Die Erfindung betrifft eine transportable Pumpeinrichtung zur Aufnahme
und zum Ausbringen von Flüssigkeiten, organischen Suspensionen oder Gülle
auf landwirtschaftliche Nutzflächen, aufweisend eine Kreiselpumpe und eine
Hilfspumpe.
Derartige Pumpeinrichtungen sind bekannt (DE
34 15 407 A1 und EP-A-1 157 601).
Es gibt auch Kreiselpumpen, so genannte Powerfills, die bisher bei
Vakuumtankwagen mit der Aufgabe eingesetzt werden, die Vakuumpumpe beim Befüllen
des Tankwagens zu unterstützen. Beim Arbeiten mit diesem System ergab sich,
dass insbesondere bei dünnflüssiger Gülle die Kreiselpumpe beim Befüllen
des Tankwagens eine so hohe Förderleistung hat, dass die Vakuumpumpe ausgeschaltet
werden konnte. Da eine Kreiselpumpe jedoch nicht selbst ansaugen kann, benötigt
sie immer dann ein Vakuumsystem, wenn sie "trocken" eingesetzt wird, d.h. nicht
in "getauchter" Weise arbeiten kann, bei der ihr die Flüssigkeit zuläuft.
Durch die vorliegende Erfindung soll eine Pumpeinrichtung der eingangs
genannten Art so ausgestaltet werden, dass ein unproblematischer Betrieb sichergestellt
wird, selbst dann, wenn zuvor Flüssigkeit angesaugt werden muss.
Erreicht wird dies auch durch eine transportable Pumpeinrichtung der
eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Hilfspumpe eine
Drehkolbenpumpe ist, die Kreiselpumpe zur Drehkolbenpumpe parallel geschaltet ist
und im gleichzeitigen Betrieb die Drehkolbenpumpe in der Saugseite der Kreiselpumpe
einen Unterdruck erzeugen kann und dass eine Druckdifferenz zwischen der Druck-
und Saugseite Flüssigkeit in die als geschlossener Schieber wirkende Kreiselpumpe
strömen lässt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise
erläutert.
1 zeigt eine Seitenansicht einer Pumpeinrichtung gemäß
der Erfindung.
2 zeigt eine Vorderansicht der Pumpeinrichtung gemäß
der Erfindung.
3 zeigt schematisch den Einsatz der Pumpeinrichtung
gemäß der Erfindung.
In den Figuren trägt die Kreiselpumpe die Bezugszahl
11 und die Hilfspumpe ist die Drehkolbenpumpe 12.
Nach den 2 und 3
werden die Drehkolbenpumpe 12 und die Kreiselpumpe 11 unabhängig
voneinander angetrieben. Dabei benötigt die Drehkolbenpumpe nur einen Bruchteil
der Leistung der Kreiselpumpe und kann daher beispielsweise mit einem Hydraulikmotor
angetrieben werden.
Nach 1 haben die Drehkolbenpumpe
12 und die Kreiselpumpe 11 den gleichen Antrieb. Dabei bietet
es sich an, die Antriebswelle der Drehkolbenpumpe so zu verlängern, dass Kreiselpumpe
11 und Drehkolbenpumpe 12 auf der gleichen Welle sitzen. Diese
Version hat den Vorteil der Einfachheit. In diesem Fall kann die Anordnung sowohl
von der Zapfwelle eines Schleppers als auch von einem Elektromotor angetrieben werden.