Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur intelligenten
rollierenden Beschickung und ein Gargerät hierzu.
Eine rollierende Beschickung eines Gargerätes ist nicht nur bei
einem Restaurantbetrieb á la carte, sondern beispielsweise auch im Ladenverkauf,
wie in Bäckereien, oder dergleichen, von großer Nützlichkeit. Hierfür
werden meist Großküchengargeräte mit einer Vielzahl von Einschüben
verwendet, wie sie beispielsweise aus der DE
43 24 015 C1 bekannt sind. Dort ist ein Rückkopplungssystem mit zumindest
einem Schalter, einem Zeitzähler und einem Element einer Beladungsanzeige pro
Einschub vorgesehen, über das automatisch der jeweilige Beladungszustand jedes
Einschubes angezeigt werden kann. Zusätzlich zu besagter Anzeige ist auch eine
Einstellung der Wärmeleistung in Abhängigkeit vom Beladungszustand des
Großküchengargeräts aus dieser Druckschrift bekannt.
In der nicht vorveröffentlichten DE
10 2005 020 744. 8 ist ein Garverfahren beschrieben, bei dem durch Erfassen
eines Öffnungswinkels einer Garraumtür während der Beschickung des
Garraums mit Gargut die dabei gewonnene Information bei nachfolgenden Garabläufen
berücksichtigt wird. Dies ermöglicht, die nachfolgenden Programmabläufe,
wenn nötig, automatisch an den Türöffnungsgrad anzupassen.
Die Auswahl eines geeigneten Garverfahrens in Abhängigkeit von
einem Aufstellungsort eines Gargeräts und/oder der beim Bedienen des Gargeräts
verwendeten Sprache ist beispielsweise in der DE
10 2004 020 365 B3 bzw. DE
10 2004 013 553 A1 beschrieben.
Noch stets besteht das Bedürfnis danach, auch bei einer rollierenden
Beschickung, also der Beschickung eines Garraums zu unterschiedlichen Zeiten mit
unterschiedlichen Gargütern unter Überlapp der unterschiedlichen Beschickungen,
standardisierte Garergebnisse zu erhalten, und zwar sowohl bei Beschickung mit einer
Gargutart als auch bei einer Mischbeschickung. Dabei ist es auch wünschenswert,
unterschiedliche Anwenderverhalten durch ein Garverfahren zu kompensieren. Es soll
also von einem einstufigen Garverlauf bei einer rollierenden Beschickung Abstand
genommen werden, um auch Klimaveränderungen während eines Garprozesses
berücksichtigen zu können. Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zum Führen von Garprogrammen in einem Garraum eines Gargeräts
für zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedliche Behandlungsebenen
eingebrachte unterschiedliche Gargüter zu liefern, das standardisierte Garergebnisse
von hoher Qualität liefert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst,
bei dem zu einem Zeitpunkt t0 eine Gargutart i für jede zu einem
Zeitpunkt t2 mit Gargut j zu beladene Behandlungsebene k ausgewählt
wird, zu dem Zeitpunkt t2 jede zum Zeitpunkt t0 angewählte
Behandlungsebene k mit dem zum Zeitpunkt t0 ausgewählten Gargut
j beladen wird, zu einem Zeitpunkt t3 in Abhängigkeit von zumindest
der Beladung des Garraums mit Gargut zu diesem Zeitpunkt ein erstes Garraumklima
eingestellt wird, und für jede Behandlungsebene k, die zum Zeitpunkt t2
mit Gargut j der Gargutart i beladen wird, zu einem Zeitpunkt t4ki ein
Signal zum Entfernen des Garguts j aus dem Garraum ausgegeben wird, wobei t4ki
> t3 > t2 > t0.
Dabei kann vorgesehen sein, daß in dem Fall, in dem zum Zeitpunkt
t0 der Garraum nicht mit Gargut beladen ist und das Gargerät eingeschaltet
ist, zum Zeitpunkt t0 ein zweites Garraumklima in Abhängigkeit von
allen auswählbaren Gargutarten i bestimmt wird, insbesondere geeignet für
eine Vollbeschickung des Garraums, und/oder zu einem Zeitpunkt t1 mit
t0 < t1 < t2 ein drittes Garraumklima in
Abhängigkeit von den zum Zeitpunkt t0 ausgewählten Gargutarten
i und Behandlungsebenen k bestimmt wird.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß in dem Fall, in dem zum
Zeitpunkt t0 der Garraum zumindest teilweise mit Gargut beladen ist und
das Gargerät eingeschaltet ist, zum Zeitpunkt t0 ein viertes Garraumklima
zumindest in Abhängigkeit von der Beladung mit Gargut j, insbesonder der Gargutart
i, in den Behandlungsebenen k zu diesem Zeitpunkt bestimmt wird, und/oder zum Zeitpunkt
t1 mit t0 < t1 < t2 ein fünftes
Garraumklima in Abhängigkeit von der Beladung zum Zeitpunkt t0 und
der Beladung zum Zeitpunkt t2 mit Gargut j der Gargutart i in den Behandlungsebenen
k bestimmt wird.
Bevorzugt ist erfindungsgemäß, daß das Garraumklima,
insbesondere umfassend das erste, zweite, dritte, vierte und/oder fünfte Garraumklima,
und/oder der Zeitpunkt t4ki im wesentlichen zu jedem Zeitpunkt eines
Garprogramms bestimmt und eingestellt wird bzw. werden.
Des weiteren kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß
das Garraumklima, insbesondere umfassend das erste, zweite, dritte, vierte und/oder
fünfte Garraumklima, über die Temperatur, die Feuchte und/oder die Zirkulation
der Garraumatmosphäre im Garraum eingestellt wird.
Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, daß das Garraumklima,
insbesondere umfassend das erste, zweite, dritte, vierte und/oder fünfte Garraumklima,
in Abhängigkeit von der Größe des Garraums, der Geometrie des Garraums,
der Anzahl an Behandlungsebenen im Garraum, dem Aufstellungsort
des Gargeräts, einer ausgewählten Sprache zum Betreiben des Gargeräts,
der Beheizungsart des Garraums, der Befeuchtungsart des Garraums, des Strömungswiderstandes
im Garraum, der Strömungsgeschwindigkeit im Garraum, der Menge an Gargut im
Garraum, der Plazierung von Gargut im Garraum, der Gargutart des Garguts im Garraum,
der Temperatur im Garraum, der Temperatur des Garguts im Garraum, insbesondere der
Kerntemperatur des Garguts im Garraum, der Feuchte im Garraum, einem ausgewählten
Garprogramm, dem Öffnungsgrad einer Garraumtür, der Öffnungsfrequenz
einer Garraumtür und/oder der Öffnungsdauer einer Garraumtür bestimmt
wird.
Ferner kann vorgesehen sein, daß der Zeitpunkt t4ki
in Abhängigkeit von dem Garraumklima, der Gargutart i des Garguts j, der Position
des Garguts j in einer Behandlungsebene k, der Größe des Garraums, der
Geometrie des Garraums, der Anzahl an Behandlungsebenen im Garraum, dem Aufstellungsort
des Gargeräts, einer ausgewählten Sprache zum Betreiben des Gargeräts,
der Beheizungsart des Garraums, der Befeuchtungsart des Garraums, des Strömungswiderstandes
im Garraum, der Strömungsgeschwindigkeit im Garraum, der Menge an Gargut im
Garraum, der Plazierung von Gargut im Garraum, der Gargutart des Garguts im Garraum,
der Temperatur im Garraum, der Temperatur des Garguts im Garraum, insbesondere der
Kerntemperatur des Garguts im Garraum, der Feuchte im Garraum, einem ausgewählten
Garprogramm, dem Öffnungsgrad einer Garraumtür, der Öffnungsfrequenz
einer Garraumtür und/oder der Öffnungsdauer einer Garraumtür bestimmt
wird.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß beim Auswählen
einer Gargutart i zumindest ein für dieselbe gespeicherter erster Parameter
zur Bestimmung des Garraumklimas und/oder des Zeitpunkts t4ki aufgerufen
wird.
Dabei kann vorgesehen, daß der erste Parameter ausgewählt
wird aus der Temperatur im Garraum, der Feuchte im Garraum und/oder der Zirkulation
der Garraumatmosphäre.
Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, daß beim Auswählen
jeder Behandlungsebene k zumindest ein für dieselbe gespeicherter zweiter Parameter
aufgerufen wird.
Dabei kann wiederum vorgesehen sein, daß der zweite Parameter
ausgewählt wird aus der Temperatur im Garraum, der Feuchte im Garraum und/oder
der Zirkulation der Garraumatmosphäre im Garraum.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Auswahl der Gargutart
i und/oder des Garguts j in zumindest zwei Auswahlstufen erfolgt, insbesondere in
zumindest einer ersten Auswahlstufe zumindest eine Obergruppe, wie Backwaren, Fleisch,
Fisch oder Gemüse, ausgewählt wird und/oder in einer zweiten Auswahlstufe
zumindest eine Untergruppe, insbesondere der ausgewählten Obergruppe, wie Brotteig,
Kuchenteig oder Teilchenteig oder Braten, Gehacktes oder Geflügel, ausgewählt
wird.
Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß zumindest zwei
Behandlungsebenen k mit der gleichen Gargutart i und/oder dem gleichen Gargut j
beschickt werden, insbesondere alle Behandlungsebenen k mit der gleichen Gargutart
i und/oder dem gleichen Gargut j beschickt werden.
Bevorzugt ist auch, daß zumindest zwei Behandlungsebenen k mit
unterschiedlichen Gargutarten i und/oder unterschiedlichen Gargütern j beschickt
werden.
Schließlich wird für das Verfahren der Erfindung vorgeschlagen,
daß beim Beladen jeder Behandlungsebene k ein dieser Behandlungsebene k zugewiesener
Zeitzähler zurückgesetzt oder auf Null gesetzt wird.
Mit der Erfindung wird auch ein Gargerät mit einem Garraum mit
einer Vielzahl von Behandlungsebenen, zumindest einer Speichereinheit, zumindest
einer Steuer- und/oder Regeleinheit, zumindest einer Eingabeeinheit und zumindest
einer Ausgabeeinheit zum Durchführen eines erfindungsgemäßen Verfahrens
geliefert.
Dabei kann vorgesehen sein, daß jeder Behandlungsebene zumindest
ein Zeitzähler zugeordnet ist, der vorzugsweise über die Eingabeeinheit
bedienbar ist, wobei insbesondere die von jedem Zeitzähler hochgezählte
Zeit auf der Ausgabeeinheit anzeigbar ist.
Die erfindungsgemäßen Gargeräte sind ferner gekennzeichnet
durch zumindest einen Sensor zur Erfassung der Temperatur im Garraum, zumindest
einen Sensor zur Erfassung der Feuchte im Garraum, zumindest einen Sensor zur Erfassung
der Garraumatmosphärenzirkulation im Garraum, zumindest einen Sensor zum Erfassen
eines Strömungswiderstands im Garraum, zumindest einem Sensor zum Erfassen
der Beladung des Garraums mit Gargut und/oder Gargutträgern, zumindest einen
Sensor zum Erfassen der Türöffnung einer Garraumtür, umfassend einen
Öffnungsgrad, eine Öffnungsfrequenz und/oder eine Öffnungsdauer,
und/oder zumindest einem Sensor zur Erfassung einer Garguttemperatur.
Auch können Weiterentwicklungen gekennzeichnet sein durch zumindest
eine Heizeinrichtung zumindest einer Beheizungsart, insbesondere
ausgewählt aus einer elektrischen, Gas- und/oder Mikrowellen-Heizung und/oder
unter Einsatz eines Wärmespeichers.
Schließlich werden mit der Erfindung Weiterentwicklungen vorgeschlagen,
die gekennzeichnet sind durch zumindest eine Befeuchtungseinrichtung, umfassend
einen Dampfgenerator und/oder einen Einspritzer.
Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde,
daß auch bei einer rollierenden Beschickung zu jedem Zeitpunkt ein ideales
Garraumklima eingestellt werden kann, das eine flexible Handhabung eines Gargeräts,
auch mit einer Mischbeschickung, ermöglicht, ohne manuelle Korrekturen zu benötigen,
um erwünschte Garergebnisse zu erhalten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer aus einer
einzigen Figur bestehenden schematischen Zeichnung erläutert werden. Dabei
zeigt die Figur eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Gargerät.
Das in der Figur dargestellte Gargerät 1 umfaßt
eine Tür 2 zum Verschließen eines Garraums 3, in dem
fünf Einschübe 4a bis 4e eines Hordengestells angeordnet
sind, wie durch einen transparenten Türteil 2a gesehen werden kann.
Diese Einschübe 4a bis 4e definieren fünf Behandlungsebenen.
Das Gargerät 1 umfaßt zudem eine Bedieneinheit 5 mit
einem Stellglied 6, fünf Eingabeelementen 7a bis
7e und fünf Anzeigeelementen 8a bis 8e, wobei jedem
Einschub 4a bis 4e ein Eingabeelement 7a bis
7e und ein Anzeigeelement 8a bis 8e zugeordnet ist. Über
die Eingabeelemente 7a bis 7e sind fünf nicht gezeigte Zeitzähler
bedienbar, wobei jedem Einschub 4a bis 4e ein Zeitzähler
zugeordnet ist. Das Gargerät weist ferner eine nicht gezeigte Regeleinheit
in Verbindung mit einer nicht gezeigten Speichereinheit, einem nicht gezeigten Temperatursensor
im Garraum, einem nicht gezeigten Feuchtesensor im Garraum und der Bedieneinheit
auf.
Wird das Gargerät 1, das beispielsweise ein Kombi-Dämpfer
sein kann, bei dem Gargut unter Beaufschlagung mit Heißluft und/oder Dampf
zubereitet werden kann, in einer Bäckerei benötigt, so können aus
den in der Speichereinheit hinterlegten Programmen Brotteigzubereitungsprogramme
durch Eingabe der Gargutart "Brotteig" aufgerufen werden. Dabei kann die Auswahl
der Gargutart beliebig untergliedert werden. Beispielsweise kann zunächst eine
Obergruppe, wie Backwaren, Fleisch, Fisch oder Gemüse, ausgewählt werden,
dann beispielsweise eine erste Untergruppe, wie Brotteig, Kuchenteig oder Teilchenteig
beispielsweise bei Auswahl der Obergruppe Backwaren, ausgewählt werden und
dann beispielsweise eine zweite Untergruppe wie Vollkornteig, Hefeteig, Weißbrotteig
beispielsweise bei Auswahl der ersten Untergruppe Brotteig, ausgewählt werden.
Der Fachmann erkennt, daß der Unterteilungstiefe zur Auswahl der Gargutart
keine Grenzen gesetzt sind, insbesondere beliebig viele Ober- und/oder Untergruppen
aufgestellt werden können. Die Gargutart kann so noch genauer ausgewählt
werden, um spezifische Garprogramme aufzurufen, wie sie zum Zubereiten von Brötchen,
Weißbrot, Braunbrot, Brezeln oder dergleichen geeignet sind.
Startet eine Bedienperson das Gargerät 1, so sind alle
Zeitzähler auf Null gesetzt und das Gargerät 1 heizt automatisch
den Garraum 3 auf eine erste Temperatur in einer Vorheizphase auf. Die
dabei gewählte erste Temperatur gewährleistet bei einer anschließenden
Vollbeschickung des Gargerätes 1, daß eine ausreichende Energie
in einem akzeptablen Zeitraum vorliegt, ohne jedoch für eine Teilbeschickung
schädlich zu sein.
Wird während der Vorheizphase zum Zeitpunkt t0 von
einer Bedienperson für jeden zu beladenen Einschub 4a bis
4e nun eine Beschickung mit einem bestimmten, nicht gezeigten Gargut ausgewählt,
beispielsweise Brötchen im zweiten Einschub 4b und Weißbrot im
fünften Einschub 4e, so wird von dem Gargerät 1 automatisch,
in Abhängigkeit von dieser Beschickung, zum Zeitpunkt t1 > t0
ein zweites Garraumklima berechnet sowie eingestellt, mit einer zweiten Temperatur.
Diese zweite Temperatur liegt unterhalb der ersten Temperatur, da nur eine Teilbeschickung
erfolgt.
Wird dann das ausgewählte Gargut in die ausgewählten Einschübe
4b, 4e zum Zeitpunkt t2 eingeführt und werden
die zu den Einschüben 4b, 4e gehörenden Zeitzähler
über die Eingabeelemente 7b, 7e aktiviert, so werden ein
drittes Garraumklima sowie ein Zeitpunkt t4 2.Einschub Brötchen
und t4 5.Einschub Weißbrot berechnet, und zwar in Abhängigkeit
von dem zweiten Garraumklima und der Beschickung zum Zeitpunkt t2. Das
dritte Garraumklima wird dabei durch eine dritte Temperatur und eine erste Feuchte
bestimmt, da beim Zubereiten von Brötchen und Weißbrot eine Beschwadung
durchzuführen ist. Das dritte Garraumklima herrscht dann zum Zeitpunkt t3.
Sollte vor Ablauf der kürzeren Zeitdauer von t4 2.Einschub
Brötchen und t4 2.Einschub Weißbrot die Garraumtür
2 zur weiteren Beschickung des Garraums 3, beispielsweise mit
nicht gezeigten Brezeln im dritten Einschub 4c, geöffnet werden, so
werden das Garraumklima und die Zeitpunkte t4 2.Einschub Brötchen
und t4 5.Einschub Weißbrot in Abhängigkeit von dem Öffnungsgrad
und der Öffnungsdauer der Garraumtür 2 sowie der Veränderung
der Beschickung durch Einbringung von Brezeln im dritten Einschub
4c neu berechnet. Zudem wird ein Zeitpunkt t4 3.Einschub Brezeln
berechnet, und zwar in Abhängigkeit vom dritten Garraumklima und der Beschickung
des Garraums 3 zu diesem Zeitpunkt.
Bei Erreichen des Zeitpunkts t4 2.Einschub Brötchen
wird ein Signal an die Bedienperson ausgegeben, beispielsweise in Form des Aufblinkens
des Anzeigeelements 8b, wobei analoge Signale beim Erreichen des Zeitpunktes
t4 3.Einschub Brezeln und t4 5.Einschub Weißbrot auf
den Anzeigeelementen 8c bzw. 8e ausgegeben werden. So dann können
die fertiggegarten Gargüter nacheinander aus dem Garraum 3 entfernt
werden. Die Zeitzähler setzen sich jeweils beim Entfernen des jeweiligen Garguts
automatisch auf Null.
Obwohl die Erfindung in den zuvor angeführten Ausführungsbeispielen
an Gargütern der Gargutart „Brotteig" erläutert wurde, ist die
Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Gargutart beschränkt, sondern
das erfindungsgemäße Verfahren und das erfindungsgemäße Gargerät
erlauben die Verwendung beliebiger Gargutarten, wie Fleisch, Backwaren oder Gemüse
und/oder Kombination verschiedener Gargutarten.
Die in der voranstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie
der Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als
auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in
ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
- 1
- Gargerät
- 2
- Tür
- 2a
- transparenter Türteil
- 3
- Garraum
- 4a bis 4e
- Einschub
- 5
- Bedieneinheit
- 6
- Einstellglied
- 7a bis 7e
- Eingabeelement
- 8a bis 8e
- Anzeigeelement