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Dokumentenidentifikation DE202007003017U1 09.08.2007
Titel Spaltgerät mit Spreizmechanismus für Holz
Anmelder Lochmüller, Robin, Dipl.-Ing. (FH), 95361 Ködnitz, DE
DE-Aktenzeichen 202007003017
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.08.2007
Registration date 05.07.2007
Application date from patent application 01.03.2007
IPC-Hauptklasse B27L 7/06(2006.01)A, F, I, 20070301, B, H, DE

Beschreibung[de]
Stand der Technik:

Das Spalten von größeren Holzstücken mit 1 m Länge oder mehr geschieht bisher in aufwendiger Handarbeit mit Spalthammer und/oder Keilen.

Die Nachteile liegen in der damit verbundenen körperlichen Schwerstarbeit der hohen Unfallgefahr und dem geringen Durchsatz.

Im größeren Stil werden Hydraulische Spalter eingesetzt, angetrieben von Traktor oder Elektromotor. Die Nachteile bestehen darin, dass die Holzstücke zum Spalter transportiert, aufgerichtet, und auf den Spalter gehoben werden müssen. Gerade bei dicken Holzstämmen ein gewaltiger Arbeitsaufwand. Das Verletzungsrisiko ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Lösung des Problems:

Mit der Erfindung nach Anspruch 1 wird erreicht, dass die in Abschnitte zerteilten Stämme an Ort und Stelle ohne sie bewegen zu müssen gespalten werden können. Das Spaltgerät (14) ist dabei nicht schwerer als ein Spalthammer und deshalb leicht zu transportieren.

Bei der hydraulischen Version (4) mit separatem Antrieb ist dieser ebenfalls leicht zum Arbeitsort zu transportieren.

Das Spaltgerät wird wie ein Spalthammer in die Stirnseite des Baumstamms geschlagen und anschließend der Spreizmechanismus betätigt, welcher die eigentliche Spaltung des Stammes bewirkt.

Der Spreizmechanismus wird mit Spindel (5) und Ratsche (6, 7) oder mit Hydraulikpumpe und Zylinder betätigt.

Bei Ausführung mit Spindel bewirkt eine Rückdrehvorrichtung (9) in Verbindung mit einer Feder die Rückstellung des Geräts in Ausgangsposition wenn der Spaltvorgang beendet ist. Eine Umsteuerung der Ratsche ist ebenfalls möglich um den Spreizvorgang unter Last rückgängig machen zu können. Der Betätigungshebel für die Spreizung ist der Griff (3) des Gerätes oder ein separater Hebel.

Bei Ausführung mit Hydraulik kann die Pumpe direkt auf dem Spalter montiert sein, vorzugsweise eine Handpumpe; oder die Pumpe wird separat aufgestellt, dann vorzugsweise mit Elektro- oder Verbrennungs- Motorantrieb, die Verbindung zum Spalter erfolgt dann mit Hydraulikschlauch (13) und ggfs. Steuerleitung zum betätigen der Spreizvorrichtung.


Anspruch[de]
Spaltgerät mit Spreizmechanismus des Spaltkörpers, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltkörper aus mindestens zwei zueinander beweglich angeordneten nach dem Einschlagen gezielt spreizbaren Segmenten besteht. (14) Spaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltkörper in mehreren Segmenten (2) mit Keilwinkel des Spaltkörpers ausgeführt ist, die durch ein Gelenk (8), paarweise, gegeneinander verdrehbar angeordnet sind. (12) Spaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltkörper (2) aus zwei Hälften mit halbem Keilwinkel des Spaltkörpers gebildet wird, die sich durch ein Gelenk (8) gegeneinander verdrehen lassen. Spaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltkörper aus aufeinander abrollenden Körpern (11) besteht, wobei der Gleichlauf der beiden Spaltkörper durch eine Verzahnung (12) bewerkstelligt wird. Zu Beginn der Bewegung ist der Radius zur Spaltstelle klein und wird mit steigender Öffnung der Spaltkörper größer. Spaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Spreizmechanismus durch gegenläufige Gewindespindeln (5) mit entsprechenden Spindelmuttern (18) erfolgt, welche über einen Ratschenmechanismus (6, 7) gedreht werden. Spaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung der Spreizvorrichtung in Ausgangsposition mit Schraubenfeder über ein Seil und eine Rolle (9) erfolgt, nachdem die Sperrklinke (7) freigegeben wurde. Spaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung der Spreizvorrichtung in Ausgangsposition mit Spiral Feder erfolgt, nachdem die Sperrklinke (7) freigegeben wurde. Spaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung der Spindel (5) durch umschalten der Rastklinke (7) an der Ratsche reversibel ist. Der Anlenkpunkt der Feder (10) wird über einen Hebel dabei so verschoben, dass die Raste eine andere Gleichgewichtslage einnimmt. Spaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (3) des Gerätes durch eine Klinke (4) in Position zum Spaltkörper fixierbar ist, und dass nach Betätigung der Klinke der Griff (3) als Hebel zum betätigen der Ratsche genutzt wird. Spaltgerät nach vorhergehenden Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff des Gerätes fest mit einem der Spaltkörpersegmente verbunden ist und ein weiterer Hebel vorhanden ist um die Spreizvorrichtung zu betätigen. Spaltgerät nach Anspruch 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Spreizmechanismus durch einen Hydraulikzylinder (16, 17) mit Hydraulikpumpe erfolgt. Spaltgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe auf dem Spalter angeordnet ist und manuell mit dem Griff als Hebel oder separatem Hebel oder Kurbel betätigt wird. Spaltgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe separat aufgestellt wird und über Hydraulikschlauch (13) und gegebenenfalls Steuerleitung mit dem Spalter verbunden ist. Die Auslösung des Spreizvorganges über einen Schalter (14) oder ein am Griff befestigtes Ventil (14) erreicht wird. Spaltgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe durch elektrischen Antrieb mit Batterie oder Netzstrom oder mit Verbrennungsmotor erfolgt.






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