Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft zusammengesetzte Besteckelemente,
wie z.B. Suppenlöffel, Gabeln, Messer, Flaschenöffner usw.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Besteck ist eine tägliche Notwendigkeit für moderne Menschen;
es dient nicht nur als elementares Werkzeug bei der Einnahme täglicher Mahlzeiten,
sondern verbessert durch sein gutes Erscheinungsbild auch die Gemütsverfassung
bei der Einnahme von Mahlzeiten. Herzliche Familienzusammenkünfte für
Abendessen, erfolgreiche geschäftliche Partiegesellschaften oder freudige Parties
mit Freunden werden häufig durch die Verwendung von Besteck mit ausgesuchtem
Design attraktiver. Schlecht gestaltetes bzw. hergestelltes Besteck dagegen kann
die Einnahme von Mahlzeiten unangenehm machen, es kann aber auch bewirken, dass
z.B. Schmutz schlecht zu entfernen ist, oder dass Gabeln aufgrund unzureichender
Stärke brechen.
Um besondere Besteckelemente ausgesuchter Schönheit herzustellen,
haben die Herstellerschmieden Untersuchungen angestellt. Einige verbessern die Funktionen
des Bestecks durch spezielle Strukturen, manche wählen ausgesuchte Designs
als Merkmal und andere heben sogar Farben oder Materialien hervor. Kurz gefasst
lässt sich jedoch die Herstellung herkömmlichen Bestecks im Wesentlichen
in zwei Arten von Maßnahmen unterteilen:
Die erste verwendet lediglich eine Metallart und stellt die Besteck-Hauptelemente
gemäß 4 einstückig durch Metallguss
und Schmieden her. Durch die Verwendung lediglich einer Materialart haben die Artikel
weniger Variationsmöglichkeiten. Aufgrund der Tatsache, dass Metallmaterialien
eine größere Dichte haben, sind hieraus hergestellte Artikel schwererer,
was oft dazu führt, dass die Benutzung beschwerlicher und unbequemer ist. Weiterhin
sollte aufgrund des Metall-Materials dieses bei der Herstellung auf eine bestimmte
Weise verarbeitet werden, wobei es normalerweise durch Metallguss und Schmieden
hergestellt wird. Die Kosten für das gesamte Verfahren und die Geräte
für die Herstellung sind extrem hoch, wodurch der Preis für aus Metallmaterial
hergestellte Produkte übermäßig hoch ist und von Käufern schlecht
akzeptiert wird.
Bei der zweiten Herstellungsart werden verschieden Materialienarten
zur Herstellung des Besteck-Hauptelements verwendet. Allgemein werden aufgrund des
Komforts beim Schneiden und Einnehmen von Mahlzeiten der Essabschnitt der Löffel
und der Gabelabschnitt von Gabeln alle aus Metall hergestellt. Um Besteck vielfältiger
zu gestalten, sind die Griffelemente des Bestecks hauptsächlich aus anderen
Materialen hergestellt, wie z.B. Holz, Kunststoff oder Acryl.
Verbindungsaufbau und Form einer Ausführungsform herkömmlichen
Bestecks sind in 5 dargestellt. Hierbei weist der Verbindungsteil
des verwendeten Besteckteils ein verlängertes Element A mit einem Vorsprung
A1 und einer Ausnehmung 2 auf, wobei der Verbindungsabschnitt eines Griffs B des
Bestecks mit einer hohlen Kammer B1 zum Einführen des verlängerten Elements
A versehen ist. Beim Verbinden wird die hohle Kammer B1 mit Klebemittel gefüllt
oder sie wird erhitzt, um eng geschlossen zu werden, und dann wird Kraft aufgewendet,
um das verlängerte Element A in die hohle Kammer B1 einzuführen. Der Vorsprung
A1 des verlängerten Elements A greift dann in die hohle Kammer B1 ein, während
das Klebemittel in der Ausnehmung A2 die Verbindungskraft verstärkt.
Verbindungsaufbau und Form einer anderen Ausführungsform herkömmlichen
Bestecks sind in 6 dargestellt. Hier ist der Verbindungsteil
des zum Essen verwendeten Besteckteils mit einem verlängerten Element C versehen
und der Verbindungsteil eines Griffs E des Bestecks weist eine hohle Kammer E1 auf,
welche für die erhitzte Einführung des verlängerten Elements C in
die hohle Kammer E1 unter Einwirkung von Wärme ausgebildet ist; die hohle Kammer
E1 wird mit Klebemittel gefüllt und mit einem sie umgebenden Rahmen D gekoppelt.
Durch Ausüben von Kraft wird dann das verlängerte Element C in die hohle
Kammer E1 hineingepresst, wobei das verlängerte Element C in das in der hohlen
Kammer E1 befindliche Klebemittel drückt, um diese vollständig mit dem
Klebemittel auszufüllen.
So verbinden sich die Kammer und das verlängerte Element C eng
miteinander und erhöhen somit die Stärke der Verbindung des Bestecks.
Die Verbindungsmodi der beiden Besteckarten weisen jeweils den zum
Benutzen verwendeten Teil mit einem aus diesem heraus ragenden verlängerten
Element auf. Es wird eine Kraft ausgeübt, um das verlängerte Element durch
Druck in die hohle Kammer und einen Griff einzuführen. Mit in die hohle Kammer
des verlängerten Elements eingefülltem Klebstoff wird ein Objekt mit fester
Verbindung erreicht. Bei dieser durch Druck erhaltenen Verbindung werden jedoch
die beiden Teile mit einer äußeren Kraft zusammengefügt. Dadurch
kann der Verbindungsbereich der beiden Teile leicht brechen, da in diesem Bereich
konzentrierter Druck anliegt. Nachdem das Besteck eine Zeitlang verwendet wurde,
können der Nutzbereich und der Griff sich leicht lockern. Außerdem kann
sich in diesem Verbindungsbereich Schmutz ansammeln, und es ist
schwierig, sowohl Sauberkeit aus auch Schönheit und Hygiene bei der Verwendung
zu erhalten.
Aus den Schutzrechten JP-A-01086908 oder FR-A-2057106 ist ein Verfahren
zur Herstellung eines Griffes für ein Küchengerät bekannt, bei dem
ein Griffkörper mit mehreren Durchgangslöchern in eine Metallform platziert
wird, woraufhin ein synthetisches Harzmaterial in die Form gespritzt wird, durch
die der Griffkörper zur Bildung eines Küchengerät-Griffs mit dem
synthetischen Harz einstückig gegossen wird.
Die TW-Y569738 bzw. US-B-6607225 zeigen einen Aufbau eines aus Edelstahl
hergestellten zusammengesetzten Essstäbchens, wobei ein Edelstahl-Metallhülsenteil
mit einem Griffkörper durch Spritzguss hergestellt wird.
Der Griffverbindungsteil hat die Form eines als stumpfförmiger
Konus ausgebildeten Hohlzylinders, dessen eines Ende nahe dem Hauptteil des Geräts
eine kleinere Fläche aufweist, während das andere sich nach außen
erstreckende Ende eine größere Fläche aufweist.
Dieser bekannte Aufbau ist jedoch nicht für Besteck wie Messer,
Gabeln oder Löffel konzipiert, die starken seitlichen Kräften widerstehen
müssen.
In Anbetracht der oben genannten Mängel, die beseitigt werden
müssen, um ein neuartiges zusammengesetztes Besteckelement herzustellen, gibt
der Erfinder die vorliegende Erfindung an, basierend auf seiner jahrelangen professionellen
Erfahrung durch wiederholte Experimente und Verbesserungen.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist die primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein zusammengesetztes
Besteckelement anzugeben, das aus verschiedenen Materialien besteht, ein angenehmes
Erscheinungsbild hat, haltbar ist und eine gute Verbindungskraft hat und das kostengünstig
hergestellt werden kann.
Die Bestandteile der vorliegenden Erfindung umfassen einen Hauptteil
eines Werkzeugs und einen Griff, wobei der Hauptteil des Werkzeugs einstückig
und aus Metall ausgebildet und durch Stanzpressung hergestellt ist. Sein eines Ende
weist einen als Löffel, Gabel oder Flaschenöffner ausgebildeten Nutzbereich
auf. Ein Griff-Verbindungsteil erstreckt sich in eine Richtung weg von dem Nutzbereich,
wobei der Griff-Verbindungsteil als Hohlzylinder ausgebildet ist und wenigstens
ein Befestigungsloch aufweist. Am äußeren Ende des Griff-Verbindungsteils
befindet sich eine Öffnung. Dieser Griff ist durch Spritzguss, Strangpressen
sowie Schmelzen geformt und fest mit dem Inneren des Griff-Verbindungsteils durch
die genannte Öffnung verbunden. Er erstreckt sich nach außen, um den Griff
zum Halten mit der Hand zu vervollständigen und integral mit dem Hauptteil
des Geräts zu verbinden.
Die vorliegende Erfindung wird nach dem Lesen der detaillierten Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
des Werkzeugs der vorliegenden Erfindung;
1A ist eine Seitenansicht, die das offene Ende des Griff-Verbindungsteils
der vorliegenden Erfindung darstellt;
2 ist eine perspektivisch-schematische Ansicht der
Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
3 ist ein Flussdiagramm, das die Herstellungsschritte
der vorliegenden Erfindung darstellt;
4 ist eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen
Besteckelements;
5 ist eine perspektivische schematische Ansicht, die
die Verbindung eines anderen herkömmlichen Besteckelements darstellt;
6 ist eine perspektivische schematische Ansicht, die
die Verbindung eines weiteren herkömmlichen Besteckelements darstellt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Im Folgenden wird zunächst auf 1
und 1A Bezug genommen, welche eine perspektivische Ansicht
einer Ausführungsform eines Hauptteils eines Werkzeugs der vorliegenden Erfindung
zeigen, wobei der Hauptteil 10 des Werkzeugs durch Schmieden und ganzheitliches
Formen eines Metallelements gebildet wird und ein Ende des Hauptteils
10 ein Nutzteil 11 aufweist, wobei ein Griff-Verbindungsteil
12 sich in eine Richtung weg von dem Nutzteil 11 erstreckt, eine
Öffnung 121 an einem äußeren Ende des Griff-Verbindungsteils
12 angeordnet ist und ein Befestigungsloch 122 nahe der Öffnung
121 angeordnet ist; hierbei wird der Griff 20 durch Spritzguss,
Strangpressen oder Schmelzen geformt. Bei dieser Ausführungsform ist der Griff-Verbindungsteil
12 in Form eines stumpfförmigen Hohlzylinders ausgebildet, dessen
eines Ende mit einer größeren Fläche die Öffnung 121
aufweist.
Gemäß 2 wird nach dem Stanzpressen
des Hauptteils 10 der Griff-Verbindungsteil 12 gleichzeitig geformt.
2 ist eine perspektivische Ansicht nach dem Zusammensetzen
des zusammengesetzten Besteckelements der vorliegenden Erfindung. Hierbei nimmt
die Öffnung 121 auf dem Griff-Verbindungsteil 12 des Hauptteils
10 des Werkzeugs einen Griff 20 auf, der einstückig ausgebildet
ist und sich nach oben in die gleiche Richtung erstreckt wie der Griff-Verbindungsteil
12. Der Griff 20 ist aus Kunststoff, Acryl, ABS (Acrylnitril-Butadien-Styren-Copolymer),
Glass oder Keramik hergestellt und im Inneren des Griff-Verbindungsteils
12 geformt und verbunden. Das einzuführende Ende des Griffs
20 ist in den Griff-Verbindungsteil 12 eingeführt, um die
Verbindungsstärke des Hauptteils 10 mit dem Griff 20 zu erhöhen.
3 ist ein die beiden Herstellungsschritte der vorliegenden
Erfindung darstellendes Flussdiagramm: In Schritt 1 wird der Hauptteil
10 des Werkzeugs durch Integralformung hergestellt, damit ein Ende des
Hauptteils 10 das Nutzteil 11 aufweisen kann, und damit der Griff-Verbindungsteil
12 geformt werden kann und sich in eine Richtung weg von dem Besteckelement
11 erstrecken kann, und um die Öffnung 121 auf einem äußeren
Ende des Griff-Verbindungsteils 12 anzuordnen. Schritt 2 formt den Griff
20 durch Spritzguss, Strangpressen sowie Schmelzen, damit der Griff fest
mit dem Inneren des Griff-Verbindungsteils 12 durch die Öffnung
121 verbunden ist sowie sich nach außen erstreckt, um den Griff
20 zum Halten durch eine Hand zu vervollständigen und integral mit
dem Hauptteil 10 des Geräts zu verbinden.
Der Hauptteil 10 des Werkzeugs kann gemäß dem jeweils
erforderlichen Verwendungszweck hergestellt werden, z.B.: die Zunge eines Löffels,
der Schaft mit einer Klinge für ein Messer, der Gabelteil einer Gabel und der
Öffnerteil eines Flaschenöffners. Ein derartiger integral geformter Hauptteil
10 des Werkzeugs sieht nicht nur gut aus, sondern erlaubt es durch das
integrale Verbinden mit dem Griff-Verbindungsteil 12 mit dem Griff
20 auch, den an dem Verbindungsbereich herkömmlichen Bestecks schwer
zu entfernenden Schmutz leicht zu entfernen. Da weiterhin der Griff 20
integral in dem Griff-Verbindungsteil 12 ausgebildet ist, kann der Verbindungsteil
kaum gelockert werden. Da der Hauptteil 10 zusätzlich einen hohlen
metallischen Aufbau aufweist sowie der Griff 20 aus einer anderen Materialart
hergestellt ist, sind die Herstellungskosten des Bestecks der vorliegenden Erfindung
niedriger und sie erreichen weiterhin eine höhere Akzeptanz auf dem Markt.
Die vorliegende Erfindung hat daher die folgenden Vorteile:
- 1. Der Hauptteil des Werkzeugs der vorliegenden Erfindung ist ein hohler metallischer
Aufbau, der die Produktionskosten senkt, was einen günstigeren Produktpreis
zur Folge hat, so dass das Produkt auf dem Markt eine höhere Akzeptanz erzielt.
- 2. Ein Teil des Hauptteils des Geräts der vorliegenden Erfindung ist ein
hohler, das Gewicht des Bestecks reduzierender Metallaufbau, um seine bessere Verwendung
durch Kinder und ältere Erwachsene zu ermöglichen, oder jegliche andere
Personen, die Probleme im Umgang mit Besteck haben.
- 3. Der Griff der vorliegenden Erfindung ist aus Kunststoff, Acryl, ABS, Glas
oder Keramik hergestellt, so dass das Besteck unterschiedliche Designs aufweist.
Durch das integrales Formen des Hauptteils erscheint das zusammengesetzte Besteck
eleganter und schöner und erhöht für den Benutzer das Gefühl
des Vergnügens und Wohlbefindens bei der Verwendung, und auch das gute Gefühl,
eine Mahlzeit einzunehmen.
- 4. Der Griff der vorliegenden Erfindung ist in dem Griff-Verbindungsteil verbunden,
so dass der Griff sich in den Griff-Verbindungsteil erstreckt, um mit Hilfe des
Befestigungslochs fixiert zu werden, wodurch die Stärke der Verbindungsfläche
des Hauptteils mit dem Griff erhöht werden kann, und die Stärke des gesamten
Besteckelements ist gut und es ist recht haltbar.
- 5. Der Griff der vorliegenden Erfindung ist in dem Griff-Verbindungsteil verbunden,
so dass der Griff in den Griff-Verbindungsteil hineinragt, um mit Hilfe des Befestigungslochs
fixiert zu werden, wodurch die Oberfläche des Verbindungsbereichs des Hauptteils
mit dem Griff glatt sein kann und leicht zu reinigen ist, wobei die Anforderungen
an Reinlichkeit und Sauberkeit erfüllen werden können.
Zusammenfassend kann die vorliegende Erfindung gemäß der
obigen Beschreibung sicherlich das erwartete Ziel erreichen, ein verbessertes zusammengesetztes
Besteckelement anzugeben.