Rost von dem Stab bzw. der Stange und dem Draht abzuziehen (zu verarbeiten).
Eine Technologie einer Wärmebehandlung durch Glühen oder Oberflächentemperieren
in Vakuum ist kürzlich entworfen worden.
Heutige Verfahren zum Abdichten des Eingangs und des Ausgangs von
Objekten (Produkten) langer Länge in und aus einer) Vakuumkammer arbeiten in
der Praxis schlecht. Ihr Hauptnachteil ist eine kurze Arbeitsdauer aufgrund einer
sehr hohen Rate eines Verbrauchs von Dichtungsmaterial, falls die Härte eines
solchen Dichtungsmaterials geringer als diejenige von Oxiden und von Stangen- oder
Drahtmaterial ist. Falls die Härte des Materials einer Dichtungseinheit höher
als diejenige von Oxiden und der Stange oder des Drahts ist, treten Grat- bzw. Riefenbildung
bzw. Festfressen auf, welche die Stange oder den Draht zerreissen und den Prozess
des Drahtabziehens unterbrechen. In diesem Fall muss der Prozess des Draht- oder
Stangenabziehens vollständig angehalten werden, um die beschädigten Dichtungseinheiten
zu ersetzen oder den Bruch zu beseitigen, was zu einem zusätzlichen Verbrauch
von Zeit und Material und demzufolge einem geringeren Ertrag an abgezogenem Draht
oder an abgezogener Stange führt.
Im übrigen wird das bekannte Verfahren nur zur Verarbeitung von
Draht in der Vakuumkammer verwendet, ermöglicht aber nicht die Beschickung
und Entnahme anderer Formen von Objekten langer Länge wie etwa eines Metallbandes
und anderer Arten aufgerollten Materials.
Es ist auch zu erwähnen, dass die Entwicklung von Dichtungseinheiten
für Eingabe und Ausgabe von Objekten langer Länge in die und aus der Vakuumkammer
eine komplizierte originär technische Aufgabe ist, deren Lösung die Auswahl
von teurem Material hoher Qualität und geeigneter Verfahren zu deren Erhaltung
bei Verwendung über lange Zeiträume betrifft.
Offenbarung der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Bereich von
Möglichkeiten des Verfahrens auszuweiten und Eingabe und Ausgabe von Objekten
langer Länge in die und aus der Vakuumkammer zu ermöglichen, die Effizienz
ihrer Verarbeitung zu erhöhen und die Standzeit von Dichtungseinheiten auf
der Grundlage dieses Verfahrens zur Verarbeitung von Objekten langer Länge
zu erhöhen.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst unter Verwendung eines solchen
Verfahrens zum Transport von Objekten langer Länge durch die Vakuumkammer,
welche den Transport des Objekts langer Länge durch die Eingangsdichtungseinheit,
durch die Vakuumkammer, wie auch durch die Ausgangsdichtungseinheit
umfasst. Der Unterschied zwischen der Erfindung und dem Prototypen besteht darin,
dass den Eingangs- und Ausgangsdichtungseinheiten gemäß dem Verbrauch
hiervon das monolithische Dichtungsmaterial unter einem Druck zugeführt wird,
welcher ausreicht, um den Transport des Objektes langer Länge durch die Vakuumkammer
ohne Aufheben des Vakuums zu ermöglichen. Abfallendes Dichtungsmaterial wird
von der Oberfläche eines Objekts langer Länge wie auch von der Vakuumkammer
und aus den Hohlräumen hinter der Eingangsdichtungskammer und vor der Ausgangsdichtungskammer
entfernt; das Dichtungsmaterial wird gemäß dem Verbrauch hiervon wieder
zugeführt.
Dichtungsmaterial wird vorab auf Partikel reduziert, welche die Größe
eines Spalts zwischen dem zu transportierenden Objekt langer Länge und dem
Körper der Dichtungseinheit übersteigen.
Die Härte des Dichtungsmaterials wird erhöht, bevor es in
die Körper der Dichtungseinheiten befördert wird.
Das zu transportierende Objekt langer Länge wird geschmiert,
bevor es in die Dichtungseinheiten eintritt.
Abfallendes Dichtungsmaterial wird mehrere Male wiederverwendet, nachdem
es wiederaufbereitet wurde.
Die Vorrichtung zum Transportieren von Objekten langer Länge
durch die Vakuumkammer weist eine Vakuumkammer, Vorrichtungen zur Verarbeitung des
Objekts langer Länge innerhalb derselben, Eingangs- und Ausgangsdichtungseinheiten,
und das System zum Transport von Objekten auf. Der Unterschied zwischen dem Prototypen
und der Erfindung besteht in der Tatsache, dass die Erfindung zusätzlich mit
Mechanismen zum Befördern des monolithischen Dichtungsmaterials in die Dichtungseinheiten
unter einem Druck ausgestattet ist, welcher ausreicht, um den Transport des Objekts
langer Länge durch die Dichtungseinheiten und die Vakuumskammer zu ermöglichen,
ohne das Vakuum aufzuheben. Die Erfindung weist auch eine Vorrichtung zum Entfernen
von abfallendem Dichtungsmaterial von der Oberfläche des Objekts langer Länge
wie auch aus der Vakuumkammer und hinter der Eingangsdichtungseinheit und vor der
Ausgangsdichtungseinheit auf, falls mehrere solcher Einheiten nacheinander an dem
Eingang und dem Ausgang der Vakuumkammer verwendet werden.
Für den Zweck einer höheren Zuverlässigkeit und einer
längeren Arbeitsdauer der Vorrichtung zur Vakuumbogenverarbeitung von Produkten
langer Länge sind an dem Eingang und dem Ausgang mehrere Dichtungseinheiten
nacheinander eingebaut. In diesem Fall sind die Spalte zwischen Dichtungseinheiten
abgedichtet, und abfallendes Dichtungsmaterial wird konstant aus den Spalten zwischen
den Dichtungseinheiten, von der Oberfläche des zu transportierenden Objekts
langer Länge und aus der Vakuumkammer entfernt. Ein solches Dichtungsmaterial
kann in Abhängigkeit von seinen Eigenschaften mehrfach wiederverwendet werden.
Das Dichtungsmaterial kann monolithisch (Schnur bzw. Strang, Platte,
etc.) oder in der Form reduzierter Klumpen oder Fasern vorliegen, oder es kann ursprünglich
gasförmig oder flüssig sein, aber vor Beförderung in den Körper
einer Dichtungseinheit gehärtet werden (Physical Encyclopaedia, Moskau, Academic
Publishing House „Comprehensive Russian Encyclopaedia", 1995, Seite 506),
das heißt seine Härte wird mittels Kühlung, Polymerisation, Vulkanisierung
oder Zusatz von Zusatzstoffen etc. erhöht, was in der Vorrichtung zur Erhöhung
der Härte des Dichtungsmaterials durchgeführt wird.
Beschreibung der Ausführungsformen
Die Erfindung wird durch Figuren dargestellt, welche Aufbauschemata
von Vorrichtungen zeigen, die das vorgeschlagene Verfahren von in die Vakuumkammer
eingegebenen Objekten langer Länge verwirklichen: 1
zeigt das Schema einer Eingangsdichtungseinheit (die Ausgangseinheit ist ähnlich),
die in die Vakuumkammer führt, in dem Fall einer Zufuhr monolithischen Dichtungsmaterials
(Längsschnitt), 2 das gleiche Schema einer Dichtungseinheit
(Querschnittsansicht aus B-B). 3 zeigt das Schema von
Dichtungseinheiten in dem Fall einer Zufuhr granulierten Dichtungsmaterials (Längsschnitt),
4 zeigt das gleiche Schema im Querschnitt B-B.
5 zeigt das Schema einer Dichtungseinheit, in welcher
das Dichtungsmaterial in plastischer bzw. pastöser oder flüssiger Form
oder gasförmig zugeführt werden kann (Längsschnitt), und
6 zeigt das gleiche Schema im Querschnitt B-B.
Die Figuren zeigen die folgenden Bauteile:
- 1
- Dichtungseinheitskörper
- 2
- Verbrauchbares Dichtungsmaterial
- 3
- Dichtungsmaterialzufuhrmechanismus
- 4
- Dichtungsmaterialhärtungsvorrichtung
- 5
- Vakuumkammer
- 6
- Zu transportierendes Objekt (Draht, Band etc.)
- 7
- Abfalldichtungsmaterialsammelvorrichtung
- 8
- Abfall-Dichtungsmaterial
- 9
- Vorrichtung zum Entfernen des Dichtungsmaterials von dem zu
- transportierenden Objekt
- 10
- Schleusenkammer zur Entfernung des abfallenden Dichtungsmaterials aus der Vakuumkammer
- 11
- Zufuhrbehälter für granuliertes Dichtungsmaterial
- 12
- Objektschmiereinheit
- 13
- Dichtungsmaterialgranulierungsmechanismus
- A
- Spalt zwischen dem Objekt und dem Dichtungseinheitskörper
- C
- Zufuhr von plastischem, flüssigem oder gasförmigem Dichtungsmaterial
Ein transportierbares bzw. zu transportierendes Objekt 6
wird durch zwei (möglicherweise eine oder mehr) Eingangsdichtungseinheiten
mit einem Körper 1 in eine Vakuumkammer 5 eingeführt.
Ein Dichtungsmaterial 2 berührt das Objekt 6 mit der Hilfe
eines Zufuhrmechanismus 3. Das Dichtungsmaterial 2, welches Spannkraft
und Elastizität unter Druck aufweist, dichtet einen Spalt A zwischen dem Dichtungseinheitskörper
und dem Objekt 6 ab, wenn es in die Vakuumkammer eintritt (aus der Vakuumkammer
austritt), wodurch ein solches Dichtungsmaterial verhindert, dass freie Luft in
die Vakuumkammer 5 eintritt. Während des Arbeitsprozesses wird das
Dichtungsmaterial 2 verbraucht und mittels der Bewegung des Objekts in
die Abfalldichtungsmaterialsammelvorrichtung 7 bewegt; in der Vakuumkammer
wird abfallendes Dichtungsmaterial mittels einer Vorrichtung 9 von dem
Objekt 6 entfernt und durch die Schleusenkammer 10 aus der Vakuumkammer
herausgeführt. Um den Verschleiß des Dichtungsmaterials zu verringern,
ist vor der Dichtungseinheit eine Objektschmiereinheit 12 eingebaut.
Bei dem Prozess eines Verbrauchs von Dichtungsmaterial 2
wird solches Material durch den Mechanismus 3 zusätzlich in die Dichtungseinheit
1 ge- bzw. befördert. Falls Dichtungsmaterial in der Form von Platten
oder Schnüren bzw. Strängen vorliegt, werden neue Dichtungsmaterialeinheiten
im Verlauf seines Verbrauchs angebracht.
Beim Verbrauch von granuliertem Dichtungsmaterial wird zusätzliches
Material durch den Zufuhrmechanismus 3 in Zufuhrbehälter
11 befördert.
Plastisches, flüssiges oder gasförmiges Dichtungsmaterial
läuft durch die Dichtungsmaterialhärtungsvorrichtung 4, um die
Erfüllung seiner Abdichtungsfunktionen zu ermöglichen.
Die Möglichkeit und Effizienz des vorgeschlagenen Verfahrens
zum Transportieren von Objekten langer Länge durch eine Vakuumkammer und der
Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens sind unter Verwendung experimenteller
Einrichtungen der Kapitalgesellschaft „Klaster" (St. Petersburg, Russland)
bestätigt worden. Es wurden zwei Vorrichtungen geprüft – eine zum
Transportieren einer Stahlstange von 6,5 mm im Durchmesser durch eine Vakuumkammer,
und die andere für ein Stahlband mit einem Profil von 200 × 2,5 mm. Beide
Vorrichtungen wurden gemäß dem in 1 gezeigten
Schema aufgebaut. Für die Stange wurde gegen Öl und Leichtbenzin beständiger
Gummi in der Form eines Strangs von 20 mm im Durchmesser als das Dichtungsmaterial
verwendet, während für das Stahlband öl- und leichtbenzinbeständiger
Gummi in der gleichen Strangform wie auch in der Form von Gummiplatten von 200 ×
20 mm im Profil verwendet wurde. An dem Eingang in die Vakuumkammer wurden sowohl
die Stange als aus das Stahlband mit Vakuumöl geschmiert, bevor sie in die
Dichtungseinheiten eintraten. Die Prüfungen bestätigten die hohe Effizienz
des vorgeschlagenen Verfahrens zum Transportieren von Objekten langer Länge
durch eine Vakuumkammer und der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
In der Vakuumkammer wurde ein Vakuum von 5,0 Pa für acht Stunden durch fortgesetzten
Betrieb von Evakuierungssystemen (z. B. Vakuumpumpe und Verstärkerpumpe) aufrechterhalten.
Es wurden 3,3 Tonnen der Stange und 4,9 Tonnen des Stahlbandes verarbeitet, was
zu einem Verbrauch von nicht mehr als 100 g Dichtungsmaterial führte.
Somit erweitern das vorgeschlagene Verfahren und die vorgeschlagene
Vorrichtung den Bereich technologischer Möglichkeiten im Vergleich zu den Prototypen
und anderen technischen Lösungen ähnlichen Zwecks. Dies wird durch Transportieren
nicht nur von Draht, sondern auch von anderen Objekten langer Länge durch die
Vakuumkammer erreicht.
Im übrigen erhöhen die vorgeschlagenen technischen Lösungen
den Ertrag der Verarbeitung von Objekten langer Länge, wie sie auch die Standzeit
von Dichtungseinheiten signifikant erhöhen.
Zusammenfassung
Die Erfindung betrifft die Vakuumtechnik. Die Transportvorrichtung
gemäß der Erfindung weist eine Vakuumkammer, Eingangs- und Ausgangsdichtungseinheiten,
Transporteinrichtungen, einen Mechanismus zur Förderung eines verbrauchbaren
Dichtungsmaterials zu den Dichtungseinheiten unter Druck, und eine Vorrichtung zum
Entfernen von Abfall-Dichtungsmaterial von einem zu transportierenden Objekt außerhalb
der Vakuumkammer, die hinter der Eingangs- und vor der Ausgangsdichtungseinheit
angeordnet ist, auf. Das Transportverfahren gemäß der Erfindung besteht
darin, dass das Dichtungsmaterial zu den Einheiten unter Druck zugeführt wird,
wodurch es ermöglicht wird, ein Objekt langer Länge dichtend durch die
Vakuumkammer zu transportieren, sowie darin, dass Abfall-Dichtungsmaterial von dem
Objekt außerhalb der Vakuumkammer, aus den Räumen, die hinter der Eingangs-
und vor der Ausgangsdichtungseinheit angeordnet sind, entfernt
wird. Das Dichtungsmaterial wird gemäß seinem Verbrauch erneut zugeführt.
|
| Anspruch[de] |
Verfahren zum Transportieren von Objekten langer Länge durch eine
Vakuumkammer einschließlich des Transports eines Objekts langer Länge
durch eine Eingangsdichtungseinheit, eine Vakuumkammer und eine Ausgangsdichtungseinheit
aus der Vakuumkammer,
dadurch gekennzeichnet, dass
das monolithische Dichtungsmaterial im Laufe seines Verbrauchs den Eingangs- und
Ausgangsdichtungseinheiten unter einem Druck zugeführt wird, welcher den Transport
eines Objekts langer Länge durch die Vakuumkammer ohne Aufhebung des Vakuums
ermöglicht,
Abfall-Dichtungsmaterial von der Oberfläche des Objekts langer Länge,
aus der Vakuumkammer, aus dem Hohlraum hinter der Eingangsdichtungseinheit und aus
dem Hohlraum vor der Ausgangsdichtungseinheit entfernt wird, und
Dichtungsmaterial im Verlauf seines Verbrauchs ersetzt bzw. erneut zugeführt
wird.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Dichtungsmaterial vorab auf die Größe reduziert wird, welche den Spalt
zwischen dem durch die Vakuumkammer zu transportierenden Objekt langer Länge
und dem Dichtungseinheitskörper übersteigt.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Härte des Dichtungsmaterials vor seiner Zufuhr an die Körper der Dichtungseinheiten
erhöht wird.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Objekt langer Länge vor Eintritt in die Dichtungseinheiten geschmiert wird.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Abfalldichtungsmaterial mehrfach wiederverwendet wird, nachdem es wiederaufbereitet
wurde.
Vorrichtung zum Transportieren von Objekten langer Länge durch
eine Vakuumkammer, welche eine Vakuumkammer, Vorrichtungen zur Verarbeitung von
Objekten langer Länge innerhalb derselben, Eingangs- und Ausgangsdichtungseinheiten
und ein System zum Transportieren eines Objekts aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass sie mit Mechanismen zur Förderung monolithischen Dichtungsmaterials in
die Dichtungseinheiten und unter einem Druck, der den Transport eines Objekts langer
Länge durch die Dichtungseinheiten und die Vakuumkammer ohne Aufhebung des
Vakuums ermöglicht, mit einer Vorrichtung zum Entfernen von Abfall-Dichtungsmaterial
von der Oberfläche eines Objekts langer Länge, aus der Vakuumkammer, hinter
der Eingangsdichtungseinheit und vor der Ausgangsdichtungseinheit, falls mehrere
der Dichtungseinheiten nacheinander an dem Eingang und dem Ausgang der Vakuumkammer
verwendet werden, ausgestattet ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
sie mit Mechanismen zum Granulieren des Dichtungsmaterials, mit Behältern für
seine Versorgung und mit Mechanismen zum Fördern des granulierten Dichtungsmaterials
in die Dichtungseinheiten versehen ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
sie mit einer Vorrichtung zum Erhöhen der Härte des Dichtungsmaterials
versehen ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
sie mit einer Vorrichtung zum Schmieren eines Objekts langer Länge vor seinem
Eintritt in die Dichtungseinheiten versehen ist.
|
|
|