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Verfahren zum Vermeiden eines Passerfehlers beim Drucken - Dokument DE102006009773A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006009773A1 06.09.2007
Titel Verfahren zum Vermeiden eines Passerfehlers beim Drucken
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Boneß, Jan Dirk, Dr., 24576 Bad Bramstedt, DE;
Schrader, Stefan, 24106 Kiel, DE;
Hunold, Heiko, 24582 Wattenbek, DE;
Wecker, Matthias, 23847 Lasbek, DE
Vertreter Lauerwald, J., Dipl.-Phys., Pat.-Ass., 24214 Gettorf
DE-Anmeldedatum 01.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006009773
Offenlegungstag 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse B41F 33/14(2006.01)A, F, I, 20061208, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B41F 13/12(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   B41F 33/06(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Vermeiden eines Passerfehlers beim Drucken wenigstens eines Druckbildes, bei dem zur Steuerung oder Einstellung der korrekten Länge des Druckbildes der Anfang und/oder der Abstand von Druckbildzeilen des Druckbildes geregelt wird, indem das Verhältnis der Anzahl von in einem bestimmten Zeitintervall gezählten Drehgeberpulssignalen eines Bedruckstoffbögen transportierenden Transportbandes zu der Anzahl im selben Zeitintervall detektierter Drehgeberpulssignale eines am Druck beteiligten, mit dem Transportband unmittelbar oder mittelbar mitlaufenden Zylinders eines Druckwerkes bestimmt und eine Änderung dieses Verhältnisses als Korrektur berücksichtigt wird, wobei das genannte Verhältnis von in einem Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk befindlichen Bedruckstoffbogen abhängt, zeichnet sich dadurch aus, dass eine geänderte Bedruckstoffsituation, die in dem genannten Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk eintritt, durch unverzügliche Berücksichtigung eines der geänderten Bedruckstoffsituation Rechnung tragenden Korrekturwertes zur Erzielung der Passergenauigkeit verwendet wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vermeiden eines Passerfehlers beim Drucken wenigstens eines Druckbildes, insbesondere wenigstens eines Farbauszuges eines mehrfarbigen Druckes, vorzugsweise mit einer digitalen Druckmaschine, bevorzugt mit einer elektrofotografisch arbeitenden Druckmaschine, bei dem zur Steuerung oder Einstellung der korrekten Länge des Druckbildes der Anfang und/oder der Abstand von Druckbildzeilen des Druckbildes geregelt wird, indem das Verhältnis der Anzahl von in einem bestimmten Zeitintervall gezählten Drehgeberpulssignalen eines Bedruckstoffbögen transportierenden Transportbandes zu der Anzahl im selben Zeitintervall detektierter Drehgeberpulssignale eines am Druck beteiligten, mit dem Transportband unmittelbar oder mittelbar mitlaufenden Zylinders eines Druckwerkes bestimmt und eine Änderung dieses Verhältnisses als Korrektur berücksichtigt wird, wobei das genannte Verhältnis von in einem Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk befindlichen Bedruckstoffbogen abhängt und wobei zur Erzielung der gewünschten Passergenauigkeit bevorzugt eine gewisse zeitliche Mittelung über die Bestimmung des genannten Verhältnisses erfolgt.

Zunächst einmal soll das vorgenannte Verfahren eigentlich dazu dienen, bei der tatsächlichen Durchführung von Druckaufträgen Passerfehler zu vermeiden, die durch Veränderungen in der Druckmaschine entstehen können, zum Beispiel durch thermische Veränderungen von Zylindern in einem Druckwerk. Gegenstand des Interesses ist vorliegend vorrangig der sogenannte „Magnification"-Fehler.

Dabei ist es aber bei einer Kalibrierung einer Druckmaschine vor der Durchführung von Druckaufträgen auch bekannt und wird im Prinzip im Mittel berücksichtigt, zum Beispiel in der DE 102 08 597 A1, dass ein Bedruckstoffbogen im Spalt zwischen Transportband und Druckwerk ebenfalls zu Veränderungen der Verhältnisse führt, die entsprechende Passerfehler bedingen. Ein Stellwert wird nämlich durch die Anwesenheit eines Druckbogens im jeweiligen Druckwerk verändert. Ein an einem beteiligten Zylinder, insbesondere einem Gummituchzylinder oder „Blanket Cylinder (BC)", anliegender Bedruckstoffbogen führt nämlich zu einer scheinbaren Vergrößerung des Zylinderradius, wodurch sich die Winkelgeschwindigkeit des Zylinders im entsprechenden Druckwerk reduziert und somit auch die Winkel- und Oberflächengeschwindigkeit der entsprechenden anderen Zylinder, insbesondere eines Bebilderungszylinders oder „Imaging Cylinder (IC)", sinken. Dies führt zu einem geänderten Verhältnis der Pulsraten am Zylinder zu denen des Drehgebers des Transportbandes, da sich ja der Transportbandantrieb konstant weiterdreht und die Zylinder mit dem Transportband nunmehr in veränderter Weise mitlaufen. Somit berechnet eine Steuerungseinrichtung für die Einstellung einen vom Bedruckstoffbogen beeinflussten Stellwert.

Durch eine Mittelung der detektierten Werte und eine durch die Steuerungseinrichtung verzögerte Weitergabe wirkt sich eine veränderte Steuerung erst verzögert aus, was wiederum seinerseits zu Passerfehlern führen kann und sich zum Beispiel insbesondere sichtbar an der Bogenhinterkante eines Bedruckstoffbogens zeigen kann. Auch wenn also das Vorhandensein eines Bedruckstoffbogens im Prinzip im Mittel berücksichtigt wird, können dennoch Änderungen der Bedruckstoffverhältnisse im Druckspalt des Druckwerkes zu Problemen führen und Passerfehler bedingen. Beim Bogendruck gibt es ja zum Beispiel auch zwischen den Bedruckstoffbögen immer in relativ schneller Abfolge Zwischenräume mit „nacktem", unbelegtem Transportband, die unterschiedlich groß sein können, da zum Beispiel unterschiedliche Bogenformate bedruckt werden oder einige Bögen für eine Widerdruckbedruckung wiederkehren und andere nicht und daher entsprechende Lücken lassen. Auch dies führt immer wieder zu einer geänderten Bedruckstoffsituation, nicht nur die Änderung des Bedruckstoffs selbst, zum Beispiel durch Zuführung unterschiedlicher Bedruckstoffe aus unterschiedlichen Anlegern.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung ein schnelles Ansprechen einer Steuerung oder Ein- stellung zu ermöglichen und Regelabweichungen bei einem möglichst stabilen Betriebszustand einer Steuerungseinrichtung zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine geänderte Bedruckstoffsituation, die in dem genannten Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk eintritt, durch unverzügliche Berücksichtigung eines der geänderten Bedruckstoffsituation Rechnung tragenden Korrekturwertes zur Erzielung der Passergenauigkeit verwendet wird.

Erfindungsgemäß wird also mit Vorteil instantan auf veränderte Bedruckstoffverhältnisse im Spalt reagiert, und zwar mit einem jeweils angemessenen Bedruckstoffkorrekturwert, mit dem, wie Weiterbildungen der Erfindung näher zeigen werden, zum einen der eigentliche Steuerungsalgorithmus, insbesondere eine Filtergleichung, versorgt werden kann, und mit dem zum anderen das jeweilige Ergebnis des Steuerungsalgorithmus, insbesondere ein Steuerungsausgangssignal, korrigiert werden kann, so dass eine bestmögliche und sofortige Passergenauigkeit auch bis zu einer Bogenhinterkante erreicht wird.

Auf Grund der notwendigen Verzögerung einer Steuerungseinrichtung tritt zudem bei jeder Änderung der Bedruckstoffsituation, z. B. in einer Abfolge eines leeren Transportbandes, eines mit einem Bedruckstoffbogen einer Papiersorte A belegten Transportbandes, eines wiederum leeren Transportbandes, eines mit einem Bedruckstoffbogen einer Papiersorte B belegten Transportbandes, bei jedem Wechsel oder Übergang eine transiente Phase, insbesondere einer Filterreaktion, mit möglicherweise deutlichen Magnification-Fehlern auf, die die Druckqualität immer noch erheblich verschlechtern.

Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht daher vor, dass eine verwendete Steuerungseinrichtung bei dem aktuellen Steuerungsschritt zur Steuerung der Passergenauigkeit des aktuell zu bedruckenden Bogens, bei dem die genannte Änderung der Bedruckstoffsituation eintritt, mit dem dazu genannten Korrekturwert neu initialisiert wird und dadurch transiente Phasen vermieden werden, die sonst durch eine verzögerte Reaktion der Steuerungseinrichtung hervorgerufen werden. Dies bedeutet mit Vorteil, dass sich eine Steuerungseinrichtung, insbesondere ein Filter, erfindungsgemäß eben nicht neu „einschwingen" muss, wobei bei einem bevorzugt zu verwendenden Filter erster Ordnung nicht im eigentlichen Sinne eine Schwingung statt finden wird, sondern eher eine etwa exponentiell verlaufende, verzögerte Reaktion.

Für den jeweiligen Korrekturwert, der der geänderten Bedruckstoffsituation im Druckspalt entspricht, kann vorzugsweise auf eine aus Kalibrierungen gewonnene Wertetabelle zurückgegriffen werden. Dabei muss eine solche Korrektur gegebenenfalls für jede Farbe einer Mehrfarben-Druckmaschine unterschiedlich und gesondert erfolgen und für den Bedruckstoff können verschiedene Eigenschaften, wie Dicke, Oberflächeneigenschaften und dergleichen zu berücksichtigen sein, wobei die Schöndruckseite und die Widerdruckseite eines Bogens sogar unterschiedlich zu bewerten sein könnte.

Wann welcher Bogen und welcher Art im Druckspalt eintreffen wird, ergibt sich gegebenenfalls zusätzlich aus der Information welcher Bedruckstoff wann aus welchem Anleger in den Druckprozess eingefüttert wird, wobei ein Ankunftszeitpunkt des jeweiligen Bogens üblicherweise noch mit einem Vorderkantensensor (Lead Edge Sensor) erkannt wird. Die erfindungsgemäße Steuerung ist also in ihrer Information nicht allein auf die detektierten Drehgeberpulse beschränkt, sondern für die Identifikation des aktuell zu bedruckenden Bedruckstoffes bei dessen Eintreten in dem Druckspalt können zudem Informationen der Zuführung der Bögen verwendet werden.

Wie bereits weiter oben erwähnt, kann der Korrekturwert in einer Filtergleichung eines Filters einer Steuerungseinrichtung verwendet werden. Dies kann sich dann mit Vorteil insbesondere schon bei dem nachfolgenden Bogen für eine Korrektur entsprechend der nun bestehenden Bedruckstoffsituation auswirken. Die Druckzeilen (START OF LINES) des Druckbildes des aktuell zu bedruckenden Bogens werden dann aber schon bebildert und zum Druck bereitgestellt sein. Um eine Korrektur also bereits noch für den aktuellen Bogen, und zwar für dessen Druckbildanfang (START OF FRAME) zu erzielen, ist nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass ein einer geänderten Bedruckstoffsituation in dem genannten Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk Rechnung tragender Korrekturwert zur Erzielung der gewünschten Passergenauigkeit beim aktuell zu bedruckenden Bogen mit sofortiger Berücksichtigung schon bei dem aktuell zu bedruckenden Bogen für den Anfang von dessen Druckbild dem Ausgangssignal einer Steuerungseinrichtung hinzuaddiert wird. Hierzu wird also nicht mehr der „Umweg" über eine Filtergleichung gewählt, sondern unmittelbar ein geeigneter Korrekturwert, wahrlich instantan, berücksichtigt.

Allerdings ist dann vorzusehen, dass dem Ausgangssignal der Korrekturwert nur solange hinzuaddiert wird, bis die Steuerungseinrichtung initialisiert worden ist, um den Korrekturwert nicht auf verschiedene Weise mehrfach zu berücksichtigen.

Ein stabiler Betriebszustand einer Steuerungseinrichtung kann durch zwei weitere Maßnahmen weiter verbessert werden. Mit einem Vortilter, der bevorzugt im wesentlichen aus Tiefpassfiltern besteht, können relativ höherfrequente Modulationen der Drehgebertaktraten herausgefiltert werden, wie sie z. B. von Rundlauffehlern der Zylinder hervorgerufen werden könnten, und die zum Beispiel in der Größenordnung von 0,5 Hz oder größer liegen. Zum anderen können kurze Störungen der Situation, z.B. durch die genannten Lücken zwischen den Bedruckstoffbögen, der Steuerungseinrichtung gegenüber maskiert werden, d. h. während dieser kurzen Momente werden keine neuen Steuerungsalgorithmusergebnisse, insbesondere Filtergleichungen, berechnet, sondern das zuletzt ermittelte Ergebnis wird für die erfindungsgemäße Korrektur und ein Steuerungsausgangssignal weiter verwendet. Dabei könnte insbesondere für eine geänderte Bedruckstoffsituation nur der Unterschied zwischen einem vorherigen Bedruckstoff und dem aktuell vorliegenden Bedruckstoff nach Art einer Differenz berücksichtigt werden. Die Steuerungseinrichtung „sieht" also quasi nur einen fortlaufenden Bedruckstoff, dessen Beschaffenheit sich von Zeit zu Zeit ändert, was dann möglichst schnell Berücksichtigung finden muss.

Ein Ausführungsbeispiel einer für das erfindungsgemäße Verfahren zu verwenden Steuerungseinrichtung, aus dem sich auch weitere erfinderische Merkmale ergeben können, auf das die Erfindung in ihrem Umfang aber nicht beschränkt ist, ist in der Zeichnung (4) dargestellt. Es zeigen aber zunächst zur näheren Erläuterung der Problematik aus dem Stand der Technik gemäß der 1 bis 3:

1a, 1b jeweils eine schematische Ansicht eines Abschnitts eines Transportbands mit einem Zylinder oberhalb eines Transportbands und einer Anpressrolle unterhalb des Transportbands zur Verdeutlichung des Prinzips eines Magnification-Fehlers,

2a eine schematische Ansicht eines Abschnitts eines Transportbands mit einem Zylinder oberhalb des Transportbands und einer Anpressrolle unterhalb des Transportbands zur Verdeutlichung der wirkenden Kräfte ohne Bedruckstoff,

2b eine schematische Ansicht eines Abschnitts eines Transportbands mit einem Zylinder oberhalb des Transportbands und einer Anpressrolle unterhalb des Transportbands zur Verdeutlichung der wirkenden Kräfte mit Bedruckstoff,

3 eine schematische Ansicht eines Druckwerks einer elektrofotografischen Druckmaschine und zur Verdeutlichung der vorliegenden Erfindung

4 eine Art Blockschaltbild einer erfindungsgemäß zu verwendenden Steuerungseinrichtung.

1a zeigt eine schematische Ansicht eines Abschnitts eines Transportbands 1. Nachfolgend beschrieben ist ein Kalibrierungslauf einer Druckmaschine zum Kalibrieren von Druckregistern. Das Transportband 1 ist endlos um Umlenkrollen 14, 16 gespannt. Ein Druckzylinder 25 ist bei diesem Beispiel ein Zwischenzylinder, welcher das Bild von einem Bebilderungszylinder 23 erhält und auf einen Bedruckstoff 3 überträgt. Der Druckzylinder 25 kann das Bild auch direkt aufbringen. Der Druckzylinder 25 übt von oben eine Kraft FD auf das Transportband 1 aus, wie durch den Kraftpfeil dargestellt. Eine Anpressrolle 27 übt von unten eine der Kraft FD entgegen gesetzte Kraft FA auf das Transportband 1 der Druckmaschine aus. Die Anpressrolle 27 ist pneumatisch gelagert und übt in 1a bei idealen Verhältnissen eine gleichbleibende konstante Kraft FA auf das Transportband 1 aus, die Anpresskraft der Anpressrolle 27 ändert sich hierbei nicht. Bei diesem Beispiel gibt die Anpressrolle 27 bei Einlauf des Bedruckstoffs 3 in einen Druckspalt oder Nip 9 nach, ohne dass sich der Anpressdruck des Druckzylinders 25 auf das Transportband 1 ändert. Das Transportband 1 ist von einem Motor angetrieben, bewegt sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit in Richtung des Pfeils und bewegt den Druckzylinder 25 und die Anpressrolle 27 durch Reibschluss. Die drei Linien, die im Druckzylinder 25 von der Achse bis zum Kreisumfang des Druckzylinders 25 verlaufen, verdeutlichen symbolisch die Abstände von Bildlinien und sind zur Verdeutlichung weit voneinander entfernt dargestellt. An den Schnittstellen der drei Linien mit dem Kreisumfang des Druckzylinders 25 wird jeweils eine Bildlinie auf den Bedruckstoff 3 gedruckt. Die Abstände der Bildlinien in 1a seien ideal und ohne Registerfehler. In 1a treten somit insbesondere noch keine sich ändernden Anpresskräfte der Anpressrolle 27 auf, die Einfluss nehmen könnten. Allerdings könnten auch hier schon Rundlauffehler der Zylinder 23, 25 oder Elastizitäten dieser Zylinder 23, 25 bereits zu Registerfehlern führen, wobei „Registerfehler" hier als allgemeinerer Ausdruck unter Einbeziehung eines „Passerfehlers" verwendet wird.

1b zeigt eine ähnliche Darstellung zu 1a mit dem Einfluss eines Registerfehlers. Hierbei ist der reale Fall dargestellt, bei dem der Anpressdruck der Anpressrolle 27 veränderlich ist. Je weniger der Bedruckstoff 3 kompressibel ist, je mehr wird die Anpressrolle 27 ausgelenkt und je höher wird der Anpressdruck und der Registerfehler als Folge einer nicht-idealen pneumatischen Lagerung der Anpressrolle 27. Die drei Linien im Druckzylinder 25 befinden sich weiter voneinander entfernt. Daraus folgt, dass die Bildlinien auf dem Bedruckstoff 3 mehr Abstand zueinander aufweisen als im Vergleich zu 1a, die Auflösung der Bildlinien hat sich geändert. Beim Drucken der drei Bildlinien auf den Bedruckstoff 3 weisen die drei Bildlinien einen größeren Abstand voneinander auf. Vorausgesetzt ist bei der Darstellung nach 1b, dass die Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders 25 etwa konstant ist. Diese Voraussetzung ist beim Betrieb nicht erfüllt, da sich die Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders 25 in Abhängigkeit von der Anpresskraft der Anpressrolle 27 ändert; dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Auflösung der Bildlinien. Der Registerfehler einer veränderten Auflösung der Bildlinien ist dadurch verursacht, dass sich zum einen bei einem Nachgeben eines kompressiblen Bedruckstoffs 3 die Anpresskraft, die von der Anpressrolle 27 herrührt, erhöht. Zum anderen weitet sich aus denselben Gründen der Bedruckstoff 3 aus, wobei dies weniger zum dargestellten Effekt beiträgt als die steigende Anpresskraft. Diesen Fehler nennt man „Magnification" – Fehler.

In 1b wirkt sich der Einfluss ändernder Anpresskräfte der Anpressrolle 27 aus und verursacht einen solchen Registerfehler. Der vorstehende Effekt tritt um so stärker auf, wenn ein Bogen 3 in den Nip 9 eintritt und bei Rundlaufschwankungen des Druckzylinders 25 oder der Anpressrolle 27. Als Folge daraus wird das Druckbild verfälscht. Die Änderung der Auflösung der Bildlinien, d.h. der Abstände der Bildlinien voneinander, ist bei einer Kalibrierung durch Messung der Registermarken bestimmbar.

2a zeigt eine schematische Ansicht eines Abschnitts eines Transportbands 1. Das Transportband 1 ist endlos um Umlenkrollen 14, 16 gespannt. Ein Druckzylinder 25 ist bei diesem Beispiel ein Zwischenzylinder, welcher das Bild von einem Bebilderungszylinder 23 erhält und auf einen Bedruckstoff 3 oder das Transportband 1 überträgt. In 2a befindet sich kein Bedruckstoff im Druckspalt zwischen dem Druckzylinder 25 und dem Transportband 1, dem Spalt oder Nip 9. Der Druckzylinder 25 übt von oben eine Kraft FD1 auf das Transportband 1 aus, wie durch den Kraftpfeil dargestellt. Eine Anpressrolle 27 übt von unten eine der Kraft FD1 entgegen gesetzte Kraft FA1 auf das Transportband 1 der Druckmaschine aus. Die Anpressrolle 27 ist pneumatisch gelagert und übt eine veränderliche Kraft FA1 auf das Transportband 1 aus. Die Anpressrolle 27 gibt bei steigender Kraft FD1 des Druckzylinders 25 im gewissen Maße nach, dennoch schwankt der Anpressdruck des Druckzylinders 25 auf das Transportband 1. Das Transportband 1 ist von einem Motor angetrieben, bewegt sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit in Richtung des Pfeils und bewegt den Druckzylinder 25 und die Anpressrolle 27 durch Reibschluss. In 2a weist der Druckzylinder 25 eine Geschwindigkeit v1 auf. Zu bemerken ist, dass sich die Geschwindigkeit v1 des Druckzylinders 25 mit dem durch die Kräfte FD1 und FA1 wirkenden Anpressdruck ändert. Je höher der Anpressdruck des Druckzylinders 25 ist, desto mehr verringert sich die Drehgeschwindigkeit des Druckzylinders 25. Eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Druckzylinders 25 wirkt sich auf das registerhaltige Aufbringen des Bildes aus und führt zu Fehlern beim registerhaltigen Übertragen eines Bildrahmens oder Frames, das zu einem falschen Zeitpunkt aufgebracht wird. Der Begriff Bildrahmen oder Frame bezeichnet im Fall des Kalibrierungslaufs einen Rahmen von Registermarken, die von den verschiedenen Druckmodulen der Druckmaschine aufgebracht werden, während er bei einem Druckauftrag, je nach Zusammenhang, den Bereich des Druckbildes oder den Bereich eines Druckbogens bezeichnen kann. Das Frame enthält beispielsweise bei einer Vierfarbdruckmaschine die Registermarken für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key, die von den entsprechenden Druckmodulen auf den Bedruckstoff 3 oder das Transportband 1 aufgebracht werden. Beim Druckvorgang umfasst der Bildrahmen oder Frame die gesamte Bildinformation einer Farbe für den zu bedruckenden Bedruckstoff 3. Das fehlerhafte Übertragen des Bildrahmens oder Frames auf den Bedruckstoff 3 oder auf das Transportband 1 ist ebenfalls ein Registerfehler. Beim Übertragen einer Registermarke auf das Transportband 1, etwa bei einem Kalibrierungslauf der Druckmaschine, sind die aufgrund der vorstehenden Effekte verursachten Fehler des Bildrahmens oder Frames durch Messen der Verschiebungen der Registermarken im Vergleich zur fehlerfreien Lage der Registermarken nachweisbar.

2b zeigt eine ähnliche Darstellung zu 2a. Auf dem Transportband 1 zwischen dem Druckzylinder 25 und dem Transportband 1 befindet sich Bedruckstoff 3, hier ein Bogen von Papier, der vom Transportband 1 befördert wird. Der Bedruckstoff 3 wird im Allgemeinen zu einem geringen Anteil durch die eigene Gewichtskraft und zum größeren Teil durch elektrostatische Aufladung des Transportbandes 1 an diesem festgehalten. Der Bedruckstoff 3 beeinflusst durch seine Dicke zusätzlich den Anpressdruck des Druckzylinders 25. Die vom Druckzylinder 25 auf den Bedruckstoff 3 wirkende Kraft ist nun, verursacht durch den Bedruckstoff 3, gleich FD2 und ungleich FD1, bei ansonsten gleichen Verhältnissen wie bei 2a. Die von der Anpressrolle 27 von unten auf das Transportband 1 wirkende Kraft ist nun, verursacht durch den Bedruckstoff 3, gleich FA2 und ungleich FA1. Durch die pneumatische Lagerung der Anpressrolle 27 werden die Auswirkungen auf das registerrichtige Drucken teilweise, jedoch nicht vollständig, behoben. Angenommen, die pneumatische Lagerung arbeitet ideal, so steigt die Anpresskraft der Anpressrolle 27 infolge des Bedruckstoffs 3 nicht an. Eine ideale pneumatische Lagerung der Anpressrolle 27 ist jedoch nur mit erheblichem Aufwand realisierbar. Daher treten verschiedene Registerfehler auf.

In 2b verändert sich die Drehgeschwindigkeit des Druckzylinders 25 zu v2 ungleich v1 nach 2a, bei der kein Einfluss des Bedruckstoffs 3 wirkt. Die veränderte Drehgeschwindigkeit v2 verursacht einen ersten Registerfehler, der sich mit zunehmender Dicke des Bedruckstoffs 3 im Druckspalt oder Nip 9 erhöht. In Bezug auf diesen ersten Registerfehler wirkt sich die veränderte Drehgeschwindigkeit v2 erst auf einen dem aktuellen Bogen 3 im Nip 9 nachfolgenden Bogen 3 auf dem Transportband 1 aus. In Bezug auf den zweiten Registerfehler, dem „Magnification" – Fehler, wirkt sich die veränderte Anpresskraft bereits auf den aktuellen Bogen 3 im Nip 9 auf dem Transportband 1 aus. Angenommen, der Zeitpunkt der Bedruckung des Bedruckstoffs 3 durch den Druckzylinder 25 oberhalb des Bedruckstoffs 3 ist an eine bestimmte Geschwindigkeit des Druckzylinders 25 angepasst. Das heißt, die Bebilderung eines Bebilderungszylinders 23 oder des Druckzylinders 25 durch eine Bebilderungseinrichtung 22 wird zu einem Zeitpunkt durchgeführt, dass der Bebilderungszylinder 23 oder der Druckzylinder 25 das betonerte Bild mit einer vorgegebenen angepassten Drehgeschwindigkeit v1 genau zum gewünschten Zeitpunkt in den Zwischenraum zwischen dem Bedruckstoff 3 und dem Bebilderungszylinder 23 oder Druckzylinder 25, dem Nip 9, überträgt. Da die Drehgeschwindigkeit v2 durch veränderliche Anpressdrücke des Druckzylinders 25 und der Anpressrolle 27, FD1 und FA1 ungleich FD2 bzw. FA2, ungleich der angepassten Drehgeschwindigkeit v2 ist, erfolgt die Bedruckung auf die Oberfläche des Bedruckstoffs 3 oder des Transportbands 1 nicht rechtzeitig, sondern um den Weg verzögert, den der Druckzylinder 25 aufgrund der Drehgeschwindigkeitsdifferenz v2– v1 weniger zurücklegt. Dies bedeutet, je größer die Abweichung der Drehgeschwindigkeit v2 des Druckzylinders 25 zu einer angepassten Drehgeschwindigkeit v2 ist, desto größer ist die Verschiebung des Druckbildes auf dem Bedruckstoff 3. Zu beachten ist, dass die Drehgeschwindigkeitsänderung des Druckzylinders 25 nicht nur durch den beschriebenen Einfluss eines Bedruckstoffs 3 auftritt, sondern auch durch weitere Einflüsse, etwa Temperaturänderungen und daraus folgende Umfangsänderungen des Druckzylinders 25. Bei dem Bedruckstoff 3 wirken sich übrigens anscheinend nicht nur seine Dicke und seine Kompressibilität, sondern auch seine Oberflächenbeschaffenheit aus.

3 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Druckwerks einer Druckmaschine mit dem endlosen Transportband 1, das um eine erste Umlenkrolle 16 und um eine zweite Umlenkrolle 14 gespannt ist und von diesen in Richtung des Pfeils bewegt wird. Unterhalb des Transportbands 1 ist die Anpressrolle 27 angeordnet, welche mit einer Anpresskraft von unten an das Transportband 1 drückt und eine Gegenkraft zu einer Anpresskraft des Druckzylinders 25 bereitstellt. Bei diesem Beispiel ist der Druckzylinder 25 ein Zwischenzylinder, welcher das betonerte Bild von einem Bebilderungszylinder 23 erhält, der von einer Bebilderungseinrichtung 22 mit dem betonerten Bild beaufschlagt wird. Die Bebilderungseinrichtung 22 umfasst die hierzu erforderlichen Vorrichtungen, eine Einrichtung zum elektrostatischen Aufladen der fotoleitenden Oberfläche des Bebilderungszylinders 23, eine gesteuerte Lichtquelle, etwa eine LED Reihe, welche die fotoleitende Oberfläche des Bebilderungszylinders 23 mit einem latenten elektrostatischen Bild beaufschlagt, das von einer Entwicklungseinheit mit Toner eingefärbt wird und ein zu druckendes Bild ergibt, sowie Reinigungseinrichtungen zum Entfernen überschüssigen Toners nach dem Übertragen des Bildes auf den Bedruckstoff 3 und für das erneute Bebildern des Bebilderungszylinders 23. Der zweiten Umlenkrolle 14 ist ein erster Drehgeber 24 zugeordnet, dem Bebilderungszylinder 23 ist ein zweiter Drehgeber 26 zugeordnet. Der erste Drehgeber 24 und der zweite Drehgeber 26 erfassen in bestimmten kurzen Abständen den Drehwinkel der zweiten Umlenkrolle 14 bzw. des Bebilderungszylinders 23. Der erste Drehgeber 24 sendet Signale hinsichtlich des Drehwinkels der zweiten Umlenkrolle 14 an den Taktzähler 20 und die Einrichtung 30. Der Drehwinkel der zweiten Umlenkrolle 14 liegt daher in der Einrichtung 30 und im Taktzähler 20 vor. Mit der Bebilderungseinrichtung 22 verbunden ist ein Taktzähler 20, der mit einer Einrichtung 30, mit einem ersten Sensor 12 vor den Druckwerken (für ein mehrfarbiges Drucken sind in der Regel hintereinander vier bis fünf im wesentlichen gleichartige Druckwerke vorgesehen, die hier der Übersicht halber nicht dargestellt sind) der Druckmaschine, mit einem Taktteiler 21 und mit dem ersten Drehgeber 24 verbunden ist. Ein zweiter Sensor 13 hinter den Druckmodulen der Druckmaschine ist mit der Einrichtung 30 verbunden. Der Taktteiler 21 ist ferner mit der Einrichtung 30, mit der Bebilderungseinrichtung 22 und mit dem zweiten Drehgeber 26 am Bebilderungszylinder 23 verbunden.

In der vorliegenden Beschreibung wird ein Kalibrierungslauf beschrieben. Beim Kalibrierungslauf erfasst der erste Sensor 12 vor den Druckwerken der Druckmaschine den Vorderrand eines Bedruckstoffs 3, welcher auf dem Transportband 1 befördert wird. Der erste Sensor 12 überträgt als Reaktion auf das Erfassen des Vorderrands des Bedruckstoffs 3 ein Signal, auch Lead Edge-Signal genannt, an den Taktzähler 20. Aus diesem Signal wird nach Ablauf einer bestimmten Taktzahl ein erstes Startsignal, das START OF FRAME Signal erzeugt, das dazu dient, die Bebilderung durch die Bebilderungseinrichtung 22 exakt zum rechten Zeitpunkt, beim Auslösen des START OF FRAME Signal, auszulösen, so dass ein Bildrahmen oder Frame rechtzeitig auf den Bebilderungszylinder 23 und letztlich auf den Bedruckstoff 3 – oder zum Zweck der hierbei beschriebenen Kalibrierung auch auf das Transportband 1 – übertragen wird. Der Begriff Bildrahmen oder Frame bezeichnet beim Kalibrierungslauf einen Rahmen von Registermarken, die von den verschiedenen Druckwerken der Druckmaschine aufgebracht werden. Das Frame enthält beispielsweise bei einer Vierfarbdruckmaschine die Registermarken für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key, die von den entsprechenden Druckmodulen auf den Bedruckstoff 3 oder das Transportband 1 aufgebracht werden. Ein Bildrahmen oder Frame kann außerdem bei speziellen Abschnitten der hierbei beschriebenen Kalibrierung eine Anzahl von Registermarken für die einzelnen Farben aufweisen. Beim Druckvorgang umfasst das Frame oder der Bildrahmen die gesamte Bildinformation für den zu bedruckenden Bedruckstoff 3 für eine Farbe, etwa Cyan, Magenta, Yellow und Key.

Außerdem wird ein zweites Startsignal, das START OF LINE Signal (SOL) erzeugt, welches die Bebilderung von einzelnen Linien des Bildes senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Bedruckstoffs 3 durch die Bebilderungseinrichtung 22 auslöst. Bei jedem START OF LINE Signal wird eine Bildlinie auf den Bebilderungszylinder 23 geschrieben, eine erste Bildlinie beim Anfang des Frames, darauffolgende Bildlinien und eine letzte Bildlinie beim Ende des Frames. Das START OF LINE Signal wird durch Taktteilung mit einem Teilerfaktor von der Einrichtung 30 im Taktteiler 21 erzeugt. Der Taktteiler 21 erhält Daten vom zweiten Drehgeber 26 hinsichtlich des Drehwinkels des Bebilderungszylinders 23 und teilt diese Daten entsprechend dem Teilerfaktor (siehe auch den erfindungsgemäßen Regler in 4). Durch das durch die Taktteilung entstehende START OF LINE Signal wird festgelegt, in welchen Abständen die Bildlinien voneinander von der Bebilderungseinrichtung 22 auf den Bebilderungszylinder 23 übertragen werden. Nach dem Erfassen des Vorderrands des Bedruckstoffs 3 wird dieser weiter über das Transportband 1 befördert. Bei dem hierbei beschriebenen Kalibrierungslauf werden die Bildrahmen oder Frames mit den einzelnen Registermarken von den jeweiligen Druckmodulen auf das Transportband 1 und auf den Bedruckstoff 3 aufgebracht. Die Registermarken werden zu diesem Zweck von der Bebilderungseinrichtung 22 auf den Bebilderungszylinder 23 und von diesem auf den Druckzylinder 25 übertragen. Im Nip 9 oder Druckspalt, dem Bereich zwischen dem Druckzylinder 25 und dem Transportband 1 oder Bedruckstoff 3, erfolgt die Übertragung von Registermarken auf das Transportband 1 bzw. Bedruckstoff 3, wobei die Anpressrolle 27 von unterhalb des Transportbands 1 gegen dieses drückt und eine Gegenkraft zur Anpresskraft des Druckzylinders 25 bereitstellt. Nach dem Aufbringen der Registermarken auf das Transportband 1 oder den Bedruckstoff 3 werden diese durch den zweiten Sensor 13, auch Registersensor genannt, hinter den Druckwerken erfasst. Der zweite Sensor 13 erfasst hierzu den Hell/Dunkel-Übergang zwischen der jeweiligen Registermarke und dem Hintergrund dieser Registermarke, dem Transportband 1 oder Bedruckstoff 3. Der zweite Sensor 13 überträgt als Reaktion auf das Erfassen der einzelnen Registermarken ein Signal an die Einrichtung 30. Außerdem wird an die Einrichtung 30 der Drehwinkel des Drehgebers 26 übertragen, der zum Zeitpunkt des START OF FRAME gemessen wird. Die Einrichtung 30 umfasst veränderliche und unveränderliche Daten in Bezug zum START OF FRAME Signal und zum START OF LINE Signal, welche zum Taktzähler 20 bzw. zum Taktteiler 21 übertragen werden und die Bebilderung der Bildrahmen oder Frames bzw. der Bildlinien durch die Bebilderungseinrichtung 22 zur rechten Zeit auslösen. Die unveränderlichen Daten der Einrichtung 30 kennzeichnen die Sollzeitpunkte, zu denen die Bebilderung durch die Bebilderungseinrichtung 22 ohne äußere Einflüsse und Fehlereinflüsse ausgelöst wird. Die veränderlichen Daten tragen Veränderungen Rechnung, die im Verlauf des Kalibrierungslaufs dazu führen, dass die Bebilderung Fehler aufweist. Die veränderlichen Daten zum Korrigieren des Einflusses der veränderlichen Anpresskraft der Anpressrolle 27 werden aus den Daten des zweiten Sensors 13 und des zweiten Drehgebers 26 beim Bebilderungszylinder 23 gebildet. Die entsprechenden Größen ohne Fehlereinflüsse bilden die unveränderlichen Daten der Einrichtung 30, welche Idealdaten sind. Die veränderlichen Größen umfassen Abweichungen und Fehler von den Idealdaten und bilden die veränderlichen Daten der Einrichtung 30. Die veränderlichen Daten werden mittels Kalibrierungsläufen der Druckmaschine ermittelt, indem die Fehlereinflüsse anhand von Abweichungen der Registermarken im Laufe der Zeit ermittelt werden. Zu den Fehlereinflüssen zählen Temperatureinflüsse auf den Bebilderungszylinder 23 und insbesondere auf den Druckzylinder 25, welche zu Umfangsänderungen führen. Außerdem zählen zu den Fehlereinflüssen Rundlauffehler des Druckzylinders 25 oder des Bebilderungszylinders 23, die eine periodische Änderung der Weglänge für die einzelnen Bildlinien von der Bebilderungseinrichtung 22 bis zum Nip 9 zur Folge haben. Die Addition der veränderlichen mit den unveränderlichen Daten ergibt einerseits die Verzögerungsdaten der Einrichtung 30, die zum Taktzähler 20 übertragen werden, der entsprechend dieser Verzögerungsdaten Taktzahlen zählt, nach denen ein Auslösesignal oder Startsignal an die Bebilderungseinrichtung 22 zum Aufbringen eines Bildes auf den Bebilderungszylinder 23 gesendet wird, das erste Startsignal, START OF FRAME Signal. Den Verzögerungsdaten sind hierzu Taktzahlen zugeordnet. Der Taktzähler 20 zählt eine Anzahl von Takten, die durch die Verzögerungsdaten festgelegt ist ab, wonach unmittelbar ein START OF FRAME Signal erzeugt wird. Andererseits ergeben sich Teilerfaktoren, die zum Taktteiler 21 übertragen werden, der mit der Erzeugung von START OF LINE Signalen beginnt, welches durch das START OF FRAME Signal ausgelöst ist. Die START OF LINE Signale ergeben sich durch Teilung der Takte des Drehgebers 26 durch die Teilerfaktoren. Beim START OF FRAME Signal wird die Bebilderung eines Frame ausgelöst, beim START OF LINE Signal wird die Bebilderung einer Bildlinie ausgelöst. Um registerhaltig zu drucken, sind die den Verzögerungsdaten zugeordneten Taktzahlen des Taktzählers 20 um so niedriger, je höher die durch den Anpressdruck des Druckzylinders 25 verursachte Drehgeschwindigkeitsänderung des Druckzylinders 25 und des mit diesem durch Reibschluss verbundenen Bebilderungszylinders 23 ist, um die entsprechende Taktzahl wird das erste Startsignal, das START OF FRAME Signal, früher ausgelöst, da sich die Drehgeschwindigkeitsänderung auf das registerrichtige Aufbringen des Bildrahmens oder Frames auswirkt.

Der Bildrahmen oder Frame erreicht mit Hilfe des vorstehend beschriebenen Merkmals rechtzeitig das Nip 9 und erreicht das Nip 9 nicht aufgrund der geringeren Drehgeschwindigkeit des Druckzylinders 25 zu spät. Dieser erste Registerfehler, auch Delay-Fehler genannt, wird während des Kalibrierungslaufs vom zweiten Sensor 13 oder Registersensor gemessen. Die den Teilerfaktordaten der Einrichtung 30 zugeordneten Taktzahlen des Taktteilers 21 sind notwendig für den registerhaltigen Druck und um so geringer, je höher die durch den Anpressdruck des Druckzylinders 25 verursachte Ausweitung des Belags des Gummituchs des Druckzylinders 25 ist, vergleiche 1a, 1b. Dieser zweite Registerfehler, auch Magnification-Fehler genannt, wird während des Kalibrierungslaufs durch Messen der Registermarken durch den zweiten Sensor 13 oder Registersensor sowie des Drehwinkels durch den Drehgeber 26 und anschließendem Berechnen aus den erhaltenen Messdaten ermittelt. Um die durch die Ausweitung des Belags des Gummituchs verursachte Änderung der Auflösung der Bildlinien wird die Taktzahl vom Taktteiler 21 verringert. Mit der Verringerung der Taktzahl als Folge eines höheren Anpressdrucks, nach der das zweite Startsignal, das START OF LINE Signal, erzeugt wird, rücken die Bildlinien um den Betrag zusammen, um den diese aufgrund der Ausweitung des Belags des Gummituchs auseinandergerückt sind, d.h. die Bildlinien rücken enger zusammen und der zweite Registerfehler wird korrigiert.

Zusammenfassend sind die unveränderlichen Daten in der Einrichtung 30 nicht ausreichend, um hochgenau registerhaltig zu drucken. Die Taktzahl, nach der das START OF FRAME Signal erzeugt wird, setzt sich daher sowohl aus den unveränderlichen Daten als auch aus veränderlichen Daten zusammen. Mit Hilfe der veränderlichen Daten werden Einflüsse auf die Registerhaltigkeit, beispielsweise Drehgeschwindigkeitsänderungen des Druckzylinders 25 oder auch Rundlaufschwankungen des Druckzylinders 25 sowie des Bebilderungszylinders 23 korrigiert, der erste Registerfehler und zweite Registerfehler. Die veränderlichen Daten stehen in Bezug zu den Sensordaten des zweiten Sensors 13 oder zu den Drehwinkeln der zweiten Umlenkrolle 14, des Bebilderungszylinders 23 sowie des Druckzylinders 25. Die an den Taktteiler 21 gelieferten Tellerfaktoren der Einrichtung 30, die festlegen, nach welchen Drehwinkeln des Bebilderungszylinders 23 die START OF LINE Signale erzeugt werden, setzen sich ähnlich wie die Verzögerungsdaten ebenfalls aus einem veränderlichen und unveränderlichen Anteil zusammen. Der veränderliche Anteil sowohl der Verzögerungsdaten als auch der Tellerfaktoren steht in Bezug zum Anpressdruck. Ein höherer Anpressdruck der Anpressrolle 27 und folglich des Druckzylinders 25 verursacht sowohl eine Verschiebung des Bildrahmens oder Frames als auch weiter auseinander liegende Bildlinien des Druckbildes, das Druckbild weitet sich aus und weist eine größere Längenausdehnung auf.

Mit einem Bedruckstoff 3 zwischen dem Druckzylinder 25 und dem Transportband 1 verstärkt sich der Effekt eines sich ändernden Anpressdrucks, welcher sich mit steigender Dicke des Bedruckstoffs 3 weiter verstärkt. Verschieden dicke Bedruckstoffe 3 verursachen folglich unterschiedliche erste Registerfehler und zweite Registerfehler. Daher wird bei Kalibrierung bevorzugt die Dicke des Bedruckstoffs 3 als Anteil an den veränderlichen Daten in der Einrichtung 30 verwendet. Beim Stand der Technik werden die veränderlichen Daten bezüglich der Dicke des Bedruckstoffs 3 vor dem Druckvorgang, d.h. nach dem Kalibrierungslauf, in die Einrichtung 30 eingespeist und stehen dann zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die veränderlichen Daten in Bezug auf die Dicke des Bedruckstoffs 3 bei einem Kalibrierungslauf ermittelt werden, wobei die veränderlichen Daten aus der Drehgeschwindigkeitsdifferenz aus v1, ohne Bedruckstoff 3 im Nip 9, und v2, mit Bedruckstoff 3 im Nip 9, berechnet werden. Weiterhin wird die Auflösung nebeneinanderliegender Bildlinien von der Beschaffenheit des Bedruckstoffs 3 beeinflusst. Bei weniger kompressiblem Karton etwa vergrößern sich die Abstände nebeneinanderliegender Bildlinien im Vergleich etwa zu weichem kompressiblem Papier. Die Beschaffenheit des Bedruckstoffs 3 wird daher in entsprechender Weise wie die Dicke des Bedruckstoffs 3 als Anteil für die Verzögerungsdaten verwendet, welche die Zeitpunkte für das erste Startsignal, das START OF FRAME Signal und für das zweite Startsignal, das START OF LINE Signal bestimmen. Die vorstehend beschriebenen einzelnen Anteile, der Anteil hinsichtlich der Dicke und Beschaffenheit des Bedruckstoffs 3, die unveränderlichen und veränderlichen Daten, werden addiert und ergeben die Verzögerungsdaten der Einrichtung 30. Aus den Verzögerungsdaten ergibt sich eine Taktzahl, die im Taktzähler 20 abgezählt wird und die Bebilderung, ausgelöst durch das erste Startsignal und das zweite Startsignal, zu einem anderen Zeitpunkt als ursprünglich veranlasst, insofern Fehlereinflüsse vorliegen. Dies bedeutet, dass beim Stand der Technik der Einfluss eines Bedruckstoffes insbesondere auf den „Magnification" – Fehler zwar erkannt wird, dass aber eine Kalibrierung bezüglich eines „nackten" Transportbandes erfolgt und Bedrucksstoffgrößen nur als eine Art veränderliche Störungsgrößen berechnet werden und bei Druckaufträgen dann als solche zugefügt werden.

Demgegenüber geht die vorliegende Erfindung, sozusagen paradigmatisch verändert, zu Recht davon aus, dass bei der Durchführung eines Druckauftrages das jeweilige Vorhandensein von Bedruckstoff eigentlich nicht als Störung angesehen werden kann, sondern als Normalfall zu betrachten ist. Erfindungsgemäß wird daher das Vorhandensein von Bedruckstoff als gegeben von vornherein berücksichtigt und lediglich eine Veränderung der Bedruckstoffsituation so schnell wie möglich ebenfalls berücksichtigt.

4 zeigt nunmehr eine Steuerungseinrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die im Weiteren der Einfachheit halber kurz als „Regler" angesprochen werden soll, in einer Art schematischen Blockschaltbild.

Wie bereits im Vorhergehenden beschrieben, werden in einem Zeitintervall gezählte Drehgeberpulse des Transportbandes 1 („Web") und des Bebilderungszylinders („IC") als Eingangssignale &Dgr;WebIn und &Dgr;ICIn in einen Regler eingegeben.

Bei dem in 4 dargestellten Regler gelangen diese Eingangssignale zunächst in einen Vorfilter („PreFilter"), der bevorzugt im wesentlichen aus Tiefpassfiltern („Low pass Filter") besteht. Hierdurch können relativ höherfrequente Modulationen der Drehgebertaktraten herausgefiltert werden, wie sie z. B. von Rundlauffehlern der Zylinder hervorgerufen werden.

Als &Dgr;WebOut und &Dgr;ICOut werden die so gefilterten Signale zueinander ins Verhältnis gesetzt und das Ergebnis (kIn) nochmals zur Dämpfung durch einen weiteren Tiefpassfilter („Low pass Filter") gegeben. Hieraus ergibt sich dann ein Korrekturwert kOut. Dieser Korrekturwert wird aufsummiert mit anderen Korrekturwerten an einen Taktgeber („IC clock divider"), nämlich dem Taktteiler 21 der vorhergehenden Figuren, zur Steuerung des Bebilderungszylinders 23 gegeben, mit dem das jeweilige START OF LINE – Signal (SOL) an den Bebilderungszylinder gegeben wird.

Erfindungsgemäß ist mit Vorteil vorgesehen, zu den Korrekturwerten für den Taktgeber zur Steuerung („IC clock divider") des Bebilderungszylinders 23 auch einen speziellen Korrekturwert &Dgr;kPaper für geänderte Bedruckstoffverhältnisse im Spalt oder Nip 9 zu geben, um die Steuerung oder Regelung des Bebilderungszylinders 23 instantan auf diese geänderten Verhältnisse noch für den aktuell zu bedruckenden Bogen und dessen START OF FRAME einzustellen. Hier besteht wohlgemerkt zum Stand der Technik der Unterschied, dass nicht ein Bedruckstoffwert überhaupt als Störung eingerechnet wird, sondern dass, ausgehend von einer bisherigen Bedruckstoffsituation, noch für den aktuellen Bogen eine erkannte veränderte Bedruckstoffsituation, durch einen entsprechenden &Dgr; – Korrekturwert berücksichtigt wird. Zudem kann erfindungsgemäß der sich jeweils einschwingende letzte Tiefpassfilter vor dem Taktgeber zur Steuerung („IC clock divider") des Bebilderungszylinders 23 übersprungen werden, um dieses Einschwingen, und damit transiente Phasen, zu vermeiden und/oder es kann der Regler insgesamt mit dem geänderten Korrekturwert &Dgr;kPaper initialisiert werden und/oder quasi übersprungen werden, indem ein früherer kIn – bzw. kOut – Wert verwendet wird.

In besonders erfindungsgemäßer Weise wird aber vor allem in die Filtergleichung für den letzten Tiefpassfilter der Korrekturwert &Dgr;kPaper rechnerisch zur Bestimmung des kOut – Wertes berücksichtigt, was dann insbesondere schon für den dem aktuellen Bogen nachfolgenden Bogen greift, wobei dann allerdings vorzusehen ist, dass dem Ausgangssignal der Korrekturwert in der im vorhergehenden Absatz beschriebenen Weise nur solange hinzuaddiert wird, bis die Steuerungseinrichtung initialisiert worden ist, um den Korrekturwert nicht auf verschiedene Weise mehrfach zu berücksichtigen.

Die bevorzugte logische Abfolge des erfindungsgemäßen Verfahrens soll vorsorglich noch einmal im Nachfolgenden mit anderen Worten wiederholt und erläutert werden.

Der Regler reagiert auf Änderungen der Drehgeberpulssignale (Drehgeber 26) des Bebilderungszylinders 23 infolge eines Bedruckstoffbogens im Nip 9.

Diese Reaktion würde ohne weiteren Maßnahmen verzögert erfolgen und eine transiente Phase in dem Regler entstehen lassen.

Um diese transiente Phase zu vermeiden, findet eine Reinitialisierung des Reglers statt, wodurch der Regler instantan an die geänderte Bedruckstoffsituation angepasst wird.

Bei der Reinitialisierung wird der Korrekturwert &Dgr;kPaper aus der im Zusammenhang mit den 1 bis 3 beschriebenen Kalibrierung der Druckmaschine verwendet, und zwar derjenige Parameter, der den Magnification – Effekt beschreibt.

Die Reinitialisierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem sich die Bedruckstoffsituation im Nip 9 ändert. Da zu diesem Zeitpunkt die Druckzeilen bzw. Bildlinien für den aktuellen Bogen bereits geschrieben sind, muss die Änderung der Bedruckstoffsituation für diesen Bogen bereits zu dessen START OF FRAME – Zeitpunkt berücksichtigt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass der Korrekturwert &Dgr;kPaper bei diesem START OF FRAME – Zeitpunkt zunächst zum Wert kOut hinzuaddiert wird und anschließend zum Zeitpunkt der Reinitialisierung des Reglers wieder weggenommen wird.

Weitere Maßnahmen zur Beibehaltung eines stationären Betriebszustandes sind die Vorfilter für die Drehgebersignale (Encodersignale), um Rundlauffrequenzen und andere höhere Frequenzen zu dämpfen, und die Maskierung der Lücken zwischen Bedruckstoffbögen (Interframes).

(Für einen stationären Betriebszustand des Reglers wäre es dagegen kontraproduktiv, die Zeitkonstante des letzten Tiefpassfilters zu verändern, um die Verzögerung des Filters zu verkleinern, da dies im Gegenteil zu einer unerwünschten „Dynamisierung" führen würde.)


Anspruch[de]
Verfahren zum Vermeiden eines Passerfehlers beim Drucken wenigstens eines Druckbildes, insbesondere wenigstens eines Farbauszuges eines mehrfarbigen Druckes, vorzugsweise mit einer digitalen Druckmaschine, bevorzugt mit einer elektrofotografisch arbeitenden Druckmaschine, bei dem zur Steuerung oder Einstellung der korrekten Länge des Druckbildes der Anfang und/oder der Abstand von Druckbildzeilen des Druckbildes gesteuert wird, indem das Verhältnis der Anzahl von in einem bestimmten Zeitintervall gezählten Drehgeberpulssignalen eines Bedruckstoffbögen transportierenden Transportbandes zu der Anzahl im selben Zeitintervall detektierter Drehgeberpulssignale eines am Druck beteiligten, mit dem Transportband unmittelbar oder mittelbar mitlaufenden Zylinders eines Druckwerkes bestimmt und eine Änderung dieses Verhältnisses als Korrektur berücksichtigt wird, wobei das genannte Verhältnis von in einem Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk befindlichen Bedruckstoffbogen abhängt und wobei zur Erzielung der gewünschten Passergenauigkeit bevorzugt eine gewisse zeitliche Mittelung über die Bestimmung des genannten Verhältnisses erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine geänderte Bedruckstoffsituation, die in dem genannten Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk eintritt, durch unverzügliche Berücksichtigung eines der geänderten Bedruckstoffsituation Rechnung tragenden Korrekturwertes zur Erzielung der Passergenauigkeit verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine verwendete Steuerungseinrichtung bei dem aktuellen Steuerungsschritt zur Steuerung der Passergenauigkeit des aktuell zu bedruckenden Bogens, bei dem die genannte Änderung der Bedruckstoffsituation eintritt, mit dem dazu genannten Korrekturwert neu initialisiert wird und dadurch transiente Phasen vermieden werden, die sonst durch eine verzögerte Reaktion der Steuerungseinrichtung hervorgerufen werden. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bögen vorhandene Bedruckstofflücke gegenüber oder in der Steuerungseinrichtung maskiert wird. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für eine geänderte Bedruckstoffsituation nur der Unterschied zwischen einem vorherigen Bedruckstoff und dem aktuell vorliegenden Bedruckstoff nach Art einer Differenz berücksichtigt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den jeweiligen Korrekturwert auf eine aus Kalibrierungen gewonnene Wertetabelle zurückgegriffen wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Identifikation des aktuell zu bedruckenden Bedruckstoffes bei dessen Eintreten in dem Druckspalt Informationen der Zuführung der Bögen verwendet werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturwert in einer Filtergleichung eines Filters einer Steuerungseinrichtung verwendet wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein einer geänderten Bedruckstoffsituation in dem genannten Druckspalt zwischen dem Transportband und dem Druckwerk Rechnung tragender Korrekturwert zur Erzielung der gewünschten Passergenauigkeit beim aktuell zu bedruckenden Bogen mit sofortiger Berücksichtigung schon bei dem aktuell zu bedruckenden Bogen für den Anfang von dessen Druckbild dem Ausgangssignal einer Steuerungseinrichtung hinzuaddiert wird. Verfahren nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausgangssignal der Korrekturwert nur solange hinzuaddiert wird, bis die Steuerungseinrichtung initialisiert worden ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Drehgeberpulssignalen Zylinderrundlauffrequenzen und dergleichen relativ höhere Frequenzen ausgefiltert werden.






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