Die Erfindung betrifft einen Zirkel für den Gebrauch an großflächigen
Tafeln, der an einem seiner beiden Schenkel einen Fuß trägt, mit dem er
auf die Tafel gesetzt wird.
Zirkel mit einem derartigen Fuß sind lange bekannt und wurden
von der Firma Pythago Color GmbH entwickelt und auf den Markt gebracht. Der Fuß
eines solchen Zirkels war dreiarmig, in der Mitte des Fußes war ein die Mitte
des Fußes markierender Kegel angebracht, jeder Arm des Fußes trug einen
Magneten. Die Haftung des Fußes an Tafeln war gut, ein Nachteil war die Geräuschbildung
beim Aufsetzen des Fußes auf die Tafel, ein laut hörbares Klicken, ein
anderer Nachteil eine leicht eintretende mechanische Beschädigung der Tafeloberfläche
bei oftmaliger Benutzung dieses Zirkels, ein weiterer Nachteil das Abziehen des
magnetisch an der Tafeloberfläche klebenden Fußes von der Tafeloberfläche.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es
ist die Aufgabe der Erfindung, einen leise auf Tafeln aufsetzbaren Zirkel zu schaffen,
der auch bei oftmaligem Gebrauch die Tafeloberfläche nicht beschädigt,
dem Fuß aber trotzdem einem sicheren Halt an der Tafel gibt.
Die Erfindung besteht darin, dass der Fuß oder die ihn bildenden
Teller einen Überzug aus einem weichen Material erhöhter Haftfähigkeit
an Tafeloberflächen trägt.
Dieser Überzug über die Standfläche des Fußes
oder der ihn bildenden Teller verhindert die Geräuschbildung beim Aufsetzen
des Fußes auf die Tafel, schont aber auch gleichzeitig die Tafeloberfläche
vor mechanischen Beschädigungen.
Bei diesem Zirkel kann aber auch der Fuß aus einer Scheibe bestehen,
die um die Mitte herum Sichtlöcher aufweist, damit der Benutzer den Zirkel
exakt auf den Mittelpunkt des zu ziehenden Kreises setzen kann.
Dieser Zirkel kann dadurch noch sicherer gegen ein Verrutschen auf
der Tafeloberfläche gemacht werden, dass der Überzug auf seiner Oberfläche
Noppen oder sonstige Vorsprünge trägt.
Demselben Zweck dient es, dass der Arm oder der Überzug auf seiner
Oberfläche Saugnäpfe trägt.
Es ist aber auch möglich, dass der Überzug als Saugnapf
geformt ist oder einen Saugnapf trägt.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
1 eine Ansicht des Zirkels,
2 eine Ansicht eines Fußes mit Noppen von unten,
3 eine Seitenansicht des Überzuges mit Noppen,
4 eine Ansicht eines Fußes mit Saugnäpfen,
5 eine Seitenansicht eines Saugnapfes an einem Arm des
Fußes.
Der Zirkel trägt an seinem einen Schenkel 1 ein Stück
Tafelkreide 2, an seinem anderen Schenkel 3 einen dreiarmigen
Fuß 4. Jeder Arm 5 trägt einen Teller 6 für
einen mit Noppen 7 besetzten Überzug 8 aus einem weichen
elastischen Material.
4 zeigt einen anderen Fuß 4 mit Armen
5, die Saugnäpfe 8 tragen.
- 1
- Schenkel des Zirkels
- 2
- Kreidestück
- 3
- Schenkel des Zirkels
- 4
- Fuß
- 5
- Arm
- 6
- Teller
- 7
- Überzug mit Noppen
- 8
- Saugnapf