HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft Fußbekleidung. Die Erfindung
betrifft insbesondere ein Fußbekleidungsstück mit einem abnehmbaren, den
Fuß stützenden Element.
Beschreibung des Standes der Technik
Ein Ziel der Ausgestaltung von moderner Fußbekleidung besteht
darin, das Gewicht so gering wie möglich zu halten, während die Bequemlichkeit,
die Stabilität und die Dauerhaftigkeit so groß wie möglich sind.
Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden die Gestalter einen breiten Bereich von Materialien,
von Schuhbauteilen und von Schuhherstellungsverfahren. Die Grundausgestaltung einer
herkömmlichen Sportfußbekleidung bleibt jedoch im Wesentlichen die gleiche
und umfasst zwei Hauptbauteile, nämlich einen Oberteil und eine Sohlenkonstruktion.
Der Oberteil kann aus Leder, Kunststoffmaterialien oder einer Kombination daraus
gebildet sein und nimmt bequem den Fuß auf, während er für eine Belüftung
und für den Schutz vor den Naturelementen sorgt. Die Sohlenkonstruktion enthält
mehrere Schichten, die üblicherweise als Innensohle, Mittelsohle und Außensohle
bezeichnet werden. Die Innensohle ist ein dünnes gepolstertes Element, das
sich neben dem Fuß befindet und den Gesamtkomfort der Fußbekleidung verbessert.
Bei einigen Fußbekleidungsstücken ist die Innensohle abnehmbar und kann
die Innensohle ersetzt werden. Die Mittelsohle bildet die mittlere Schicht der Sohle
und enthält oft ein elastisches Schaumstoffmaterial, wie beispielsweise Polyurethan
oder Ethyl-Vinyl-Acetat, das einen Stoß dämpft und Energie absorbiert,
wenn die Fußbekleidung gegen den Boden zusammengedrückt wird. Im Gegensatz
zur Innensohle sind die Mittelsohlen in einem Stück mit der Fußbekleidung
ausgebildet und können diese nicht ersetzt oder durch einen Träger verändert
werden. Die Außensohle ist aus einem dauerhaften, abriebbeständigen Material,
beispielsweise aus einer Ruß-Gummi-Mischung gebildet und weist im typischen
Fall eine texturierte Unterfläche auf, um die Traktion zu verbessern. Ein Nachteil
bezüglich des Schichtaufbaus von herkömmlichen Sohlenkonstruktionen besteht
darin, dass die Gesamtflexibilität der Sohlenkonstruktionen insbesondere im
Vorderfußbereich verringert ist.
Einige Ausgestaltungen moderner Fußbekleidungen gehen von der
herkömmlichen Ausbildung dadurch ab, dass sie den größten Teil der
Mittelsohle durch einen herausnehmbaren Sockliner ersetzen. Die Fußbekleidung
dieses Typs weist einen Oberteil, einen Sockliner, eine dünne Mittelsohle und
eine Außensohle auf. Der Sockliner arbeitet daher als primäres stoßdämpfendes
und energieabsorbierendes Element sowohl im Fersen- als auch im Vorderfußbereich
der Fußbekleidung. Obwohl diese Ausbildung für eine größere
Flexibilität im Vorderfußbereich als bei den herkömmlichen Schichtausgestaltungen
sorgt, kann die relativ große Stärke des Sockliners im Fersenbereich aufgrund
der Bewegung des Fußes bezüglich den Oberteils zu wunden Stellen und Blasen
führen.
Ein wichtiger Aspekt der Ausgestaltung von Fußbekleidung ist
die Kontrolle der Bewegung des Fußes während Aktivitäten, die mit
Laufen verbunden sind. Bei vielen Personen bewegt sich der Fuß beim Laufen
wie folgt: Die Ferse trifft zuerst auf den Boden woraufhin der Fußballen folgt.
Wenn die Ferse den Boden verlässt rollt der Fuß nach vorne ab, so dass
die Zehen mit dem Boden in Kontakt kommen und schließlich verlässt der
gesamte Fuß den Boden um einen weiteren Zyklus zu beginnen. Während der
Zeit, während der der Fuß mit dem Boden in Kontakt steht und nach vorne
abrollt, rollte er auch von der lateralen Seite zur medialen Seite ab, welcher Prozess
als Einwärtsdrehung bezeichnet wird. Das heißt, dass normalerweise die
Außenseite der Ferse zuerst auftrifft und die Zehen auf der Innenseite des
Fußes den Boden zuletzt verlassen. Während sich der Fuß in der Luft
befindet und sich für einen weiteren Zyklus vorbereitet tritt der entgegengesetzte
Prozess auf, der Auswärtsdrehung genannt wird. Die Einwärtsdrehung ist
normal und ein nützlicher Aspekt des Laufens, sie kann jedoch möglicherweise
die Quelle für Fuß- und Beinverletzungen sein, insbesondere dann, wenn
sie übermäßig stark ist.
Eine Fußbekleidung, die für Personen mit übermäßig
großer Einwärtsdrehung ausgestaltet ist, enthält oftmals die Einwärtsdrehung
kontrollierende Einrichtungen, um das Maß an Einwärtsdrehung während
des Laufes zu begrenzen. Die eine Einwärtsdrehung kontrollierenden Einrichtungen
bestehen aus einem zusätzlichen Bauteil, wie beispielsweise einer Fersenversteifung
oder einer Abwandlung eines bestehenden Bauteils, wie beispielsweise der Sohlenkonstruktion.
Im Allgemeinen ist eine Fersenversteifung ein starres Element, das um den Fersenteil
der Fußbekleidung herum verläuft und dadurch die Bewegung der Ferse begrenzt.
Zusätzlicher Halt kann der Fersenversteifung dadurch gegeben werden, dass sie
einen Materialwulst enthält, wie es in der US-PS 4 354 318 für Frederieck,
et al. beschrieben ist. Ein weiterer Stand der Technik, bei dem die Einwärtsdrehungskontrolle
verstärkt ist, die auf das Auftreten des Fußes folgt, beinhaltet den Aufbau
des Fersenversteifers, wie es in der US-PS 4 255 877 für Bowerman und 4 287
675 für Norton, et al. beschrieben ist.
Die Sohlenkonstruktion kann gleichfalls zur Kontrolle
der Einwärtsdrehung abgewandelt werden. Die mediale Seite der Sohlenkonstruktion
kann beispielsweise Polstermaterialien höherer Dichte enthalten, wie es in
der US-PS 4 364 188 für Turner, et al. und 4 364 189 für Bates beschrieben
ist. In ähnlicher Weise kann eine wenig kompressible Fluidkammer in den medialen
Fersenbereich der Sohlenkonstruktion eingebaut sein, wie es in den US-PS 4 297 797
und 4 445 283 beide für Meyers beschrieben ist. Eine weitere bekannte technische
Möglichkeit, die in der US-PS 5 247 742 für Kilgore, et al. beschrieben
ist, ist der Einbau eines die Kompressionsbeständigkeit erhöhenden Elementes
in die Mittelsohle.
Obwohl die bekannten technischen Möglichkeiten zur Kontrolle
der Einwärtsdrehung ein gewisses Maß an Erfolg bei der Kontrolle der Einwärtsdrehung
zeigen, tragen diese zur Erhöhung des Gewichtes und der Herstellungskosten
der Fußbekleidung bei. Die vorliegende Erfindung hatte zum Ziel, eine Kombination
von konstruktiven Merkmalen in einer derartigen Weise kooperativ zu nutzen, dass
die Nachteile der bekannten Sohlenkonstruktionen wirksam vermindert sind.
Ein Fußbekleidungsstück mit den Merkmalen des Gattungsbegriffes
des Patentanspruchs 1 ist aus der US-A-3 021 846 für Scholl bekannt.
KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Fußbekleidungsstück mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist die Fußbekleidung zum Laufen ausgebildet. Um das Maß, in dem sich
der Fuß einwärts dreht, herabzusetzen, ist die den Fuß erfassende
Oberfläche so strukturiert, dass sie in der Richtung von der medialen zur lateralen
Seite eine nach unten gerichtete Schräge aufweist. Die nach unten gerichtete
Schräge befindet sich im Fersenbereich, sie kann sich jedoch über die
Länge der Fußbekleidung erstrecken. Zusätzlich zu der nach unten
gerichteten Schräge und dem Bereich der verringerten Unterstützung enthält
die Fußbekleidung einen Bereich in der hinteren lateralen Ecke der Mittelsohle,
der stärker als die anderen Teile der Mittelsohle kompressibel ist. Der kompressible
Bereich dient als Auftrittzone der Ferse, der die Einwärtsdrehung begrenzt.
Die den Fuß erfassende Fläche ist gleichfalls so konturiert, dass sie
für einen Halt des Fußes sorgt. Die Konturen schließen eine Fersensenke,
eine mediale Bogenstütze und eine Senke unter dem vierten und dem fünften
metatarsalen Kopf ein. Der Fersenbereich ist darüber hinaus im Allgemeinen
bezüglich des Vorderfußbereiches erhöht.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist die Fußbekleidung zum Walken ausgestaltet, sie enthält ein Fußhalteelement,
das so konturiert ist, dass es den Fuß unterstützt. Darüber hinaus
ist der Fersenbereich bezüglich des Vorderfußbereiches erhöht.
Die verschiedenen Vorteile und neuen Merkmale, die die vorliegende
Erfindung kennzeichnen, werden insbesondere in den zugehörigen Ansprüchen
angegeben: Um das Verständnis der Vorteile und neuen Merkmale zu verbessern,
die die vorliegende Erfindung kennzeichnen, wird jedoch auf die Beschreibung und
die zugehörigen Zeichnungen Bezug genommen, die verschiedene Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschreiben und darstellen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsstücks
gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
2 zeigt eine Ansicht auf die Unterseite des Fußbekleidungsstückes
von 1.
3A zeigt eine erste Teilquerschnittsansicht der Fußbekleidung
längs der Linie 3A-3A in 2.
3B zeigt eine zweite Teilquerschnittsansicht der Fußbekleidung
längs der Linie 3B-3B in 2.
4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fußhalteelementes
der Fußbekleidung, die in 1 dargestellt ist.
5 zeigt eine laterale Seitenansicht des Fußhalteelementes,
das in 4 dargestellt ist.
6 zeigt eine mediale Seitenansicht des Fußhalteelementes,
das in 4 dargstellt ist.
7 zeigt eine Draufsicht auf das Fußhalteelement,
das in 4 dargstellt ist.
8A bis 8F zeigen Querschnittsansichten
des Fußhalteelementes, wie es in 7 dargestellt
ist.
9 zeigt eine Ansicht auf die Unterseite des Fußhalteelementes,
das in 4 dargestellt ist.
10 zeigt in einer Draufsicht die räumliche Beziehung
zwischen den Knochen eines Fußes und dem Fußhalteelement, das in
4 dargestellt ist.
11 zeigt eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsstückes
gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
12 zeigt eine laterale Seitenansicht im Teilquerschnitt
längs der Mittellinie in Längsrichtung des Fußbekleidungsstückes,
das in 11 dargstellt ist.
13 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fußhalteelementes
der Fußbekleidung, die in 11 dargestellt ist.
14 zeigt eine laterale Seitenansicht des Fußhalteelementes,
das in 12 dargestellt ist.
15 zeigt eine Draufsicht auf das Fußhalteelement,
das in 12 dargstellt ist.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG IM EINZELNEN
In den Figuren, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauelemente
bezeichnen, ist ein Sportfußbekleidungsstück gemäß der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Die 1-10
zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, nämlich
ein Fußbekleidungsstück 100, das aus einem Laufschuh besteht.
Die 11-15 zeigen ein zweites
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, nämlich ein Fußbekleidungsstück
300, das ein Walkingschuh ist. Die Konzepte, die bezüglich der Fußbekleidung
100 und 300 beschrieben werden, lassen sich auch auf andere Arten
von Fußbekleidungen, einschließlich Tennisschuhe, Basketballschuhe, Crosstrainingschuhe,
Wanderstiefel, Arbeitsstiefel, Slipper, Segelschuhe oder Halbschuhe anwenden. Fußbekleidungen
mit verschiedenen beabsichtigten Verwendungszwecken, sei es Sport oder Freizeit,
sollen daher in den Bereich der vorliegenden Erfindung fallen, wenn sie mit den
beschriebenen Konzepten verbunden sind.
Die Hauptbauteile einer Fußbekleidung 100 sind ein Oberteil
110, eine Sohlenkonstruktion 120, die am Oberteil 110
angebracht ist, und ein abnehmbares Fußhalteelement 200. Die Fußbekleidung
100 ist in drei Bereiche, nämlich einen Fersenbereich 102,
einen Mittelfußbereich 104 und einen Vorderfußbereich
106 unterteilt. Die Bereiche 102, 104 und 106
sollen nicht genaue Bereiche umreißen. Sie sind stattdessen dazu gedacht, allgemeine
Bereiche zur Unterstützung der Beschreibung zu definieren.
Der Oberteil 110 kann von irgendeiner herkömmlichen
Art eines Oberteils sein, der die Funktionen bezüglich der Aktivitäten,
für die die Fußbekleidung 100 ausgelegt ist, insbesondere für
das Laufen erfüllt. Die Sohlenkonstruktion 120 enthält eine Mittelsohle
130 und eine Außensohle 140. Die Mittelsohle 130
kann aus irgendeinem herkömmlichen und elastischen Mittelsohlenmaterial einschließlich
einem Polyurethanschaumstoff und Ethyl-Vinyl-Acetat gebildet sein und verläuft
vom Fersenbereich 102 bis zum Vorderfußbereich 106. Wie es
im Folgenden beschrieben wird, sind jedoch die stoßdämpfenden und energieabsorbierenden
Eigenschaften der Mittelsohle 130 primär auf den Fersenbereich
102 begrenzt. Die Außensohle 140 ist an der Unterfläche
der Mittelsohle 130 angebracht und liefert eine dauerhafte, den Boden kontaktierende
Fläche. Ein Fußhalteelement 200 befindet sich über der Mittelsohle
130 und in der Ausnehmung, die vom Oberteil 110 gebildet wird.
Abhängig von dem Verfahren, nach dem die Fußbekleidung 100 hergestellt
wird, kann sich ein Teil des Oberteiles 110 zwischen dem Fußhalteelement
200 und der Mittelsohle 130 erstrecken, wie es in 3
dargestellt ist. Alternativ kann das Fußhalteelement 200 auch direkt
auf der Mittelsohle 130 aufliegen.
Das hauptsächliche stoßdämpfende und energieabsorbierende
Element von herkömmlicher Fußbekleidung ist eine integrierte Schaumstoffmittelsohle,
die vom Fersenbereich zum Vorderfußbereich der Fußbekleidung verläuft.
Herkömmliche Mittelsohlen können auch eine mit Fluid gefüllte Blase
enthalten, wie es in der US-PS 4 183 156, der US-PS 4 219 945, der US-PS 4 906 502
und der US-PS 5 083 361 alle für Rudy sowie in der US-PS 5 993 585 und der
US-PS 6 119 371 beide für Goodwin, et al. beschrieben ist. Bezüglich der
Fußbekleidung 100 sind jedoch die Stoßdämpfung und die Energieabsorption
zwischen der Sohlenkonstruktion 102 und dem Fußhalteelement
200 aufgeteilt. Die Sohlenkonstruktion 120 ist insbesondere so
gestaltet, dass die Mittelsohle 130 für eine Stoßdämpfung
und Energieabsorption im Fersenbereich 102 sorgt und das Fußhalteelement
200 für eine Stoßdämpfung und Energieabsorption im Vorderfußbereich
106 sorgt. In 3 ist die Mittelsohle 130 so dargestellt,
dass sie von der Rückseite des Fersenbereiches 102 zur Vorderseite
des Vorderfußbereiches 106 verläuft. Im Fersenbereich
102 hat die Mittelsohle 130 eine relativ große Stärke,
so dass sie diesem Bereich ein außerordentliches Maß an Stoßdämpfung
und Energieabsorption verleiht. Dem Fersenbereich 102 kann eine zusätzliche
Stoßdämpfung und Energieabsorption dadurch gegeben werden, dass eine mit
Fluid gefüllte Blase in die Mittelsohle 130 eingebaut ist. Die Stärke
der Mittelsohle 130 nimmt im Mittelfußbereich 104 ab und
wird relativ gering im Vorderfußbereich 106. Dementsprechend zeigt
die Mittelsohle 130 ein relativ kleines Maß an Stoßdämpfung
und Energieabsorption im Vorderfußbereich 106. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Mittelsohle um den Außenumfang der Fußbekleidung 100
sich auf die Seiten des Oberteils 110 erstreckt, um für eine zusätzliche
laterale und mediale Halterung für das Fußhalteelement 200 zu
sorgen.
Das Fußhalteelement 200 weist eine Unterfläche
210, eine gegenüberliegende den Fuß erfassende Fläche
220 und einen oberen Stoffbezug 230 auf, der an der den Fuß
erfassenden Fläche 220 angebracht ist. Die Unterfläche
210 befindet sich auf zwei Höhen, die den Konturen
entsprechen, die an der Oberfläche der Mittelsohle 130 ausgebildet
sind. Der Bereich der Unterfläche 210, der sich im Fersenbereich
102 befindet, liegt daher auf einer im Wesentlichen größeren
Höhe als der Bereich der Unterfläche 210, der sich im Vorderfußbereich
106 befindet. Im Mittelfußbereich 104 geht die Höhe
der Unterfläche 210 auf die Höhe des Vorderfußbereiches
106 über. Dementsprechend ist die Unterfläche 210 so
gestaltet, dass sie eine Aussparung im Fersenbereich 102 begrenzt, die
zu der oberen Außenfläche der Mittelsohle 130 passt, wie es in
3 dargestellt ist. Die den Fuß erfassende Fläche
220 befindet sich der Unterfläche 210 gegenüber und
ist so konturiert, dass sie im Wesentlichen mit der Unterfläche eines Fußes
konform geht, der in der Fußbekleidung 100 aufgenommen ist. Der Bereich
der den Fuß erfassenden Fläch 220, der sich im Fersenbereich
102 befindet, liegt im Allgemeinen auf einer größeren Höhe
als der Bereich, der sich im Vorderfußbereich 106 befindet. Der Unterschied
in der Höhe zwischen den jeweiligen Bereichen der den Fuß erfassenden
Fläche 220 ist jedoch nicht so groß wie der Unterschied zwischen
den Bereichen der Unterfläche 210. Dementsprechend hat der Teil des
Fußhalteelementes 200, der sich im Vorderfußbereich
106 befindet, eine größere Stärke als der Teil im Fersenbereich
102. Die größere Stärke im Vorderfußbereich
106 liefert die Haupteinrichtung zur Stoßdämpfung und Energieabsorption
im Vorderfußbereich 106. Der obere Stoffbezug 230 ist an
der den Fuß erfassenden Fläche 220 angebracht und liefert einen
bequemen Fußkontaktbereich. Andere spezielle Eigenschaften der den Fuß
erfassenden Fläche 220 werden später im Einzelnen beschrieben.
Ansichten im Einzelnen des Fußhalteelementes 200 sind
in den 4-9 dargestellt.
Die den Fuß erfassende Fläche 220 ist so konturiert, dass sie
im Wesentlichen mit der Unterfläche eines Fußes konform geht. Die Konturen
schließen eine Fersensenke 222, eine Bogenerhöhung
224 und eine Senke 226 für den metatarsalen Kopf ein. Die
Fersensenke 222 entspricht im Allgemeinen dem Bereich, der mit der Ferse
des Fußes des Trägers in Kontakt kommt. Die Vertiefung, die die Fersensenke
222 bildet, nimmt die Ferse des Trägers auf und lagert die Ferse bezüglich
der den Fuß erfassenden Fläche 220. Die Bogenerhöhung
224, die sich auf der medialen Seite des Mittelfußbereiches
104 befindet, liefert einen Halt für den Bogen des Fußes des
Trägers. Die Senke 226 für den metatarsalen Kopf befindet sich
in einem Bereich der den Fuß erfassenden Fläche 222, der im Wesentlichen
unter dem vierten und dem fünften metatarsalen Kopf des Fußes des Trägers
liegt. Ein geeignetes Material für das Fußhalteelement 200 schließt
Phylon, ein kompressionsgeformetes Ethyl-Vinyl-Acetat mit einer Härte von 53
bis 58° auf der Asker-C-Skala ein.
Die Höhe der den Fuß erfassenden Fläche 220
ist im Fersenbereich 102 im Wesentlichen größer als die Höhe
im Vorderfußbereich 106 wie es oben beschrieben wurde. Die den Fuß
erfassende Fläche 220 weist auch einen erhöhten Umfang im Fersenbereich
102 und im Mittelfußbereich 104 auf. Der erhöhte Umfang
liefert im Wesentlichen eine Senke, die quer über die den Fuß erfassende
Fläche 220 verläuft und den Fuß aufnimmt und dessen Position
sichert. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann der erhöhte Umfang die
den Fuß erfassende Fläche 220 vollständig umgeben.
Die den Fuß erfassende Fläche 220 weist auch eine
sich nach unten erstreckende Schräge auf, die von der medialen Seite zur lateralen
Seite über die Länge der den Fuß erfassenden Fläche
220 verläuft, wie es in den 8B,
8C und 8D dargestellt
ist. Ein geeigneter Winkel für die nach unten verlaufende Schräge beträgt
annähernd 3°, er kann jedoch im Bereich von 1 bis 4° liegen. Bei
anderen Ausführungsbeispielen kann die Schräge im Bereich der den Fuß
erfassenden Fläche 220 fehlen, die sich im Vorderfußbereich
106 befindet, oder auf den Fersenbereich 102 beschränkt sein.
Die Schräge bewirkt eine Kontrolle der Einwärtsdrehung, indem sie eine
größere mediale Unterstützung liefert, wodurch die Neigung des Fußes
verringert wird, sich anschließend an das Auftreten der Ferse medial zu drehen.
Ein Vorteil der Ausbildung der Schräge im Fußhalteelement 200
besteht darin, dass die Mittelsohle 230 eine horizontale Oberflächen
haben kann und der Oberteil 110 vertikal von der Mittelsohle
130 verlaufen kann, was zu einer erhöhten Stabilität führt.
Ein Bereich verringerter Unterstützung, der in den Figuren durch
den Bereich 228 dargestellt ist, befindet sich im medialen Vorderfußbereich
der den Fuß erfassenden Fläche 220 und liegt im Allgemeinen unter
dem vorderen Teil eines ersten metatarsalen und dem hinteren Teil eines proximalen
Hallux des Fußes, wie es in 10 dargestellt ist.
Beim Abheben der Zehen neigt der vordere Teil des ersten metatarsalen Kopfes dazu,
in natürlicher Weise unter der Ebene der restlichen Teile des Fußes zu
verlaufen. Der Bereich 228 erleichtert die Bewegung nach unten des ersten
metatarsalen Kopfes, indem Schaumstoffmaterial unter dem ersten metatarsalen und
unter dem hinteren Teil des proximalen Hallux angeordnet wird, das stärker
kompressibel als das Schaumstoffmaterial unter den anderen Teilen des Fußes
ist. Bei der Bildung des Fußhalteelementes 220 ist eine flache Senke,
die der Zone des Bereiches 228 entspricht, in der den Fuß erfassenden
Fläche 220 ausgebildet. Ein Material mit größerer Kompressibilität
als die des Hauptteils des Fußhalteelementes 220 ist dann im Bereich
228 angeordnet und beispielsweise über eine Wärmeverbindung oder
einen Klebstoff befestigt. Das Material, das den Bereich 228 bildet, kann
der Schaumstoff sein, der das Fußhalteelement 200
bildet, jedoch mit einer niedrigeren Dichte, um für eine höhere Nachgiebigkeit
zu sorgen. Wie es oben beschrieben wurde, kann das Fußhalteelement
200 primär aus Phylon gebildet sein. Ein geeignetes Material für
den Bereich 228 ist daher ein Polyurethan-Schaumstoffmaterial mit einer
Härte, die um annähernd 10° auf der Asker-C-Skala kleiner als die
des Phylon-Materials ist, aus dem die übrigen Teile des Fußhalteelementes
200 bestehen.
Herkömmliche Fußbekleidungsstücke werden auf einem
Leisten hergestellt, der die Form des menschlichen Fußes hat. Im Allgemeinen
wird der Oberteil um den Leisten herumgebildet, wodurch eine Ausnehmung im Oberteil
gestaltet wird, die die allgemeine Form des Fußes hat. Eine Sohle wird dann
am Oberteil angebracht. Bezüglich der Fußbekleidung 100 ist jedoch
die Ausnehmung im Oberteil 110 so gestaltet, dass sie sowohl den Fuß
als auch das Fußhalteelement 200 aufnimmt. Folglich kann die Fußbekleidung
100 unter Verwendung einer Californiatechnik gebildet werden, bei der der
Leisten eine Unterfläche hat, die mit der Form der Unterfläche
210 konform geht. Bei diesem Verfahren wird der Oberteil 110 um
den Leisten herum gebildet und wird dann die Sohlenkonstruktion 120 am
Oberteil 110 angebracht. Die Abnahme des Leisten vom Oberteil
110 bildet eine Ausnehmung in der Fußbekleidung 100, die
sowohl den Fuß als auch das Fußhalteelement 200 aufnimmt. Dementsprechend
wird das Fußhalteelement 200 in die Fußbekleidung 100
über die Fußgelenköffnung eingesetzt. Das Fußhalteelement
200 ist daher abnehmbar durch die Fußbekleidung 100 aufgenommen.
Alternativ kann das Fußhalteelement 200 auch in der Fußbekleidung
100 dauerhaft befestigt sein.
Der Aufbau der Fußbekleidung 100, insbesondere die Abnehmbarkeit
des Fußhalteelementes 200 erlaubt es, die Fußbekleidung
100 an eine bestimmte Einzelperson anzupassen. Einzelpersonen, die spezielle
Fußbekleidung benötigen, können die Fußhalteelemente
200 austauschen, so dass diese mit den speziellen Notwendigkeiten der Einzelperson
konform gehen. Beispielsweise kann eine Einzelperson ein Fußhalteelement benötigen,
das eine größere Bogenerhöhung oder zusätzliche Merkmale aufweist,
die eine Einwärtsdrehung begrenzen. Weiterhin kann ein Fußhalteelement
200 individuell so hergestellt werden, dass es einen vom Arzt vorgeschriebenen
medizinischen oder therapeutischen Effekt hat.
Ein weiteres Merkmal der Fußbekleidung 100 betrifft
die Mittelsohle 130. Um das Maß zu verringern, in dem sich der Fuß
nach innen dreht, hat ein Teil 132 der Mittelsohle 130, der sich
an der hinteren lateralen Ecke des Fersenbereiches 102 befindet, eine größere
Kompressibilität als die anderen Teile der Mittelsohle 130. Wie es
bei der Beschreibung des Standes der Technik dargelegt wurde, kommt im typischen
Fall die Außenseite der Ferse oder die hintere laterale Ecke des Fersenbereiches
als erste mit dem Boden in Kontakt. Wenn die hintere laterale Ecke der Fußbekleidung
100 den Boden kontaktiert, wird der Teil 132 zusammengedrückt.
Wenn der Fuß nach vorne und zur medialen Seite abrollt, wird die Kompressionskraft
auf den restlichen Teil der Mittelsohle 130 übertragen. Da der restliche
Teil weniger kompressibel als der Teil 132 ist, ist der restliche Teil
gegenüber einer Bewegung von der lateralen zur medialen Seite beständig,
was das Maß verringert, in dem sich der Fuß einwärts dreht. Um die
Kompression der hinteren lateralen Ecke zu erleichtern, ist die Außensohle
140 gelenkig ausgebildet oder in einen ersten Teil 142 und einen
zweiten Teil 144 unterteilt, wie es in den 3A
und 3B dargestellt ist. Der erste Teil 142
befindet sich direkt unter dem Teil 232 und der zweite Teil 144
ist unter dem Rest der Mittelsohle 130 angeordnet. Der Bereich, der den
ersten Teil 142 vom zweiten Teil 144 trennt, bildet eine Biegelinie,
entlang der die Mittelsohle 130 abbiegt, wenn die hintere laterale Ecke
zusammengedrückt wird. Ein geeignetes Material für die Mittelsohle
130 ist Ethyl-Vinyl-Acetat mit einer Härte von 53 bis 58° auf
der Asker-C-Skala. Der Teil 132 kann aus einem anderen Material, wie beispielsweise
Polyurethan gebildet sein, das eine Härte aufweist, die um annähernd 10°
unter der Härte des Ethyl-Venyl-Acetats liegt. Der Unterschied kann jedoch
im Bereich zwischen 5 und 15° liegen.
Das Maß, mit dem sich der Fuß einwärts dreht, wird
auch durch Maßnahmen begrenzt, die im Fußhalteelement 200 vorgesehen
sind. Die Fersensenke 222, die Bogenerhöhung 224 und die
Senke 226 für den metatarsalen Kopf halten den Fuß, insbesondere
den Fußbogen, was es dem natürlichen Aufbau des Fußes erlaubt, die
Einwärtsdrehung zu verringern. Die den Fuß erfassende Fläche weist
darüber hinaus die nach unten gerichtete Schräge auf, die von der medialen
Seite zur lateralen Seite über die Länge der den Fuß erfassenden
Fläche 220 verläuft. Die Schräge liefert eine größere
Unterstützung auf der medialen Seite der Fußbekleidung 100 wodurch
sie der Einwärtsdrehung des Fußes widersteht. Der Bereich 228
erlaubt es dem Fuß schließlich, eine natürliche Position beim Abheben
der Zehen einzunehmen, um für einen zusätzlichen Widerstand gegenüber
der Einwärtsdrehung zu sorgen.
Die Unterfläche 210 kann auch zwei fluidgefüllte
Blasen enthalten. Eine erste Blase 212 kann sich im Fersenbereich
102 befinden und eine zweite Blase 214 kann sich im Vorderfußbereich
106 befinden. Die zweite Blase 214 kann eine erste Kammer
214a, die im Wesentlichen unter der Verbindung zwischen den Metatarsalen
und den Phalangen auf der lateralen Seite des Fußes liegt, eine zweite Kammer
214b, die im Wesentlichen unter den Verbindungen zwischen
den Metatarsalen und den Phalangen auf der medialen Seite des Fußes liegt,
und eine dritte Kammer 214c einschließen, die im Wesentlichen unter
einem proximalen Hallux und einem distalen Hallux des Fußes liegt. Die erste
Kammer 214a und die zweite Kammer 214b können über eine
Leitung verbunden sein, um sie in Fluidverbindung miteinander zu bringen. In ähnlicher
Weise können die zweite Kammer 214b und die dritte Kammer
214c über eine Leitung miteinander verbunden sein, um sie in Fluidverbindung
miteinander zu bringen. Ein dehnbares Element (nicht dargestellt) kann im Inneren
jeder Kammer angeordnet sein, um einer Auswärtsbewegung der Folien zu widerstehen,
die die zweite Blase 214 bilden. Das dehnbare Element kann von dem Typ
sein, der in der US-PS 4 906 502 und 5 083 361 für Rudy und der US-PS 5 993
585 und 6 119 371 für Goodwin, et al. beschrieben ist. Um für eine zusätzliche
Unterstützung in dem Bereich zu sorgen, der die zweite Blase 214 umgibt,
kann ein Käfig 216 aus einem flexiblen Material wie Ethyl-Vinyl-Acetat
oder gummiertem Ethyl-Vinyl-Acetat um die Umfangsbereiche der zweiten Blase
214 herum angeordnet sein.
Eine zusätzliche Stütze für den Fersenbereich
102 kann durch eine Platte 218 vorgesehen sein, die sich an der
Unterfläche 210 befindet. Die Platte 218 kann eine u-Form
haben, die sich um den Fersenbereich 102 herum erstreckt. Geeignete Materialien
für die Platte 218 schließen halbfeste Polymere oder zusammengesetzte
Materialien ein, die Glas- oder Kohlefasern beispielsweise mit einem Polymermaterial
kombinieren.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, dass die Fußbekleidung
100 als ein leichter Laufschuh ausgebildet ist, der das Merkmal hat, dass
er das Maß reduziert, mit dem sich der Fuß einwärts dreht. Das Fußhalteelement
200 ist abnehmbar und liefert die Option, ein erstes Fußhalteelement
200 durch ein zweites Fußhalteelement 200 auszutauschen,
dessen Eigenschaften in einzigartiger Weise für die Einzelperson geeignet sind.
Das Fußhalteelement kann darüber hinaus einzeln für die Einzelperson
gefertigt werden und in die Fußbekleidung 100 eingesetzt werden.
Eine Fußbekleidung 300, nämlich ein Walkingschuh
gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
ist in den 11-15 dargestellt
und weist einen Oberteil 310, eine Sohlenkonstruktion 320 und
ein Fußhalteelement 330 auf. Die Sohlenkonstruktion 320 ist
am Oberteil 310 angebracht und so gestaltet, dass sie das Fußhalteelement
330 aufnimmt. Die Hauptbauteile der Sohlenkonstruktion 320 sind
eine Mittelsohle 322, eine mit Fluid gefüllte Blase 324,
die sich im Fersenbereich der Mittelsohle 322 befindet, und eine Außensohle
326. Die Mittelsohle 322 kann aus einem einzigen Material oder
mehreren Materialien mit verschiedenen Eigenschaften gebildet sein. Wie es in
12 dargestellt ist, ist die Mittelsohle 322
aus verschiedenen Materialien im Fersenteil und im Vorderfußteil gebildet.
Ein geeignetes Material für den Fersenteil ist Polyurethan mit einer Härte
von 54 bis 60° auf der Asker-C-Skala. Der Vorderfußteil kann aus Phylon
mit einer Härte von 50 bis 55° auf der Asker-C-Skala gebildet sein. Das
Fußhalteelement 330 kann aus Polyurethan mit einer Dichte von 0,35
g/cm3 und einer Härte von 28 bis 34° auf der Asker-C-Skala
gebildet sein und weist eine Unterfläche 332 und eine konturierte
den Fuß erfassende Fläche 334 auf. Wie bei der Mittelsohle
130 der Fußbekleidung 100 befindet sich die Mittelsohle
322 hauptsächlich im Fersenbereich, so dass das Fußhalteelement
330 so gestaltet ist, dass es eine größere Höhe im Fersenbereich
hat. Für eine höhere Stoßdämpfung und Energieabsorption kann
in der Unterfläche 323 eine mit Fluid gefüllte Blase
336 im Vorderfußbereich vorgesehen sein. Darüber hinaus kann
eine ähnliche mit Fluid gefüllte Blase 338 in einem Teil der
Sohlenkonstruktion 320 enthalten sein, der sich im Fersenbereich befindet,
wie es in den 11 und 12
dargestellt ist. Zur Erleichterung der Darstellung ist das Innere der Blasen
336 und 338 ohne Verbindungen zwischen der Ober- und der Unterfläche
dargestellt. Herkömmliche Blasen mit inneren Verbindungen werden vorzugsweise
benutzt, wie sie in der US-PS 4 817 304 für Parker, et al. und in der oben
erwähnten US-PS 4 906 502 und 5 083 361 für Rudy beschrieben sind.
Ein erster Vorteil der Fußbekleidung 300 gegenüber
den bekannten Arten von Fußbekleidungen bezieht sich auf die Flexibilität
der Sohlenkonstruktion 320. Die laminare Ausgestaltung der bekannen Sohlenkonstruktionen
begrenzt die Gesamtflexibilität. Die Sohlenkonstruktion 320 verwendet
jedoch ein separates Fußhalteelement 330 anstelle einer herkömmlichen
Mittelsohle im Vorderfußbereich. Die separate Ausgestaltung erlaubt eine größere
Flexibilität im Vorderfußbereich, insbesondere in dem Bereich, der den
Verbindungen zwischen den Metatarsalen und der Phalangen des Trägers entspricht.
Ein zweiter Vorteil der Fußbekleidung 300 betrifft die Dicke des Fußhalteelementes
330 im Fersenbereich. Wie es bei der Darstellung des Standes der Technik
beschrieben wurde, besteht bei den bekannten Socklinern mit einer relativ großen
Stärke im Fersenbereich die Gefahr der Bildung von wunden Stellen und Blasen
aufgrund der Bewegung des Fußes bezüglich des Oberteils. Dieses Problem
ist in der Fußbekleidung 300 dadurch gelöst, dass im Fersenbereich
die Stärke des Fußhalteelementes 330 verringert und die Stärke
der Mittelsohle 322 erhöht ist. Die Fußbekleidung 100
hat eine ähnliche Gestaltung und genießt daher auch diese Vorteile.
Die vorliegende Erfindung wurde im obigen und in den zugehörigen
Zeichnungen bezüglich einer Vielzahl verschiedener Ausführungsbeispiele
dargestellt. Die Beschreibung dieser Ausführungsbeispiele
diente dem Zweck, ein Beispiel der verschiedenen Aspekte zu liefern, die im Rahmen
der Erfindung gestaltet sind, jedoch nicht den Bereich der Erfindung zu begrenzen.
Der Fachmann wird erkennen, dass verschiedene Abwandlungen und Änderungen an
den Ausführungsbeispielen vorgenommen werden können, ohne den Bereich
der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der durch die zugehörigen Ansprüche
gegeben ist.