| Dokumentenidentifikation |
DE102006000088A1 06.09.2007 |
| Titel |
Halteelement für Gitter |
| Anmelder |
Hilti AG, Schaan, LI |
| Erfinder |
Stahel, Simon, Chur, CH; Foser, Thomas, Balzers, LI; Durig, Markus, Gaschurn, AT |
| Vertreter |
TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München |
| DE-Anmeldedatum |
23.02.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006000088 |
| Offenlegungstag |
06.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
06.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E04C 2/42(2006.01)A, F, I, 20060223, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
E04B 1/38(2006.01)A, L, I, 20060223, B, H, DE
E03F 5/06(2006.01)A, L, I, 20060223, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteelement (10) zum Befestigen von Gittern (50) an Trägern (40), mit einem Befestigungsteil (11), das einen Durchbruch (12) mit Widerlager (13) für ein nagelförmiges Befestigungselement (60) aufweist, und mit einem Halteteil (20). Zur Verbesserung derartiger Halteelemente (10) ist an dem Befestigungsteil (11) eine Gewindehülse (14) angeordnet, die über ein Schraubmittel (30) mit dem Halteteil (20) verbindbar ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteelement für Gitter,
wie Gitterroste, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Aus der DE 698 18 529 T2
ist ein Halter eines Gitters bekannt, der eine Abstützbasis umfasst, die genau
eine Öffnung für ein Befestigungselement aufweist, mit dem der Halter
an einem Trägermaterial verankert werden kann. Der Halter beinhaltet ferner
eine mit der Abstützbasis verbundene Abstandsstrebe in Form eines Hakens, die
dem Halten eines Gitterabschnitts dient.
Von Nachteil bei diesem bekannten Halter ist, dass er nur für
Gitter bestimmter Höhe einsetzbar ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt dann, ein Halteelement
bereitzustellen, das die vorgenannten Nachteile vermeidet, das flexibel einsetzbar
ist und das einfach montiert werden kann. Dieses wird erfindungsgemäss durch
die in Anspruch 1 genannten Massnahmen erreicht.
Demnach ist an dem Befestigungsteil eine Gewindehülse angeordnet,
die über ein Schraubmittel mit dem Halteteil verbindbar ist. Über die
Gewindehülse und das Schraubmittel ist der Abstand zwischen dem Befestigungsteil
und dem Halteteil in bestimmten Massen variierbar, so dass Gitter unterschiedlicher
Höhe bzw. Dicke mit dem Halteelement an einer Unterkonstruktion bzw. einem
Träger festgelegt werden können. Das Befestigungselement ist einfach zu
montieren, wobei das Halteteil lösbar am Befestigungsteil gehalten ist, so
dass das Gitter wieder gelöst werden kann ohne das Halteelement zu zerstören.
Günstig ist es ferner, wenn die Gewindehülse seitlich beabstandet
zu dem Durchbruch angeordnet ist, wobei die Gewindehülse mit ihrer Schraubachse
parallel zu einer durch den Durchbruch definierten Befestigungsachse verläuft.
Durch diese Massnahme kann das Halteelement mit seinen einzelnen Bauteilen bereits
bei der Herstellung vormontiert werden, und kann durch den Anwender ohne erneute
Demontage an einer Unterkonstruktion und einem Gitter angebracht werden, da das
Setzgerät oder Setzwerkzeug für das Befestigungselement beim Setzvorgang
am Halteteil und der Gewindehülse vorbeigeführt werden kann.
Von Vorteil kann es sein, wenn das Halteteil eine Durchführung
für das Schraubmittel aufweist, und wenn an wenigstens einer zu der Durchführung
benachbarten Seite eine der Durchführung zugewandte gewölbte Einbuchtung
angeordnet ist. Hierdurch ist der Bereich des Halteteils an der Durchführung
schlanker ausgebildet, so dass bei der Montage des Halteelements an einem Träger
bzw. einer Unterkonstruktion das Mündungsteil bzw. die Bolzenführung eines
Setzgerätes gut an dem Halteteil vorbei bis zum Befestigungsteil geführt
werden kann.
Von Vorteil ist es ferner, wenn das Halteteil insgesamt sattelförmig
ausgebildet ist, wodurch das Halteteil im montierten Zustand wenigstens eine Längs-
oder Querstrebe des Gitters bereichsweise umgreifen kann.
Günstigerweise weist das Halteteil einen ersten Auflagebereich
und einen zweiten Auflagebereich auf, die sich an zu der Durchführung benachbarten
Seiten gegenüberliegen und die gegenüber der Durchführung sattelförmig
aufragen. Durch diese Massnahme kann das Halteteil sich an zwei Seiten an Längs-
oder Querstreben des Gitters abstützen.
Vorteilhaft ist das nagelförmige Befestigungselement im Durchbruch
vorfixiert, wodurch der Aufwand für den Anwender bei der Montage des Halteelements
an Gitter und Träger reduziert wird. Günstig in diesem Sinne ist es auch,
wenn das Schraubmittel mit dem daran geführten Halteteil bereits an der Gewindehülse
vormontiert ist.
Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn die Gewindehülse koaxial
zu der Befestigungsachse angeordnet ist. Wodurch ein sehr kompaktes Befestigungsteil
erzeugt wird, das sich auch bei Gittern mit relativ kleinen Gitteröffnungen
verwenden lässt.
Weitere Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den
Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Es zeigen:
1 ein erfindungsgemässes Halteelement in perspektivischer
Ansicht,
2 das Halteelement aus 1
in einem an einem Gitter und einem Träger festgelegten Zustand in einer weiteren
Ansicht,
3 das Halteelement in einem Schnitt entlang der Linie
III–III aus 2,
4 ein Befestigungsteil eines weiteren erfindungsgemässen
Halteelements in perspektivischer Ansicht,
5 das weitere Halteelement in einem an einem Gitter
und einem Träger festgelegten Zustand in einem Schnitt analog zu
3.
In den 1 bis 3
ist ein erfindungsgemässes Halteelement 10 zur Befestigung von Gittern
50 bzw. Gitterrosten an Trägem 40 einer Unterkonstruktion
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Das mehrteilig ausgebildete Halteelement 10 weist ein Befestigungsteil
11 auf, an dem ein Durchbruch 12 mit einem diesen umgebenden Widerlager
13 für ein nagelförmiges Befestigungselement 60 angeordnet
ist. Der Durchbruch 12 befindet sich dabei im Dachbereich eines kegelförmigen
Doms 16. In dem Durchbruch 12, der eine Befestigungsachse B definiert,
ist bereits ein nagelförmiges Befestigungselement 60 eingesteckt.
Dem Dom 16 gegenüberliegend ist eine Anlagefläche 17
des Befestigungsteils 11 ausgebildet, an der das Befestigungsteil
11 an einen Unterkonstruktion bzw. einen Träger 40 anlegbar
ist.
An dem Befestigungsteil 11 ist ebenfalls noch eine Gewindehülse
14 angeordnet, die eine Schraubachse S definiert und die ein Gegengewinde
18 für das Gewinde 31 eines Schraubmittels 30, wie
einer Schraube aufweist. Die Gewindehülse 14 mit der Schraubachse
S verläuft dabei achsparallel mit der Befestigungsachse B.
Die Gewindehülse 14 ist beabstandet zu dem Durchbruch
12 angeordnet, wobei sich zwischen der Gewindehülse 14 und
dem Dom 16 eine Materialbrücke 15 erstreckt, die eine Stufe
ausbilden kann. Hierdurch ist die Gewindehülse 14 gegenüber dem
Abschnitt des Befestigungsteils 11 begrenzt elastisch beweglich, wenn das
Befestigungsteil 11 über das nagelförmige Befestigungselement
60 mit der Anlagefläche 17 an einen Träger
40 festgelegt ist.
Das Halteelement 10 weist ferner noch ein Halteteil
20 auf. Dieses Halteteil 20 weist eine in einer Vertiefung
25 angeordnete Durchführung 23 mit Widerlager für das
Schraubmittel 30 auf. Ferner weist das Halteteil 20 an zwei die
Vertiefung 25 umgebenden und sich gegenüberliegend angeordneten Seiten
sattelförmige erste bis zweite Auflagebereiche 21, 22 auf,
die in der montierten Stellung des Halteelements 10 an Querstreben
51 und/oder Längsstreben 52 des Gitters 50 angreifen
können (vgl. 2 und 3).
Seitlich zu der Durchführung 23 und im rechten Winkel zu den Seiten
mit den Auflagebereichen 21, 22 sind noch Einbuchtungen
24 an dem Halteteil 20 angeordnet. Diese Einbuchtungen
24 ermöglichen das Befestigen des Halteelementes 10 im vormontierten
Zustand, d. h. mittels eines Schraubmittels 30 am Befestigungsteil
11 festgelegten Halteteil 20, da die Bolzenführung eines
Setzgerätes (in den Figuren nicht dargestellt) an den Einbuchtungen
24 am Halteteil 20 vorbeigeführt werden kann.
Bei der Montage des vormontierten Halteelements 10 aus
1 wird dieses zunächst mit seinem Befestigungsteil
11 durch eine Öffnung zwischen zwei Querstreben 51 und zwei
Längsstreben 52 eines Gitters 50 hindurchgeführt (in
den Figuren nicht dargestellt), so dass es mit der Anlagefläche 17
auf einem Träger 40 aufliegt. Das Halteteil 20 liegt dabei
mit seinen ersten und zweiten Auflagebereichen 21, 22 über
zwei sich gegenüberliegenden Quer- oder Längsstreben 51,
52 des Gitters 50. Das nagelförmige Befestigungselement kann
dann mittels des handgeführten Setzgerätes oder aber auch über ein
anderes Werkzeug in den Träger 40 eingetrieben werden, so dass das
Befestigungsteil 11 an dem Träger 40 festgelegt ist. Nach
dem Setzvorgang muss lediglich noch das Schraubmittel 31 über ein
geeignetes Werkzeug, wie z. B. ein Schraubgerät, weiter in die Gewindehülse
14 eingeschraubt und angezogen werden, um das Halteteil 20 gegen
das Befestigungsteil 11 zu verspannen. Das Gitter 50 ist dann
an dem Träger 40 sicher fixiert.
In den 4 und 5
ist ein weiteres erfindungsgemässes Halteelement 10 dargestellt. Dieses
unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch vom vorhergehend beschriebenen, dass
die Gewindehülse 14 mit ihrer Schraubachse S koaxial zu der durch
den Durchbruch 12 definierten Befestigungsachse B verläuft. Die Gewindehülse
14 liegt dabei direkt an der Anlagefläche 17. Zur Montage
dieses Halteelementes 10 wird das Befestigungsteil 11 mit dem
in den Durchbruch 12 eingesteckten nagelförmigen Befestigungselement
60 z. B. über ein handgeführtes Setzgerät an einem Träger
40 unterhalb einer Öffnung eines Gitters 50 festgelegt, wie
es vorhergehend bereits beschrieben wurde. Nach dem Festlegen des Befestigungsteils
11 an dem Träger 40 wird nun das Halteteil 20 über
zwei Längsstreben 52 (oder über zwei Querstreben 51)
des Gitters 50 platziert und dieses über das Schraubmittel
30 mit dem Befestigungsteil 11 verschraubt. Das Gitter
50 ist nun an dem Träger 40 sicher fixiert. Wegen weiterer
hier nicht explizit erwähnter Bezugszeichen wird vollumfänglich Bezug
genommen auf die Beschreibung zu den 1 bis
3.
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| Anspruch[de] |
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Halteelement zum Befestigen eines Gitters (50) an einem Träger
(40), mit einem Befestigungsteil (11), das einen Durchbruch (12)
mit Widerlager (13) für ein nagelförmiges Befestigungselement
(60) aufweist, und mit einem Halteteil (20), dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Befestigungsteil (11) eine Gewindehülse (14)
angeordnet ist, die über ein Schraubmittel (30) mit dem Halteteil
(20) verbindbar ist.
Halteelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse
(14) seitlich beabstandet zu dem Durchbruch (12) angeordnet ist,
wobei die Gewindehülse (14) mit ihrer Schraubachse (S)
parallel zu einer durch den Durchbruch (12) definierten Befestigungsachse
(B) verläuft.
Halteelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Halteteil (20) eine Durchführung (23) für das Schraubmittel
(30) aufweist, wobei an wenigstens einer zu der Durchführung (23)
benachbarten Seite eine der Durchführung (23) zugewandte gewölbte
Einbuchtung (24) angeordnet ist.
Halteelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteteil (20) sattelförmig ausgebildet ist.
Halteelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteteil (20) einen ersten Auflagebereich (21) und einen
zweiten Auflagebereich (22) aufweist die sich an zu der Durchführung
(23) benachbarten Seiten gegenüberliegen und die gegenüber der
Durchführung (23) sattelförmig aufragen.
Halteelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das nagelförmige Befestigungselement (60) im Durchbruch (12)
vorfixiert ist.
Halteelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schraubmittel (30) mit dem daran geführten Halteteil (20)
an der Gewindehülse vormontiert ist.
Halteelement nach einem der Ansprüche 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gewindehülse (14) koaxial zu der Befestigungsachse (B) angeordnet
ist.
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