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Dokumentenidentifikation DE202007002714U1 30.08.2007
Titel Kleinfeldtennis-Spielfeld mit besonderen Linien
Anmelder Schauer, Thomas, 85386 Eching, DE
Vertreter Böhm und Kollegen, 85386 Eching
DE-Aktenzeichen 202007002714
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.08.2007
Registration date 26.07.2007
Application date from patent application 21.02.2007
IPC-Hauptklasse A63C 19/06(2006.01)A, F, I, 20070221, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung dient zur aufwandsarmen Abgrenzung eines Kleinfeldes beim Tennis, damit Kinder und Jugendliche besser altersgerecht trainieren und Wettkämpfe austragen können. Bislang konnten Kinder- und Jugendtennisturniere nur mit erheblichem Aufwand durchgeführt werden. Die Neuerung ermöglicht es mittels flexibler Bänder eine Normtennisfeld in zwei Kinder- und Jugendtennisfelder aufzuteilen. Es können dann auf einem Normtennisfeld zwei Spiele gleichzeitig stattfinden. Dies Aufgabe wird gelöst durch den Schutzanspruch 1.

Die leicht aufzubringenden Ergänzungslinien ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Aufteilung des Normtennisfeldes in zwei kleinere Felder. Diese Aufgabe wird gelöst durch die Schutzansprüche 2 bis 4.

Schutzanspruch 1:

Das Kleinfeld wird in der Regel auf einem bestehenden Tennisplatz der Normgröße auf einer Spielhälfte eines bestehenden Tennisplatzes eingerichtet. Ein Normtennisplatz kann dabei in zwei Kleinfelder aufgeteilt werden.

Die längliche Mittellinie des Großfeldes dient zur Hälfte als Querlinie (Netz) des Kleinfeldes. Darauf wird ein weiteres Netz (6 m breit) errichtet. Die Linie des Hauptfeldes, die die Aufschlagfelder vom Feld vor dem Netz trennen, dient beim Kleinfeld als längliche Mittellinie des Kleinfeldes.

Im Abstand von drei Metern zu dieser länglichen Mittellinie des Kleinfeldes werden Bänder zur Fixierung der länglichen Randlinien des Kleinfeldes gespannt (Skizze 1).

Schutzanspruch 2:

Das eine Ende des zu spannenden Bandes wird mittels fest im Boden zu verankernder Röhrchen und dort einzubringender Haltestifte durch zwei Ösen jeweils am Ende des Bandes arretiert (Skizze 2). Verwendbar ist die Verankerung auch ohne Röhrchen. Das Band hat eine Breite von ca. 45 Millimeter und wird am Ende direkt neben den äußeren Linien des Großfeldes über die vorstehend beschriebenen Stifte, jeweils mindestens zwei an beiden Enden des Bandes, befestigt.

Material:

Das zu spannende Band besteht aus einem festen waschbaren Dehngummi, der zur besseren Spannkraft und gleichzeitiger Flexibilität eine Dehnbarkeit von ca. 20 Prozent hat, oder aufrollbarem nicht dehnbaren Kunststoff.

Die Stifte und die Ösen bestehen aus Metall oder Kunststoff.

Schutzanspruch 3:

Zur Fixierung, in Abweichung von voheriger Beschreibung, sind jeweils alternativ oder zusätzlich an den Enden und in der Mitte ca. 1,5 cm breite Klett- oder Magnetbänder zur Fixierung auf den bereits bestehenden Bändern auf dem Großfeld mit entsprechenden Klett/Magnet-Gegenstücken, angebracht. Das Band kann damit wahlweise mit Stiften allein auf dem Tennissandplatzboden direkt oder mit Klett- oder Magnetverschlüssen auf den Linien des Großfeldes bei Teppich- oder Hartplätzen angebracht (Bilder/Skizze Nr. 3 und Nr. 4) werden.

Material:

Das zu spannende Band besteht aus einem festen waschbaren Dehngummi, der zur besseren Spannkraft und gleichzeitiger Flexibilität eine Dehnbarkeit von ca. 20 Prozent hat, oder aufrollbarem nicht dehnbaren Kunststoff.

Die Klettverschlüsse bestehen aus Stoff oder Kunststoff, die Magnetverschlüsse aus Metall.

Schutzanspruch 4:

Das Band wird durch eine Handkurbel/Rolle auf den Boden aufgebracht und wieder nach Gebrauch davon entfernt (Skizze Nr. 5).

Material:

Die Handkurbel besteht aus einer 5,0 Zentimeter breiten Aufnahme-Spule (Metall, Holz oder Kunststoff) mit einem Handgriffschlaufe auf der einen seitlichen Fläche (Skizze Nr. 5). Sie hat einen Durchmesser von ca. 20 cm (außen) und innen einen Durchmesser von ca. 4 cm. Hier besteht der Kern aus einem festen Material. Zum Aufrollen hat die Spule auf der anderen Seite einen drehbaren Knauf (Skizze Nr. 5, A=Kurbel/Knauf). Eine Spule kann zwei Bänder für ein Kleinfeld aufnehmen.

Die Neuerung ist wie aus den anliegenden Bildern/Skizzen ersichtlich erläutert.

Skizze 1: Spielfeldaufteilung 6,0 m × 10,97 m

Skizze 2: Befestigung Band mit Ösen und Stift

Skizze 3: Befestigung Band mit Klettverschluß

Skizze 5: Band auf Rolle, rechts


Anspruch[de]
Spielbegrenzung für Kleinfeldtennisplatz, gekennzeichnet durch ein rutschfestes Gummiband, vorzugsweise mit einer Breite von 4,5 cm, als Spielfeldbegrenzung, die ein Normtennisfeld in zwei Kleinfelder teilt. Spielfeldbegbrenzungsband, aufbringbar als Spielfeldbegrenzung auf ein Normtennisfeld, zu befestigen mit zwei Ösen und zwei Stiften auf je einer Seite. Spielfeldbegbrenzungsband, aufbringbar als Spielfeldbegrenzung auf ein Normtennisfeld, zu befestigen mit Klett- oder Magnetverschlüssen auf je einer Seite. Spielfeldbegbrenzungsband, aufrollbar auf eine Spule oder Dose zu Werbe- oder anderen Zwecken.






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