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Dokumentenidentifikation DE202007005751U1 09.08.2007
Titel Vorrichtung für die gleichzeitige Vakuummassage und Farbbestrahlung
Anmelder Hermann, Geraldine, 83064 Raubling, DE;
Beck, Heinz von der, 83064 Raubling, DE
Vertreter Keller, H., Dipl.-Chem.Univ. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 83064 Raubling
DE-Aktenzeichen 202007005751
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.08.2007
Registration date 05.07.2007
Application date from patent application 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A61H 9/00(2006.01)A, F, I, 20070419, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61N 5/06(2006.01)A, L, I, 20070419, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vakuummassage und zur gleichzeitigen Farbbestrahlung, mit den im Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

Aus dem Stand der Technik ist eine Vorrichtung zur Vakuummassage der Oberfläche eines menschlichen Körpers bekannt, bei welcher mittels eines sich fortlaufend wiederholenden Wechsels zwischen der Einwirkung von Normaldruck (1013 hPa) und Unterdruck (z.B. 600 hPa) auf ein eng umgrenztes Hautareal ein Massageeffekt ausgeübt wird.

Diese bekannte Vorrichtung ist insbesondere deswegen nachteilig, weil sie innerhalb einer vorgegebenen Zeit lediglich die Durchführung einer Vakuummassage gestattet und aus diesem Grunde nur über einen begrenzten Nutzen für den Anwender verfügt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung einer Vorrichtung, welche innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne einerseits die Applikation einer Vakuummassage ermöglicht und andererseits gleichzeitig die Applikation einer den Effekt der Vakuummassage ergänzenden oder verstärkenden weiteren Behandlungsmaßnahme ohne vorherige kostenintensive Anschaffung eines weiteren Behandlungsgerätes gestattet.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

1 einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung;

2 einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße, saugglockenartig ausgestaltete Applikationseinrichtung;

3 eine schematische Draufsicht auf das Bedienfeld einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

4 ein schematisches, ausschnittsweises Blockschaltbild betreffend die Verschaltung der Einrichtung zur Erzeugung einer farbigen elektromagnetischen Strahlung;

5 ein schematisches, ausschnittsweises Blockschaltbild betreffend die Verschaltung der Unterdruckpumpe.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zur gleichzeitigen Applikation von Unterdruck und von farbiger elektromagnetischer Strahlung auf einen menschlichen oder tierischen Körper.

Wie insbesondere aus 1 hervorgeht, umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise zumindest eine oder mehrere Einrichtungen (6) zur Erzeugung von Unterdruck sowie eine oder mehrere Einrichtungen (31) zur Erzeugung von farbiger elektromagnetischer Strahlung (4), welche durch das menschliche Auge den Sinneseindruck von Farbe vermittelt und deren beobachtete Farbe (Farbeindruck) im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 730 nm liegt.

Vorzugsweise umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung ferner eine oder mehrere Leitungen (32) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) sowie eine oder mehrere Applikationseinrichtungen (33) zum gleichzeitigen Verabreichen des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) auf einen menschlichen oder tierischen Körper (34).

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann es sich bei der Einrichtung (6) zur Erzeugung von Unterdruck beispielsweise um eine Hubkolbenvakuumpumpe, eine Membranvakuumpumpe, eine Flüssigkeitsringvakuumpumpe, eine Drehschiebervakuumpumpe, eine Vielzellenvakuumpumpe, eine Kreiskolbenvakuumpumpe, eine Sperrschiebervakuumpumpe, eine Wälzkolbenvakuumpumpe, eine Turbovakuumpumpe oder eine Gasringvakuumpumpe handeln.

In der Regel liegt der von der Einrichtung (6) zur Erzeugung von Unterdruck erzeugte Unterdruck vorzugsweise unterhalb des Normaldruckes (= 1013 hPa) im Bereich des Grob-Vakuums von 1 hPa bis 1010 hPa.

Die Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) kann beispielsweise eine oder mehrere Lampen (1) zur Emission von vom menschlichen Auge wahrnehmbarer elektromagnetischer Strahlung (47), welche den Sinneseindruck weißer Farbe vermittelt, welche breitbandig ist und eine spektrale Verteilung der Wellenlängen im Bereich von 400 nm bis 750 nm aufweist, umfassen.

Die Lampe (1) kann beispielsweise aus der Gruppe ausgewählt sein, welche Bogenlampen, Gasentladungslampen, Glühlampen, Metallfadenlampen, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Neonlampen, Projektionslampen, Spektrallampen, Xenonlampen, Metalldampflampen, Blitzlampen, Laser oder Licht emittierende Dioden (LED), umfasst.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Lampe (1) zusätzlich auch das Innere der Vorrichtung abschnittsweise oder vollständig ausleuchten.

Im Allgemeinen kann die Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung beispielsweise eine oder mehrere der Lampe (1) im Strahlengang nachgeschaltete Farbfiltereinrichtungen (41) umfassen, wobei jede dieser Farbfiltereinrichtungen (41) in der Regel mehrere optische Farbfilter (2) aufweist.

Diese optischen Farbfilter (2) können nach Maßgabe ihres Absorptionsspektrums die Intensität und/oder die spektrale Zusammensetzung der von der Lampe (1) abgegebenen breitbandigen, weißen elektromagnetischen Strahlung (47) durch Absorption und/oder Reflektion kontinuierlich und stufenlos oder stufenweise verändern und nur für schmalbandiges, nahezu monochromatisches farbiges Licht (4) einer erwünschten und einstellbaren Wellenlänge auf dem Weg der Transmission durchlässig sein.

Die optischen Farbfilter (2) können beispielsweise in der Form eines Monochromators, eines Interferenzfilters, eines Bandfilters oder eines Kantenfilters, ausgebildet sein.

Wie insbesondere aus 1 ersichtlich ist, kann im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Farbfiltereinrichtung (41) beispielsweise in Form eines um eine Drehachse (39) drehbaren Filterträgers (40) ausgebildet sein.

Vorzugsweise weist der Filterträger (41) in seinem Randbereich umlaufend eine Aussparungsreihe (42) auf, in welche, in Abhängigkeit von der erwünschten Anzahl von Farben der zu applizierenden farbigen elektromagnetischen Strahlung (4), einer oder mehrere optische Farbfilter (2) einzeln oder in Form eines farblich kontinuierlich von einer Farbe in die nächste Farbe übergehenden Filterbandes einsetzbar sind.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen kann der scheibenförmige Filterträger (40) beispielsweise mittels eines Stellmotors oder eines elektrischen Riemenantriebes oder mittels einer durch Druck auf die Farbeinstelltaste (23) aktivierbaren elektrischen oder mechanischen Weiterschalteinrichtung rotativ antreibbar sein.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht folglich darin, dass nur bei ihr, bei einem während der Behandlung erforderlichen Farbwechsel der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4), dieser Farbwechsel besonders einfach, schnell und bequem, beispielsweise durch bloßes Drücken einer Farbeinstelltaste (23), mit unverzüglicher Wirksamkeit, möglich ist.

Dieser Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist von erheblichem Ausmaße, da bei bekannten Geräten ähnlicher Wirkung in Rahmen langwieriger und umständlicher Umbaumaßnahmen bei einem Farbwechsel dort die kompletten Lichtleiter gelöst und Farbfilter ausgewechselt werden müssen.

In der Regel kann im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Anzahl der Farben der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) im Bereich von 9 bis 200, vorzugsweise im Bereich von 13 bis 150, insbesondere im Bereich von 18 bis 50, liegen.

Auch die hohe Anzahl der nur im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verfügung stehenden Farben der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) verkörpert einen erheblichen Vorteil, da bei ähnlichen Produkte lediglich 6 bis 8 Farben zur Verfügung stehen.

Aus 1 geht hervor, dass im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung zwischen dem vorrichtungsseitigen Ende (35) des Lichtleiters (5) und der Einrichtung (31) zur Erzeugung einer farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) eine oder mehrere Einrichtungen (3) zur Einkopplung der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) in das vorrichtungswärtige Ende (35) des Lichtleiters (5) vorgesehen sein können.

Bei dieser Einrichtung (3) zur Einkoppelung kann es sich beispielsweise um eine oder mehrere Linsen und/oder Spiegel und/oder Blenden und/oder Reflektoren handeln.

Insbesondere aus 1 geht hervor, dass es sich bei der Leitung (32) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) beispielsweise um einen flexiblen Schlauch (7) oder um einen Vakuumschlauch oder um ein Rohr handelt, in dessen Innenraum ein oder mehrere flexible Lichtleiter (5) oder flexible Lichtleitfasern parallel zur Längsachse des Schlauches (7) verlaufen.

Die Lichtleiter (5) oder die Lichtleitfasern können beispielsweise eine Länge im Bereich von 1,0 m bis 10,0 m, vorzugsweise im Bereich von 1,25 m bis 7,0 m, insbesondere im Bereich von 1,5 m bis 4,0 m, aufweisen.

In der Regel kann aus den Seitenwänden des Lichtleiters (5) – zumindest in geringem Ausmaße – farbiges Streulicht austreten (Raleigh-Strahlung).

Um auch diese Streustrahlung – gerade in abgedunkelten Behandlungsräumen – für eine indirekte Farbbestrahlung nutzen zu können, kann der Schlauch (7) für die aus dem Lichtleiter (5) seitlich austretende, farbige Streustrahlung vollständig oder teilweise transparent sein.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Leitung (32) – zur Verringerung der Störungsanfälligkeit, des Risikos von Undichtigkeiten im Anschlußbereich und zur Vereinfachung des Handlings- mit der Einrichtung (6) zur Erzeugung von Unterdruck mittelbar oder unmittelbar dauerhaft, untrennbar und fest verbunden sein.

Selbstverständlich ist es jedoch möglich, alternativ hierzu die Leitung (32) reversibel und trennbar, beispielsweise auf Höhe der Oberseite der Bedienfläche (17), anzubringen.

In der Regel kann der Schlauch (7) der Leitung (32) beispielsweise aus einem flexiblen oder starren Kunststoff, aus Silikon, aus Teflon oder aus PVC hergestellt sowie gewebeverstärkt oder nicht-gewebeverstärkt und transparent oder nicht-transparent sein.

Die Länge des Schlauches (7) kann beispielsweise im Bereich von 1,0 m bis 10,0 m, vorzugsweise im Bereich von 1,25 m bis 7,0 m, insbesondere im Bereich von 1,5 m bis 4,0 m, liegen.

Im Allgemeinen ist der Schlauch (7) flexibel und weist an seinem freien Ende (43) zum reversiblen Anschluss einer oder mehrerer Applikationseinrichtungen (33) eine oder mehrere Schraub-Kappen, Bajonetteverbindungs-Kappen, Einsteckverbindungs-Kappen oder Einrastverbindungs-Kappen auf.

1 zeigt, dass im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegebenenfalls eine schlauch- oder rohrförmige Verbindungsleitung (36) zwischen der Einrichtung (6) zur Unterdruckerzeugung einerseits und dem Schlauch (7) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) andererseits vorgesehen sein kann.

In der Regel mündet die Verbindungsleitung (36) zum Beispiel T-förmig (37) in den Schlauch (7) ein.

Vorzugsweise geht einerseits dieses T-förmigen Anschlussbereichs (37) der Schlauch (7) mit dem Lichtleiter (5) in seinem Innenraum ab.

Andererseits dieses T-förmigen Anschlussbereichs (37) kann gegebenenfalls das vorrichtungsseitige Ende (35) des Lichtleiters (5) zur Einkoppelung der von der Einrichtung (31) erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) in transparenter und/oder vorragender Weise zur Verfügung stehen.

Ebenfalls aus 1 geht hervor, dass an dem freien Ende (43) des Schlauches (7) beziehungsweise der Leitung (32) reversibel eine oder mehrere Applikationseinrichtungen (33) zur gleichzeitigen Verabreichung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) auf einen menschlichen oder tierischen Körper (34) vorgesehen sein können.

Gemäß 2 kann diese Applikationseinrichtung (33) beispielsweise in Form einer Saugglocke (8) aus Glas, Kunststoff, Keramik, Metall oder Holz ausgebildet sein.

In der Regel ist diese Applikationseinrichtung (33) an dem freien Ende (43) des Schlauches (7) mittels einer kopfwärtigen Schraubverbindung, einer Bajonette-Verbindung, einer Einsteckverbindung oder einer Einrastverbindung dicht und reversibel anbringbar.

Wie in 2 dargestellt, kann der fußwärtige Auflagebereich (9) der Saugglocke (8), der mit dem Körper (34) in Kontakt kommt, zur Verringerung der Flächenbelastung, wulstförmig verbreitert sein.

Zur manuellen exakten Festlegung des auf den Körper (34) applizierten Unterdruckes können im Bereich der Seitenwand der Applikationseinrichtung (33) eine oder mehrere lochförmige, kreisförmige und finger- oder handballenverschließbare Belüftungsöffnungen (10) vorgesehen sein.

Sobald der Behandler, beispielsweise auf der auf der Bedienfläche (17) gegebenenfalls vorgesehenen Leuchtpunktskala (21) abliest, dass der angestrebte Unterdruck in der auf einen Körper (34) dicht aufgesetzten Applikationseinrichtung (33) erreicht ist, hebt er den die Belüftungsöffnung (10) zuvor dicht verschließenden Finger oder Handballen von der Belüftungsöffnung (10) ab und ermöglicht dadurch wieder die Einwirkung des Umgebungsdruckes auf den innerhalb der Applikationseinrichtung (33) befindlichen Abschnitt des Körpers (34).

Durch den mehrfach hintereinander wiederholten, gegebenenfalls rhythmischen Wechsel zwischen manuellem Verschließen und manuellem Freigeben der Belüftungsöffnung (10) kann auf diese Art und Weise mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bequem, einfach und sicher eine effektive Unterdruckmassage, unter sicherem Ausschluss der Gefahr des Einwirkens eines zu ausgeprägten Unterdruckes, auf einen Körper (34) verabreicht werden.

Die Länge (12) der Saugglocke (8) und der Applikationseinrichtung (33) kann beispielsweise im Bereich von 10,0 cm bis 30,0 cm, vorzugsweise im Bereich von 11,0 cm bis 27,0 cm, insbesondere im Bereich von 12,0 cm bis 25,0 cm, liegen.

Die Breite (13) der Applikationseinrichtung (33) kann beispielsweise im Bereich von 1,0 cm bis 25,0 cm, vorzugsweise im Bereich von 3,0 cm bis 21,0 cm, insbesondere im Bereich von 5,0 cm bis 18,0 cm, liegen.

Die Wandstärke (38) der Applikationseinrichtung (33) kann beispielsweise im Bereich von 1,0 mm bis 5,0 mm, vorzugsweise im Bereich von 1,5 mm bis 4,0 mm, insbesondere im Bereich von 2,0 mm bis 3,5 mm, liegen.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich eine Einrichtung zur Aufnahme und/oder zur Wiedergabe von Ton und/oder von Bild umfassen, beispielsweise ein Radio, einen Kassettenrecorder, einen Schallplattenspieler, einen CD-Spieler, einen DVD-Spieler, einen MP3-Player, einen Videorecorder oder ein Fernsehgerät.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich eine Einrichtung zur Zerstäubung von Duftstoffen umfassen.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen kann im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Applikationseinrichtung (33) mittelbar oder unmittelbar mit einer Schwingungserzeugungseinrichtung in Verbindung stehen, welche die Applikationseinrichtung (33) in oszillierende Schwingung versetzt.

Wie insbesondere aus den 4 und 5 hervorgeht, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eine oder mehrere Datenverarbeitungseinrichtungen (44) umfassen.

Wie in 4 dargestellt, kann diese Datenverarbeitungseinrichtung (44) beispielsweise einerseits mit einer Einrichtung zur bedienerseitigen Eingabe oder Einstellung einer für die erwünschte Soll-Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) stehenden ein- oder mehrstelligen Ziffer (Sollwert) und/oder mit einer Einrichtung (23) zur manuellen Weiterschaltung von einem Soll-Farbton zu dem nachfolgenden Soll-Farbton (Sollwert) in der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) vorgegebenen Reihenfolge, in elektrisch leitender Verbindung stehen.

Andererseits kann diese Datenverarbeitungseinrichtung (44) beispielsweise, einen Stellwert für die Filtereinrichtung (41) abgebend, mit der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) in elektrisch leitender Verbindung stehen.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Datenverarbeitungseinrichtung (44) die Anzeige einer der Ist-Farbe zugeordneten ein- oder mehrstelligen Ziffer auf einem numerischen Anzeigefeld (22) und das Aufleuchten einer in der Ist-Farbe gefärbten Leuchtpunktreihe (20), beispielsweise auf der Oberseite des Bedienfeldes (17), veranlassen.

Aus 5 geht hervor, dass die Datenverarbeitungseinrichtung (44) ferner einerseits mit einer bedienerseitigen Einrichtung (25) zum Ein- und Aus – Schalten der Unterdruckpumpe (6) sowie mit einer einen Sollwert vorgebenden, bedienerseitigen Einrichtung (26) zur Grobeinstellung der Leistungsstufen der Unterdruckpumpe (6) und mit einer Sollwerte vorgebenden bedienerseitigen Einrichtung (16) zur Fein-Einstellung der Leistung der Unterdruckpumpe (6) in Verbindung stehen kann.

5 zeigt außerdem, dass die Datenverarbeitungseinrichtung (44) daneben auch mit einer bedienerseitigen Einrichtung (21) zur Anzeige des Ist-Druckes in den Schläuchen (7) in Verbindung stehen kann.

Vorzugsweise ist die Einrichtung (21) zur Anzeige des Ist-Druckes beispielsweise in Form einer Leuchtpunktreihe oder einer digitalen oder analogen Anzeigeeinrichtung ausgebildet.

Gemäß 5, kann die Datenverarbeitungseinrichtung (44) andererseits mit der Unterdruckpumpe (6), Stllwerte an diese abgebend, in Verbindung stehen.

Der 5 ist ferner zu entnehmen, dass vorrichtungsseitig pro Schlauch (7) ein vom Bediener betätigbares, hahnartiges Absperrventil (14, 15) vorgesehen sein kann.

In der Regel weist jeder Schlauch (7) stromaufwärts von seinem Hahn (14, 15) eine Einrichtung (45) zur Istwert-Druckmessung auf, welche mit der Datenverarbeitungseinrichtung (44) in elektrisch leitender Verbindung steht.

Vorzugsweise kann dieser Druck-Istwert mittelbar über die Datenverarbeitungseinrichtung (44) auf einer gegebenenfalls auf dem Bedienfeld (17) vorgesehenen Anzeigeeinrichtung (21) zur Anzeige gebracht werden.

3 zeigt eine beispielweise Ausgestaltung eines Bedienfeldes (17), welches, zur Ermöglichung des vollständigen oder teilweisen Durchscheinens des Lichtes der Lampe (1), vorzugsweise transparent oder opak oder getrübt oder milchig ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) eine erste Leuchtpunktreihe (18) zur reihenförmigen Darstellung aller Farben, welche für die erzeugte farbige elektromagnetische Strahlung (4) zur Verfügung stehen, umfassen.

Vorzugsweise weist jeder Leuchtpunkt dieser Leuchtpunktreihe (18) eine andere Farbe auf. In der Regel sind die farbigen Leuchtpunkte der Leuchtpunktreihe (18) in der Reihenfolge zunehmender oder abnehmender Wellenlängen angeordnet.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine erste numerische Zahlenreihe (19) aufweisen, welche parallel zu der vorgenannten ersten Leuchtpunktreihe (18) ausgerichtet ist und jedem Leuchtpunkt der ersten Leuchtpunktreihe (18) -und damit jeder zur Verfügung stehenden Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) – einen ein- oder mehrstelligen Zahlenwert zuordnet;

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine zweite Leuchtpunktreihe (20) zur farbigen Anzeige der vom Benutzer gewählten Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) umfassen.

Vorzugsweise leuchtet jeder Leuchtpunkt dieser zweiten Leuchtpunktreihe (20) in der vom Benutzer gewählten Farbe auf, so dass alle Leuchtpunkte dieser Leuchtpunktreihe (20) in derselben Farbe leuchten.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine dritte Leuchtpunkreihe (21) zur Anzeige des in dem Schlauch (7) aktuell herrschenden Unterdruckes umfassen.

Vorzugsweise steht das eine Ende dieser dritten Leuchtpunktreihe (21) für hohe Drücke bei schwachem Unterdruck und das gegenüberliegende Ende der Leuchtpunktreihe (21) für niedrige Drücke bei ausgeprägtem Unterdruck.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen können die Leuchtpunkte dieser dritten Leuchtpunktreihe (21) in Abhängigkeit von der Länge der beleuchteten Leuchtpunktstrecke -und damit in Abhängigkeit von der Stärke des in der Applikationseinrichtung (33) herrschenden Unterdruckes- voneinander verschiedene Farben aufweisen. Die Ablesbarkeit einer derartigen farbigen Druckanzeigeeinrichtung (21) ist besonders ausgeprägt, insbesondere in einem abgedunkelten Behandlungsraum.

Beispielsweise können die Leuchtpunkte im ersten Drittel der Leuchtpunktreihe (21) zur Visualisierung eines schwachen Unterdruckes grün aufleuchten, während die Leuchtpunkte im zweiten Drittel der Leuchtpunktreihe (21) zur Visualisierung eines mittleren Unterdruckes gelb aufleuchten und wobei die Leuchtpunkte im dritten Drittel der Leuchtpunktreihe (21) zur Visualisierung eines starken Unterdruckes rot aufleuchten.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner > eine zweite numerische Zahlenreihe (46) umfassen, welche parallel zu der Druck-Leuchtpunktreihe (21) ausgerichtet ist und jedem Leuchtpunkt der Druck-Leuchtpunktreihe (21) den jeweils zugehörigen Druck-Wert, beispielsweise im Bereich zwischen 1000 hPa und 1 hPa, zuordnet.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (23) zur Einstellung der Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) umfassen, welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Drehrades oder eines drehbaren Einstellknopfes oder eines digitalen Eingabefeldes ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (22) zur digitalen Anzeige der fortlaufend durchnummerierten, vom Benutzer gewählten Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) umfassen.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (24) zum Ein- und Ausschalten der Lichtquelle (1) umfassen, welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (25) zum Ein- und Ausschalten der Unterdruckpumpe (6) umfassen, welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (26) zur groben Wahl des Leistungsbereiches (high/low) der Unterdruckpumpe (6) umfassen, welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine oder mehrere Einrichtungen (14, 15) zum vollständigen oder teilweisen Öffnen oder Schließen der Verbindung zwischen dem Schlauch (7) und/oder der Verbindungsleitung (36) einerseits und der Unterdruckpumpe (6) andererseits umfassen.

Vorzugsweise sind diese Dosier-Einrichtungen (14, 15) beispielsweise in der Form von Hähnen, Ventilen, Schiebern oder regelbaren Dosiereinrichtungen ausgebildet.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine Einrichtung (16) zur Feinregulierung der Leistung der Unterdruckpumpe (6) umfassen, welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels oder eines Drehpotentiometers ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner einen Anschluß (30) für eine externe Stromversorgung umfassen.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner einen Hauptschalter (27) umfassen, welcher ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes, eines umlegbaren Hebels oder eines Schlüssel-Schalters ausgebildet ist.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine oder mehrere Aussparungen (28) für die einsteckweise Unterbringung einer oder mehrerer Applikationseinrichtungen (33) aufweisen.

Gemäß 3, kann das dem Benutzer zugewandte Bedienfeld (17) ferner eine oder mehrere Aussparungen (29) für die unterbrechungsfreie Hindurchführung der Schläuche (7) mit ihrem Lichtleitern (5) im Inneren, umfassen.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass ein Wechsel der Farbe der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung einer farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) unverzüglich nach manueller Betätigung beispielsweise einer Taste (23) zur Einstellung der Farbe der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) stattfindet.

Ein Wechsel der Farbe der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) kann beispielsweise im Bereich von 0,001 Sekunden bis 4,5 Sekunden, vorzugsweise im Bereich von 0,01 Sekunden bis 4,0 Sekunden, insbesondere im Bereich von 0,1 Sekunden bis 3,5 Sekunden, nach Betätigung einer Taste (23) zur Veränderung der Farbe der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4), erfolgen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vorzugsweise in einem kofferartigen, aufklappbaren Gehäuse vorgesehen sein.

In diesem Falle ist es besonders vorteilhaft, wenn eine Bedienfläche (17) die eine Gehäuse-Koffer-Hälfte etwa auf der Höhe des Kontaktbereiches zwischen den beiden Kofferhälften abschließt. Die Hauptbestandteile der Vorrichtung können dann rückseitig von der Bedienfläche (17) vorgesehen sein. In der Regel dient dann die der Bedienfläche (17) gegenüberliegende Kofferhälfte zur Aufbewahrung des Schlauches (7) mit dem in seinem Inneren geführten Lichtleiter (5).

Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung bereitgestellt wird, welche erstmals sowohl die Applikation einer Vakuummassage als auch gleichzeitig die Applikation einer den Effekt der Vakuummassage ergänzenden oder verstärkenden weiteren Behandlungsmaßnahme in Form einer Farbbestrahlung ermöglicht.

Besonders vorteilhaft ist im Falle der erfindungsgemäßen Vorrichtung, dass innerhalb des Unterdruck-Schlauches (7) der oder die Lichtleiter (5) geführt werden, da hierdurch die Handhabung der Vorrichtung sehr günstig beeinflusst und einfach sowie störungsunanfällig gehalten wird, zumal der Einsatz von zwei separaten Leitungssystemen für den Unterdruck und für die Farb-Strahlung nicht erforderlich ist.

Außerdem kann der Behandler innerhalb einer einzigen zeitlichen Behandlungseinheit sowohl eine Vakuummassage als auch eine Farbbestrahlung applizieren, weshalb die erfindungsgemäße Vorrichtung auch unter wirtschaftlichen Aspekten ausgesprochen vorteilhaft ist.

Vorteile wirtschaftlicher Art ergeben sich für den Benutzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch aus dem Umstand, dass er zur Applikation einer Vakuummassage und einer Farbbestrahlung nicht mehr zwei teure separate Geräte anschaffen muss, sondern beide Behandlungsformen mit einer einzigen erfindungsgemäßen Vorrichtung bieten kann.

Durch die Einsparung der Aufstellfläche eines weiteren, separaten Gerätes für die Farbbestrahlung ergeben sich auch Vorteile im Hinblick auf eine effektivere Ausnutzbarkeit des in vielen Praxen sehr beschränkten Raumangebotes.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur gleichzeitigen Applikation von Unterdruck und von farbiger elektromagnetischer Strahlung auf einen menschlichen oder tierischen Körper, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

– eine oder mehrere Einrichtungen (6) zur Erzeugung von Unterdruck;

– eine oder mehrere Einrichtungen (31) zur Erzeugung von farbiger elektromagnetischer Strahlung (4), welche durch das menschliche Auge den Sinneseindruck von Farbe vermittelt und deren beobachtete Farbe (Farbeindruck) im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 730 nm liegt;

– eine oder mehrere Leitungen (32) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4);

– eine oder mehrere Applikationseinrichtungen (33) zum gleichzeitigen Verabreichen des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) auf einen menschlichen oder tierischen Körper (34).
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Einrichtung (6) zur Erzeugung von Unterdruck um eine Hubkolbenvakuumpumpe, eine Membranvakuumpumpe, eine Flüssigkeitsringvakuumpumpe, eine Drehschiebervakuumpumpe, eine Vielzellenvakuumpumpe, eine Kreiskolbenvakuumpumpe, eine Sperrschiebervakuumpumpe, eine Wälzkolbenvakuumpumpe, eine Turbovakuumpumpe oder eine Gasringvakuumpumpe handelt, welche einen Unterdruck erzeugt, der unterhalb des Normaldruckes (= 1013 hPa) im Bereich des Grob-Vakuums von 1 hPa bis 1010 hPa liegt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) umfasst:

– eine oder mehrere Lampen (1) zur Emission von vom menschlichen Auge wahrnehmbarer elektromagnetischer Strahlung (47), welche den Sinneseindruck weißer Farbe vermittelt, welche breitbandig ist und eine spektrale Verteilung der Wellenlängen im Bereich von 400 nm bis 750 nm aufweist und wobei die Lampe (1) ausgewählt ist aus der Gruppe, die Bogenlampen, Gasentladungslampen, Glühlampen, Metallfadenlampen, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Neonlampen, Projektionslampen, Spektrallampen, Xenonlampen, Metalldampflampen, Blitzlampen, Laser oder Licht emittierende Dioden (LED) umfasst und welche zusätzlich das Innere der Vorrichtung abschnittsweise oder vollständig ausleuchtet;

– einen oder mehrere der Lampe (1) im Strahlengang nachgeschaltete Farbfiltereinrichtungen (41) mit mehreren optischen Farbfiltern (2), welche nach Maßgabe ihres Absorptionsspektrums die Intensität und/oder die spektrale Zusammensetzung der von der Lampe (1) abgegebenen breitbandigen elektromagnetischen Strahlung (47) durch Absorption und/oder Reflektion kontinuierlich und stufenlos oder stufenweise verändern und nur für schmalbandiges, nahezu monochromatisches farbiges Licht (4) einer erwünschten und einstellbaren Wellenlänge auf dem Weg der Transmission durchlässig sind und welche in der Form eines Monochromators, eines Interferenzfilters, eines Bandfilters oder eines Kantenfilters, ausgebildet sind.
Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbfiltereinrichtung (41) in Form eines um eine Drehachse (39) drehbaren Filterträgers (40) ausgebildet ist, welcher in seinem Randbereich umlaufend eine Aussparungsreihe (42) aufweist, in welche, in Abhängigkeit von der Anzahl von erwünschten Farben der zu applizierenden farbigen elektromagnetischen Strahlung (4), ein oder mehrere optischen Farbfilter (2) einzeln oder in Form eines farblich kontinuierlich von einer Farbe in die nächste Farbe übergehenden Filterbandes eingesetzt sind, wobei der scheibenförmige Filterträger (40) mittels eines Stellmotors oder eines elektrischen Riemenantriebes oder mittels einer durch manuellen Druck auf eine Farbentaste (23) aktivierbaren elektrischen oder mechanischen Weiterschalteinrichtung, rotativ antreibbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Farben der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) im Bereich von 9 bis 200 liegt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem vorrichtungsseitigen Ende (35) des Lichtleiters (5) und der Einrichtung (31) zur Erzeugung einer farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) eine oder mehrere Einrichtungen (3) zur Einkopplung der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) in das vorrichtungswärtige Ende (35) des Lichtleiters (5) vorgesehen sind, wobei es sich bei dieser Einrichtung (3) zur Einkoppelung um eine oder mehrere Linsen und/oder Spiegel und/oder Blenden und/oder Reflektoren handelt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Leitung (32) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) um einen flexiblen Schlauch (7) oder um einen Vakuumschlauch oder um ein Rohr handelt, in dessen Innenraum ein oder mehrere flexible Lichtleiter (5) oder flexible Lichtleitfasern parallel zur Längsachse des Schlauches (7) mit einer Länge im Bereich von 1,0 m bis 10,0 m verlaufen, wobei aus den Seitenwänden des Lichtleiters (5) farbiges Streulicht austritt und der Schlauch (7) für die aus dem Lichtleiter (5) seitlich austretende farbige Streustrahlung vollständig oder teilweise transparent ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (32) mit der Einrichtung (6) zur Erzeugung von Unterdruck mittelbar oder unmittelbar dauerhaft, untrennbar und fest verbunden ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (7) der Leitung (32) aus einem flexiblen oder starren Kunststoff, aus Silikon, aus Teflon oder aus PVC hergestellt ist, gewebeverstärkt oder nicht-gewebeverstärkt ist, transparent oder nicht-transparent ist, eine Länge im Bereich von 1,0 m bis 10,0 m aufweist, flexibel ist und an seinem freien Ende (43) zum reversiblen Anschluss einer oder mehrerer Applikationseinrichtungen (33) eine oder mehrere Schraub-Kappen, Bajonetteverbindungs-Kappen, Einsteckverbindungs-Kappen oder Einrastverbindungs-Kappen aufweist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine schlauch- oder rohrförmige Verbindungsleitung (36) zwischen der Einrichtung (6) zur Unterdruckerzeugung einerseits und dem Schlauch (7) zur gleichzeitigen Weiterleitung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) andererseits vorgesehen ist, wobei die Verbindungsleitung (36) T-förmig (37) in den Schlauch (7) einmündet und wobei einerseits dieses T-förmigen Anschlussbereichs (37) der Schlauch (7) mit dem Lichtleiter (5) in seinem Innenraum abgeht, während andererseits dieses T-förmigen Anschlussbereichs (37) das vorrichtungsseitige Ende (35) des Lichtleiters (5) zur Einkoppelung der von der Einrichtung (31) erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) in transparenter und/oder vorragender Weise zur Verfügung steht. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem freien Ende (43) des Schlauches (7) reversibel vorgesehene Applikationseinrichtung (33) zur gleichzeitigen Verabreichung des erzeugten Unterdruckes und der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) auf einen menschlichen oder tierischen Körper (34) in Form einer Saugglocke (8) aus Glas, Kunststoff, Keramik, Metall oder Holz ausgebildet ist, welche an dem freien Ende (43) des Schlauches (7) mittels einer kopfwärtigen Schraubverbindung, einer Bajonette-Verbindung, einer Einsteckverbindung oder einer Einrastverbindung dicht und reversibel anbringbar ist, während der fußwärtige Auflagebereich (9) der Saugglocke (8), der mit dem Körper (34) in Kontakt kommt, zur Verringerung der Flächenbelastung wulstförmig verbreitert ist, welche zur manuellen Festlegung des auf den Körper (34) applizierten Unterdruckes im Bereich ihrer Seitenwand eine oder mehrere lochförmige, kreisförmige und finger- oder handballen-verschließbare Belüftungsöffnungen (10) aufweist, wobei die Länge (12) der Saugglocke (8) im Bereich von 10,0 cm bis 30,0 cm liegt, deren Breite (13) im Bereich von 1,0 cm bis 25,0 cm liegt und deren Wandstärke (38) im Bereich von 1,0 mm bis 5,0 mm liegt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine Einrichtung zur Aufnahme und/oder zur Wiedergabe von Ton und/oder von Bild umfasst. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine Einrichtung zur Zerstäubung von Duftstoffen umfasst. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Applikationseinrichtung (33) mittelbar oder unmittelbar mit einer Schwingungserzeugungseinrichtung in Verbindung steht, welche die Applikationseinrichtung (33) in oszillierende Schwingung versetzt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine oder mehrere Datenverarbeitungseinrichtungen (44) umfasst, welche einerseits mit einer Einrichtung zur bedienerseitigen Eingabe oder Einstellung einer für die erwünschte Soll-Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) stehenden ein- oder mehrstelligen Ziffer (Sollwert) und/oder mit einer Einrichtung (23) zur manuellen Weiterschaltung von einem Soll-Farbton zu dem nachfolgenden Soll-Farbton (Sollwert) in der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) vorgegebenen Reihenfolge, in elektrisch leitender Verbindung steht und welche andererseits, einen Stellwert für die Filtereinrichtung (41) abgebend, mit der Einrichtung (31) zur Erzeugung farbiger elektromagnetischer Strahlung (4) in elektrisch leitender Verbindung steht, wobei die Datenverarbeitungseinrichtung (44) die Anzeige einer der Ist-Farbe zugeordneten ein- oder mehrstelligen Ziffer auf einem numerischen Anzeigefeld (22) und das Aufleuchten einer in der Ist-Farbe gefärbten Leuchtpunktreihe (20) veranlasst. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinrichtung (44) einerseits mit einer bedienerseitigen Einrichtung (25) zum Ein- und Aus -Schalten der Unterdruckpumpe (6) sowie mit einer einen Sollwert vorgebenden, bedienerseitigen Einrichtung (26) zur Grobeinstellung der Leistungsstufen der Unterdruckpumpe (6) und mit einer Sollwerte vorgebenden bedienerseitigen Einrichtung (16) zur Fein-Einstellung der Leistung der Unterdruckpumpe (6) sowie mit einer bedienerseitigen Einrichtung (21) zur Anzeige des Ist-Druckes in den Schläuchen (7) in Verbindung steht, wobei die Einrichtung (21) zur Anzeige des Ist-Druckes in Form einer Leuchtpunktreihe oder einer digitalen oder analogen Anzeigeeinrichtung ausgebildet ist und anderseitig steht die Datenverarbeitungseinrichtung (44) mit der Unterdruckpumpe (6) Stellwerte abgebend in Verbindung, wobei vorrichtungsseitig pro Schlauch (7) ein vom Bediener betätigbares, hahnartiges Absperrventil (14, 15) vorgesehen ist und jeder Schlauch (7) stromaufwärts von seinem Hahn (14, 15) eine Einrichtung (45) zur Istwert-Druckmessung aufweist, welche mit der Datenverarbeitungseinrichtung (44) in elektrisch leitender Verbindung steht, wobei dieser Druck-Istwert auf der Anzeigeeinrichtung (21) zur Anzeige kommt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein dem Benutzer zugewandtes Bedienfeld (17) umfasst, welches transparent oder opak oder getrübt oder milchig ist und aufweist:

– eine erste Leuchtpunktreihe (18) zur reihenförmigen Darstellung aller Farben, welche für die erzeugte farbige elektromagnetische Strahlung (4) zur Verfügung stehen, wobei jeder Leuchtpunkt der Leuchtpunktreihe (18) eine andere Farbe aufweist und die farbigen Leuchtpunkte der Leuchtpunktreihe (18) in der Reihenfolge zunehmender oder abnehmender Wellenlängen angeordnet sind;

– eine erste numerische Zahlenreihe (19), welche parallel zu der Leuchtpunktreihe (18) ausgerichtet ist und jedem Leuchtpunkt der Leuchtpunktreihe (18) -und damit jeder zur Verfügung stehenden Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) – einen ein- oder mehrstelligen Zahlenwert zuordnet;

– eine zweite Leuchtpunktreihe (20) zur farbigen Anzeige der vom Benutzer gewählten Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4), wobei jeder Leuchtpunkt der Leuchtpunktreihe (20) in der vom Benutzer gewählten Farbe aufleuchtet und alle Leuchtpunkte dieser Leuchtpunktreihe (20) in derselben Farbe leuchten;

– eine dritte Leuchtpunkreihe (21) zur Anzeige des in dem Schlauch (7) herrschenden Unterdruckes, wobei das eine Ende der Leuchtpunktreihe (21) für hohe Drücke bei schwachem Unterdruck und das gegenüberliegende Ende der Leuchtpunktreihe (21) für niedrige Drücke bei ausgeprägtem Unterdruck steht und wobei die Leuchtpunkte der Leuchtpunktreihe (21) in Abhängigkeit von der Länge der beleuchteten Leuchtpunktstrecke -und damit in Abhängigkeit von der Stärke des Unterdruckes- voneinander verschiedene Farben aufweisen;

– eine zweite numerische Zahlenreihe (46), welche parallel zu der Druck-Leuchtpunktreihe (21) ausgerichtet ist und jedem Leuchtpunkt der Druck-Leuchtpunktreihe (21) den jeweils zugehörigen Druck-Wert zwischen 1000 hPa und 1 hPa zuordnet;

– eine Einrichtung (23) zur Einstellung der Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4), welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Drehrades oder eines drehbaren Einstellknopfes oder eines digitalen Eingabefeldes ausgebildet ist;

– eine Einrichtung (22) zur digitalen Anzeige der fortlaufend durchnummerierten, vom Benutzer gewählten Farbe der erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4);

– eine Einrichtung (24) zum Ein- und Ausschalten der Lichtquelle (1), welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist;

– eine Einrichtung (25) zum Ein- und Ausschalten der Unterdruckpumpe (6), welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist;

– eine Einrichtung (26) zur groben Wahl des Leistungsbereiches (high/low) der Unterdruckpumpe (6), welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels ausgebildet ist;

– eine oder mehrere Einrichtungen (14, 15) zum vollständigen oder teilweisen Öffnen oder Schließen der Verbindung zwischen dem Schlauch (7) und/oder der Verbindungsleitung (36) einerseits und der Unterdruckpumpe (6) andererseits, wobei diese Dosier-Einrichtungen (14, 15) in der Form von Hähnen, Ventilen, Schiebern oder regelbaren Dosiereinrichtungen ausgebildet sind;

– eine Einrichtung (16) zur Feinregulierung der Leistung der Unterdruckpumpe (6), welche ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes oder eines umlegbaren Hebels oder eines Drehpotentiometers ausgebildet ist;

– einen Anschluß (30) für eine externe Stromversorgung;

– einen Hauptschalter (27), welcher ein- oder mehrtastig oder in der Form eines Schalters, Drehknopfes, eines umlegbaren Hebels oder eines Schlüssel-Schalters ausgebildet ist;

– eine oder mehrere Aussparungen (28) für die einsteckweise Unterbringung einer oder mehrerer Applikationseinrichtungen (33) sowie

– eine oder mehrere Aussparungen (29) für die unterbrechungsfreie Hindurchführung der Schläuche (7) mit ihrem Lichtleitern (5) im Inneren.
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wechsel der Farbe der von der Einrichtung (31) zur Erzeugung einer farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) erzeugten farbigen elektromagnetischen Strahlung (4) unverzüglich nach manueller Betätigung einer Taste (23) zur Einstellung der Farbe der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4) stattfindet, nämlich im Bereich von 0,001 Sekunden bis 3,5 Sekunden nach Betätigung einer Taste (23) zur Veränderung der Farbe der erzeugten elektromagnetischen Strahlung (4). Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem kofferartigen, aufklappbaren Gehäuse vorgesehen ist, wobei die Bedienfläche (17) die eine Gehäuse-Koffer-Hälfte etwa auf der Höhe des Kontaktbereiches zwischen den beiden Kofferhälften abschließt und die Hauptbestandteile der Vorrichtung rückseitig von der Bedienfläche (17) vorgesehen sind, während die der Bedienfläche (17) gegenüberliegende Kofferhälfte zur Aufbewahrung des Schlauches (7) mit dem in seinem Inneren geführten Lichtleiter (5) dient.






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