Es ist bekannt, eine Vorrichtung zur Absenkung einer Waage auf dem
Fußboden, Aktenzeichen 201 02 012 2
Diese beinhalten eine lineare Absenkung der Waage auf den Boden. Des
Weiteren das Bedienen einer Kraft. Weiterhin ist eine Arretierung der Endstellungen
nicht gegeben. Ein Absetzen der Waage wird durch das Gleiten auf dem Boden zum Beispiel
Fliesenfugen bzw. Textilboden behindert und die erforderliche Ausfahrlänge
hierdurch nicht erreicht. Ein Niveauausgleich bei schräg abfallendem Fußboden
ist nicht gegeben.
Diese Probleme werden durch die im Schutzanspruch 1 und 2 und 6 aufgeführten
Merkmale vermindert. Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, dass der bisherig rein horizontale Ausfahrvorgang durch eine bogenförmige
Absetzkurve ersetzt werden konnte. Diese Absetzkurve welche die Vorteile der horizontalen
Ausfahrbewegung mit der Schwerkraft koppelt, ist bis auf grobe Unwegsamkeiten von
der Beschaffenheit des Bodens unabhängig, da sowohl die vertikale als auch
die horizontale Bewegung erst an ihrem maximalen Auszugspunkt den Boden berührt.
Durch die Befestigung des Trägers an der Ausfahrvorrichtung wird
insbesondere ein Niveauausgleich geschaffen, da sich der Träger nun dem Untergrund
bestmöglich anpassen kann.
Die federgestützte Versenkvorrichtung konnte gegenüber der
alten Erfindung eine Krafteinwirkung auf die Lagerung auf das Eigengewicht reduziert
werden und somit eine deutlich leichtere Bauart ermöglichen.
Die neu hinzugekommene Arretierung durch ein handelsübliches
Push-Push Element verleiht der Erfindung zusätzlichen Komfort und eine Sicherheit
des Benutzers.
Stand der Technik
In den Ausführungen mit dem Aktenzeichen 20102012.2 sind Führungen
einer ausziehbaren Waage dargestellt. Der Nachteil der bisherigen Ausführungen
in einer linearen, vertikalen Ausfahrbarkeit, welche gleitend auf den Fußboden
absetzt ist, dass diese durch Textilbeläge oder Fliesenfugen abbremsbar sind.
Somit kann eine notwendige Ausfahrlänge und somit die einwandfreie
Bedienung der Vorrichtung nicht garantiert werden.
Zusätzlich kann es durch eine Schrägstellung der Waage während
der Benutzung dazu kommen, dass hohe Kräfte schräg auf die Schienen wirken,
sobald die Vorrichtung nur zum Teil auf einem Hindernis (z.B. Teppich) steht. Hierdurch
werden sowohl die Schienen als auch der Schrankboden unter Umständen sehr stark
belastet.
Weiter muss das oben genannte System federunterstützt ausgefahren
werden.
Vorteil der jetzigen Lösung
Dieses Problem wird mit den in den Schutzansprüchen 1 und 2 aufgeführten
Merkmalen wie Schrägführung mit vertikaler Absetzung der Waage durch kugelgelagerte
und somit leicht gleitende Teleskopschienen in Form der bogenförmigen Absenkbewegung
gelöst. Des Weiteren ist die Absenkbewegung nun nicht mehr federgestützt,
sondern durch die vertikale Schräglage durch die Schwerkraft initiert.
Für die Ruhestellung der Waage sorgen nun Arretierelemente, welche
die Vorrichtung in der eingefahrenen Position halten.
Durch die nun doppelt gelagerten Teleskopschienen kann die für
die einwandfreie Bedienung der Vorrichtung nötige Ausfahrlänge garantiert
werden.
Weiterhin wurde durch die in 2 federgelagerte
Aufhängung erreicht, dass während des Ausfahrens keine Kräfte auf
die Schienen und der Basis der Lagerung einwirken, so dass hierdurch eine Materialschonung
erreicht wird und kostensparendere Schienen eingebaut werden können.
Es folgt die Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichungen
nach Aufbau und Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.
- 1. Eine Teleskopschienenführung ermöglicht durch eine Schrägführung
das Abrollen einer Aufnahme für eine Waage
- 2. Es ist durch die vorgestellte Technik sowohl eine lineare als auch eine bogenförmige
Absenkbewegung möglich
- 3. Die selbstlaufende Abrollbewegung wird durch das Eigengewicht und die Schräglage
der Laufschienen erreicht.
- 4. Es besteht ein Einklemmschutz durch die drehbare Anlenkung der Waage welche
im Falle eines Einklemmens den Nieveauausgleich nicht herbeiführt.
- 5. Ausfahrbedienung durch Antippen der Waage. Das Einfahren erfolgt durch eine
Schubbewegung welche durch einen Fuß ausgeführt wird.
Erläuterungen zum Ausführungsbeispiel
Es zeigen:
- 1
- Führungsschienen
- 2
- Träger
- 3
- Drehbare Lagerung
- 4
- Lenkhebel
- 5
- Lagerpunkt
- 6
- Federelemente
- 7
- Schräglage
- 8
- Querverbindung