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Dokumentenidentifikation DE102006061047A1 16.08.2007
Titel Kühlmodul
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Sasano, Norihisa, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Klingseisen & Partner, 80331 München
DE-Anmeldedatum 22.12.2006
DE-Aktenzeichen 102006061047
Offenlegungstag 16.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse F01P 11/08(2006.01)A, F, I, 20070426, B, H, DE
Zusammenfassung Kühlmodul, mit einem Kühler (1) mit einem Kernabschnitt (10) zum Wärmeaustausch zwischen Luft und einem in Rohren strömenden Kühlmittel und auch mit einem oberen Behälter (11a) und einem unteren Behälter (11b), die an beiden Endabschnitten des Kernabschnitts (10) angeordnet sind und mit den Rohren in Verbindung stehen; und einer auf der luftstromabwärtigen Seite des Kühlers (1) angeordneten Haube (3), die ein elektrisches Gebläse (2) zum Zuführen von Luft zum Kühler (1) hält und einen Luftkanal vom Kühler (1) zum Gebläse bildet, wobei das Kühlmodul ferner aufweist: einen auf der luftstromabwärtigen Seite der Haube (3) angeordneten Kühlmittelkanal (4), in den das Kühlmittel strömt; und einen im Kühlmittelkanal (4) angeordneten Ölkühler (6), in dem das Öl strömt, wobei der Ölkühler (6) Wärme zwischen dem Kühlmittel und dem Öl austauscht.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlmodul, in das ein Wärmetauscher und eine Haube integral eingebaut sind.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Es ist ein herkömmliches Verfahren bekannt, bei dem ein Ölkühler zum Kühlen von Motoröl zur Kraftfahrzeugnutzung in einem unteren Behälter eines Kühlers angeordnet ist, um so das Motoröl durch das Motorkühlmittel zu kühlen. Bezüglich dieser Technik siehe zum Beispiel das Amtsblatt der JP-B-07-21394.

Gemäß dem im Amtsblatt der JP-B-07-21394 beschriebenen Verfahren ist jedoch, da der Ölkühler in einem unteren Behälter eines Kühlers angeordnet ist, die Größe des unteren Behälters durch den Ölkühler eingeschränkt. Deshalb ist es unmöglich, die Größe des unteren Behälters zu reduzieren. Demgemäß ist es unmöglich, die Größe eines Kernabschnitts zu vergrößern, sofern nicht ein Raum, in dem der Kühler montiert ist, geändert wird. Aus den obigen Gründen kann die Kühlleistung des Kühlers nicht verbessert werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der obigen Punkte entwickelt. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kühlmodul vorzusehen, in dem die Kühlleistung des Wärmetauschers verbessert werden kann.

Um die obige Aufgabe zu lösen, ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Kühlmodul vorgesehen, mit einem ersten Wärmetauscher (1) mit einem Kernabschnitt (10) zum Wärmeaustausch zwischen Luft und einem in Rohren strömenden ersten Fluid und auch mit mit den Rohren in Verbindung stehenden Behälterabschnitten (11a, 11b), die an beiden Endabschnitten des Kernabschnitts (10) angeordnet sind; und einer luftstromab des ersten Wärmetauschers (1) angeordneten Haube (3), die ein Gebläse (2) zum Zuführen von Luft zum ersten Wärmetauscher (1) hält und einen Luftkanal vom ersten Wärmetauscher (1) zum Gebläse (2) bildet, wobei das Kühlmodul ferner aufweist: einen luftstromab der Haube (3) angeordneten Fluidkanal (4), in den das erste Fluid strömt; und einen im Fluidkanal (4) angeordneten zweiten Wärmetauscher (6), in dem das zweite Fluid strömt, wobei der zweite Wärmetauscher (6) Wärme zwischen dem ersten Fluid und dem zweiten Fluid austauscht.

Da ein zweiter Wärmetauscher (6) in einem in einer Haube (3) ausgebildeten Fluidkanal (4) angeordnet ist, ist die Größe eines Behälterabschnitts (11b) eines ersten Wärmetauschers (1) nicht durch den zweiten Wärmetauscher (6) beschränkt.

Deshalb kann die Größe des Behälterabschnitts (11b) des ersten Wärmetauschers (1) reduziert werden. Aufgrund der Reduzierung der Größe des Behälterabschnitts (11b) des ersten Wärmetauschers (1) kann die Größe des Kernabschnitts (10) erweitert werden. Demgemäß ist es möglich, die Kühlleistung des ersten Wärmetauschers (1) zu verbessern.

Ursprünglich waren keine weiteren Komponenten auf einer Seite luftstromab der Haube (3) installiert. Deshalb wird es möglich, selbst wenn der Fluidkanal (4) in diesem Raum angeordnet ist und der zweite Wärmetauscher (6) in dem Fluidkanal (4) angeordnet ist, die Kühlleistung des ersten Wärmetauschers (1) ohne Verändern des Raums, in dem die Komponenten installiert sind, zu verbessern.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein Kühlmodul nach Anspruch 1 ferner auf: einen lufstromab der Haube (3) angeordneten Bypasskanal (8), um das erste Fluid wenigstens am Kernabschnitt (10) vorbei in den Fluidkanal (4) strömen zu lassen; und ein Kanalwechselventil (9) zum Wechseln des Kanals des ersten Fluids zwischen der Seite des Kernabschnitts (10) und der Seite des Bypasskanals (8).

Ursprünglich waren keine weiteren Komponenten auf der Seite luftstromab der Haube (3) montiert. Deshalb ist es möglich, wenn ein Bypasskanal (8) und ein Kanalwechselventil (9) in dem Raum angeordnet sind, einen ausreichend großen Raum zu gewährleisten, in dem der Bypasskanal (8) und das Kanalwechselventil (9) angeordnet werden. Demgemäß ist es möglich, den Freiheitsgrad einer Konstruktion zu erhöhen.

Übrigens sollen die Bezugsziffern in Klammern zum Bezeichnen der obigen Einrichtungen die Beziehung zu den speziellen Einrichtungen zeigen, die später in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben werden.

Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Vorderansicht eines Kühlmoduls des ersten Ausführungsbeispiels, wobei die Ansicht von einer Fahrzeugrückseite aus genommen ist.

2 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in 1.

3A ist eine durchsichtige Schnittansicht eines herkömmlichen Kühlmoduls.

3B ist eine durchsichtige Schnittansicht eines Kühlmoduls des ersten Ausführungsbeispiels.

4A ist ein Motorkühlkreisdiagramm betreffend das zweite Ausführungsbeispiel zur Zeit hoher Temperatur des Motorkühlmittels.

4B ist ein Motorkühlkreisdiagramm betreffend das zweite Ausführungsbeispiel zur Zeit des Aufwärmens eines Motors.

5 ist eine Vorderansicht eines Kühlmoduls des zweiten Ausführungsbeispiels aus Sicht einer Fahrzeugrückseite.

BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSBEISPIELE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG (Erstes Ausführungsbeispiel)

Bezug nehmend auf 1 bis 3B wird das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wie folgt erläutert. Ein Kühlmodul dieses Ausführungsbeispiels wird für ein Fahrzeug verwendet. Dieses Kühlmodul ist üblicherweise an einem vorderen Endabschnitt des Fahrzeugs montiert.

1 ist eine Vorderansicht eines Kühlmoduls des ersten Ausführungsbeispiels aus Sicht der Fahrzeugrückseite. 2 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in 1. Wie in 1 und 2 dargestellt, enthält das Kühlmodul einen Kühler 1 zum Kühlen eines Kühlmittels durch Wärmeaustausch zwischen dem Kühlmittel eines nicht dargestellten Motors (Verbrennungsmotor) und der Außenluft; ein elektrisches Gebläse 2 zum Blasen einer Kühlluft zum Kühler 1; und eine Haube 3, die das elektrische Gebläse 2 hält und einen durch das elektrische Gebläse 2 induzierten Luftstrom so leitet, dass der Luftstrom richtig in den Kühler 1 strömen kann. In diesem Zusammenhang entspricht der Kühler 1 dem ersten Wärmetauscher der vorliegenden Erfindung, und das Kühlmittel entspricht dem ersten Fluid der vorliegenden Erfindung.

Der Kühler 1 enthält Kühlerrohre (nicht dargestellt) aus einem Metall wie beispielsweise einer Aluminiumlegierung, in denen das Motorkühlmittel umläuft. In diesen Kühlerrohren strömt das Kühlmittel. Jedes Kühlerrohr ist in eine flache Form geformt, sodass eine Richtung der Hauptachse der flachen Form mit einer Richtung des zum Kühler strömenden Luftstroms (einer Richtung senkrecht zur Zeichnungsebene) übereinstimmen kann. Mehrere Kühlerrohre sind in der horizontalen Richtung parallel zueinander angeordnet, sodass die Längsrichtung der Kühlerrohre mit der senkrechten Richtung zusammenfallen kann. Mit flachen Seiten auf beiden Seiten jedes Kühlerrohrs sind Wellrippen (nicht dargestellt) verbunden. Durch diese Rippen ist eine Wärmeübertragungsfläche, in der Wärme zwischen dem Kühlmittel und der Außenluft übertragen wird, vergrößert, sodass ein Wärmeaustausch, der zwischen dem Kühlmittel und der Außenluft ausgeführt wird, erleichtert werden kann. In diesem Zusammenhang wird ein Wärmetauschabschnitt mit den Kühlerrohren und Rippen, dessen Form im Wesentlichen rechtwinklig ist, als ein Kernabschnitt 10 bezeichnet.

An beiden Endabschnitten in der Längsrichtung der Kühlerrohre sind ein oberer Behälter 11a und ein unterer Behälter 11b, die aus einem Metall wie beispielsweise einer Aluminiumlegierung gemacht sind, angeordnet und erstrecken sich in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Kühlerrohre und stehen mit den mehreren Kühlerrohren in Verbindung. Der obere Behälter 11a ist mit oberen Enden in der Längsrichtung der mehreren Kühlerrohre verbunden, um das Motorkühlmittel auf die mehreren Kühlerrohre zu verteilen. Der untere Behälter 11b ist mit unteren Endabschnitten in der Längsrichtung (unteren Endabschnitten in der senkrechten Richtung) der mehreren Kühlerrohre verbunden, sodass das aus den mehreren Kühlerrohren ausströmende Motorkühlmittel in den unteren Behälter 11b gesammelt werden kann. In diesem Zusammenhang entsprechen der obere Behälter 11a und der untere Behälter 11b dem Behälterabschnitt der vorliegenden Erfindung.

Im oberen Behälter 11a ist ein Einlassrohr 12a vorgesehen. Das Motorkühlmittel strömt von diesem Einlassrohr 12a in den oberen Behälter 11a. Andererseits ist im unteren Behälter 11b ein Auslassrohr 12b vorgesehen. Das Motorkühlmittel strömt von diesem Auslassrohr 12b zur Seite des Motors (nicht dargestellt) aus.

Eine Haube 3 ist aus Kunstharz wie beispielsweise Polypropylen mit Glasfasern gemacht. Die Haube 3 ist so angeordnet, dass sie eine Seite luftstromab des Kernabschnitts 10 des Kühlers 1 überdecken kann. Genauer verläuft die Haube 3 von einem ringförmigen Abschnitt, der mit dem elektrischen Gebläse 2 verbunden ist, zu einem Außenumfangsabschnitt des Kernabschnitts 10, wobei sie gekrümmt ist und zur Seite des Kühlers 1 vorsteht.

An der unteren Seite in der senkrechten Richtung des elektrischen Gebläses 2 ist ein Kühlmittelkanal 4 vorgesehen. Ein Ende des Kühlmittelkanals 4 ist mit einem Auslassrohr 12b des unteren Behälters 11b verbunden. Das andere Ende des Kühlmittelkanals 4 ist mit einem Kühlmittelauslass 5 verbunden, der mit einer Motorkühlmitteleinlassseite eines Motors (nicht dargestellt) verbunden ist. Wie in 2 dargestellt, ist ein Kühlmittelkanalwandabschnitt 4a aus Kunstharz, der den Kühlmittelkanal 4 bildet, mit einer Seite auf der Fahrzeugrückseite (auf der luftstromabwärtigen Seite) der Haube 3 mittels Klebung verbunden.

Im Kühlmittelkanal 4 ist ein Ölkühler 6 so angeordnet, dass er entlang einer Strömung des Motorkühlmittels liegen kann. Der Ölkühler 6 hat mehrere flache Ölrohre (nicht dargestellt), in denen Öl zirkuliert wird, sodass Wärme zwischen dem Öl und dem Motorkühlmittel ausgetauscht werden kann, um das Öl zu kühlen. In diesem Fall ist das Öl ein Motoröl, das zum Schmieren eines Gleitabschnitts im Motor verwendet wird. Alternativ ist das Öl ein Öl für automatische Getriebe (ATF). In diesem Zusammenhang entspricht der Ölkühler dem zweiten Wärmetauscher der vorliegenden Verbindung und das Öl entspricht dem zweiten Fluid der vorliegenden Erfindung.

Als nächstes wird nun die Funktionsweise des Kühlmoduls des ersten Ausführungsbeispiels erläutert.

Zuerst verteilt der Kühler 1 das Motorkühlmittel, das vom Einlassrohr 12a eingeleitet worden ist, auf jedes Kühlerrohr (nicht dargestellt) im oberen Behälter 11a. Während das Motorkühlmittel in jedem Kühlerrohr strömt, wird Wärme zwischen dem Motorkühlmittel und einer vom elektrischen Gebläse 2 geschickten Kühlluft ausgetauscht. Deshalb wird die Temperatur des Motorkühlmittels gesenkt. Das Motorkühlmittel, dessen Temperatur gesenkt worden ist, wenn das Motorkühlmittel in dem Kühlerrohr strömte, strömt in den unteren Behälter 11b. Demgemäß strömt das Motorkühlmittel, dessen Temperatur relativ niedrig ist, weil das Motorkühlmittel gekühlt worden ist, in den unteren Behälter 11b.

Das Motorkühlmittel strömt aus dem unteren Behälter 11b durch das Auslassrohr 12b zur Seite des Kühlmittelkanals 4. Wenn das Motorkühlmittel im Kühlmittelkanal 4 strömt, wird Wärme zwischen dem Motorkühlmittel und dem Öl im Ölkühler 6 ausgetauscht. Deshalb wird die Temperatur des Öls gesenkt. Nachdem das Motorkühlmittel das Öl gekühlt hat, strömt es aus dem Kühlmittelauslass 5 zur Seite des Motors (nicht dargestellt) aus.

In diesem Zusammenhang ist im herkömmlichen Kühlmodul, das in 3A dargestellt ist, der Ölkühler J6 im unteren Behälter J11b angeordnet. Deshalb ist die Größe des unteren Behälters J11b durch den Ölkühler J6 beschränkt. Demgemäß ist es unmöglich, die Größe des Kernabschnitts J10 zu vergrößern.

Andererseits ist in dem Kühlmodul des vorliegenden Ausführungsbeispiels, wie in 3B dargestellt, der Ölkühler 6 in dem in der Haube 3 ausgebildeten Kühlmittelkanal 4 angeordnet, d.h. der Ölkühler 6 ist nicht im unteren Behälter 11b angeordnet. Demgemäß wird die Größe des unteren Behälters 11b nicht durch den Ölkühler 6 beschränkt. Deshalb ist es möglich, die Größe des unteren Behälters 11b zu reduzieren. Wegen der Reduzierung der Größe des unteren Behälters 11b kann die Größe des Kernabschnitts 10 vergrößert werden. Aufgrund dessen kann die Kühlleistung des Kühlers 1 verbessert werden.

Da ursprünglich keine Komponenten auf einer Rückseite der Haube 3 montiert sind, wird es möglich, wenn der Kühlmittelkanal 4, in den der Ölkühler 6 integriert ist, in diesem Raum vorgesehen ist, die Kühlleistung des Kühlers 1 ohne Verändern des Raums, in dem die Komponenten montiert sind, zu erhöhen.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Bezug nehmend auf 4A, 4B und 5 wird nun das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert. Gleiche Bezugszeichen werden verwendet, um gleiche Komponenten im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel anzugeben. Auf gleiche Erläuterungen wird hier verzichtet.

4A ist ein Motorkühlkreisdiagramm betreffend das zweite Ausführungsbeispiel zur Zeit hoher Temperatur des Motorkühlmittels. 4B ist ein Motorkühlkreisdiagramm betreffend das zweite Ausführungsbeispiel zur Zeit des Aufwärmens eines Motors 100.

In dem in 4A und 4B dargestellten vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Motorkühlkreis vorgesehen, in dem das Kühlmittel zum Kühlen des Motors 100, der ein Wärmegenerator ist, zirkuliert wird. Eine im Motorkühlkreis angeordnete Wasserpumpe 7 zirkuliert das Motorkühlmittel. Ein Bypasskanal 8 ist eine Umleitung, in der das Kühlmittel strömt, wenn das Kühlmittel eine Umleitung macht. An einem Verbindungspunkt, wo der Motorkühlkreis und der Bypasskanal 8 miteinander verbunden sind, ist ein Kanalwechselventil 9 vorgesehen, das eine Strömungsrate des im Bypasskanal 8 strömenden Motorkühlmittels einstellt. Es ist bevorzugt, ein mechanisches Ventil wie beispielsweise ein Thermostat für das Kanalwechselventil 9 zu verwenden. Jedoch kann auch ein elektrisches Regelventil für das Kanalwechselventil 9 benutzt werden.

5 ist eine Vorderansicht eines Kühlmoduls des zweiten Ausführungsbeispiels aus Sicht einer Fahrzeugrückseite.

Wie in 5 dargestellt, sind der Bypasskanal 8 und das Kanalwechselventil 9 an einer Seite auf der Rückseite der Haube 3 (auf der luftstromabwärtigen Seite) angeordnet. Genauer ist auf der rückwärtigen Seite der Haube der Bypasskanal 8 von oben nach unten in der senkrechten Richtung in einer solchen Weise angeordnet, dass der Bypasskanal 8 entlang des elektrischen Gebläses 2 liegt. Ein Ende des Bypasskanals 8 ist mit dem Kanalwechselventil 9 verbunden, und das andere Ende des Bypasskanals 8 ist mit einem Endabschnitt auf der Seite des Auslassrohrs 12b des Kühlmittelkanals 4 verbunden. Ein Bypasskanalwandabschnitt 8a aus Kunstharz, der den Bypasskanal 8 bildet, ist mit einer rückwärtigen Seite der Haube 3 mittels Klebung in der gleichen Weise wie der Kühlmittelkanalwandabschnitt 4a (dargestellt in 2), oben erläutert im Abschnitt des ersten Ausführungsbeispiels, verbunden.

Als nächstes wird die Funktionsweise des Kühlmoduls des zweiten Ausführungsbeispiels wie folgt erläutert.

Wie in 4A dargestellt, wird, falls das Motorkühlmittel auf einer hohen Temperatur ist, falls zum Beispiel ein Fahrzeug fährt, das Motorkühlmittel, dessen Temperatur hoch ist, nachdem es den Motor 100 gekühlt hat, durch den Kühler 1 gekühlt. Nachdem das Motorkühlmittel durch den Kühler 1 geströmt ist, kühlt es den Ölkühler 6 und strömt dann wieder in den Motor 100.

Andererseits strömt das Motorkühlmittel, dessen Temperatur hoch ist, nachdem das Motorkühlmittel den Motor 100 gekühlt hat, zur Zeit des Aufwärmens des Motors 100, wie in 4B dargestellt, in den Bypasskanal 8 und strömt dann in den Ölkühler 6. Danach strömt das Kühlmittel in den Motor 100. Zu dieser Zeit wird das Motorkühlmittel nicht durch den Kühler 1 gekühlt. Deshalb strömt das Motorkühlmittel, dessen Temperatur hochgehalten wird, in den Ölkühler 6. Deshalb kann die Temperatur des Öls schnell erhöht werden. Demgemäß kann der Kraftstoffverbrauch verbessert werden.

Wie oben erläutert, ist es möglich, wenn der Bypasskanal 8, der eine Umleitung des Kühlers 1 macht, und das Kanalwechselventil 9 an der Haube 3 angeordnet sind, den Motorkühlmittelstrom zur Zeit des Aufwärmens nur im Ölkühler 6 zu bewirken, ohne den Motorkühlmittelstrom im Kühler 1 zu bewirken. Deshalb kann die Temperatur des Öls schnell erhöht werden. Demgemäß kann der Kraftstoffverbrauch verbessert werden. Da ursprünglich keine Komponenten auf der rückwärtigen Seite der Haube 3 montiert sind, ist es möglich, wenn der Bypasskanal 8 und das Kanalwechselventil 9 in diesem Raum angeordnet werden, einen ausreichend großen Raum zum Anordnen des Bypasskanals 8 und des Kanalwechselventils 9 zu gewährleisten, und der Freiheitsgrad der Konstruktion kann verbessert werden.

(Weiteres Ausführungsbeispiel)

In jedem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Kühler 1, der der erste Wärmetauscher ist, der integral mit der Haube 3 kombiniert werden soll, als der erste Wärmetauscher verwendet. Zusätzlich kann auch ein Kondensator, der ein Kältemittel durch Wärmeaustausch zwischen dem in einem Kühlkreis zur Fahrzeugnutzung (eine Klimaanlage) zirkulierenden Kältemittel und der Außenluft kühlt, integral kombiniert werden. Hierbei wird der Kondensator luftstromauf des Kühlers 1, d.h. auf der Fahrzeugvorderseite bezüglich des Kühlers 1 angeordnet.

Im oben beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel ist der Bypasskanal 8 in einer solchen Weise aufgebaut, dass er den Kernabschnitt 10, den oberen Behälterabschnitt 11a und den unteren Behälterabschnitt 11b des Kühlers 1 umgeht. Der Bypasskanal 8 kann jedoch in einer solchen Weise aufgebaut sein, dass er nur den Kernabschnitt 10 des Kühlers 1 umgeht.

Während die Erfindung unter Bezug auf spezielle Ausführungsbeispiele zu Veranschaulichungszwecken beschrieben worden ist, sollte es für den Fachmann offensichtlich sein, dass zahlreiche Modifikationen daran vorgenommen werden können, ohne das Grundkonzept und den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Kühlmodul, mit

einem ersten Wärmetauscher (1) mit einem Kernabschnitt (10) zum Wärmeaustausch zwischen Luft und einem in Rohren strömenden ersten Fluid und auch mit mit den Rohren in Verbindung stehenden Behälterabschnitten (11a, 11b), die an beiden Endabschnitten des Kernabschnitts (10) angeordnet sind; und

einer Haube (3), die auf der luftstromabwärtigen Seite des ersten Wärmetauschers (1) angeordnet ist, ein Gebläse (2) zum Zuführen von Luft zum ersten Wärmetauscher (1) hält und einen Luftkanal vom ersten Wärmetauscher 11) zum Gebläse (2) bildet,

wobei das Kühlmodul weiter aufweist:

einen luftstromab der Haube (3) angeordneten Fluidkanal (4), in den das erste Fluid strömt; und

einen im Fluidkanal (4) angeordneten zweiten Wärmetauscher (6), in dem das zweite Fluid strömt,

wobei der zweite Wärmetauscher (6) Wärme zwischen dem ersten Fluid und dem zweiten Fluid austauscht.
Kühlmodul nach Anspruch 1, ferner mit

einem luftstromab der Haube (3) angeordneten Bypasskanal (8), um das erste Fluid wenigstens am Kernabschnitt (10) vorbei zu leiten, um so das erste Fluid in den Fluidkanal (4) zu leiten; und

einem Kanalwechselventil (9) zum Wechseln des Kanals des ersten Fluids zwischen der Seite des Kernabschnitts (10) und der Seite des Bypasskanals (8).






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