Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sanitärartikel, insbesondere
ein Toilettensitzurinal zur Befestigung an einem Ausscheidungsbehälter.
Hintergrund der Erfindung
Die Spülung einer Toilette nach der Defäkation erfordert
viel mehr Wasser als die Spülung eines Urinals. Deshalb wurden mehrere Versuche
unternommen, den Gesamtwasserverbrauch von herkömmlichen Haushaltstoiletten
durch Anbringung eines Urinals am Ausscheidungsbehälter zu reduzieren, wobei
beide separat verwendet und geleert werden können.
US 5 153 947 (D1) offenbart ein
Toilettensitzurinal, das ein Schwenkmittel zur Befestigung des Toilettensitzurinals
am oberen Teil eines Ausscheidungsbehälters aufweist, der an eine Kanalisation
anzuschließen ist und eine Schüssel mit einer oberen Sitzfläche,
einen ersten Spülwasserweg, der mit Wasserzufuhreinrichtungen verbunden ist,
und einen ersten Abflussweg, der mit der Kanalisation zu verbinden ist, einschließt,
wobei das Toilettensitzurinal in Bezug auf den Ausscheidungsbehälter zwischen
einer ersten Stellung zur Defäkierung und einer zweiten Stellung zur Urinierung
bewegbar ist, wobei das Sitztoilettenurinal einen zweiten Spülwasserweg, der
mit den Wasserzufuhreinrichtungen zu verbinden ist, und einen zweiten Abflussweg,
der ein Wasser enthaltendes Knie einschließt und der mit der Kanalisation zu
verbinden ist, einschließt.
Hauptaufgabe des oben genannten Toilettensitzurinals ist die Reduzierung
des Wasserverbrauchs durch Reduzierung der Häufigkeit der Toilettenspülungen.
Für diesen Zweck wird die Toilette nur nach einer Defäkierung gespült,
wobei der erste Abflussweg ebenso wie die Urinalsschüssel gespült werden.
Die Urinalsschüssel ist ein trichterförmiger röhrenartiger Gegenstand
mit einem weiten Einlass und einem engen Auslass, der an einer Trägerstruktur
befestigt ist, die einen Teil des zweiten Auslasswegs bildet. Diese Trägerstruktur
weist einen ersten horizontalen Arm auf, der schwenkbar an der Oberseite der Defäkationsschüssel
befestigt ist. Die Urinalsschüssel ist mit diesem ersten Arm mittels eines
zweiten Arms, der radial in Bezug auf die Schwenkachse des horizontalen Arms verläuft,
verbunden. In einer Ruhestellung nimmt dieser zweite Arm eine vertikale Stellung
ein. Bei Gebrauch kann die Höhe der Urinalsschüssel durch Drehen der Trägerstruktur
in Bezug auf die Schwenkachse eingestellt werden. Durch Senken der Urinalsschüssel
wird diese daher auch in eine schräge Stellung gebracht. Nach Benutzung des
Urinals wird dieses nicht durch Spülwasser gereinigt, bis die Toilette zur
Defäkierung verwendet wird. Das Urinal kann nur durch stehende Personen verwendet
werden und ist in keiner Weise für weibliche Benutzer akzeptabel. Deshalb ist
diese Art von Urinal nicht zur Verwendung im Badezimmer einer Familie geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Toilette mit einem Ausscheidungsbehälter
und einem Toilettensitzurinal, die sowohl für männliche als auch weibliche
Benutzer bequem zu nutzen ist und die eine Reinigung des Toilettensitzurinals durch
Spülwasser jedesmal nach Benutzen des Toilettensitzurinals ermöglicht
und trotzdem den Wasserverbrauch erheblich reduziert.
Offenbarung der Erfindung
Ausgehend von einem Toilettensitzurinal mit einem Schwenkmittel zur
Befestigung des Toilettensitzurinals am oberen Teil eines Ausscheidungsbehälters,
der mit einer Kanalisation zu verbinden ist und eine Schüssel mit einer oberen
Sitzfläche, einen ersten Spülwasserweg, der mit einer Wasserzufuhreinrichtung
zu verbinden ist, und einen ersten Abflussweg, der mit der Kanalisation zu verbinden
ist, einschließt, wobei das Toilettensitzurinal in Bezug auf den Ausscheidungsbehälter
zwischen einer ersten Stellung, die zur Defäkierung genutzt wird, und einer
zweiten Stellung, die zur Urinierung genutzt wird, bewegbar ist, und das Toilettensitzurinal
einen zweiten Spülwasserweg, der mit den Wasserzufuhreinrichtungen zu verbinden
ist, und einen zweiten Abflussweg, der ein Wasser enthaltendes Knie einschließt
und mit der Kanalisation zu verbinden ist, aufweist, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet,
dass das Toilettensitzurinal in seiner zweiten Stellung horizontal über der
Sitzfläche der Schüssel angeordnet ist und eine Sitzfläche aufweist,
die sich in der zweiten Stellung an der Oberseite des Toilettensitzurinals befindet.
Vorzugsweise ist das Toilettensitzurinal in seiner ersten Stellung
aufrecht gestellt.
Das Toilettensitzurinal kann mit dem Ausscheidungsbehälter als
Set verwendet werden, so dass der zweite Abflussweg mit dem ersten Abflussweg, der
im Ausscheidungsbehälter vorgesehen ist, verbunden werden kann. Wenn das Toilettensitzurinal
jedoch zum Gebrauch auf einem vorhandenen Ausscheidungsbehälter ausgelegt ist,
kann der zweite Abflussweg mit dem Abwasserweg eines Bads verbunden werden.
Vorzugsweise beinhalten die Wasserzufuhreinrichtungen eine Wassertanksystem-Anordnung
des Ausscheidungsbehälters, aber es kann auch ein Leitungswasserrohr sein.
Daher kann der zweite Spülwasserweg mit der Wassertanktanksystem-Anordnung
bzw. mit dem Leitungswasserrohr verbunden werden.
Vorzugsweise ist der Boden einer Innenkammer des Toilettensitzurinals
zum Einlass des zweiten Abflusswegs geneigt, um für eine automatische Entleerung
der Flüssigkeit in der Innenkammer und daher eine Reduzierung der Wassermenge,
die zur Reinigung erforderlich ist, zu sorgen. Ferner kann der Einlass des zweiten
Abflusswegs an einem Seitenrand der Innenkammer des Toilettensitzurinals vorgesehen
sein und der Auslass des zweiten Spülwasserwegs kann an einem Seiten- oder
Umfangsrand des oberen Teils der Innenkammer vorgesehen sein.
Vorzugsweise schließt der zweite Spülwasserweg ein Steuerventil
zum Öffnen und Schließen des zweiten Spülwasserwegs ein, wobei es
sich bei dem Steuerventil z.B. um ein manuell betätigtes Ventil, ein Infrarotventil
oder ein Federventil handeln kann.
Das Toilettensitzurinal ist für den Ausscheidungsbehälter
ausgelegt und wird mit dem Ausscheidungsbehälter als Set verwendet. Ausgehend
von einem vorhandenen Toilettensitzes wird ein Toilettensitzurinal zusätzlich
vorgesehen. Es wird über dem Ausscheidungsbehälter installiert und wird
über ein Schwenkmittel mit dem Hauptkörper des Toilettensitzes verbunden.
Das Urinal wird über der Sitzauflage der Schüssel des Ausscheidungsbehälters
angeordnet und wird mit dem Schwenkmittel verbunden, das mittels Bolzen fest mit
dem Hauptkörper des Toilettensitzes verbunden wird. Auf diese Weise kann das
Toilettensitzurinal entweder horizontal oder aufrecht gestellt werden. Wenn das
Urinal horizontal gestellt wird, ist der Toilettensitz zur Urinierung bereit, wenn
es aufrecht gestellt wird, ist der Toilettensitz zur Defäkierung bereit. Der
Auslass des Urinals ist höher als der Einlass des zweiten Abflusswegs, so dass
das Urinal automatisch entleert wird und eine geringere Wassermenge zur Reinigung
der Innenfläche des Urinals erforderlich ist. Da der Querschnitt des zweiten
Abflusswegs des Urinals viel kleiner ist als der erste Abflussweg des Ausscheidungsbehälters
und seine Wassersperre bzw. sein Geruchsverschluss viel kleiner ist als das Wasser
enthaltende Knie des Ausscheidungsbehälters, wird wesentlich weniger Wasser
für den Geruchsverschluss verbraucht. Aufgrund der strukturellen Kombination
des Urinals ist gewährleistet, dass die Erfindung bei der Urinbehandlung in
bedeutendem Umfang Wasser sparen kann.
Da die vorliegende Erfindung das Urinal in Verbindung mit dem Toilettensitz
verwendet, ermöglicht es eine wissenschaftliche Behandlung des Urins, wodurch
in erheblichem Umfang Wasser bei der Urinbehandlung gespart wird. Daher wird jedes
Mal unter 0,5 (ein halber) Liter Wasser verbraucht. Da das Urinal über das
Schwenkmittel mit dem Hauptkörper des Toilettensitzes verbunden ist, ist dabei
der Wechsel von der Urinierungs- in die Defäkierungslage oder umgekehrt ziemlich
einfach.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
1 ist eine Strukturskizze des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Toilettensitzes.
2 ist eine Seitenskizze des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Toilettensitzes.
3 ist eine Strukturskizze des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Toilettensitzes in der zur Defäkierung genutzten Stellung.
4 ist eine Strukturskizze des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Toilettensitzes in der zur Urinierung genutzten Stellung.
5 ist eine Strukturskizze einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Toilettensitzes.
6 ist eine Strukturskizze einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Toilettensitzes in der zur Urinierung
genutzten Stellung.
7 ist eine Strukturskizze einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Toilettensitzes.
Die bevorzugten Ausführungsformen
Ausführungsform 1
Wie in 1, 2,
3 und 4 dargestellt, sind
das Toilettensitzurinal und der Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter mit einer
Schüssel 4 versehen, die Schüssel 4 des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
ist einer mit Wassertanksystem-Anordnung 1 verbunden, die aus einem Wassertankkörper
und einem Steuermechanismus für die Zufuhr und die Ablassung von Wasser über
einen Spülwasserweg 5 des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
besteht, der untere Teil der Schüssel 4 des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
ist mit einem Abflussweg 3 des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
versehen und der Weg 3 ist mit der Kanalisation verbunden. Während
der Herstellung des Ausscheidungsbehälters gibt es eine Stelle zur Auslegung
des Toilettensitzurinals zur Verwendung in einem Set, so dass das Toilettensitzurinal
der Erfindung hinzugefügt werden kann. Das Toilettensitzurinal wird über
dem Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter angeordnet und über das Schwenkmittel
mit dem Hauptkörper 2 des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
verbunden. Das Toilettensitzurinal 7 ist mit einem Spülwasserweg
8 versehen, der mit einer Wassertanksystem-Anordnung 1 verbunden
wird; der Spülwasserweg 8 ist mit einem Steuerschalter 18
versehen, der Steuerschalter 18 kann ein manuelles Steuerventil sein und
kann auch ein Infrarot-Steuerventil oder ein Federventil sein. Durch Betätigen
des Steuerschalters 18 kann Wasser in einer von einem Benutzer gesteuerten
Menge oder in konstanter Menge ausströmen. Das Toilettensitzurinal
7 ist mit einem Abflussweg 14 des Toilettensitzurinals
1 versehen, und der Weg 14 ist über den Auslass
13 des Abflusswegs mit dem Kanalisationsteil des Abflusswegs
3 des Ausscheidungsbehälters verbunden. Der Boden 12 der
Innenkammer des Toilettensitzurinals ist schräg geformt, der obere Teil des
Toilettensitzurinals 7 ist mit einem Ende des Spülwasserwegs
8 des Toilettensitz-Urinals versehen, auf einer Seite ist der Boden im
Toilettensitzurinal 7 mit einem Ende des Abflusswegs 14 des Toilettensitzurinals
versehen. Sowohl das Toilettensitzurinal als auch der Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter
sind mit Sitzauflagen 6 bzw. 9 versehen.
In der in 3 dargestellten Ausführungsform
ist das Toilettensitzurinal 7 über der Sitzauflage 6 des
Ausscheidungsbehälters angeordnet und ist mit dem Schwenkmittel 11
des Urinals verbunden, wobei das Schwenkmittel 11 mittels Bolzen fest mit
dem Hauptkörper des Toilettensitzes verbunden ist, wodurch das Urinal horizontal
gestellt werden könnte und aufrecht gestellt werden kann. Wenn das Urinal horizontal
gestellt wird, nimmt der Toilettensitz die Lage ein, die zum Urinieren genutzt wird;
wenn das Urinal senkrecht gestellt wird, nimmt der Toilettensitz die Lage an, die
zum Defäkieren genutzt wird.
Der Auslass 13 des Abflusswegs des Urinals wird direkt mit
der Kanalisation oder dem Kanalisationsteil des Abflusswegs des Toilettensitz-Ausscheidungsbehälters
verbunden. Wenn das Urinal horizontal gestellt wird, nimmt der Boden der Innenkammer
des Urinals eine in Richtung seines Auslasses geneigte Lage ein, wodurch die Flüssigkeit
im Urinal automatisch ablaufen kann. Außerdem ist der Ablaufauslass (in der
Figur nicht dargestellt) des Urinals höher als der Einlass 10 des
Abflusswegs des Urinals, und der Einlass 10 des Abflusswegs des Urinals
ist das höchste Ende des Wegs, so dass, wenn das Urinal zur Behandlung von
Urin verwendet wird, es automatisch entleert werden kann, wodurch nur eine geringe
Wassermenge zur Reinigung der Innenoberfläche des Urinals nötig ist. Da
der Querschnitt des Abflusswegs des Urinals viel kleiner als der Querschnitt des
Abflusswegs des Ausscheidungsbehälters und sein Wasser enthaltendes Knie
15 für den Geruchsverschluss ebenfalls viel kleiner ist, ist dabei
die Wassermenge, die für den Geruchsverschluss verwendet wird, erheblich reduziert;
dadurch gewährleistet die strukturelle Kombination des Urinals eine erhebliche
Wassereinsparung bei der Urinbehandlung.
Das Toilettensitzurinal könnte aus metallischem Werkstoff, wie
dünnem Edelstahlblech, gefertigt werden, wodurch das Toilettensitzurinal leicht
und fest wäre.
Da das Urinal übernommen wird, weist der Toilettensitz die Funktion
der wissenschaftlichen Urinbehandlung auf, daher könnte Wasser bei der Urinbehandlung
in erheblichem Umfang eingespart werden; da das Urinal über das Schwenkmittel
mit dem Hauptkörper des Toilettensitzes verbunden ist, ist dabei der Wechsel
zwischen Defäkierungs- und Urinierungslage des Toilettensitzes ziemlich einfach.
Ausführungsform 2
Die vorliegende Ausführungsform ist grundsätzlich die gleiche
wie die Ausführungsform 1. Wie in 5 und
6 dargestellt, besteht der Unterschied darin, dass
das Toilettensitz-Urinal zur Verwendung über vorhandenen Ausscheidungsbehältern
ausgelegt ist. Deshalb unterscheiden sich die Einrichtungen des Auslasses des Spülwasserwegs
8 des Toilettensitzurinals und des Auslasses 13 des Abflusswegs
des Urinals.
Das Toilettensitzurinal 7 wird über dem Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter
angeordnet und mit einem Schwenkmittel 11 des Urinals verbunden, wobei
das Schwenkmittel 11 mittels Bolzen fest mit dem Hauptkörper des Toilettensitzes
verbunden wird. Der Spülwasserweg 8 des Toilettensitzurinals wird
mit dem Leitungswasserrohr 17 verbunden. Der Steuerschalter 18
ist am Spülwasserweg 8 des Urinals vorgesehen, der Steuerschalter
könnte ein manuelles Steuerventil sein und könnte auch ein Federventil
sein. Der Auslass des Abflusswegs des Toilettensitzurinals wird direkt mit der Kanalisation
18 oder einem Kanalisationsweg einer Badewanne verbunden. Der Spülwasserweg
des Toilettensitzurinals und der Auslass des Abflusswegs des Toilettensitzurinals
sind unabhängig vom Toilettensitz-Ausscheidungsbehältersystem vorgesehen,
wodurch es unkompliziert ist, vorhandene Ausscheidungsbehälter zu modifizieren,
um das Toilettensitzurinal hinzuzufügen.
Der Boden der Innenkammer des Urinals nimmt eine in Richtung ihres
Auslasses geneigte Lage ein, wodurch die Flüssigkeit im Urinal automatisch
aus dem Urinal ablaufen kann. Außerdem sind die Auslässe des Spülwasserwegs
8 des Urinals am oberen Rand der Innenkammer des Urinals angeordnet, wobei
die Innenkammer geneigt ist. Der Einlass 10 des Abflusswegs des Urinals
ist das höchste Ende des Wegs, wenn das Urinal zur Urinbehandlung verwendet
wird, kann daher Urinflüssigkeit automatisch ablaufen, daher muss nur eine
sehr geringe Menge an Spülwasser verbraucht werden, um die Innenoberfläche
des Urinals zu reinigen. Da der Querschnitt des Abflusswegs des Urinals viel kleiner
ist als der Querschnitt des Abflusswegs des Ausscheidungsbehälters, ist sein
Wasser enthaltendes Knie 15 für den Geruchsverschluss auch viel kleiner,
dabei ist das für den Geruchsverschluss verwendete Wasser beträchtlich
reduziert. Dadurch gewährleistet die strukturelle Kombination des Urinals eine
erhebliche Wassereinsparung bei der Urinbehandlung.
Das Toilettensitzurinal könnte aus Kunststoff und anderen nicht-metallischen
Werkstoffen gefertigt werden.
Ausführungsform 3
Die vorliegende Ausführungsform ist grundsätzlich die gleiche
wie die Ausführungsform 1. Der Unterschied besteht darin, dass das Toilettensitzurinal
aus Keramik besteht, ein Dämpfungsmittel 19 zusätzlich an der
Toilettensitzurinalsstruktur der Ausführungsform 1 vorgesehen ist, um zu verhindern,
dass das Toilettensitzurinal stark gegen den Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter
schlägt, wenn das Toilettensitzurinal abgelegt wird, was ein lautes Geräusch
verursacht und das Toilettensitzurinal sogar beschädigen kann.
Das Dämpfungsmittel 19 ist an der Seitenwand des Toilettensitzurinals
vorgesehen. Das Dämpfungsmittel weist einen feststehenden Stab auf, der zwischen
dem Wassertank 1 und dem Schwenkmittel 11 vorgesehen ist. Der
feststehende Stab ist über ein Gelenk mit einer Buchse verbunden. Innerhalb
der Buchse ist eine Feder mit einem Stab verbunden. Dieser Stab steht aus der Buchse
vor. Das Ende des Stabs ist über ein Gelenk mit der Seitenwand des Toilettensitzurinals
verbunden. Wenn das Toilettensitzurinal abgelegt wird, hat das Dämpfungsmittel
eine gewisse Dämpfungswirkung auf das Toilettensitzurinal, wodurch verhindert
wird, dass das Toilettensitzurinal stark auf den Toilettensitz-Ausscheidungsbehälter
schlägt und ein lautes Geräusch verursacht oder dass das Toiletensitzurinal
sogar beschädigt wird.