| Dokumentenidentifikation |
DE202007004408U1 02.08.2007 |
| Titel |
Bewehrungselement für Fertigbau-Teile |
| Anmelder |
Maier, Gerhard, 83301 Traunreut, DE; Kastner, Erich, 83334 Inzell, DE |
| DE-Aktenzeichen |
202007004408 |
| Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) |
02.08.2007 |
| Registration date |
28.06.2007 |
| Application date from patent application |
26.03.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E04C 5/00(2006.01)A, F, I, 20070326, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
E04C 5/06(2006.01)A, L, I, 20070326, B, H, DE
E04C 5/07(2006.01)A, L, I, 20070326, B, H, DE
E04B 2/86(2006.01)A, L, I, 20070326, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bewehrungsvorrichtung
für Fertigbau-Teile, welche aus mehreren weitgehend parallel zueinander angeordneten
Elementen bestehen, die aus aushärtbarer Gießmasse hergestellt und die
durch wenigstens eine Bewehrungsvorrichtung miteinander verbunden sind.
Derartige Bewehrungsvorrichtungen sind in hoher Zahl und vielen Ausführungsformen
bekannt.
Aus der DE 2 139 197 A1
ist es bekannt bei Bauten mit verlorener Schalung zwei gegossene oder gespritzte
Schalungswände als verlorene Schalung vorzusehen und ein Baustahlgewebe in
die gegossenen Schalungswände so einzusetzen, dass die Knotenpunkte in den
noch flüssigen Kunststoff der Schalungswände eingedrückt werden,
so dass die Knotenpunkte der Bewehrungsstäbe des Baustahlgewebes nach dem Aushärten
von dem Kunststoff vollkommen umschlossen sind. Baustahlgewebe ist in seiner Handhabung
schwierig und muss im Einzelfall nach den Erfordernissen individuell angepasst werden,
was eine rationelle Produktion von Fertigteilen erschwert und verteuert.
Eine weitere Lösung für das Herstellen von Fertigteilen
im Baugewerbe wird in der DE 2 305 651 A1
gezeigt und beschrieben. Auch dort werden die Nachteile von Moniereisen-Einlagerungen
und von Baustahlgewebe ausführlich erörtert, wobei in dieser Druckschrift
insbesondere die umständliche, teure und zeitraubende Vorbereitung und Verarbeitung
aufgeführt werden. Demgegenüber soll mit der dort beschriebenen Erfindung
die Herstellung von gießfertigem Stahlbeton dadurch erleichtert werden, dass
Verfestigungselemente, z.B. Stahlstäbchen dem Gießbeton in kleinen und/oder
größeren Ausführungen beim Gießen beigemischt werden. Die Stahlstäbchen
sollen besonders geformt sein. Als beispielhafte Verformungen ist dort angegeben,
dass sie derart oberflächenverformt sein sollen, dass sie fortlaufend in axialer
Richtung ihren Querschnitt in zügigem Übergang fortlaufend von flach zu
vierkant zu rund und wieder zu vierkant zu flach jeweils um die Achse verdrehen
– vorzugsweise um 180° – und so wiederholend verformt werden,
wobei der Materialquerschnitt in etwa immer in gleicher Querschnittsgröße
bleibt. Diese fortlaufend verformten Stäbchen werden in ihrer Längsachse
so verbogen, dass jedes Stäbchen eine flache, spiralige Form einnimmt, wobei
die Verdrehung dieser Spirale vorzugsweise ca. 1 1/2 Umdrehungen beträgt, also
um ca. 540° gedreht ist. Verständlich wird die Formgebung der beschriebenen
Stäbchen durch die dort beigefügten Zeichnungen. Als Vorteile werden dort
eine verringerte Sinkgeschwindigkeit im Gießbeton aufgrund der besonderen Formgebung
angeführt. Außerdem soll der Kontakt zu den Außenflächen des
zu gießenden Fertigteils minimal sein, sowie aufgrund der 540°-Verdrehung
und der Verbiegung ein besserer Verbund mit dem Gießbeton hergestellt werden,
was bei geringstem Einsatz von Stahl die höchstmögliche Zusatzfestigkeit
und Elastizität erbringen soll. Weitere Vorteile sind in der dortigen Beschreibung
angegeben.
Aus dieser Druckschrift ist allerdings nicht ersichtlich, wie die
statische Stabilität der zu gießenden Fertigteile gezielt bestimmt werden
könnte. Ferner ist nicht zu entnehmen, dass ein definierter Verbund von Außenschalen
und Gießbeton zustande kommen könnte. Zusammengefasst ist der Druckschrift
nicht zu entnehmen, wie Bewehrungselemente ausgestaltet sein könnten, welche
in mehrschaligen Fertigteilen einsetzbar sind und deren Festigkeit definiert bestimmbar
ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine
Bewehrungsvorrichtung zu schaffen, welche die Nachteile des Stands der Technik nicht
aufweist, und die beim Einsatz in der Fertigteile-Herstellung auch den neuesten
Vorschriften hinsichtlich Statik, Wärmedämmung, Korrosionsfestigkeit und
dgl. Rechnung trägt, die aber dennoch eine geringe Masse aufweist, geringe
Kosten bei der Herstellung verursacht und eine einfache und damit kostengünstige
Verarbeitung erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
Besonders vorteilhaft ist eine Bewehrungsvorrichtung für Fertigbau-Teile,
welche aus mehreren weitgehend parallel zueinander angeordneten Elementen bestehen,
die aus aushärtbarer Gießmasse hergestellt und die durch wenigstens eine
Bewehrungsvorrichtung miteinander verbunden sind, wenn die Bewehrungsvorrichtung
aus einem Verbund von wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelementen besteht, die
zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente anordbar und die in deren
aushärtbarer Gießmasse verankerbar sind.
Vorteilhaft ist eine Bewehrungsvorrichtung auch dann, wenn die Bewehrungsvorrichtung
aus einem Verbund von wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelementen besteht, wobei
die Längsachse von wenigstens einem Zug- und/oder Druckelement im Wesentlichen
senkrecht zur Ebene der parallel zueinander angeordneten Elemente verläuft.
Außerdem ist ein Bewehrungsvorrichtung vorteilhaft, wenn der
Verbund der wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelemente durch ein Verbund-Bauteil
erzeugt wird, welches sich zwischen den Enden der Zug- und/oder
Druckelemente befindet, und gegenüber diesen Enden räumlich zurückgesetzt
ist, wobei diese Enden in der aushärtbaren Gießmasse verankerbar sind.
Sehr vorteilhaft ist es, wenn das Verbund-Bauteil durch ein flächiges
Element mit wellenförmigem Querschnitt gebildet wird, oder wenn es durch ein
flächiges Element mit mäanderförmigem Querschnitt gebildet wird.
Außerdem kann es vorteilhaft sein, wenn das Verbund-Bauteil durch
ein flächiges Element mit strukturierter Oberfläche gebildet wird, oder
wenn das Verbund-Bauteil durch ein drahtartiges Element gebildet wird.
Bewehrungsvorrichtungen sind dann mit Vorteil einsetzbar, wenn sie
in mehrfacher Ausführung zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente
angeordnet und in deren aushärtbarer Gießmasse verankert sind.
Zur besonders günstigen Verarbeitung von Bewehrungsvorrichtungen
empfiehlt es sich, dass sie in mehrfacher Ausführung magazinierbar ist.
Eine Bewehrungsvorrichtung ist dann besonders günstig ausgestaltet,
wenn sich das Verbund-Bauteil in einer Ebene erstreckt, die senkrecht zwischen den
parallel zueinander angeordneten Elemente verläuft, und wenn die den parallel
zueinander angeordneten Elementen zugewandten Außenkanten des Verbund-Bauteils
in deren aushärtbarer Gießmasse verankerbar sind.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn sich das Verbund-Bauteil
in einer Ebene erstreckt, die senkrecht zwischen den parallel zueinander angeordneten
Elemente verläuft, wobei die den parallel zueinander angeordneten Elementen
zugewandten Außenkanten des Verbund-Bauteils in deren aushärtbarer Gießmasse
formschlüssig verankerbar sind.
Besonders vorteilhaft ist eine Bewehrungsvorrichtung auch dann, wenn
die Zug- und/oder Druckelemente zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente
anordbar und so ausgebildet sind, dass sie in deren aushärtbarer Gießmasse
formschlüssig verankerbar sind.
Ebenso kann es von Vorteil sein, wenn die Zug- und/oder Druckelemente
mehrteilig ausgeführt sind.
Die Zug- und/oder Druckelemente können in vorteilhafter Weise
aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen. Beispielsweise können die Zug-
und/oder Druckelemente aus Faserverbund-Werkstoffen bestehen, oder sie können
aus metallischen Werkstoffen bestehen.
Eine Bewehrungsvorrichtung kann auch vorteilhaft gestaltet sein, wenn
das Verbund-Bauteil mehrteilig ausgeführt ist, wobei das Verbund-Bauteil aus
unterschiedlichen Werkstoffen bestehen kann. Diese Werkstoffe können Faserverbund-Werkstoffe
und/oder metallische Werkstoffen sein.
Sehr vorteilhaft kann eine Bewehrungsvorrichtung ausgestaltet sein,
wenn aus einem Verbund von drei Zug- und/oder Druckelementen besteht, wobei die
Längsachse von einem Zug- und/oder Druckelement im Wesentlichen senkrecht zur
Ebene der parallel zueinander angeordneten Elemente verläuft, und die Längsachsen
der beiden anderen Zug- und/oder Druckelemente unter einem kleinen Winkel zur Längsachse
des senkrechten Zug- und/oder Druckelements verlaufen.
Eine vorteilhafte Bewehrungsvorrichtung ergibt sich auch dann, wenn
sie aus einem Verbund von mehreren Zug- und/oder Druckelementen besteht, wobei die
Längsachsen der Zug- und/oder Druckelemente in einem kleinen Winkel zur Senkrechten
auf die Ebene der parallel zueinander angeordneten Elemente verlaufen.
Mit Hilfe von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung nachstehend
anhand von Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt
1 ein Fertigbau-Teil mit einsatzfähiger Bewehrungsvorrichtung;
2 ein Fertigbau-Teil mit eingesetzter Bewehrungsvorrichtung
im Teilschnitt;
3 eine Seitenansicht der in 2
eingesetzten Bewehrungsvorrichtung;
4 eine Detailansicht einer einseitig eingesetzten Bewehrungsvorrichtung;
5 eine Bewehrungsvorrichtung mit wellenförmigem
Querschnitt;
6 eine Variante einer Bewehrungsvorrichtung mit unterschiedlichen
Zug- und/oder Druckelementen;
7 eine weitere Variante einer Bewehrungsvorrichtung;
8 eine zusätzliche Variante einer Bewehrungsvorrichtung;
9 ein Zug- und/oder Druckelement;
10 verschiedene mehrteilige Zug- und/oder Druckelemente;
11 verschiedene mehrteilige Zug- und/oder Druckelemente
aus verschiedenen Werkstoffen;
11 eine weitere Variante einer Bewehrungsvorrichtung
in zwei Ansichten;
12 eine Einzelheit einer eingegossenen Bewehrungsvorrichtung;
13 Zug- und/oder Druckelemente in magazinierbarer Mehrfach-Anordnung;
14 eine Variante mit schräg gestellten Zug- und/oder
Druckelementen;
15 eine mäanderförmige Bewehrungsvorrichtung
und
16 eine weitere Variante mit kammartig gezacktem Außenrand.
In 1 ist ein Fertigbau-Teil
1 in Form einer doppelschaligen Wand dargestellt. Eine doppelschalige Wand
besteht hier beispielsweise aus zwei parallel zueinander angeordneten Elementen
2 und 3, die auch als Innen- 2 und Außenschale
3 bezeichnet werden. In die beiden Innen- 2 und Außenschalen
3 ist jeweils Baustahl bzw. Baustahlgewebe 4, 5 eingegossen,
und zwar jeweils bereits bei der Herstellung der einzelnen Schalen, wie dies in
einer früheren, jedoch noch nicht veröffentlichten Anmeldung der Anmelder
im Detail beschrieben ist. Mit dem Bezugszeichen 6 ist eine Bewehrungsvorrichtung
bezeichnet, die oberhalb des Fertigbau-Teils 1 dargestellt ist. Die Bewehrungsvorrichtung
6 weist mehrere Zug- und/oder Druckelemente 7 auf, welche durch
ein Verbund-Bauteil 8 miteinander verbunden sind. Das Verbund-Bauteil
8 befindet sich zwischen den freien Enden der Zug- und/oder Druckelemente
7 und ist gegenüber diesen räumlich zurückgesetzt. Die Bewehrungsvorrichtung
6 befindet sich im Falle einer bereits fertig gestellten Wand –
die durch das Fertigbau-Teil 1 gebildet wurde – zwischen der Innenschale
2 und der Außenschale 3, also abweichend von der Darstellung
in 1. In 1 soll veranschaulicht
werden, in welcher Ausrichtung die Bewehrungsvorrichtung 6 zwischen der
Innenschale 2 und der Außenschale 3 positioniert werden soll.
Ein Pfeil 9 macht dies deutlich. Nachdem die Bewehrungsvorrichtung
6 bei der Herstellung des Fertigbau-Teils 1 in seiner Lage zwischen
der Innenschale 2 und der Außenschale 3 positioniert und
die zweischalige Wand senkrecht aufgestellt ist, wird diese mit aushärtbarer
Gießmasse, hier mit Beton G, ausgegossen. Die Bewehrungsvorrichtung
6 dient dann zur Versteifung des Fertigbau-Teils 1.
In 2 ist ein Fertigbau-Teil
1 mit eingesetzter Bewehrungsvorrichtung 6 im Teilschnitt veranschaulicht,
und in 3 ist eine Bewehrungsvorrichtung 6,
wie sie bei dem Ausführungsbeispiel in 2 eingesetzt
ist, im Querschnitt dargestellt. Wie in 2 veranschaulicht,
ist das Verbund-Bauteil 8 mit seinen an den Außenkanten
10 verlaufenden Bereichen in den parallel zueinander stehenden Innen- und
Außenschalen 2 und 3 verankert. Diese Verankerung erfolgt
durch Einsetzen in die noch nicht ausgehärtete Gießmasse G bei der Herstellung
der einzelnen Innen- und Außenschalen 2 und 3. Dabei tauchen
die Zug- und/oder Druckelemente 7 weit in die Gießmasse G ein. Von
Vorteil ist es, wenn die Zug- und/oder Druckelemente 7 nicht bis zu den
Außenflächen der Innen- und Außenschalen 2 und
3 reichen. Ein hinreichender Abstand zwischen den Außenflächen
der Innen- und Außenschalen 2 und 3 und den Enden der Zug-
und/oder Druckelemente 7 ergibt einen guten Korrosionsschutz und eine gute
Wärmedämmung, da Kältebrücken vermieden werden. Wenn diese Maßgabe
nicht erfüllt sein muss, können die Zug- und/oder Druckelemente auch bis
zu den Außenflächen der Innen- und Außenschale 2 und
3 durchdringen.
Die Bereiche der Außenkanten 10 des Verbund-Bauteils
8 werden bei der Herstellung der Elemente, aus denen die Innen- und die
Außenschalen 2 und 3 bestehen, in diesen verankert. Jedes
der Elemente 2 oder 3 wird in einer Form gegossen. Dieses Verfahren
ist allgemein bekannt und soll hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit anhand
von 4 nur kurz aufgeführt werden, um anschließend
das Einsetzen der erfindungsgemäßen Bewehrungsvorrichtungen
6 erläutern zu können. In eine waagerecht liegende Form, welche
eine im allgemeinen glatte Schalungsfläche aufweist, wird Beton oder eine andere
aushärtbare Gießmasse G bis zu einer vorbestimmbaren Höhe eingefüllt.
Die so entstehende Platte aus Beton oder einer anderen aushärtbaren Gießmasse
wird mit einer Bewehrung aus Baustahl bzw. Baustahlgewebe 4 versehen und
diese durch weiteres Befüllen der Form mit Beton oder einer anderen aushärtbaren
Gießmasse G eingegossen. In diese waagerecht liegende, noch nicht ausgehärtete
Platte aus gegossenem Beton oder einer anderen aushärtbaren Gießmasse
G werden die erfindungsgemäßen Bewehrungsvorrichtungen 6 eingesetzt.
Dies geschieht derart, dass wenigstens eine Bewehrungsvorrichtung 6 mit
den Zug- und/oder Druckelementen 7 voran in die noch nicht ausgehärtete
Gießmasse G eingedrückt wird. Die Zug- und/oder Druckelemente
7 gleiten dabei an dem als Bewehrung eingegossenen Baustahlgewebe
4 vorbei und die Außenkante 10 des Verbund-Bauteils
8 der Bewehrungsvorrichtung 6 taucht in die Gießmasse G soweit
ein, bis sie in Kontakt mit dem Baustahlgewebe 4 bekommt und dort aufliegt.
Anschließend härtet die Gießmasse G aus. Nach dem Aushärten
wird das Element 2 aus der Form entnommen, diese gesäubert
und eine neue Schicht Gießmasse wird zur Herstellung eines weiteren Elements
3 (nicht dargestellt) in die Form eingefüllt, mit Baustahlgewebe
5 verstärkt und dieses vollständig eingegossen. Bevor diese neue
Platte zu einem festen Element aushärtet, wird das bereits fertige Element
2 mit den darin befindlichen Bewehrungsvorrichtungen 6 und den
Zug- und/oder Druckelementen 7 voran in die noch nicht ausgehärtete
Gießmasse G des zweiten Elements 3 eingesetzt, bis die noch freie
Außenkante 11 des Verbund-Bauteils 8 auch bei diesem Element
3 auf das Baustahlgewebe 5 stößt und dort anliegt. In
dieser Position härtet die Gießmasse G des zweiten Elements
3 aus und ein doppelschaliges Fertigbau-Teil 1 ist hergestellt.
Dieses doppelschalige Fertigbau-Teil 1 wird aus der Gussform genommen,
senkrecht aufgestellt und befindet sich in der Position, wie in 2
gezeigt ist. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass die Bewehrungsvorrichtung
6 jeweils mit den Bereichen der Außenkanten 10 und
11 ihres Verbund-Bauteils 8 in der ausgehärteten Gießmasse
G der Innen- und Außenschalen 2 und 3 verankert ist und einen
wesentlichen Beitrag zur Stabilität des Fertigbau-Teils 1 beiträgt.
In 4 ist eine Bewehrungsvorrichtung
6 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Diese Bewehrungsvorrichtung
6 entspricht den bisher beschriebenen Bewehrungsvorrichtungen
6 aus den 1 bis 4,
sie ist in 3 im Querschnitt gezeigt. Die Wellenform
des Querschnitt ihres Verbund-Bauteils 8 ist besonders gut geeignet, um
dem Fertigbau-Teil 1 hinreichend Stabilität bei geringem Gewicht,
einfachster Handhabung und niedrigen Kosten zu gewährleisten. Als Werkstoff
ist für dieses Ausführungsbeispiel jedes Material mit ausreichender Festigkeit
geeignet, standardmäßiges Wellblech erscheint besonders vorteilhaft. Die
Ausführung der Zug- und/oder Druckelemente 7 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
stabförmig-zylindrisch. Sie sind in beliebiger geeigneter Weise an dem Verbund-Bauteil
8 befestigt.
In 6 ist eine Variante einer Bewehrungsvorrichtung
12 dargestellt, bei der das wellenförmige Verbund-Bauteil
13 aus stärkerem Material, beispielsweise Faser-Verbund-Werkstoff
hergestellt ist. In diesen Faser-Verbund-Werkstoff lassen sich beliebig geformte
Zug- und/oder Druckelemente einfügen. Zur Verdeutlichung der verschiedenen
Möglichkeiten sind hier an einem Verbund-Bauteil 13 gleichzeitig mehrere
Beispiele gezeigt. Mit dem Bezugszeichen 14 ist ein Zug- und/oder Druckelement
mit geradem prismatischen Querschnitt bezeichnet. Das Bezugszeichen 15
steht für ein keulenförmiges Zug- und/oder Druckelement. Mit
16 ist kurzwellig gebogenes Zug- und/oder Druckelement bezeichnet und die
17 steht für einstabförmig-zylindrisches Zug- und/oder Druckelement,
wie in 5. Mit dem Bezugszeichen 18 ist ein
langwellig gebogenes Zug- und/oder Druckelement bezeichnet und 19 steht
für ein zackenförmiges Zug- und/oder Druckelement. Die jeweiligen Querschnitte
sind der Form angepasst.
In einer weiteren Variante einer Bewehrungsvorrichtung 20
gemäß 7 ist gezeigt, dass noch andere Ausführungsformen
für Zug- und/oder Druckelemente vorstellbar sind. Mit Durchbrüchen
21 in der Oberfläche eines Verbund-Bauteils 22 wird die Verankerung
in der Gießmasse G noch verbessert. Mit den Bezugszeichen 23 und
24 werden stabförmig-zylindrische Zug- und/oder Druckelemente mit
unterschiedlichen Durchmessern bezeichnet. Die Bezugszeichen 25 und
26 stehen für wendelförmige Zug- und/oder Druckelemente mit verschiedenen
Querschnitten, ferner sind zackenförmige Zug- und/oder Druckelemente mit
27 und mäanderförmige Zug- und/oder Druckelemente mit
28 bezeichnet.
In 8 ist eine weitere Variante einer
Bewehrungsvorrichtung 29 dargestellt, welche im Wesentlichen der Bewehrungsvorrichtung
20 gemäß 7 entspricht. Das Verbund-Bauteil
30 weist gegenüber der Bewehrungsvorrichtung 20 keine Durchbrüche
auf, die Zug- und/oder Druckelemente entsprechen sich weitestgehend und sind deshalb
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
9 zeigt ein Zug- und/oder Druckelement 31,
welches stabförmig-zylindrisch geformt ist, und an seinen stirnseitigen Enden
jeweils ein Büschel aus Drähten 32 trägt, die beispielsweise
angeschweißt sein können.
Auf die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die Zug- und/oder
Druckelemente auszugestalten wird in den 10 bis
12 Bezug genommen.
In 10 ist gezeigt, das ein Zug- und/oder
Druckelement 33 auch aus mehreren Einzelteilen zusammen gefügt sein
kann. Bei einer dieser Ausführungsformen gibt es ein hohles zylindrisches Mittelteil
33a, in das von beiden Enden jeweils ein Endstück 33b und
33c mit Hilfe eines nicht näher bezeichneten Ansatzes eingeführt
werden kann. Diese drei Einzelteile verbinden sich zu einem vollständigen Zug-
und/oder Druckelement 33, dabei können die Endstücke
33b und 33c an ihren jeweiligen freien Stirnseiten abgeschrägt
sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Zug- und/oder Druckelement
aus einem zylindrischen Mittelteil 33d herzustellen, an dessen Stirnseiten
jeweils ein passendes Endstück 33e und 33f ansetzbar ist.
Sinnvoll sind derartige Variationen vor allem dann, wenn die Mittelteile und die
Endstücke aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind, oder wenn sie
unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen. Die Endstücke können
beispielsweise aufgeraut oder anderweitig strukturiert sein, um
besser in der Gießmasse G verankert werden zu können.
Eine sehr ähnliche Variante ist in 11
dargestellt: Bei dieser Ausführungsformen gibt es ein hohles zylindrisches
Mittelteil 34a, in das von beiden Enden jeweils ein Endstück
34b und 34c mit Hilfe eines nicht näher bezeichneten Ansatzes
eingeführt werden kann. Diese drei Einzelteile verbinden sich zu einem vollständigen
Zug- und/oder Druckelement 34, dabei können die Endstücke
34b und 34c an ihren jeweiligen freien Stirnseiten abgeschrägt
sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Zug- und/oder Druckelement
aus einem zylindrischen Mittelteil 34d herzustellen, an dessen Stirnseiten
jeweils ein passendes Endstück 34e und 34f ansetzbar ist.
Sinnvoll sind derartige Variationen vor allem dann, wenn die Mittelteile und die
Endstücke aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind, oder wenn sie
unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen. Die Endstücke können
beispielsweise besandet sein, um besser in der Gießmasse G verankert werden
zu können.
In 12 ist nochmals ein Detail einer Innenschale
2 dargestellt, bei der ein Zug- und/oder Druckelement 35 in der
Gießmasse G verankert ist. Die Stirnseite des Zug- und/oder Druckelements
35 weist einen tropfenförmigen Endbereich 36 auf, der formschlüssig
in der Gießmasse G fixiert ist. Die nicht näher bezeichnete Außenkante
eines ebenfalls nicht näher bezeichneten Verbund-Bauteils ist ebenfalls auf
eine bereits beschriebene Weise in der Gießmasse verankert und entspricht weitgehend
den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen.
In 13 ist sehr schematisch eine vorteilhafte
Weiterbildung einer Bewehrungsvorrichtung nach der Erfindung gezeigt: Eine Anzahl
von Zug- und/oder Druckelementen 37, 38, 39 sind durch
ein Verbund-Bauteil 40 miteinander verbunden. Das Verbund-Bauteil ist hier
als eine Anordnung aus parallel verlaufenden Drähten 40 realisiert.
Zur Verbesserung der Fixierung in der Gießmasse G können zusätzliche
Drahtgebilde 41 vorgesehen sein. Dieses Ausführungsbeispiel verdeutlicht
die Möglichkeit, mehrere Bewehrungsvorrichtungen auf eine Rolle aufzuwickeln
und somit magazinierbar zu machen.
In 14 wird dargestellt, dass die Zug-
und/oder Druckelemente 42, 43, 44 zueinander auch kleine
Winkel einnehmen können, und dass sie durch einen Blechstreifen 45
miteinander verbunden sein können. Bei dieser Ausführungsform ist das
Gewicht extrem reduziert, was geringsten Materialverbrauch und auch geringste Kosten
bei ausreichender Festigkeit gewährleistet. Auch hier kann die Oberfläche
der Zug- und/oder Druckelemente in beliebiger Weise strukturiert sein.
Schließlich ist eine Bewehrungsvorrichtung 46 realisierbar,
bei der das Verbund-Bauteil 47 einen mäanderförmigen Querschnitt
aufweist. Die Zug- und/oder Druckelemente 48, 49 und
50 sind in die Mäander passend eingefügt und können beliebig
ausgestaltet sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in 16
dargestellt. Auf einer Schalungsplatte 51, welche ein Teil einer Gießform
ist, wie sie bereits vorbeschrieben wurde, ist ein Baustahlgewebe 52 platziert.
Dieses Baustahlgewebe 52 stabilisiert die Innen- oder Außenschale,
welche gegossen werden soll. Eine Bewehrungsvorrichtung 53 ist mit rechteckigen
Ausschnitten 54 versehen, in welche die Stäbe 57 des Baustahlgewebes
52 hineinragen. Ausschnitte können auch als kammartige Ausschnitte
55 ausgebildet sein und den Rand der Bewehrungsvorrichtung 53
bilden. Die kammartigen Ausschnitte 55 greifen im weiteren Herstellungsverfahren
der Innen- oder Außenschale in die vom Baustahlgewebe gebildete Bewehrung der
zweiten, später zu gießende Innen- oder Außenschale ein. Ein Verbund
von Druck- und/oder Zugelementen wird in diesem Ausführungsbeispiel durch ein
zusammenhängendes, flächiges Gebilde 58 geschaffen, welches durch
ein Band als Verbund-Bauteil 59 stabilisiert ist.
Die vorstehenden Ausführungsbeispiele machen deutlich, dass eine
erfindungsgemäße Bewehrungsvorrichtung in vielfältiger Form ausgestaltet
werden kann ohne den erfinderischen Gedanken zu verlassen. So sollen die beschrieben
Ausführungsformen die Erfindung auch keinesfalls einschränken, sondern
vielmehr zeigen, dass die Erfindung auf die unterschiedlichte Art und Weise ausgestaltet
werden kann.
- 1
- Fertigbau-Teil
- 2
- Innenschale
- 3
- Außenschale
- 4
- Baustahlgewebe
- 5
- Baustahlgewebe
- 6
- Bewehrungsvorrichtung
- 7
- Zug- und/oder Druckelement
- 8
- Verbund-Bauteil
- 9
- Richtungspfeil
- 10
- Bereich Außenkante des Verbund-Bauteils
- 11
- Bereich Außenkante des Verbund-Bauteils
- 12
- Bewehrungsvorrichtung
- 13
- Verbund-Bauteil
- 14
- Zug- und/oder Druckelement
- 15
- Zug- und/oder Druckelement
- 16
- Zug- und/oder Druckelement
- 17
- Zug- und/oder Druckelement
- 18
- Zug- und/oder Druckelement
- 19
- Zug- und/oder Druckelement
- 20
- Bewehrungsvorrichtung
- 21
- Durchbruch
- 22
- Verbund-Bauteil
- 23
- Zug- und/oder Druckelement
- 24
- Zug- und/oder Druckelement
- 25
- Zug- und/oder Druckelement
- 26
- Zug- und/oder Druckelement
- 27
- Zug- und/oder Druckelement
- 28
- Zug- und/oder Druckelement
- 29
- Bewehrungsvorrichtung
- 30
- Verbund-Bauteil
- 31
- Zug- und/oder Druckelement
- 32
- Drähte
- 33
- mehrteiliges Zug- und/oder Druckelement
- 33a
- Mittelteil
- 33b
- Endstück
- 33c
- Endstück
- 33d
- Mittelteil
- 33e
- Endstück
- 33f
- Endstück
- 34
- mehrteiliges Zug- und/oder Druckelement
- 34a
- Mittelteil
- 34b
- Endstück
- 34c
- Endstück
- 34d
- Mittelteil
- 34e
- Endstück
- 34f
- Endstück
- 35
- Zug- und/oder Druckelement
- 36
- tropfenförmigen Endbereich
- 37
- Zug- und/oder Druckelement
- 38
- Zug- und/oder Druckelement
- 39
- Zug- und/oder Druckelement
- 40
- Verbindungsdraht
- 41
- Verankerungsdraht
- 42
- Zug- und/oder Druckelement
- 43
- Zug- und/oder Druckelement
- 44
- Zug- und/oder Druckelement
- 45
- Verbund-Bauteil
- 46
- Bewehrungsvorrichtung
- 47
- Verbund-Bauteil
- 48
- Zug- und/oder Druckelement
- 49
- Zug- und/oder Druckelement
- 50
- Zug- und/oder Druckelement
- 51
- Schalungsplatte
- 52
- Baustahlgewebe
- 53
- Bewehrungsvorrichtung
- 54
- rechteckige Ausschnitte
- 55
- kammartige Ausschnitte
- 56
- Rand der Bewehrungsvorrichtung
- 57
- Stäbe
- 58
- Zug- und/oder Druckelement
- 59
- Verbund-Bauteil
|
| Anspruch[de] |
|
Bewehrungsvorrichtung für Fertigbau-Teile, welche aus mehreren
weitgehend parallel zueinander angeordneten Elementen bestehen, die aus aushärtbarer
Gießmasse hergestellt und die durch wenigstens eine Bewehrungsvorrichtung miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsvorrichtung (6,
12, 20, 29, 46, 53) aus einem Verbund
von wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelementen (7, 14,
15, 16, 17, 18, 19, 23,
24, 25, 26, 27, 28, 31,
33, 34, 35, 37, 38, 39,
42, 43, 44, 48, 49, 50,
58) besteht, die zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente
(2, 3) anordbar und die in deren aushärtbarer Gießmasse
(G) verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewehrungsvorrichtung (6, 12, 20, 29,
46, 53) aus einem Verbund von wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelementen
(7, 14, 15, 16, 17, 18,
19, 23, 24, 25, 26, 27,
28, 31, 33, 34, 35, 37,
38, 39, 43, 48, 49, 50,
58) besteht, wobei die Längsachse von wenigstens einem Zug- und/oder
Druckelement (7, 14, 15, 16, 17,
18, 19, 23, 24, 25, 26,
27, 28, 31, 33, 34, 35,
37, 38, 39, 43, 48, 49,
50, 58) im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der parallel zueinander
angeordneten Elemente (2, 3) verläuft.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbund der wenigstens zwei Zug- und/oder Druckelemente (7,
14, 15, 16, 17, 18, 19,
23, 24, 25, 26, 27, 28,
31, 33, 34, 35, 37, 38,
39, 42, 43, 44, 48, 49,
50, 58) durch ein Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 40, 41, 45, 47,
59) erzeugt wird, welches sich zwischen den Enden (33b,
33c, 33e, 33f; 34b, 34c,
34e, 34f) der Zug- und/oder Druckelemente (7,
14, 15, 16, 17, 18, 19,
23, 24, 25, 26, 27, 28,
31, 33, 34, 35, 37, 38,
39, 42, 43, 44, 48, 49,
50, 58) befindet, und gegenüber diesen Enden (33b,
33c, 33e, 33f; 34b, 34c,
34e, 34f) räumlich zurückgesetzt ist, wobei diese Enden
(33b, 33c, 33e, 33f; 34b,
34c, 34e, 34f) in der aushärtbaren Gießmasse
(G) verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbund-Bauteil (8, 13, 22, 30) durch ein
flächiges Element mit wellenförmigem Querschnitt gebildet wird.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbund-Bauteil durch ein flächiges Element mit mäanderförmigem
Querschnitt (47) gebildet wird.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbund-Bauteil (22) durch ein flächiges Element mit strukturierter
Oberfläche (21) gebildet wird.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbund-Bauteil (40, 45) durch ein drahtartiges Element gebildet
wird.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie in mehrfacher Ausführung zwischen
den parallel zueinander angeordneten Elemente (2, 3) anordbar
und in deren aushärtbarer Gießmasse (G) verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie in mehrfacher Ausführung magazinierbar ist.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 45, 47, 59) in einer Ebene
erstreckt, die senkrecht zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente
(2, 3) verläuft.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 47, 59) in einer Ebene erstreckt, die
senkrecht zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente (2,
3) verläuft, wobei die den parallel zueinander angeordneten Elementen
(2, 3) zugewandten Außenkanten (10, 11,
56) des Verbund-Bauteils (8, 13, 22,
30, 47, 59) in deren aushärtbarer Gießmasse
(G) verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 47, 59) in einer Ebene erstreckt, die
senkrecht zwischen den parallel zueinander angeordneten Elemente (2,
3) verläuft, wobei die den parallel zueinander angeordneten Elementen
(2, 3) zugewandten Außenkanten (10, 11,
56) des Verbund-Bauteils (8, 13, 22,
30, 47, 59) in deren aushärtbarer Gießmasse
(G) formschlüssig verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und/oder Druckelemente (7,
14, 15, 16, 17, 18, 19,
23, 24, 25, 26, 27, 28,
31, 33, 34, 35, 37, 38,
39, 42, 43, 44, 48, 49,
50, 58) zwischen den parallel zueinander angeordneten Elementen
(2, 3) anordbar und so ausgebildet sind, dass sie in deren aushärtbarer
Gießmasse (G) formschlüssig verankerbar sind.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und/oder Druckelemente (33,
34) mehrteilig ausgeführt sind.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und/oder Druckelemente (33,
34) aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und/oder Druckelemente (7,
14, 15, 16, 17, 18, 19,
23, 24, 25, 26, 27, 28,
31, 33, 34, 35, 37, 38,
39, 42, 43, 44, 48, 49,
50, 58) aus Faserverbund-Werkstoffen bestehen.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und/oder Druckelemente (7,
14, 15, 16, 17, 18, 19,
23, 24, 25, 26, 27, 28,
31, 33, 34, 35, 37, 38,
39, 42, 43, 44, 48, 49,
50, 58) aus metallischen Werkstoffen bestehen.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbund-Bauteil (40, 41) mehrteilig
ausgeführt ist.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbund-Bauteil (40, 41) aus
unterschiedlichen Werkstoffen besteht.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 40, 41, 45, 47,
59) aus Faserverbund-Werkstoffen besteht.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbund-Bauteil (8, 13,
22, 30, 40, 41, 45, 47,
59) aus metallischen Werkstoffen besteht.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsvorrichtung (6, 12,
20, 29, 46, 53) aus einem Verbund von drei Zug-
und/oder Druckelementen (42, 43, 44) besteht, wobei die
Längsachse von einem Zug- und/oder Druckelement (43) im Wesentlichen
senkrecht zur Ebene der parallel zueinander angeordneten Elemente (2,
3) verläuft, und die Längsachsen der beiden anderen Zug- und/oder
Druckelemente (42, 44) unter einem kleinen Winkel zur Längsachse
des senkrechten Zug- und/oder Druckelements (43) verlaufen.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsvorrichtung (6, 12,
20, 29, 46, 53) aus einem Verbund von mehreren
Zug- und/oder Druckelementen (42, 44) besteht, wobei die Längsachsen
der Zug- und/oder Druckelemente (42, 44) in einem kleinen Winkel
zur Senkrechten auf die Ebene der parallel zueinander angeordneten Elemente (2,
3) verlaufen.
Bewehrungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsvorrichtung (6, 12,
20, 29, 46, 53) aus einem Verbund von Zug- und/oder Druckelementen
(58) besteht, wobei zwischen oder in den Zug- und/oder Druckelementen (58)
Freiraum (54, 55) gebildet wird, welcher von Stäben (57)
durchdringbar ist, die Teil von Bewehrungselementen (52) der Innen- oder
Außenschalen (2, 3) sind.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass
die Freiräume (54) durch rechteckige Ausschnitte (54) in
den Zug- und/oder Druckelementen (58) gebildet werden.
Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass
die Freiräume (55) mittels einer kammartig gezackten Außenkante
(56) der Zug- und/oder Druckelemente (58) gebildet werden.
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