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Dokumentenidentifikation DE60125825T2 16.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001343466
Titel PARFÜMZUSAMMENSETZUNGEN
Anmelder Quest International Services B.V., Naarden, NL
Erfinder BEHAN, Martin, John, Boughton Aluph, Kent TN25 4JB, GB;
PERRING, Douglas, Keith, Ashford, Kent TN24 8HS, GB;
SMALL, Les, Ashford, Kent TN24 8QD, GB;
MCNULTY, David, Whitstable, Kent CT5 4HB, GB;
RICHARDSON, Anne, Canterbury, Kent CT4 7TA, GB
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60125825
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.12.2001
EP-Aktenzeichen 012712089
WO-Anmeldetag 18.12.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/GB01/05589
WO-Veröffentlichungsnummer 2002049600
WO-Veröffentlichungsdatum 27.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 17.09.2003
EP date of grant 03.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse A61L 9/00(2006.01)A, F, I, 20060627, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C11B 9/00(2006.01)A, L, I, 20060627, B, H, EP   C11D 3/50(2006.01)A, L, I, 20060627, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft Parfümzusammensetzungen, die auf eine Förderung von entspannten und verwandten Gemütszuständen bzw. Stimmungen bei Subjekten, insbesondere Menschen, abzielen. Die Erfindung betrifft auch Verfahren zur Abgabe von positiven Gemütseinflüssen oder Relaxationseinflüssen bzw. Entspannungseinflüssen an eine Person.

Hintergrund der Erfindung

Es ist seit langem bekannt, dass Riechstoff-Materialien und ätherische Öle die Gefühle der Entspannung bzw. Relaxation und des Wohlbefindens fördern können. In jüngerer Zeit wurden diese Materialien in kosmetischen Produkten verwendet, um per se ähnlich zu wirken und die Wirkungen von anderen Materialien/Wirkstoffen in den Produkten zu verstärken. Viele dieser Produkte basieren auf der Verwendung einfacher Mischungen aus ätherischen Ölen, um diese Nutzen bereitzustellen, zum Beispiel Lavendel, Jasminöl, Kamille und Ylang-Ylang. Von vielen der Materialien wurde beschrieben, dass sie unterschiedliche Gemütszustände fördern, beispielsweise wurde Lavendel als entspannend (siehe Torii et al. in Kapitel 7, "Perfumery: the Psychology and Biology of Fragrance", S. V. Toller und G. Dodd (Herausgeber), Chapman und Hall, 1991 Nachdruck) als auch als aktivierend (siehe J. S. Jellinek, Perfumer & Flavorist, Band 22 (Sept./Okt.), 29–41), beschrieben. Es war daher für Hersteller von Formulierungen schwierig, in zuverlässiger Weise Literatur-Information zu verwenden, um wirksame Riechstoffe herzustellen. Die Materialien sind bezüglich ihrer Akzeptabilität, ihrer hedonischen Wirkung nicht optimiert, sondern sind oft Grund-Geruchskombinationen mit sehr wenig der Kreativität, die in traditionellen Riechstoffen gefunden wird.

Aromatherapie verwendet ätherische Öle, die auf die Haut aufgetragen werden, zum Beispiel mit Massage. Die Wirkung involviert hier zusätzlicher andere Prozesse als Riechen. Allerdings gibt es Volksheilmittel, in denen ätherische Öle in erster Linie wegen ihres Geruchs verwendet werden, und es kann eine Änderung des Gemütszustands resultieren. In diesen Beispielen werden die Öle einzeln oder in einfachen Gemischen verwendet. Es gibt eine ausgiebige Literatur, die die Aktivitäten und die Verwendung von ätherischen Ölen zur Aromatherapie betrifft; siehe zum Beispiel Tisserand ("The Art of Aromatherapy", C. W. Daniel, London (1985) und "Aromatherapy for Everyone", Pengin Books (1988), beide von R. Tisserand). Es gibt auch eine Praxis, den Ausdruck freier zu verwenden, zum Beispiel um "Aromatherapie-Produkte" zu beanspruchen, die beanspruchen können, einen Riechstoff zu enthalten, der entspannend und beruhigend ist. Konsumenten ist bewusst, dass Aromatherapie-Produkte die sensorische Erfahrung des Verwenders verstärken sollen, allerdings gibt es keine systematische Lehre, die den Parfümhersteller lenken kann, Produkte zu entwickeln, die konsistent diesen Vorteil liefern. In vielen Fällen ist der Anspruch einem Marketingpositionierungs-Statement mit einem Blick auf differenzierende Varianten oder Konkurrenzprodukte ähnlicher.

Aroma-Chology® ist ein Ausdruck, der von Ofactory Research Fund Ltd. geprägt wurde (siehe die umfassende Übersicht von J. Jellinek in Cosmetics & Toiletries, (1994), 109, Seiten 83–101). Er betrifft spezifisch die temporären, günstigen psychologischen Wirkungen von Aromen auf menschliches Verhalten und menschliche Emotionen und der Verbesserung und Gemütszustand und Lebensqualität. In der Tat kann eine große Anzahl von Produkten, die als nützlich in der Aromatherapie beworben werden, genauer bezüglich ihrer Aroma-Chology®-Nutzen bzw. -Vorzüge identifiziert werden, da sie temporäre psychologische Wirkungen erzeugen. Allerdings gibt es keine Lehre, wie die Produkte zu formulieren sind, um solche Vorzüge qualitativ oder quantitativ mit einer zuverlässigen Erfolgserwartung zu erreichen. Außerdem ist es gut bekannt, dass Riechstoffe wahrgenommen werden, wie sie mit verschiedenen Attributen in verschiedenen Ländern verbunden sind. Sol kann es sein, dass ein Riechstoff, der von dem japanischen Konsumenten als "stimulierend" gefunden wird, für den europäischen Konsumenten nicht "stimulierend" sein wird. Parfüms des Stands der Technik weisen nicht die erforderliche Stabilität auf.

Hirsch (US-Patent Nr. 5 904 916) lehrt ein Verfahren zur Verstärkung des Lernens bei einer Person durch Verabreichung eines gemischten/floralen Duftmittels, das vorzugsweise aus frischen, Citrus-, Kräuter-, fruchtigen und floralen Duftmitteln besteht; ein Beispiel ist Mixed-Floral IFF Nr. 2635-AS. Es wurde keine weitere Lehre über andere erfindungsgemäße Riechstoffe offenbart, die ähnliche psychologische Vorteile haben können.

Clow und Huckelbridge haben gezeigt, dass der Geruch von Schokolade die Level an sekretorischem Immunglobulin A (IgA), das mit Stress und Stimmung in Verbindung gebracht wurde, modulieren kann (siehe A. A. Stone et al. in J. Personality and Social Psychology (1987), Band 52(5), 988–993). Es wurden keine Lehren bereitgestellt, wie dies mit einer Parfümentwicklung in Verbindung gebracht werden könnte.

Das japanische Patent Nr. 9-227399 (1997) beansprucht Extrakte von Pflanzen der Gattung Labiatae.

Forschungen über die Emotion auf neuraler Basis haben sich hauptsächlich auf Angst konzentriert. Die Tonsille wurde als Schlüsselkomponente eines Netzwerks aus Nervenwegen bei Angstkonditionierung (siehe J. Le Doux, Annual Review of Psychology (1995), Band v46, 209) und emotionalen Erinnerungen identifiziert. Viele menschliche Emotionen existieren als Teil von komplexen Nervensystemen, die entwickelt wurden, um uns zu helfen, zu überleben. Le Doux ("The Emotional Brain: The mysterious Underpinnings of Emotional Life" (1996), Herausgeber Simon & Schuster Inc., New York) weist darauf hin, dass emotionale Reaktionen in den Schaltkreisen des Gehirns fest verdrahtet sind, und dass die Stimuli, die emotionale Zustände auslösen, durch Erfahrung erlernt warden. Diese können in einer Bevölkerung gleichförmig aufgenommen werden, zum Beispiel der Anblick einer Schlange, der eine Angstreaktion auslöst, oder ein Bild eines verletzten Kindes, das eine deprimierte Reaktion auslöst. Im Gegensatz dazu identifiziert die hierin beschriebene Erfindung eine Klasse von Parfüms, die ähnlich gleichmäßige, aber angenehme Reaktionen hervorrufen. Andere Riechstoffe sind für eine Interpretation, die durch einen Kontext gesteuert wird, empfänglicher, zum Beispiel das Land, in dem der Bewerter aufgewachsen ist, das Aussehen des Produkts, in welchem das Parfüm beurteilt wird, die Verwendung des Produkts (z.B. Waschen mit Seife).

Kan et al. (18te International Congress, IFSCC, Venedig, (Okt. 1994), Vordrucke 769–784) zeigten, dass Kosmetika, die die Person verschönern, psychoimmunologische Wirkungen haben, die sich als Erhöhung beim Immunstatus des Körpers manifestieren, wie er durch Speichel-IgA gemessen wird. Das japanische Patent Nr. 06172781 beschreibt desaktivierende (sedative) Parfüms, die auf der Verwendung von 1,3-Dimethoxybenzol-5-methylbenzol basieren. In keiner Publikation wurde eine Lehre über andere Parfüm-Ingredienzien offenbart.

Alaoui-Ismaili et al. (Chem. Senses (1997), 22, 237–248) suchten einen Beweis für eine Verknüpfung zwischen Emotion und dem Geruchssinn, insbesondere Geruchspräferenz. Die Resultate lieferten keinen Beweis für die postulierte bevorzugte Verknüpfung zwischen Riechen und Emotion (obgleich Präferenz-Scores für ihre Duftmittel mit Literaturwerten übereinstimmten), was zu dem Schluss führt, dass der emotionale Gehalt an Geruch aus einer Präferenz nicht vorausgesagt werden kann. Van Toller et al., (Chemical Senses (1993), Band 18, Seiten 1–16) fanden, dass eine erhöhte elektrische Aktivität (alpha-Wellen) im Gehirn mit erhöhter Freundlichkeit (pleasantness), Intensität und Familiarität für einen Bereich von stark unterschiedlichen Gerüchen assoziiert war.

Die vorliegende Erfindung versucht, sich wenigstens einigen der oben beschriebenen Probleme, insbesondere dem des kreativen Rahmens, der den Parfümherstellern zur Verfügung steht, und möglicherweise auch der Beständigkeit quer durch verschiedene Konsumentengruppen und der Leistungszuverlässigkeit zuzuwenden.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Parfümzusammensetzungen, die darauf abzielen, positive Niedrig-Aktivierungs-Stimmungen und -Emotionen zu induzieren oder damit assoziiert zu sein. In einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst eine Parfümzusammensetzung:

  • a) wenigstens insgesamt 25 Gew.-% an wenigstens fünf entspannenden Riechstoff-Materialien (R);
  • b) gegebenenfalls bis zu insgesamt 45 Gew.-% an nicht-entspannenden Riechstoff-Materialien (NR), mit der Maßgabe, dass das Gewichtsverhältnis von R zu NR wenigstens 0,75 ist;
  • c) gegebenenfalls bis zu insgesamt 75 Gew.-% an neutralen Riechstoff-Materialien (N);
  • d) gegebenenfalls bis zu 25 Gew.-% an anderen Riechstoff-Materialien (M), mit der Maßgabe, dass das Verhältnis von R zu (M + NR) wenigstens 0,75 ist; und wobei
  • (i) alle Prozentangaben auf das Gesamtgewicht der Riechstoff-Materialien, die die Parfümzusammensetzung bilden, bezogen ist;
  • (ii) die R-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Anethol, 2-Ethyl-4-(2',2',3'-trimethylcyclopent-3'-enyl)-but-2-enol (zum Beispiel BangalolTM), Basilikumöl, cis-Hex-3-enol, Coumarin, Ethylenbrassylat, Ethyllinalol, 2-(2'-Methylpropyl)-4-hydroxy-4-methyltetrahydropyran (zum Beispiel FlorosaTM), Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta[g]-2-benzopyran (zum Beispiel GalaxolideTM), Geraniol, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, Methyl anthranilat, alpha-Isomethylionon, Gemischen aus Dimethylbenzylcarbinylbutyrat und Phenoxyethylisobutyrat (zum Beispiel PrunellaTM), Gemischen aus Cyclohexadecanolid und Cyclopentadecanon (zum Beispiel SilvanoneTM), alpha-Terpineol, 6-Acetyl-1-isopropyl-2,3,3,5-tetrahydrotetralin (zum Beispiel TraseolideTM), 2-Ethoxy-4-methylphenol (zum Beispiel UltravanilTM), gamma-Undecalacton, Vetiveröl, Vetiveracetat;
  • (iii) die NR-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Methylnonylaldehyd, Allylamylglycolat, Acetylcedren, 3a,6,6,9a-Perhydrotetramethylnaphtho[2,1-b]-furan (zum Beispiel Amberlyn SuperTM), Amylsalicylat, Armoiseöl, Benzylsalicylat, Bergamottöl, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal (zum Beispiel BourgeonalTM), Zedernblattöl, Citronellol, beta-Damascon, Dimethylbenzylcarbinylacetat, 2,6,6-Trimethylcyclohexadiencarbonsäureethylester (zum Beispiel SafranateTM), 2,4-Dihydroxy-3,6-dimethylbenzoesäuremethylester (zum Beispiel EverniateTM), Geranylnitril, 3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal (zum Beispiel HelionalTM), Heliotropin, Hexylsalicylat, Zitronenöl, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd (zum Beispiel LigustralTM), 3-(4-(1,1-Dimethylethyl)-phenyl)-2-methylpropanal (zum Beispiel LilialTM), 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)cyclohex-3-encarbaldehyd (zum Beispiel LyralTM), 3-Methyl-5-phenylpentanol (zum Beispiel MefrosolTM), Orangenöl, Orangenterpenen, Tagetesöl, Tetrahydrogeraniol, Vanillin;
  • (iv) die N-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Benzylacetat, Cassis-Grundlage, 2-Methyl-3-(4-(1-methylethyl)-phenyl)-propanal (zum Beispiel Cyclamen AldehydeTM), Carvon, Zimtalkohol, Dihydroeugenol, Dihydromyrcenol, Eugenol, 6-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyltetrahydronaphthalin (zum Beispiel ExtralideTM), Galbanum, gamma-Decalacton, Hydroxycitronellal, Indol, Isoeugenol, Jasminöl, 3-Pentyltetrahydro-2H-4-pyranylethanoat (zum Beispiel Jasmopyrane ForteTM), Linalol, Linalylacetat, Methyldihydrojasmonat, Octahydrocoumarin, Patchouliöl, 2-Phenylethylalkohol, Rosenoxid, Rosenöl, Isobornylcyclohexanol (zum Beispiel HexaloneTM), 5-(2,2,3-Trimethyl-3-cyclopentenyl)-3-methylpentan-2-ol (zum Beispiel SandaloreTM), Styrallylacetat, Ylang-Ylang;
  • v) die M-Materialien Parfümmaterialien umfassen, die in den obigen nicht eingeschlossen sind, ausgenommen geruchlose oder Lösungsmittel mit geringem Geruch oder Verdünnungsmittel, die als Vehikel für Riechstoff-Materialien verwendet werden.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abgabe von positiven Gemütseinflüssen, insbesondere Relaxation bzw. Entspannung, an ein Subjekt, insbesondere ein menschliches Subjekt, das die Abgabe einer Parfümzusammensetzung gemäß der Erfindung in einer Form umfasst, die aus Verbraucherprodukten, die zur Aufbringung auf Haut, Haar, harte Oberflächen oder Stoffe bestimmt ist, und aus Luftpflegeprodukten, zum Beispiel Airfreshener, ausgewählt ist.

Die vorliegende Erfindung basiert auf einem ausgiebigen Testen von Riechstoffmaterialien, sowohl durch Konsumenten-Tests als auch durch Messung der elektrischen Hirnaktivität, insbesondere der alpha-Wellenaktivität, gemessen durch Elektro-Encephalographie (EEG), und auf einer statistischen Analyse der resultierenden Daten, um die Materialien in verschiedene Kategorien einzuteilen, nämlich entspannende Riechstoff-Materialien oder -Ingredienzien (R), die bei Personen, die ihnen ausgesetzt sind, Niedrig-Aktivierungs-Stimmungen und -Emotionen induzieren, zum Beispiel Entspannung (d.h. entspannende Eigenschaften), nicht-entspannende Riechstoff-Materialien oder -Ingredienzien (NR), die bei Personen, die ihnen ausgesetzt sind, negative, Hoch-Aktivierungs-Stimungen oder -Emotionen induzieren (d.h. nicht-entspannende Eigenschaften), neutrale Riechstoff-Materialien oder Ingredienzien (N), die eine neutrale Wirkung bezüglich entspannender Eigenschaften haben. Andere Riechstoffmaterialien (von denen derzeit etwa dreitausend oder viertausend im Handel erhältlich sind und in der Parfümrezeptur eingesetzt werden) werden als Materialien der Klasse M bezeichnet. Basierend auf dieser Klassifikation von Riechstoff-Materialien ermöglicht die Erfindung, Parfümzusammensetzungen zu definieren, die wahrscheinlich bei Subjekten, die ihnen ausgesetzt sind, Niedrig-Aktivierungs-Stimmungen und -Emotionen, zum Beispiel Entspannung, induzieren. Solche Parfümzusammensetzungen werden hier aus Gründen der Zweckdienlichkeit als entspannende Parfüms bezeichnet. Die Definition der Parfümzusammensetzung stellt dennoch eine ausreichende Freiheit bei der Formulierung bereit, um die Berücksichtigung der hedonistischen Eigenschaften der Zusammensetzung zu ermöglichen. Die Erfindung kann somit die Formulierung von Parfümzusammensetzungen ermöglichen, die entspannend sind und auch gute hedonische Eigenschaften haben.

Die vorliegende Erfindung beschreibt, wie neue Duftstoffe zuverlässig zu formulieren sind, die wahrscheinlich positive Niedrig-Aktivierungs-Stimmungen und -Emotionen, insbesondere entspannende Effekte, induzieren oder damit verbunden sind. Die Effekte bzw. Wirkungen sind ausreichend ausgeprägt, so dass sie zuverlässig und reproduzierbar gemessen werden können. Die Parfümzusammensetzungen, die entsprechend den hierin offenbarten Lehren hergestellt sind, können hedonisch angenehm sein, für einen weiten Bereich von Konsumentenprodukten geeignet und von ausreichender Annehmlichkeit/Akzeptanz sein, dass sie geeignet wären, selbst wenn sie eine zugesetzte Funktionalität besitzt. Außerdem können Parfümzusammensetzungen der Erfindung gegenüber einer Schwankung bei der Ziel-Konsumentengruppe (zum Beispiel Japaner gegenüber Amerikaner) stabil sein, und es wurde festgestellt, dass sie für Konsumenten in England, Frankreich, USA und Japan als konsistent entspannend/beruhigend, usw. wahrgenommen werden.

Es wurde festgestellt, dass Parfümzusammensetzungen gemäß der Erfindung:

  • a) die Verringerung der Amplitude der alpha-Wellen-Aktivität im Gehirn begünstigen;
  • b) positive Gemütszustände, zum Beispiel Entspannung, fördern. Von Testpersonen wurde beschrieben, dass sie sich nach dem Riechen oder nach Verwendung von Konsumentenprodukten, die die Parfümzusammensetzungen enthalten, entspannter fühlen, und Personen berichten, dass die Produkte selbst entspannender riechen;
  • c) eine Beruhigung, eine Erwärmung, sensuelle, fürsorgliche, beruhigende, sichere Gemütszustände fördern;
  • d) negative Gemütszustände, zum Beispiel depressive, stressreiche, reizende oder langweilige Gemütszustände, nicht fördern.

Der Stand der Technik zeigt, dass Riechstoffe, die entspannend sind (oder verwandte Affektreaktionen fördern), durch andere Mechanismen wirken als "pleasantness" allein. Gemüt und Emotion sind im Gehirn fest verdrahtet und werden durch externe Stimuli ausgelöst. Die Basis für eine systematische Auswahl von olfaktorischen Stimuli, die spezifische Muster der Gehirnaktivität hervorrufen und spezifische Emotionen hervorrufen, war vorher nicht bekannt. Es gibt eine Reihe von Verfahren zum Messen des Entspannungszustands, zum Beispiel eine Selbst-Befundung, die auf Adjektiv-Listen basiert, und Messungen der Gehirnwellenaktivität, insbesondere der der alpha-Wellen (Bereich 8 bis 13 Hz). Bei anderen sensorischen Modalitäten würde erwartet, dass ein Anstieg bei Stärke/Amplitude in der alpha-Frequenzbande mit positivem Feeling assoziiert wäre. Wir fanden allerdings unerwarteterweise, dass eine Verringerung von alpha-Aktivität, die von Geruch herrührt, mit einem verstärkten positiven Feeling assoziiert ist, und wir fanden insbesondere, dass sie mit positivem Feeling von weniger aktivierten Gemütszuständen assoziiert ist (siehe vorherige Referenz für die Beschreibung von postiven/negativen und aktivierten/desaktivierten Stimmungen und Emotionen). Wir haben insbesondere festgestellt, dass eine beschriebene Entspannung durch Riechstoffe verstärkt wird, welche mit reduzierter alpha-Wellen-Aktivität assoziiert sind. Wir waren fähig, Riechstoff-Ingredienzien zu identifizieren, die in höheren Konzentrationen in Entspannungs-Riechstoffen verwendet werden. Diese waren im Allgemeinen Materialien mit Noten wie zum Beispiel süß, moschusartig, fruchtig, floral und Amber, d.h. anders als die Materialien, die in US 5 904 916 und JP 9-227399, auf die oben Bezug genommen wurde, offenbart sind. Eine Erhöhung der Konzentration dieser entspannenden Ingredienzien (hier als Klasse "R" bezeichnet) erhöhte die Wahrscheinlichkeit, dass der Riechstoff einen geeigneten Charakter haben würde, um den Entspannungsvorteil abzugeben. Andere Ingredienzien verringern die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorteil erreicht werden wird, da ihre Konzentration im Riechstoff erhöht ist, d.h. sie gehören zur nicht entspannenden Gruppe (hierin als Klasse "NR" bezeichnet). Eine dritte Gruppe hatte eine neutrale Wirkung (Klasse "N"). Kombinationen von Riechstoff-Ingredienzien, die kommerziell nützlich und ästhetisch angenehm sind, erfordern im Allgemeinen, dass Materialien aller drei Klassen vorhanden sind. Die Anzahl an Parfüm-Ingredienzien, die im Handel verfügbar ist, ist etwa dreitausend bis viertausend Materialien. Überraschenderweise können diese anderen Materialien (nicht in Klasse "R", "NR" oder "N" und hierin als Klasse "M" bezeichnet) zu Riechstoffen der Erfindung ohne Verlust an Nutzen gegeben werden, vorausgesetzt, dass das Gewichtsverhältnis von entspannenden Materialien zu der Summe der Materialien der Klasse M und der Klasse NR gleich etwa 0,75 oder höher ist. Auf dem Parfümgebiet werden einige Materialien, die keinen Geruch oder sehr schwache Gerüche haben, als Verdünnungsmittel oder Vehikel für andere Ingredienzien eingesetzt. Nicht limitierende Beispiele von diesen sind Dipropylenglykol (DPG), Diethylphthalat, Benzylbenzoat, Triethylcitrat und Isopropylmyristat. Solche Materialien werden nicht zu der Definition/Formulierung der Parfümzusammensetzungen der Erfindung gezählt.

Die vorliegende Erfindung stellt somit eine Parfümzusammensetzung bereit, umfassend:

  • a) wenigstens insgesamt 25 Gew.-% an wenigstens fünf entspannenden Riechstoff-Materialien (R);
  • b) gegebenenfalls bis zu insgesamt 45 Gew.-% an nicht-entspannenden Riechstoff-Materialien (NR), mit der Maßgabe, dass das Gewichtsverhältnis von R zu NR wenigstens 0,75 ist;
  • c) gegebenenfalls bis zu insgesamt 75 Gew.-% an neutralen Riechstoff-Materialien (N);
  • d) gegebenenfalls bis zu 25 Gew.-% an anderen Riechstoff-Materialien (M), mit der Maßgabe, dass das Verhältnis von R zu (M + NR) wenigstens 0,75 ist; und wobei
  • (i) alle Prozentangaben auf das Gesamtgewicht der Riechstoff-Materialien, die die Parfümzusammensetzung bilden, bezogen ist;
  • (ii) die R-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Anethol, 2-Ethyl-4-(2',2',3'-trimethylcyclopent-3'-enyl)-but-2-enol (zum Beispiel BangalolTM), Basilikumöl, cis-Hex-3-enol, Coumarin, Ethylenbrassylat, Ethyllinalol, 2-(2'-Methylpropyl)-4-hydroxy-4-methyltetrahydropyran (zum Beispiel FlorosaTM), Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta[g]-2-benzopyran (zum Beispiel GalaxolideTM), Geraniol, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, Methylanthranilat, alpha-Isomethylionon, PrunellaTM, alpha-Terpineol, 6-Acetyl-1-isopropyl-2,3,3,5-tetrahydrotetralin (zum Beispiel TraseolideTM), 2-Ethoxy-4-methylphenol (zum Beispiel UltravanilTM), gamma-Undecalacton, Vetiveröl, Vetiveracetat;
  • (iii) die NR-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Methylnonylaldehyd, Allylamylglycolat, Acetylcedren, 3a,6,6,9a-Perhydrotetramethylnaphtho[2,1-b]-furan (zum Beispiel Amberlyn SuperTM), Amylsalicylat, Armoiseöl, Benzylsalicylat, Bergamottöl, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal (zum Beispiel BourgeonalTM), Zedernblattöl, Citronellol, beta-Damascon, Dimethylbenzylcarbinylacetat, 2,6,6-Trimethylcyclohexadiencarbonsäureethylester (zum Beispiel Ethyl SafranteTM), 2,4-Dihydroxy-3,6-dimethylbenzoesäuremethylester (EverniateTM), Geranylnitril, 3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal (zum Beispiel HelionalTM), Heliotropin, Hexylsalicylat, Zitronenöl, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd (zum Beispiel LigustralTM), 3-(4-(1,1-Dimethylethyl)-phenyl)-2-methylpropanal (zum Beispiel LilialTM), 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)cyclohex-3-encarbaldehyd (zum Beispiel LyralTM), 3-Methyl-5-phenylpentanol (zum Beispiel MefrosolTM), Orangenöl, Orangenterpenen, Tagetesöl, Tetrahydrogeraniol, Vanillin;
  • (iv) die N-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Benzylacetat, Cassis-Grundlage, 2-Methyl-3-(4-(1-methylethyl)-phenyl)-propanal (zum Beispiel Cyclamen AldehydeTM), Carvon, Zimtalkohol, Dihydroeugenol, Dihydromyrcenol, Eugenol, 6-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyltetranaphthalin (zum Beispiel ExtralideTM), gamma-Decalacton, Hydroxycitronellal, Indol, Isoeugenol, Jasminöl, 3-Pentyltetrahydro-2H-4-pyranylethanoat (zum Beispiel Jasmopyrane ForteTM), Linalol, Linalylacetat, Methyldihydrojasmonat, Octahydrocoumarin, Patchouliöl, 2-Phenylethylalkohol, Rosenoxid, Rosenöl, Isobornylcyclohexanol (zum Beispiel SandaloneTM), 5-(2,2,3-Trimethyl-3-cyclopentenyl)-3-methylpentan-2-ol (zum Beispiel SandaloreTM), Styrallylacetat, Ylang-Ylang;
  • v) die M-Materialien Parfümmaterialien umfassen, die in den obigen nicht eingeschlossen sind, ausgenommen geruchlose oder Lösungsmittel mit geringem Geruch oder Verdünnungsmittel, die als Vehikel für Riechstoff-Materialien verwendet werden.

Bevorzugte Parfümzusammensetzungen umfassen insgesamt wenigstens 35 Gew.-% an Klasse R-Materialien, noch bevorzugter insgesamt wenigstens 45 Gew.-% an Klasse R-Materialien. Bevorzugt sind auch solche Parfüms, bei denen das Gewichtsverhältnis von R zu NR (oder R zu der Summe von NR und M) eins übersteigt, oder bevorzugter zwei übersteigt, oder noch höher ist.

Die Parfümzusammensetzung enthält gegebenenfalls insgesamt bis zu etwa 25 Gew.-% an nicht-entspannenden (NR)-Riechstoff-Materialien.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bestehen wenigstens 5 Gew.-%, bevorzugter wenigstens 10 Gew.-%, der Parfümzusammensetzung aus Klasse R-Ingredienzien, die aus der folgenden Liste entnommen sind, die vorwiegend dadurch charakterisiert sind, dass sie süße und/oder Moschus-Duftnoten aufweisen: Cumarin, Ethylenbrassylat, GalaxolidTM, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, TraseolideTM, UltravanilTM, gamma-Undecalacton.

Die Parfümzusammensetzung kann gegebenenfalls ein oder mehrere geruchlose oder wenig riechende Lösungsmittel und/oder Verdünnungsmittel, zum Beispiel als Vehikel für ein Riechstoff-Material, enthalten. Beliebige derartige Lösungsmittel und/oder Verdünnungsmittel sind nicht eingeschlossen, wenn Prozentgehalte und Verhältnisse von R-, NR-, N- und M-Materialien der Zusammensetzung berechnet werden.

Es ist möglich, bevorzugte Ausführungsformen, wie sie oben definiert sind, zur Herstellung von Riechstoffen zu produzieren, die in hohem Maße bevorzugt sind.

Marken-Riechstoff-Materialien

Weitere Details der Materialien werden unten angegeben.

  • * basierend auf Hauptspezies, die in der Komponente vorliegen.

Lieferanten:

  • D:
    Dragoco
    F:
    Firmenich
    G-R
    Givaudan-Roure
    IFF:
    International Flavors and Fragrances
    Q:
    Quest International

Materialien der Klasse "M" enthalten Parfümmaterialien des Standes der Technik, die nicht als Mitglieder einer der Klassen R, NR oder N spezifiziert sind, ausgenommen geruchlose oder wenig riechende Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel, wie sie oben genannt wurden. Sie können einzelne Ingredienzien oder Gemische sowohl synthetischer als auch natürlicher Ingredienzien sein (zum Beispiel ätherische Öle und Konkrete), und sind gut beschrieben, zum Beispiel in "Common Fragrance and Flavor Materials", von Bauer, Garbe und Surburg, VCH Publ., 2. Ausgabe (1990), und "Perfume and Flavour Materials", Steffen Arctander, veröffentlicht in zwei Bänden vom Autor (1969), und auch von Arctander "Perfume and Flavor Materials of Natural Origin" (1960).

Ein anderer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verleihung positiver Gemütseinflüsse, insbesondere Entspannung, an Subjekte, insbesondere Menschen, umfassend Abgabe eines Riechstoffs in der Form, die aus Konsumentenprodukten zur Anwendung auf den Körper (das heißt, die Haut oder das Haar), auf harte Oberflächen (zum Beispiel Küchen- und Badezimmer, Arbeitstisch, keramische Oberflächen), auf Stoffe bestimmt sind, und Luftpflegeprodukten (zum Beispiel Lufterfrischer), ausgewählt ist. Solche Produkte können eine Vielzahl von Formen annehmen, zum Beispiel Pulver, Stäbe, Stifte, Tabletten, Cremes, Schäume, Gels, Flüssigkeiten, Sprays und Folien. Die Parfümmenge in solchen Produkten kann im Bereich von 0,05 Gew.-% (wie zum Beispiel in Hautcremes mit geringem Geruch) bis zu 30 Gew.-% (zum Beispiel in feinen Riechstoffen) liegen. Die Einarbeitung von Parfüm in Produkte dieses Typs ist bekannt, und es können existierende Techniken zur Einarbeitung von Parfüms für diese Erfindung verwendet werden. Es kann möglich sein, Parfüm direkt in ein Produkt einzuarbeiten, eine andere Möglichkeit besteht allerdings darin, das Parfüm auf einem Trägermaterial zu absorbieren und dann das Parfüm-plus-Träger-Gemisch in das Produkt einzumischen.

Die Erfindung umfasst somit in ihrem Umfang ein Konsumentenprodukt, zum Beispiel eine Stoffbehandlungszusammensetzung, eine Körperpflegezusammensetzung oder eine Behandlungszusammensetzung für harte Oberflächen, die eine Parfümzusammensetzung gemäß der Erfindung umfassen.

Im Rahmen der Erfindung eingeschlossen ist auch ein Verfahren zur Abgabe von positiven Gemütseinflüssen oder Entspannungseinflüssen auf ein Subjekt, insbesondere einen Menschen, umfassend eine Verabreichung einer wirksamen Menge einer Parfümzusammensetzung gemäß der Erfindung an das Subjekt. Die Zusammensetzung sollte in einer geeigneten Menge verabreicht werden, um einen Nutzen zu erzeugen (d.h. eine Menge über der Schwelle), ohne eine Reizung zu bewirken (d.h. eine nicht reizende Menge). Eine geeignete Menge einer gegebenen Zusammensetzung kann leicht zum Beispiel durch ein Experiment bestimmt werden. Um wirksam zu sein, sollte die Zusammensetzung für eine Inhalation durch das Subjekt verabreicht werden.

Die Erfindung wird durch Erläuterung in den folgenden, nicht limitierenden Beispielen beschrieben. Dabei wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen:

1 eine schematische Darstellung ist, die die Elektrodenanordnung am Kopf eines Testsubjekts veranschaulicht, und

2 ein Beispiel einer Karte ist, die durch eine Analyse mittels Multidimensional-Scaling-Verfahren (MDS) der aus den Daten einer Karte der elektrischen Gehirnaktivität (BEAM) erhalten wurde.

In den Beispielen sind alle Mengen als Gewichtsprozente angegeben, wenn nichts anderes spezifiziert ist.

BEISPIELE 1 BIS 6: Entspannende Parfümzusammensetzungen, die Materialien der Klasse NR enthalten.

Anmerkungen:

  • a) Materialien, die mit "Q" markiert sind, sind Markenmaterialien, die von Quest Internation verfügbar sind
  • b) Materialien, die mit "IFF" markiert sind, sind Markenmaterialien, die von International Flavors and Fragrances verfügbar sind.

BEISPIELE 7 BIS 8: Vergleichsbeispiele von entspannenden (R7) und nicht entspannenden (NR1) Parfümzusammensetzungen

BEISPIEL 9: Entspannende Parfümzusammensetzung (R8), die einen signifikanten Verhältnisanteil von Materialien der Klasse M enthält

BEISPIEL 10: Weitere Ausführungsformen von Parfümzusammensetzungen (R9 bis R12) gemäß der Erfindung mit guten hedonischen Eigenschaften

Geruchsbeschreibungen der oben aufgelisteten Parfümzusammensetzungen sind wie folgt: Zusammensetzung Geruchstyp R1 floral, fruchtig R2 Muguet-holzig, amber R3 grün, fruchtig, floral R4 grün, floral R5 pulvrig, floral R6 fruchtig, floral R7 Muguet, Veilchen, Sandelholz R8 fruchtig, floral R9 grün, fruchtig, floral R10 marin, floral R11 pulvrig, floral R12 floral, fruchtig

BEISPIELE 11 BIS 12 Stimmungsdaten Beispiel 11. Methodologie

Die durch verschiedene Riechstoffe hervorgerufenen Stimmungen wurden unter Verwendung von naiven Konsumenten untersucht. Jede Person beurteilte jeden der Test-Riechstoffe, die blind und in einer ausgewogenen statistischen Reihenfolge präsentiert wurden. Das verwendete Verfahren war eine Strichskala. Bei diesem Verfahren wird eine Markierung auf einer Linie an einem Punkt zwischen den zwei Enden platziert, die die relative Ähnlichkeit/die Differenz zwischen den Eigenschaften der Probe und den Adjektiven, die mit jedem Ende der Linie assoziiert sind, darstellt. Die Anweisungen, die gegeben wurden, waren "Bitte setze eine Markierung auf jede aufgeführte Linie, um anzugeben, was Sie bei dem Geruch fühlen". Darauf folgte eine Liste von Attributen, die unten gezeigt sind, jedes mit einer Strichskala wie dargestellt. Die Daten wurden unter Verwendung von statistischen Standardverfahren analysiert, siehe unten.

Die beurteilten Charakteristika waren wie folgt: trendy beruhigend nostalgisch entspannend warm tröstlich stimulierend glücklich modern reizend sinnlich deprimierend stressig belebend besänftigend kühlend erfrischend sexy sicher beruhigend pflegend angenehm

Beispiel einer Strichskala BERUHIGEND

  • Extrem .............. X .............. überhaupt nicht

Die Daten wurden durch Analysis of Variance (ANOVA) analysiert, um mittlere Scores zu erzeugen, die für eine weitere Analyse verwendet wurden.

  • * Duftstoff des Standes der Technik gemäß US 5 904 916
  • ** Schätzungen

Beispiel 12 Methodologie

Die durch verschiedene Riechstoffe ausgelösten Stimmungen wurden unter Verwendung von naiven Konsumenten untersucht. Jede Person beurteilte jede der Test-Riechstoffe, die blind und in ausgewogener randomisierter Reihenfolge präsentiert wurden. Das verwendete Verfahren war "Line-Scaling". In diesem Verfahren wird eine Markierung auf einer Linie an einem Punkt zwischen den zwei Enden platziert, die die relative Ähnlichkeit/Differenz zwischen den Eigenschaften der Probe und den Adjektiven, die mit jedem Ende der Linie verbunden sind, darstellt. Die gegebenen Instruktionen waren "Bitte mache eine Marke auf jeder Linie, die aufgelistet ist, um anzuzeigen, wie das Produkt Dich fühlen lässt". Die verwendeten Merkmale waren wie folgt: trendy ruhig nostalgisch warm stimuliert modern sinnlich gestresst besänftigt erfrischt sicher gepflegt entspannt bequem glücklich gereizt deprimiert belebt sexy beruhigt

Bemerkung: Deskriptoren sollten verständlich sein und für lokale Geschmäcker und lokale Verständnis relevant sein. Wörter, wie zum Beispiel "cool" bzw. "kühl", kann bei internationaler Verwendung zweideutig sein.

  • * Riechstoff des Standes der Technik gemäß US 5 904 916
  • ** Schätzungen

BEISPIEL 13: Spontane cortikale Aktivität als Reaktion auf einen Bereich von Riechstoffen und Interpretation dieser Reaktion in Ausdrücken von Konsumenten.

Es ist gut bekannt, dass Gerüche kräftige emotionale Reaktion auslösen und lebhafte Erinnerungen zurückrufen können. Bei einem Ansatz, die Verbindung zwischen Geruch und Emotion besser zu verstehen, haben Forscher versucht, das Arbeiten des Gehirns selbst zu verstehen. Viel wurde über die Organisation der olfaktorischen Struktur untersuch, die direkt mit dem limbischen System verknüpft sind, das selbst traditionell mit Emotion verbunden war. Allerdings gab es bis vor kurzem einen Mangel an Verständnis der Gehirnmechanismen und es gab Schwierigkeiten beim Detektieren und Lokalisieren von Gehirnaktivität.

Die Entwicklung der Kartierung der elektrischen Gehirnaktivität (BEAM – Brain Electrical Activity Mapping) durch die Erfinder hat ein Testen eines weiten Bereichs von Geruchstypen involviert. Wir haben deutliche Differenzen in den Mustern der Gehirnaktivität identifiziert, die von der Oberfläche der Kopfhaut als Reaktion auf die verschiedenen Geruchsstimuli aufgezeichnet wurden. Eine Schlüsselfrage ist, ob diese unterschiedlichen Muster der Hirnaktivität einen Hinweis geben können, wie Leute als Reaktion auf einen Riechstoff fühlen. Dies wurde untersucht, indem ein weiter Bereich von Riechstofftypen sowohl auf Muster der Gehirnaktivität (unter Verwendung von BEAM-Techniken) als auch durch Konsumenten-Umfrage, die in den USA, Frankreich und Deutschland durchgeführt wurden, getestet wurde. Die verschiedenen Datensätze wurden verglichen und es wurden Korrelationen festgestellt.

Kartierung der elektrischen Hirnaktivität

Diese Technik ermöglicht die Messung von Änderungen in Mustern der Gehirnreaktion in Echtzeit. Dieses Experiment wurde in einem gut belüfteten Labor mit Personen, die bequem in einem Sessel saßen, durchgeführt. Während des Experiments erfuhren die Personen verringerte visuelle und auditorische Wahrnehmung. Um dies zu erreichen, trugen diese Personen geschwärzte Schutzbrillen und Kopfhörer, die einen tolerierbaren Level Weißrauschen mit etwa 70 dB ergab. Die Kopfhörer erlaubten es der Versuchsperson, mit Personen zwischen Elektro-Encephalographie(EEG)-Aufzeichnungsversuchen zu kommunizieren. Alle Personen berichteten danach, dass sie das Experiment als entspannend und angenehm empfanden.

EEG-Daten wurden über die Gesamtheit der Kopfhaut unter Verwendung einer Stoffkappe, die 28 Elektroden enthielt (Electro-cap International, Inc., USA), die in kleinen Kunststoffknöpfen in ein verstärktes International 10/20-Elektrodenanordnungssystem eingebaut waren. Die Elektroden bestanden aus hoch gereinigtem Zinn und waren auf verbundene Ohrlappen als Referenz bezogen. Als Leitmedium wurde ein NaCl/KCl-Gel verwendet. Der Aufbau über die Kopfhaut ist in 1 gezeigt. Bandpassfilter waren bei 0,3 und 40 Hz angeordnet. Eine Probennahmerate war 200 Hz. Das Datenverarbeitungssystem arbeitete mit Amplitudendaten von jeder der 28 Elektroden für alle herkömmlichen EEG-Wellenbänder.

Zur Sammlung der EEG-Daten wurde ein Neuroscience Brain-Imager, Modell der Serie III, verwendet. Dieses Gerät verwendet eine computerisierte Echtzeit-Fast Fourier Transformation(FFT)-Technik, die die Mittlung der EEG-Reaktionen über 2,56 Sekunden-Zeiträume oder -Raster ermöglicht. Die EEG-Signale, die von der Person aufgezeichnet werden, werden verstärkt, filtriert und dann multiplexiert vor einer Analog-zu-Digital-Umwandlung. Der Neuroscience Imager liefert eine gemittelte EEG-Amplitude für jede Elektrode, die in 1 gezeigt ist, und zwar alle 2,56 s.

EEG-Daten wurden von allen klassischen Frequenzbanden gesammelt (delta, 0–3,5 Hz; theta, 4–7 Hz; alpha 8–13 Hz; beta 1, 15–30 Hz und beta 2 31+ Hz). Es wurde in Übereinstimmung mit früheren ähnlichen Untersuchungen (zum Beispiel Van Toller et al., 1993 (S. van Toller, J. Behan, P. Howells, M. Kendal-Reed und A. Richardson, "An analysis of spontaneous human cortical EEG activity to odours", Chemical Sciences, Band 18, Seiten 1–16 (1993), und Moncrief, 1962 (R. Moncrieff, "Effects of odours on EEG records", Perfumery Essential Oil Rec., Band 53, Seiten 757–760 (1962)), daß die vorherrschende Änderung bei der Aktivität bei Präsentation der Gerüche in der alpha-EEG-Frequenz (8–13 Hz) lokalisiert war. Für jede Elektrode wurde ein mittlerer Amplitudenwert für die alpha-Frequenz bei den Personen für den ersten 2,56 Sekunden-Zeitraum nach jeder Stimulus-Präsentation errechnet. Diese Mittelwerte wurden verwendet, um ein quantitatives Maß für die Ähnlichkeit von EEG-Antworten abzuleiten, die als Input für eine Wahrscheinlichkeitsanalyse, zum Beispiel unter Verwendung von Multidimensional Scaling Methods (MDS) verwendet wurden.

Datenanalyse

Um die Daten zu analysieren, folgten wir dem von Schiffman beschriebenen Ansatz (siehe S. Schiffman, M. Reynolds und F. Young, "Introduction to Multidimensional Scaling", Academic Press (1981) und auch J. Behan und A. richardson "Sensory Analysis in the Fragrance Industry", Cosmetics % Toiletries, 35–39 (1990)). Der Stimulus-Raum (oder -Karte) wurde von einer Multidimensional Scaling(MDS)-Analysen der BEAM-Daten abgeleitet. Ein Beispiel eines grafischen Plots mit Punkten für jeden Riechstoff ist wie in 2 angegeben. Die Aktivitätsverteilungen bei verschiedenen Stellen auf der Kopfhaut wurden durch Anpassen gemittelter Daten für jede Elektrode an die MDS-Konfiguration unter Verwendung eines Vektorkorrelationsmodells (d.h. die Elektrodenbeiträge wurden durch Pfeile mit der Elektrodenmarkierung, O1, FP2, usw., in 2 gezeigt). Dieselbe Technik wurde dann auch verwendet, um Marktuntersuchungsdaten über die Riechstoff-Stimuli mit demselben von MDS stammenden Raum in Beziehung zu setzen (gezeigt als ein Pfeil in der Ecke links oben, zum Beispiel "sinnlich", "glücklich", und in der rechten unteren Ecke für "reizend"). Durch Inspektion ist es möglich, die Beziehung der verschiedenen Dimensionen der Antwort zueinander, insbesondere die Beziehung zwischen den Marktuntersuchungsdaten und den Änderungen bei der Gehirnwellenaktivität nach Exposition gegenüber Parfüm abzuleiten.

Die MDS-Karte basiert in diesem Fall auf der Ähnlichkeit/Nicht-Ähnlichkeit von Gehirnreaktionsmustern für jedes Parfüm. Je unterschiedlicher die Gehirnantwortmuster, die von zwei der Riechstoffe resultieren, sind, desto weiter entfernt werden die zwei Riechstoffe in der MDS-Karte auftreten. Das Vektormodell findet die beste Korrelation zwischen den zwei Datensätzen (d.h. zwischen dem MDS-Raum und der Amplitude der Reaktion, die an den Elektroden aufgezeichnet wird, oder zwischen dem MDS-Raum und jedem Marktuntersuchungsattribut).

Resultate

Typische BEAM-Elektrodendaten (in Mikrovolt) sind in Tabelle 1 für die Riechstoffe R2 und R4 gezeigt.

Die Bedeutung jeder Elektrode/Attribut für die Interpretation der MDS-Konfiguration wurde unter Verwendung formal statistischer Tests, basierend auf F-Verhältnissen für das Vektorpräferenzmodell, wie es in der Schiffman-Referenz oben beschrieben wurde, bestimmt. Eine derartige Analyse zeigte zum Beispiel, dass die Elektroden Oz, C3, F7, T3, FTC1, F8, T4, FTC2, TCP2 das eingestellte Kriterium auf Signifikanz nicht erfüllen und demnach wurden diese nicht weiter berücksichtigt.

Die MDS-Karte wurde auch unter Verwendung von Daten über die Untersuchung des Konsumentenstimmungsprofils bestimmt, und es wurden signifikante übliche Attribute für die Länder, in denen Tests durchgeführt wurden, identifiziert. Ein Zusammenfassungs-Diagramm, das die unterschiedlichen Facetten zusammenbringt, ist in 2 mit Korrelationen mit den Untersuchungsdaten des deutschen Markts gezeigt. Für die deutsche Marktuntersuchung können neun der Attribute durch das Vektormodell mit F-Verhältnissen beschrieben werden, die deutlich beim 5%-Level liegen. Die Vektoren sind auf der Karte in 2 gezeigt, die in Richtung einer steigenden Wahrnehmung geht. Karten (nicht gezeigt) für USA- und französische Daten sind sehr ähnlich.

Schlussfolgerungen

Unter Bezugnahme auf die in 2 gezeigte Karte und unter Bezugnahme auf die verwandten Korrelationsstatistiken, die oben beschrieben wurden, kann man die Schlüsse ziehen, dass für diesen Satz an Riechstoffen die Richtung der Erhöhung der Wahrnehmung von sinnlich, glücklich, warm, beruhigend, sicher, beruhigend, entspannend und pflegend durch den Stimulus-Raum mit einer Abnahme der Aktivität an den Elektroden CP1, FP1, C4, F4, TCP1, F3, Fz und Cz verbunden ist. In Anbetracht des weiten Bereichs von Riechstofftypen, die untersucht wurden, der großen Bevölkerungszahl, die bei der Konsumentenuntersuchung beteiligt war, und ähnlicher Trends, die in zusätzlichen Studien beobachtet wurden, haben wir geschlossen, dass dies ein allgemeiner Trend ist, der sicher auf andere Riechstoffsätze innerhalb einer ähnlichen Geruchswelt angewendet werden kann.

Dies und eine große Menge anderer ähnlicher Daten wurden verwendet, um Riechstoff-Ingredienzien als R, NR und N zu klassifizieren, wie es oben diskutiert wurde, wobei die Information bereitgestellt wurde, auf der die Erfindung basiert.

Tabelle 1: Elektrodendaten


Anspruch[de]
Parfümzusammensetzung, umfassend:

e) wenigstens insgesamt 25 Gew.-% an wenigstens fünf entspannenden Riechstoff-Materialien (R);

f) gegebenenfalls bis zu insgesamt 45 Gew.-% an nicht-entspannenden Riechstoff-Materialien (NR), mit der Maßgabe, dass das Gewichtsverhältnis von R zu NR wenigstens 0,75 ist;

g) gegebenenfalls bis zu ingesamt 75 Gew.-% an neutralen Riechstoff-Materialien (N);

h) gegebenenfalls bis zu 25 Gew.-% an anderen Riechstoff-Materialien (M), mit der Maßgabe, dass das Verhältnis von R zu (M + NR) wenigstens 0,75 ist; und wobei

(i) alle Prozentangaben auf das Gesamtgewicht der Riechstoff-Materialien, die die Parfümzusammensetzung bilden, bezogen ist;

(ii) die R-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Anethol, 2-Ethyl-4-(2',2',3'-trimethylcyclopent-3'-enyl)-but-2-enol, Basilikumöl, cis-Hex-3-enol, Coumarin, Ethylenbrassylat, Ethyllinalol, 2-(2'-Methylpropyl)-4-hydroxy-4-methyltetrahydropyran, Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta[g]-2-benzopyran, Geraniol, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, Methylanthranilat, alpha-Isomethylionon, Gemischen aus Dimethylbenzylcarbinylbutyrat und Phenoxyethylisobutyrat, Gemischen aus Cyclohexadecanolid und Cyclopentadecanon, alpha-Terpineol, 6-Acetyl-1-isopropyl-2,3,3,5-tetrahydrotetralin, 2-Ethoxy-4-methylphenol, gamma-Undecalacton, Vetiveröl, Vetiveracetat;

(iii) die NR-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Methylnonylaldehyd, Allylamylglycolat, Acetylcedren, 3a,6,6,9a-Perhydrotetramethylnaphtho[2,1-b]-furan, Amylsalicylat, Armoiseöl, Benzylsalicylat, Bergamottöl, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal, Zedernblattöl, Citronellol, beta-Damascon, Dimethylbenzylcarbinylacetat, 2,6,6-Trimethylcyclohexadiencarbonsäureethylester, 2,4-Dihydroxy-3,6-dimethylbenzoesäuremethylester, Geranylnitril, 3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal, Heliotropin, Hexylsalicylat, Zitronenöl, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 3-(4-(1,1-Dimethylethyl)-phenyl)-2-methylpropanal, 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)cyclohex-3-encarbaldehyd, 3-Methyl-5-phenylpentanol, Orangenöl, Orangenterpenen, Tagetesöl, Tetrahydrogeraniol, Vanillin;

(iv) die N-Materialien ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Benzylacetat, Cassis-Grundlage, 2-Methyl-3-(4-(1-methylethyl)-phenyl)-propanal, Carvon, Zimtalkohol, Dihydroeugenol, Dihydromyrcenol, Eugenol, 6-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyltetranaphthalin, Galbanum, gamma-Decalacton, Hydroxycitronellal, Indol, Isoeugenol, Jasminöl, 3-Pentyltetrahydro-2H-4-pyranylethanoat (z.B. Jasmopyrane ForteTM), Linalol, Linalylacetat, Methyldihydrojasmonat, Octahydrocoumarin, Patchouliöl, 2-Phenylethylalkohol, Rosenoxid, Rosenöl, Isobornylcyclohexanol, 5-(2,2,3-Trimethyl-3-cyclopentenyl)-3-methylpentan-2-ol, Styrallylacetat, Ylang-Ylang;

v) die M-Materialien Parfümmaterialien umfassen, die in den obigen nicht eingeschlossen sind, ausgenommen geruchlose oder Lösungsmittel mit geringem Geruch oder Verdünnungsmittel, die als Vehikel für Riechstoff-Materialien verwendet werden.
Parfümzusammensetzung nach Anspruch 1, die insgesamt wenigstens 35 Gew.-% an entspannenden Riechstoff-Materialien umfasst. Parfümzusammensetzung nach Anspruch 2, die insgesamt wenigstens 45 Gew.-% an entspannenden Riechstoff-Materialien umfasst. Parfümzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Verhältnis von R zu (M + NR) wenigstens 2 ist. Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens 5 Gew.-% der Zusammensetzung aus einem oder mehreren der folgenden Materialien bestehen: Coumarin, Ethylenbrassylat, Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta[g]-2-benzopyran, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, 6-Acetyl-1-isopropyl-2,3,3,5-tetrahydrotetralin, 2-Ethoxy-4-methylphenol, gamma-Undecalacton. Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens 10 Gew.-% der Zusammensetzung aus einem oder mehreren der folgenden Materialien bestehen: Coumarin, Ethylenbrassylat, Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta[g]-2-benzopyran, Cyclohexadecanolid, Cyclopentadecanon, 6-Acetyl-1-isopropyl-2,3,3,5-tetrahydrotetralin, 2-Ethoxy-4-methylphenol, gamma-Undecalacton. Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die gegebenenfalls bis zu insgesamt etwa 35 Gew.-% an nicht-entspannenden Riechstoff-Materialien (NR) enthält. Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die gegebenenfalls insgesamt bis zu etwa 25 Gew.-% an nicht-entspannenden Riechstoff-Materialien (NR) enthält. Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gewichtsverhältnis von R zu NR wenigstens 0,9 ist und das Gewichtsverhältnis von R zu (M + NR) wenigstens 0,9 ist. Konsumentenprodukt, das eine Parfümzusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche umfasst. Stoffbehandlungszusammensetzung, die eine Parfümzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst. Körperpflegeprodukt-Zusammensetzung, die eine Parfümzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst. Zusammensetzung zur Behandlung harter Oberflächen, die eine Parfümzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst. Luftpflege-Zusammensetzung, die eine Parfümzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst. Verfahren zur Abgabe von positiven Gemütseinflüssen, insbesondere Relaxationseinflüssen, an eine Person, das Verabreichen einer wirksamen Menge einer Parfümzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 an die Person umfasst. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Parfümzusammensetzung in einer Form verabreicht wird, die ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus festen, flüssigen oder halbfesten Zusammensetzungen, die zur Auftragung auf Haut, Haar, Stoffe oder harte Oberflächen bestimmt sind. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Parfümzusammensetzung in einer Form verabreicht wird, die aus der Gruppe bestehend aus festen, flüssigen oder halbfesten Zusammensetzungen, die zur Lufterfrischung bestimmt sind, ausgewählt wird.






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