Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Waage mit einem
Wägesystem, mit einer elektrisch betätigbaren Arretiervorrichtung zur
Fixierung der beweglichen Teile des Wägesystems und mit einem Kondensator,
dessen Kapazität so bemessen ist, dass er bei Wegfall der Spannungsversorgung
der Waage die Arretiervorrichtung bis zur vollständigen Fixierung der beweglichen
Teile des Wägesystems mit Energie versorgen kann.
Eine Waage dieser Art ist z. B. in der DE
42 35 250 C1 beschrieben. Die Arretiervorrichtung besteht dabei aus einer
oder mehreren elektromotorisch angetriebenen Exzenterscheibe(n); jede Exzenterscheibe
drückt einen Arretierhebel bzw. ein Arretier-Druckstück gegen die beweglichen
Teile der Waage und fixiert sie dadurch. Dadurch können die beweglichen Teile
des Wägesystems durch die bei einem Transport der Waage auftretenden stoßförmigen
Beschleunigungen nicht beschädigt werden.
Diese bekannte Arretiervorrichtung ist jedoch aus einer Vielzahl von
Baugruppen aufgebaut, erfordert relativ viel Bauraum in der Nähe der Fixierstellen
und es besteht die Gefahr, dass bei zu geringer Aufladung des Kondensators die Arretiervorrichtung
in einer halb arretierten Stellung stehen bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Arretiervorrichtung anzugeben,
die einfach aufgebaut ist, sicher funktioniert und nur wenig Bauraum in der Nähe
der Fixierstellen erfordert.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Arretiervorrichtung
aus einer verschiebbaren Stange besteht, dass diese Stange an einem gehäusefesten
Teil des Wägesystems verschiebbar gelagert ist und in einen Schlitz oder in
ein Loch hineinragt, der/das an einem beweglichen Teil des Wägesystems angeordnet
ist, dass diese Stange durch einen Rastmechanismus und eine Vorspannfeder zwei stabile
Lagen aufweist und dass diese Stange durch einen elektrischen Impuls auf einen Aktor
von der einen stabilen Lage in die andere stabile Lage bringbar ist.
Durch die Benutzung einer verschiebbaren Stange zum Arretieren ist
in der Nähe der Arretierstelle nur eine einfach Buchsenlagerung für diese
Stange notwendig und der Betätigungsmechanismus für das Verschieben der
Stange kann in größerem Abstand von der Arretierstelle angeordnet sein.
Durch den federbelasteten Rastmechanismus kann die Stange nur in einer der beiden
stabilen Lagen verharren, es besteht also nicht die Gefahr, dass die Stange in einer
halb arretierten Stellung stehen bleibt.
Die Stange weist dabei vorteilhafterweise mindestens zwei verschiedene
Querschnitte auf. Befindet sich der Bereich mit dem größeren Querschnitt
im Schlitz bzw. im Loch, so sind die beweglichen Teile des Wägesystems festgelegt;
dies ist die Arretierstellung. Befindet sich dagegen der Bereich der Stange mit
dem kleineren Querschnitt im Schlitz bzw. im Loch, so weisen die beweglichen Teile
des Wägesystems einen gewissen Freiraum auf; dies ist die Wägestellung
und die Stange stellt gleichzeitig einen Überlastanschlag dar.
Die Stange ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung rund ausgebildet
und die verschiedenen Querschnitte sind durch verschiedene Durchmesser realisiert.
Dadurch kann die Stange in einfachen Rundbuchsen verschiebbar gelagert sein. Der
Übergang von einem Durchmesser zum anderen Durchmesser erfolgt dabei zweckmäßigerweise
durch einen konischen Übergangsbereich; damit werden die beweglichen Teile
des Wägesystems sicher in die Arretierstellung gedrückt, falls sie sich
beim Aktivieren der Arretierung außerhalb dieser Arretierstellung befinden
sollten.
Die gleiche Funktionalität ergibt sich, wenn in einer alternativen
Ausgestaltung die verschiebbare Stange einen konstanten Querschnitt hat und der
Schlitz bzw. das Loch am beweglichen Teil des Wägesystems in Bewegungsrichtung
der Stange hintereinander zwei verschiedene Querschnitte aufweist.
Die Stange ist zweckmäßigerweise waagerecht im Wägesystem
angeordnet und wird zum Arretieren waagerecht verschoben; dies erlaubt die Arretierung
an einem beweglichen Teil des Wägesystems mit vertikaler Bewegungsrichtung
und erlaubt es auch, die Stange relativ lang auszuführen. Außerdem kann
dann vorteilhafterweise die Stange dicht an der eigentlichen Fixierstelle in einem
vertikalen Lagerblech gelagert sein und das Lagerblech kann an einer vertikalen
Fläche am gehäusefesten Teil des Wägesystems angeschraubt sein. Weist
das Lagerblech dabei vorteilhafterweise ein Langloch auf bzw. einfach ein etwas
größeres Loch, so kann die Stange auf einfache Weise in der Höhe
justiert werden, so dass beim Arretieren die beweglichen Teile des Wägesystems
genau in ihrer Einschwinglage beim Wägen arretiert werden. Dadurch wird auch
ein Kriechen des Nullpunkts des Wägesystems nach dem Ende der Arretierung vermieden.
Als Aktor werden vorzugsweise ein Elektromagnet oder ein Piezoaktor
vorgesehen. Die Ansteuerung des Aktors wird dabei besonders einfach, wenn der Rastmechanismus
so ausgebildet ist, dass der Aktor sowohl zum Arretieren als auch zum Entarretieren
einen Kraftimpuls bzw. eine Betätigungsbewegung in derselben Richtung erzeugen
muss, weshalb diese Ausführungsform besonders bevorzugt wird.
Die Arretiervorrichtung weist in einer zweckmäßigen Ausgestaltung
einen Sensor zur Detektion der Lage der Stange auf, um zu kontrollieren in welcher
der beiden stabilen Lagen sich die Stange befindet.
Bei einem Wägesystem mit Übersetzungshebel ist der Schlitz/das
Loch zum Arretieren vorteilhafterweise am Ende dieses Übersetzungshebels angeordnet
oder an einer vertikalen Platte, die am Ende des Übersetzungshebels angeordnet
ist. Am Ende des Übersetzungshebels sind die auf die Stange zum Arretieren
einwirkenden Beschleunigungskräfte am geringsten und die Gefahr einer Materialüberlastung
ist dort am geringsten.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer beispielhaften Ausgestaltung
und mit Bezug auf die schematischen Figuren beschrieben. Dabei zeigt:
1 eine perspektivische Ansicht des Wägesystems
mit Arretiervorrichtung,
2 ein Detail des Rastmechanismus,
3 ein weiteres Detail des Rastmechanismus,
4 ein Detail der Arretierung und
5 dasselbe Detail in einer zweiten Ausgestaltung.
Das in 1 gezeigte Wägesystem
1 besteht aus einem gehäusefesten Bereich 2, an dem ein oberer
Lenker 3 und ein unterer Lenker 4 mittels der Dünnstellen
5 drehbeweglich gelagert sind. An den anderen Enden der Lenker
3 und 4 ist über weitere Dünnstellen 6 ein
Lastaufnehmer 7 gelenkig mit den Lenkern 3 und 4 verbunden.
Die Lenker 3 und 4 bilden damit in bekannter Weise eine Parallelführung
für den Lastaufnehmer 7. Am Lastaufnehmer 7 ist die nicht
dargestellte Waagschale der Waage befestigt. Die vom Wägegut auf der Waagschale
auf den Lastaufnehmer 7 ausgeübte Kraft wird – gegebenenfalls
über in 1 nicht erkennbare Zwischenhebel –
auf einen Übersetzungshebel 8 übertragen, von dem in
1 nur ein mittleres Stück und das Ende
8' erkennbar sind. Am Übersetzungshebel 8 ist eine –
nicht erkennbare – Spule angebracht; diese Spule taucht in den Luftspalt
eines nicht eingezeichneten Permanentmagneten, der zwischen den beiden Seitenflanken
2' des gehäusefesten Bereiches 2 eingebaut wird. Spule und
Permanentmagnet erzeugen in bekannter Weise die Kompensationskraft. – Das
Wägesystem ist im Vorstehenden nur ganz kurz erläutert, da sein Aufbau
im Detail für die Erfindung nicht wesentlich ist. Eine genauere Beschreibung
findet sich z. B. in der DE 195 40 782 C1.
Ebenfalls nicht dargestellt ist die Elektronik der Waage und der Kondensator
zur Energiespeicherung für die Betätigung der Arretiervorrichtung bei
Wegfall der Spannungsversorgung. Diese Baugruppen sind aus der schon in der Beschreibungseinleitung
als Stand der Technik zitierte DE 42 35 250
C1 bekannt und werden für die erfindungsgemäße Waage unverändert
übernommen.
Die Arretiervorrichtung besteht nun aus einer Stange 11 die
dicht vor ihrem (in 1 rechten) Ende in einem Lagerblech
12 waagerecht verschiebbar gelagert ist. Das Lagerblech 12 ist
mit einer Schraube 13 an einer vertikalen Fläche des gehäusefesten
Bereiches 2 angeschraubt. Das vorstehende (in 1
rechte) Ende der Stange 11 greift in einen Schlitz 10 in einem
Blech 9, das mittels Schrauben 14 am Ende 8' des Übersetzungshebels
8 festgeschraubt ist. In der gezeichneten Stellung der Stange
11 befindet sich der Bereich der Stange 11 mit dem größeren
Durchmesser im Schlitz 10 und legt damit das Blech 9 und damit
den Übersetzungshebel 8 fest. Dies ist die Arretierstellung.
Wird nun die Stange 11 so weit nach links verschoben, dass
sich der Bereich 15 der Stange 11 mit seinem kleineren Durchmesser
im Schlitz 10 befindet, wie es in 4 in einer
vergrößerten Detaildarstellung gezeigt ist, so kann sich der Übersetzungshebel
8 mitsamt dem Blech 9 etwas (z. B. um +/– 0,4 mm) nach
oben und nach unten bewegen; in dieser verschobenen Stellung der Stange
11 sind die beweglichen Teile des Wägesystems also innerhalb dieses
Freiraumes von z. B. +/– 0,4 mm frei beweglich, der dünnere Bereich
der Stange 11 wirkt in dieser Stellung als Überlastanschlag, so dass
ein gesonderter Überlastanschlag eingespart werden kann.
Die exakte Justierung der Höhe, in der der Übersetzungshebel
8 beim Arretieren festgelegt werden soll, erfolgt vorteilhafterweise am
Lagerblech 12: Bei gelockerter Schraube 13 wird das Lagerblech
geringfügig soweit verschoben, bis das Blech 9 und damit der Übersetzungshebel
8 die richtige Sollposition erreicht hat. Dazu weist das Lagerblech ein
Langloch 16 auf, das in der Figur der Deutlichkeit halber übertrieben
lang gezeichnet ist. Nach erfolgter Justierung wird die Schraube 13 fest
angezogen und dadurch die Sollposition festgelegt. – In 1
ist durch den zweiten Schlitz 10 auf der rechten Seite des Bleches
9 angedeutet, dass eine zweite Arretierstange bei Bedarf auch auf der (in
1) hinteren Seite des Wägesystems eingebaut werden
kann.
Die Justierung der exakten Sollposition des Übersetzungshebels
8 beim Arretieren kann natürlich auch bei gelockerten Schrauben
14 durch leichtes Verschieben des Bleches 9 relativ zum Übersetzungshebel
8 erfolgen. Dies erfordert jedoch ein Schrauben an beweglichen Teilen des
Wägesystems und ist von daher nicht so günstig. Alternativ kann natürlich
auch durch vertikales Verschieben des für die elektromagnetische Kraftkompensation
notwendigen Lagensensors (nicht eingezeichnet) die Einschwinglage des Übersetzungshebels
8 an die fest vorgegebene Arretierungsposition angepasst werden.
Befinden sich die beweglichen Teile des Wägesystems beim Arretieren
– also beim Verschieben der Stange 11 – nicht in ihrer exakten
Sollposition, so wird durch einen allmählichen Übergang vom kleineren
Durchmesser zum größeren Durchmesser (z. B. konusförmig) eine Zentrierung
erreicht.
Die Bewegung der Stange 11 zwischen der Arretierstellung
und der Nicht-Arretierstellung erfolgt durch einen Aktor 19, der in
1 als Elektromagnet mit beweglichem weichmagnetischen
Anker 17 gezeichnet ist. Der Anker 17 bewegt die Stange
11 über ein Zwischenelement 21 und eine Quertraverse
22. Das Zusammenspiel dieser Teile wird im Folgenden anhand der
1, 2 und 3
erläutert. 2 ist dabei eine vergrößerte
Ansicht auf diese Teile der Arretiervorrichtung, etwa durch die Öffnung
20 im oberen Lenker 3 hindurch. 3
ist eine vergrößerte Ansicht auf das Zwischenelement 21 mit etwa
der gleichen Blickrichtung wie in 2.
Der Anker 17 ist durch einen Bolzen 18, der durch
ein Loch 23 im Zwischenelement 21 hindurchgeht, mit dem Zwischenelement
21 gekoppelt. Das Zwischenelement 21 ist in seinem mittleren Bereich
24 in einer Lagerscheibe 25 waagerecht verschiebbar gelagert.
Die Lagerscheibe 25 ist dabei mittels Schrauben 26 an einem Befestigungswinkel
27 festgeschraubt. Der Befestigungswinkel 27 wiederum ist am gehäusefesten
Teil des Wägesystems festgeschraubt (Schraube 28) und dient auch als
Befestigungsfläche für den Aktor 19. Mit dem Zwischenelement
21 ist eine Quertraverse 22 verbunden, an der wiederum die Stange
11 befestigt ist. Durch eine an der Quertraverse 22 angreifende
Druckfeder 29 wird die Quertraverse 22 mitsamt der Stange
11 und dem Zwischenelement 21 immer möglichst weit nach rechts
gedrückt. Diese Bewegung nach rechts wird durch einen Stift 30 im
Zusammenwirken mit einer in das Zwischenelement 21 eingefrästen Vertiefung
31 begrenzt. Der Stift 30 ist dabei über die Blattfeder
32 gehalten, die an der Lagerscheibe 25 – und damit gehäusefest
– befestigt ist. Die Blattfeder 32 drückt den Stift
30 nach unten in den Grund der Vertiefung 31. Die Vertiefung
31 hat eine etwa herzförmige Kontur, wobei innerhalb dieser herzförmigen
Kontur eine „Insel" 33 stehengelassen ist. Außerdem weist die
Vertiefung 31 eine ortsabhängige Tiefe auf, wie es in 3
anhand der verschieden tiefen Seitenflanken erkennbar ist.
Der Bewegungsablauf beim Umschalten von einer stabilen Lage in die
andere stabile Lage ist dann folgender: In der arretierten Stellung, wie sie in
1 und 2 gezeichnet ist,
liegt der Stift 30 an der Spitze 34 der herzförmigen Vertiefung
31 an. Wird dann der Aktor 19 aktiviert, so zieht er das Zwischenelement
21 nach links und der Stift 30 gleitet auf der schrägen Ebene
35 der Vertiefung 31 etwas nach oben. Die Bewegung des Zwischenelementes
21 wird begrenzt, sobald der Stift 30 die Begrenzung
36 der herzförmigen Vertiefung erreicht. Wenn der Kraftimpuls des
Aktors beendet ist, drückt die Vorspannfeder 29 das Zwischenelement
21 zurück und der Stift 30 fängt sich in der Mulde
37 der „Insel" 33 und begrenzt dadurch die Rückwärtsbewegung.
Das Zwischenstück 21 und die Stange 11 verbleiben dadurch
in der entarretierten Position.
Zum Zurückschalten in die arretierte Position wird wieder der
Aktor betätigt, dieser zieht das Zwischenelement 21 nach links. Aufgrund
der verschiedenen Tiefe der Vertiefung 31 gleitet der Stift 30
dabei nicht zurück in die Begrenzung 36, sondern in die andere Begrenzung
38 der herzförmigen Kontur. Nach Ende der Aktorwirkung drückt
die Vorspannfeder 29 das Zwischenelement 21 wieder soweit zurück,
bis der Stift 30 an der Spitze 34 der herzförmigen Vertiefung
31 anliegt und die Rückbewegung stoppt. – Es wird ausdrücklich
darauf hingewiesen, dass der Aktor 19 für die Umschaltungen zwischen
den beiden stabilen Lagen eine Kraft bzw. eine Bewegung in die gleiche Richtung
erzeugt. Die Ansteuerelektronik muss also nicht zwischen den beiden Umschaltungen
unterscheiden und kann dadurch besonders einfach aufgebaut sein.
Der in 1 gezeigte Einbau des Aktors
19 und des Rastmechanismus 21/30/31/32
auf der linken Seite des Wägesystems im Freiraum zwischen den Lenkern
3 und 4 hat zusammen mit der relativ langen Stange 11
zum einen den Vorteil, dass eine Höhenjustierung am Lagerblech 12
nur zu einer minimalen Schräglage der Stange 11 führt und keine
Anpassung der Lage des Rastmechanismus erfordert; zum anderen ist der Aktor
19 weit vom Permanentmagneten entfernt, wodurch ein elektromagnetischer
Aktor den Permanentmagneten nicht beeinflusst; außerdem wird durch diese Anordnung
ein sowieso im Wägesystem vorhandener Freiraum genutzt, die äußeren
Abmessungen des Wägesystem werden also durch die Arretiervorrichtung nicht
vergrößert.
In 5 ist noch einmal eine alternative
Gestaltung der Arretierung in einer Detailansicht gezeigt. In dieser Alternativgestaltung
weist die Stange 11' einen konstanten Durchmesser – bzw. bei nicht
runder Bauform einen konstanten Querschnitt – auf. Dafür ist der Schlitz
(bzw. das Loch) 10' so gestaltet, dass der Schlitz/das Loch 10'
im linken Bereich 40 einen größeren Querschnitt aufweist als
im rechten Bereich 41. In der gezeichneten Stellung hat
das bewegliche Blech 9' also etwas Spielraum (Wägestellung mit Überlastanschlag).
Wird die Stange 11' nach rechts verschoben, so fixiert sie im Bereich
41 das Blech 9' (Arretierstellung). Diese Ausgestaltung bietet
damit dieselbe Funktionalität wie die Ausgestaltung gemäß
1 und 4.
Die im Vorstehenden am Beispiel eines Wägesystems mit Parallelführung
und Übersetzungshebel erläutere Arretiervorrichtung kann selbstverständlich
auch bei Wägesystemen ohne Übersetzungshebel eingesetzt werden. Die Stange
zum Arretieren muss dann so angeordnet werden, dass sie in ein Loch bzw. in einen
Schlitz im Lastaufnehmer hineinragt und diesen festlegt. Dadurch ist die beschriebene
Arretiervorrichtung z. B. auch für Wägesysteme mit Dehnungsmessstreifen
einsetzbar.
Statt des elektromagnetischen Aktors 19 kann selbstverständlich
jeder beliebige Aktor eingesetzt werden, z. B. auch ein piezoelektrischer Aktor.
- 1
- Wägesystem
- 2
- gehäusefester Bereich
- 2'
- Seitenflanken des gehäusefesten Bereiches
- 3
- Lenker
- 4
- Lenker
- 5
- Dünnstellen
- 6
- Dünnstellen
- 7
- Lastaufnehmer
- 8
- Übersetzungshebel
- 8'
- Ende des Übersetzungshebels
- 9, 9'
- Blech
- 10, 10'
- Schlitz
- 11, 11'
- Stange
- 12
- Lagerblech
- 13
- Schraube
- 14
- Schrauben
- 15
- Bereich der Stange 11 mit kleinerem Durchmesser
- 16
- Langloch
- 17
- Anker
- 18
- Bolzen
- 19
- Aktor
- 20
- Öffnung
- 21
- Zwischenelement
- 22
- Quertraverse
- 23
- Loch im Zwischenelement 21
- 24
- mittlerer Bereich des Zwischenelementes 21
- 25
- Lagerscheibe
- 26
- Schrauben
- 27
- Befestigungswinkel
- 28
- Schraube
- 29
- Vorspannfeder
- 30
- Stift
- 31
- Vertiefung
- 32
- Blattfeder
- 33
- „Insel" in der Vertiefung 31
- 34
- Spitze
- 35
- schräge Ebene
- 36
- Begrenzung
- 37
- Mulde
- 38
- Begrenzung
- 40
- Bereich des Bleches 9' mit größerem Querschnitt
- 41
- Bereich des Bleches 9' mit kleinerem Querschnitt