Diese Erfindung betrifft Toilettenreinigungsvorrichtungen für
die Abgabe von Duftprodukten und Reinigungsprodukten in ein Toilettenbecken. Die
Erfindung betrifft insbesondere Vorrichtungen, welche ein flüssiges Produkt,
wie z.B. ein Parfüm, ein Tensid oder ein Desinfektionsmittel, abgeben, insbesondere
in der Form einer Lösung, Dispersion oder Suspension, zusammen mit einem Bleichmittel
oder anderen relativ aggressiven Produkten, wie z.B. einen Kalkablagerungsentferner,
und zu seinem Abgeben in ein Toilettenbecken unter der Wirkung von Wasser, welches
zum Spülen des Toilettenbeckens verwendet wird.
Es ist seit langem bekannt, sogenannte Toilettenautomatiken in der
Form eines festen oder halbfesten Produkts bereitzustellen, einen „Randblock",
der innerhalb des inneren Randes eines Wassertoilettenbeckens zu montieren ist,
wo das Spülungswasser über das Produkt spülen wird und es so auflösen
oder erodieren wird, so dass es aktive Bestandteile in den Wasserstrom freigibt.
Blöcke können auch auf die Oberseite des Spülkastens in den Systemen
nach dem japanischen Stil gesetzt werden, wo Wasser von einem Hahn über den
Block und sodann in den Spülkasten strömt, und können auch innerhalb
des Spülkastens unterhalb des Wasserstandes gesetzt werden, wo sie langsam
Bestandteile in das Wasser freigeben.
Diese Produkte werden seit langem zum Abgeben eines Tensids, eines
Parfüms und eines Farbstoffs in das Toilettenbecken verwendet. Das Tensid bietet
eine Reinigungswirkung, während der Farbstoff und das Parfüm einen visuellen
und olfaktorischen Hinweis an den Benutzer bereitstellen, dass eine gewisse Reinigungswirkung
erreicht wird. Es sind auch viele Bemühungen in das Mischen von Randblöcken
investiert worden, welche auch einen Bleichungswirkstoff wie z.B.
Natrium, Dichlorisocyanurat, in das Toilettenbecken abgeben, und diese
sind erfolgreich durch die vorliegenden Anmelder entwickelt und vermarktet worden.
Verschiedene Erwägungen treffen zu beim Mischen von Produkten,
welche das Wasser in dem Spülkasten dosieren, und Produkten, welche direkt
in das Toilettenbecken dosieren. Bei einem festen Block wird der Block vollständig
in Wasser eingetaucht, wenn er in dem Spülkasten verwendet wird, er wird dem
Spülungswasser jedoch nur mit Unterbrechungen ausgesetzt, wenn er in dem Toilettenbecken
verwendet wird.
Viele verschiedene Mechanismen sind zum Dosieren von festen oder flüssigen
Mischungen in dem Spülkasten vorgeschlagen worden, welche die Bewegung des
Wassers in dem Spülkasten benutzen. Für das direkte Dosieren in das Toilettenbecken
ist das seit langem verwendete System ein fester Block, welcher in einem Käfig
aufgenommen ist, der in dem Weg des Spülungswassers aufgehängt ist, wenn
es in das Becken eintritt.
Kürzlich wurden Produkte für das Dosieren eines flüssigen
Toilettenauffrischungsprodukts direkt in das Toilettenbecken entwickelt, in einer
ähnlichen Art und Weise wie die Randblöcke, welche ein sogenanntes Flüssigkeitsrandprodukt
bereitstellen. Die EP A 0 538 957 beschreibt zum Beispiel eine Vorrichtung, welche
an dem inneren Rand eines Wassertoilettenbeckens montiert werden kann, um ein flüssiges
Auffrischungsprodukt in das spülende Wasser zu dosieren. Bei dieser Vorrichtung
wird das flüssige Produkt in den Wasserstrom von einem porösen Substrat
dosiert, welches eine Abgabeplatte bildet, die in dem Weg des spülenden Wassers
angeordnet ist. Das poröse Substrat wird mit dem flüssigen Produkt von
einem Behälter beliefert, der über dem Substrat angeordnet ist, ein Mund
an der Unterseite des Behälters weist einen für Flüssigkeit durchlässigen
Stopfen auf, der sich auf die obere Oberfläche des Substrats hin öffnet.
Die EP A 0 785 315 beschreibt eine Weiterentwicklung der oben beschriebenen
Vorrichtung. Das gleiche Grundprinzip des Abgebens eines flüssigen Produkts
in eine Strömung von Wasser aus einem porösen Substrat wird eingesetzt.
Jedoch wird das flüssige Produkt von dem Behälter auf die obere Oberfläche
des Substrats über einen regelnden Kanal abgelegt. Die Flüssigkeit wird
in den Kanal durch eine Öffnung zugeteilt, und eine separate Öffnung,
welche es erlaubt, dass Luft in das Innere des Behälters eindringt, ist vorgesehen.
Die Größen der Zuteilungsöffnung und der Luftöffnung sind auf
die Viskosität der dosierten Flüssigkeit bezogen bzw. abgestimmt.
Die WO 99/66139 und die WO 99/66140 beschreiben zahlreiche Variationen
des flüssigen Randprodukts einschließlich verschiedener Formen der Abgabeplatte
anstelle der porösen Platte von EP A 0 538 957, wohingegen WO 00/42261 eine
Konstruktion beschreibt, welche eine mit Nuten versehene Platte verwendet.
Alle die obigen Systeme verwenden die gleiche Grundidee eines Abgebens
von Flüssigkeit direkt von dem Mund des Behälters auf
die Abgabeplatte.
Die EP A 775 741 beschreibt eine Flüssigkeitsmischung, welche
geeignet ist für ein Verwenden in Flüssigkeitsrandprodukten. Diese Mischung
umfasst ein Parfüm, ein anionisches oder nicht-ionisches Tensid, einen Verdampfungsregulator
und ein Lösungsmittel. Die EP A 775 741 erwähnt auch, dass ein Bleichungswirkstoff
oder ein Desinfektionswirkstoff, wie z.B. Hypochlorit, Peroxid oder Isocyanurat,
in der Flüssigkeitsmischung beinhaltet sein kann, jedoch wird keine tatsächliche
Mischung beschrieben.
Ein Problem mit Bleichmischungen, ob sie von der flüssigen oder
der festen Art sind, ist, dass der Bleichstoff eine ungünstige Wirkung auf
andere Bestandteile in der Mischung und auf die Abgabevorrichtung selbst haben kann,
insbesondere dort, wo es wünschenswert ist, einen transparenten Behälter
zu verwenden, so dass der Benutzer die Farbe der Mischung sehen kann und es auch
sehen kann, wenn die Versorgung annähernd verbraucht ist und eine Wiederbefüllung
erforderlich ist. Zum Beispiel sind Parfüme von guter Qualität nicht mit
den Bleichstoffen kompatibel. Üblicherweise werden PVC und PET zum Gießen
der Flüssigkeitsrandvorrichtungen verwendet, jedoch wären hochdichtes
Polyethylen oder Polypropylen bevorzugte Materialien für ein Bleichungssystem.
Die obigen Probleme werden überwunden durch Bereitstellen eines
Flüssigkeitsrandprodukts, bei welchem separate Quellen von Wirkstoffen, welche
im Allgemeinen inkompatibel sind, wie z.B. ein Bleichungswirkstoff oder ein Kalkablagerungsentferner
einerseits und ein Tensid, ein Farbstoff und/oder ein Parfüm andererseits,
bereitgestellt werden. Dies hat den Vorteil, dass es nicht nur die Mischung der
Quellen selbst vereinfacht, sondern auch eine größere Flexibilität
bei der Herstellung der Abgabevorrichtung bietet.
Es ist vorgeschlagen worden, inkompatible Bestandteile zu trennen,
wenn feste Zusammensetzungen oder flüssige Zusammensetzungen verwendet werden,
wie z.B. in US A 3 504 384, US A 4 200 606 und US A 4 248 827 beschrieben, welche
in den Toilettenspülkasten dosiert werden, es ist jedoch keine erfolgreiche
kommerzielle Anwendung dieser Idee erreicht worden. Wir glauben, dass es keinen
Vorschlag gegeben hat, separate Quellen von Material zu verwenden beim Abgeben einer
flüssigen Mischung an dem Rand des Toilettenbeckens oder beim Einbauen von
festen und flüssigen Mischungen in einer Randabgabevorrichtung.
Die EP A 960 984 zeigt eine Vorrichtung zum Abgeben von zwei gel-artigen
Substanzen von Seite an Seite liegenden Fächern.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Toilettenreinigungsvorrichtung
für das Verwenden in einem Toilettenbecken bereit, wie sie in dem anhängenden
Anspruch 1 dargelegt ist. Bevorzugte Merkmale sind in den anhängenden abhängigen
Ansprüchen dargelegt.
Vorzugsweise weisen die Abgabemittel eine Abgabeoberfläche auf,
wobei die erste Mischung auf die Abgabeoberfläche abgegeben wird, und Spülungswasser
der Toilette läuft über die Abgabeoberfläche, um die erste Mischung
in das Wasser in dem Toilettenbecken zu befördern. Noch weiter sehr bevorzugt
werden die erste Mischung und die zweite Mischung im Wesentlichen durch die Abgabemittel
getrennt gehalten und kommen somit nicht in Kontakt, bis sie mit dem Spülungswasser
gemischt worden sind. Insbesondere ist es wünschenswert, dass die Mischungen
nicht in wesentlichen Kontakt an der Toilettenreinigungsvorrichtung zwischen Spülungen
des Toilettenbeckens gelangen.
Die zweite Mischung kann eine säurehaltige Mischung sein. Solche
Mischungen sind insbesondere dazu bestimmt, die Bildung und den Aufbau einer Kalkablagerung
in dem Toilettenbecken zu reduzieren.
Es ist herausgefunden worden, dass ein Abgabesystem, welches eine
textile Oberfläche verwendet, eine schnellere und bessere Ausbreitung einer
viskosen Flüssigkeit über einen Dosierbereich bieten kann im Vergleich
zu einem porösen Substrat oder einer mit Nuten versehenen Platte des Standes
der Technik. Ohne dass man es wünscht, durch diese theoretische Überlegung
gebunden zu sein, wird es angenommen, dass die relativ feine Oberflächenstruktur
der textilen Oberfläche zu den verbesserten Ausbreitungsmerkmalen beiträgt.
Die bessere Ausbreitung der viskosen Flüssigkeit macht ihre größere
Widerstandsfähigkeit gegenüber Auflösung und Verteilung in dem spülenden
Wasser wett im Vergleich zu den sich leichter verbreitenden niedrigviskosen Flüssigkeiten.
Weiterhin sehr bevorzugt ist die viskose Flüssigkeit nicht absorbiert
oder im Wesentlichen nicht in dem Textil absorbiert, und sie wird
so leichter durch das spülende Wasser in einem Toilettenbecken abgewaschen
oder verdampft leichter in die Atmosphäre, um einen verbesserten Duft bzw.
Geruch zu bieten. Ein hydrophobes Textil ist bevorzugt.
Das textile Material ist ein Material oder ein Stoff, der aus Fasern,
Fäden oder Filamenten hergestellt ist (hier allgemein als Fasern bezeichnet).
Das Material kann nicht-gewoben sein, in welchem die Fasern eingebunden, verschmolzen
oder ineinander eingreifend sind, jedoch ist ein Material bevorzugt, welches durch
Weben, Verweben oder Verschlingen hergestellt ist (hier allgemein als Verweben oder
Wirken bezeichnet).
Das Material kann von einer ziemlich dichten Struktur sein, wenn es
in einer Draufsicht gesehen wird, um eine im Wesentlichen kontinuierliche Oberfläche
aufzuweisen mit, wenn überhaupt, wenigen Hohlräumen zwischen angrenzenden
Fasern. Nichtsdestotrotz wurde herausgefunden, dass eine offene, gewobene Struktur
auch gut funktioniert. Dank dem Webeprozess oder Wirkprozess wird das Textil eine
texturierte oder dreidimensionale Oberfläche aufweisen.
Die Oberfläche des Materials kann komprimiert bzw. verdichtet
werden, d.h. mit wenigen Fasern oder fasrigen Elementen, welche von der Oberfläche
vorragen, und wobei die Oberflächentextur ein niedriges Profil oder eine niedrige
Höhe aufweist.
Ein textiles Material, welches verwendet werden kann, ist ein gewirkter
Polyesterstoff, wie er z.B. für Netzvorhangmaterial oder eine schwerere Verwendung,
wie z.B. als Filtermaterial, verwendet wird.
Ein gewisser Grad an Versuchen und Experimenten kann erforderlich
sein, um das textile Material und Gewebe an die Viskosität und die Oberflächenspannung
der Flüssigkeit und die physischen Konstruktionsparameter der Abgabevorrichtung
anzupassen.
Eine flüssige Komponente kann von einem Behälter direkt
auf die Abgabeoberfläche oder die obere Oberfläche des Stoffs von oben
abgegeben werden, z.B. unter Verwenden von Vorrichtungen der Art, wie sie in EP
A 538 957, WO 99/66139 und WO 00/42261 zu sehen sind. Es wird jedoch besonders bevorzugt,
die Flüssigkeit von einer Schale, welche unterhalb der Abgabeoberfläche
oder des Stoffs angeordnet ist, abzugeben. Ein Kapillarsystem gibt dann die Flüssigkeit
nach oben weiter zu der Abgabeoberfläche oder der Stoffoberfläche. Die
Kapillarität kann eine Reihe von Nuten oder Kanälen sein, ein poröses
Element oder ein Docht aus Cellulose, Polyester oder ähnlichem, wie sie z.B.
in Luftauffrischern verwendet werden. Ein System zur Abgabe von Flüssigkeit
auf die obere Oberfläche einer Abgabeplatte ist in der parallelen anhängigen
Anmeldung Nr. WO 01/32995 beschrieben. Solch ein System ist für das Verwenden
mit dem Stoff oder der textilen Oberfläche geeignet, welche mehr im Detail
in der parallelen anhängigen Anmeldung Nr. GB
0026832.6 beschrieben ist.
Die zweite Mischung ist ein Feststoff und ist unter einer Schulter
des Behälters für die flüssige Mischung aufgenommen. Die Feststoffmischung
kann ein einziger Block oder eine einzige Tablette oder mehrere Tabletten, Pellets,
Granulat etc. sein.
Vorzugsweise ist (sind) die Tablette(n), die Pellets, das Granulat
etc. in einem im Wesentlichen umschlossenen Raum aufgenommen, welcher Öffnungen
aufweist, um es dem spülenden Wasser zu erlauben, in den Raum einzudringen
und einige von den Komponenten in den Toilettenspülkasten auszuwaschen, welcher
jedoch einen Zugang durch den Benutzer bei normaler Verwendung unterbinden wird.
Pellets oder Granulat können geeigneterweise in einer Maschentasche gehalten
werden.
Noch weiter bevorzugt wird Spülungswasser für eine kurze
Zeitperiode in Kontakt mit der festen Mischung gehalten, bevor es in das Toilettenbecken
weitergeht. Dies stellt eine ausreichende Zeit sicher, um Bestandteile der Mischung
aufzulösen, und auch, dass die Lösung an dem Ende des Spülungszyklus
abgegeben wird und somit nicht unmittelbar durch das Spülungswasser aus dem
Toilettenbecken herausbefördert wird.
Die feste Mischung kann einen Farbstoff oder ein Farbmittel enthalten.
Obwohl ein Farbmittel in einer flüssigen Mischung verwendet werden kann, um
in dem Toilettenbecken eine intensive Farbe zu geben, ist eine hohe Konzentration
erforderlich. Dies kann zu einer unsichtbaren Färbung führen, wenn von
einem flüssigen Produkt abgegeben wird. Durch Bereitstellen einer Komponente,
welche ein Feststofffarbmittel enthält, wird die Freigabe des Farbstoffs besser
kontrolliert. Die Blöcke können einen Farbstoff, ein Tensid oder einen
Füller enthalten, in der Zusammensetzung ähnlich zu den wohlbekannten
„BLOO"-Blöcken (Markenzeichen).
Durch Bereitstellen von separaten bzw. getrennten Mischungen ist es
möglich, einen Abgabemechanismus bereitzustellen, welcher besser auf die Eigenschaften
der verschiedenen Komponenten der Mischungen abgestimmt ist. Dies ist besonders
wichtig bei Bleichmitteln, weil diese Mittel Probleme verursachen können, wenn
sie nicht richtig gehandhabt werden. Man muss vorsichtig sein, wenn Bleichungszusammensetzungen
gemischt werden, um die Instabilität während der Herstellung oder im Regal
zu vermeiden, während der Abgabemechanismus ein minimales Risiko eines Kontakts
mit dem Benutzer sicherstellen sollte und jede bemerkbare Verschlechterung des Produkts,
wie z.B. Entfärbung irgendeiner Farbstoffkomponente während der Verwendung,
vermeiden sollte.
Wir können somit z.B. eine Feststoffbleichmischung bereitstellen,
welche ein langes Regalleben aufweist und in der Verwendung einen Bleichstoff über
die erforderliche Zeitperiode abgeben kann, üblicherweise 3 Wochen oder mehr.
Durch die Erkenntnis, dass die Bleichungskomponente separat zu den
anderen Reinigungs- und Erfrischungskomponenten in einer Flüssigkeitsrandvorrichtung
abgegeben werden kann und sollte, sind wir in der Lage, beträchtliche Verbesserungen
in der Herstellung, der Lagerung und der Abgabe in der Verwendung dieser Komponenten
zu erreichen.
Man wird verstehen, dass die Flüssigkeitswiederauffüllungen
leicht bereitgestellt werden, wobei die Flüssigkeit und der Behälter als
eine einzige Einheit ersetzt werden.
Die Wiederauffüllung umfasst die Kombination von dem Flüssigkeitsbehälter
und einem zweiten Behälter, welcher die feste Zusammensetzung enthält,
die als eine einzige Einheit bereitgestellt wird.
Die Erfindung wird weiterhin lediglich im Wege eines Beispiels beschrieben
werden, mit Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen, in welchen:
1 eine vordere perspektivische Ansicht einer Toilettenreinigungsvorrichtung
ist, welche eine erste Ausführungsform der Erfindung bildet;
2 eine rückwärtige perspektivische Ansicht
der Vorrichtung aus der 1 ist;
3 eine Seitenansicht der Vorrichtung aus der
1 ist;
4 ein Querschnitt entlang der Linie A-A aus der
3 ist;
5 ein vergrößertes Detail aus der
5 auf dem Kreis B ist;
6 eine Explosionsansicht der Vorrichtung aus der
1 ist;
7 eine perspektivische Ansicht auf der Linie C-C aus
der 4 ist;
8 eine perspektivische Ansicht einer Wiederauffüllung
bzw. Nachfüllung für die Vorrichtung aus der 1
ist;
9 eine rückwärtige perspektivische Ansicht
einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist;
10 eine Vorderansicht, welche teilweise aufgerissen
ist, der Ausführungsform der 9 ist;
11 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines
modifizierten Tablettenhalters für die Ausführungsform der 1
bis 8 ist;
12 eine perspektivische Ansicht von oben des Halters
der 11 ist; und
13 eine Draufsicht des Tablettenhalters der
11 ist.
14 ist eine Seitenansicht, die der 3
entspricht und die eine geneigte Abgabeplatte und die Vorrichtung, die auf einem
Rand eines Toilettenbeckens montiert ist, zeigt.
In der Ausführungsform der 1 bis
8 weist eine Toilettenreinigungsvorrichtung
2 ein hauptsächliches Tragelement 4 auf,
welches einen Behälter 6 trägt, der eine flüssige Mischung
5 (siehe 5) enthält, und einen Käfig
8, welcher eine feste Mischung aufnimmt, Der Behälter 6 und
der Käfig 8 werden zusammengeklipst und sind von dem hauptsächlichen
Tragelement 4 entfernbar. Die Kombination des Behälters
6 und des Käfigs 8 bildet eine Wiederauffüllung bzw.
Ersatzfüllung, wie es in der 8 gesehen wird.
Das Tragelement 4 weist auf seiner rückwärtigen
Wand 16 einen gefalteten Bügel 10 auf. Der Bügel
10 wird entfaltet und über den Rand eines Toilettenbeckens eingehakt,
wie es im Stand der Technik hinlänglich bekannt ist. Der Bügelabschnitt
10a wird gegen die innere Wand des Toilettenrandes anliegen (siehe
16).
Wie es deutlicher in den 2 und
6 gesehen werden kann, ist eine Abgabeplatte
12, welche eine textile Schicht 14 auf ihrer oberen Oberfläche
aufweist, an der Unterseite des Tragelements 4 befestigt und erstreckt
sich zu der Rückseite der rückwärtigen Wand 16. In der Verwendung
wird sich die Platte 12 unterhalb des Randes des Toilettenbeckens derart
erstrecken, dass Spülungswasser über die textile Schicht 14 spritzen
wird.
Die Platte 12 kann ausgestaltet sein, um an der Seitenwand
des Toilettenbeckens anzustoßen, um eine Ansammlung von ausreichend Wasser
in das Toilettenbecken sicherzustellen, insbesondere in Becken nach dem US-Stil,
in welchen das Spülungswasser geleitet wird, um an der Wand nach unten zu strömen,
anstatt kaskadenförmig in Turbulenzen von dem Rand zu strömen.
Wie es vollständiger im Folgenden beschrieben werden wird, umfasst
die Toilettenreinigungsvorrichtung 2 tatsächlich zwei Abgabesysteme,
ein erstes zum Abgeben eines flüssigen Produkts und ein zweites zum Abgaben
von Komponenten aus einem festen Produkt, während die Produkte getrennt gehalten
werden und eine einzige Wiederauffüllungseinheit ermöglichen.
Das Flüssigkeitsabgabesystem wird als erstes beschrieben werden.
Der Behälter 6 ist üblicherweise aus einem klaren oder halbtransparenten
PET oder PVC gegossen. Ein hochdichtes Polyethylen oder Polypropylen kann verwendet
werden, wenn der Behälter z.B. eine Bleichungskomponente enthält oder
mit ihr in Kontakt gelangt. Der Behälter 6 weist eine Auslassöffnung
17 auf, welche durch eine Abdeckung 18 geschlossen ist, welche
eine aufbrechbare Dichtung 20 und einen röhrenförmigen Kragen
22 aufweist, der sich nach unten unter die Dichtung 20 erstreckt.
Vor dem Bruch erstreckt sich die Dichtung 20 über das innere Ende
23 des Kragens 22.
Die Abgabeplatte 12, welche aus Polypropylen gegossen ist,
weist eine Schale 24 bzw. Becher auf, der von einer hauptsächlichen
Tragoberfläche 26 nach unten hängt. Ein Zapfen 28 ragt
von der Bodenwand 30 der Schale 24 nach oben hervor.
Die Schicht 14 des textilen Materials liegt auf der Tragoberfläche
26. Die textile Materialschicht 14 kann auf die Oberfläche
26 aufgeklebt oder aufgeschweißt sein, z.B. durch Ultraschallschweißen,
oder kann flachgehalten werden durch Dorne zum Beispiel, welche nach oben von der
Oberfläche 26 vorragen.
Die textile Schicht 14 weist eine Öffnung
38 auf, welche mit dem Mund der Schale 24 zusammenfällt.
Die textile Schicht 14 muss die Schale 24 nicht vollständig
umgeben. Das Erfordernis ist es, Flüssigkeit von der Schale zu dem ausgesetzten
Bereich der Platte 26 und der textilen Schicht 14 abzugeben.
Das hauptsächliche Tragelement 4 weist ein kapillares
Element 32 auf, das integral auf einer Bodenwand 36 des Tragelements
4 ausgebildet ist. Das Kapillaritätselement 32 erstreckt
sich durch die Öffnung 38 der textilen Schicht 14 in die
Schale 24. Das Kapillaritätselement 32 ist zylindrisch und
weist kapillare Kanäle 40 auf, welche in seiner äußeren
Wand gebildet sind, welche der inneren Wand 42 der Schale 24 gegenüberliegen.
Die kapillaren Kanäle 40 erstrecken sich nach oben zu der Unterseite
der Bodenwand 36 und entlang einem verdichteten Bereich der Wand
36, wobei sie eine L-Form bilden, welche die textile Schicht
14 überlappen wird. Die kapillaren Kanäle 40 sind positioniert,
um Flüssigkeit auf die textile Schicht 14 abzugeben.
Die Abgabeplatte 12 wird, mit der textilen Schicht
14 an Ort und Stelle, auf das Tragelement 4 geklipst, z.B. durch
Haken 35, welche integral auf den Wänden des Tragelements
4 geformt sind, welche unter die Abgabeplatte 12 eingeklipst werden.
In der Verwendung wird der Behälter 6 in das Tragelement
4 gedrückt, der Zapfen 28 verschiebt die aufbrechbare Dichtung
20 der Abdeckung 18. Eine Versteifungsrippe 39, welche
in der Wand des Behälters 6 gebildet ist, ruht auf der oberen Kante
41 des Trägers 4. Die Rippen 43 auf der inneren
Oberfläche des Trägers 4 greifen in Aussparungen 45 in der Behälterwand ein.
Die Flüssigkeit 5 wird von dem Behälter 6 in die Schale
24 durch den Kragen 22 strömen. Flüssigkeit von der
Schale 24 wird durch die kapillaren Kanäle 40 nach oben auf
die obere Oberfläche 44 der textilen Schicht 14 geleitet.
Die kapillaren Kanäle 40 wirken mit der inneren Wand 42 der
Schale 24 zusammen, um die Flüssigkeit nach oben zu leiten, bis sie
in das obere Bein 46 bzw. Abschnitt der kapillaren Kanäle
40 hindurchgeht, die sich über die obere Oberfläche
44 des Stoffs erstrecken.
Die Flüssigkeit wird dann von den kapillaren Kanälen
40 durch die Textur des Textils weggeleitet, um sich langsam über
die Oberfläche 44 auszubreiten. Es ist bevorzugt, dass es keine wesentliche
Absorption in die textile Schicht gibt, so dass eine hydrophobe Behandlung bevorzugt
werden kann. Ein Beispiel einer textilen Schicht ist gewirkt auf einer Karl-Meyer-Raschel-Jacquard-
= RMJG-5-FNE-Maschine, Warp (Pillar) 150/36 halbmattes Polyester (flach) Rückstab
(Obergatter) 1/167-texturiertes Polyester, Vorderstab (unteres Gatter) 2/167-texturiertes
Polyester. Das derzeit bevorzugte Material ist ein jacquardgewirktes Polyester einer
offenen Webart, welches aufweist:
mit einer Qualität von 25,4 C.P.I.
Eine andere Stoffart ist:
mit einer Qualität von 25,4 C.P.I.
Diese Anordnung ist besonders geeignet für eine Verwendung mit
viskosen Flüssigkeiten. Für weniger viskose Flüssigkeiten kann die
textile Schicht 14 weggelassen werden, und die obere Oberfläche
26 der Platte 12 kann texturiert sein, z.B. mit radialen Nuten,
um die Flüssigkeit über die Oberfläche zu leiten. Anfänglich
wird die Flüssigkeit von dem Behälter 6 die Schale
24 auffüllen, nur bis gerade über die untere Kante
47 des Kragens 22. Wenn die Flüssigkeit aus der Schale
24 durch die kapillaren Kanäle 40 herausgeleitet wird, fällt
das Niveau der Flüssigkeit in der Schale 24 unter die Kante
46 ab, wobei es Luft erlaubt wird, in den Behälter 6 einzudringen,
und es so mehr Flüssigkeit erlaubt wird, von dem Behälter in die Schale
24 zu strömen, bis die Kante 46 wieder bedeckt ist.
Die Behälterabdeckung 18 passt in einen Zylinder
49, der sich von der Wand 36 nach oben erstreckt. Nuten
51 sind auf der Innenseite der Wand des Zylinders 49 vorgesehen,
um es Luft zu erlauben, in die Schale 24 einzudringen. Die Wand
36 sitzt gerade frei von der textilen Schicht 14, um es der Flüssigkeit
5 zu erlauben, über die Oberfläche des Textils auszuströmen.
Es wurde herausgefunden, dass der Abstand der Wand 36 von der Tragoberfläche
26 und somit der Grad an Komprimierung, wenn es welche gibt, des Textils
14 Auswirkungen auf die Abgaberate des Produkts von dem Schacht oder der
Schale 24 hat. Es sind somit einige Versuche notwendig, um den Abstand
zu optimieren, um auf das bestimmte bzw. besondere Textil, die Flüssigkeitsviskosität
etc. zu passen.
Wenn die Vorrichtung in einem Toilettenbecken installiert wird, wird
das Spülungswasser über die obere Oberfläche 44 der textilen
Schicht 14 strömen, wobei die Flüssigkeit von der textilen Oberfläche
gewaschen wird.
Vorzugsweise sind die Flüssigkeitsviskosität, die Größe
der kapillaren Kanäle, die Oberfläche des Stoffs etc. angepasst, um die
Oberfläche 44 mit einer frischen Dosierung von Flüssigkeit innerhalb
von 30 Sekunden bis zu 10 Minuten nachzufüllen, nachdem das Toilettenbecken
gespült worden ist.
Die andere Komponente der Reinigungsvorrichtung 2 ist eine
feste Tablette 50 bzw. Feststofftablette aus einem Bleichmittel. In Tablettenform
bereitgestellte Bleichmittel sind hinlänglich bekannt.
Die Tablette 50 wird in einem Käfig 8, welcher
in das Tragelement 4 passt, unter dem Behälter 6 gehalten.
Der Käfig 8 ist aus Polypropylen gegossen und bildet eine zylindrische
Schale 52, in welcher die Tablette 50 sitzt. Vordere und rückwärtige
Wände 54, 55 erstrecken sich von der Schale 52 nach
oben, um den Behälter 6 zu umfassen.
Der Käfig 8 ist ausgebildet, um einen kleinen Betrag
an Spülungswasser zu empfangen, welches um die Tablette 50 herum durchsickert,
um die Bleichmittelkomponente aufzulösen, und dann in das Toilettenbecken tropft.
Es ist wünschenswert, die Bleichmittelkomponente von der Flüssigkeitskomponente
des Behälters 6 zu trennen, bis sie in dem Toilettenbecken gemischt
werden. Das Spülungswasser tritt somit von dem Käfig 8 bei einer
Öffnung 56 in der Bodenwand 58 der Schale 52 aus,
wie es am deutlichsten in der 7 zu sehen ist.
Bezugnehmend auf die 7 ist eine Öffnung
59 in der rückwärtigen Wand 16 des Tragelements
4 auf gleicher Höhe mit der textilen Schicht 14 auf der Abgabeplatte
12 gebildet. Eine entsprechende Öffnung 60 in der zylindrischen
Schale 52 ist mit der Öffnung 59 ausgerichtet. Spülungswasser,
das auf die textile Schicht 14 strömt, wird durch die Öffnungen
59, 60 und auf die Tablette 50 spritzen. Das Wasser wird
dann nach unten und durch die Öffnung 56 herausströmen. Die Tablette
50 ist auf Rippen 61 gestützt, um die Tablette über
der konischen Bodenwand 58 der Schale 52 zu halten. Die Bodenwand
58 ist mit einer Öffnung 62 in der Abgabeplatte
12 ausgerichtet.
Die textile Schicht 14 ist an der Abgabeplatte
12 befestigt, welche dann an Ort und Stelle auf der Unterseite des Tragelements
4 eingeschnappt wird. Der Käfig 8 mit einer an Ort und Stelle
gesetzten Bleichmitteltablette 50 wird auf den Behälter
6 eingeschnappt, welcher mit der flüssigen Tensidmischung befüllt
ist und durch die Abdeckung 18 geschlossen ist. An diesem Verwendungspunkt
drückt der Verbraucher die Behälter/Käfig-Einheit in das Tragelement
4. Der Zapfen 28 verlagert die Dichtung 20, so dass Flüssigkeit
die Schale 24 auffüllt und auf die Oberfläche 44 der
textilen Schicht 14 geleitet wird, wie oben beschrieben. Die Einheit wird
an dem Rand eines Toilettenbeckens aufgehängt, wobei sich die Platte
12 in den Strom von Spülungswasser erstreckt.
Wenn die Toilette gespült wird, wäscht das Spülungswasser
schnell Flüssigkeit 5 von der Oberfläche der textilen Schicht
14 weg. Wasser wird auch durch die Öffnungen 59,
60 hindurchgehen, um über die Bleichmitteltablette 50 zu
strömen und Bleichmittelkomponenten durch die Öffnung 56 herauszuwaschen.
Obwohl das Spülungswasser etwas von der Tensidmischung 5 über
die Bleichmitteltablette 50 befördern kann, wird diese durch die Öffnung
56 herausgewaschen, und somit wird es keinen längeren Kontakt in der
Schale 52 geben. Auf jeden Fall wäre irgendeine Verfärbung an
der Tablette 50 zum Beispiel für den Benutzer nicht sichtbar.
Die Platte 12 kann an der Linie 63 der
6 aufgeteilt sein oder die Stoffschicht kurz vor den
Öffnungen 59 zum Beispiel an der Linie 64 der 6
unterbrochen sein.
Wie oben erwähnt, kann die Tablette 50 in der Form von
Granulat etc. vorliegen. Wenn es gewünscht ist, kann die Tablette
50 auch getrennt von dem Behälter 6 austauschbar sein.
Wie oben angegeben, ist es wünschenswert, eine Flüssigkeitsmischung
in dem Behälter 6 bereitzustellen, welche ein Tensid, ein Parfüm,
einen Farbstoff und wahlweise ein Desinfektionsmittel enthält. Die EP A 775
741 beschreibt solche Mischungen.
Die Menge an Natrosol wird variiert, um die gewünschte Viskosität
zu erreichen, welche üblicherweise in dem Bereich von 350 bis 5000 Centipoise
ist, vorzugsweise von 2000 bis 4000, gemessen in einem Broomfield-LV-Viskosimeter,
bei 20° C, Spindel 2, Geschwindigkeit 6.
Die Bleichmitteltablettenmischungen sind im Stand der Technik ebenso
hinlänglich bekannt, und eine typische Mischung würde Natriumdichlorisocyanurat
oder Trichlorcyanursäure enthalten. Die letztere ist von der Firma Arch Chemicals
Ltd. unter dem Markennamen Fi-Tabs erhältlich.
Wie oben angegeben, kann eine Feststofftablette aus einem säurehaltigen
Material zur Entfernung oder zur Unterbindung von Kalkablagerungen verwendet werden,
und eine typische Mischung würde 90 Gew.-% an Zitronensäure enthalten.
Die Bleichmittel-(oder Säure-)Komponente kann als eine flüssige
Mischung dargeboten werden und von dem Behälter 6 abgegeben werden.
Eine typische Flüssigkeitsbleichmittelmischung wäre:
Diese würde eine Viskosität von in etwa 3500 cps aufweisen.
Das Material des Behälters 6 wäre widerstandsfähig
gegenüber Bleichmitteln. Ein gegenüber Bleichmittel widerstandsfähiges
Farbmittel oder Farbstoff kann in der flüssigen Bleichmittelmischung derart
enthalten sein, dass es ein Benutzer unmittelbar sagen kann, wenn der Behälter
leer ist.
Andere flüssige Bleichmittelmischungen sind z.B. in der US A
5 034 150, der EP A 233 666, der EP A 137 551 und der GB A 1 466 560 zum Beispiel
beschrieben.
Ein Beispiel einer säurehaltigen Mischung wäre 10 % Salzsäure,
Taloammoniumchloridart 1,5 %, Alkoholethoxylat (nicht-ionisch) 1,5 %, Farbstoff
Parfüm und Ausgleichs- bzw. Gleichgewichtswasser, um eine Viskosität von
in etwa 500 cps zu ergeben. Dort, wo das Bleichmittel oder die Säurekomponente
als eine Flüssigkeit gemischt wird, kann dann die Tensid/Parfüm/Farbstoff-Komponente
als ein Feststoff gemischt werden unter Verwendung von im Stand der Technik für
Feststoffrandriegel hinlänglich bekannten Mischungen, aufweisend ein Tensid,
ein Steuermittel der Lösbarkeit (hydrophob), ein Parfüm, ein Farbmittel,
einen Elektrolytfüller etc.
In der Ausführungsform der 9 und
10 bildet das Tragelement selbst einen Käfig zum
Halten von kleinen Tabletten oder Pellets einer Feststoffbleichmittelmischung.
Die Zeichnungen zeigen eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung
110, welche in der Konstruktion ähnlich ist zu der Vorrichtung, welche
man in WO 00/42261 sehen kann. Ein Behälter 112 aus durchsichtigem
Polypropylen enthält eine flüssige Tensid/Farbstoff/Parfüm-Mischung
113. Der Behälter 112 wird in einem Tragelement
114 gehalten, welches mittels eines flexiblen Bügels 116
auf den Rand eines Toilettenbeckens aufgeklipst wird, welcher mit einer rückwärtigen
Wand 118 des Tragelements einstückig ist.
Der Behälter 112 weist einen Auslass 120 auf,
welcher zeitweise durch eine Abdeckung 122 geschlossen ist. Die Abdeckung
122 weist eine aufbrechbare Dichtung 124 auf, welche, wie man
es in der 8 sehen kann, durch einen Zapfen
125 verlagert wird, wenn der Behälter 112 in das Tragelement
110 eingeführt wird. Der verbleibende Abschnitt der Abdeckung
122 dient zum Bilden einer Dichtung zwischen dem Auslass 120 und
einem zylindrischen Kragen 128.
Der Kragen 128 definiert eine Öffnung 130 in
einer Bodenwand 132 des Tragelements 110. Flüssigkeit von
dem Behälter 112 strömt durch den Auslass 120 auf eine
Abgabeplatte 134, welche an Ort und Stelle unter der Wand 132
eingeklipst ist. Der Zapfen 125 ragt nach oben von der Platte
134 vor. Nuten 136 erstrecken sich von dem Zapfen 124
weg, um Flüssigkeit auf die exponierte bzw. ausgesetzte Oberfläche der
Platte 132 zu leiten. So weit ist die Anordnung ähnlich zu demjenigen,
was in der WO 00/42261 beschrieben ist.
Der Behälter 112 weist geneigte Schultern
138 auf, um einen Raum 139 in dem Tragelement 114 zu
bilden, welcher durch die Schultern 138, die rückwärtige Wand
118, die vordere Wand 140 und die Seitenwände 142
verbunden ist.
Pellets 144 einer bleichenden Zusammensetzung sind in dem
Raum 139 aufgenommen.
Vertikal sich erstreckende Durchgangslöcher oder Schlitze
146 sind in der rückwärtigen Wand 118 gebildet. Diese
enden einige Millimeter über der Bodenwand 132. Die Schlitze
148 sind in den vorderen Wänden 140 gebildet und erstrecken
sich zu der Bodenwand 132 nach unten.
In der Verwendung wird Spülungswasser, welches auf der Platte
134 auftrifft, auch durch die Schlitze 146 in den Raum
139 spritzen. Dieses wird über die Tabletten 144 waschen,
um etwas von den Bleichmittelkomponenten in die Lösung zu nehmen, und die sich
ergebende Lösung wird durch die vorderen Schlitze 148 heraustropfen.
Die 11 bis 13
zeigen einen modifizierten Tablettenhalter für die Ausführungsform der
1 bis 8. Dieser Tablettenhalter
ist angeordnet, um das Spülungswasser, welches in den Halter eintritt, für
eine kurze Zeitperiode in Kontakt mit der Tablette zu halten, bevor es in das Toilettenbecken
abgegeben wird. Dadurch, dass man eine spürbare Verweildauer in dem Tablettenhalter
hat, wird das Spülungswasser Komponenten von dem Bleichmittelblock (oder von
einer anderen Blockart in dem Halter) auf eine kontrolliertere Art und Weise in
die Lösung aufnehmen. Auch durch Verzögern des Ablaufens bzw. der Drainage
der gebildeten Lösung in das Toilettenbecken sind die Bestandteile weniger
geneigt, mit dem Spülungswasser aus dem Becken herausbefördert zu werden.
Um eine Verweilzeitdauer in dem Tablettenhalter zu erreichen, stellen
wir eine Auslassöffnung einer kleinen Größe bereit, welche angeordnet
ist, um es dem Wasser zu erlauben, von dem Tablettenhalter in in etwa 5 bis 15 Sekunden
auszulaufen. Es ist wünschenswert, vorzusehen, dass die Lösung in das
Toilettenbecken tropft, während es dort immer noch eine gewisse Turbulenz in
dem Wasser in dem Becken gibt, jedoch nachdem der Wasserstrom aus dem Becken heraus
geendet hat. Um sicherzustellen, dass eine ausreichende Menge von Wasser in den
Tablettenhalter eintritt, ist die Platte 12 nach unten in Richtung zu der
Eintrittsöffnung 59, 60 geneigt, vorzugsweise bei einem Winkel
von in etwa 10 bis 20 Grad zu der Horizontalen und vorzugsweise um in etwa 15 Grad,
wie es in der 14 zu sehen ist. Die Horizontale kann
als die Senkrechte zu dem Hauptbügelabschnitt 10a genommen werden
(1 und 2). Es wird festgestellt
werden, dass der tatsächliche Winkel der Platte 12 zu der Horizontalen
von der Ausrichtung abhängen wird, welche die Vorrichtung einnimmt, wenn sie
durch den Benutzer auf dem Rand des Toilettenbeckens 154 eingebaut wird,
und dieser selbst kann auch zwischen Konstruktionen von Becken variieren.
Die 11 zeigt eine perspektivische Ansicht
des Tablettenhalters 8' von der Rückseite (d.h. der Seite der Abgabeplatte
12, wenn installiert), vgl. die Ansicht in der 6.
Die Einlassöffnung 60' ist mit der oberen Oberfläche der Platte
12 oder der Stoffschicht 24 und der Öffnung 59 in
der rückwärtigen Wand des Halters 4 ausgerichtet (siehe
6). Die Öffnung 60' ist dimensioniert,
um es dem Tablettenhalter 8' zu ermöglichen, sich in etwa bis zu dem
Niveau der Öffnung 60' während eines Spülungszyklus aufzufüllen.
Das Wasser, welches den Tablettenhalter 8' füllt, läuft schließlich
von dem Tablettenhalter durch die Auslassöffnung 56' in der Bodenwand
58 aus. Bei dieser Ausführungsform ist die Auslassöffnung in
etwa 1,3 mm breit, üblicherweise beginnt es einige Sekunden, nachdem die Spülung
gestoppt hat, auszulaufen, und fährt nach der Spülung für einige
Minuten, vorzugsweise zehn Minuten oder mehr, fort, auszulaufen. Die Auslassöffnung
56' wird kleiner sein als die Einlassöffnung 60'. Die Menge
an Wasser in dem Tablettenhalter 8' wird von der Menge der zurückgelassenen
Tablette abhängen, jedoch wird eine Menge in dem Bereich von 5 cm3
bevorzugt.
Wie bei der Ausführungsform der 1
bis 8 ist die Bodenwand 58 einwärts gekrümmt,
wobei sie nach unten zu der Auslassöffnung 56' geneigt ist, und eine
Tablette 50 wird auf radialen Rippen 61 gehalten. Eine Mehrzahl
von Stiften erstreckt sich von der Bodenwand 58 nach oben, und die Tablette
ist zwischen den Stiften 150 angeordnet. Dies stellt sicher, dass die Tablette
in Abstand von der Einlass- und der Auslassöffnung 60',
56 gehalten wird, um ihr Blockieren zu vermeiden, und Wasser zur Seite
und unter die Tablette Zugang haben kann. Auch schützt des
Weiteren eine Abschirmungsplatte 52 die Auslassöffnung 56',
um Tablettenpartikel daran zu hindern, die Öffnung zu blockieren.
Haken 156 greifen in Ausnehmungen in den Seitenwänden
des Behälters 6 ein, um den Käfig 8 auf den Behälter
zu klipsen, um eine Ersatzfüllungseinheit zu bilden.
Typische Mischungen für eine Bleichmitteltablette werden in der
Tabelle 1 gegeben.
Vielfältige Modifikationen werden dem Fachmann des Gebiets offensichtlich
erscheinen, und es ist gewünscht, alle solche Modifikationen vollständig
innerhalb der Reichweite der nachfolgenden Ansprüche zu umfassen.
Anspruch[de]
Toilettenreinigungsvorrichtung für ein Toilettenbecken, die einen
ersten Behälter (6; 112), der eine erste, flüssige Zusammensetzung
(5; 113) enthält, und Abgabemittel (12,
14, 17, 22, 24, 32; 120,
128, 130, 134) zum Abgeben der flüssigen Zusammensetzung
an das Toilettenbecken, wenn die Toilette gespült wird, umfaßt, wobei
der Behälter (6; 112) in einen Stützelement (4;
114) gehalten wird, das einen Bügel (10; 116) zum
Aufhängen des Stützelements (4; 114) am Rand (154)
des Toilettenbeckens hat, wobei in dem Stützelement (114) unter einem
Absatz (138) des Behälters (6; 112) ein Raum (139)
bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, feste
Zusammensetzung (50; 144) in dem Stützelement (4;
114) unter einem Absatz (138) des Behälters (6;
112) untergebracht ist und ein Mittel (59, 146) bereitgestellt
wird, um das Spülwasser über die zweite Zusammensetzung (144)
spülen zu lassen.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Zusammensetzung (5; 113) eine oder mehrere
der Komponenten grenzflächenaktiver Stoff, Farbstoff und Duftstoff umfaßt.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Zusammensetzung (50; 144) ein Bleichmittel
enthält.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zweite
Zusammensetzung (50; 144) einen säurehaltigen Bestandteil
zum Kalksteinentfernen enthält.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abgabemittel eine Abgabeplatte (12;
134) umfaßt und die flüssige Zusammensetzung bei Anwendung auf
die Abgabeplatte (12; 134) abgegeben wird und das Spülwasser
die flüssige Zusammensetzung von der Abgabeplatte (12; 134)
in das Toilettenbecken spült.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Zusammensetzung (5; 113) ein Bleichmittel einschließt.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Zusammensetzung (50; 144) ein Färbemittel
einschließt.Toilettenreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel, um das Spülwasser über die
zweite Zusammensetzung (50; 144) fließen zu lassen, eine
Öffnung (59) oder Schlitze (146) in einer Wand (16;
140) des Stützelements (4; 114) umfaßt.Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die feste Zusammensetzung (50) in einem Korb (8) enthalten
ist und der Korb (8) und der Behälter (6) zusammengeklammert
sind, um eine Einheit zu bilden.Toilettenreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste, flüssige Zusammensetzung und die
zweite, feste Zusammensetzung (50) gesondert gehalten werden, bis sie in
das Toilettenbecken eingetreten sind.Nachfüllung für eine Toilettenreinigungsvorrichtung nach Anspruch
1, die einen ersten Behälter (6), der die erste, flüssige Zusammensetzung
enthält, und einen zweiten Behälter (8), der die zweite, feste
Zusammensetzung enthält, umfaßt, wobei der erste und der zweite Behälter
(6, 8) gesondert geformt und zusammengeklammert sind, um eine
Einheit zu bilden.