| Dokumentenidentifikation |
DE102006007155A1 23.08.2007 |
| Titel |
Pneumatische Einzelkornsämaschine |
| Anmelder |
Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, 49205 Hasbergen, DE |
| Erfinder |
Johannaber, Stefan-Jan, 49536 Lienen, DE; Götzen, Nils, 47506 Neukirchen-Vluyn, DE; Wiebusch, Thorsten, 49205 Hasbergen, DE |
| DE-Anmeldedatum |
16.02.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006007155 |
| Offenlegungstag |
23.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
23.08.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01C 7/04(2006.01)A, F, I, 20060216, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Pneumatische Einzelkornsämaschine mit einem Saatgutvorratsbehälter mit zumindest einer drehbar angeordneten Vereinzelungstrommel, in deren Umfangsfläche kreisförmig angeordnete Perforationsreihen angebracht sind, einem Gebläse, mittels welchem eine Druckdifferenz zwischen dem Innenraum der Vereinzelungstrommel und dem Außenbereich der Vereinzelungstrommel erzeugbar ist, so dass, wenn die Vereinzelungstrommel durch den Saatgutvorrat geführt wird, sich an den Perforationen der perforierten Trommel Samenkörner anlagern, wobei der Saatgutvorratsbehälter zwei voneinander beabstandete Seitenwände aufweist, die sich parallel zur Bewegungsrichtung der Trommel erstrecken und mit der Trommel zumindest annähernd abdichtend zusammenwirken, wobei die Vereinzelungstrommel gegenüber der Trommeloberfläche im Bereich der Perforationsreihen erhöht ringförmig umlaufende Vereinzelungsgürtel aufweist, dadurch gekennzeichnet. Um in einfacher Weise sicherzustellen, dass sich bei der Übergabe der Samenkörner von den Perforationsreihen an die zur Ablageeinrichtung führenden Säschare sich nur noch ein vereinzeltes Saatkorn an jeder Perforation befindet, ist vorgesehen, dass jeder Perforationsreihe zumindest ein Abstreiferelement zugeordnet ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine pneumatische Einzelkornsämaschine
gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Eine derartige Einzelkornsämaschine ist in der nicht vorveröffentlichen
deutschen Patentanmeldung 10 2005 038 155 beschrieben. Wenn die Perforationsreihen
durch den Saatgutvorrat geführt werden, lagern sich an den mit einer Druckdifferenz
beaufschlagten Perforationen Samenkörner an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einfacher Weise sicherzustellen,
dass sich bei der Übergabe der Samenkörner von den Perforationsreihen
an die zu Ablageeinrichtungen führenden Saatleitungen sich nur noch ein vereinzeltes
Saatkorn an jeder Perforation befindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende
Merkmal des Anspruches 1 gelöst. Infolge dieser Maßnahmen stellt das Abstreiferelement
sicher, dass sich an jeder Perforationsreihe bei der Übergabe der Saatkörner
an die Saatleitungen an jeder Perforation nur noch ein vereinziges Saatkorn befindet.
Eine besonders vorteilhafte Vereinzelung der Samenkörner lässt
sich dadurch erreichen, dass die Vereinzelungsgürtel im Querschnitt dachförmig
ausgebildet sind, und dass in den Seitendachflächen die Perforationslöcher
angeordnet sind.
Eine vorteilhafte Zuordnung der Abstreiferelemente und deren Ausrichtung
zu den sich in den Vereinzelungsgürteln befindlichen Perforationslöchern
wird dadurch erreicht, dass die Abstreiferelemente an den Seitenflächen anliegend
angeordnet sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausrichtung der Abstreiferelemente an den
Seitendachflächen, in welchen sich die Perforationslöcher befinden, wird
dadurch erreicht, dass die gegenüberliegenden Seitendachflächen benachbarter
Vereinzelungsgürtel zugeordneten Abstreiferelemente zu einem Abstreiferpaar
in tandemartiger Weise zusammengefasst angeordnet sind. Infolge dieser Maßnahmen
richten sich die beiden zu einem Abstreiferpaar zusammengefassten Abstreiferelemente
in einfacher Weise selbständig zu den gegenüberliegenden Seitendachflächen
aus.
Eine besonders gute Ausrichtung der Abstreiferelemente an den Seitendachflächen
zu den Perforationen wird dadurch erreicht, dass die Abstreiferelemente federnd
gegen die Seitendachflächen anliegen.
Um Fertigungsungenauigkeiten in einfacher Weise ausgleichen und um
dennoch eine ständige Ausrichtung der Abstreiferelemente zu den Perforationsreihen
gewährleisten zu können, ist vorgesehen, dass die Abstreiferelemente in
axialer Richtung der Drehachse der Vereinzelungstrommel beweglich und/oder bewegbar
angeordnet sind.
Eine weitere Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe wird
durch das Kennzeichen des Anspruches 7 erreicht. Infolge dieser Maßnahme richtet
sich das Abstreiferelement durch das mit dem umlaufenden Firstring zusammenwirkende
Führungselement an dem Firstring der dachförmigen Seitenflächen des
jeweiligen Vereinzelungsgürtels aus, so dass die Abstreiferelemente exakt zu
den Perforationen der Perforationsreihen geführt werden.
In einfacher Weise lässt sich das Führungselement als Führungsrolle
mit einer umlaufenden Ringnut ausbilden.
Hierdurch wird eine sichere Führung der Führungsrolle auf
dem Firstring der dachförmigen Seitenflächen, des jeweiligen Vereinzelungsgürtels
erreicht.
Um die den beiden Seitenflächen eines Vereinzelungsgürtels
zugeordneten Abstreiferelemente in einfacher Weise führen zu können, ist
vorgesehen, dass die den beiden Seitenflächen eines Vereinzelungsgürtels
zugeordneten Abstreiferelementen ein gemeinsames Führungselement zugeordnet
ist.
Eine vorteilhafte Anordnung des Führungselementes an dem Abstreiferelement
wird dadurch erreicht, dass das Führungselement auf der in Drehrichtung der
Trommel gesehen hinteren Seite des Abstreiferelementes angeordnet ist.
Um ein Abstreiferelement für schwierige Abstreiffälle in
einfacher Weise auszugestalten, ist vorgesehen, dass das Abstreiferelement zumindest
zwei unterschiedliche Abstreifbereiche aufweist. Hierbei können die Abstreifbereiche
des Abstreifelementes optimal an das zu vereinzelnde Gut und die herrschenden Vereinzelungsbedingungen
angepasst werden. Hierbei weisen in vorteilhafter Weise die Abstreiferbereiche eine
unterschiedliche Abstreiferagressivität auf.
Hierbei hat sich als vorteilhaft gezeigt, dass es sinnvoll ist, dass
der in Drehrichtung der Vereinzelungstrommel zunächst wirksam werdende Abstreiferbereich
des Abstreifelementes eine größere Abstreifagressivität als der in
Drehrichtung folgende Abstreifbereich aufweist. Hierdurch wird durch den zunächst
eine größere Abstreifagressivität aufweisenden Abstreiferbereich
eine Grobvereinzelung erreicht, so dass die überwiegende Anzahl der zuviel
an einer Perforation anhaftenden Saatkörner abfallen, während
der folgende Abstreifbereich dann die endgültige Vereinzelung vornimmt, d.
h., es ist sichergestellt, dass nur noch ein Saatkorn an jeder Perforation haften
bleibt.
Eine einfache Ausgestaltung eines Abstreiferelementes mit unterschiedlichen
Bereichen von Abstreifagressivität lässt sich dadurch verwirklichen, dass
der zunächst wirksam werdende Abstreifbereich sägezahnartig ausgebildet
ist, während der später wirksam werdende Abstreifbereich mehrere kammartig
und/oder beabstandet zueinander angeordnete, vorzugsweise in sich elastische Abstreiferfinger
aufweist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen,
der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigen
1 die Vereinzelungsvorrichtung der Einzelkornsämaschine
in vereinfachter ausschnittsweiser Darstellung in Seitenansicht,
2 die als Vereinzelungstrommel ausgebildete Vereinzelungsvorrichtung
mit der Abstreifervorrichtung in perspektivischer Darstellung,
3 die Vereinzelungstrommel mit der Abstreifervorrichtung
in der Vorderansicht,
4 die Vereinzelungstrommel mit der Abstreifervorrichtung
im Schnitt IV-IV,
5 die Vereinzelungstrommel mit der Abstreifervorrichtung
im Schnitt V-V,
6 die Vereinzelungstrommel mit der Abstreifervorrichtung
in der Ansicht gemäß 5 in ausschnittsweiser
Darstellung und vergrößertem Maßstab,
7 das Abstreiferelement in Seitenansicht und in vergrößertem
Maßstab gemäß 4,
8 die Vereinzelungsvorrichtung mit einer weiteren Abstreifervorrichtung
einer Einzelkornsämaschine in vereinfachter ausschnittsweiser Darstellung und
in Seitenansicht,
9 die Vereinzelungstrommel mit Abstreifervorrichtung
gemäß 8 in perspektivischer Darstellung,
10 die Vereinzelungstrommel gemäß
8 mit der Abstreifervorrichtung in der Vorderansicht,
11 die Vereinzelungstrommel gemäß
8 mit Abstreifervorrichtung im Schnitt XI-XI,
12 die Vereinzelungstrommel gemäß
11 mit Abstreifervorrichtung in ausschnittsweiser Darstellung
und vergrößertem Maßstab,
13 die Vereinzelungstrommel mit Abstreifervorrichtung
im Schnitt XIII-XIII,
14 die Vereinzelungstrommel mit Abstreifervorrichtung
im Schnitt XIV-XIV und
15 die Vereinzelungstrommel mit Abstreifervorrichtung
in der Darstellung gemäß 14 in ausschnittsweiser
Darstellung und in vergrößertem Maßstab.
Die Sämaschine weist den Vorratsbehälter 1 und
die unterhalb des Vorratsbehälters 1 in einem Gehäuse
2 drehbar angeordneten und rotierend angetriebene Vereinzelungstrommel
3 auf. Auf der Umfangsfläche der Vereinzelungstrommel 3 sind
kreisförmig angeordnete Vereinzelungsgürtel 4 mit in den dachförmigen
Seitenflächen 5 der Vereinzelungsgürtel in Perforationsreihen
angeordneten Perforationen 6 angeordnet. Der Vorratsbehälter
1 und das Gehäuse 2 oberhalb der Trommel 3 sind
zumindest annähernd druckdicht mittels eines nicht dargestellten Deckels verschlossen.
Über den Luftanschlusskasten 7 ist der Vorratsbehälter
1 und das Gehäuse 2 oberhalb der Trommel 3 durch
das an den Anschlusskasten 7 angeschlossene und nicht dargestellte Druckluftgebläse
mit Druckluft beaufschlagbar, so dass die Perforationsreihen 6 mit einer
Druckdifferenz zwischen dem Innenraum 8 der Vereinzelungstrommel
3 und dem Außenbereich 9 der Vereinzelungstrommel
3 beaufschlagt werden. Aufgrund dieser Druckdifferenz lagern sich an den
Perforationen 6 der Perforationsreihen der Vereinzelungstrommel
3, wenn diese durch den Saatgutvorrat 10, der sich aufgrund der
Führung des Saatgutschaftes bis unterhalb der Drehachse 11 der Trommel
3 erstreckt, Samenkörner an. Der Saatgutvorratsbehälter
1 bzw. das Gehäuse 2 unterhalb des Saatgutvorratsbehälters
1, in dem die Vereinzelungstrommel 3 drehend und abdichtend gelagert
ist, weist die einander beabstandeten Seitenwände 12 auf, die sich
parallel zur Bewegungsrichtung 13 der Trommel 3 erstrecken und
mit der Trommel 3 zumindest annähernd abdichtend zusammenwirken.
In Drehrichtung 13 gesehen ist oberhalb des Saatgutvorrates
die die Abstreiferelemente 14, mit den Abstreifbereichen 15,
15' aufweisende Abstreifervorrichtung 16 angeordnet. Jeder Perforationsreihe
6 ist ein Abstreiferelement 14, mit den Abstreifbereichen
15, 15', wie in 7 dargestellt ist
und noch weiter und näher beschrieben wird, zugeordnet. Im oberen Bereich der
Vereinzelungstrommel 3 ist auf der Innenseite 8 ein die Druckdifferenz,
an den die Perforationen der Perforationsreihen 6 anliegt, unterbrechendes
Element 17 angeordnet. Hieran anschließend ist auf
der Außenseite 9 der Trommel 3 jeweils jeder Perforationsreihe
6 eine Saatgutleitung 18 zugeordnet, über welche die sich
von den Perforationen 6 lösenden vereinzelten Saatkörner auffangen
und durch den in den Leitungen 18 herrschenden Luftstrom zu den als Säscharen
ausgebildeten und nicht dargestellten Ausbringelementen geführt werden.
Wie bereits erwähnt, sind die Vereinzelungsgürtel
4 der Vereinzelungstrommel 3 im Querschnitt dachförmig ausgebildet
und in den Seitendachflächen 5 sind jeweils die Perforationslöcher
6 der Perforationsreihen angeordnet.
Die Abstreiferelemente 14 sind an den Seitenflächen
5 anliegend angeordnet, wie beispielsweise 6
zeigt. Die Abstreifvorrichtung 16 weist Abstreiferelemente 14
mit zwei unterschiedlichen Abstreifbereichen 15 und 15' auf. Diese
Abstreifbereiche 15 und 15' weisen eine unterschiedliche Abstreifaggressivität
auf. Der in Drehrichtung 13 der Vereinzelungstrommel 3 zunächst
wirksam werdende Abstreifbereich 15 ist sägezahnartig ausgebildet,
wobei der später wirksame werdende Abstreifbereich 15' kammartig ausgebildet
ist und beabstandet zueinander angeordnete und in sich elastische Abstreiferfinger
aufweist. Die beiden unterschiedlichen Abstreifbereiche 15 und
15' schließen unmittelbar aneinander an. Die Abstreiferfinger des
Abstreiferbereiches 15' sind mit ihren freien Ende schleppend zur Drehrichtung
13 des Vereinzelungsorgans 3 angestellt. Durch die Ausgestaltung
der Abstreifbereiche 15 und 15' weist der in Drehrichtung
13 der Vereinzelungstrommel 3 zunächst wirksam werdende Abstreifbereich
15 der Abstreifervorrichtung 16 durch die sägezahnartige
Ausbildung ein größere Abstreifaggressivität als der in Drehrichtung
13 folgende und von den Abstreiferfingern gebildete Abstreifbereich
15' auf.
Die den gegenüberliegenden Seitendachflächen 5
benachbarter Vereinzelungsgürtel 4 zugeordneter Abstreifelemente
14 sind mittels der Verbindungselemente 18 zu einem Abstreiferpaar
in tandemartiger Weise zusammengefasst. Die Abstreifelemente 14 liegend
federnd gegen die Seitendachflächen 5 an. Durch die Anlage der Abstreiferelemente
14 gegen die Seitendachflächen 5, die schräg zur Radialebene
verlaufen, können sich die Abstreiferelemente 14 an den Seitendachflächen
5 der Vereinzelungsgürtel 4 ausrichten.
Des Weiteren sind die Abstreiferelemente 14 in axialer Richtung
der Drehachse der Vereinzelungstrommel 3 beweglich bzw. bewegbar auf der
Halterungswelle 19, die an den Seitenwänden 12 des Gehäuses
2 befestigt ist, angeordnet.
Die einzelnen Abstreifelemente 14 können mittels der
exzentrisch gelagerten Einstellelemente 20 in Bezug auf die Perforationen
6 der Perforationsreihen, die in den Seitendachflächen 5
der Vereinzelungsgürtel 4 angeordnet sind, eingestellt werden, um
so optimal auf die jeweilige Vereinzelungseigenschaften des auszubringenden Saatgutes
angepasst werden.
Das Ausführungsbeispiel gemäß den 8
bis 15 unterscheidet sich durch die Ausgestaltung der
Abstreifvorrichtung 21 und der Ausrichtung der Abstreiferelemente
22 der Abstreifervorrichtung 21 gegenüber den Vereinzelungsgürteln
4.
Die Abstreifvorrichtungen 21 gemäß 8
bis 15 weisen jeweils ein mit den umlaufenden Firstring
23 der dachförmigen Seitenflächen 5 des Vereinzelungsgürtels
4 zusammenwirkendes Führungselement 24 auf. Das Führungselement
24 ist als Führungsrolle mit einer umlaufenden Ringnut 25
ausgebildet. Diese Ringnut 25 reitet quasi auf den umlaufenden Firstring
23 der dachförmigen Seitenfläche 5, wie 8,
12 und 13 zeigen. Die
den beiden Seitenflächen 5 eines Vereinzelungsgürtels
4 zugeordneten Abstreiferelemente 22 sind zu einem Abstreiferpaar
zusammengefasst und es ist ihnen ein gemeinsames als Führungsrolle
24 ausgebildetes Führungselement zugeordnet. Das Führungselement
24 ist auf der in Drehrichtung 13 der Trommel 3 hinteren
Seite des Abstreiferelementes 22 angeordnet, wie beispielsweise
9 und 13 zeigen. Das Abstreiferelement
22 der Abstreifervorrichtung 21 ist in nicht dargstellter Weise
mittels einer Haltevorrichtung an dem Gehäuse 2 befestigt und mit
einer nicht dargestellten Einstelleinrichtung im Abstand zu den Perforationen
6, die in den Seitendachflächen 5 der Vereinzelungsgürtel
4 angeordnet sind, einstellbar. Hierdurch kann die jeweilige Einstellintensität
entsprechend des ausgebrachten Saatgutes angepasst werden, damit die Saatkörner
sicher vereinzelt werden, damit jeweils nur ein Saatkorn vor der Übergabe an
die Austragsleitung 18 an der Perforation 6 anhaftet. Die Abstreiferelemente
22 sind in axialer Richtung der Drehachse der Vereinzelungstrommel
3 beweglich und bewegbar angeordnet.
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| Anspruch[de] |
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Pneumatische Einzelkornsämaschine mit einem Saatgutvorratsbehälter
und zumindest einer drehbar angeordneten Vereinzelungstrommel, in deren Umfangsfläche
kreisförmig angeordnete Perforationsreihen angebracht sind, einem Gebläse,
mittels welchem eine Druckdifferenz zwischen dem Innenraum der Vereinzelungstrommel
und dem Außenbereich der Vereinzelungstrommel erzeugbar ist, so dass, wenn
die Vereinzelungstrommel durch den Saatgutvorrat geführt wird, sich an den
Perforationen der perforierten Trommel Samenkörner anlagern, wobei der Saatgutvorratsbehälter
zwei voneinander beabstandete Seitenwände aufweist, die sich parallel zur
Bewegungsrichtung der Trommel erstrecken und mit der Trommel zumindest annähernd
abdichtend zusammenwirken, wobei die Vereinzelungstrommel gegenüber der Trommeloberfläche
im Bereich der Perforationsreihen erhöht ringförmig umlaufende Vereinzelungsgürtel
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Perforationsreihe (6)
zumindest ein Abstreiferelement (14, 22) zugeordnet ist.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vereinzelungsgürtel (4) im Querschnitt dachförmig ausgebildet
sind, dass in den Seitendachflächen (5) die Perforationslöcher
(6) angeordnet sind.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstreiferelemente (14, 22) an den Seitenflächen (5)
anliegend angeordnet sind.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Seitendachflächen
(5) benachbarter Vereinzelungsgürtel (4) zugeordneten Abstreiferelemente
(14, 22) zu einem Abstreiferpaar in tandemartiger Weise zusammengefasst
angeordnet sind.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreiferelemente (14,
22) federnd gegen die Seitendachflächen (5) anliegen.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreiferelemente (14,
22) in axialer Richtung der Drehachse der Vereinzelungstrommel (3)
beweglich und/oder bewegbar angeordnet sind.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstreiferelemente (22) ein mit dem umlaufenden Firstringen (23)
der dachförmigen Seitenflächen (5) zusammenwirkendes Führungselement
aufweisen.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Führungselement (24) als Führungsrolle mit einer umlaufenden
Ringnut (25) ausgebildet ist.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die den beiden Seitenflächen (5) eines Vereinzelungsgürtels (4)
zugeordneten Abstreiferelementen (22) ein gemeinsames Führungselement
(24) zugeordnet ist.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Führungselement (24) auf der in Drehrichtung (13) der
Trommel (3) gesehen hinteren Seite des Abstreiferelementes (22)
angeordnet ist.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreiferelement (14)
zumindest zwei unterschiedliche Abstreifbereiche (15, 15') aufweist.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstreifbereiche (15, 15') eine unterschiedliche Abstreifagressivität
aufweisen.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der in Drehrichtung (13) der Vereinzelungstrommel (3) zunächst
wirksam werdende Abstreifbereich (15) des Abstreifelementes (14)
eine größere Abstreifagressivität als der in Drehrichtung (13)
folgende Abstreifbereich (15') aufweist.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zunächst wirksam werdende Abstreifbereich
(15) sägezahnartig ausgebildet ist, während der später wirksam
werdende Abstreifbereich (15') mehrere kammartig und/oder beabstandet zueinander
angeordnete, vorzugsweise in sich elastische Abstreiferfinger aufweist.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unterschiedlichen Abstreifbereiche
(15, 15') unmittelbar aneinander anschließen.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unterschiedlichen Abstreifbereiche
beabstanden zueinander angeordnet sind.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Abstreifbereichen sich
ein Beruhigungsbereich befindet.
Einzelkornsämaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden unterschiedlichen Abstreifbereichen
sich ein Übergangsabstreifbereich befindet.
Einzelkornsämaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstreiferfinger mit ihren freien Enden schleppend zur Drehrichtung (13)
des Vereinzelungsorgans (3) angestellt sind.
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