Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine multifunktionelle Klimaanlage
bzw. eine Klimaanlage des Mehrfachtyps.
Hintergrund der verwandten Technik
Bei einer Klimaanlage handelt es sich generell um eine Vorrichtung
zum Kühlen oder Beheizen eines Raumes, wie beispielsweise eines Wohnraumes,
eines Restaurants oder eines Büros. Seit einiger Zeit wird unablässig
an der Entwicklung von Klimaanlagen des Mehrfachtyps gearbeitet (siehe zum Beispiel
EP-0421459-A), um einen Raum, der in mehrere Räume unterteilt ist, effektiver
zu kühlen oder zu beheizen.
Die Klimaanlage des Mehrfachtyps ist mit einer Außeneinheit und
mehreren Inneneinheiten versehen, die jeweils in einem Raum installiert sind und
mit der einen Außeneinheit verbunden sind. Die Klimaanlage des Mehrfachtyps
arbeitet entweder im Kühl- oder im Heizmodus, um einen Raum zu kühlen
oder zu beheizen.
Jedoch kann die Klimaanlage des Mehrfachtyps bei mehreren Räumen
in einem Fall, wo einige Räume beheizt werden müssen, während andere
Räume gekühlt werden müssen, diese Anforderung nicht richtig erfüllen,
da die Klimaanlage des Mehrfachtyps gleichmäßig im Kühlmodus oder
im Heizmodus arbeitet.
Beispielsweise gibt es in einem Gebäude Räume mit einem
Temperaturunterschied in Abhängigkeit von der Lage der Räume oder von
der Tageszeit. Das heißt, während in einem nordseitigen Teil gelegene
Räume des Gebäudes beheizt werden müssen, müssen Räume
in einem südseitigen Teil des Gebäudes gekühlt werden, was zu einer
Situation führt, an der zum Stand der Technik gehörende Klimaanlagen des
Mehrfachtyps, die nur in einem einzigen Modus arbeiten, scheitern müssen. Wenn
des Weiteren ein Gebäude mit einem Computerraum versehen ist, der nicht nur
im Sommer gekühlt werden muss, sondern auch im Winter, um das Problem der Wärmeentwicklung
im Zusammenhang mit der Computerausrüstung zu lösen, versagt eine Klimaanlage
des Mehrfachtyps nach dem Stand der Technik ebenfalls.
Schlussendlich machen die oben beschriebenen Anforderungen eine Klimaanlage
des Mehrfachtyps erforderlich, die in der Lage ist, die Räume gleichzeitig
und individuell zu klimatisieren. Das heißt, es muss eine Klimaanlage des Mehrfachtyps
entwickelt werden, die gleichzeitig kühlen und heizen kann, so dass die Inneneinheit
in einem Raum, der beheizt werden muss, im Heizmodus betrieben wird, während
gleichzeitig die Inneneinheit in einem Raum, der gekühlt werden muss, im Kühlmodus
betrieben wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung eine Klimaanlage
des Mehrfachtyps, mit der eines oder mehrere der Probleme, die sich aus den Beschränkungen
und Nachteilen des Standes der Technik ergeben, im Wesentlichen beseitigt werden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer
Klimaanlage des Mehrfachtyps, die gleichzeitig heizen und kühlen kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps mit mehreren Verteilern, wobei sich die Inneneinheiten
auf einfache Weise installieren lassen, die Leitungen, welche die Verteiler mit
den Inneneinheiten verbinden, kürzer gestaltet werden können und die Leitungsverbindung
zwischen den Verteilern und den Inneneinheiten vereinfacht wird, so dass die Inneneinheiten
eine einfache Leitungsverlegung aufweisen und ein verbessertes äußeres
Erscheinungsbild geboten wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps, wobei die Verteiler so ausgelegt sind, dass
Kältemittel von einem zum anderen strömen kann, um den Wirkungsgrad der
Klimatisierung zu verbessern.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der folgenden
Beschreibung dargelegt und ergeben sich zum Teil für den Durchschnittsfachmann
aus dem Studium des Folgenden oder lassen sich aus der praktischen Durchführung
der Erfindung erfahren. Die Aufgaben und sonstigen Vorteile der Erfindung werden
dank des Aufbaus realisiert und erlangt, der konkret in der schriftlichen Beschreibung
und in den Ansprüchen zum vorliegenden Text sowie in den Zeichnungen herausgestellt
ist.
Zum Erreichen dieser Aufgaben und sonstigen Vorteile, und gemäß
dem Zweck der vorliegenden Erfindung, wie sie im vorliegenden Text verkörpert
und allgemein beschrieben ist, enthält die Klimaanlage des Mehrfachtyps Folgendes:
eine Außeneinheit, die an einer Außenseite eines Raumes installiert ist
und Folgendes enthält: einen Kompressor und einen Außenwärmetauscher,
wobei Außenleitungen an den Kompressor und den Außenwärmetauscher
angeschlossen sind, um Durchflusswege zu bilden, sowie mehrere
Außenventile, die in den Außenleitungen montiert sind und dem Steuern
des Durchflusses von Kältemittel dienen, mehrere Inneneinheiten, die jeweils
in Räumen installiert sind, wobei jede einen Innenwärmetauscher und ein
elektronisches Expansionsventil enthält, und mehrere Verteiler, von denen jeder
Folgendes enthält: einen Gas-Flüssigkeit-Scheider zum Trennen von Kältemittel,
das von der Außeneinheit heranströmt, in ein Gaskältemittel und ein
Flüssigkältemittel, sowie Verteilerleitungen zum Leiten des Gas- oder
Flüssigkältemittels, das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider getrennt
wurde, zu den Inneneinheiten und zum Leiten des Kältemittels, das durch die
Inneneinheit geströmt ist, zurück zur Außeneinheit.
Die Außenleitungen enthalten Folgendes: eine Leitung, die einen
Auslass des Kompressors und einen Einlass des Gas-Flüssigkeit-Scheiders miteinander
verbindet, so dass ein Durchgang für einen Kältemittelfluss von dem Kompressor
zu dem Gas-Flüssigkeit-Scheider entsteht, und eine Leitung, die eine Verteilerleitung
und den Einlass des Kompressors miteinander verbindet, so dass ein Durchgang für
einen Kältemittelfluss von dem Verteiler zu dem Kompressor entsteht.
Die Außenventile enthalten Folgendes: ein erstes Vierwegventil,
das auf einer Auslassseite des Kompressors montiert ist, um die Außenleitungen
je nach den Betriebsbedingungen selektiv strömungsmäßig miteinander
zu verbinden, um einen Durchflussweg des Kältemittels zu dem bzw. von dem Kompressor
herzustellen, und ein zweites Vierwegventil, das auf einer Gas-Flüssigkeit-Scheider-Seite
montiert ist und entsprechend dem ersten Vierwegventil arbeitet, um die Außenleitungen
je nach den Betriebsbedingungen selektiv strömungsmäßig miteinander
zu verbinden, um einen Durchflussweg des Kältemittels zu dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
oder von der Verteilerleitung herzustellen.
Die Außenleitung, die zwischen dem zweiten Vierwegventil und
dem Gas-Flüssigkeit-Scheider angeschlossen ist, ist ein Hochdruckabschnitt,
durch den ausschließlich unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt,
und die Außenleitung, die zwischen der Verteilerleitung und dem zweiten Vierwegventil
angeschlossen ist, ist ein Niederdruckabschnitt, durch den ausschließlich unter
Niederdruck stehendes Kältemittel strömt.
Der Hochdruckabschnitt enthält Hochdruckabzweigleitungen, die
zu den Gas-Flüssigkeit-Scheidern abzweigen, und der Niederdruckabschnitt enthält
Niederdruckabzweigleitungen, die zu den Verteilerleitungen der Verteiler abzweigen.
Der Hochdruckabschnitt weist vorzugsweise einen Leitungsdurchmesser
auf, der kleiner ist als der Niederdruckabschnitt, um ungleichmäßige Durchflussmengen
zu verhindern, die durch einen Unterschied des spezifischen Volumens zwischen Hochdruckkältemittel
und Niederdruckkältemittel verursacht wird.
Die Verteilerleitungen enthalten Folgendes: eine Flüssigkältemittelleitung
zum Leiten von Flüssigkältemittel, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
abgeschieden wurde, eine Flüssigkältemittelabzweigleitung, die von der
Flüssigkältemittelleitung zu den elektronischen Expansionsventilen in
den Inneneinheiten abzweigt, eine Gaskältemittelleitung zum Leiten von Gaskältemittel,
das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern abgeschieden wurde, eine Gaskältemittelabzweigleitung,
die von der Gaskältemittelleitung zu den Innenwärmetauschern in den Inneneinheiten
abzweigt, und eine Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung, die von einem Vorderende
der Flüssigkältemittelleitung abzweigt, um Kältemittel, das in ausgewählten
Inneneinheiten einem Wärmetausch unterzogen wurde, je nach den Betriebsbedingungen
zurückzuleiten, eine Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitung, die von jeder
der Gaskältemittelabzweigleitungen abzweigt, um Kältemittel, das in ausgewählten
Inneneinheiten einem Wärmetausch unterzogen wurde, je nach den Betriebsbedingungen
zurückzuleiten, und eine Rücklaufleitung zum Zusammenführen der Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung
und der Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitung zu einer einzigen Leitung, die
an die Inneneinheit-Leitungen angeschlossen ist.
Die Gaskältemittelleitung und die Flüssigkältemittelleitung
sind im Interesse einer effizienten Leitungsverlegung vorzugsweise parallel zueinander
angeordnet. Die Außenleitungen enthalten Folgendes: eine Leitung, die einen
Auslass des Kompressors und einen Einlass des Gas-Flüssigkeit-Scheiders miteinander
verbindet, so dass ein Durchgang für einen Kältemittelfluss von dem Kompressor
zu dem Gas-Flüssigkeit-Scheider entsteht, und eine Leitung, welche die Rücklaufleitung
und den Einlass des Kompressors miteinander verbindet, so dass ein Durchgang für
einen Kältemittelfluss von dem Verteiler zu dem Kompressor entsteht.
Die Außenventile enthalten Folgendes: ein erstes Vierwegventil,
das auf einer Auslassseite des Kompressors montiert ist, um die Außenleitungen
selektiv miteinander zu verbinden, um einen Durchflussweg des Kältemittels
zu dem bzw. von dem Kompressor herzustellen, und ein zweites Vierwegventil, das
auf einer Gas-Flüssigkeit-Scheider-Seite montiert ist und entsprechend dem
ersten Vierwegventil arbeitet, um die Außenleitungen selektiv miteinander zu
verbinden, um einen Durchflussweg des Kältemittels zu der bzw. von der Rücklaufleitung
herzustellen.
Die Außenleitung, die zwischen dem zweiten Vierwegventil und
dem Gas-Flüssigkeit-Scheider angeschlossen ist, ist ein Hochdruckabschnitt,
durch den ausschließlich unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt,
und die Außenleitung, die zwischen der Verteilerleitung und dem zweiten Vierwegventil
angeschlossen ist, ist ein Niederdruckabschnitt, durch den ausschließlich unter
Niederdruck stehendes Kältemittel strömt.
Der Hochdruckabschnitt enthält Hochdruckabzweigleitungen, die
zu den Gas-Flüssigkeit-Scheidern abzweigen, und der Niederdruckabschnitt enthält
Niederdruckabzweigleitungen, die zu den Rücklaufleitungen der Verteiler abzweigen.
Der Hochdruckabschnitt weist einen Leitungsdurchmesser auf, der kleiner
ist als der Niederdruckabschnitt, um ungleichmäßige Durchflussmengen zu
verhindern, die durch einen Unterschied des spezifischen Volumens zwischen Hochdruckkältemittel
und Niederdruckkältemittel verursacht wird.
Der Verteiler enthält einen Ventilabschnitt zum Steuern des Kältemitteldurchflusses
in den Verteilerleitungen. Der Ventilabschnitt enthält Folgendes: ein erstes
elektronisches Expansionsventil, das zwischen dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
und der Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung montiert ist, um eine Öffnung
des Ventils je nach einem Betriebszustand zu steuern, ein zweites elektronisches
Expansionsventil, das in der Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung montiert ist,
um eine Öffnung des Ventils je nach einem Betriebszustand zu steuern, und mehrere
Steuerventile, die in den Gaskältemittelabzweigleitungen, den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
und der Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitung montiert sind.
In diesem Fall ist das Steuerventil vorzugsweise ein Zweiwegventil,
das je nach Betriebszustand selektiv ein- oder ausgeschaltet wird.
Die Verteilerleitung enthält des Weiteren einen Ausgleichsleitungsabschnitt,
der zwischen den Verteilern angeschlossen ist und einer gleichmäßigen
Zufuhr von Kältemittel zu den Verteilern dient. Der Ausgleichsleitungsabschnitt
enthält Folgendes: eine Gaskältemittelausgleichsleitung für eine
gleichmäßige Zufuhr von Gaskältemittel, das in die Gas-Flüssigkeit-Scheider
eingeleitet wird, zu den Verteilern, und eine Flüssigkältemittelausgleichsleitung
für eine gleichmäßige Zufuhr von Flüssigkältemittel, das
in die Gas-Flüssigkeit-Scheider eingeleitet wird, zu den Verteilern.
Die Gaskältemittelausgleichsleitung ist mit der Gaskältemittelleitung
der Verteiler verbunden, und die Flüssigkältemittelausgleichsleitung ist
mit der Flüssigkältemittelleitung der Verteiler verbunden. Die Flüssigkältemittelausgleichsleitung
weist einen Leitungsdurchmesser auf, der kleiner ist als die Gaskältemittelausgleichsleitung,
um ungleichmäßige Durchflussmengen zu verhindern, die durch einen Unterschied
des spezifischen Volumens zwischen Hochdruckkältemittel und Niederdruckkältemittel
verursacht wird.
Es versteht sich, dass sowohl die obige Beschreibung als auch die
folgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung beispielhaft und veranschaulichend
sind und der weiterführenden Erläuterung der Erfindung in der beanspruchten
Form dienen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die begleitenden Zeichnungen, die einem besseren Verständnis
der Erfindung dienen sollen und in diese Anmeldung aufgenommen sind und einen Bestandteil
von ihr bilden, veranschaulichen eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung
und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung der Prinzipien der
Erfindung. In den Zeichnungen ist Folgendes zu sehen:
1 veranschaulicht ein System einer Klimaanlage des
Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
2 veranschaulicht ein System, das wesentliche Teile
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt.
3A veranschaulicht ein System, das einen Betriebszustand
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps ausschließlich
kühlt.
3B veranschaulicht ein System, das einen Betriebszustand
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps ausschließlich
heizt.
4A veranschaulicht ein System, das einen Betriebszustand
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps überwiegend
kühlt.
4B veranschaulicht ein System, das einen Betriebszustand
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps überwiegend
heizt.
5A veranschaulicht ein System, das einen
Betriebszustand einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des
Mehrfachtyps kühlt oder überwiegend kühlt.
5B veranschaulicht ein System, das einen Betriebszustand
einer Klimaanlage des Mehrfachtyps gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps heizt oder
überwiegend heizt.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Es wird nun näher auf die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eingegangen, von denen Beispiele in den begleitenden
Zeichnungen veranschaulicht sind. Bei der Beschreibung der vorliegenden Erfindung
erhalten gleiche Teile die gleichen Bezeichnungen und Bezugssymbole, und auf ihre
wiederholte Beschreibung wird verzichtet.
Bei der Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
wird angenommen, dass eine Klimaanlage des Mehrfachtyps zwei Verteiler und vier
Inneneinheiten enthält. Natürlich können die Anzahl der Verteiler
und der Inneneinheiten je nach der Betriebsumgebung und den Betriebsbedingungen
variieren.
Wenden wir uns 1 zu. Die Klimaanlage
des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung enthält eine Außeneinheit
A, Verteiler B1 und B2 sowie Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4.
Die Außeneinheit A enthält einen Kompressor 1 und
einen Außenwärmetauscher 2, die beide außerhalb eines Raumes
installiert sind. Der Kompressor 1 und der Außenwärmetauscher
2 sind über Außeneinheit-Leitungen miteinander verbunden. In
den Außeneinheit-Leitungen sind mehrere Ventile 4a und 4b
zum Steuern des Kältemittelflusses angeordnet.
Die Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4 in den Räumen enthalten
Innenwärmetauscher 62a, 62b, 162a bzw.
162b und elektronische Expansionsventile 61a, 61b,
161a bzw. 161b.
Die Verteiler B1 und B2 enthalten Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 zum Trennen von Kältemittel, das von der Außeneinheit
A heranströmt, in Gaskältemittel und Flüssigkältemittel sowie
Verteilerleitungen zum Leiten von Gaskältemittel und Flüssigkältemittel.
Die Verteilerleitungen leiten das Kältemittel, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 getrennt wurde, zu den Inneneinheiten C1, C2, C3 und
C4 und das Kältemittel, das durch die Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4 geströmt
ist, zu der Außeneinheit A.
Die Außeneinheit A, die Verteiler B1 und B2 und die Inneneinheiten
C1, C2, C3 und C4 werden eingehender beschrieben.
Die Außeneinheit A enthält eine Leitung, die einen Auslass
des Kompressors 1 und Einlässe der Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 miteinander verbindet, um einen Durchflussweg des Kältemittels
von dem Kompressor 1 zu den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10
und 100 herzustellen, und eine Leitung, die eine Leitung der Verteiler
B1 und B2 und den Einlass des Kompressors 1 miteinander verbindet, um einen
Durchflussweg des Kältemittels von den Verteilern B1 und B2 zu dem Kompressor
1 herzustellen.
In der Inneneinheit gibt es ein erstes Vierwegventil 4a und
ein zweites Vierwegventil 4b zum Steuern des Kältemittelflusses. Das
erste Vierwegventil 4a verbindet die Außeneinheit-Leitungen selektiv
auf einer Auslassseite des Kompressors 1 miteinander, um Durchflusswege
des Kältemittels zu dem bzw. von dem Kompressor 1 herzustellen. Das
zweite Vierwegventil 4b wird entsprechend dem ersten Vierwegventil
4a betrieben, um die Außeneinheit-Verbindungsleitungen selektiv auf
einer Seite der Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und 100 miteinander
zu verbinden, um Durchflusswege des Kältemittels zu den bzw. von den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 herzustellen.
Genauer gesagt, sind das erste Vierwegventil 4a und das zweite
Vierwegventil 4b mit vier Leitungen in der Inneneinheit verbunden. Das
heißt, das erste Vierwegventil 4a ist mit Leitungen verbunden, die
jeweils den Auslass des Kompressors und das erste Vierwegventil 4a, das
erste Vierwegventil 4a und den Außenwärmetauscher 2,
das erste Vierwegventil 4a und den Einlass des Kompressors 1 und
das erste Vierwegventil 4a und das zweite Vierwegventil 4b miteinander
verbinden.
Das zweite Vierwegventil 4b ist mit vier Leitungen verbunden,
die jeweils den Außenwärmetauscher 2 und das zweite Vierwegventil
4b, das zweite Vierwegventil 4b und den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100, eine Verteilerleitung und das zweite Vierwegventil
4b und das zweite Vierwegventil 4b und das erste Vierwegventil
4a miteinander verbinden.
Das erste und das zweite Vierwegventil 4a bzw.
4b, die mit Leitungen verbunden sind, verbinden somit jeweilige Leitungen
selektiv je nach den Betriebsbedingungen, um Durchflusswege des Kältemittels
herzustellen.
Wenn beispielsweise die Klimaanlage des Mehrfachtyps in einem Kühlmodus
betrieben wird, so strömt das Kältemittel von dem Kompressor
1 zu den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und 100 durch
Leitungen, die den Auslass des Kompressors 1 und das erste Vierwegventil
4a, das erste Vierwegventil 4a und den Außenwärmetauscher
2, den Außenwärmetauscher 2 und das zweite Vierwegventil
4b und das zweite Vierwegventil 4b und den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 miteinander verbinden. Das Kältemittel von der
Verteilerleitung zu dem Kompressor 1 strömt durch Leitungen, die die
Verteilerleitung und das zweite Vierwegventil 4b, das zweite Vierwegventil
4b und das erste Vierwegventil 4a und das erste Vierwegventil
4a und den Einlass des Kompressors 1 miteinander verbinden.
Wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps in einem Heizmodus betrieben
wird, so wird der Durchflussweg des Kältemittels geändert. Die Änderung
des Durchflussweges des Kältemittels wird später noch näher beschrieben.
Es ist bevorzugt, dass eine Leitung der Außeneinheit, die das
zweite Vierwegventil 4b und den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 miteinander verbindet, als ein Hochdruckabschnitt HP
bezeichnet wird, in dem ausschließlich unter Hochdruck stehendes Kältemittel
durch Steuern des ersten und des zweiten Vierwegventils 4a bzw.
4b fließt. Es ist des Weiteren bevorzugt, dass eine Leitung der Außeneinheit,
die das zweite Vierwegventil 4b und die Verteiler miteinander verbindet,
als ein Niederdruckabschnitt LP bezeichnet wird, in dem ausschließlich unter
Niederdruck stehendes Kältemittel fließt.
Der Hochdruckabschnitt HP enthält Hochdruckabzweigleitungen
7, die zu den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und
100 abzweigen, und der Niederdruckabschnitt LP enthält Niederdruckabzweigleitungen
8, die zu den Verteilerleitungen abzweigen.
Der Hochdruckabschnitt HP weist vorzugsweise einen Leitungsdurchmesser
auf, der kleiner ist als der Niederdruckabschnitt LP, um eine ungleichmäßige
Durchflussmenge des Kältemittels zu verhindern, die durch einen Unterschied
des spezifischen Volumens zwischen dem Hochdruckkältemittel und dem Niederdruckkältemittel
verursacht wird. Das heißt, weil das Hochdruckkältemittel ein kleineres
spezifisches Volumen hat als das Niederdruckkältemittel, hat das Hochdruckkältemittel
bei gleichem Leitungsdurchmesser eine höhere Strömungsrate als das Niederdruckkältemittel.
Wenn also der Leitungsdurchmesser des Hochdruckabschnitts HP kleiner ausgelegt wird
als der Durchmesser des Niederdruckabschnitts LP, um die Durchflussmengen des Kältemittels
in dem jeweiligen Abschnitt aneinander anzugleichen, so wird der Klimatisierungswirkungsgrad
der Klimaanlage verbessert.
Als nächstes sind, was die Verteiler B1 und B2 anbelangt, die
Verteiler B1 und B2 zwischen der Außeneinheit A und den mehreren Inneneinheiten
C1, C2, C3 und C4 angeordnet. Es sind vorzugsweise wenigstens zwei Verteiler B1
und B2 vorhanden, um ein einfaches Leiten des Kältemittels zu den mehreren
Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4 entsprechend den Betriebsbedingungen zu ermöglichen
und um eine gewisse Freiheit bei der Installation entsprechend den Installationspositionen
der Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4 zu haben. Die Verteiler B1 und B2 enthalten
also die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und 100 und die Verteilerleitungen.
Zu den Verteilerleitungen gehören die Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123, die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b, die Gaskältemittelleitungen
21 und 121, die Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b, die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen
26 und 126, die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen
25a, 25b, 125a und 125b und die Rücklaufleitungen
27 und 127.
Die Flüssigkältemittelleitungen 23 und
123 leiten Flüssigkältemittel, das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 abgetrennt wurde, und die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b zweigen von den Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123 ab und sind mit den elektronischen Expansionsventilen
61a, 61b, 161a und 161b in den Inneneinheiten
und den Inneneinheitwärmetauschern 62a, 62b, 162a
und 162b verbunden. Die Gaskältemittelleitungen 21 und
121 leiten Gaskältemittel, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 abgetrennt wurde, und die Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b zweigen von den Gaskältemittelleitungen
21 und 121 ab und sind mit den Innenwärmetauschern
62a, 62b, 162a und 162b verbunden.
Die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen 26 und
126 zweigen von vorderen Seiten (Abschnitten, bevor das Kältemittel
die Flüssigkältemittelabzweigleitungen erreicht) der Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123 ab, um Kältemittel, das in ausgewählten Inneneinheiten
einem Wärmetausch unterzogen wurde, je nach den Betriebsbedingungen zurückzuleiten.
Die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 25a, 25b,
125a und 125b zweigen von den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b ab, um Kältemittel,
das in ausgewählten Inneneinheiten einem Wärmetausch unterzogen wurde,
je nach den Betriebsbedingungen zurückzuleiten.
Die Rücklaufleitungen 27 und 127 führen
die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 25a, 25b,
125a und 125b und die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen
26 und 126 zu einer einzigen zusammen und sind mit den Außeneinheit-Leitungen
verbunden. Die Rücklaufleitungen 27 und 127 sind mit den
Niederdruckabzweigleitungen 8 verbunden.
Die Gaskältemittelabzweigleitungen 22a, 22b,
122a und 122b und die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b verlaufen vorzugsweise
parallel zueinander, um sie in einem einzelnen (nicht gezeigten) Leitungskanal zu
verlegen, wodurch die Effizienz und das Erscheinungsbild verbessert werden. Wenn
darüber hinaus die Gaskältemittelabzweigleitungen 22a,
22b, 122a und 122b und die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b gleich zu Beginn während
der Herstellung gemeinsam in einem Leitungskanal untergebracht werden, so wird die
Effizienz der Leitungsverlegung noch weiter verbessert.
Die Verteiler B1 und B2 enthalten des Weiteren einen Ventilabschnitt
zum Steuern des Kältemittelflusses entlang den Verteilerleitungen zum Leiten
des Kältemittels ausschließlich zu ausgewählten Inneneinheiten entsprechend
den Betriebsbedingungen.
Genauer gesagt, enthält der Ventilabschnitt erste und zweite
Expansionsventile 31, 131, 32 und 132 und mehrere
Steuerventile 33a, 33b, 34a, 34b,
35a, 35b, 133a, 133b, 134a,
134b, 135a und 135b.
Die ersten elektronischen Expansionsventile 31 und
131 sind zwischen den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und
100 und den Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen 26 und
126 angeordnet, um ein Öffnen entsprechend den Betriebsbedingungen
zu regeln. Die zweiten elektronischen Expansionsventile 32 und
132 sind in den Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen 26 und
126 angeordnet, um ein Öffnen entsprechend den Betriebsbedingungen
zu regeln.
Die Steuerventile 33a, 33b, 34a,
34b, 35a, 35b, 133a, 133b,
134a, 134b, 135a und 135b sind in den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b, den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b und den Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen
25a, 25b, 125a und 125b angeordnet. Bei den
Steuerventilen 33a, 33b, 34a, 34b,
35a, 35b, 133a, 133b, 134a,
134b, 135a und 135b handelt es sich vorzugsweise um Zweiwegventile,
die jeweils wahlweise ein- und ausgeschaltet werden können.
Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 25a,
25b, 125a und 125b zweigen von den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b zwischen den Innenwärmetauschern
62a, 62b, 162a bzw. 162b und den Steuerventilen
33a, 33b, 133a und 133b ab.
Zu den Verteilerleitungen können des weiteren Ausgleichsleitungen
E gehören, die die Verteiler B1 und B2 verbinden, um eine gleichmäßige
Kältemittelzufuhr zu den Verteilern B1 und B2 zu ermöglichen, weil es
wahrscheinlich ist, das bei Vorhandensein mehrerer Verteiler die Kältemittelzufuhr
nicht gleichmäßig ist. Darum sind die Ausgleichsleitungen E vorhanden,
um eine gleichmäßige Kältemittelzufuhr zu den Verteilern B1 und B2
zu ermöglichen, um ein Akkumulieren des Kältemittels in einem der Verteiler
B1 oder B2 zu verhindern und den Wirkungsgrad der Klimatisierung zu verbessern.
Die Ausgleichsleitungen E enthalten vorzugsweise eine Gaskältemittelausgleichsleitung
EG und eine Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL. Die Gaskältemittelausgleichsleitung
EG leitet das Gaskältemittel von den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 in gleichen Teilen zu den Verteilern B1 und B2, und
die Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL leitet das Flüssigkältemittel
von den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und 100 zu den Verteilern
B1 und B2. Die Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL verbinden die Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123, und die Gaskältemittelausgleichsleitung EG verbindet
die Gaskältemittelleitungen 21 und 121.
Die Flüssigkältemittelabzweigleitung EL für den Durchfluss
von Hochdruckflüssigkältemittel hat einen Durchmesser, der kleiner ist
als die Gaskältemittelausgleichsleitung EG, um ein Ungleichgewicht des Kältemittelflusses
infolge eines Unterschieds beim spezifischen Volumen des Hochdruckkältemittels
und des Niederdruckkältemittels zu verhindern.
Schließlich sind, was die Inneneinheiten C1, C2, C3 und C4 anbelangt,
die Innenwärmetauscher 62a, 62b, 162a bzw.
162b mit den Verteilerleitungen verbunden. Die Innenwärmetauscher
62a, 62b, 162a bzw. 162b sind mit den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b und den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b in den Verteilerleitungen
verbunden, und die elektronischen Expansionsventile 61a, 61b,
161a und 161b sind in den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b angeordnet.
Die Beschreibung bis zu dieser Stelle gründet sich auf die Annahme,
dass die Anzahl der Inneneinheiten vier ist. Es können jedoch, wie in
2 gezeigt, vier Verteiler jedem der Verteiler B1 und
B2 zugeordnet sein, so dass insgesamt acht Inneneinheiten C1, C2, C3, C4, C5, C6,
C7 und C8 in der Klimaanlage des Mehrfachtyps enthalten sind.
Der Betrieb und der Kältemittelfluss der Klimaanlage des Mehrfachtyps
der vorliegenden Erfindung wird anhand der 3A–5B
beschrieben. Es wird angenommen, dass sich drei Inneneinheiten in einem Kühlmodus
befinden und dass sich eine Inneneinheit in einem Heizmodus befindet, wenn die Klimaanlage
der vorliegenden Erfindung in einem Kühl-Hauptmodus arbeitet,
wobei sie die Räume überwiegend kühlt. Andererseits wird angenommen,
dass sich drei Inneneinheiten in einem Heizmodus befinden und dass sich eine Inneneinheit
in einem Kühlmodus befindet, wenn die Klimaanlage der vorliegenden Erfindung
in einem Heiz-Hauptmodus arbeitet, wobei sie die Räume überwiegend heizt.
Es wird des Weiteren angenommen, dass die Inneneinheiten C1 und C2,
die mit dem Verteiler B1 verbunden sind, in einem Heizmodus, und dass die Inneneinheiten
C3 und C4, die mit dem Verteiler B2 verbunden sind, im einem Kühlmodus in einem
gruppierten Betrieb der Klimaanlage des Mehrfachtyps arbeiten. Während des
Gruppenbetriebes befinden sich die Inneneinheiten, die mit einem Verteiler verbunden
sind, im selben Modus. Wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps nur kühlt oder
heizt, so kühlen natürlich alle Inneneinheiten ausschließlich –
bzw. heizen alle Inneneinheiten ausschließlich – die Räume.
Wenn die Klimaanlage des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung die
Räume ausschließlich kühlt, wie in Fig. gezeigt, so wird das Gaskältemittel
vom Kompressor 1 durch das erste Vierwegventil 4a in den Außenwärmetauscher
2 eingeleitet und darin kondensiert.
Dann wird das im Außenwärmetauscher 2 kondensierte
Kältemittel durch das zweite Vierwegventil 4b in den Hochdruckabschnitt
HP eingeleitet. Das in den Hochdruckabschnitt HP eingeleitete Kältemittel wird
entlang den Hochdruckabzweigleitungen 7 in die Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 eingeleitet.
Das in die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und
100 eingeleitete Hochdruckflüssigkältemittel wird in die Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123 eingeleitet, strömt durch die ersten elektronischen
Expansionsventile 31 und 131, die vollständig geöffnet
sind, und wird zu den Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a,
24b, 124a und 124b abgezweigt.
Ein Teil des Kältemittels, das nach dem Abzweigen übrig
bleibt, strömt entlang der Flüssigkältemittelausgleichsleitung EG,
die mit den Flüssigkältemittelleitungen 23 und 123 verbunden
ist, vor und zurück, wodurch das Kältemittel gleichmäßig zu
dem ersten und dem zweiten Verteiler B1 bzw. B2 verteilt wird.
Danach dehnt sich das Flüssigkältemittel durch die elektronischen
Expansionsventile 61a, 61b, 161a bzw. 161b aus
und verdampft durch die Innenwärmetauscher 62a, 62b,
162a bzw. 162b und kühlt die Räume. In diesem Fall verwandelt
sich das Flüssigkältemittel in Gaskältemittel, wenn das Kältemittel
durch die Innenwärmetauscher 24a, 24b, 124a und
124b strömt.
Das Gaskältemittel, das durch die Inneneinheiten 24a,
24b, 124a und 124b geströmt ist, strömt entlang
den Gaskältemittelabzweigleitungen 22 und 122. Dann wird,
weil sich die Steuerventile 33a, 133a in der geschlossenen Stellung
befinden, das Kältemittel über die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen
25a, 25b, 125a und 125b in die Rücklaufleitungen
27 und 127 eingeleitet. Das in die Rücklaufleitungen
27 und 127 eingeleitete Kältemittel wird über das zweite
Vierwegventil 4b und das erste Vierwegventil 4a in den Kompressor
1 gesaugt.
Wenden wir uns 3B zu. Wenn die Klimaanlage
des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung die Räume ausschließlich beheizt,
so wird das Gaskältemittel vom Kompressor 1 über das erste Vierwegventil
4b zu dem zweiten Vierwegventil 4b geleitet. Dann strömt
das Gaskältemittel über das zweite Vierwegventil 4b durch den
Hochdruckabschnitt HP und wird über die Hochdruckabzweigleitungen
7 in die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und 100 eingeleitet.
Somit wird, anders als beim Kühlen, das Gaskältemittel vom Kompressor
1 in das zweite Vierwegventil 4b in einem Hochdruckzustand eingeleitet,
ohne durch den Außenwärmetauscher 2 zu strömen. Es ist klar,
dass der Kältemittelströmungsweg zur Außeneinheit ein anderer ist,
wenn der Betrieb des ersten und des zweiten Vierwegventils 4a bzw.
4b ein anderer ist.
Das in die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und
100 eingeleitete Hochdruck-Gaskältemittel strömt in die Gaskältemittelleitungen
21 und 121 und wird in die Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b, 122a und 122b abgezweigt. In diesem
Fall fließt ein Teil des Kältemittels, das nach dem Abzweigen übrig
bleibt, entlang der Gaskältemittelausgleichsleitung EG, die mit der Gaskältemittelausgleichsleitung
EG verbunden ist, vor und zurück, wodurch das Kältemittel zu gleichen
Teilen zu dem ersten und dem zweiten Verteiler B1 bzw. B2 verteilt wird.
Danach wird das Gaskältemittel kondensiert und erwärmt die
Räume, wenn das Gaskältemittel durch die Innenwärmetauscher
62 und 162 strömt. Das Gaskältemittel wird in ein Flüssigkältemittel
verwandelt, wenn das Gaskältemittel durch die Innenwärmetauscher
62a, 62b, 162a bzw. 162b strömt.
Das durch die Innenwärmetauscher 24a, 24b,
124a und 124b geleitete Gaskältemittel fließt der Reihe
nach durch die elektronischen Expansionsventile 61a, 61b,
161a und 161b in den Inneneinheiten, die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b, 124a und 124b und die Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123. Dann wird das Kältemittel in die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen
26 und 126 eingeleitet, wenn die ersten elektronischen Expansionsventile
31 und 132 in einer geschlossenen Stellung sind,
und wird durch die zweiten elektronischen Expansionsventile 32 und
132 ausgedehnt. Das ausgedehnte Kältemittel strömt durch die
Rücklaufleitungen 27 und 127 und die Niederdruckabzweigleitung
8 zu dem zweiten Vierwegventil 4b.
Dann wird das in das zweite Vierwegventil 4b eingeleitete
Kältemittel verdampft, wenn das Kältemittel durch den Außenwärmetauscher
2 strömt, und in das erste Vierwegventil 4a eingeleitet.
Dann wird das Kältemittel über das erste Vierwegventil 4a in
den Kompressor 1 gesaugt.
Wenden wir uns 4A zu. Wenn die Klimaanlage
des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung in einem Kühl-Hauptmodus arbeitet,
so wird das Gaskältemittel vom Kompressor über das erste Vierwegventil
in den Außenwärmetauscher 2 eingeleitet, und ein Teil des Kältemittels
wird kondensiert. Darum wird aus dem Kältemittel, das durch den Außenwärmetauscher
2 geströmt ist, ein Zweiphasen-Kältemittel, in dem ein Gaskältemittel
und ein Flüssigkältemittel vermischt sind.
Dann wird das Zweiphasen-Kältemittel über die Hochdruckabzweigleitung
in dem Hochdruckabschnitt HP über das zweite Vierwegventil 4b in die
Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und 100 eingeleitet.
Das unter Hochdruck stehende Zweiphasen-Kältemittel wird durch
die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und 100 in Flüssigkältemittel
und Gaskältemittel getrennt. Das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 abgetrennte Flüssigkältemittel wird in die
Flüssigkältemittelleitungen 23 und 123 eingeleitet und
zu ausgewählten Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a,
24b, 124a und 124b abgezweigt.
Dann wird das Flüssigkältemittel durch die elektronischen
Expansionsventile 61a, 161a und 161b ausgedehnt und durch
die Innenwärmetauscher 62a, 162a, 162b verdampft
und kühlt die Räume.
Andererseits wird das Gaskältemittel, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 abgetrennt wurde, in die Gaskältemittelleitungen
21 und 121 in den Verteilern B1 bzw. B2 eingeleitet. Das in die
Gaskältemittelleitung 121 des Verteilers B2 eingeleitete Gaskältemittel
wird über die Gaskältemittelausgleichsleitung EL in die Gaskältemittelleitung
des Verteilers B1 eingeleitet. Darum wird das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 abgetrennte Gaskältemittel vollständig in
die Gaskältemittelleitung 21 eingeleitet.
Dann wird das Gaskältemittel über die Gaskältemittelleitung
21 in ausgewählte Gaskältemittelabzweigleitungen 22b
eingeleitet und beheizt Räume, wenn das Kältemittel durch die Innenwärmetauscher
62b strömt. Das Kältemittel, das durch die Innenwärmetauscher
geströmt ist, strömt über das geöffnete elektronische Expansionsventil
61b der Inneneinheit C2 und die Flüssigkältemittelabzweigleitung
24b mit den Flüssigkältemittelleitungen 23 und
123 zusammen.
Schließlich, nachdem das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 abgetrennte Gaskältemittel die Räume beheizt,
kühlt das Gaskältemittel auch die Räume zusammen mit dem Flüssigkältemittel,
das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und 100 abgetrennt
wurde.
Die Flüssigkältemittelleitung 23 des Verteilers
B1 und die Flüssigkältemittelleitung 123 des Verteilers B2 sind
über die Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL miteinander verbunden.
Die Gaskältemittelleitung 21 des Verteilers B1 und die Gaskältemittelleitung
121 des Verteilers B2 sind über die Gaskältemittelausgleichsleitung
EG miteinander verbunden. Dementsprechend können das Gaskältemittel und
das Flüssigkältemittel frei zwischen den Verteilern B1 und B2 fließen,
wodurch ein Akkumulieren des Kältemittels in einem der Verteiler B1 und B2
verhindert wird.
Das Flüssigkältemittel wird aufgrund eines Druckunterschieds
nur in ausgewählte Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a,
124a und 124b eingeleitet. Genauer gesagt, wird es so gesteuert,
dass ein Druck des Kältemittels von der Flüssigkältemittelabzweigleitung
24b höher ist als ein Druck des Kältemittels, das in die Flüssigkältemittelabzweigleitung
24a eingeleitet wird. Darum wird das Flüssigkältemittel nur in
die ausgewählten Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a,
124a und 124b eingeleitet.
Dann bewegt sich das Kältemittel, das verdampft wurde, als es
durch die Innenwärmetauscher 62a, 162a und 162b
strömte, durch die Gaskältemittelabzweigleitungen 22a,
122a und 122b, bis das Kältemittel an den Steuerventilen
33a, 133a und 133b blockiert wird, wenn das Kältemittel
in die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 25a, 125a
und 125b eingeleitet wird. Dann wird das Kältemittel über das
zweite Vierwegventil 4b und das erste Vierwegventil 4a in den
Kompressor 1 eingeleitet.
Wenden wir uns 4B zu. Wenn die Klimaanlage
des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung in einem Kühl-Hauptmodus betrieben
wird, so wird das Gaskältemittel vom Kompressor 1 in einem Hochdruckzustand
über das erste Vierwegventil 4a zu dem zweiten Vierwegventil
4b geleitet, ohne den Außenwärmetauscher 2 zu passieren.
Dann wird das zu dem zweiten Vierwegventil 4b geleitete Gaskältemittel
über die Hochdruckabzweigleitung 7 in dem Hochdruckabschnitt HP über das
zweite Vierwegventil 4b in das Gas-Flüssig-Kältemittel
10 und 100 eingeleitet.
Das in die Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und
100 eingeleitete Hochdruck-Gaskältemittel wird in die Gaskältemittelleitungen
21 und 121 eingeleitet und zu ausgewählten Gaskältemittelabzweigleitungen
22a, 22b und 122a abgezweigt. Dann wird das Kältemittel
kondensiert, wenn es durch die Innenwärmetauscher 62a, 62b
und 162a strömt, um die Räume zu beheizen.
Dann wird das kondensierte Kältemittel über die geöffneten
elektronischen Expansionsventile 61a, 61b und 161a in
den Inneneinheiten C1, C2 und C3 in die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b und 124a eingeleitet. In diesem Fall wird ein
Teil des Kältemittels in die Flüssigkältemittelleitungen
23 und 123 und die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitungen
26 und 126 eingeleitet, dehnt sich in den zweiten elektronischen
Ventilen 32 und 132 aus und wird in die Rücklaufleitungen
27 und 127 und die Niederdruckabzweigleitung 8 in dem
Niederdruckabschnitt LP eingeleitet.
Gleichzeitig wird ein verbliebener Teil des kondensierten Kältemittels
in die ausgewählte Flüssigkältemittelabzweigleitung 124b
eingeleitet, dehnt sich durch die elektronischen Expansionsventile 161b
der Inneneinheit C4 aus und verdampft, wenn das Kältemittel durch den Inneneinheit-Wärmetauscher
162b strömt, um Räume zu kühlen, die der Kühlung bedürfen.
Das Kältemittel, das durch den Wärmetauscher 162b geströmt
ist, bewegt sich durch die Gaskältemittelabzweigleitung 122b, bis
es durch das Steuerventil 133b blockiert wird, wenn das Kältemittel
über die Rücklaufabzweigleitung 125b in die Niederdruckabzweigleitung
8 eingeleitet wird. Danach wird das Kältemittel über die Rücklaufleitung
127 in die Niederdruckabzweigleitung 8 eingeleitet.
Die Flüssigkältemittelleitung 23 des Verteilers
B1 und die Flüssigkältemittelleitung 123 des Verteilers B2 sind
über die Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL miteinander verbunden,
und die Gaskältemittelleitung 21 des Verteilers B1 und die Gaskältemittelleitung
121 des Verteilers B2 sind über die Gaskältemittelausgleichsleitung
EG miteinander verbunden. Dementsprechend können das Gaskältemittel und
das Flüssigkältemittel frei zwischen den Verteilern B1 und B2 fließen,
wodurch ein Akkumulieren des Kältemittels in einem der Verteiler B1 und B2
verhindert wird.
Das kondensierte Kältemittel wird aufgrund eines Druckunterschieds
in keine einzige der Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a,
24b und 124a auf einer Seite, die beheizt werden muss, eingeleitet,
sondern in die Flüssigkältemittelabzweigleitung 124b auf einer
Seite, die gekühlt werden muss. Das heißt, ein Druck des Kältemittels
von den Inneneinheiten C1, C2 und C3, welche die Räume beheizen, zu den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a, 24b und 124a ist höher als ein Druck des Kältemittels,
das über die Flüssigkältemittelabzweigleitung 124b zu der
Inneneinheit fließt, die den Raum kühlt.
Andererseits wird das Kältemittel, das in die Niederdruckabzweigleitung
8 eingeleitet wurde, über das zweite Vierwegventil 4b zu
dem Außenwärmetauscher 2 geleitet. Dann wird das Kältemittel
im Außenwärmetauscher verdampft und über das erste Vierwegventil
4a in den Kompressor 1 gesaugt.
Abschließend wird der Gruppenbetrieb der Klimaanlage des Mehrfachtyps
der vorliegenden Erfindung besprochen, und zwar zuerst ein Fall des Gruppenbetrieb
der Klimaanlage des Mehrfachtyps, wo das erste und das zweite Vierwegventil
4a bzw. 4b der Außeneinheit A genauso arbeiten wie in dem
zuvor beschriebenen Kühl- oder Kühl-Hauptmodus.
Wenden wir uns 5A zu. Das Gaskältemittel
vom Kompressor 1 wird über das erste Vierwegventil 4a in
den Außenwärmetauscher 2 eingeleitet, und ein Teil des Kältemittels
wird kondensiert, wodurch ein Zweiphasen-Kältemittel entsteht. Dann wird das
Zweiphasen-Kältemittel über die Hochdruckabzweigleitung 7 in
dem Hochdruckabschnitt HP durch das zweite Vierwegventil 4b in die Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 eingeleitet.
Das unter Hochdruck stehende, in die Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 eingeleitete Zweiphasen-Kältemittel wird in Flüssigkältemittel
und Gaskältemittel aufgetrennt. Als erstes wird das Flüssigkältemittel,
das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider 100 in dem Verteiler B2 abgetrennt
wurde, über das geöffnete elektronische Expansionsventil 31 in
die Flüssigkältemittelleitung 123 eingeleitet und zu den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
124a und 124b abgezweigt. Danach dehnt sich das abgezweigte Flüssigkältemittel
durch die elektronischen Expansionsventile 161a und 161b in den
Inneneinheiten aus und verdampft durch die Innenwärmetauscher 162a
und 162b und kühlt die Räume. Das Kältemittel, das durch
die Innenwärmetauscher 162a und 162b geströmt ist, bewegt
sich durch die Gaskältemittelabzweigleitungen 122a und 122b,
bis es durch die Steuerventile 133a und 133b blockiert wird, wenn
das Kältemittel der Reihe nach durch die Rücklaufabzweigleitungen
125a und 125b und die Rücklaufleitungen 127 in die
Niederdruckabzweigleitungen 8 eingeleitet wird.
Das Flüssigkältemittel, das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 in dem Verteiler B1 abgetrennt wurde, wird in die Flüssigkältemittelleitung
23 eingeleitet, dehnt sich durch das erste elektronische Expansionsventil
31 aus und wird in die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung
26 eingeleitet. Dann dehnt sich das Kältemittel in dem zweiten elektronischen
Expansionsventil 32 aus und wird über die Rücklaufleitung
27 in die Niederdruckabzweigleitungen 8 eingeleitet.
Das in den Gas-Flüssigkeit-Scheidern 10 und
100 abgetrennte Gaskältemittel wird in die Gaskältemittelleitungen
21 und 121 eingeleitet. In diesem Fall wird das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
100 des Verteilers B2 abgetrennte Flüssigkältemittel durch die
Steuerventile 133a und 133b blockiert, wenn das Kältemittel
über die Gaskältemittelausgleichsleitung EL zu der Gaskältemittelleitung
21 des Verteilers B2 strömt, und strömt mit dem Gaskältemittel
zusammen, das durch den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 des Verteilers
B1 abgetrennt wurde.
Danach wird das Gaskältemittel in ausgewählte Gaskältemittelabzweigleitungen
22a und 22b eingeleitet und strömt durch die Innenwärmetauscher
62a und 62b, um Räume zu beheizen, die beheizt werden müssen.
Das Kältemittel, das durch die Innenwärmetauscher 62a und
62b geströmt ist, strömt der Reihe nach durch die geöffneten
elektronischen Expansionsventile 61a und 61b der Inneneinheiten
C1 und C2, die Flüssigkältemittelabzweigleitungen 24a und
24b und die Flüssigkältemittelleitung 23. In diesem
Fall fließt ein Teil des Kältemittels durch die Heizmodus-Rücklaufabzweigleitung
26 zusammen mit Flüssigkältemittel, das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 des Verteilers B1 abgetrennt wurde, dehnt sich durch das zweite elektronische
Expansionsventil 32 aus und wird über die Rücklaufleitung
27 in die Niederdruckabzweigleitung 8 eingeleitet.
Der übrige Teil des Kältemittels wird über die Flüssigkältemittelausgleichsleitung
EL in die Flüssigkältemittelleitung 123 des Verteilers B2 eingeleitet
und durch die Innenwärmetauscher 162a und 162b verdampft,
um die Räume zu kühlen. Danach wird das Kältemittel der Reihe nach
über die Gaskältemittelabzweigleitungen 122a und 122b,
die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 125a und 125b
und die Rücklaufleitung 127 in die Niederdruckabzweigleitung
8 eingeleitet.
Die Flüssigkältemittelleitung 23 des Verteilers
B1 und die Flüssigkältemittelleitung 123 des Verteilers B2 sind
mit der Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL verbunden. Die Gaskältemittelleitung
21 des Verteilers B1 und die Flüssigkältemittelleitung
121 des Verteilers B2 sind mit der Flüssigkältemittelausgleichsleitung
EG verbunden. Weil das Kältemittel zwischen dem Verteiler B1 und dem Verteiler
B2 vor und zurück fließt, wird daher kein Kältemittel in einem der
Verteiler B1 und B2 angesammelt.
Somit wird das Flüssigkältemittel in die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
124a und 124b des Verteilers B1 eingeleitet. Der Grund dafür
ist, dass das Flüssigkältemittel von den Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a und 24b des Verteilers B1 einen höheren Druck hat als
das Kältemittel, das dorthin fließt.
Das in die Niederdruckabzweigleitung 8 eingeleitete Kältemittel
wird über das zweite Vierwegventil 4b und das erste Vierwegventil
4a in den Kompressor 1 gesaugt.
Als nächstes besprechen wir einen Fall des Gruppenbetriebes der
Klimaanlage des Mehrfachtyps, wo das erste und das zweite Vierwegventil
4a bzw. 4b der Außeneinheit A in der gleichen Weise arbeiten
wie in dem oben beschriebenen Heiz- oder Haupt-Heizmodus.
Wenden wir uns 5B zu. Das Gaskältemittel
vom Kompressor 1 wird über das erste Vierwegventil 4a in
einem Hochdruckzustand zu dem zweiten Vierwegventil 4b geleitet, ohne den
Außenwärmetauscher 2 zu passieren. Dann wird das Gaskältemittel
über die Hochdruckabzweigleitung 7 in dem Hochdruckabschnitt HP durch
das zweite Vierwegventil 4b in die Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 und 100 eingeleitet.
Dann wird das Hochdruck-Gaskältemittel aus den Gas-Flüssigkeit-Scheidern
10 und 100 in die Gaskältemittelleitungen 21 und
121 eingeleitet. In diesem Fall wird das Gaskältemittel, das in dem
Gas-Flüssigkeit-Scheider 100 des Verteilers B2 abgetrennt wurde, durch
die Steuerventile 133a und 133b blockiert, so dass es über
die Gaskältemittelausgleichsleitung EL in die Gaskältemittelleitung
21 des Verteilers B1 eingeleitet wird und mit dem Gaskältemittel des
Verteilers B1 zusammenströmt. Dann wird das Kältemittel zu den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a und 22b abgezweigt und strömt durch die Innenwärmetauscher
62a und 62b, um die Räume zu heizen, während das Kältemittel
kondensiert wird.
Das kondensierte Kältemittel strömt durch die geöffneten
elektronischen Expansionsventile 61a und 61b, die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
24a und 24b und die Flüssigkältemittelleitung
23. In diesem Fall strömt ein Teil des kondensierten Kältemittels
durch die Rücklaufabzweigleitung 26, dehnt sich in dem zweiten elektronischen
Expansionsventil 32 aus und wird über die Rücklaufleitungen
27 in die Niederdruckabzweigleitungen 8 eingeleitet.
Andererseits wird der übrige Teil des kondensierten Kältemittels
über die Flüssigkältemittelausgleichsleitung EL in die Flüssigkältemittelabzweigleitungen
124a und 124b des Verteilers B2 eingeleitet. Danach dehnt sich
das Kältemittel durch die elektronischen Expansionsventile 161a und
161b der Inneneinheiten C3 und C4 aus.
Das ausgedehnte Kältemittel wird durch die Innenwärmetauscher
161a und 162b verdampft, um die Räume zu kühlen, die
gekühlt werden müssen. Dann bewegt sich das Kältemittel durch die
Gaskältemittelabzweigleitungen 122a und 122b, bis es durch
die Steuerventile 133a und 133b blockiert wird, wenn das Kältemittel
über die Kühlmodus-Rücklaufabzweigleitungen 125a und
125b und die Rücklaufleitung 127 in die Niederdruckabzweigleitung
8 eingeleitet wird.
Dann wird das Kältemittel über den Niederdruckabschnitt
LP durch das zweite Vierwegventil 4b in den Außenwärmetauscher
2 eingeleitet. Anschließend wird das Kältemittel über das
erste Vierwegventil 4a in den Kompressor 1 gesaugt.
Wie beschrieben wurde, hat die Klimaanlage des Mehrfachtyps der vorliegenden
Erfindung die folgenden Vorteile.
Die Klimaanlage des Mehrfachtyps der vorliegenden Erfindung gestattet
einen optimalen Betrieb entsprechend den individuellen Raumbedingungen. Das heißt,
ein Gebäude mit mehreren Räumen, einschließlich eines Raums, dessen
Temperatur je nach seiner Lage in einem Gebäude oder der Tageszeit schwankt,
oder eines Computerraumes, der nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter gekühlt
werden muss, kann dank eines Haupt-Kühl- oder Haupt-Heizmodusbetriebes oder
eines Gruppenbetriebes je nach Bedarf optimal klimatisiert werden.
Zum zweiten erhöht die Bereitstellung von mindestens zwei Verteilern
die Freiheit bei der Installation der Inneneinheiten. Darum ist die Installation
selbst dann einfach, wenn die Entfernung zwischen den Inneneinheiten groß ist.
Des Weiteren verkürzt die Bereitstellung von mindestens zwei
Verteilern die Leitungslänge. Wenn viele Leitungen von einem einzelnen Verteiler
zu den Inneneinheiten verlegt werden, so kann die Leitungskonstruktion nichts anderes
als lang sein, wenn die Inneneinheit weit von dem Verteiler entfernt liegt. Durch
die Bereitstellung eines separaten Verteilers jedoch, der es ermöglicht, die
Leitung vom Verteiler zur Inneneinheit zu verlegen, kann die Leitungslänge
verkürzt werden.
Zum dritten ermöglicht die Bereitstellung der Flüssigkältemittelausgleichsleitung
und der Gaskältemittelausgleichsleitung eine gleichmäßige Zufuhr
des Kältemittels zu den Verteilern, wodurch ein Ansammeln eines bestimmten
Zustands des Kältemittels in einem der Verteiler verhindert wird und der Wirkungsgrad
der Klimatisierung verbessert wird.
Zum vierten ermöglicht das parallele Verlegen der Gaskältemittelabzweigleitungen
und der Flüssigkältemittelabzweigleitungen, welche die Verteiler und die
Inneneinheiten verbinden, eine einfache Leitungskonstruktion und ein gutes äußeres
Erscheinungsbild, da eine Anzahl von Leitungen verringert werden kann, wenn ein
einziger Kanal verwendet wird.
Zum fünften verringert der einfache Leitungsaufbau der Außeneinheit
die Leitungsverluste, wodurch der Wirkungsgrad der Klimaanlage verbessert wird und
der Herstellungsprozess vereinfacht wird, um die Produktionskosten zu senken.
Zum sechsten verhindert der kleinere Durchmesser des Hochdruckabschnitts
im Vergleich zum Niederdruckabschnitt von Vornherein ungleichmäßige Strömungsraten
zwischen Niederdruckkältemittel mit großem spezifischem Volumen und Hochdruckkältemittel
mit kleinem spezifischem Volumen.
Zum siebenten verringert die Verwendung von Zweiwegventilen anstelle
von Drei- oder Vierwegventilen in den Verteilern die Produktionskosten.
Zusammengefasst enthält eine Klimaanlage des Mehrfachtyps mehrere
Verteiler, von denen jeder einen Gas-Flüssigkeit-Scheider zum Trennen von Kältemittel,
das von der Außeneinheit heranströmt, in ein Gaskältemittel und ein
Flüssigkältemittel enthält, sowie Verteilerleitungen zum Leiten des
Gas- oder Flüssigkältemittels, das in dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
getrennt wurde, zu den Inneneinheiten und zum Leiten des Kältemittels, das
durch die Inneneinheit geströmt ist, zurück zur Außeneinheit, und
einen Ausgleichsleitungsabschnitt zum Verbinden der Verteiler zum Erreichen einer
gleichmäßigen Zufuhr von Kältemittel, wodurch die Inneneinheit auf
einfache Weise installiert wird und der Klimatisierungswirkungsgrad durch gleichmäßige
Kältemittelzufuhr verbessert wird.