Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitäranlage, insbesondere
öffentliche Sanitäranlagen, mit einem Fußbodenreinigungssystem zum
automatischen Reinigen des Sanitäranlagenfußbodens.
Sanitäranlagen mit Fußbodenreinigungssystem der genannten
Art sind im Stand der Technik bereits bekannt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sanitäranlage
mit einem alternativen Fußbodenreinigungssystem zum automatischen Reinigen
des Sanitäranlagenfußbodens zu schaffen.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch
eine Sanitäranlage nach Anspruch 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche
beziehen sich auf individuelle Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Sanitäranlage.
Erfindungsgemäß wird eine Sanitäranlage mit einem plattenförmigen
Fußboden und einer Fußbodenreinigungseinrichtung vorgeschlagen, wobei
Fußboden und Fußbodenreinigungseinrichtung unter Reinigung des Fußbodens
eine Relativbewegung ausführen, also die Fußbodenreinigungseinrichtung
und der Fußboden unter Reinigung des Fußbodens aneinander vorbeigeführt
werden.
Gemäß einer ersten Variante ist die Fußbodenreinigungseinrichtung
automatisch verfahrbar, bevorzugt unter Ausführung einer geradlinigen Bewegung.
Im Gegensatz zum eingangs beschriebenen Stand der Technik wird also nicht der Fußboden
zur Fußbodenreinigungseinrichtung, sondern die Fußbodenreinigungseinrichtung
zum Fußboden bewegt. Da die Fußbodenreinigungseinrichtung in der Regel
ein wesentlich geringeres Gewicht als der Fußboden aufweist, kann für
das Verfahren der Fußbodenreinigungseinrichtung eine Antriebseinheit mit verhältnismäßig
geringer Leistung verwendet werden. Ferner ist die Fußbodenreinigungseinrichtung
relativ problemlos an die Geometrie des Fußbodens anpaßbar, so daß
die Freiheit bei der konstruktiven Gestaltung der Sanitäranlage kaum eingeschränkt
wird.
Die Fußbodenreinigungseinrichtung umfaßt bevorzugt eine
oder eine Mehrzahl von Reinigungsdüsen, mit denen zum Reinigen des Fußbodens
ein Reinigungsfluid auf diesen aufsprühbar ist. Das Aufsprühen erfolgt
bevorzugt unter Hochdruck, um auch hartnäckige Verschmutzungen zu beseitigen.
Die Reinigungsdüsen sind an eine Reinigungsfluidzuführleitung angeschlossen,
die zumindest mit einer Druckerzeugungseinheit und einem Reinigungsfluidreservoir
verbunden ist.
Ferner umfaßt die Fußbodenreinigungseinrichtung bevorzugt
eine oder eine Mehrzahl von Reinigungsbürsten, die beispielsweise in Form von
Bürstenwalzen oder dergleichen vorgesehen sein können. Diese Bürsten
können unter Verwendung einer entsprechenden Antriebseinheit antreibbar sein,
so daß sie eine Hin- und Herbewegung, eine rotatorische Bewegung oder eine
Kombination dieser Bewegungen ausführen.
Weiterhin umfaßt die Fußbodenreinigungseinrichtung bevorzugt
eine oder eine Mehrzahl von Wischeinrichtungen. Diese Wischeinrichtungen können
beispielsweise faserartige Materialien in Form von Lappen oder dergleichen aufweisen,
die zum Reinigen des Fußbodens über diesen bewegt werden.
Ebenso wie die Reinigungsbürsten können auch die Wischeinrichtungen über
eine eigene Antriebseinheit verfügen, so daß sie eine Hin- und Herbewegung,
eine rotatorische Bewegung oder eine Kombination dieser Bewegungen ausführen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Sanitäranlage umfaßt die Fußbodenreinigungseinrichtung einen oder
eine Mehrzahl von Abziehern, die zum Entfernen eines verwendeten Reinigungsfluids
dienen. Die Abzieher können beispielsweise in Form von gummiartiges Material
aufweisenden Lippen vorgesehen sein, die, vorzugsweise unter einem vorbestimmten
Anpreßdruck, über den gereinigten Fußboden bewegt werden und bevorzugt
mittels Saugbalken oder dergleichen das Reinigungsfluid aufnehmen und abführen
können.
Ferner umfaßt die Fußbodenreinigungseinrichtung vorzugsweise
eine oder eine Mehrzahl von Düsen zum Trocknen des Fußbodens, durch die
ein Luftstrom geleitet und auf den zu trocknenden Fußboden gerichtet wird.
Die Düsen sind bevorzugt quer zum Fußboden ausgerichtet und vorteilhaft
leicht in Bewegungsrichtung der Fußbodenreinigungseinrichtung geneigt. Auf
diese Weise wird Feuchtigkeit, die nicht sofort durch den aus den Düsen austretenden
Luftstrom getrocknet wird, in Bewegungsrichtung der Fußbodenreinigungseinrichtung
vorangetrieben.
Vorzugsweise weist die Fußbodenreinigungseinrichtung zumindest
einen verfahrbaren Träger auf, an dem direkt oder indirekt eine oder mehrere
Komponenten der Fußbodenreinigungseinrichtung angeordnet sind, wie beispielsweise
die Reinigungsdüsen, Reinigungsbürsten, Wischeinrichtungen, Abzieher,
Absauger oder die Düsen zum Trocknen des Fußbodens. Bei dem verfahrbaren
Träger kann es sich beispielsweise um ein Aluminiumprofil handeln, das eine
ausreichende Steifigkeit und Korrosionsbeständigkeit aufweist. Natürlich
können auch andere Materialien für den Träger verwendet werden, wie
Kunststoff oder dergleichen. Der Träger ist vorteilhaft in zumindest einer
Gleit- oder Zahnschiene geführt, so daß er möglichst reibungslos
und parallel verfahren werden kann. Alternativ oder in Kombination kann der Träger
auch Rollen aufweisen, mit denen sich dieser am Fußboden abstützt. Vorzugsweise
erstreckt sich der Träger zwischen zwei einander gegenüberliegenden Wänden
der Sanitäranlage und ist entlang dieser Wände verfahrbar. Die Komponenten
der Fußbodenreinigungseinrichtung können dann beispielsweise gleichmäßig
entlang des Trägers angeordnet sein, was unter Bezugnahme auf eines der Ausführungsbeispiele
noch näher beschrieben ist. Alternativ kann die Fußbodenreinigungseinrichtung
auch zumindest einen Schlitten aufweisen, an dem eine oder mehrere Komponenten der
Fußbodenreinigungseinrichtung angeordnet sind und der verfahrbar an dem Träger
angeordnet ist. Während sich der Träger entlang der Wände der Sanitäranlage
bewegt, kann der Schlitten dann auf dem Träger hin und her verfahren werden,
so daß der gesamte Fußboden der Sanitäranlage gereinigt wird. Auch
diese Alternative wird im Rahmen einer beispielhaften Ausführungsform nachfolgend
noch genauer beschrieben. Der Fußboden der Sanitäranlage kann automatisch
absenkbar ausgeführt sein.
Gemäß einer zweiten Variante wird erfindungsgemäß
eine Sanitäranlage vorgeschlagen, bei der der plattenförmige Fußboden,
bevorzugt unter Ausführung einer geradlinigen Bewegung, automatisch verfahrbar
ist und entsprechend an der Fußbodenreinigungseinrichtung vorbeigeführt
werden kann, um den Fußboden zu reinigen. Dabei ist der Fußboden bevorzugt
automatisch absenkbar ausgebildet, so daß er unter anderen Komponenten der
Sanitäranlage durchgeführt werden kann, was unter Bezugnahme auf die
12 und 13 noch näher
erläutert ist.
Der plattenförmige Fußboden kann auch in unabhängig
voneinander verfahrbare Fußbodensegmente unterteilt sein, wenn die Sanitäranlage
nicht genug Raum bietet, um den gesamten Fußboden in einer Einheit an der Fußbodenreinigungseinrichtung
vorbeizuführen, was unter Bezugnahme auf die 14
und 15 näher erläutert ist.
Die Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß der zweiten
Variante der erfindungsgemäßen Sanitäranlage kann grundsätzlich
die zuvor beschriebenen Merkmale der Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß
der ersten Variante aufweisen, abgesehen von der Tatsache, daß die Fußbodenreinigungseinrichtung
der zweiten Variante ortsfest angeordnet ist.
Schließlich umfaßt die Sanitäranlage gemäß
der vorliegenden Erfindung bevorzugt eine Reinigungsfluidsammeleinrichtung zur Aufnahme
des benutzten Reinigungsfluids.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben. Darin ist:
1 eine Vorderquerschnittansicht einer Ausführungsform
einer ersten Variante der erfindungsgemäßen Sanitäranlage mit einem
Fußbodenreinigungssystem, das sich in einer ersten Stellung befindet;
2 eine Vorderquerschnittansicht der in 1
dargestellten Sanitäranlage, wobei sich das Fußbodenreinigungssystem in
einer zweiten Stellung befindet;
3 eine Vorderansicht einer ersten Ausgestaltung einer
verfahrbaren Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß
der ersten Variante der erfindungsgemäßen Sanitäranlage;
4 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht
der in 3 dargestellten Fußbodenreinigungseinrichtung;
5 eine Vorderansicht einer weiteren Ausgestaltung einer
verfahrbaren Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß der ersten Variante
der erfindungsgemäßen Sanitäranlage;
6 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht
der in 5 dargestellten Fußbodenreinigungseinrichtung;
7 eine Vorderansicht einer dritten Ausgestaltung einer
verfahrbaren Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß der ersten Variante
der erfindungsgemäßen Sanitäranlage;
8 eine Vorderansicht einer vierten Ausgestaltung einer
verfahrbaren Fußbodenreinigungseinrichtung gemäß der ersten Variante
der erfindungsgemäßen Sanitäranlage;
9 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht
einer fünften Ausgestaltung einer verfahrbaren Fußbodenreinigungseinrichtung
gemäß der ersten Variante der erfindungsgemäßen Sanitäranlage;
10 eine Vorderquerschnittansicht einer weiteren Ausführungsform
der ersten Variante der erfindungsgemäßen Sanitäranlage mit einem
verfahrbaren Fußbodenreinigungssystem, das sich in einer ersten Stellung befindet;
11 eine Vorderquerschnittansicht der in 9
dargestellten Sanitäranlage, wobei sich das Fußbodenreinigungssystem in
einer zweiten Stellung befindet;
12 eine schematische, perspektivische Ansicht einer
ersten Ausführungsform einer zweiten Variante der erfindungsgemäßen
Sanitäranlage mit verfahrbarem Fußboden, der sich in einer ersten Stellung
befindet;
13 eine schematische, perspektivische Ansicht der in
12 gezeigten Sanitäranlage, bei der sich der Fußboden
in einer zweiten Stellung befindet;
14 eine weitere Ausführungsform der zweiten Variante
der erfindungsgemäßen Sanitäranlage mit verfahrbarem und segmentiertem
Fußboden, wobei sich die Fußbodensegmente in einer ersten Stellung befinden
und
15 eine schematische, perspektivische Ansicht der in
14 dargestellten Sanitäranlage, wobei sich ein
Fußbodensegment in einer zweiten Stellung befindet.
Gleiche Bezugsziffern beziehen sich nachfolgend auf gleichartige Bauteile.
1 ist eine Vorderquerschnittansicht einer ersten Ausführungsform
einer ersten Variante einer Sanitäranlage 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Sanitäranlage 10 umfaßt zwei Seitenwände
12 und 14, eine Rückwand 16 und eine aufgrund der
Schnittansicht nicht dargestellte Vorderwand. Ferner sind ein Fußboden
18 und eine Decke 20 vorgesehen. Der Innenraum der Sanitäranlage
10 ist durch eine Trennwand 22 in einen Sanitärbereich
24 und einen Reinigungsbereich 26 unterteilt, wobei der Reinigungsbereich
26 gleichzeitig als Technikraum dient. In dem Sanitärbereich
24 sind unter anderem eine Toilette 28 und ein Waschbecken
30 vorgesehen. Auf die Darstellung weiterer Einzelheiten wurde der Einfachheit
halber verzichtet. Durch eine nicht gezeigte Eingangstür kann eine Person den
Sanitärbereich 24 betreten, um beispielsweise die Toilette
28 zu benutzen. Nach einer solchen Benutzung kann die Toilette
28 aus dem Sanitärbereich 24 in den Reinigungsbereich
26 mit nicht dargestellten Mitteln verfahren werden, was in 1
durch die im Reinigungsbereich 26 in gestrichelten Linien dargestellte
Toilette 28 angedeutet ist. Im Reinigungsbereich 26 kann die Toilette
28 beispielsweise unter Einsatz von Reinigungsdüsen gründlich
gereinigt werden. Nach abgeschlossenem Reinigungsvorgang kann die Toilette
28 anschließend zurück in den Sanitärbereich 24
verfahren werden, wo sie für eine erneute Benutzung zur Verfügung steht.
Unterhalb des Reinigungsbereiches 26 ist ein Sammelbecken 32 angeordnet,
das vorliegend im wesentlichen trichterförmig ausgebildet ist. In dem Sammelbecken
32 kann Abwasser aus dem Reinigungsbereich 26 und/oder aus dem
Sanitärbereich 24 gesammelt und anschließend durch einen Auslaß
34 abgelassen werden. Der Fußboden 18 des Sanitärbereiches
24 ist auf Stützen 36 angeordnet, so daß unterhalb des
Fußbodens 18 ein Hohlraum 38 vorhanden ist, in dem Leitungen
verlegt werden können, wie beispielsweise Frischwasserleitungen, Abwasserleitungen
oder elektrische Leitungen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Hohlraum
38 nicht unbedingt erforderlich ist, so daß entsprechend auch auf
die Stützen 36 verzichtet und der Fußboden 18 auf herkömmliche
Art und Weise verlegt werden kann. Zur Reinigung des Fußbodens 18
ist ein Fußbodenreinigungssystem 40 vorgesehen, das zwei Schienen
42 umfaßt, die einander gegenüberliegend an der Rückwand
16 und an der nicht dargestellten Vorderwand der Sanitäranlage
10 entlang des Fußbodens 18 angeordnet sind, sowie eine Fußbodenreinigungseinrichtung
44 zur Reinigung des innerhalb des Sanitärbereichs 26 angeordneten
Fußbodens 18 aufweist, die in den Schienen
42 geführt entlang des Fußbodens 18 automatisch verfahrbar
ist. Verschiedene Ausgestaltungen des Reinigungssystems werden unter Bezugnahme
auf die 3 bis 8 noch näher
erläutert. In 1 ist die Fußbodenreinigungseinrichtung
44 in einer ersten Stellung dargestellt, in der sie unterhalb einer Wand
46 angeordnet ist, in der auch das Waschbecken 30 eingelassen
ist. In dieser Stellung ist sie für einen Benutzer des Sanitärbereiches
24 der Sanitäranlage 10 nicht sichtbar.
2 zeigt die in 1 dargestellte
Sanitäranlage 10, wobei sich die Fußbodenreinigungseinrichtung
44 in einer zweiten Stellung befindet, nachdem sie aus der in
1 dargestellten Position entlang der Schienen
42 über den Fußboden 18 verfahren wurde. Wie in
2 zu erkennen ist, ist der Abstand zwischen dem Fußboden
18 und der Unterseite der Toilette 28 derart gewählt, daß
die Fußbodenreinigungseinrichtung 44 unter der Toilette
28 hindurch bewegt werden kann. Während die Fußbodenreinigungseinrichtung
44 aus der in 1 dargestellten Stellung über
den Fußboden 18 in die in 2 dargestellte
Position bewegt wird, wird der Fußboden 18 durch eine oder mehrere
Komponenten der Fußbodenreinigungseinrichtung 44 unter Verwendung
eines Reinigungsfluids gereinigt. Die einzelnen Komponenten der Fußbodenreinigungseinrichtung
werden unter Bezugnahme auf die 3 bis 8
noch genauer beschrieben. Das verwendete Reinigungsfluid wird nach der Benutzung
in das Sammelbecken 32 entsorgt. Der Fußboden 18 kann in
Richtung des Sammelbeckens 32 leicht abwärts geneigt sein, um auf
diese Weise die Entsorgung des Reinigungsfluids in das Sammelbecken 32
zu vereinfachen.
3 zeigt eine vergrößerte Vorderansicht der
in den 1 und 2 dargestellten
Fußbodenreinigungseinrichtung 44. Die Fußbodenreinigungseinrichtung
44 umfaßt einen Träger 48, der einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt aufweist und sich von der Rückwand 16 zur
Vorderwand der Sanitäranlage 10 erstreckt. An den Stirnseiten
50 des Trägers 48 ist in Bewegungsrichtung der Fußbodenreinigungseinrichtung
44 eine Mehrzahl von Rollen 52 angeordnet, die durch nicht dargestellte
Antriebsmittel angetrieben werden und in der Schiene 42 des Fußbodenreinigungssystems
40 aufgenommen sind und sich in dieser bewegen, was unter Bezugnahme auf
4 noch genauer erläutert ist. Die Rollen
52 können wahlweise auch durch Zahnräder ersetzt werden, die
durch Antriebsmittel wie beispielsweise Ketten angetrieben werden, was in der Zeichnung
jedoch nicht dargestellt ist. An der Unterseite 54 des Trägers
48 sind hintereinander eine Vielzahl von Reinigungsdüsen
56 angeordnet, wobei in 3 nur die vorderste
dieser Reinigungsdüsen 56 zu sehen ist. Diese Reinigungsdüsen
werden zum Auftragen eines Reinigungsfluids auf den Fußboden 18 der
Sanitäranlage 10 verwendet. Ferner sind an der Unterseite
54 des Trägers 48 eine Vielzahl von Reinigungsbürsten
58 und ein Abzieher 60 vorgesehen. Der Abzieher 60 kann
um einen nicht dargestellten Absauger ergänzt werden, der das Reinigungsfluid
absaugt und abführt. Auch ist es möglich, den Abzieher 60 ganz
durch einen solchen Absauger zu ersetzen. Die freien Enden der Borsten der Reinigungsbürsten
58 werden unter einem leichten Vordruck auf den Fußboden
18 aufgesetzt, um diesen unter Einwirkung des von den Reinigungsdüsen
56aufgetragenen Reinigungsfluids zu bürsten. Die Reinigungsbürsten
58 können eine rotatorische und/oder eine Hin- und Herbewegung ausführen,
wodurch die Reinigungswirkung der Reinigungsbürsten 58 wesentlich
verbessert wird. Der Abzieher 60 dient zum Entfernen des benutzten Reinigungsfluids.
4 ist eine perspektivische Schnittansicht der in
3 gezeigten Fußbodenreinigungseinrichtung
44, die in der Schiene 42 des Fußbodenreinigungssystems
40 gehalten ist. Bei der Schiene 42 handelt es sich um eine Profilschiene,
entlang deren Haupterstreckungsrichtung eine Nut 62 vorgesehen ist. In
der Nut 62 laufen die an der Stirnseite 50 des Trägers
48 vorgesehenen Rollen 52 oder Zahnräder. Wie anhand der
Pfeile 64 und 66 zu erkennen ist, kann der Träger
48 in der Schiene 42 vor und zurück bewegt werden. Bewegt
sich der Träger in Richtung des Pfeils 64, so wird der Fußboden
unter Einsatz der Reinigungsdüsen 56 mit Reinigungsfluid benetzt und
von den Reinigungsbürsten 58 gebürstet, woraufhin der Abzieher
60 das benutzte Reinigungsfluid abzieht. Auf diese Weise wird der Träger
48 über den gesamten Fußboden 18 der Sanitäranlage
10 bewegt und das benutzte Reinigungsfluid schließlich in das Sammelbecken
32 entsorgt. Anschließend wird der Träger 48 in Richtung
des Pfeils 66 zurück in seine in 1 dargestellte
Stellung bewegt. Die Komponenten der Fußbodenreinigungseinrichtung
44, also die Reinigungsdüsen 56, die Reinigungsbürsten
58 und der Abzieher 60, können auch derart angeordnet werden,
daß der Fußboden 18 der Sanitäranlage 10 bei einer
Bewegung des Trägers 48 in Richtung des Pfeils 64 sowie in
Richtung des Pfeils 66 gereinigt wird, so daß der Träger
48 nach einmaligem Abfahren des Fußbodens 18 aus der in
1 dargestellten Stellung in die in 2
dargestellte Stellung in letzterer verharren kann, ohne daß er in die in
1 dargestellte Stellung zurückbewegt werden muß.
An dem Träger 48 nahe seiner Stirnseiten 50 können ferner
nicht dargestellte Sensoren angeordnet sein, mit deren Hilfe die Nut 62
der Schienen 42 blockierende Gegenstände oder Substanzen detektiert
werden können, um zu vermeiden, daß der Träger 48 mit solchen
Gegenständen oder Substanzen kollidiert und sich verkeilt.
5 ist eine Vorderansicht einer alternativen Ausgestaltung
einer Fußbodenreinigungseinrichtung 68 gemäß
der vorliegenden Erfindung. Ähnlich wie die in den 3
und 4 dargestellte Fußbodenreinigungseinrichtung
44 umfaßt die Fußbodenreinigungseinrichtung 68 einen
Träger 70, der einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist
und sich von der Vorderwand zur Rückwand 16 der Sanitäranlage
10 erstreckt. An seinen Stirnseiten 72 ist ein Vorsprung
74 ausgebildet, der sich entlang der Bewegungsrichtung des Trägers
70 erstreckt und in die Schiene 42 des Fußbodenreinigungssystems
40 greift, so daß der Träger 70 entlang der in
1 dargestellten Schiene 42 des Fußbodenreinigungssystems
40 geführt und durch nicht dargestellte Antriebsmittel, z. B. Ketten,
angetrieben wird. An der Unterseite 76 sind Rollen 78 angeordnet,
um den Träger 70 entlang des Fußbodens 18 der Sanitäranlage
10 zu führen. Ebenso wie bei der in den 3
und 4 dargestellten Fußbodenreinigungseinrichtung
44 sind Reinigungsdüsen 56, Reinigungsbürsten
58 und ein Abzieher 60 vorgesehen.
6 zeigt eine teilweise geschnittene perspektivische
Ansicht des in 5 dargestellten Trägers
70. Der an der Stirnseite 72 des Trägers 70 ausgebildete
Vorsprung 74 greift in die Nut 62 der Schiene 42 ein,
so daß der Träger 70 in der Schiene 42 geführt
ist. Bei der Schiene 42 handelt es sich bei dieser Ausgestaltung der Fußbodenreinigungseinrichtung
68 bevorzugt um eine Gleit- oder Zahnschiene, um einen parallelen Vortrieb
zu gewährleisten. Wie anhand der Pfeile 64 und 66 zu erkennen
ist, kann der Träger 70 durch nicht dargestellte Antriebsmittel vor
und zurück bewegt werden, wobei der Fußboden 18 bei einer Bewegung
des Trägers 70 in Richtung des Pfeils 64 zunächst unter
Einsatz der Reinigungsdüsen 56 mit einem Reinigungsfluid benetzt und
daraufhin von den Reinigungsbürsten 58 gebürstet wird. Das gebrauchte
Reinigungsfluid wird schließlich durch den Abzieher 60 abgezogen.
Auch hier können die Komponenten der Fußbodenreinigungseinrichtung
68 derart angeordnet werden, daß ein Reinigen bei einer Bewegung des
Trägers 70 sowohl in Richtung des Pfeils 64 als auch in Richtung
des Pfeils 66 erfolgt.
7 ist eine geschnittene Vorderansicht einer weiteren
Ausgestaltung einer Fußbodenreinigungseinrichtung 80 gemäß
der vorliegenden Erfindung. Die Fußbodenreinigungseinrichtung 80 umfaßt
einen Träger 82, an dessen Unterseite zusätzlich zu Reinigungsdüsen
56, Reinigungsbürsten 58 und dem Abzieher 60 eine
Düse 86 zum Trocknen des Fußbodens 18 der Sanitäranlage
10 vorgesehen ist, die sich ähnlich wie der Abzieher 60 über
die gesamte Länge des Trägers 82 erstreckt. Mittels der Düse
86 wird ein Luftstrom auf den zu trocknenden Fußboden 18
gerichtet, um Feuchtigkeit, die nicht durch den Abzieher 60 entfernt wurde,
zu beseitigen. Anstelle einer einzelnen Düse 86, die sich entlang
der gesamten Länge des Trägers 82 erstreckt, kann alternativ
auch eine Mehrzahl von Düsen vorgesehen werden.
8 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer
vierten Ausgestaltung einer Fußbodenreinigungseinrichtung 88 gemäß
der vorliegenden Erfindung. Die Fußbodenreinigungseinrichtung 88 umfaßt
einen Träger 90, der ebenfalls geführt in der Schiene
42 des Fußbodenreinigungssystems 40 entlang des Fußbodens
18 mit geeigneten Antriebsmitteln automatisch verfahrbar ist. An der Unterseite
92 des Trägers 90 sind Reinigungsdüsen 56 angeordnet,
mit denen der zu reinigende Fußboden mit einem Reinigungsfluid benetzt werden
kann. Ferner ist eine Wischeinrichtung 94 vorgesehen, die eine oder mehrere
Wischtücher 96 aufweist. Bei den Wischtüchern 96 handelt
es sich um herkömmliche Reinigungstücher. Sie können aus einem Gewebe,
aus Mikrofaser, aus Fell oder dergleichen bestehen. Die Wischeinrichtung
94 kann rotierend und/oder hin und her bewegbar sein, wodurch die Reinigungseffektivität
der Wischtücher 96 verbessert wird. Ferner sind an der Unterseite
92 des Trägers 90 Düsen 86 angeordnet, die
einen Luftstrom auf den Fußboden 18 richten, um diesen zu trocknen.
9 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht
einer fünften Ausgestaltung einer Fußbodenreinigungseinrichtung
98 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Fußbodenreinigungseinrichtung
98 umfaßt einen Träger 100, der sich von der Vorderwand
zur Rückwand 16 der Sanitäranlage 10 erstreckt. An der
Unterseite 102 des Trägers 100 ist eine als Gleitschiene
ausgebildete Profilschiene 104 vorgesehen, die eine umgekehrte T-Form aufweist
und sich entlang der Haupterstreckungsrichtung des Trägers 100 erstreckt.
An der Profilschiene 104 ist ein Schlitten 106 befestigt, der
entlang der Profilschiene 104 von dieser geführt in Richtung der Pfeile
108 und 110 hin und her bewegt wird. An der Unterseite
112 des Schlittens 106 sind Reinigungsdüsen 56 und
Reinigungsbürsten 58 angeordnet, wobei vorliegend jeweils eine Reinigungsbürste
58 zwischen zwei Reinigungsdüsen 56 in Richtung der Pfeile
108 und 110 vorgesehen ist. An der Unterseite 92 des
Trägers 90 ist ferner ein Abzieher 60 vorgesehen, der sich
entlang der Haupterstreckungsrichtung des Trägers 90 erstreckt. Zur
Reinigung des Fußbodens 18 der in 1 dargestellten
Sanitäranlage 10 wird nun der Träger 100 in Richtung
des Pfeils 114 aus der in 1 dargestellten
Stellung in Richtung der in 2 dargestellten Stellung
der Fußbodenreinigungseinrichtung bewegt, während der Schlitten
106 in Richtung der Pfeile 108 und 110 zwischen der Vorderwand
und der Rückwand 16 der Sanitäranlage 10 hin und her
bewegt wird. Die Bewegung des Trägers 100 in Richtung des Pfeils
114 und die Hin- und Herbewegung des Schlittens 106 in Richtung
der Pfeile 108 und 110 sind derart koordiniert, daß der gesamte
Fußboden 18 gereinigt wird. Der Abzieher 60 zieht das Reinigungsfluid,
das von den Reinigungsdüsen 56
auf den Fußboden 18 aufgesprüht wurde, nach
erfolgter Reinigung des Fußbodens 18 ab. Ist die in 2
dargestellte Stellung der Fußbodenreinigungseinrichtung erreicht, so wird der
Träger 90 in Richtung des Pfeils 116 in die in
1 dargestellte Stellung zurückverfahren.
10 ist eine Seitenquerschnittansicht einer zweiten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sanitäranlage
120. Die in 10 dargestellte Sanitäranlage
120 unterscheidet sich von der in den 1 und
2 dargestellten Sanitäranlage 10 dahingehend,
daß die Stützen 36 des Fußbodens 18 als Hydraulikzylinder
ausgebildet sind, die über entsprechende Gelenke mit dem Fußboden
18 verbunden sind. Mit Hilfe der Hydraulikzylinder kann der Fußboden
18 auf- und abwärts sowie in eine in Richtung des Sammelbeckens
32 abwärts geneigte Stellung bewegt werden. 10
zeigt den Fußboden 18 in einer ersten Stellung, in der die Kolben
der die Stützen 36 bildenden Zylinder ausgefahren sind. In dieser
Stellung ist der Fußboden 18 derart angehoben, daß er mit der
Unterseite der Wand 46, in der auch das Waschbecken 30 eingelassen
ist, bündig abschließt. Die unterhalb der Wand 46 angeordnete
Fußbodenreinigungseinrichtung 44 ist in dieser Stellung für einen
Benutzer der Sanitäranlage 10 entsprechend nicht sichtbar. Ebenso
ist die Schiene 42 des Fußbodenreinigungssystems von dem Fußboden
18 verdeckt.
Soll der Fußboden 18 nun gereinigt werden, so wird der
Fußboden 18 mit Hilfe der in die Stützen 36 integrierten
Hubzylinder abgesenkt, bis sich der Fußboden 18 in der in
11 dargestellten Position befindet. In dieser Position
kann nun die Fußbodenreinigungseinrichtung 44 entlang der Schiene
42 über den Fußboden verfahren werden, um diesen zu reinigen.
Nach Abschluß des Reinigungsvorgangs wird die Fußbodenreinigungseinrichtung
44 zurück in die in 11 dargestellte Stellung
bewegt und der Fußboden wieder in die in 10 gezeigte
Stellung angehoben.
12 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform
einer zweiten Variante einer erfindungsgemäßen Sanitäranlage
130. Diese Sanitäranlage 130 umfaßt einen Sanitärbereich
132, einen Sanitärbereich 134 und einen zwischen den beiden
Sanitärbereichen 132 und 134 angeordneten Reinigungsbereich
136, wobei die Sanitärbereiche 132 und 134 und der
Reinigungsbereich 136 jeweils durch eine Trennwand 138 und
140 voneinander getrennt sind. In dem ersten Sanitärbereich
132 sind zwei Toiletten 142 und 144 angeordnet, die unabhängig
voneinander wahlweise zwischen einer Betriebsstellung im Sanitärbereich
132 und einer Reinigungsstellung im Reinigungsbereich 136, in
der Reinigungsmittel auf die entsprechende Toilette 142, 144 einwirken,
verfahrbar sind. In 12 ist die Toilette 142
in ihrer Betriebsstellung und die Toilette 144 in ihrer Reinigungsstellung
gezeigt. Ferner umfassen die Sanitärbereiche 132 und 134
jeweils einen Fußboden 146 und 148. Die Fußböden
146 und 148 sind aus der in 12 dargestellten
Stellung jeweils in Richtung des Reinigungsbereiches 136 vor und entsprechend
zurück verfahrbar, was durch die Pfeile 150 und 152 angedeutet
ist. Das Verfahren der Fußböden 146 und 148 kann beispielsweise
auf Schienen erfolgen, wobei in 12 beispielhaft eine
hintere Schiene 154 dargestellt ist. Zum Reinigen der Fußböden
146 und 148 ist im Reinigungsbereich 136 schließlich
eine Reinigungseinrichtung 156 vorgesehen, die sich im wesentlichen entlang
der gesamten Breite B der Fußböden 146 und 148 erstreckt.
Der grundsätzliche Aufbau der Fußbodenreinigungseinrichtung
156 entspricht in wesentlichen Zügen den zuvor beschriebenen Fußbodenreinigungseinrichtungen,
wobei die Fußbodenreinigungseinrichtung 156 jedoch im wesentlichen
ortsfest angeordnet ist.
Soll nun beispielsweise der Fußboden 146 gereinigt werden,
so wird dieser zusammen mit den diesen haltenden Schienen, von denen nur die Schiene
154 dargestellt ist, durch nicht gezeigte Hebe- und Absenkmittel abgesenkt
und in Richtung des Pfeils 150 in den Reinigungsbereich 136 und
darüber hinaus unter den Fußboden 148 in die in 13
dargestellte Stellung verfahren. Während dieser Bewegung wird die Oberseite
des. Fußbodens 146 an der Fußbodenreinigungseinrichtung
156 vorbeigeführt und dabei durch nicht dargestellte Reinigungsmittel
gereinigt und gegebenenfalls durch nicht dargestellte Trocknungsmittel getrocknet.
Sobald die Oberseite des Fußbodens 146 vollständig an der Fußbodenreinigungseinrichtung
156 vorbeigeführt wurde, wird dieser zurück in die in
12 dargestellte Stellung bewegt. Auf die gleiche Art
und Weise kann auch die Oberseite des Fußbodens 148 an der Fußbodenreinigungseinrichtung
156 vorbeigeführt werden, was in den 12
und 13 jedoch nicht gezeigt ist.
Es sollte klar sein, daß anstelle der zwei Toiletten
142 und 144 auch nur eine Toilette oder mehr als zwei Toiletten
vorgesehen werden können. Ferner kann der Reinigungsbereich 136 auch
durch einen Technikraum ohne Toilettenreinigungseinrichtung ersetzt werden.
Eine weitere Ausführungsform der zweiten Variante einer erfindungsgemäßen
Sanitäranlage 160 ist in den 14 und
15 schematisch dargestellt. Diese Sanitäranlage
160 umfaßt einen Sanitärbereich 162 und einen Reinigungsbereich
164, die durch eine Trennwand 166 voneinander getrennt sind. Der
Sanitärbereich 162 umfaßt zwei Toiletten 168 und
170, die unabhängig voneinander wahlweise in eine Betriebsstellung
innerhalb des Sanitärbereiches 162 und eine Reinigungsstellung innerhalb
des Reinigungsbereiches 164 verfahrbar sind. Der Sanitärbereich
162 weist ferner einen Fußboden 172 auf, der in einzelne
Fußbodensegmente 174 bis 178 unterteilt ist. Diese Fußbodensegmente
174 bis 178 sind durch nicht dargestellt Mittel in der in
14 dargestellten Position gehalten. Zum Reinigen des
Fußbodens 162 ist ferner im Reinigungsbereich 164 eine Fußbodenreinigungseinrichtung
180 angeordnet, ähnlich wie bei der in den 12
und 13 dargestellten Ausführungsform.
Zum Reinigen des Fußbodens 172 können die einzelnen
Fußbodensegmente 174 bis 178 unabhängig voneinander
abgesenkt und in Richtung des Pfeils 182 in den Reinigungsbereich
164 und entsprechend zurück verfahren werden, wobei die Seitwärtsbewegung
beispielsweise durch Schienen geführt werden kann, von denen exemplarisch in
14 eine Schiene 184 dargestellt ist.
Soll beispielsweise das Fußbodensegment 174 gereinigt
werden, so wird dieses abgesenkt und unter den Fußbodensegmenten
176 und 178 hindurch in Richtung des Pfeils 182 in den
Reinigungsbereich 164 verfahren, wobei die Oberseite des Fußbodensegmentes
174 an der Fußbodenreinigungseinrichtung 180 vorbeigeführt
und durch nicht dargestellte Reinigungsmittel gereinigt sowie gegebenenfalls durch
nicht dargestellte Trocknungsmittel getrocknet wird. Das auf diese Weise in den
Reinigungsbereich 164 verfahrene Fußbodensegment 174 ist
in 15 dargestellt. Sobald die gesamte zu reinigende
Oberfläche des Fußbodensegmentes 174 an der Fußbodenreinigungseinrichtung
180 vorbeigeführt wurde, kann das Fußbodensegment 174
wieder in die in 14 dargestellte Stellung zurück
bewegt werden.
Auf die gleiche Art und Weise können natürlich auch die
Fußbodensegmente 176 und 178 gereinigt werden, was in den
14 und 15 jedoch nicht
näher dargestellt ist. Diese segmentartige Aufteilung des Fußbodens
172 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Sanitäranlage, anders
als bei der in den 12 und 13
dargestellten Ausführungsform, nicht ausreichend Raum bietet, um den Fußboden
172 einteilig an der Fußbodenreinigungseinrichtung 180 vorbeizuführen.
Die in den 14 und 15 dargestellte
Variante mit segmentiertem Fußboden bietet also die Möglichkeit, einen
plattenförmigen Fußboden auch bei geringen Abmessungen der Sanitäranlage
zu ermöglichen.
Es sollte klar sein, daß die zuvor beschriebenen Ausführungsformen
nicht einschränkend sind und daß Modifikationen möglich sind, ohne
den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der durch die beiliegenden
Ansprüche definiert ist. Ferner sei darauf hingewiesen, daß Einzelmerkmale
der einzelnen Ausführungsformen bzw. Ausgestaltungen beliebig miteinander kombinierbar
sind.