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Thermische Sicherung mit Verfahren zu ihrer Herstellung - Dokument DE102005060965B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005060965B4 16.08.2007
Titel Thermische Sicherung mit Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder Inter Control Hermann Köhler Elektrik GmbH & Co. KG, 90411 Nürnberg, DE
Erfinder Sieber, Peter, 90451 Nürnberg, DE;
Wolf, Roland, 91217 Hersbruck, DE;
Pahlke, Lutz, 90469 Nürnberg, DE
Vertreter Pätzold, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 82166 Gräfelfing
DE-Anmeldedatum 20.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005060965
Offenlegungstag 04.01.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse H01H 37/76(2006.01)A, F, I, 20070313, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Temperatursicherung für elektrische Geräte mit einem Isolierteil mit elektrischen Anschlüssen und Kontaktfedern zur Herstellung eines elektrischen Strompfades, einer Wärmeübertragungsplatte, einem Schmelzmaterialeinsatz als thermischer Auslöser, sowie einem Übertragungsstift aus Isoliermaterial, der in dem Isolierteil verschiebbar gelagert ist und an seinem einen Ende mit dem Schmelzmaterialeinsatz und mit seinem anderen Ende mit einer Kontaktfeder in Eingriff steht, und wobei die unter Vorspannung stehende Kontaktfeder nach Schmelzen des Schmelzmaterials den Stift nach unten drückt und dabei ein Kontakt der Kontaktfeder getrennt wird. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen thermischen Sicherung. Eine derartige obige Temperatursicherung ist beispielsweise aus der FR 2 521 770 bekannt.

Bei der aus der FR 2 521 770 bekannten Temperatursicherung werden wie z.B: auch bei der aus der US 4,754,251 bekannten Temperatursicherung die elektrischen Anschlüsse bzw. die Kontaktfedern mittels Nieten an dem isolierenden Gehäuse gehalten.

Aus dem Stand der Technik sind außerdem Temperatursicherungen z.B. aus der DE 28 26 205 A1 bekannt, bei der ein Schmelzmaterial innerhalb einer oben und unten offenen Hülse angeordnet ist, die auf der Wärmeübertragungsplatte und in einer Ausnehmung des Isolierteils angeordnet ist.

Die vielen Einzelteile der obigen bekannten Temperatursicherungen, nämlich insbesondere eine Wärmeübertragungsplatte, eine Hülse, ein Schmelzmaterial, ein Isolierteil mit entsprechender Ausnehmung und ein Übertragungsstift erfordern jedoch einen beträchtlichen Montageaufwand. Außerdem kann sich bei Kontakt verschiedener Schmelzlote mit Sauerstoff durch Oxidation deren Schmelzpunkt verändern.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine thermische Sicherung bereitzustellen, die die Nachteile der Standes der Technik beseitigt und kostengünstig unter geringem Montageaufwand herzustellen ist, wobei außerdem Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein zuverlässiges auch für die Großproduktion geeignetes Verfahren zur Herstellung einer thermischen Sicherung bereitzustellen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird mit den Merkmalen des Ansprüche 1 und 10 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen sind in den Merkmalen der Unteransprüche und/oder der nachfolgenden Beschreibung erwähnt. Hierzu zeigt:

1a eine schematische Seitenansicht einer thermischen Sicherung;

1b die thermische Sicherung von 1a von oben;

1c einen schematischen Schnitt durch die thermische Sicherung von 1a und b entlang der Linie A-A von 1b;

1d eine schematische Draufsicht auf einen Teilausschnitt einer Wärmeübertragungsplatte einer thermischen Sicherung von 1a und b.

2 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer thermischen Sicherung nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung;

3a, b und c die Wärmeübertragungsplatte mit dem Einsatz von Schmelzlot der thermischen Sicherung von 2;

4a und b die Wärmeübertragungsplatte mit dem Schmelzlot und dem Isolierteil der thermischen Sicherung von 2;

5a und b die Wärmeübertragungsplatte mit aufgesetztem Isolierteil und mit dem Übertragungsstift 13 der thermischen Sicherung von 2;

6a und b einen geeigneten ersten Anschluss mit einer Kontaktfedern für eine erfindungsgemäße thermische Sicherung;

7a und b einen geeigneten zweiten Anschluss für eine thermische Sicherung nach 2;

8a eine perspektivische Darstellung einer montierten thermischen Sicherung von 2 und 8b einen Schnitt durch die thermische Sicherung von 8a;

9 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen gemeinsamen Wärmeübertragungsplatte für die Sicherung von 1 und einen Temperaturregler;

10 eine Draufsicht von einer auf der Wärmeübertragungsplatte von 9 montierten thermischen Sicherung und eines Temperaturreglers.

Eine erfindungsgemäße thermische Sicherung für elektrische Geräte umfaßt insbesondere ein Isolierteil mit elektrischen Anschlüssen und eine Kontaktfeder zur Bereitstellung einer elektrischen Verbindung zwischen den Anschlüssen, ein Schmelzmaterialeinsatz als thermischen Auslöser und einen Übertragungsstift, der in dem Isolierteil verschiebbar gelagert ist und an seinem einen Ende mit dem Schmelzmaterialeinsatz und an seinem anderen Ende mit den Kontaktfedern in Eingriff steht, wobei der Schmelzmaterialeinsatz in einer mit der Wärmeübertragungsplatte einstückigen Hülse angeordnet ist. Die einstückige Ausbildung von Hülse und Wärmeübertragungsplatte ermöglicht eine besonderes kostengünstige Montage und Herstellung der thermischen Sicherung, wobei die für die Endmontage der thermischen Sicherung zu montierenden Einzelteile gegenüber dem Stand der Technik erheblich reduziert sind. Insbesondere kann die Hülse bei der Fertigung der Wärmeübertragungsplatte aus der Wärmeübertragungsplatte gezogen werden und daran anschließend das Schmelzmaterial in die entstandene Hülse gepreßt werden, wobei sichergestellt ist, daß das Schmelzmaterial einen besonderes effektiven thermischen Kontakt mit der Wärmeübertragungsplatte hat und lediglich noch oben frei liegt.

Geeigneter Weise ist in der Wärmeübertragungsplatte um die Hülse eine ringförmige Vertiefung ausgebildet, die ebenfalls in einem Arbeitsgang mit dem Ziehen der Hülse aus der Wärmeübertragungsplatte bereit gestellt werden kann. Die die Hülse umgebende ringförmige Vertiefung ist besonderes vorteilhaft zur Aufnahme von geschmolzenem Schmelzmaterial aus der Hülse, so daß sichergestellt ist, daß beim Auslösen der thermischen Sicherung kein Schmelzmaterial nach außen freigesetzt wird oder gar zu den Kontaktfedern führt und die Funktion der thermischen Sicherung oder des elektrischen Gerätes beeinträchtigt.

Eine erfindungsgemäße thermische Sicherung kann insbesondere geeigneter Weise ein Isolierteil mit zwei seitlichen Fußteilen mit Kontakt zu der Wärmeübertragungsplatte umfassen, wobei der Boden von der Wärmeübertragungsplatte beabstandet ist. Der Stift ist hierbei geeigneter Weise in einer durchgehenden Bohrung des Isolierteils angeordnet und am Boden des Isolierteils ist eine kreisförmige Ausnehmung ausgebildet, innerhalb der die Bohrung ausgebildet ist. Die Beabstandung des Bodens von der Wärmeübertragungsplatte und die kreisförmige Ausnehmung am Boden des Isolierteils in der Umgebung der durchgehenden Bohrung sind geeigneter Weise derart korrespondierend mit der Hülse ausgebildet, daß die Hülse mit ihrem oberen Rand etwa mit der Ausnehmung im Boden des Isolierteils korrespondiert. Hierdurch wird zusätzlich Raum für etwa geschmolzenes Schmelzmaterial bereit gestellt.

Geeigneter Weise entspricht der Innendurchmesser der Hülse etwa dem Durchmesser des Übertragungsstifts, so daß das Schmelzmaterial nicht nur durch die Hülse und die Wärmeübertragungsplatte sondern auch oben durch den Übertragungsstift weitgehend eingeschlossen und vor Kontakt mit Sauerstoff und damit vor Oxidation geschützt ist.

Nach einer ersten vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst eine erfindungsgemäße thermische Sicherung ein Isolierteil mit zumindest einer weiteren Ausnehmung mit einer inneren Abstufung, die mit einer aus der Grundplatte gezogenen Hülse korrespondiert, wobei der obere Rand der Hülse die innere Abstufung derart umgreift, dass die Wärmeübertragungsplatte fest mit dem Isolierteil verbunden ist. Hierbei ist die Wärmeübertragungsplatte und das isolierende Gehäuse besonders vorteilhaft derart ausgebildet, dass die Wärmeübertragungsplatte mit dem isolierenden Gehäuse und dem Schmelzlot von oben bestückbar ist, und das isolierende Gehäuse mit dem Übertragungsstift und den Anschlüssen ebenfalls von oben bestückbar ist.

Die Wärmeübertragungsplatte einer erfindungsgemäßen thermischen Sicherung kann außerdem vorteilhaft einstückig mit der Grundplatte und/oder der Wärmeübertragungsplatte wenigstens einer weiteren thermischen Sicherung und/oder eines Temperaturschalters ausgebildet sein, was weitere Vereinfachungen und Kostenvorteile bei der Montage auch in das elektrische Gerät schafft und wodurch außerdem vorteilhaft für Sicherung und Temperaturschalter ein gleicher Fühlort für die zu überwachende Temperatur bereit gestellt ist.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer thermischen Sicherung umfasst insbesondere eine Wärmeübertragungsplatte aus der eine Hülse zur Aufnahme eines Schmelzmaterialeinsatzes und außerdem wenigstens eine weitere Hülse zur Verbindung der Wärmeübertragungsplatte mit einem Isolierteil gezogen werden, so dass eine von oben bestückbare Wärmeübertragungsplatte bereitgestellt ist. Die Wärmeübertragungsplatte korrespondiert mit einem Isolierteil, in dem geeignete Ausnehmungen bereitgestellt sind, die mit der Hülse zur Aufnahme des Schmelzmaterialeinsatzes und den Hülsen zur Verbindung der Wärmeübertragungsplatte mit dem Isolierteil korrespondieren. Der Schmelzmaterialeinsatz wird in die Hülse zu dessen Aufnahme eingesetzt und daran anschließend wird das Isolierteil auf die Wärmeübertragungsplatte aufgesetzt und über die Hülsen formschlüssig mit dem Isolierteil verbunden. Daran anschließend wird ein Übertragungsstift von oben in das isolierende Gehäuse eingesetzt, und das isolierende Gehäuse mit geeigneten Anschlüssen ebenfalls von oben bestückt. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer thermischen Sicherung mit der besonders vorteilhaften Ausbildung der Wärmeübertragungsplatte und des Isolierteils, so dass die Wärmeübertragungsplatte und das Isolierteil lediglich von oben bestückbar sind umfasst nur wenige einfache Fertigungsschritte und ist insbesondere auch daher besonders kostengünstig.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer thermischen Sicherung umfasst außerdem insbesondere die Einprägung einer geeigneten ersten Hülse zur Aufnahme eines definierten Volumens Schmelzmaterial und die Einprägung wenigstens einer weiteren einen Napfkragen bildenden zweiten Hülse in der Wärmeübertragungsplatte. Hieran anschließend wird der Schmelzmaterialeinsatz geeigneter Weise in Kugelform zugeführt und in die erste Hülse eingepresst. Daran anschließend wird das Isolierteil mit der Wärmeübertragungsplatte formschlüssig verbunden, indem die zweite Hülse und geeigneter Weise eine weitere ebenfalls einen Napfkragen bildende Hülse auf der Wärmeübertragungsplatte in das Isolierteil eintauchen und von oben mittels einem geeignetem Werkzeug und vorteilhaft einem Kugelstempel aufgeweitet werden, so dass die Hülsen sich um geeignete Hinterschnitte des Isolierteils legen. Daraufhin wird ein geeigneter Weise einteiliger Isolierstift mit vorbestimmter Länge dem Isolierteil derart zugeführt, dass der Isolierstift auf dem Schmelzmaterialeinsatz der Wärmeübertragungsplatte aufliegt.

Hieran anschließen werden geeignete elektrische Anschlüsse und zwar zunächst der Anschluss mit Schaltfeder und daran anschließend der Anschluss mit Festkontakt nietfrei in dem Isolierteil befestigt. Dies erfolgt geeigneter Weise und vorteilhaft über an den Anschlüssen abgewinkelte Schenkel mit an ihren Enden geeignet ausgebildeten und vorteilhaft V-förmigen Bügeln. Die Schenkel tauchen ebenfalls von oben in das Isolierteil ein und werden von der gegenüberliegenden Seite mit einer vorbestimmten Kraft und mittels einem geeigneten Werkzeug so aufgeweitet, dass sich die Bügel um Hinterschnitte in dem Isolierteil legen, wobei das Werkzeug vorteilhaft von unten durch geeignete Schlitze in der Wärmeübertragungsplatte zugeführt werden kann.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend an Hand der schematischen Zeichnungen detailliert beschrieben.

1a zeigt eine schematische Seitenansicht einer thermischen Sicherung 1 mit elektrischen Anschlüssen 11 und einem Isolierteil 10, das mit seinen beiden seitlichen Fußteilen 104 auf einer Wärmeübertragungsplatte 14 angeordnet ist, die mit einer Hülse 141 für ein Schmelzmaterial 15 einstückig ausgebildet ist, und 1b zeigt die thermische Sicherung 1 von oben.

1c zeigt einen schematischen Schnitt durch die thermische Sicherung 1 von 1a und 1b entlang der Linie A-A von 1b, mit dem Isolierteil 10 den elektrischen Anschlüssen 11, der Kontaktfeder 12, einer durch das Isolierteil 10 durchgehenden Bohrung 101 und der Wärmeübertragungsplatte 14 mit der Hülse 141 und dem innerhalb der Hülse angeordneten Schmelzmaterial 15 und außerdem dem innerhalb der durchgehenden Bohrung 101 angeordneten Übertragungsstift 13, der an seinem einen Ende mit dem Schmelzmaterialeinsatz 15 und an seinem anderen Ende mit der Kontaktfeder 12 in Eingriff steht. An dem Isolierteil 10 sind geeigneter Weise seitliche Abstufungen 105 ausgebildet, die mit sich von der Wärmeübertragungsplatte 14 erstreckenden Befestigungsarmen 143 korrespondieren, und wobei die Befestigungsarme 143 an ihren Enden die Abstufungen 105 umgreifen, so daß das Isolierteil fest auf der Wärmeübertragungsplatte 14 angeordnet ist. Das Isolierteil 10 hat außerdem zwei seitliche Fußteile 104, die auf der Wärmeübertragungsplatte 14 stehen, wobei der Boden 102 geringfügig von der Wärmeübertragungsplatte 14 beabstandet ist. Am Boden 102 des Isolierteils 10 ist geeigneterweise außerdem eine mit der Hülse 141 korrespondierende Ausnehmung 103 derart ausgebildet, daß der obere Rand der Hülse 141 etwa in der Ausnehmung 103 angeordnet ist.

1d zeigt eine schematische Draufsicht auf einen Teilausschnitt der Wärmeübertragungsplatte 14 mit der Hülse 141 und der die Hülse 141 umgebenden ringförmige Vertiefung 142 und dem innerhalb der Hülse 141 angeordneten Schmelzmaterialeinsatz 15. Geeigneter Weise sind der Boden 102, die Fußteile 104, die Ausnehmung 103, die Vertiefung 142 und die Hülse 141 derart ausgebildet, daß sichergestellt ist, daß beim Auslösen der thermischen Sicherung kein Schmelzmaterial zu den Kontaktfedern gelangt oder aus der thermischen Sicherung 1 austritt.

2 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer thermischen Sicherung nach einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung mit einer Wärmeübertragungsplatte 14, einem Isolierteil 10, einem Schmelzmaterialeinsatz 15, einem Übertragungsstift 13 und elektrischen Anschlüssen 11. In der Grundplatte 14 ist eine Hülse 141 zur Aufnahme des Schmelzmaterialeinsatzes 15 ausgebildet, die mit der Hülse 141 der vorstehend beschriebenen ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung korrespondiert. In der Wärmeübertragungsplatte 14 ist außerdem wenigstes eine weitere Hülse 144 ausgebildet, die mit einer geeigneten Ausnehmung des Isolierteils 10 korrespondiert, was detailliert nachfolgend an Hand von 5 beschrieben wird.

3a, b und c zeigen eine vergrößerte Darstellung der Wärmeübertragungsplatte 14 mit der Hülse 141 zur Aufnahme des Schmelzmaterialeinsatzes 15, die geeigneter weise mittig zwischen zwei Hülsen 144 zur Verbindung der Wärmeübertragungsplatte mit dem Isolierteil 10 angeordnet ist. Der Schmelzmaterialeinsatz 15 kann als Kugel oder Drahtabschnitt ausgebildet sein und wird von oben in die Hülse 141 eingesetzt und geprägt.

Hieran anschließend wird das Isolierteil 10 mit seiner inneren Bohrung 101, die mit dem in der Hülse 141 angeordneten Schmelzmaterialeinsatz 15 korrespondiert und mit den inneren Ausnehmungen 108, die mit den Hülsen 142 korrespondieren von oben auf die Wärmeübertragungsplatte 14 aufgesetzt. In den inneren Ausnehmungen 108 des Isolierteils 10 sind geeignete Abstufungen 107 ausgebildet, so dass die Wärmeübertragungsplatte 14 und das Isolierteil 10 formschlüssig verbunden werden, indem die Hülsen mittels eines Stempels, der von oben in die Ausnehmungen 108 eingeführt wird, die Abstufungen 107 umgreifen, was am besten durch den Teilschnitt der 4b dargestellt ist.

Hieran anschließend wird ein geeigneter Übertragungsstift 13 aus geeignetem isolierendem Material ebenfalls von oben in die Bohrung 101 eingesetzt, was in 5a und 5b dargestellt ist.

6a zeigt einen geeigneten ersten elektrischen Anschluss 11 einer erfindungsgemäßen thermischen Sicherung 1 mit einer Kontaktfeder 12 und geeigneten Befestigungsschenkeln 111, der ebenfalls von oben in das Isolierteil 10 eingesetzt wird und 6b zeigt den unter Vorspannung der Kontaktfeder 12 eingesetzten Anschluss 11, wobei die Befestigungsschenkel 111 in seitliche Ausnehmungen 109 des isolierenden Gehäuses von oben eingeführt werden und am unteren Ende der Schenkel 111 ausgebildete Befestigungsbügel 112 an den seitlichen Ausnehmungen 109 ausgebildete Abstufungen umgreifen. Es ist klar, dass der Anschluss 11 geeigneterweise in Großserie mittels an einem Band hängender vorgestanzter Anschlüsse bereitgestellt werden kann, wobei die Schenkel 111 geeignet gebogen werden und die Kontaktfeder 12 mit dem Anschluss 11 vernietet wird. Die Kontaktfeder 12 ist aus geeignetem stromleitfähigen Material mit hinreichend konstanter federnder Eigenschaft bis zu einer Temperatur von etwa 300 C° und geeigneterweise aus walzplattiertem versilberten Edelstahl und wird unter Vorspannung eingebaut, so dass eine Toleranz des geeigneterweise aus Keramik bestehenden Isolierteils 10 weitestgehend kompensiert werden kann. Die Wärmeübertragungsplatte 14 umfasst geeigneterweise außerdem einen Befestigungsarm 143 und kann außerdem geeignete Ausnehmungen zum Aufbiegen der Befestigungsbügel 112 mittels einem geeignetem Werkzeug von unten umfassen.

7a und b zeigen einen zweiten elektrischen Anschluss 11, der analog zu dem ersten elektrischen Anschluss 11 und geeigneterweise ohne Kontaktfeder mit Festkontakt 16 ausgebildet ist und ebenfalls von oben in das Isolierteil 10 eingesetzt wird und analog zu dem ersten elektrischen Anschluss 11 formschlüssig mit dem Isolierteil 10 verbunden wird.

8a zeigt eine perspektivische Darstellung einer montierten thermischen Sicherung 1 gemäß der Ausführung von 2 und 8b zeigt einen Schnitt durch die thermische Sicherung 1 von 8a mit den Anschlüssen 11, dem Isolierteil 10, der Wärmeübertragungsplatte 14, dem Übertragungsstift 13, dem Schmelzmaterialeinsatz 15, den Befestigungshülsen 144, der Kontaktfeder 12 und dem Festkontakt 16.

9 zeigt eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen gemeinsamen Grundplatte 14 für die thermische Sicherung von 1 und einer weiteren thermischen Sicherung und/oder eines Temperaturschalters und insbesondere eines Temperaturschalters 2 mit einem Bimetallelement 20.

10 zeigt eine Draufsicht auf eine thermische Sicherung 1 und einen Temperaturschalter 2 die auf einer gemeinsamen Wärmegrundplatte 14 montiert sind. Es ist klar, dass eine erfindungsgemäße gemeinsame Wärmeübertragungsplatte 14 auch analog für eine thermische Sicherung 1 gemäß der zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung von 2 ausgebildet sein kann.

Es ist außerdem klar, daß eine erfindungsgemäße thermische Sicherung 1 auch eine Kombination der Merkmale der vorstehend beschriebenen Ausführungen der vorliegenden Erfindung und der anhand von 1 beschriebenen thermischen Sicherung umfassen kann.

1
Thermische Sicherung
10
Isolierteil
101
Bohrung
102
Boden
103
Ausnehmung
104
Fußteil
105
Äußere Abstufung
107
Innere Abstufung
108
Innere Ausnehmung
109
Seitliche Ausnehmung
11
Elektrische Anschlüsse
111
Schenkel
112
Bügel
12
Kontaktfeder
13
Stift
14
Wärmeübertragungsplatte
141
Hülse
142
Vertiefung
143
Befestigungsarm
144
Hülse
15
Schmelzmaterialeinsatz
16
Festkontakt
2
Temperaturschalter
20
Bimetallelement


Anspruch[de]
Thermische Sicherung (1) für elektrische Geräte mit einem Isolierteil (10) mit elektrischen Anschlüssen (11) und einer Kontaktfeder (12) zur Bereitstellung einer elektrischen Verbindung zwischen den Anschlüssen (11), einem Schmelzmaterialeinsatz (15) als thermischer Auslöser und einem Übertragungsstift (13), der in dem Isolierteil (10) verschiebbar gelagert ist und an seinem einen Ende mit dem Schmelzmaterialeinsatz (15) und an seinem anderen Ende mit der Kontaktfeder (12) in Eingriff steht, wobei der Schmelzmaterialeinsatz (15) in einer mit der Wärmeübertragungsplatte (14) einstückigen Hülse (141) angeordnet ist und wobei in dem Isolierteil (10) zumindest eine Ausnehmung (108) mit einer inneren Abstufung (107) ausgebildet ist, die mit einer aus der Wärmeübertragungsplatte (14) gezogenen Hülse (144) korrespondiert, und wobei die oberen Ränder der Hülse (144) die innere Abstufung (107) derart umgreift, dass die Wärmeübertragungsplatte (14) fest mit dem Isolierteil (10) verbunden ist. Thermische Sicherung (1) nach Anspruch 1, wobei:

in der Wärmeübertragungsplatte (14) ist um die Hülse (141) eine ringförmige Vertiefung (142) ausgebildet.
Thermische Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei:

der Stift (13) ist in einer durchgehenden Bohrung (101) des Isolierteils (10) angeordnet, und am Boden (102) des Isolierteils (10) ist eine kreisförmige Ausnehmung (103) ausgebildet, innerhalb der die Bohrung (101) ausgebildet ist.
Thermische Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei:

der Innendurchmesser der Hülse (141) entspricht etwa dem Durchmesser des Stifts (13), so daß das Schmelzmaterial (15) durch die Hülse (141), den Übertragungsstift (13) und die Wärmeübertragungsplatte (14) weitgehend eingeschlossen ist.
Thermische Sicherung (1) nach Anspruch 4, wobei:

das Schmelzmaterial (15) ist in die Hülse (141) eingepreßt.
Thermische Sicherung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, wobei:

das Isolierteil umfaßt zwei seitliche Fußteile (104) mit Kontakt zu der Wärmeübertragungsplatte (14), wobei der Boden (102) von der Wärmeübertragungsplatte (14) beabstandet ist.
Thermische Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei:

das Isolierteil (10) umfasst zwei Ausnehmungen (108) und die Hülse (141) ist zwischen einer ersten und zweiten Hülse (144) angeordnet.
Thermische Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei:

die Wärmeübertragungsplatte (14) und das isolierende Gehäuse (10) sind derart ausgebildet, dass die Wärmeübertragungsplatte (14) mit dem isolierenden Gehäuse (10) und dem Schmelzlot (15) von oben bestückbar ist, und dass das isolierende Gehäuse (10) mit dem Übertragungsstift (13) und den Anschlüssen (11) ebenfalls von oben bestückbar ist.
Thermische Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei:

die Wärmeübertragungsplatte (14) ist einstückig mit der Grundplatte (14) und/oder der Wärmeübertragungsplatte (14) wenigstens einer weiteren thermischen Sicherung und/oder eines Temperaturschalters (2) ausgebildet.
Thermische Sicherung (1) für elektrische Geräte mit einem Isolierteil (10) mit elektrischen Anschlüssen (11) und einer Kontaktfeder (12) zur Bereitstellung einer elektrischen Verbindung zwischen den Anschlüssen (11), einem Schmelzmaterialeinsatz (15) als thermischer Auslöser und einem Übertragungsstift (13), der in dem Isolierteil (10) verschiebbar gelagert ist und an seinem einen Ende mit dem Schmelzmaterialeinsatz (15) und an seinem anderen Ende mit der Kontaktfeder (12) in Eingriff steht, wobei

der Schmelzmaterialeinsatz (15) in einer mit der Wärmeübertragungsplatte (14) einstückigen Hülse (141) angeordnet ist und wobei

die elektrischen Anschlüsse (11) umfassen Befestigungsschenkel (111), die von oben in seitliche Ausnehmungen (109) des Isolierteils (10) eingesetzt sind, wobei an dem unteren Ende der Befestigungsschenkel (111) Befestigungsbügel (112) ausgebildet sind, die an den seitlichen Ausnehmungen (109) ausgebildete Abstufungen umgreifen, so daß die elektrischen Anschlüsse (11) formschlüssig mit dem Isolierteil (10) verbunden sind.
Thermische Sicherung (1) nach Anspruch 10, außerdem mit den Merkmalen der Thermischen Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9. Verfahren zur Herstellung einer Thermischen Sicherung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit:

aus der Wärmeübertragungsplatte (14) werden die Hülse (141) zur Aufnahme des Schmelzmaterialeinsatzes (15) und die Hülsen (144) zur Verbindung der Wärmeübertragungsplatte (14) mit dem Isolierteil (10) gezogen;

der Schmelzmaterialeinsatz (15) wird in die Hülse (141) eingesetzt und geprägt;

das Isolierteil (10) wird auf die Wärmeübertragungsplatte (14) aufgesetzt und über die Hülsen (144) formschlüssig mit den inneren Abstufungen (107) der inneren Ausnehmungen (108) verbunden.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei: die Hülsen (144) werden formschlüssig mit den inneren Abstufungen (107), der Ausnehmungen (108) mittels einem von oben in die Ausnehmungen (108) eingeführten Stempel verbunden, der derart ausgebildet ist, dass die Ränder der Hülsen (144) die Abstufungen (107) formschlüssig umgreifen. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, mit:

die Bestückung der Wärmeübertragungsplatten (14) mit dem Schmelzmaterialeinsatz (15), dem Isolierteil (10), dem Übertragungsstift (13) und den Anschlüssen (11) erfolgt von oben.






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