Die Erfindung betrifft eine Differentialvorschub-Nähmaschine.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schaubildliche Ansicht einer Differentialvorschub-Nähmaschine
gemäß der Erfindung.
2 ist eine vergrößerte Ansicht eines oberen
Vorschubmechanismusteils der Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß
der Erfindung (vergrößerte Ansicht des Teils II in 1).
3 ist eine schematische Ansicht mit der Darstellung
des Hauptaufbaus der Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß der Erfindung.
4 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des elektrischen
Aufbaus der Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß der Erfindung.
5 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms in der Differentialvorschub-Nähmaschine
gemäß der Erfindung.
6 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Editierschirms (Schrittdetailschirm) in der Differentialvorschub-Nähmaschine
gemäß der Erfindung.
7 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms (Klassifizierungswerteinstellschirm) in der
Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß der Erfindung.
8 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms (Basisgrößenänderungsschirm)
in der Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß der Erfindung.
9 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms (Moduseinstellschirm) in der Differentialvorschub-Nähmaschine
gemäß der Erfindung.
10 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms (Speicherschaltdatenlistenschirm) in der Differentialvorschub-Nähmaschine
gemäß der Erfindung.
11 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels eines Ausgabeschirms (Pop-up-Schirm für unabhängige/proportionale
Auswahl) in der Differentialvorschub-Nähmaschine gemäß der Erfindung.
12 ist eine Datentabelle mit der Darstellung eines
Beispiels von Nähmusterdaten, welche durch Datenerweiterungsverarbeitung (unabhängige
Erweiterung) auf einer Größe-zu-Größe-Basis im Ausführungsbeispiel
erzeugt werden.
13 ist eine Datentabelle mit der Darstellung eines
Beispiels und Nähmusterdaten, welche durch die Datenerweiterungsverarbeitung
(unabhängige Erweiterung) auf einer Größen-zu-Größen-Basis
in dem Falle erneut erzeugt wurden, in welchem die Basisgröße in
12 von Größe 5 in Größe 6 geändert
ist.
14 ist eine Datentabelle mit der Darstellung eines
Beispiels von Nähmusterdaten, welche durch die Datenerweiterungsverarbeitung
(proportionale Erweiterung) auf einer Größen-zu-Größen-Basis
im Ausführungsbeispiel erzeugt wurden.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unten mit Bezug auf
1 bis 11 beschrieben.
Eine Differentialvorschub-Nähmaschine 1 im Ausführungsbeispiel
führt während der Durchführung einer Kräuselung durch Erzeugen
einer Differenz zwischen den jeweiligen Vorschubausmaßen des oberen Nähguts
und des unteren Nähguts, die vernäht werden sollen, einen Nähvorgang
aus. Die Differentialvorschub-Nähmaschine 1 wird beispielsweise in
einem Nähvorgang benutzt, bei welchem ein Ärmelnähgut als oberes
Nähgut an einem Hauptnähgut als unterem Nähgut während des Kräuselvorgangs
befestigt wird.
Hier ist eine Richtung, in welcher sich eine später beschriebenen
Nadel 131 auf und ab bewegt als Y-Achsrichtung (vertikale Richtung) definiert,
eine Richtung senkrecht zu dieser Y-Achsrichtung ist als X-Achsrichtung (Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung) definiert, und eine Richtung senkrecht zu den Y-
und X-Achsrichtungen ist als Z-Achsrichtung (Links- und Rechtsrichtung) definiert.
Zuerst wird der mechanische Aufbau der Differentialvorschub-Nähmaschine
11 mit Bezug auf 1 und 2
beschrieben.
Wie in 1 und 2
gezeigt, schließt die Differentialvorschubmaschine einen Nähantriebsteil
2 (Näheinheit) ein. Der Nähantriebsteil 2 schließt
ein: einen oberen Vorschubmechanismusteil 3, welcher das obere Nähgut
um ein vorbestimmtes Vorschubausmaß vorschiebt, einen unteren Vorschubmechanismusteil
4, der das untere Nähgut um ein vorbestimmtes Vorschubausmaß
vorschiebt, und einen Nadelmechanismus 5, der das obere Nähgut und
das untere Nähgut aufeinander näht, die jeweils mit dem vorbestimmten
Vorschubausmaß vorgeschoben werden.
Der obere Vorschubmechanismus 3 schließt einen später
beschriebenen oberen Vorschubmotor 11 und einen oberen Vorschubriemen
110 ein, der über eine nicht dargestellte Rolle eine Rotationsbewegung
vom oberen Vorschubmotor 11 erhält, wodurch er angetrieben wird. Das
obere Nähgut wird in Übereinstimmung mit dem Antrieb des oberen Vorschubriemens
11 in Richtung eines Pfeiles A entlang der X-Achsrichtung in
2 vorgeschoben.
Der untere Vorschubmechanismus 4 schließt einen später
beschriebenen Vorschubmotor 12 und einen unteren Vorschubriemen
120 ein, der über eine nicht dargestellte Rolle eine Drehbewegung
von dem unteren Vorschubmotor 12 erhält, wodurch er angetrieben wird.
Das untere Nähgut wird in Übereinstimmung mit dem Antrieb des unteren
Vorschubriemens 120 in Richtung des Pfeiles A entlang der X-Achsrichtung
in 2 vorgeschoben.
Der Nadelmechanismusteil 5 schließt ein: einen später
beschriebenen Maschinenmotor 13, eine Nadelstange 130, die sich
in Übereinstimmung mit dem Drehantrieb durch den Maschinenmotor 134
auf und ab bewegt, und eine Nadel 131, die lösbar an der Nadelstange
130 befestigt ist. Das obere Nähgut und das untere Nähgut werden
durch (nicht dargestellte) Nähmaschinenfäden zusammengenäht, welche
durch die Nadel 131 zugeführt werden.
(Elektrisches System der Differentialvorschub-Nähmaschine)
Als Nächstes wird der elektrische Aufbau der Differentialvorschub-Nähmaschine
1 beschrieben.
Wie in 3 und 4
dargestellt, schließt die Differentialvorschub-Nähmaschine 1
ein: einen oberen Vorschubmotor 11, der den oberen Vorschubriemen
110 antreibt; eine Antriebsschaltung 11a, die ein Antriebssteuersignal
vom Steuerteil 10 zum oberen Vorschubmotor 11 überträgt;
einen unteren Vorschubmotor 12, der den unteren Vorschubriemen
120 antreibt; eine Antriebsschaltung 12a, die ein Antriebssteuersignal
vom Steuerteil 10 zum unteren Vorschubmotor 12 überträgt;
einen Maschinenmotor 13, der die Nadelstange 130 antreibt, eine
Antriebsschaltung 13a, die ein Antriebssteuersignal vom Steuerteil
10 zum Maschinenmotor 13 überträgt; einen Fadenspannelektromagneten
14, der an einen nicht dargestellten Nähmaschinenfaden eine Spannung
anlegt; eine Antriebsschaltung 14a, die ein Antriebssteuersignal vom Steuerteil
10 zum Fadenspannelektromagneten 14 überträgt; ein Betriebspedal
15, das die Differentialvorschub-Nähmaschine 1 betätigt,
eine Eingabeschaltung 15a, die ein Antriebeingabesignal auf der Basis der
Betätigung des Betriebspedals 150 zur Steuereinheit 10 überträgt;
ein Hilfspedal 17, das die Differentialvorschub-Nähmaschine
1 betätigt; eine Eingabeschaltung 17a, die ein Antriebseingabesignal
auf der Basis der Betätigung des Hilfspedals 17 zum Steuerteil
10 überträgt; einen Schrittänderungsschalter 18,
der die Differentialvorschub-Nähmaschine 1 betätigt;
eine Eingabeschaltung 18a, die ein Antriebeingabesignal auf der Basis der
Betätigung des Schrittänderungsschalters 18 zum Steuerteil
10 überträgt; eine Betriebstafel 16 mit einer Anzeigeeinheit,
die verschiedene Einstellschalter darstellt, und mit einer Berührungstafel,
die ein Positionssignal auf der Basis von Koordinaten des berührten Einstellschalters
feststellt; und einen Steuerteil 10 (Steuereinheit), welche den Betrieb
und das Processing der oben genannten Teile steuert.
Der Antrieb des oberen Vorschubmotors 11 wird auf der Grundlage
eines Antriebssteuersignals gesteuert, welches von dern Steuerteil 10 (MPU
10a) durch die Antriebsschaltung 11a auf der Basis der Betätigung
des Betriebspedals 15 ausgesandt wird. Der obere Vorschubmotor
11 treibt auf der Basis der Antriebssteuerung den oberen Vorschubriemen
110 an, der das obere Nähgut vorschiebt. Weiterhin wird der Antrieb
des unteren Vorschubmotors 12 auf der Grundlage eines Antriebssteuersignals
gesteuert, das vom Steuerteil 10 (MPU 10a) durch die Antriebsschaltung
21a auf der Basis der Betätigung des Betriebspedals 15 ausgesandt
wird. Der untere Vorschubmotor 12 der Antriebssteuerung treibt den unteren
Vorschubriemen 120 an, der das untere Nähgut vorschiebt.
Somit werden durch den oberen Vorschubriemen 110 und den
unteren Vorschubriemen 120 das obere Nähgut und das untere Nähgut
jeweils um das vorbestimmte Vorschubausmaß vorgeschoben, um hierdurch zusammengenäht
zu werden. Hier kann dadurch, dass man das Vorschubausmaß des oberen Nähguts
größer als das Vorschubausmaß des unteren Nähguts macht, das
obere Nähgut gekräuselt werden. Durch Änderung der Differenz im Vorschubausmaß
zwischen dem oberen und unteren Nähgütern kann nämlich das Kräuselausmaß
eingestellt werden. Um so größer das Vorschubausmaß des oberen Nähguts
als das Vorschubausmaß des unteren Nähguts gemacht wird, um so größer
wird das Kräuselausmaß gemacht.
Der Maschinenmotor 13 versetzt eine nicht dargestellte Maschinenwelle
auf der Basis eines Antriebssteuersignals in Drehung, das von dem Steuerteil
10 (MPU 10a) durch die Antriebsschaltung 13a auf der
Basis der Betätigung des Betriebspedals 15 ausgesandt wird. Die Maschinenwelle
ist über einen Umwandlungsmechanismus an die Nadelstange 113 angekoppelt,
wobei der Umwandlungsmechanismus die Drehbewegung in eine hin- und hergehende Bewegung
umwandelt. Wenn die Maschinenwelle durch den Maschinenmotor 13 in Umlauf
versetzt wird, bewegt sich die Nadelstange 130 hin und her, und die Nadel
131, die am vorderen Ende der Nadelstange 130 vorgesehen ist,
bewegt sich mit der Bewegung der Nadelstange 113 hin und her und treibt
die Nadel zur Vornahme der Vernähung von Nähgütern (oberes Nähgut
und unteres Nähgut) an.
Der Fadenspannelektromagnet 14 ist eine Antriebsquelle für
einen nicht dargestellten Fadenhalteteil, der den Faden zwischen sich hält,
um an dem Faden eine Spannung anzulegen, und der auf der Basis eines Antriebssteuersignals
arbeitet, das von dem Steuerteil 10 (MPU 10a) durch die Antriebssteuerschaltung
14a ausgesandt wird, um hierdurch die Spannung des vorbestimmten Niveaus
an den Faden anzulegen, der durch den Fadenhalteteil gehalten ist.
Das Betriebspedal 15 ist ein Bedienungspedal, durch welches
eine Bedienungsperson die Differentialvorschub-Nähmaschine 1 betätigt.
Das Betriebspedal 15 gibt durch die Eingabeschaltung 15a, welche
die Bewegung, durch die das Betriebspedal 15 betätigt wird, in ein
elektrisches Signal umwandelt, Befehle entsprechend der Druckbetätigung und
dem Druckausmaß des Pedals durch die Bedienungsperson, beispielsweise Start,
Antriebsgeschwindigkeit und Stop als Antriebseingabesignale in den Steuerteil (MPU
10a), um hierdurch die Differentialvorschub-Nähmaschine
1 anzutreiben.
Das Hilfspedal 17 ist ein Pedalteil, durch den die Bedienungsperson
einen Einstellwert der Kräuseldaten betreffend das Kräuselausmaß
in der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 ändert. Das Hilfspedal
17 gibt durch die Eingabeschaltung 17a, welche die Bewegung, durch
die das Hilfspedal 17 betätigt ist, in ein elektrisches Signal umwandelt,
Befehle zur Änderung des Einstellwertes der Kräuselausmaßdaten entsprechend
dem Niederdrückvorgang und dem Niederdrückausmaß des Pedals durch
die Bedienungsperson als Antriebseingabesignale an den Steuerteil (MPU
10a) aus, um hierdurch den Einstellwert der Kräuselausmaßdaten
in der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 zu verändern.
Dieses Hilfspedal 17 ist schwenkbar mit einer vorbestimmten
Welle als eine Achse vorgesehen. Das Hilfspedal 17 gibt zum Steuerteil
10 einen Kräuselausmaßänderungswert aus, der einen Pluswert
anzeigt, der durch Verschwenkung durch ein vorwärts gerichtetes Niederdrücken
erhalten wird, und einen Kräuselausmaßänderungswert, der einen Minuswert
anzeigt und durch Verschwenken durch ein rückwärts gerichtetes Niederdrücken
erhalten wird.
Da die Technologie zur Änderung des Kräuselausmaßes
durch das Hilfspedal 17 an sich bekannt ist, wird ihre Beschreibung hier
nicht weggelassen.
Der Schrittänderungsschalter 18 ist ein Schalter, durch
den die Bedienungsperson einen Nähschritt von später beschriebenen Nähmusterdaten
in der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 schaltet,
wobei der Schalter 18 durch das Knie der Bedienungsperson betätigt
werden kann. Der Schrittänderungsschalter 18 gibt durch die Eingabeschaltung
18a, welche die betätigte Bewegung des Schrittänderungsschalters
18 in ein elektrisches Signal umwandelt, einen Schrittänderungsbefehl
gemäß der Betätigung des Änderungsschalters 18 durch
die Bedienungsperson als ein Antriebseingabesignal zur Steuereinheit 10
(MPU 10a) aus, um hierdurch den Nähschritt der Nähmusterdaten
in der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 zu einem nächsten Nähschritt
zu schalten.
Die Betriebstafel 16 schließt eine Darstelleinheit ein,
beispielsweise ein LCD als Anzeigemittel, und eine Berührungstafel, die auf
einer Oberfläche der Darstellung als Eingabemittel vorgesehen ist.
In der Darstelleinheit werden verschiedene Nähinformationen dargestellt,
die vom Steuerteil 10 (MPU 10a) ausgegeben werden (beispielsweise
Nähschrittausmaß (Vorschubausmaß des oberen Nähguts, Vorschubausmaß
des unteren Nähguts) auf Nähmusterdaten, Fadenspannung (Fadenschritt),
Kräuselausmaß und Abschnittslänge, die für jeden Nähabschnitt
eingestellt sind, und ein graphischer Nähabschnitt (graphischer Abschnitt))
und verschiedene Schalter (Einstellschalter, Eingabeschalter, Betätigungsschalter)
(siehe 5 bis 11).
Der "Nähabschnitt" bedeutet jeden Abschnitt, der durch Unterteilung
des gesamten Nähbereiches in mehrere Abschnitte erhalten wird. In jedem Nähabschnitt
kann eine Abschnittslänge und das Kräuselausmaß einzeln eingestellt
werden.
Weiterhin sind in der Darstelleinheit im Ausführungsbeispiel
verschiedene Einstellschirme dargestellt, beispielsweise ein Ausgabeschirm (siehe
5), ein detaillierter Schrittschirm (siehe
6), ein Ersatzwerteinstellschirm (siehe 7),
ein Basisgrößenänderungsschirm (siehe 8),
ein Moduseinstellschirm (siehe 9), ein Speicherschaltdatenlistenschalter
(siehe 10), ein Pop-up-Schirm zur Unabhängig/Proportional-Auswahl
(siehe 11) und dergleichen.
Die Berührungstafel stellt berührte Koordinaten durch das
Koordinatenleseprinzip eines elektromagnetischen Induktionstyps, eines magnetostriktiven
Typs oder eines drucksensitiven Typs fest und gibt die festgestellten Koordinaten
als Positionssignal zum Steuerteil 10 (MPU 10a) über eine
verdrahtete Leitung oder eine drahtlose Leitung aus.
Die Betriebstafel 16 zeigt verschiedene Informationen und
Daten an und gibt zum Steuerteil 10 einen Befehl aus, der dadurch eingegeben
wird, dass man die Positionsinformation jedes Schalters, der auf der Darstelleinheit
der Betriebstafel 16 dargestellt ist, belässt, und die Positionsinformation
der Koordinaten, welche durch die Berührung an der Betriebstafel festgestellt
sind, entsprechen einander.
Beispielsweise werden an der Betriebstafel 16 über eine
nicht dargestellte Einstellwerteingangstaste Daten, beispielsweise das Vorschubausmaß
des oberen Nähguts, das Vorschubausmaß des unteren Nähguts; das Kräuselausmaß,
welches ein Differentialvorschubausmaß ist zwischen dem Vorschubausmaß
des oberen Nähguts und dem Vorschubausmaß des unteren Nähguts, und
eine Nählänge in jedem Nähschritt als Einstellwerte des gewünschten
Nähmusters eingegeben. Die verschiedenen eingegebenen Daten und Einstellwerte
werden zum Steuerteil 10 hin ausgegeben und in einem EEPROM 10d,
das später beschrieben wird, als Nähmusterdaten gespeichert.
Ferner wird an der Betriebstafel 16 ein Eingabebefehl zur
Auswahl der Nähmusterdaten entsprechend dem gewünschten Nähmuster
durch eine nicht dargestellte Nähmusterauswahleingangstaste gegeben. Durch
den Eingabebefehl, der so gegeben wird, dass seine Auswahleingangstaste gedrückt
wird, wird ein Auswahlsignal (Drück-Signal) entsprechend seiner Auswahleingangstaste
zum Steuerteil 10 hin ausgegeben. Auf der Basis des Auswahlsignals spezifiziert
der Steuerteil 10 die gewünschten Nähmusterdaten und wählt
sie aus den mehreren Nähmusterdaten aus, die in einem ROM 10b und
einem EEPROM 10d gespeichert sind.
Somit werden die verschiedenen Eingabedaten und Eingabebefehle, die
durch die Betriebstafel 16 eingegeben werden, zum Steuerteil
10 ausgegeben.
Der Steuerteil 10 schließt ein: eine MPU (Micro Processor
Unit) 10a, die ein Mikrocomputer ist, ein ROM (Read Only Memory)
10b, ein RAM (Random Access Memory) 10c, und ein EEPROM (Electrically
Erasable and Programmable ROM) 10d und ist in einem Energiezuführkasten
20 der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 angeordnet.
Die MPU 10a führt entsprechend dem Antriebseingabesignal,
das vom Betriebspedal 15 eingegeben wird, und den verschiedenen Signalen
und Daten, die von der Betriebstafel 16 eingegeben sind, die zentralisierte
Steuerung des Betriebs jedes Maschinenteils in Übereinstimmung mit den verschiedenen
Steuerprogrammen für die Differentialvorschub-Nähmaschine aus, die im
ROM 10b gespeichert sind; speichert ihr Verarbeitungsergebnis in einem
Arbeitsbereich im RAM 10c; betätigt die Maschinenteile, erzeugt Darstellungsdaten;
und veranlasst die Darstelleinheit der Betriebstafel 16 die Anzeigedaten
darzustellen. Weiterhin lässt die MPU 10a das EEPROM 10d
das Verarbeitungsergebnis, das im RAM 10c gespeichert
ist, speichern. Somit hat die MPU 10a die Funktion der Steuerung der Antriebe
der verschiedenen Betätigender Differentialvorschub-Nähmaschine
1 und auch die Funktion der Steuerung der Darstellung auf der Betriebstafel
16 (Darstelleinheit).
Im ROM 10b werden das Steuerprogramm und die Steuerdaten
der Differentialvorschub-Nähmaschine 1 und die Daten betreffend verschiedene
Nähvorgänge eingeschrieben und gespeichert. Insbesondere werden im ROM
10b als der Steuereinheit die mehreren Nähmusterdaten einschließlich
der Kräuselausmaßdaten betreffend das Kräuselausmaß zur Durchführung
der Kräuselungen, die in jedem der mehreren Nähschritte eingestellt sind,
und die Längendaten betreffend die Nählängen im Nähschritt gespeichert.
Das RAM 10c ist mit verschiedenen Arbeitsspeichern und Zählern
versehen und wird während des Nähvorgangs als Arbeitsbereich benutzt.
Im RAM 10c werden zeitweise verschiedene Daten gespeichert betreffend die
Auswahlverarbeitung der Nähmusterdaten, betreffend die Darstellungsverarbeitung
der Nähmusterdaten und betreffend die Kräuselungsverarbeitung.
Im EEPROM 10d werden Einstellwerte (beispielsweise Nähschrittausmaß,
Nähvorschubausmaß, Nählänge, Kräuselausmaß, Fadenspannung
und dergleichen) verschiedener Nähbedingungen gespeichert, die entsprechend
den Nähschritten eingestellt sind. Insbesondere werden im EEPROM
10d als Speichereinheit die mehreren Nähmusterdaten gespeichert einschließlich
der Kräuselausmaßdaten betreffend das Kräuselausmaß zur Durchführung
der Kräuselung, die in jedem der mehreren Nähschritte, welche durch die
Betriebstafel 16 eingegeben werden, eingestellt sind, und einschließlich
deren Nählängendaten betreffend die Nählänge in dem Nähschritt.
Weiterhin werden im EEPROM 10d Basisdaten gespeichert, in denen die Nählänge
in jedem Nähabschnitt in der Basisgröße eingestellt ist, und unabhängige
Korrekturdaten (später beschrieben), in welchen das Versatzausmaß in Nählänge
in jedem Nähabschnitt zwischen der Basisgröße und jeder Größe.
Das EEPROM 10d funktioniert im Ausführungsbeispiel als Datenspeichereinheit.
Die "Nähmusterdaten" schließen ein: Nähdaten für
eine Betätigung der Nähantriebsteils 2 als Näheinheit, graphische
Bilddaten entsprechend den Nähmusterdaten und Musterspezifizierdaten zur Spezifizierung
der Nähmusterdaten.
Die "Nähdaten" sind numerische Nähdaten, die zum Kräuseln
notwendig sind, beispielsweise Vorschubausmaß des oberen Nähguts, Vorschubausmaß
des unteren Nähguts, Kräuselausmaß, Nählänge (siehe
12 bis 14) und Fadenspannung.
Die "Bilddaten" sind Daten auf einem Diagramm 30, das die
nahezu kreisförmige Ärmelform anzeigt, die etwa in der Mitte des Darstellschirms
auf der Betriebstafel 16, wie in 5 bis
8 gezeigt, dargestellt ist. Im Ausführungsbeispiel
hat das Diagramm 30 acht graphische Abschnitte 31 bis
38, welche acht Nähschritten (Nähabschnitten) entsprechen.
Die "Musterspezifizierungsdaten" sind Daten zur Spezifizierung der
gewünschten Nähmusterdaten aus den mehreren Nähmusterdaten und schließt
Nähmusterdatennummer und Musternamendaten ein, welche den spezifizierten Nähmusterdaten
entsprechen.
Der Steuerteil 10 steuert den Antrieb jedes Teils im Nähantriebsteil
2 als der Näheinheit, so dass eine Kräuselung entsprechend der
Größe, welche durch die Betätigung einer Größenauswahltaste
20 (Größenauswahlmittel), dargestellt auf der Betriebstafel
16, durchgeführt wird. Der Steuerteil 10 hat eine (später
beschriebene) proportionale Erweiterungsfunktion der Bestimmung der Nählänge
in jedem Nähabschnitt, um die Näheinheit die Kräuselung durchführen
zu lassen, wenn die Größe durch die Größenauswahltaste
20 ausgewählt ist, und zwar auf der Grundlage der Basisdaten und (später
beschriebenen) proportionalen Korrekturdaten, die jeder Größe gemeinsam
sind.
Weiterhin hat der Steuerteil 10 eine (später beschriebene)
unabhängige Erweiterungsfunktion, die den Nähantriebsteil 2 die
Kräuselung durchführen lässt, wenn die Größe durch die
Betriebstafel 16 ausgewählt ist, und zwar auf der Grundlage der Nähmusterdaten
in der Basisgröße (Basisdaten) und der unabhängigen Korrekturdaten
entsprechend der ausgewählten Größe.
Weiterhin führt der Steuerteil 10 eine Erweiterungsverarbeitung
der Basisdaten auf einer Größen-zu-Größen-Basis aus, das heißt,
eine Klassifizierungsbearbeitung durch entweder die unabhängige Erweiterungsfunktion
oder die proportionale Erweiterungsfunktion, die in einem Pop-up-Schirm zur unabhängigen/proportionalen
Auswahl, welcher später beschrieben wird, ausgewählt wird (siehe
11), und der Steuerteil 10 führt eine
Steuerung aus, bei der er den Nähantriebsteil 2 die Korrekturoperation
auf der Basis der Nähmusterdaten in jeder Größe, die auf der Basis
der Klassifizierungsbearbeitung erhalten werden, ausführen lässt. Der
Steuerteil 10 hat nämlich eine Erweiterungsauswähleinheit, welche
auswählt und eingibt, welche Funktion der unabhängigen Erweiterungsfunktion
und der proportionalen Erweiterungsfunktion benutzt wird, um die Kräuselung
durchzuführen.
Weiterhin führt der Steuerteil 10 dann, wenn die Basisgröße
auf der Grundlage der Eingabe aus dem Basisgrößenänderungsschirm
(siehe 8), der durch Niederdrücken der Basisgrößenänderungstaste
43 dargestellt wird, eingegeben wird, eine derartige Steuerung durch, dass
eine willkürliche Größe, in welche die Basisdaten auf der Basis der
unabhängigen Korrekturdaten oder der proportionalen Korrekturdaten erweitert
sind, zu einer neuen Basisgröße gemacht wird.
Weiterhin kann im Ausführungsbeispiel als ein Klassifizierungswert
(Versatzausmaß) für eine Datenerweiterung auf einer Größen-zu-Größen-Basis,
ein Zunahme/Abnahme-Wert für die Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt
in der Basisgröße durch die Länge (beispielsweise mm) und auch durch
das Verhältnis (%) zur Abschnittslänge in der Basisgröße eingegeben
und eingestellt werden.
(Datenverarbeitung durch den Steuerteil)
Hier wird die Datenerweiterungsverarbeitung auf einer Größen-zu-Größen-Basis,
die durch den Steuerteil 10 im Ausführungsbeispiel ausgeführt
wird, das ist die Klassifizierungsverarbeitung, beschrieben.
Im Allgemeinen werden bei Bekleidungsstücken Größen
(beispielsweise Größe 5, Größe 6 und Größe 7) schrittweise
bestimmt, und in den zuvor erwähnten Basisdaten werden numerische Werte, die
für die Größe 5, das ist die Basisgröße, passend sind,
eingestellt. Um in diesem Falle einen Nähvorgang entsprechend einer anderen
Größe durchzuführen, wird lediglich ein partieller Parameter der
Basisdaten durch eine "Klassifizierung" korrigiert. (Obwohl im Ausführungsbeispiel
lediglich die Abschnittslänge korrigiert wird, können auch mehrere Parameter,
die für eine Korrektur in jeder Größe nötig sind, korrigiert
werden.)
Hier bedeutet "Klassifizierung": In dem Falle, in dem die Größe
5 als die Basisgröße unter Größenserien (beispielsweise Größe
4, Größe 5 und Größe 6) genommen wird, wird ein Korrekturwert,
der durch passende Vergrößerung oder Verkleinerung der Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt erhalten wird, der in der Größe 5 (der Basisgröße)
entsprechend einer anderen Größe (beispielsweise Größe 4 oder
Größe 6) eingestellt ist, als neuer Parameter benutzt, um hierdurch jede
Abschnittslänge in der Basisgröße auf einer Größen-zu-Größen-Basis
zu erweitern.
Die Basisdaten, angewandt auf die Basisgröße, und die Korrekturdaten
(einschließlich sowohl der proportionalen Korrekturdaten als auch der unabhängigen
Korrekturdaten im Ausführungsbeispiel), die die Abschnittslänge in jedem
Nähabschnitt anzeigen, der so korrigiert ist, dass er für jede Größe
passt, werden im EEPROM 10d oder einer nicht dargestellten externen Speichereinheit
gespeichert, und ihre Daten werden aus dieser Speichereinheit falls erforderlich
abgerufen, wodurch ein Parameter, angewandt auf die gewünschte Größe,
für einen Nähvorgang erzeugt wird.
Wie zuvor beschrieben wird in den Nähmusterdaten der gesamte
Nähbereich in mehrere Nähabschnitte unterteilt, und die Abschnittslänge
wird in jedem Abschnitt eingestellt. Deshalb können im Hinblick auf die Korrekturdaten
in jeder Größe in allen zuvor erwähnten Nähabschnitten
31 bis 38 die Korrekturwerte durch den Steuerteil 10
einzeln eingestellt werden.
Als Nächstes wird auf der Basis von 12
bis 14 die proportionale Erweiterungsfunktion im Ausführungsbeispiel
beschrieben.
Die "proportionale Erweiterungsfunktion" bedeutet eine Funktion der
Erweiterung der Basisdaten auf einer Größen-zu-Größen-Basis
mit Hilfe des Versatzausmaßes der Abschnittslänge in jedem entsprechenden
Nähabschnitt zwischen den benachbarten Größen, das heißt, mithilfe
proportionaler Korrekturdaten, was ein Wert ist, der jedem zwischen den benachbarten
Größen gemeinsam ist.
Insbesondere, zum Beispiel wie in 14
gezeigt, erhöht in dem Falle, in welchem die Basisgröße die Größe
5 ist und das Versatzausmaß in einigen Nähabschnitten (beispielsweise
Schritt 1) 1 mm ist, die MPU 10a jedesmal, wenn die Größennummer
um eins anwächst, die Abschnittslänge im Nähabschnitt entsprechend
seinem Nähabschnitt (Schritt 1) gleichförmig um eins, um hierdurch die
Basisdaten auf einer Größen-zu-Größen-Basis zu erweitern. Jedesmal
hingegen, wenn die Größennummer um eins abnimmt, setzt die MPU
10a die Abschnittslänge im Nähabschnitt entsprechend seinem Nähabschnitt
(Schritt 1) 1 mm um 1 mm herab, um hierdurch die Basisdaten auf einer Größen-zu-Größen-Basis
zu erweitern.
Die "proportionalen Korrekturdaten" sind ein Wert, der zwischen den
benachbarten Größen in jedem Nähabschnitt gemeinsam benutzt wird,
und ein numerischer Datenwert, der einen Vergrößerungs/Verkleinerungs-Wert
der Abschnittslänge in dem entsprechenden Nähabschnitt zwischen den benachbarten
Größen angibt. Insbesondere bedeuten die proportionalen Korrekturdaten
jeden Wert, der beispielsweise durch eine Bezugsnummer 71 in
14 bezeichnet wird, und einen Wert (Vergrößerungs/Verkleinerungs-Wert),
der angibt, wie lang die Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt jedesmal
vergrößert oder verkleinert ist, wenn die Basisgröße, die durch
eine Bezugsnummer 70 bezeichnet ist, sich um eine Größe in dem
Falle ändert, in welchem die Größe ausgewählt wurde.
Auf der Grundlage dieses proportionalen Korrekturdatenwerts
71 und des Basisdatenwerts 70, das ist die Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt in der Basisgröße, berechnet die MPU
10a durch den folgenden Ausdruck (1) die Abschnittslänge in jedem
Nähabschnitt 31 bis 38 nach der Datenerweiterung auf einer
Größen-zu-Größen-Basis.
SL = BL + GG (SS – BS)(1)
Hier repräsentiert GG einen Klassifizierwert (Versatzausmaß)
in dem ausgewählten Nähabschnitt, SL repräsentiert eine Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt in der ausgewählten Größe, BL repräsentiert
eine Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt in der Basisgröße,
SS repräsentiert eine ausgewählte Größe (Größennummer)
und BS repräsentiert eine Basisgröße (Größennummer).
In dem Falle, in dem SS und BS in dem Ausdruck benutzt wird, werden
sie so eingestellt, dass der Vergrößerungs/Verkleinerungs-Wert sich jedesmal
um ±1 ändert, wenn die Größe um eine Größe anwächst
oder kleiner wird. Beispielsweise werden eine Größe 3, eine Größe
5, eine Größe 7, eine Größe 9 und eine Größe 11, welches
Damengrößen in Japan sind, jeweils auf 1, 2, 3, 4 und 5 eingestellt, und
ein Größenversatzwert zwischen der Größe 7 und der Größe
9 ist 1.
Die Abschnittslängen in den jeweiligen Nähabschnitten in
jeder Größe, welche durch den obigen Ausdruck (1) erhalten wurden, werden
jeweils im EEPROM 10d gespeichert.
Als Nächstes wird die unabhängige Erweiterungsfunktion im
Ausführungsbeispiel beschrieben.
Die "unabhängige Erweiterungsfunktion" ist eine Funktion von,
auf der Basis von Werten, die für die Basisgröße als das Versatzausmaß
der Abschnittslänge in jedem entsprechenden Nähabschnitt zwischen den
benachbarten Größen eingestellt sind, das heißt auf der Basis von
unabhängigen Korrekturdaten, welche die Basisdaten auf einer Größen-zu-Größen-Basis
erweitern.
Die "unabhängigen Korrekturdaten" sind numerische Daten, die
einen Vergrößerungs/Verkleinerungs-Wert zur Berechnung der Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt in der Größe angeben, die durch die Betriebstafel
16 ausgewählt ist entsprechend der Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt
31 bis 38 (Schritt 1 bis 8) in der Basisgröße (zum Beispiel
Größe 5 im Ausführungsbeispiel).
Insbesondere sind die unabhängigen Korrekturdaten Daten einzelner
Werte, welche durch die Bezugsnummern 61, 62, 63 und
64, wie in 12 dargestellt, bezeichnet sind.
Im Ausführungsbeispiel können die einzelnen Werte der unabhängigen
Korrekturdaten von der Betriebstafel 16 aus auf dem in 7
dargestellten Klassifizierungswerteinstellschirm einzeln eingegeben und eingestellt
werden.
Auf der Grundlage der unabhängigen Korrekturdaten 61
bis 64 und des Basisdatenwerts 60 berechnet die MPU
10a durch den nachstehenden Ausdruck (2) oder Ausdruck (3) die Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt 31 bis 38 nach der Datenerweiterung
auf einer Größen-zu-Größen-Basis.
SL = BL + SG (in dem Falle, in dem SS > BS)(2)
SL = BL – SG (in dem Falle, in dem SS < BS)(3)
Hierin repräsentiert SG einen Klassifizierungswert (Versatzausmaß)
in dem ausgewählten Nähabschnitt, SL repräsentiert eine Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt in der ausgewählten Größe, BL repräsentiert
eine Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt in der Basisgröße,
SS repräsentiert eine ausgewählte Größe (Größennummer)
und BS repräsentiert eine Basisgröße (Größennummer).
In dem Falle, in dem SS und BS in dem Ausdruck benutzt werden, werden
sie so eingestellt, dass sich der Vergrößerungs/Verkleinerungs-Wert jedesmal
um ±1 ändert, wenn die Größe um eine Größe anwächst
oder abnimmt. Zum Beispiel werden eine Größe 3, eine Größe 5,
eine Größe 7, eine Größe 9 und eine Größe 11, welches
Damengrößen in Japan sind, jeweils auf 1, 2, 3, 4 und 5 eingestellt, und
ein Größenversatzwert zwischen der Größe 7 und der Größe
9 ist 1.
Die Abschnittslängen in den jeweiligen Nähabschnitten in
jeder Größe, welche durch den obigen Ausdruck (2) oder Ausdruck (3) erhalten
werden, werden jeweils im EEPROM 10d gespeichert.
Wenn weiterhin im Ausführungsbeispiel die Basisgröße
durch Eingeben und Einstellen auf dem Basisgrößenänderungsschirm,
der in 8 dargestellt ist, geändert wird, nimmt
die MPU 10a die ausgewählte Größe als eine neue Basisgröße
und vollzieht den Berechnungsvorgang der Neuberechnung von Nähmusterdaten in
anderen Größen.
Insbesondere in dem Fall, in dem die Basisgröße vor der
Änderung die Größe 5 ist, erkennt die MPU 10a die Nähmusterdaten
der Größe 6, zu welchen die Basisdaten 60 auf der Basis der unabhängigen
Korrekturdaten 61 (unabhängige Erweiterung) erweitert wurden, als
neuen Basisdatenwert 65 (siehe 13).
Dann werden auf dem Klassifizierungswerteinstellschirm, der in
7 dargestellt ist, neue unabhängige Korrekturdaten
66 bis 99 eingegeben und eingestellt, die MPU 10a berechnet
wieder auf der Grundlage der neuen Basisdaten 65 und jedes unabhängigen
Korrekturdatenwerts 66 bis 69, die neu eingestellt sind, durch
den Ausdruck (2) oder Ausdruck (3) die Abschnittslänge in jedem Nähabschnitt
31 bis 38 nach der Datenerweiterung auf einer Größenzu-Größen-Basis.
Dann werden die Abschnittslängen in den jeweiligen Nähabschnitten
31 bis 38, welche durch die erneute Berechnung erhalten wurden,
jeweils im EEPROM 10d gespeichert.
Als Nächstes wird ein Bearbeitungsvorgang betreffend eine Auswahl
der Nähmusterdaten in der Differentialvorschub-Nähmaschine 1
gemäß dem Ausführungsbeispiel mit Bezug auf 5
bis 9 beschrieben. Die Darstellschirm-beispiele, die
in 5 bis 9 gezeigt sind,
sind auf der Betriebstafel 16 in der Differentialvorschub-Nähmaschine
1 dargestellt.
5 ist ein Ausgabeschirm, dargestellt auf der Betriebstafel
16 im Ausführungsbeispiel.
Der Darstellschirm auf der Betriebstafel 16, der in
5 dargestellt ist, ist ein Nähschirm auf der Betriebstafel
16, welcher Nähmusterdaten, der Nähmusterdatennummer [01] anzeigt.
Etwa in der Mitte des Nähschirms ist ein Diagramm 30 dargestellt,
welches die nahezu kreisförmige Ärmelform anzeigt. Im Ausführungsbeispiel
hat das Diagramm 30 acht graphische Abschnitte 31 bis
38, die acht Bereichen (Nähschritten, Nähabschnitten) entsprechen.
Da die acht Abschnitte angezeigt sind, ist es bekannt, dass die Anzahl der Nähschritte
in den Nähmusterdaten acht ist.
Der unterste Teil des Diagramms 30 (graphische Abschnitte
31 bis 38) entsprechen einer unteren Ärmelnaht, und der oberste
Teil desselben entspricht einer oberen Ärmelnaht. Die Längen in der Umfangsrichtung
der graphischen Abschnitte 31 bis 38 sind jeweils durch ein Verhältnis
angegeben, das der Nählänge (Länge eines aufzunähenden Randes)
in jedem Nähschritt (jedem Nähabschnitt) entspricht.
Der Nähvorgang wird ausgehend vom untersten Teil gestartet, und
die graphischen Abschnitte sind ausgehend vom graphischen Abschnitt 31
bis zum graphischen Abschnitt 38 in dieser Reihenfolge dargestellt, um
so jedem Nähschritt in dem Nähbereich eines Nähprodukts im Gegenuhrzeigersinn
zu entsprechen. 5 zeigt einen Zustand, in dem die Kräuselausmaßdaten
für die graphischen Abschnitte 31 bis 38, die den jeweiligen
Nähschritten entsprechen, auf "8, 12, 0, 11, 7, 5, 2 und 1" eingestellt sind.
Dieses Kräuselausmaß, das im Diagramm 30 dargestellt ist, basiert
auf den Kräuselausmaßdaten der Nähmusterdaten, die im ROM
10b und EEPROM 10d gespeichert sind, und das Verhältnis gemäß
der Nählänge in jedem Nähschritt basiert auf den Nählängendaten
der Nähmusterdaten, die im ROM 10b und im EEPROM 10d gespeichert
sind.
Das Kräuselausmaß ist ein Überschussausmaß des
oberen Vorschubausmaßes für das untere Vorschubausmaß, das heißt,
eine Differenz zwischen dem oberen Vorschubausmaß und dem unteren Vorschubausmaß.
In dem Fall, in welchem die Differenz im Vorschubausmaß zwischen dem oberen
Nähgut und dem unteren Nähgut beispielsweise 0,1 mm ist, wird das Kräuselausmaß
als "1" auf dem Schirm der Betriebstafel 16 angezeigt. In dem Fall nämlich,
in welchem das obere Vorschubausmaß 2,2 mm und das untere Vorschubausmaß
2,0 mm ist, um hierdurch das Kräuselausmaß auf 0,2 mm einzustellen, wird
"2" im graphischen Abschnitt auf der Betriebstafel 16 angezeigt.
Weiterhin sind auf dem in 5 dargestellten
Ausgabeschirm eine Schrittdetailliertaste 40 und eine Modustaste
41 vorgesehen. Wenn die Schrittdetailliertaste 40 auf der Berührtafel
gedrückt wird, wird ein Schrittdetaillierschirm, wie er in 6
dargestellt ist, angezeigt. Wenn weiterhin die Modustaste 41 gedrückt
wird, wird ein Moduseinstellschirm, der in 9 gezeigt
ist, dargestellt.
Auf dem Schrittdetaillierschirm, der in 6
dargestellt ist, sind eine Klassifizierungswerteinstelltaste 42 und eine
Basisgrößenänderungstaste 43 vorgesehen.
Wenn die Klassifizierungswerteinstelltaste 42 auf diesem
Schirttdetaillierschirm gedrückt wird, wird ein in 7
gezeigter Klassifizierungswerteinstellschirm auf der Betriebstafel 16 dargestellt.
Auf dem Klassifizierungswert-(Versatzausmaß)-Einstellschirm können
die numerischen Werte der unabhängigen Korrekturdaten, beispielsweise
61 bis 64, 66 bis 69 und 71, die in
12 bis 14 dargestellt
sind, eingegeben werden. Weiterhin ist auf diesem Klassifizierungswerteinstellschirm
eine Einstelleinheitänderungstaste 44 vorgesehen. Durch Drücken
der Einstelleinheitänderungstaste 44 kann die Eingabeeinheit des Einstellwertes
entweder auf mm oder ein Verhältnis (%) geschaltet werden.
Wenn weiterhin die Basisgrößenänderungstaste
43 auf dem Schrittdetaillierschirm gedrückt wird, wird auf der Betriebstafel
16 ein Basisgrößenänderungsschirm, der in 8
gezeigt ist, dargestellt. Auf dem Basisgrößenänderungsschirm kann
eine Größe, die als eine neue Basisgröße genommen wird, ausgewählt
werden.
Wenn weiterhin die Modustaste 41 auf dem in
5 dargestellten Ausgabeschirm gedrückt wird, wird
auf der Betriebstafel 16 ein in 9 gezeigter
Moduseinstellschirm dargestellt. Auf dem Moduseinstellschirm ist eine Speicherschalttaste
45 vorgesehen. Wenn die Speicherschalttaste 45 gedrückt wird,
wird ein Speicherschaltlistenschirm, der in 10 gezeigt
ist, auf der Betriebstafel 16 dargestellt. Auf dem Speicherschaltlistenschirm
ist eine Unabhängig/Proportional-Auswahltaste 46 vorgesehen. Wenn
diese Unabhängig/Proportional-Auswahltaste 46 gedrückt wird,
wird ein Unabhängig/Proportional-Auswahl-Pop-up-Schirm, der in 11
gezeigt ist, dargestellt.
Wenn eine unabhängige Auswahltaste 47 auf dem Unabhängig/Proportional-Auswahl-Pop-up-Schirm
gedrückt wird, wird die unabhängige Erweiterung ausgewählt. Wenn
ferner eine proportionale Auswahltaste 48 gedrückt wird, ist die proportionale
Erweiterung ausgewählt.
Wie oben beschrieben, kann entsprechend der Differentialvorschub-Nähmaschine
1 im Ausführungsbeispiel die Eingabe- und Einstelleinheit in der Klassifizierungszeit
auf den numerischen Wert (mm) oder das Verhältnis (%) geschaltet werden. Hierdurch
wird die Datenerweiterung auf einer Größen-zu-Größen-Basis entsprechend
der verschiedenen Nähanwendung möglich, so dass die Arbeitseffizienz verbessert
ist.
Da weiterhin die Klassifizierungswerte in jeder Größe eingestellt
werden können, ist es möglich, einen Irrtum in der Längeneinstellung
durch den Schritt zu reduzieren, wenn die Daten auf einer Größen-zu-Größen-Basis
erweitert werden. Deshalb kann ein exakteres Nähen realisiert werden.
Da ferner die Basisgröße geändert werden kann, kann
die Datenerweiterung in anderen Größen als die registrierten Mustergrößen
leicht ausgeführt werden, so dass die Arbeitseffizienz verbessert ist.
Da weiterhin die Auswahl entweder der proportionalen Erweiterung oder
der unabhängigen Erweiterung in der Klassifizierungszeit möglich ist,
wird eine weite Datenerweiterung auf einer Größen-zu-Größen-Basis
entsprechend der gewünschten Nähbedingung möglich, so dass die Nähqualität
verbessert werden kann.
In dem EEPROM 10d, das die Datenspeichereinheit im Ausführungsbeispiel
ist, werden die Abschnittlängendaten in jedem Nähabschnitt in der Basisgröße
(beispielsweise Basisdaten 60 im Ausführungsbeispiel) und die einzelnen
unabhängigen Korrekturdaten für die Datenerweiterung auf einer Größen-zu-Größen-Basis
gespeichert (beispielsweise unabhängige Korrekturdaten 61,
62, 63, 64 und dergleichen im Ausführungsbeispiel).
Auf der Grundlage dieser Daten wird nach der Datenerweiterung die Abschnittslänge
in jedem Nähabschnitt in jeder Größe (jeder Größennummer)
berechnet.