| Dokumentenidentifikation |
EP1645364 09.08.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001645364 |
| Titel |
Rotationswerkzeug |
| Anmelder |
Monti-Werkzeuge GmbH, 53227 Bonn, DE |
| Erfinder |
Montabaur, Werner, 53639 Königswinter, DE |
| Vertreter |
Andrejewski, Honke & Sozien, 45127 Essen |
| DE-Aktenzeichen |
502005000931 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
03.08.2005 |
| EP-Aktenzeichen |
050168640 |
| EP-Offenlegungsdatum |
12.04.2006 |
| EP date of grant |
27.06.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
09.08.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B24D 13/12(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
B24D 3/22(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Rotationswerkzeug in der Ausführungsform
einer Ringscheibe aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff zur Oberflächenbearbeitung,
mit einem Außenkranz und einem Innenkranz, wobei der Außenkranz einen
Zahnkranz mit biegeelastischen Bearbeitungszähnen bildet und der Innenkranz
zum Anschluss an einen rotativ antreibbaren Scheibenhalter eingerichtet ist. Ein
solches Werkzeug ist aus
DE 198 45 166 B4
bekannt.
Es ist ein derartiges Rotationswerkzeug bekannt, bei dem
die Bearbeitungszähne verhältnismäßig lang sind und daher beachtliche
Hebelarme bilden. Zwar hat sich dieses Rotationswerkzeug an sich bewährt, jedoch
kann eine ungeschickte Handhabung bei extrem hohen Drehzahlen zu frühzeitigem
Verschleiß der Bearbeitungszähne und selbst zu einem Bruch der Bearbeitungszähne
führen (vgl.
DE 198 45 166 B4
). - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein
Rotationswerkzeug der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu schaffen, bei
dem sich die Bearbeitungszähne durch reduzierten Verschleiß und reduzierter
Bruchgefahr selbst dann auszeichnen, wenn mit extrem hohen Drehzahlen und unvorschriftsmäßiger
Handhabung gearbeitet wird.
Diese Aufgabe löst die Erfindung durch ein Rotationswerk-zeug
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur
Folge, dass die Länge der von den Bearbeitungszähnen gebildeten Hebelarme
durch die Stabilisierungsstege hinreichend reduziert wird, so dass ein Bruch der
Bearbeitungszähne überraschenderweise auch dann verhindert wird, wenn
die Breite der Stabilisierungsstege geringer als die Breite der Bearbeitungszähne
ist. Hinzu kommt, dass auf diese Weise auch der Verschleiß deutlich reduziert
wird und selbst unter Berücksichtigung eines zunehmenden Verschleißes
die Rundlaufgenauigkeit des Außenkranzes und folglich des Zahnkranzes mit den
Bearbeitungszähnen optimiert wird. Das gilt selbst für den Fall einer
ungeschickten bzw. unvorschriftsmäßigen Handhabung bei hohen Drehzahlen.
Daraus resultieren erhöhte Lebensdauer und Radier- sowie Reinigungsleistung
ohne Verletzungs- bzw. Beschädigungsgefahr in Bezug auf die zu bearbeitenden
Oberflächen.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im Folgenden
aufgeführt. So sieht die Erfindung vor, dass die Stabilisierungsstege aus dem
gleichen Werkstoff wie die Bearbeitungszähne bestehen und an den Flanken der
Bearbeitungszähne angeformt sind. Dadurch bilden die Stabilisierungsstege mit
den Bearbeitungszähnen und folglich dem Außenkranz vorzugsweise eine Baueinheit
mit gegenseitiger Abstützung der Bearbeitungszähne. Weiter lehrt die Erfindung,
dass die Stabilisierungsstege in Umfangsrichtung des Außenkranzes fluchten
und mittig zwischen den Bearbeitungszähnen angeordnet sind. Diese symmetrische
Ausbildung des Außenkranzes unterstützt die Rundlaufgenauigkeit beim Arbeitseinsatz
des erfindungsgemäßen Rotationswerkzeuges. Zweckmäßigerweise
weisen die Stabilisierungsstege eine radiale Höhe auf, die etwa 2/3 der Zahnhöhe
der Bearbeitungszähne entspricht. Weiter entspricht die axiale Breite der Stabilisierungsstege
etwa 1/5 bis 2/5 der axialen Breite der Bearbeitungszähne. Unter Berücksichtigung
solcher Abmessungen werden besonders optimale Effekte in Bezug auf Verschleißreduzierung
und Reduzierung der Bruchgefahr erreicht. Das gilt auch unter Berücksichtigung
der Tatsache, dass die Kopfdicke der Bearbeitungszähne in Umfangsrichtung des
Zahnkranzes etwa 7 bis 9 mm, vorzugsweise 8 mm beträgt.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
-
Fig. 1
- ein Rotationswerkzeug nach Montage auf einem Druckluftschleifgerät,
-
Fig. 2
- das Rotationswerkzeug in der Ausführungsform einer Ringscheibe für
den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht,
-
Fig. 3
- ausschnittsweise eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 2 und
-
Fig. 4
- einen Querschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 2.
In den Figuren ist ein Rotationswerkzeug in der Ausführungsform
einer Ringscheibe 1 aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff zur Oberflächenbearbeitung
dargestellt. Die Ringscheibe 1 weist einen Außenkranz 2 und einen Innenkranz
3 auf, wobei der Außenkranz 2 einen Zahnkranz mit biegeelastischen Bearbeitungszähnen
4 bildet und der Innenkranz 3 zum Anschluss an einen rotativ antreibbaren Scheibenhalter
5 eingerichtet ist. In den Zahnlücken zwischen den Bearbeitungszähnen
4 sind in Umfangsrichtung des Außenkranzes 2 verlaufende Stabilisierungsstege
6 von vorgegebener Breite B und Höhe H angeordnet, die mit den Bearbeitungszähnen
4 einen Verbund bilden. Die Stabilisierungsstege 6 bestehen aus dem gleichen Werkstoff
wie die Bearbeitungszähne und sind an den Flanken der Bearbeitungszähne
4 angeformt. Dadurch bilden die Stabilisierungsstege 6 mit den Bearbeitungszähnen
und dem Außenkranz 2 eine Baueinheit. Ferner fluchten die Stabilisierungsstege
6 in Umfangsrichtung des Außenkranzes 2, sind also gleichsam in Reihe und darüber
hinaus mittig zwischen den Bearbeitungszähnen 4 angeordnet. Die Stabilisierungsstege
6 weisen eine radiale Höhe H auf, die etwa 2/3 der Zahnhöhe der Bearbeitungszähne
entspricht. Beispielsweise kann die Höhe H der Stabilisierungsstege 6 20 mm
betragen, wenn die Bearbeitungszähne 4 eine Höhe von 30 mm aufweisen.
Die axiale Breite B der Stabilisierungsstege 6 entspricht etwa 1/5 bis 2/5 der axialen
Breite B der Bearbeitungszähne 4. Nach dem Ausführungsbeispiel beträgt
die Breite der Stabilisierungsstege 6 etwa 6 mm, die Breite der Bearbeitungszähne
4 dagegen etwa 30 mm. Darüber hinaus kann die Kopfdicke der Bearbeitungszähne
4 in Umfangsrichtung des Zahnkranzes etwa 7 bis 9 mm, vorzugsweise 8 mm betragen.
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| Anspruch[de] |
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Rotationswerkzeug in der Ausführungsform einer Ringscheibe aus
Gummi oder gummiartigem Kunststoff zur Oberflächenbearbeitung, mit einem Außenkranz
und einem Innenkranz, wobei der Außenkranz einen Zahnkranz mit biegeelastischen
Bearbeitungszähnen bildet und der Innenkranz zum Anschluss an einen rotativ
antreibbaren Scheibenhalter eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
in den Zahnlücken zwischen den Bearbeitungszähnen (4) in Umfangsrichtung
des Außenkranzes (2) verlaufende Stabilisierungsstege (6) von vorgegebener
Breite (B) und Höhe (H) angeordnet sind und mit den Bearbeitungszähnen
(4) einen Verbund bilden.
Rotationswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stabilisierungsstege (6) aus dem gleichen Werkstoff wie die Bearbeitungszähne
(4) bestehen und an den Flanken der Bearbeitungszähne (4) angeformt sind.
Rotationswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsstege (6) in Umfangsrichtung
des Außenkranzes (2) fluchten und mittig zwischen den Bearbeitungszähnen
(4) angeordnet sind.
Rotationswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsstege (6) eine Höhe (H) aufweisen,
die etwa 2/3 der Zahnhöhe der Bearbeitungszähne (4) entspricht.
Rotationswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Breite (B) der Stabilisierungsstege (6) etwa 1/5 bis
2/5 der Breite der Bearbeitungszähne (4) entspricht.
Rotationswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kopfdicke der Bearbeitungszähne (4) in Umfangsrichtung
des Zahnkranzes etwa 7 bis 9 mm, vorzugsweise 8 mm beträgt.
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| Anspruch[en] |
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A rotary tool in the form of a ring-shaped disk made of rubber or a
rubber-like plastic for surface processing, with an outer rim and an inner rim,
the outer rim forming a toothed rim with flexible elastic processing teeth and the
inner rim being arranged so as to connect with a disk holder capable of being driven
rotatably, characterized in that stabilizing webs (6) of predetermined width
(B) and height (H) are arranged in the tooth gaps between the processing teeth (4)
in the circumferential direction of the outer rim (2), and form one composite unit
with the processing teeth (4).
The rotary tool according to Claim 1, characterized in that the
stabilizing webs (6) consist of the same material as the processing teeth (4) and
are formed at the flanks of the processing teeth (4).
The rotary tool according to any of Claims 1 or 2, characterized
in that the stabilizing webs (6) are flush in the circumferential direction
of the outer rim (2) and are arranged centrally between the processing teeth (4).
The rotary tool according to any of Claims 1 to 3, characterized
in that the stabilizing webs (6) have a height (H) which corresponds to approximately
2/3 of the tooth height of the processing teeth (4).
The rotary tool according to any of Claims 1 to 4, characterized
in that the width (B) of the stabilizing webs (6) is approximately 1/5 to 2/5
of the width of the processing teeth (4).
The rotary tool according to any of Claims 1 to 5, characterized
in that the head thickness of the processing teeth (4) in the circumferential
direction of the toothed rim is approximately 7 to 9 mm, preferably 8 mm.
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| Anspruch[fr] |
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Outil rotatif pour l'usinage surfacique, dans le mode de réalisation
d'un disque annulaire en caoutchouc ou en matière plastique semblable à
du caoutchouc, comprenant une couronne extérieure et une couronne intérieure,
dans lequel la couronne extérieure forme une couronne dentée avec des
dents d'usinage élastiques à la flexion et dans lequel la couronne intérieure
est aménagée pour le raccordement à un porte-disque pouvant être
entraîné en rotation, caractérisé en ce que des barrettes
de stabilisation (6) s'étendant dans les espaces de dents et ayant une largeur
(B) et une hauteur (H) prescrites sont agencées entre les dents d'usinage (4)
dans la direction circonférentielle de la couronne extérieure (2) et forment
un composite avec les dents d'usinage (4).
Outil rotatif selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les barrettes de stabilisation (6) sont constituées du même
matériau que les dents d'usinage (4) et sont conformées sur les flancs
des dents d'usinage (4).
Outil rotatif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que les barrettes de stabilisation (6) sont alignées
dans la direction circonférentielle de la couronne extérieure (2) et sont
agencées au milieu entre les dents d'usinage (4).
Outil rotatif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les barrettes de stabilisation (6) présentent une hauteur (H)
qui correspond à environ 2/3 de la hauteur de dent des dents d'usinage (4).
Outil rotatif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que la largeur (B) des barrettes de stabilisation (6) correspond à
environ 1/5 à 2/5 de la largeur des dents d'usinage (4).
Outil rotatif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que l'épaisseur de tête des dents d'usinage (4) est de 7 à
9 mm environ, de préférence de 8 mm, dans la direction circonférentielle
de la couronne extérieure.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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