| Dokumentenidentifikation |
DE102006006916A1 16.08.2007 |
| Titel |
Christbaumständer |
| Anmelder |
Meyer, Friedrich, 21266 Jesteburg, DE |
| Erfinder |
Meyer, Friedrich, 21266 Jesteburg, DE |
| DE-Anmeldedatum |
15.02.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006006916 |
| Offenlegungstag |
16.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
16.08.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A47G 33/12(2006.01)A, F, I, 20060215, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
F16M 13/00(2006.01)A, L, I, 20060215, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Bekannt sind Christbaumständer mit unterschiedlichen Spannvorrichtungen
für die Befestigung der Christbäume. Alle diese Befestigungen erfordern
ein vertikales Ausrichten des Christbaumes bevor der Christbaumstamm von den Spannvorrichtungen
eingespannt wird. Im Bereich der Einspannstelle bieten die Christbäume naturgemäß
sehr unterschiedliche Befestigungsbedingungen. Zu den unterschiedlichen Durchmessern
kommt die unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit (krumm, Astansätze
usw.). Eine optimale vertikale Ausrichtung gelingt deshalb häufig erst nach
mehreren Spannversuchen oder, wenn dieses nicht zum gewünschten Ergebnis führt,
müssen Optimierungen durch nicht zum Christbaumständer gehörende
Unterlagen erfolgen. Diese Unterlagen erfordern eine angepasste Dicke und werden
unterhalb des Ständers angeordnet.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
die vertikale Ausrichtung des Christbaumes zu optimieren und die Befestigung des
Christbaumes zu vereinfachen.
Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass die vertikale Ausrichtung des Christbaumes erst dann durchgeführt wird,
wenn die feste Verbindung zwischen Christbaumständer und Christbaumstamm bereits
hergestellt ist. Alle sich bei der Befestigung ergebenden Ausrichtfehler werden
in aufgerichteter Position des Christbaumes mittels der erfindungsgemäßen
Einrichtung manuell korrigiert. Die Befestigung des Christbaumes und die vertikale
Justierung werden dadurch insbesondere bei Problemfällen erheblich erleichtert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch
2 angegeben.
Zwischen Christbaumständer und Christbaumstamm erfolgt die Befestigung
mittels einer Steckverbindung. Die Steckverbindung besteht aus einer vertikalen
zentrischen Bohrung an der Unterseite des Christbaumstammes (Schnittfläche)
und eines vertikalen Aufnahmestiftes am Christbaumständer. Im Bereich der Befestigungsstelle
bieten die Christbäume naturgemäß sehr unterschiedliche Bedingungen
(Durchmesser, Geradheit usw.) an. Damit eine Befestigung der Christbaumständer
möglich wird, muss mit der bisherigen Technik vielfach zuvor eine aufwendige
Bearbeitung der Einspannstelle erfolgen. Dieser Aufwand entfällt komplett durch
die leicht herzustellende, zentrisch in Längsrichtung des Christbaumstammes
einzubringende Bohrung.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch
3 angegeben. Über ein Exzentersystem erfolgt manuell die schnelle vertikale
Ausrichtung des Aufnahmestiftes für den Christbaum problemlos in jede beliebige
Richtung.
Zu den bereits beschriebenen Vorteilen ist im Patentanspruch 4 ein
weiterer Vorteil angegeben. Eine Verdrehsicherung – diese wird automatisch
wirksam – verbindet den Christbaum mit dem Christbaumständer verdrehsicher.
Der Christbaum ist damit gegen unbeabsichtigte Drehbewegungen um die vertikale Achse
gesichert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im Folgenden näher beschrieben.
Die 1 zeigt einen Christbaumständer
der erfindungsgemäßen Art mit Steckvorrichtung für die Aufnahme des
Christbaumes. Die Darstellung zeigt die Längsachse der Steckvorrichtung in
NULLSTELLUNG, d. h. die Längsachse ist mit der Vertikalen stimmig. In dieser
Stellung wird die Wirkung des äußeren Exzenters (5) durch die
Wirkung des inneren Exzenters (4) aufgehoben. Wirkung des Exzenters (5)
abzüglich der Wirkung des Exzenters (4) = 0
Die 2 zeigt einen Christbaumständer
der erfindungsgemäßen Art mit Steckvorrichtung außerhalb der NULLSTELLUNG,
d. h. die Längsachse der Steckvorrichtung ist mit der Vertikalen nicht stimmig.
Die Wirkungen der Exzenter (4 + 5) addieren sich. Wirkung des
Exzenters (5) zuzüglich der Wirkung des Exzenters (4) = maximale
Exzenterwirkung.
Die 3 zeigt die Exzenterhebel in der Draufsicht.
Beide Exzenterhebel zeigen in die gleiche Richtung und befinden sich damit in der
NULLSTELLUNG.
Die 4 zeigt die Exzenterhebel in der Draufsicht.
Die Exzenterhebel zeigen in unterschiedliche Richtungen und befinden sich damit
außerhalb der NULLSTELLUNG.
Der Christbaumständer besteht nach 1
aus dem Aufnahmestift mit Kugel (1), dem Fuß (2), der Drehmomentenstütze
(3), dem Exzenterhebel mit Kugelpfanne (4) und dem Exzenterhebel
(5). Die vertikale Ausrichtung des Aufnahmestiftes mit Kugel (1)
wird durch den unteren Drehpunkt (A, 2) und durch die
Kugelpfanne des Exzenterhebels (4) bestimmt. In dem Drehpunkt (A) ist der
Aufnahmestift schwenkbar, aber verdrehsteif gelagert. Mittels der Kugelpfanne im
Drehpunkt (B) wird die Kugel des Aufnahmestiftes (1) geführt. Über
die Exzenterhebel (4 + 5) kann die Kugelpfanne horizontal in jede
beliebige Richtung bewegt werden. Da der Drehpunkt (A) des Aufnahmestiftes (1)
seine Position nicht verändern kann, wird die vertikale Lage
des Aufnahmestiftes (1) verändert und damit die vertikale Ausrichtung
des Christbaumes bestimmt.
Für die Aufstellung eines Christbaumes mit einem Ständer
der erfindungsgemäßen Art muss der Stamm des Christbaumes zunächst
auf die gewünschte Länge gekürzt werden. Dann muss von der unteren
Schnittfläche des Baumstammes her eine zentrische Bohrung in Längsrichtung
des Baumstammes hergestellt werden. Der Ständer wird jetzt an dem für
den Christbaum vorgesehenen Ort aufgestellt und die Exzenterhebel (4 +
5) in NULLSTELLUNG (3) gebracht. Hierzu müssen
die beiden Exzenterhebel (4 + 5) in eine beliebige aber gleiche
Richtung zeigen (3). Der Christbaum wird jetzt aufgerichtet
und mit der Bohrung auf den vertikalen Aufnahmestift (1) des Christbaumständers
gesteckt. Nach der optischen Feststellung der Neigungsrichtung des Christbaumes
wird die Korrektur vorgenommen. Die beiden Exzenterhebel (4 +
5) werden in die der Neigung gegenüberliegenden Richtung gedreht.
Die Justage der Christbaumvertikalen erfolgt jetzt durch die beiden Exzenterhebel
(4 + 5). Hierzu wird der eine Hebel nach links und er andere Hebel
um jeweils den gleichen Betrag nach rechts bewegt bis die Längsachse des Christbaumes
in der richtigen Position ist. Durch die gleichzeitige Bewegung der Exzenterhebel
in der beschrieben Weise wird durch einen fließenden Vorgang die Subtraktion
der Exzenterwirkungen in eine Addition der Exzenterwirkungen überführt.
Der Drehpunkt (B) wird hierbei horizontal um einen Korrekturwert bewegt (4).
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| Anspruch[de] |
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Christbaumständer dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale
Ausrichtung des Christbaumes erst erfolgt, nach dem eine feste Verbindung zwischen
Christbaumständer und Christbaumstamm hergestellt ist.
Christbaumständer nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung zwischen Christbaumständer und Christbaumstamm durch eine
Steckverbindung hergestellt wird.
Christbaumständer nach Patentanspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet,
dass die vertikale Ausrichtung des Christbaumes über ein Exentersystem erfolgt.
Christbaumständer nach Patentanspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet,
dass der Christbaum mit dem Christbaumständer automatisch verdrehgesichert
wird.
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