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Dokumentenidentifikation DE602004002227T2 06.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001468878
Titel Herstellungsverfahren einer Abdeckung für eine Gassackvorrichtung, Gassackvorrichtung und Fahrzeug-Innenverkleidung
Anmelder Takata Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hayashi, Shinji, Tokyo 106-8510, JP;
Morita, Masaru, Tokyo 106-8510, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 602004002227
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.03.2004
EP-Aktenzeichen 040066961
EP-Offenlegungsdatum 20.10.2004
EP date of grant 06.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/20(2006.01)A, F, I, 20051224, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Abdeckungskomponente beziehungsweise einer inneren Fahrzeugverkleidung.

Der am nächsten liegende Stand der Technik ist die US-A-6113131, welche beschreibt: Ein Verfahren zur Herstellung einer Abdeckungskomponente oder eines Armaturenbretts für ein Airbagsystem,

wobei die Abdeckungskomponente eine Risslinie aufweist, welche aufreißt, wenn sich ein Airbag des Airbagsystems aufbläst, das Verfahren umfasst die Schritte

Ausbilden einer vertieften Linie zumindest in einem Teil der Risslinie; und Bohren von Vertiefungen in die vertiefte Linie mit Abständen durch ein Laserverfahren.

Dieser Stand der Technik geht von der JP-A-6-25059 aus, bei welcher eine Nut unter Verwendung eines Formungsverfahrens ausgebildet wird, wobei ein Formungsteil in einem Kern eines Formungswerkzeugs aufgenommen ist, wodurch die Nut ausgebildet wird. Das Verfahren, welches in dem JP-Dokument eingesetzt wird, sollte nicht für die Ausführungsformen der US-A-6113131 eingesetzt werden.

Abdeckungskomponenten für Airbagsysteme, welche bei mit einer hohen Geschwindigkeit bewegbaren Körpern, wie z.B. Automobilen, angebracht sind, umfassen einen gefalteten Airbag, Gaszuführungsmittel, um den Airbag aufzublasen, und eine Abdeckungskomponente, um den gefalteten Airbag abzudecken. Die Abdeckungskomponente wird bisweilen als eine Modulabdeckung, ein Deckel, ein Entfaltungsaustritt und so weiter bezeichnet.

Ein Armaturenbrett, welches anstelle der Abdeckungskomponente selbst vorhanden ist, ist manchmal mit einer Risslinie versehen.

Die Abdeckungskomponente und das Armaturenbrett werden gefertigt, indem ein synthetisches Harzmaterial mit einem Formwerkzeug geformt wird. Auf der Oberfläche der Abdeckungskomponente und des Armaturenbretts ist bisweilen Leder, Fell oder dergleichen ganzheitlich damit ausgebildet.

Ein Typ der Abdeckungskomponente und des Armaturenbretts weist eine Risslinie (ein brüchiges lineares Teil) auf, welche durch den Druck eines Airbags aufgerissen wird, wenn sich der Airbag aufbläst, um dadurch die Abdeckungskomponente oder das Armaturenbrett zu öffnen.

Die Risslinie wird im Allgemeinen mit einer erhöhten Linie, welche auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs zur Ausformung der Abdeckungskomponente oder des Armaturenbretts vorhanden ist, ausgebildet. Wenn die Kernoberfläche die erhöhte Linie aufweist, wird eine vertiefte Linie, welche mit der erhöhten Linie korrespondiert, in der ausgeformten Abdeckungskomponente ausgebildet. Ein anderes Verfahren zum Ausbilden der Risslinie ist in der Veröffentlichung der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 8-282420 beschrieben, wobei eine Vertiefung oder eine vertiefte Linie ausgebildet wird, indem eine Abdeckungskomponente mit einem Laserstrahl bestrahlt wird. 8 des offiziellen Dokuments zeigt eine Risslinie, welche aus einer vertieften Linie mit einer gleichmäßigen Tiefe ausgebildet ist. 20 des offiziellen Dokuments stellt eine Risslinie dar, welche in Abständen Vertiefungen in der vertieften Linie aufweist. In dem offiziellen Dokument werden sowohl die vertiefte Linie als auch die Vertiefungen in 20 mit einem Laserstrahl ausgebildet.

Wenn die vertiefte Linie und die Vertiefungen wie in 20 der vorab erwähnten Veröffentlichung der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 8-282420 durch ein Laserverfahren ausgebildet werden, durch welches Vertiefungen durch eine Bestrahlung mit einem Laserstrahl ausgebildet werden, ist eine Zyklusveränderung der Laserausgangsleistung ein möglicher Ansatz. Genauer erhöht eine Erhöhung bei der Laserausgangsleistung die Tiefe der Vertiefung während eine Abnahme bei der Laserausgangsleistung die Tiefe der Vertiefung verringert.

Wenn die vertiefte Linie jedoch durch ein Laserlicht mit einer bestimmten Tiefe ausgebildet wird, wie es vorab beschrieben ist, muss die relative Geschwindigkeit zwischen dem Laserausgang und der Bewegung der Abdeckungskomponente oder des Werkstücks genau gesteuert werden, und die Zeit für das Laserverfahren erhöht sich.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Abdeckungskomponente und eine innere Fahrzeugverkleidung, welche eine Risslinie aufweisen, die aus einer vertieften Linie mit einer bestimmten Tiefe und Vertiefungen ausgebildet ist, und welche einfach zu fertigen sind, und ein Airbagsystem, welches die Abdeckungskomponente aufweist, bereitzustellen, d.h. zu fertigen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Maßnahmen des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 7 gelöst. Weitere Details sind in den abhängigen Ansprüchen ausgeführt.

Die Abdeckungskomponente eines Airbagsystems wird gemäß der vorliegenden Erfindung an einem Airbagsystem angebracht und weist eine Risslinie auf, welche aufgerissen wird, wenn sich ein Airbag des Airbagsystems aufbläst. Zumindest ein Teil der Risslinie umfasst eine vertiefte Linie und Vertiefungen, welche in die Risslinie mit Abständen gebohrt sind; wobei die vertiefte Linie mit einer erhöhten Linie ausgebildet wird, welche auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs vorhanden ist, wenn die Abdeckungskomponente ausgeformt wird; und wobei die Vertiefungen durch ein Laserverfahren gebohrt werden.

Das erfindungsgemäße Airbagsystem umfasst die erfindungsgemäße Abdeckungskomponente.

Die erfindungsgemäße innere Fahrzeugverkleidung weist eine Risslinie auf, welche aufgerissen wird, wenn sich ein Airbag eines Airbagsystems aufbläst. Zumindest ein Teil der Risslinie umfasst eine vertiefte Linie und Vertiefungen, welche in Abständen in die vertiefte Linie gebohrt sind; wobei die vertiefte Linie mit einer erhöhten Linie ausgebildet wird, welche auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs ausgebildet ist, wenn die Abdeckungskomponente ausgeformt wird; und wobei die Vertiefungen durch ein Laserverfahren gebohrt werden. Die innere Fahrzeugverkleidung ist vorzugsweise ein Armaturenbrett oder kann alternativ eine Türenverkleidung sein.

Die Abdeckungskomponente des Airbagsystems und die innere Fahrzeugverkleidung gemäß der Erfindung können einfach hergestellt werden, da die vertiefte Linie durch eine Formgebung bzw. Gießen ausgebildet wird und nur die Vertiefungen durch ein Laserverfahren ausgebildet werden.

Bei der Abdeckungskomponente des Airbagsystems und der inneren Fahrzeugverkleidung gemäß der Erfindung kann die vertiefte Linie an dem Ende der Risslinie bezüglich ihrer Tiefe allmählich zu dem Ende der Risslinie abnehmen. Diese Struktur verhindert ein Phänomen eines weiteren Aufreißens, wobei die Abdeckungskomponente übermäßig aufgerissen wird, um so dass Reißen an dem Ende der Risslinie zu stoppen.

Bei der Abdeckungskomponente des Airbagsystems und der inneren Fahrzeugverkleidung gemäß der Erfindung kann der Teil der Risslinie, bei welchem das Reißen beginnt, eine geringere Festigkeit als diejenige des anderen Teils aufweisen. Ein Vorhandensein des Teils mit der geringen Festigkeit ermöglicht, dass das Reißen von einer bestimmten Position beginnt.

Damit das Teil, wo das Reißen beginnt, eine geringere Festigkeit aufweist, ist die vertiefte Linie des Teils vorzugsweise tiefer als der andere Teil. Der Teil, wo das Reißen beginnt, kann mit einer vertieften Linie und Vertiefungen ausgebildet sein, und der andere Teil kann mit einer vertieften Linie ausgebildet sein. Wie vorab beschrieben ist, wird die vertiefte Linie mit einer erhöhten Linie auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs ausgebildet und die Vertiefungen werden durch ein Laserverfahren ausgebildet.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Abdeckungskomponente und eine innere Fahrzeugverkleidung bereit, bei welchen zumindest ein Teil einer Risslinie eine vertiefte Linie mit einer bestimmten Tiefe und Vertiefungen umfasst und welche einfach zu fertigen sind. Erfindungsgemäß kann die Risslinie von einer bestimmten Position aufgerissen werden.

Erfindungsgemäße Ausführungsformen werden im Folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine Vorderansicht einer Abdeckungskomponente eines Airbagsystems gemäß einer Ausführungsform.

2 ist eine Querschnittsdarstellung entlang einer Linie II-II der 1.

3 ist eine Querschnittsdarstellung entlang einer Linie III-III der 2.

4 ist eine Querschnittsdarstellung entlang einer Linie IV-IV der 1.

5 ist eine beispielhafte Darstellung einer anderen Ausführungsform.

6 ist eine Querschnittsdarstellung einer noch anderen Ausführungsform.

7 ist eine Querschnittsdarstellung noch einer anderen Ausführungsform.

8 ist eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Ausführungsform.

9 ist eine Querschnittsdarstellung einer anderen Ausführungsform.

10 ist eine Querschnittsdarstellung einer anderen Ausführungsform.

11 ist eine Querschnittsdarstellung einer anderen Ausführungsform.

12 ist eine Querschnittsdarstellung einer noch anderen Ausführungsform.

1 ist eine Vorderansicht einer Abdeckungskomponente 1 eines Airbagsystems gemäß einer Ausführungsform. Obwohl die Abdeckungskomponente gemäß der Ausführungsform einen Deckel eines Airbagsystems für einen vorn sitzenden Insassen betrifft, kann die erfindungsgemäße Abdeckungskomponente bei verschiedenen Airbagsystemen, wie z.B. einem Fahrerairbagsystem, einem Rücksitzairbagsystem und einem Seitenairbagsystem, eingesetzt werden.

Die Abdeckungskomponente 1 gemäß der Ausführungsform ist durch Spritzgießen aus einem synthetischen Harz ausgebildet. Die Abdeckungskomponente ist vor einem Vordersitz an einem Armaturenbrett angebracht. Das Airbagsystem für einen vorn sitzenden Insassen umfasst einen vorn offenen Behälter, einen gefalteten Airbag, welcher in dem Behälter aufgenommen ist, einen Gasgenerator, um den Airbag aufzublasen, und die Abdeckungskomponente, welche die vordere Öffnung des Behälters abdeckt, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Auf der Rückseite der Abdeckungskomponente ist ein Verbindungsstück vorhanden, um die Abdeckungskomponente mit dem Behälter zu verbinden.

Die Abdeckungskomponente 1 weist eine Risslinie 2 auf, um die Abdeckungskomponente 1 durch den Druck des Airbags, wenn sich der Airbag aufbläst, teilweise zu öffnen. Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich die Risslinie betrachtet in Fahrtrichtung in einer H-Form; sie kann sich jedoch in einer anderen Form, wie z.B. einer U-Form, erstrecken.

Die Risslinie 2 ist aus einer vertieften Linie 2a und Vertiefungen 2b ausgebildet, welche mit bestimmten Abständen entlang der vertieften Linie 2a angeordnet sind. Die vertiefte Linie 2a wird ausgebildet, indem eine erhöhte Linie auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs vorhanden ist, wenn die Abdeckungskomponente 2 mit dem Formwerkzeug ausgebildet wird. Die Vertiefungen 2b werden durch eine Bestrahlung mit einem Laserstrahl gebohrt. Die Tiefe und die Breite der vertieften Linie 2a und der Vertiefungen 2b und die Anordnung (Abstand) der Vertiefungen 2b werden geeignet unter Berücksichtigung des Materials und der Größe der Abdeckungskomponente 1 und des Drucks, welcher von dem Gasgenerator erzeugt wird, bestimmt.

Bei dieser Ausführungsform nimmt die vertiefte Linie 2a bezüglich ihrer Tiefe zu dem Ende hin ab, wie es in 4 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform bildet der Boden in der Nähe des Endes der vertieften Linie 2a eine Schräge 2c, welche relativ zu der Rückseite der Abdeckungskomponente 1 um ungefähr 30° bis 60° geneigt ist. Die Schräge 2c wird auch mit der erhöhten Linie, welche auf der Kernoberfläche des Formwerkzeugs vorhanden ist, ausgebildet.

Bei der Abdeckungskomponente 1 mit solch einer Struktur wird, da es nur die Vertiefungen 2b sind, welche durch ein Laserverfahren ausgebildet werden, nur eine kurze Zeit für das Laserverfahren benötigt. Da die Vertiefungen 2b durch das Laserverfahren nur mit einer gleichmäßigen Tiefe auszubilden sind, kann die Ausgangsleistung des Lasers einfach durch Ein-Aus-Steuerung gesteuert werden, so dass es einfach zu steuern ist. Dementsprechend ist es sehr einfach, die Abdeckungskomponente 1 zu fertigen.

Da die vertiefte Linie 2a durch Gießen ausgebildet wird, weist ihre Tiefe eine hohe Genauigkeit auf und stimmt mit einer ausgelegten Tiefe überein, und auch die Oberflächenrauigkeit des Bodens der vertieften Linie 2a entspricht der erhöhten Linie der Kernoberfläche und weist somit einen ausgelegten Wert auf.

Da die vertiefte Linie 2a bei dem Ende der Risslinie bezüglich ihrer Tiefe zu dem Ende der Risslinie 2 allmählich abnimmt, kann speziell bei dieser Ausführungsform die Abdeckungskomponente 1 sicher entlang der Risslinie 2 an dem Ende aufgerissen werden.

Genauer, wenn das Reißen, welches sich entlang der Risslinie 2 fortgesetzt hat, zu dem Ende in die Nähe der Schräge 2c kommt, nimmt die Abdeckungskomponente 1 bezüglich ihrer Dicke allmählich zu, um allmählich die Reißenergie aufzunehmen und das Reißen in dem Bereich der Schräge 2c zu stoppen, bei welcher die Tiefe allmählich abnimmt. Sogar wenn das Reißen das Ende der Risslinie 2 überschreitet, stoppt es nach einem geringen Reißen nach dem Ende, da der Reißimpuls extrem schwächer geworden ist, so dass das Ende des Reißens in der Nähe des Endes der Reißlinie 2 liegt.

5(a) ist eine Vorderansicht einer Abdeckungskomponente 11 gemäß einer anderen Ausführungsform; und 5(b) ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie B-B der 5(a).

Eine Risslinie 12 der Abdeckungskomponente 11 liegt auch in einer H-Form vor, welche ein Paar einer linken und einer rechten vertikalen Linie und eine seitliche Linie, welche diese als die Risslinie 2 verbindet, aufweist; sie kann jedoch in einer U-Form vorliegen.

Die Risslinie 12 ist aus der vertieften Linie 2a und den Vertiefungen 2b, welche mit bestimmten Abständen entlang der vertieften Linie 2a angeordnet sind, als die Risslinie 2 ausgebildet. Die vertiefte Linie 2a wird ausgebildet, indem eine erhöhte Linie auf der Kernoberfläche eines Formwerkzeugs vorhanden ist, wenn die Abdeckungskomponente 11 mit dem Formwerkzeug ausgebildet wird. Die Vertiefungen 2b werden durch eine Bestrahlung mit einem Laserstrahl gebohrt.

Die Nähe der Mitte der Länge des seitlichen Teils der Risslinie 12 ist bezüglich einer Festigkeit schwächer als der andere Teil, so dass von dort das Reißen der Risslinie 12 beginnt.

Bei dieser Ausführungsform sind schräge Teile 13 und 13 in dem zu einer Vertiefung 2B benachbarten Teil vorhanden, welche in der Nähe der Mitte angeordnet ist, wobei die vertiefte Linie 2a bezüglich ihrer Tiefe bei der Vertiefung 2B zunimmt. Die schrägen Teile 13 und 13 werden mit der erhöhten Linie auf der Kernoberfläche des Formwerkzeugs ausgebildet, wie es bei der vertieften Linie 2a der Fall ist.

Die Deckenoberfläche (tiefste Oberfläche) der Vertiefung 2B ist tiefer als die Deckenoberflächen der anderen Vertiefungen 2b, welche daher dicht an der vorderen Oberfläche der Abdeckungskomponente 11 angeordnet ist.

Die erhöhte Linie der Kernoberfläche des Formwerkzeugs weist eine kleine trapezförmige Ausbuchtung mit Teilen auf, welche die schrägen Teile 13 und 13 als ein Paar von schrägen Linien überlappen. Ein kleiner vertiefter Teil, welcher mit der kleinen Ausbuchtung ausgebildet wird, wird mit einem Laserstrahl mit derselben Intensität bestrahlt wie bei einem Ausbilden der Vertiefungen 2b, so dass die Vertiefung 2B tiefer als die anderen Vertiefungen 2b ausgebildet wird.

Die Deckenoberfläche der Vertiefung 2B kann in derselben Position vorliegen wie diejenigen der anderen Vertiefungen 2b.

Die Abdeckungskomponente 11 mit solch einer Struktur beginnt sicher in der Nähe der Mitte der Risslinie 12 aufzureißen.

Mit Bezug auf 6 sind Stufen 23 und 23 in dem zu der Vertiefung 2b benachbarten Teil in der Nähe der Mitte der Risslinie 22 (benachbarte Teile entlang der Länge der Risslinie 22) vorhanden, damit das Reißen dort beginnt. Die Stufen 23 und 23 sind mit der Vertiefung 2B verbunden. Die Deckenoberfläche der Vertiefung 2B liegt dichter an der vorderen Oberfläche einer Abdeckungskomponente 21 als diejenigen der anderen Vertiefungen 2b; sie kann jedoch genauso dicht liegen.

Die anderen Strukturen der Abdeckungskomponente 21 sind dieselben wie diejenigen der Abdeckungskomponente 11.

Eine Abdeckungskomponente 31 in 7 weist drei Vertiefungen 2B in der Mitte einer Risslinie 32 benachbart zueinander auf, um für eine geringe Festigkeit zu sorgen, damit das Reißen dort beginnt. Die Größe und die Tiefe der Vertiefungen 2B sind wie bei den Vertiefungen 2b. Die anderen Strukturen der Abdeckungskomponente 31 sind dieselben wie diejenigen der Abdeckungskomponente 1.

Auch bei den Abdeckungskomponenten 21 und 31 in den 6 und 7 beginnt das Reißen sicher bei der Vertiefung 2B.

Obwohl in den 5 und 6 eine Vertiefung 2B in der Mitte die schrägen Teile 13 bzw. die Stufen 23 aufweist, können zwei oder mehr Vertiefungen in der Mitte die gleichen schrägen Teile und Stufen aufweisen. Obwohl die Stufen 23 jeweils aus einer Stufe bestehen, können sie aus zwei oder mehr Stufen bestehen.

Obwohl drei Vertiefungen 2B benachbart in 7 angeordnet sind, können zwei oder mehr als vier Vertiefungen benachbart angeordnet sein.

8 bis 12 stellen andere Strukturen dar, bei welchen Rissanfangspositionen derart ausgebildet sind, damit sie leichter aufreißen als die anderen Teile. 8(a) und 9(a) sind Querschnittsdarstellungen entlang der entsprechenden Risslinien und 8(b) und 8(c) bzw. 9(b) und 9(c) sind Querschnittsansichten entlang einer Linie B-B und einer Linie C-C der 8(a) bzw. 9(a).

Eine Abdeckungskomponente 41 bzw. 51 in 8 bzw. 9 ist dieselbe wie die vorab beschriebene Abdeckungskomponente, wobei die entsprechende Risslinie 42 bzw. 52 aus der vertieften Linie 2a, welche mit einem Formwerkzeug ausgebildet ist, und aus Vertiefungen 2b, welche durch ein Laserverfahren ausgebildet sind, besteht. Die Risslinien 42 und 52 weisen die vertiefte Linie 2a tief in dem Teil auf, wo das Reißen beginnt. Bezugszeichen 43 und 53 bezeichnen tief vertiefte Teile.

Mit Bezug auf 8 weisen die Vertiefungen 2b einschließlich des tief vertieften Teils 43 im Wesentlichen dieselbe Tiefe auf.

Mit Bezug auf 9 weisen alle tiefsten Oberflächen der Vertiefungen 2b im Wesentlichen dasselbe Niveau auf. Mit anderen Worten sind die Abstände zwischen den tiefsten Oberflächen der Vertiefungen 2b und der vorderen Oberfläche (der Oberseite) der Abdeckungskomponente 51 im Wesentlichen gleich.

Die tiefsten Teile 43 und 53 werden zusammen mit der vertieften Linie 2a mit einem Formwerkzeug ausgebildet.

Mit Bezug auf 10 sind auch die Vertiefungen 2b einer Risslinie 62 einer Abdeckungskomponente 61 bei den tiefsten Oberflächen im Wesentlichen auf demselben Niveau. Die Risslinie 62 unterscheidet sich von der Risslinie 52 dadurch, dass die vertiefte Linie 2a einen etwas tieferen Teil 63 und einen tiefsten Teil 64 in der Mitte des etwas tieferen Teils 63 entlang der Länge der Risslinie 62 aufweist. Obwohl die tiefen Teile 63 und 64 mit zwei Stufen in 10 vorhanden sind, können sie in drei Stufen oder mehr vorhanden sein.

Eine Abdeckungskomponente 71 in 11 ist dieselbe wie die vorab beschriebenen Abdeckungskomponenten, wobei eine Risslinie 72 aus der vertieften Linie 2a und den Vertiefungen 2b besteht. Bei der Abdeckungskomponente 71 nimmt ein tiefer Teil 73, welcher in der Position der vertieften Linie 2a vorhanden ist, wo das Reißen beginnt, allmählich bezüglich der Tiefe bei einem tiefsten Teil 73a in der Mitte der Länge der Risslinie 72 ab. Das Reißen startet bei dem tiefsten Teil 73a oder in der Nähe der Vertiefungen 2b, welche dazu benachbart sind.

Die Niveaus der tiefsten Oberflächen der Vertiefungen 2b sind im Wesentlichen gleich.

Bei einer Abdeckungskomponente 81 in 12 ist der größte Teil einer Risslinie 82 nur durch Vertiefungen 2b ausgebildet. Die Risslinie 82 ist aus einer vertieften Linie 83 und den Vertiefungen 2b nur an dem Teil ausgebildet, wo das Reißen beginnt.

Die Vertiefungen 2b werden durch ein Laserverfahren ausgebildet und werden in einer Reihe mit gleichmäßigen Abständen ausgebildet. Die tiefsten Oberflächen der Vertiefungen 2b weisen im Wesentlichen dasselbe Niveau auf. Der Teil, wo das Reißen beginnt, weist die Vertiefungen 2b auf, welche von dem Boden der vertieften Linie 83 gebohrt sind. Die vertiefte Linie 83 wird mit einem Formwerkzeug ausgebildet.

Beispiele des synthetischen Harzes zum Aufbau der Abdeckungskomponenten beinhalten ein Styrol- und/oder Ethylen-basiertes thermoplastisches Elastomer (TPE) und Polypropylen. Das Styrol-basierte TPE ist ein Verbindungsmaterial, das ein Styrol-konjugiertes Dien-Blockpolymer und dessen hydriertes Blockpolymer als die Base enthält, zu der Komponenten, die aus thermoplastischen Harzen wie einem olefinischen Harz und einem Styrolharz, verschiedenen Kautschukweichmachern wie einem Erdölkohlenwasserstoff-Kautschukweichmacher (Öl usw.) und einem synthetischen Weichmacher (Polybuten usw.), anorganischen Füllstoffen, Wachsen und verschiedenartigen Additiven ausgewählt sind, compoundiert sind.

Ein olefinisches TPE ist ein Verbindungsmaterial, das einen Copolymerkautschuk, der aus Ethylen und C3- bis C6-alpha-Olefin hergestellt worden ist, und ein Weichpolymer als die Basis enthält, zu der Komponenten, die aus verschiedenartigen Harzen, Weichmachern, anorganischen Füllstoffen, Wachsen, verschiedenartigen Additiven, die zu denjenigen für das Styrol-TPE ähnlich sind, ausgewählt sind, compoundiert sind.

Für den Ethylen-alpha-Olefin-konjugierten Dien-Kautschuk kann eine bestimmte Menge an Dienkomponenten, wie zum Beispiel Dicyclopentadien und Ethylidennorbornan, die copolymerisiert werden, verwendet werden. Die alpha-Olefine, die C3 (Propylen) und C4 (Butan-1) verwenden, befinden sich weitgehend am Markt und sind in Bezug auf Leistungsverhalten und Preis bevorzugt.

Die erfindungsgemäßen Abdeckungskomponenten können aus anderen Komponenten hergestellt werden.

Obwohl die vorab beschriebenen Ausführungsformen Abdeckungskomponenten betreffen, kann die Erfindung auch bei einem Armaturenbrett mit einer Risslinie eingesetzt werden. Die Erfindung kann auch bei inneren Fahrzeugverkleidungen, welche kein Armaturenbrett sind, wie z.B. einer Türverkleidung, bei welcher ein Seitenairbagsystem realisiert ist, und einer Dachseitenverkleidung, bei welcher ein Kopfschutzairbagsystem realisiert ist, eingesetzt werden.


Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung einer Abdeckungskomponente für ein Airbagsystem, wobei die Abdeckungskomponente eine Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82) aufweist, welche aufreißt, wenn ein Airbag des Airbagsystems aufgeblasen wird,

das Verfahren umfasst die Schritte

Ausbilden einer vertieften Linie (2a; 83) zumindest in einem Teil der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82), indem eine erhöhte Linie verwendet wird, welche auf einer Kernoberfläche eines Formwerkzeugs vorhanden ist, wenn die Abdeckungskomponente ausgeformt wird; und

Bohren von Vertiefungen (2b; 2B) in die vertiefte Linie (2a; 83) in Abständen durch ein Laserverfahren.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die vertiefte Linie (2a; 83) allmählich in der Tiefe zu dem letzten Ende der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82) hin an dem Ende der Risslinie abnimmt. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Teil (2B; 43; 53; 63, 64; 73; 83) der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82), um mit dem Reißen zu beginnen, eine Festigkeit aufweist, welche geringer als diejenige des anderen Teils ist. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Teil (43; 53; 63, 64; 73), um mit dem Reißen zu beginnen, die vertiefte Linie (2a) und Vertiefungen (2b) aufweist und wobei der Teil, um mit dem Reißen zu beginnen, tiefer als der andere Teil ist. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Teil, um mit dem Reißen zu beginnen, die vertiefte Linie (83) und Vertiefungen (2b) aufweist und wobei die andere Risslinie (82) mit Vertiefungen (2b) ausgebildet ist. Verfahren zur Herstellung eines Airbagsystems, die Schritte umfassend Herstellen einer Abdeckungskomponente für das Airbagsystem gemäß einem der Ansprüche 1–5; und Montieren der Abdeckungskomponente mit einem gefalteten Airbag und einem Gasgenerator zum Aufblasen des Airbags, um derart das Airbagsystem auszubilden. Verfahren zur Herstellung einer inneren Fahrzeugverkleidung, wobei die innere Fahrzeugverkleidung eine Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82) aufweist, welche aufreißt, wenn ein Airbag eines Airbagsystems aufgeblasen wird, das Verfahren umfasst die Schritte

Ausbilden einer vertieften Linie (2a; 83) zumindest in einem Teil der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82), indem eine erhöhte Linie verwendet wird, welche auf einer Kernoberfläche eines Formwerkzeugs vorhanden ist, wenn die innere Fahrzeugverkleidung ausgeformt wird; und

Bohren von Vertiefungen (2b; 2B) in die vertiefte Linie (2a; 83) in Abständen durch ein Laserverfahren.
Verfahren nach Anspruch 7, wobei die vertiefte Linie (2a; 83) allmählich in der Tiefe zu dem letzten Ende der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82) hin an dem Ende der Risslinie abnimmt. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8; wobei der Teil (2B; 43; 53; 63, 64; 73; 83) der Risslinie (2; 12; 22; 32; 42; 52; 62; 72; 82), um mit dem Reißen zu beginnen, eine Festigkeit aufweist, welche geringer als diejenige des anderen Teils ist. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Teil (43; 53; 63, 64; 73), um mit dem Reißen zu beginnen, die vertiefte Linie (2a) und Vertiefungen (2b) aufweist und wobei der Teil, um mit dem Reißen zu beginnen, tiefer als der andere Teil ist. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Teil, um mit dem Reißen zu beginnen, die vertiefte Linie (83) und Vertiefungen (2b) aufweist und wobei die andere Risslinie (82) aus Vertiefungen (2b) ausgebildet ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die innere Fahrzeugverkleidung ein Armaturenbrett ist.






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