Die Erfindung bezieht sich auf ein Kalibrierungsassistenz-Verfahren
und eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung und insbesondere auf ein Kalibrierungsassistenz-Verfahren
und eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung zum Unterstützen der Kalibrierung
einer Gewichts-Messeinheit zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs, erzeugt
von einem Lastfühler. Die Lastdaten variieren gemäß einer Achsen-Verformung,
welche erzeugt wird, wenn die Last, welche auf das Fahrzeug aufgebracht ist, in
die Achse eingeleitet wird.
Die Messung der Last, welche auf ein Fahrzeug geladen ist, wird für
ein großes Fahrzeug, wie beispielsweise ein Lastkraftwagen, ausgeführt,
um einen Verkehrsunfall, wie beispielsweise einen seitlichen Überschlag des
Fahrzeugs wegen Überladung und fortgeschrittenem Fahrzeugverschleiß, zu
vermeiden. Die Messung des Ladegewichts des Fahrzeugs wurde herkömmlich in
solche einer Weise ausgeführt, dass das Fahrzeug auf einer Plattform-Waage
platziert wurde. Diese Weise verlangt Groß-Waagen-Anlagen und einen großen
Installations-Platz. Die Anzahl der Plattform-Waagen, welche eingerichtet werden
können, ist deshalb limitiert und daher kann die Messung für eine große
Anzahl an Fahrzeugen nicht ausgeführt werden. Zusätzlich sind auch die
Produktionskosten angestiegen.
Um diesen Unbequemlichkeiten zu begegnen, wurde in den letzten Jahren
eine Gewichts-Messeinheit vorgeschlagen, welche an dem Fahrzeug selbst befestigt
ist, um das Ladegewicht zu messen. Bei einem herkömmlichen Gewichtssensor,
welcher auf dem Fahrzeug befestigt ist, werden Sensoren zur Gewichtsmessung, zum
Beispiel Verformungs-Anzeige-Sensoren an beiden Enden links und rechts einer jeden
Hinter- und Vorderachse befestigt. Das Ladegewicht wird auf Basis der Summe der
entsprechenden Sensoren-Ausgangsgrößen gemessen, welche proportional zu
den Lasten sind, welche auf die Vorderreifen und die Hinterreifen aufgebracht sind.
Bei der Gewichts-Messeinheit wird, um die Messgenauigkeit aufrechtzuerhalten,
die Beziehung zwischen den Ausgangsgrößen der Sensoren und dem aktuellen
Gewicht eines Gegenstands, welches gemessen werden soll, untersucht und auf der
Basis des Untersuchungsergebnisses wird ein Sensorsignal kalibriert. Es gibt die
folgende bekannte Kalibrierungs-Methode.
Beispielsweise wird die Kalibrierung mit einer Last ausgeführt,
welche auf ein Gestell geladen ist, welches auf dem oberen Teil eines Containers
installiert ist. In diesem Fall ist ein spezifischer Aufbau erforderlich, um das
Gestell an dem Container festzumachen. Da zusätzlich übermäßige
Last von dem oberen Teil des Containers aufgebracht wird kann der Container brechen.
Die Arbeit zum Aufbringen einer großen Anzahl von Gewichtsteilen, welche in
einer Höhe von zwei Metern oder höher aufgebracht sind, ist enorm und
gefährlich.
Ziel der Erfindung ist es, ein Kalibrierungsassistenz-Verfahren und
eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung zum Unterstützen der Kalibrierung einer
Gewichts-Messeinheit in einer kurzen Zeit bereitzustellen.
Es ist ein Kalibrierungsassistenz-Verfahren zum Unterstützen
der Kalibrierung einer Gewichts-Messeinheit zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs
auf Basis von Lastdaten vorgesehen, wobei von der Gewichts-Messeinheit das Ladegewicht
des Fahrzeugs gemessen wird und die Lastdaten gemäß der Achsen-Verformung
variieren, wobei die Verformung der Achse erzeugt wird, wenn die Last, welche auf
das Fahrzeug aufgebracht ist, in die Achse eingeleitet wird. Das Verfahren weist
folgende Schritte auf:
Detektieren einer gewünschten Reduziergröße des Fahrzeuggewichts
bei einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung zum Messen des Fahrzeuggewichts eines
Fahrzeugs, welches von den Reifen des Fahrzeugs übertragen wird;
Extrahieren der Lastdaten, welche von einem Lastsensor erzeugt werden, wenn die
gewünschte Reduziergröße detektiert ist.
Erzeugen von Kalibrierungsinformation auf Basis der extrahierten Lastdaten
und der Referenzlastdaten, welche von dem Lastsensor erzeugt werden,
wenn die gewünschte Reduziergröße erzeugt ist; und
Ausgeben der Kalibrierungsinformation zur Unterstützung der Kalibrierung.
Gemäß dem Kalibrierungsassistenz-Verfahren, welches oben
beschrieben wurde, werden die Lastdaten, welche von dem Lastsensor erzeugt werden
entsprechend der so detektierten gewünschten Reduziergröße extrahiert,
wenn die gewünschte Reduziergröße des Fahrzeuggewichts bei der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
detektiert wird. Auf der Basis der so extrahierten Lastdaten und der Referenzlastdaten,
wird die Kalibrierungsinformation erzeugt und ausgegeben. Die Kalibrierungsinformation
zur Unterstützung der Kalibrierung der Gewicht-Messeinheit wird deshalb auf
der Basis der Lastdaten, welche von dem Lastsensor erzeugt wurden, und den entsprechenden
Referenzlastdaten mit den Referenzlastdaten des Lastsensors entsprechend der gewünschten
Reduziergröße in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung erzeugt, welche bereitgestellt
sind, erzeugt, wenn die gewünschte Reduziergröße in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
detektiert wurde. Der Operator reduziert das Fahrzeuggewicht, welches von dem Reifen,
der auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung platziert ist, übertragen wird
unter Verwendung eines Wagenhebers, Kran, usw.. Dadurch wird eine Achsen-Verformung
hervorgerufen, welche entgegengesetzt zu der Achsen-Verformung ist, die vorliegt,
wenn die auf dem Fahrzeug aufgebrachte Last ist in die Achse eingeleitet wird. Daher
kann die Kalibrierungsinformation für die Gewichts-Messeinheit auf Basis der
Verformung erhalten werden. Da es somit nicht notwendig ist, ein Gewichtsteil anzuwenden,
wenn die Gewicht-Messvorrichtung kalibriert wird, kann die Kalibrierung für
die Gewicht-Messvorrichtung in kurzer Zeit ausgeführt werden und der Aufbau,
auf welchem das Gewichtsbauteil platziert wird, ist nicht erforderlich.
Wie es aus der in 1 gezeigten Grundkonfiguration
verstanden wird, ist auch eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung gemäß
der Erfindung zum Unterstützen der Kalibrierung einer Gewichts-Messeinheit
20 zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs 1 auf der Basis
von Lastdaten bereitgestellt, welche von einem Lastsensor 10 erzeugt werden,
wobei von der Gewicht-Messeinheit das Ladegewicht des Fahrzeugs gemessen wird und
die Lastdaten gemäß der Achsen-Verformung variieren, wobei die Verformung
erzeugt wird, wenn die Last, welche auf das Fahrzeug aufgebracht ist, in die Achse
eingeleitet wird. Die Vorrichtung weist auf:
Eine Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d zum Speichern der Referenzlastdaten,
welche von dem Lastsensor 10 erzeugt werden, wenn eine gewünschte
Reduziergröße des Fahrzeuggewichts in einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
zum Messen des Fahrzeuggewichts erzeugt wird, welches von den Fahrzeug-Reifen
5 übertragen wird;
eine Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a1 zum Abrufen der Lastdaten, welche
vom Lastsensor 10 erzeugt werden;
eine Reifen-Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a2 zum Abrufen der Reifen-Lastdaten,
welche von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 erzeugt werden;
eine Reduziergröße-Detektionsvorrichtung 30a3 zum Detektieren
der gewünschten Reduziergröße des Fahrzeuggewichts;
eine Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung 30a4 zum Erzeugen von
Information, um die Kalibrierung auf der Basis der Lastdaten entsprechend den Reifen-Lastdaten
und der Referenzlastdaten, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30a2 gespeichert ist, zu unterstützen, wenn die gewünschte Reduziergröße
mittels der Reduziergröße-Detektionsvorrichtung 30a3 detektiert
ist; und
eine Kalibrierungsinformation-Ausgabevorrichtung 30a5 zum Ausgeben der
Kalibrierungsinformation, welche mittels der Kalibrierungsinformation-Erzeugungvorrichtung
30a4 erzeugt wird.
Entsprechend der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung, welche oben beschrieben
wurde, werden die Lastdaten entsprechend der so detektierten gewünschten Reduziergröße
mittels der Lastdaten-Abrufmittel 30a1 extrahiert, wenn die gewünschte
Reduziergröße des Fahrzeuggewichts auf der Basis der Reifen-Lastdaten,
welche mittels der Reifen-Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a2 abgerufen werden,
und mittels des Reduziergröße-Detektionsmittels 30a3 detektiert
wird. Auf der Basis der so extrahierten Lastdaten und der Referenzlastdaten, welche
in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d gespeichert sind, wird
die Kalibrierungsinformation mittels der Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung
30a4 erzeugt. Die so erzeugte Kalibrierungsinformation wird mittels der
Kalibrierungsinformation-Ausgabevorrichtung 30a5 ausgegeben. Die Kalibrierungsinformation
zum Unterstützen der Kalibrierung der Gewicht-Messeinheit wird daher auf der
Basis der Lastdaten, welche von dem Lastsensor erzeugt wurden und der entsprechenden
Referenzlastdaten mit den Referenzlastdaten des Lastsensors entsprechend der gewünschten
Reduziergröße in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 erzeugt,
welche bereitgestellt sind, wenn eine gewünschte Reduziergröße auf
der Basis der Reifen-Lastdaten, welche von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 abgerufen werden, detektiert wird. Der Operator reduziert das Fahrzeuggewicht,
welches von dem Reifen, welcher auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 platziert ist, übertragen wird unter Verwendung eines Wagenhebers,
Krans, usw.. Dadurch wird eine Achsen-Verformung hervorgerufen, welche entgegengesetzt
zu der Achsen-Verformung ist, wenn die auf dem Fahrzeug aufgebrachte Last in die Achse
eingeleitet wird. Daher kann die Kalibrierungsinformation für die Gewicht-Messvorrichtung
auf Basis der Verformung erhalten werden. Da es somit nicht notwendig ist, ein Gewicht
anzuwenden, wenn die Gewicht-Messvorrichtung kalibriert wird, kann die Kalibrierung
für die Gewicht-Messeinheit in kurzer Zeit ausgeführt werden und ein Aufbau,
auf welchem das Gewicht platziert wird, ist nicht erforderlich.
Wie es aus der in 2 gezeigten Grundkonfiguration,
ersichtlich ist, ist auch eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung gemäß
der Erfindung zum Unterstützen der Kalibrierung einer Gewichts-Messeinheit
20 zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs 1 bereitgestellt
auf der Basis von Lastdaten, welche von einem Lastsensor 10 erzeugt werden,
wobei von der Gewichts-Messeinheit das Ladegewicht des Fahrzeugs gemessen wird und
die Lastdaten gemäß einer Achsen-Verformung variieren, wobei die Verformung
erzeugt wird, wenn die Last, welche auf das Fahrzeug aufgebracht ist, in die Achse
eingeleitet wird. Das Verfahren weist folgende Schritte auf:
Eine Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d zum Speichern der Referenzlastdaten,
welche von dem Lastsensor 10 erzeugt werden, wenn eine gewünschte
Reduziergröße des Fahrzeuggewichts in einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
zum Messen des Fahrzeuggewichts erzeugt wird, welches von den Fahrzeug-Reifen
5 übertragen wird;
eine Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a1 zum Abrufen der Lastdaten, welche
von dem Lastsensor 10 erzeugt werden;
eine Reduziergröße-Daten-Abrufvorrichtung 30a6 zum Abrufen von
Reduziergrößendaten, die kennzeichnend sind für die gewünschte
Reduziergröße und welche mittels der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 erzeugt werden;
eine Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung 30a4 zum Erzeugen der
Kalibrierungsinformation auf der Basis der Lastdaten, welche mittels der Lastdaten-Abrufvorrichtung
30a1 abgerufen werden, entsprechend den Reduziergrößendaten,
welche mittels der Reduziergröße-Abrufvorrichtung 30a6 abgerufen
werden, und der Referenzlastdaten, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d entsprechend der gewünschten Reduziergröße gespeichert
sind; und
eine Kalibrierungsinformation-Ausgabevorrichtung 30a5 zum Ausgeben der
Kalibrierungsinformation, welche mittels der Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung
30a4 erzeugt wird.
Gemäß der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung, welche oben
beschrieben wurde, wird die Kalibrierungsinformation mittels der Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung
30a4 erzeugt, wenn die Reduziergrößendaten mittels der Reduziergröße-Daten-Abrufvorrichtung
30a6 abgerufen werden auf der Basis der entsprechenden Lastdaten, welche
mittels der Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a1 abgerufen werden und den entsprechenden
Referenzlastdaten, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d gespeichert sind, und die so erzeugte Kalibrierungsinformation wird
mittels der Kalibrierungsinformation-Ausgabevorrichtung 30a5 ausgegeben.
Mit den Referenzlastdaten der Sensoreinheit (Lastsensor) 10 entsprechend
der gewünschten Reduziergröße in der Matte-Waage (Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung)
40, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d gespeichert
ist, erzeugt die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 auf der Basis der
Lastdaten, welche von dem Lastsensor 10 erzeugt werden, und den entsprechenden
Referenzlastdaten die Kalibrierungsinformation für die Unterstützung der
Kalibrierung der Gewicht-Messeinheit 20, wenn die gewünschte Reduziergröße,
welche in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 erzeugt wird, in der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 abgerufen wird. Der Operator reduziert das Fahrzeuggewicht, welches
von dem Fahrzeug-Reifen 5, welcher an der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 platziert ist, übertragen wird unter Verwendung eines Wagenhebers,
Krans, usw.. Daher wird eine Verformung der Achse 2 hervorgerufen, welche
entgegengesetzt zu der Verformung der Achse 2 ist, die vorliegt, wenn die
auf das Fahrzeug aufgebrachte Last in die Achse 2 eingeleitet wird. Daher
kann die Kalibrierungsinformation für die Gewichts-Messeinheit 20
auf Basis der Verformung erhalten werden. Da es somit nicht notwendig ist, ein Gewicht
anzuwenden, wenn die Gewichts-Messeinheit 20 kalibriert wird, kann die
Kalibrierung für die Gewicht-Messeinheit deshalb in kurzer Zeit ausgeführt
werden.
Wie aus der in 1 gezeigten Grundkonfiguration
ersichtlich ist, wird ein Kalibrierungsassistenz-System gemäß dieser Erfindung
bereitgestellt, welches aufweist: Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung gemäß
Anspruch 2; die Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40; und die Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 auf zum Reduzieren des Fahrzeuggewichts, welches von den Fahrzeug-Reifen
5, welche auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 platziert
sind, zu der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 übertragen wird, wobei
die Reduziergröße-Detektionsvorrichtung 30a3 der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die gewünschte Reduziergröße detektiert, welche mittels
der Fahrzeug-Anhebevorrichtung 50 erzeugt wird.
Gemäß der oben beschriebenen Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
wird das Fahrzeuggewicht, welches von dem Fahrzeug-Reifen 5, welcher auf
der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 platziert ist, zu der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 übertragen wird, mittels der Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 reduziert. Wenn mittels der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 detektiert wird, dass das Fahrzeuggewicht eine gewünschte
Reduziergröße wurde, werden die Kalibrierungsinformation auf der Basis
der entsprechenden Lastdaten, welche abgerufen werden, und der entsprechenden Referenzlastdaten
erzeugt und zur Unterstützung ausgegeben. Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 erzeugt deshalb die Kalibrierungsinformation mit den Fahrzeug-Reifen
5, welche auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 platziert
sind, mittels Reduzierens des Fahrzeuggewichts, welches zu der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 geleitet wird, auf eine gewünschte Reduziergröße unter
Verwendung der Fahrzeug-Anhebevorrichtung 50. Ohne den Aufbau für
das Platzieren des Gewichts auf dem Fahrzeug zu verlangen, kann der Operator leicht
die Kalibrierungsinformation erhalten. Die Konfiguration der Einrichtung kann ferner
im Vergleich mit der herkömmlichen Einrichtung, welche das Gewicht verwendet,
vereinfacht werden. Auf diesem Weg kann die Kalibrierung gemäß der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
dieser Erfindung bei geringen Kosten in einer kurzen Zeit ausgeführt werden.
Da die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung von einem Kunden eingesetzt werden kann,
für welchen eine so hohe Messgenauigkeit der Gewichts-Messeinheit
20 nicht erforderlich ist, kann die Sicherheit des Fahrzeugs, an welchem
die Gewicht-Messeinheit befestigt ist, weiter verbessert werden.
Die oben dargestellten und andere Objekte und Merkmale der Erfindung
werden mittels der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den anhängenden
Figuren ersichtlicher.
Es zeigen:
1 eine schematische Ansicht, welche die Grundkonfiguration
der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung und des Kalibrierungsassistenz-Systems gemäß
dieser Erfindung zeigt;
2 eine schematische Ansicht, welche die andere Grundkonfiguration
der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung zeigt;
3 eine exemplarische Skizze der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiels dieser Erfindung;
4 eine konzeptionelle Ansicht zur Erklärung der
Weise der Verwendung eines Wagenhebers;
5 eine Explosionsdarstellung des Aufbaus einer Sensor-Einheit,
welche in 3 gezeigt ist;
6 eine perspektivische Ansicht des Designs der Sensor-Einheit,
welche in 3 gezeigt ist;
7 eine Ansicht einer schematischen Konfiguration der
Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung, welche in 3 gezeigt
ist;
8 ein Kurvendiagramm, welches die Beziehung zwischen
Lastdaten und Reifen-Lastdaten zeigt;
9 ein Flussdiagramm, welches eine Bearbeitungsskizze
in dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß dieser Erfindung, welches
mittels der CPU ausgeführt wird, zeigt;
10 eine Ansicht, welche eine Skizze des Kalibrierungsassistenz-Systems
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiels dieser Erfindung zeigt;
und
11 ein Flussdiagramm der Skizze der Bearbeitung, welche
mittels der CPU in der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung, welche in 10
gezeigt ist, ausgeführt wird.
Bezüglich der 3 bis 11
wird jetzt eine Erklärung eines Ausführungsbeispiels einer Sensor-Einheit
und eines Kalibrierungsassistenz-Systems gemäß dieser Erfindung gegeben.
3 ist eine exemplarische Skizze der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
gemäß dieser Erfindung; 4 ist eine konzeptionelle
Ansicht zur Erklärung der Weise, wie ein Wagenheber verwendet wird;
5 ist eine Ansicht eines Aufbaus einer Sensor-Einheit,
welche in 3 gezeigt ist; 6
ist eine perspektivische Ansicht des Designs der Sensor-Einheit, welche in
3 gezeigt ist; 7 ist eine
Ansicht, welche eine schematische Konfiguration der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung,
welche in 3 gezeigt ist; 8
ist ein Kurvendiagramm, welches die Beziehung zwischen Lastdaten und Reifen-Lastdaten
zeigt; 9 ist ein Flussdiagramm, welches eine Bearbeitungsskizze
in dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß dieser Erfindung, welches
mittels einer CPU ausgeführt wird, zeigt; 10 ist
eine Ansicht, welche eine Skizze des Kalibrierungsassistenz-Systems in einem zweiten
Ausführungsbeispiel gemäß dieser Erfindung zeigt; und
11 ist ein Flussdiagramm der Skizze der Bearbeitung,
welche mittels der CPU in der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung, welche in
10 gezeigt ist, ausgeführt wird.
In 3 und 4
enthält ein Kalibrierungsassistenz-System 100 im Allgemeinen eine
Mehrzahl an Lastsensoren 10, welche an den Achsen 2 nahe der Fahrzeug-Reifen
5 an beiden, dem linken und dem rechten Ende der beiden Achsen, der Vorderachse
und der Hinterachse, angeordnet sind; eine Gewichts-Messeinheit 20, welche
auf dem Fahrzeug platziert ist und das Ladegewicht des Fahrzeugs anzeigt,
welches basierend auf den Lastsignalen von der Mehrzahl der Lastsensoren
10 gemessen wird; eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 zum
Unterstützen der Kalibrierung der Gewichts-Messeinheit 20; eine Mehrzahl
von Matte-Waagen (entsprechend den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen) zum Messen
der Last, welche an dem Fahrzeug-Reifen 5 aufgebracht ist, um die Daten
des Fahrzeuggewichts entsprechend dem Fahrzeuggewicht zu erzeugen; und einen Wagenheber
(Fahrzeuggewicht-Reduzierungsmittel) zum Anheben der Fahrzeug-Reifen 5
von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40.
Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Fahrzeug mit
vier Rädern, so dass die vier Lastsensoren 10 das Kalibrierungsassistenz-System
100 festlegen. Die Erfindung sollte nicht auf solche Konfigurationen beschränkt
sein, sondern kann in verschiedenartigen Konfigurationen, wie beispielsweise mit
sechs Sensor-Einheiten für ein Fahrzeug mit sechs Rädern realisiert werden.
Wie in 4 gezeigt sind Blattfedern
3 in Bogenform zwischen den linken und rechten Enden beider Achsen
2, der Vorderachse und der Hinterachse, des Fahrzeugs und den jeweils vorderen,
hinteren, linken und rechten Positionen eines Last tragenden Bühnengestells
aufgebracht. Jeder der Lastsensoren 10, welche an beiden Achsen
2, der Vorder- und der Hinterachse, fixiert sind, erzeugt ein Lastsignal
entsprechend der Verformung der Achse, wobei die Verformung erzeugt wird, wenn die
Last, die auf ein Fahrzeug aufgebracht ist, durch die Blattfeder 3 hindurch
zu der Achse 2 geleitet wird.
Der Lastsensor 10 enthält einen Verformungssensor
11 zum Erzeugen eines Lastsignals entsprechend einer Verformung der Achse,
eine Reguliervorrichtung 12 zum Ausführen der Verstärkung und
Korrektur des Lastsignals, welches von dem Verformungssensor 11 erzeugt
wurde; eine Spannung/Frequenz-Umwandlungs-Einheit (hierin im Folgenden bezeichnet
als V/F-Umwandlungs-Einheit) zum Umwandeln des Lastsignals, welches mittels der
Reguliervorrichtung 12 reguliert wurde, in eine Frequenz; einen Steckverbinder
14, welcher zum Übertragen des Lastsignals, welches in eine Frequenz
mittels der V/F-Umwandlungs-Einheit 13 umgewandelt wurde, an die Gewicht-Messeinheit
gekoppelt ist; und einen Steckverbinder 15, welcher die Verbindung zu einer
regulierenden Vorrichtung (nicht gezeigt) ermöglicht.
Die Reguliervorrichtung 12 kann ein ASIC (Application Specific
Intergrated Circuit) sein, welcher eine A/D-Umwandlungs-Einheit zum Umwandeln eines
Lastsignals, welches von dem Verformungssensor 11 zugeführt wird,
in ein digitales Lastsignal, eine Korrektur-Einheit zum korrigieren der digitalen
Last und eine D/A-Umwandlungs-Einheit zum Umwandeln des digitalen Lastsignals in
ein analoges Lastsignal. Im Übrigen ist in diesem Ausführungsbeispiel
die Erfindung nicht auf den ASIC beschränkt, obwohl die Reguliervorrichtung
12 mittels des ASIC realisiert wurde, kann die Erfindung aber auch in verschiedenartigen
Konfigurationen, wie beispielsweise DSP und CPU, realisiert werden.
Wie gezeigt in 6 legt der Lastsensor
10 ein Gehäuse fest, in welchem eine metallische Schutzbedeckung
17 mit einem metallischen Grundbauteil 16 kombiniert ist, an welchem
der Verformungssensor fixiert ist, so dass die metallische Schutzbedeckung
17 den Verformungssensor 11 bedeckt. Beide Enden des Grundbauteils
16 sind fixierende Teile und werden von der Schutzbedeckung 17
ausgestellt, wenn das Grundbauteil 16 mit der Schutzbedeckung
17 kombiniert wird. Der Lastsensor ist an der Achse mittels Anschweißens
jeder der beiden Enden des Grundbauteils 16 an die fixierende Position
der Achse befestigt.
Ein geripptes Rohr 18 ragt aus der Schutzbedeckung
17 heraus. Jedes der Kabel, welche mittels des Steckverbinders
14 und des Steckverbinders 15 bereitgestellt werden, wird durch
das gerippte Rohr 18 hindurch geführt. Der Steckverbinder
14 ist mit der Gewichts-Messeinheit 20 gekoppelt, wobei der Steckverbinder
15 mit einer regulierenden Vorrichtung gekoppelt ist.
Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30, welche auf der
Außenseite des Fahrzeugs bereitgestellt wird, kann ein Personal-Computer sein,
welcher gemäß einem vorgeschriebenen Programm arbeitet und derart angepasst
ist, dass er mit der Gewichts-Messeinheit 20 einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40, usw. gekoppelt werden kann.
Wie gezeigt in 7 weist die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 einen zentrale Prozessor-Einheit (CPU) 30a zum Steuern der
Operation der gesamten Vorrichtung gemäß einem vorgeschriebenen Programm.
Die CPU 30a ist mittels eines Bus B an einen ROM (Read-Only-Memory), welcher
ein Programm für die CPU 30a speichert, und an einen RAM (Random-Acess-Memory)
30c, welcher verschiedenartige Daten und verschiedenartige Bereiche, welche
notwendig zur Bearbeitung in der CPU 30a sind, speichert, gekoppelt.
Die CPU 30a ist mittels des Bus B an eine Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d gekoppelt, welche eine Festplatten-Vorrichtung sein kann. Die Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d speichert verschiedenartige Dateien, wie beispielsweise eine Kalibrierungsassistenz-Programmdatei,
welche von CD-ROM installiert wird, so dass der Personal-Computer als eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 dient.
In diesem Ausführungsbeispiel werden verschiedenartige Dateien,
wie beispielsweise ein Programm in einer Hauptspeicherungs-Vorrichtung
60d von einer CD-ROM installiert, welche mittels der CPU 30a gelesen
werden kann. Die Erfindung kann auch in anderen Konfigurationen realisiert werden,
in welchen die verschiedenartigen Dateien von einem Internet oder Fernsprechnetz
mittels einer Kommunikationsschnittstelle herunter geladen werden können.
Die CPU 30a wird mit einer Eingabe-Einheit 30e,
welche eine Schnittstelle mittels des Bus B aufweist, gekoppelt. Die Eingabe-Einheit
30e entspricht einer Tastatur oder einer Maus. Verschiedenartige Eingabedaten,
welche von der Eingabe-Einheit 30e eingegeben werden, werden der CPU
30a mittels des Bus B zugeführt.
Der Bus B ist an eine Anzeige-Einheit 30f gekoppelt, welche
eine Flüssigkristallanzeige (Liquid Crystal Display LCD) sein kann. Die Anzeige-Einheit
30f zeigt die Anzeigeinhalte auf der Basis der CPU 30a an.
Der Bus B ist ebenfalls an eine Eingabe/Ausgabe-Einheit
30g (E/A-Einheit) gekoppelt. Die Eingabe/Ausgabe-Einheit 30g ist
mit der Gewichts-Messeinheit 20 und einer Mehrzahl von Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40 gekoppelt. Die Lastdaten, welche mittels der Gewichts-Messeinheit
20 erzeugt werden und die Reifen-Lastdaten, welche mittels der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40 erzeugt werden, werden der CPU 30a mittels der Eingabe-Einheit
30g zugeführt. Die Kalibrierungsinformation für die Kalibrierung
der Reguliervorrichtung 12 des Lastsensors 10, welche mittels
der CPU 30a erzeugt wurde, werden dem Lastsensor 10 mittels der
Eingabe-Einheit 30g zugeführt.
Wenn der Fahrzeug-Reifen 5 auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 zur Messung platziert ist, wird das Fahrzeuggewicht, welches durch den
Reifen hindurch geleitet wird, als die Reifen-Lastdaten erzeugt. In diesem Ausführungsbeispiel
können zwei Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 verwendet werden,
um die Messung für jede der Vorder- und Hinterachsen auszuführen. Es kann
aber auch nur eine einzelne Fahrzeuggewicht-Messvorrrichtung verwendet werden, um
erfolgreiche Messungen für die Reifen auszuführen.
Die Fahrzeug-Anhebevorrichtung 50 wird wie gezeigt in
4 unterhalb des Fahrzeugs aufgebracht und verwendet,
um den Fahrzeug-Reifen 5, welcher auf der entsprechenden Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 platziert ist, anzuheben. In diesem Ausführungsbeispiel wird die
Fahrzeug-Anhebevorrichtung 50 verwendet um den Fahrzeug-Reifen
5, entsprechend dem Lastsensor 10, welcher kalibriert werden soll,
anzuheben, so dass das Messergebnis mittels der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 mittels einer vorgeschrieben Last reduziert wird.
Ein Beispiel einer Information, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 gespeichert ist,
wird gegeben. Die Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d speichert verschiedenartige
Dateien, wie beispielsweise ein Kalibrierungsassistenz-Programm, eine Tabellen-Datei,
welche mittels der Kalibrierungsassistenz-Programmdatei verwendet wird, usw.
Die Kalibrierungsassistenz-Programmdatei, welche in dem Kalibrierungsassistenz-Programm
enthalten ist, dient als Unterstützung, damit der Computer wie eine Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 funktioniert zur Unterstützung der Kalibrierung einer Gewichts-Messeinheit
20 zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs, welches von einem Lastsensor auf
der Basis der Lastdaten erzeugt wird, welche gemäß einer Achsen-Verformung
variieren, wobei die Verformung erzeugt wird, wenn die Last, welche auf ein Fahrzeug
aufgebracht ist, in die Achse eingeleitet wird. Das Kalibrierungsassistenz-Programm
dient zur Unterstützung, damit der Computer funktioniert als:
ein Lastdaten-Abrufmittel zum Abfragen von Lastdaten, welche von dem Lastsensor
10 erzeugt werden;
als ein Reifen-Lastdaten-Abrufmittel zum Abfragen von Reifen-Lastdaten, welche von
einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 zum Messen eines Fahrzeuggewichts
des Fahrzeugs, welches durch die Fahrzeug-Reifen 5 des Fahrzeugs geleitet
wird, erzeugt werden;
als ein Gewicht-Reduzierungs-Detektionsmittel zum Detektieren einer gewünschten
Gewichtsreduzierung in dem Fahrzeuggewicht in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 auf der Basis der Reifen-Lastdaten;
als ein Kalibrierungsinformation-Erzeugungsmittel zum Erzeugen der Kalibrierungsinformation
für die Unterstützung der Kalibrierung basierend auf den Lastdaten, welche
mittels des Lastdaten-Abrufmittel entsprechend den Reifen-Lastdaten abgerufen werden,
wenn das reduzierte Gewicht mittels des Reduzierten-Gewicht-Detektionsmittels und
der Referenzlastdaten, welche von dem Lastsensor 10 erzeugt werden, detektiert
wird, wenn ein vorher gespeichertes gewünschtes reduziertes Gewicht erzeugt
wird; und
als ein Kalibrierungsinformation-Ausgabemittel zum Ausgeben der Kalibrierungsinformation,
welche von dem Kalibrierungsinformation-Erzeugungsmittel erzeugt wurden.
Die Beziehung zwischen den Reifen-Lastdaten, welche von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 erzeugt werden und den Lastdaten, welche von dem Lastsensor
10 entsprechend den Reifen-Lastdaten erzeugt werden, kann mittels eines
Kurvendiagramms in 8 gezeigt werden. In 8
stellt die vertikale Achse die Lastdaten in Einheiten (Hz) (Hertz) dar und die horizontale
Achse stellt die Reifen-Lastdaten in Einheiten (ton) (Tonnen) dar.
In 8 stellt der Zustand, wenn die Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 den Wert null ton hat, den Zustand dar, in welchem das Fahrzeug in einem
leeren Lastzustand, d.h. unbeladen, auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 platziert wird. Wenn die Reifen-Lastdaten nacheinander auf 0,205, 0,410
und 0,610 ton ansteigen, verändern sich die Lastdaten entsprechend zu 35,7,
72,8 und 108,5 Hz. Auf der anderen Hand, wenn die Reifen-Lastdaten nacheinander
auf –0,210, –0,415 und –0,610 ton abfallen, verändern
sich die Lastdaten entsprechen nach –36,9, –72,6 und –110,2
Hz.
In diesem Ausführungsbeispiel werden die Reifen-Lastdaten, welche
mittels der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40erzeugt werden, wenn der
Fahrzeug-Reifen 5 in dem leeren Lastzustand, d.h. unbeladenes Fahrzeug,
auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 platziert wird, als null definiert.
Der Operator kann eine Reduziergröße schnell wissen. Im Übrigen können
die Reifen-Lastdaten aktuelle Messwerte sein.
Die Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d speichert vorgeschriebene
gewünschte Größen (–0,2, –0,4, –0,6) des Fahrzeuggewichts
und die entsprechenden Referenzlastdaten, welche mit allen anderen basierend auf
der Kurve, welche in 8 gezeigt wird, korreliert sind.
Das Speichermittel dient als Referenzlastdaten-Speicherungsmittel in den Ansprüchen.
Speichern der Referenzlastdaten entsprechend dem Typ eines Fahrzeugs, Erzeugungsnummer
des Lastsensors 10, usw. ermöglichen eine genauere Kalibrierung.
Mit Bezug auf 9 wird jetzt eine Erklärung
eines ersten Beispiels der Bearbeitung, welche mittels der CPU 30a der
Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 ausgeführt wird, gegeben.
In dem Zustand, in dem der Fahrzeug-Reifen 5 an jede der
Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 platziert wird, wird das Kalibrierungsassistenz-Programm,
welches in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d gespeichert wird,
mittels der CPU 30a gestartet. Zuerst wird in Schritt S11 auf der Basis
der Eingabedaten von der Eingabe-Einheit 30e ermittelt, ob eine Anfrage
empfangen wurde oder nicht. Wenn ermittelt wird, dass die Anfrage nicht empfangen
wurde (N in Schritt S11), wird dieser ermittelte Schritt wiederholt bis die Anfrage
empfangen wird. Auf der andern Hand, wenn ermittelt wird, dass die Anfrage empfangen
wurde (J in Schritt S11), fährt die Bearbeitung mit Schritt S12 fort.
Bei Schritt S12 wird ermittelt, ob die Anfrage, welche so empfangen
wurde, eine End-Anfrage ist. Wenn ermittelt wird, dass die Anfrage die End-Anfrage
ist (J in Schritt S12), wird die Bearbeitung beendet. Auf der anderen Hand, wenn
ermittelt wird, dass die Anfrage keine End-Anfrage ist (N in Schritt S12), wird
ermittelt, ob die empfangene Anfrage eine Start-Anfrage für die Vorderseite
ist oder nicht. Wenn ermittelt wird, dass die Anfrage die Start-Anfrage für
die Vorderseite ist (J in Schritt S13), fährt die Bearbeitung mit Schritt S14)
fort.
Bei Schritt S14 (Mittel zum Abrufen der Reifen-Lastdaten) werden die
Reifen-Lastdaten als ein Anfangswert von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 auf der Vorderseite in ein RAM 30c mittels der Eingabe-Einheit
gebracht. Die Bearbeitung fährt mit Schritt S15 fort.
Bei Schritt S15 (Mittel zum Abrufen der Reifen-Lastdaten) werden wie
in Schritt S14 bei einer Abtastzeit die Reifen-Lastdaten auf der Vorderseite in
den RAM 30c als ein Anfangswert gebracht. Der oben erwähnte Anfangswert
wird von dem Reifen-Lastwert, welcher abgerufen wurde, subtrahiert und das Ergebnis
wird in dem RAM 30c als Reduziergröße auf der Vorderseite gespeichert.
Die Reduziergrößendaten werden an eine Anzeige-Einheit 30f ausgegeben,
so dass die Reduziergröße auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt
wird. Die Bearbeitung fährt mit Schritt S16 fort.
Bei Schritt S16 wird ermittelt, ob die so berechnete Reduziergröße
zu einer gewünschten Reduziergröße wurde (zum Beispiel 0,6 ton).
Wenn ermittelt wird, dass die Reduziergröße nicht zu der gewünschten
Reduziergröße wurde (N in Schritt S16), fährt die Bearbeitung mit
Schritt S15 fort. Diese Bearbeitung wird wiederholt bis die Reduziergröße
zu der gewünschten Reduziergröße wird. Auf der anderen Hand, wenn
ermittelt wird, dass die Reduziergröße zu der gewünschten Reduziergröße
wurde (J in Schritt S16), fährt die Bearbeitung mit Schritt S17 fort.
Bei Schritt S17 (Lastdaten-Abrufmittel) werden die Lastdaten, welche
von dem Lastsensor 10 entsprechend der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 erzeugt wurden, auf welcher der Reifen 5 auf der Hinterseite
platziert ist, in den RAM 30c gebracht und dort gespeichert. Die Bearbeitung
fährt mit Schritt S11 fort.
Wenn bei Schritt S13 ermittelt wird, dass die Anfrage nicht die Start-Anfrage
für die Vorderseite (N in Schritt S13) ist, wird bei Schritt S18 ermittelt,
ob die Anfrage eine Start-Anfrage für die Hinterseite ist oder nicht.
Wenn ermittelt wird, dass die Anfrage nicht die Start-Anfrage für die Hinterseite
ist, kehrt die Bearbeitung zu Schritt S11 zurück. Eine Serie von Bearbeitungsschritten
wird wiederholt. Auf der anderen Seite, wenn bei Schritt S18 ermittelt wird, dass
die Anfrage die Start-Anfrage für die Hinterseite ist (J bei Schritt S18),
fährt die Bearbeitung mit Schritt S19 fort.
Bei Schritt S19 (Reifen-Lastdaten-Abrufmittel) werden die Reifen-Lastdaten
als ein Anfangswert von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 auf der
Hinterseite in den RAM 30c mittels der Eingabe-Einheit gebracht. Die Bearbeitung
fährt mit schritt S20 fort.
Bei Schritt S20 (Reifen-Lastdaten-Abrufmittel) werden wie bei Schritt
S19 bei einer Abtastzeit die Reifen-Lastdaten auf der Hinterseite in den RAM
30c als ein Anfangswert gebracht. Der oben erwähnte Anfangswert wird
von dem gebrachten Reifen-Lastwert subtrahiert und das Ergebnis wird in dem RAM
30c als eine Reduziergröße auf der Hinterseite gespeichert. Die
Reduziergrößendaten werden auf einer Anzeige-Einheit 30f ausgegeben,
so dass die Reduziergröße auf der Anzeige-Einheit angezeigt wird. Die
Bearbeitung fährt mit Schritt S21 fort.
Bei Schritt 21 wird wie bei Schritt 16 ermittelt,
ob die so berechnete Reduziergröße zu einer gewünschten Reduziergröße
wurde oder nicht. Wenn ermittelt wurde, dass die Reduziergröße nicht zu
der gewünschten Größe wurde (N bei Schritt S21), fährt die Bearbeitung
mit Schritt S20 fort. Diese Bearbeitung wird wiederholt bis die Reduziergröße
zu der gewünschten Reduziergröße wird. Auf der anderen Hand, wenn
ermittelt wird, dass die Reduziergröße zu der gewünschten Reduziergröße
wurde (J bei Schritt S21), fährt die Bearbeitung mit Schritt S22 fort.
Bei Schritt S22 (Lastdaten-Abrufmittel) werden die Lastdaten, welche
von dem Lastsensor 10 entsprechend der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 erzeugt wurden, auf welcher der Fahrzeug-Reifen 5 auf der Hinterseite
platziert ist, in den RAM 30c gebracht und dort gespeichert. Die Bearbeitung
fährt mit Schritt S23 fort.
Bei Schritt S23 (Kalibrierungsinformation-Erzeugungsmittel) werden
die Referenzlastdaten entsprechend der Reduziergrößen auf der Vorderseite
und der Hinterseite, welche in dem RAM 30c gespeichert sind, von der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d extrahiert. Basierend auf den Referenzlastdaten und den Lastdaten,
welche in den RAM 30c gebracht werden, werden die Kalibrierungsinformation
in dem RAM 30c erzeugt. Die Bearbeitung fährt mit Schritt S24 fort.
Beispiele von Kalibrierungsinformation sind die Sensitivitäts-Daten
(Verstärkungsfaktor) entsprechend jedem Lastsensor 10, Referenzlastdaten,
aktuelle Lastdaten, usw. Die Kalibrierungsinformation können verschiedenartige
Formate, wie beispielsweise eine Kombination von Referenzlastdaten und aktuell gemessenen
Lastdaten, nur die Sensitivität, usw. sein.
Bei Schritt S24 (Kalibrierungsinformation-Ausgabemittel) werden die
so erzeugten Kalibrierungsinformation der Anzeige-Einheit 30f zugeführt
und auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt. Die Bearbeitung kehrt zu Schritt
S11 zurück. Eine Serie von Bearbeitungsschritten wird wiederholt. Im Übrigen
können die Kalibrierungsinformation der Gewichts-Messeinheit 20 und
den Lastsensoren 10 mittels der Eingabe-Einheit 30g zugeführt
werden.
Auf diesem Weg dient die CPU 30a in der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung
als ein Lastdaten-Extrahierungsmittel, als ein Reifen-Lastdaten-Extrahierungsmittel,
als ein Reduzierte-Größe-Detektionsmittel, als ein Kalibrierungs-Daten-Erzeugungsmittel
und als ein Kalibrierungsinformation-Ausgabemittel.
Eine Erklärung der Operation eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Kalibrierungsassistenz-Systems 100 unter Verwendung der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30, welche oben beschrieben ist, wird gegeben.
Das motorisierte Fahrzeug, an welchem die Gewichts-Messeinheit
20 kalibriert werden soll, wird bewegt, so dass die Fahrzeug-Reifen
5 entsprechend an den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 platziert
werden. Dann werden die Gewichts-Messeinheit 20 und die Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 mit der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 gekoppelt und
die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 wird in Betrieb gesetzt. Wenn
ein Operator eine Anfrage zum Starten der Kalibrierung für die Vorderseite
der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 zuführt, ruft die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die Reifen-Lastdaten von den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40 an der Vorderseite ab.
Wenn die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die Reifen-Lastdaten
auf der Vorderseite bei jeder Abtastzeit abruft, wird die Reduziergröße
auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt. Bezüglich der so angezeigten
Reduziergröße setzt der Operator die Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 hoch, bis die Reduziergröße zu einer gewünschten Größe
wird (zum Beispiel 0,6 ton). Wenn die Reduziergröße zu der gewünschten
Reduziergröße wird, ruft die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die Lastdaten, welche von den Sensor-Einheiten
10 auf der Vorderseite erzeugt wurden, mittels der Gewichts-Messeinheit
20 ab.
Danach ruft die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die
Reifen-Lastdaten von den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 auf der Vorderseite
ab, wenn der Operator die Anfrage zum Starten der Kalibrierung für die Hinterseite
der die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 zuführt. Wenn die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die Reifen-Lastdaten auf der Hinterseite bei jeder Abtastzeit abruft,
wird die Reduziergröße auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt.
Bezüglich der so angezeigten Reduziergröße, stellt der Operator den
Wagenheber hoch, bis die Reduziergröße zu einer gewünschten Reduziergröße
wird (zum Beispiel 0,6 ton). Wenn die Reduziergröße zu der gewünschten
Größe wird, ruft die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die
Lastdaten, welche von den Lastsensoren 10 auf der Hinterseite erzeugt wurden,
mittels der Gewicht-Messeinheit 20 ab.
Wenn die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die Lastdaten
auf der Vorderseite und auf der Hinterseite abruft, werden die Referenzlastdaten
entsprechend der gewünschten Reduziergröße von der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d extrahiert. Basierend auf den Referenzlastdaten und den entsprechenden
Lastdaten, welche in den RAM 30c gebracht werden, werden die Kalibrierungsinformation
erzeugt und auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt. Bezüglich den so
angezeigten Kalibrierungsinformation kalibriert der Operator die Gewichts-Messeinheit
20.
Wie aus der obigen Beschreibung verständlich, werden mit den
Referenzlastdaten der Lastsensoren 10 entsprechend der gewünschten
Reduziergröße in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40, welche
in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d gespeichert ist, die Kalibrierungsinformation
zum Unterstützen der Kalibrierung der Gewichts-Messeinheit 20 erzeugt,
wenn eine gewünschte Reduziergröße basierend auf den Reifen-Lastdaten,
welche von der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 geholt werden, detektiert
wird. Der Operator reduziert das Fahrzeuggewicht, welches von dem Fahrzeug-Reifen
5 übertragen wird, welcher an der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
platziert ist, unter Verwendung der Fahrzeug-Anhebevorrichtung 50. Dadurch
wird eine Verformung der Achse 2 hervorgerufen, welche entgegengesetzt
zu der Verformung der Achse 2 ist, wenn die auf das Fahrzeug aufgebrachte
Last in die Achse 2 eingeleitet wird. Die Kalibrierungsinformation für
die Gewichts-Messeinheit 20 können deshalb basierend auf der Verformung
erhalten werden.
Da es nicht notwendig ist, ein Gewicht zu verwenden, wenn die Gewichts-Messeinheit
20 kalibriert wird, kann die Kalibrierung für die Gewichts-Messeinheit
20 deshalb in einer kurzen Zeit ausgeführt werden und der Aufbau,
auf welchem das Gewicht platziert wird ist, nicht erforderlich.
Mit dem Reifen auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40
erzeugt die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die Kalibrierungsinformation
mittels Reduzierens des Fahrzeuggewichts, welches der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 übertragen wird, zu einer gewünschten Reduziergröße
unter Verwendung der Fahrzeug-Anhebvorrichtung 50. Der Operator kann einfach
die Kalibrierungsinformation erhalten ohne den Aufbau zum Platzieren des Gewichts
an dem Fahrzeug zu erfordern. Die Konfiguration der Einrichtung kann ferner im Vergleich
mit der herkömmlichen Einrichtung, welche das Gewicht verwendet, vereinfacht
werden. Auf diesem Weg, kann die Kalibrierung gemäß dieser Erfindung bei
niedrigen Kosten in einer kurzen Zeit ausgeführt werden. Da die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
mittels eines Kunden eingesetzt werden kann, für welchen eine so hohe Messgenauigkeit
der Gewichts-Messeinheit 20 nicht erforderlich ist, kann die Sicherheit
des Fahrzeugs, an welchem die Gewichts-Messeinheit 20 befestigt ist, weiter
verbessert werden.
Die Grundkonfiguration jeder der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 und jedes des Kalibrierungsassistenz-Systems 100 ist gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel die gleiche wie die gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel werden gleiche Bezugszeichen
für ähnliche Elemente des ersten Ausführungsbeispiels verwendet.
In dem ersten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung werden die
Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 mit der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 gekoppelt und die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 detektiert
automatisch die Reduziergrößen der Reifen-Lastdaten. Wie in
10 gezeigt unterscheidet sich die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel von der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die
Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen 40 in dem zweiten Ausführungsbeispiel
nicht mit der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 gekoppelt sind. Als
eine Vorrausetzung ist eine Anzeige-Einheit zum Anzeigen der Reifen-Lastdaten, welche
mittels der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 gemessen werden, gegeben.
Solch ein so realisiertes Kalibrierungsassistenz-System 100 ermöglicht
es einer Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40, welche handelsüblich
verfügbar ist oder immer in Besitz ist, angewendet zu werden, wie sie ist.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung weist die
Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 die gleiche Konfiguration
wie gezeigt in 7 auf. Die Inhalte der Kalibrierungsassistenz-Programmdatei,
welche in der Speichervorrichtung 30d gespeichert ist, sind verschieden
von denjenigen in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Das Kalibrierungsassistenz-Programm, welches in der Kalibrierungsassistenz-Programmdatei
enthalten ist dient zur Unterstützung, dass der Computer funktioniert als eine
Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 zum Unterstützen der Kalibrierung
einer Gewichts-Messeinheit 20 zum Messen des Ladegewichts eines Fahrzeugs,
welches von einem Lastsensor auf der Basis der Lastdaten, welche gemäß
einer Achsen-Verformung variieren, wobei die Verformung erzeugt wird, wenn die Last,
welche auf das Fahrzeug aufgebracht ist, in die Achse eingeleitet wird. Das Kalibrierungsassistenz-Programm
dient weiter der Unterstützung, dass der Computer funktioniert als:
eine Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a1 zum Abrufen der Lastdaten, welche
von dem Lastsensor 10 erzeugt werden;
ein Reduziergröße-Daten-Abrufmittel zum Abrufen einer gewünschten
Reduziergröße des Fahrzeuggewichts, welche von einer flachen Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
zum Messen des Fahrzeuggewichts des Fahrzeugs, welches von dem Fahrzeug-Reifen
5 übertragen wird, erzeugt wird;
eine Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung zum Erzeugen der Kalibrierungsinformation
zum Unterstützen der Kalibrierung auf der Basis der Lastdaten, welche mittels
der Lastdaten-Abrufvorrichtung 30a1 abgerufen werden und der vorher gespeicherten
Referenzlastdaten entsprechend der Reduziergröße; und
eine Kalibrierungsinformation-Ausgabevorrichtung zum Ausgeben der Kalibrierungsinformation,
welche mittels der Kalibrierungsinformation-Erzeugungsvorrichtung erzeugt wird.
Bezug wird nun genommen auf das Flussdiagramm in 11.
Eine Erklärung eines zweiten Beispiels der Bearbeitung, welche mittels der
CPU 30a der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 ausgeführt
wird, wird gegeben.
Das Kalibrierungsassistenz-Programm, welches in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d gespeichert ist, wird mittels der CPU 30a ausgeführt.
Zuerst wird bei Schritt S31 ein Reduziergröße-Eingabe-Bild auf der Anzeige-Einheit
30f angezeigt. Das Reduziergröße-Eingabe-Bild drängt darauf,
die vorher gespeicherten Bild-Eingabe-Informationen, wie beispielsweise Reduziergrößedaten,
Identifikations-Daten zum Identifizieren des Ziels, welches untersucht werden soll,
usw. zuzuführen. Die Bearbeitung fährt mit Schritt S32 fort. Im Übrigen
können bei dem Reduziergröße-Eingabe-Bild eine Art von Daten des
Fahrzeugs, Daten zum Identifizieren der Gewichts-Messeinheit 20, usw. eingegeben
werden.
Bei Schritt S32 wird ermittelt, ob die Reduziergröße auf
der Basis der Eingabe-Daten von der Eingabe-Einheit 30e eingegeben wurde
oder nicht. Wenn ermittelt wird, dass die Reduziergröße nicht eingegeben
wurde (N bei Schritt S32), wird diese Bearbeitung wiederholt, bis die Reduziergröße
eingegeben wird. Auf der anderen Hand, wenn ermittelt wird, dass die Reduziergröße
eingegeben wurde (J bei Schritt S32), fährt die Bearbeitung mit Schritt S33
fort.
Bei Schritt S33 (Reduziergröße-Abrufmittel) werden die Reduziergrößendaten,
welche ein Beispiel für die eingegebene Reduziergröße sind, abgerufen.
Die Reduziergrößendaten und die Identifikations-Daten, welche miteinander
korreliert sind, sind in dem RAM 30c gespeichert. Bei Schritt S34 (Lastdaten-Abrufmittel)
werden die Lastdaten, welche von der Sensor-Einheit 10, welche mittels
der Identifikations-Daten definiert wird, in den RAM 30c mittels der Gewichts-Messeinheit
20 gebracht. Die Bearbeitung fährt mit Schritt S35 fort.
Bei Schritt S35 wird auf der Basis der Lastdaten, welche in den RAM
30c gebracht werden, detektiert, ob die Lastdaten von allen Lastsensoren
10 gebracht wurden oder nicht. Wenn ermittelt wird, dass die Lastdaten
nicht von allen Lastsensoren 10 gebracht wurden (N bei Schritt S35), kehrt
die Bearbeitung zu Schritt S31 zurück. Auf der anderen Hand, wenn ermittelt
wird, dass die Lastdaten von allen Lastsensoren 10 gebracht wurden (J bei
Schritt S35), fährt die Bearbeitung mit Schritt S36 fort.
Bei Schritt S36 (Kalibrierungsinformation-Erzeugungsmittel) werden
die Referenzlastdaten entsprechend der Reduziergröße, welche mittels der
eingegebenen Reduziergrößendaten dargestellt ist, von der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung
30d extrahiert. Wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, werden die
Kalibrierungsinformation auf der Basis der Referenzlastdaten und den entsprechenden
Lastdaten, welche in den RAM 30c gebracht werden, erzeugt. Die Bearbeitung
fährt mit Schritt S37 fort.
Bei Schritt S37 (Kalibrierungsinformation-Ausgabemittel) wird die
so erzeugte Kalibrierungsinformation einer Anzeige-Einheit 30f zugeführt
und wird auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt. Die Bearbeitung kehrt zu
Schritt S11 zurück. Die Serie von Bearbeitungsschritten wird wiederholt. Im
Übrigen können die Kalibrierungsinformation der Gewichts-Messeinheit
20 und den Lastsensoren 10 mittels der Eingabe-Einheit
30g zugeführt werden.
In dem oben beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel dient die
CPU 30a der Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 als Lastdaten-Abrufmittel, als Kalibrierungsinformation-Erzeugungsmittel,
als Kalibrierungsinformation-Ausgabemittel und als Reduziergröße-Abrufmittel.
Eine Beschreibung der Operation eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Kalibrierungsassistenz-Systems 100, welches die oben beschriebene
Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 verwendet, wird gegeben.
Das motorisierte Fahrzeug, auf welchem die Gewichts-Messeinheit
20, welche kalibriert werden soll, befestigt ist, wird bewegt, so dass
die Fahrzeug-Reifen 5 auf den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40 platziert sind.
Bezüglich den Anzeige-Einheiten der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40, stellt der Operator den Wagenheber hoch, um die Fahrzeug-Reifen
5 auf der Vorderseite anzuheben bis die Reifen-Lastdaten zu einer gewünschten
Größe werden (zum Beispiel 0,6 ton).
Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 ruft die Lastdaten
von den Lastsensoren 10 auf der Vorderseite mittels der Gewichts-Messeinheit
20 ab, wenn die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30, welche
mit der Gewicht-Messeinheit 20 gekoppelt ist, in Betrieb gesetzt wird und
die Reduziergröße und die entsprechenden Identifikations-Daten der Sensor-Einheiten
auf der Vorderseite in das Reduziergröße-Eingabe-Bild, welches auf der
Anzeige-Einheit 30f angezeigt wird, eingegeben werden.
Nach Vollendung der Vorderseite baut der Operator die Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 an der Vorderseite ab und setzt die Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 an der Hinterseite an. Wie bei der Vorderseite, stellt der Operator
mit Bezug auf die Anzeige-Einheiten 30f der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtungen
40 die Fahrzeug-Anhebevorrichtung hoch, um die Reifen auf der Hinterseite
anzuheben bis die Reifen-Lastdaten zu einer gewünschte Größe werden
(zum Beispiel 0,6 ton).
Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 ruft die Lastdaten
von den Lastsensoren 10 auf der Vorderseite mittels der Gewicht-Messeinheit
20 ab, wenn die Reduziergröße und die entsprechenden Identifikations-Daten
der Lastsensoren 10 auf der Hinterseite in das Reduziergröße-Eingabe-Bild,
welches auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt wird, eingegeben werden.
Die Referenzlastdaten werden entsprechend der Reduziergröße
von der Speichervorrichtung 30d extrahiert, wenn die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die Lastdaten von allen Sensar-Einheiten auf der Vorderseite und auf
der Hinterseite abruft. Die Kalibrierungsinformation werden auf der Basis dieser
Referenzlastdaten und den entsprechenden Lastdaten, welche in den RAM
30c gebracht werden, erzeugt und auf der Anzeige-Einheit 30f angezeigt.
Auf diesem Weg kalibriert der Operator mit Bezug auf die angezeigte Kalibrierungsinformation
die Gewicht-Messeinheit 20.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich, erzeugt die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 mit den Referenzlastdaten der Lastsensoren 10 entsprechend
der gewünschten Reduziergröße in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40, welche in der Referenzlastdaten-Speichervorrichtung 30d gespeichert
ist, die Kalibrierungsinformation zum Unterstützen der Kalibrierung der Gewichts-Messeinheit
20, wenn die gewünschte Reduziergröße, welche in der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 erzeugt wurde, auf der Basis der Lastdaten, welche von den Lastsensoren
erzeugt wurden, und den entsprechenden Referenzlastdaten in die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 gebracht wird.
Der Operator reduziert unter Verwendung der Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50 das Fahrzeuggewicht, welches durch den Fahrzeug-Reifen 5 geleitet
wird, welcher auf der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung 40 platziert ist.
Dann wird eine Verformung der Achse 2 erzeugt, entgegengesetzt der Verformung
der Achse 2, wenn die Last, welche auf das Fahrzeug aufgebracht ist, zu
der Achse 2 geleitet wird. Die Kalibrierungsinformation für die Gewichts-Messvorrichtung
20 können deshalb auf der Basis der Verformung einfach erhalten werden.
Da es nicht notwendig ist, ein Gewicht anzuwenden, wenn die Gewichts-Messeinheit
20 kalibriert wird, kann die Kalibrierung für die Gewichts-Messeinheit
20 deshalb in einer kurzen Zeit ausgeführt werden.
Die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung 30 erzeugt mit den
Fahrzeug-Reifen 5, welche auf den Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung
40 platziert sind, die Kalibrierungsinformation mittels Reduzierens des
Fahrzeuggewichts, welches zu der Fahrzeuggewicht-Messvorrichtung geleitet wird,
auf eine gewünschte Reduziergröße unter Verwendung der Fahrzeug-Anhebevorrichtung
50. Ohne den Aufbau für das Platzieren des Gewichts auf dem Fahrzeug
zu erfordern, kann der Operator einfach die Kalibrierungsinformation erhalten. Die
Konfiguration der Einrichtung kann ferner im Vergleich zu der herkömmlichen
Einrichtung, welche das Gewicht verwendet, vereinfacht werden. Auf diesem Weg kann
die Kalibrierung gemäß dieser Erfindung bei niedrigen Kosten in einer
kurzen Zeit ausgeführt werden. Da die Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung mittels
des Kunden angewendet werden kann, für welchen eine so hohe Messgenauigkeit
der Gewichts-Messvorrichtung 20 nicht erforderlich ist, kann die Sicherheit
des Fahrzeugs, an welchem die Gewichts-Messeinheit 20 befestigt
ist, weiter verbessert werden.
In dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel, welche oben beschrieben
wurden, werden die Kalibrierungsinformation auf der Anzeige-Einheit 30f
angezeigt. Die Erfindung soll nicht auf eine solche Konfiguration beschränkt
sein., Die Gewichts-Messeinheit 20 und die Lastsensoren 10 können
mit der Funktion der Kalibrierung basierend auf den Kalibrierungsinformation bereitgestellt
werden. In diesem Fall führt diese Kalibrierungsassistenz-Vorrichtung
30 die Kalibrierungsassistenz-Informationen der Gewichts-Messeinheit
20 und den Lastsensoren 10 zu. Die Gewichts-Messeinheit
20 und die Lastsensoren 20 führen automatisch die Kalibrierung
aus.