Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hochtemperaturelement für
die Verwendung in einer Gasturbine. Das Element gemäß der vorliegenden
Erfindung ist zur Anbringung an einer Dichtplatte zum Abdichten eines Spalts zwischen
einem Übergangsstückrahmen (Bilderrahmen) in einer Brennkammer und Vorstufenleitschaufeln
einer Turbine oder einer Dichtplatte zum Abdichten eines Spalts zwischen Übergangsstückrahmen
in der Gasturbine mit mehreren Brennkammern geeignet.
In der in Betrieb befindlichen Gasturbine wird eine Schwingung infolge
der Hochgeschwindigkeitsrotation ihres Rotors, der Erzeugung von Verbrennungsgas,
von Strömungen komprimierter Kühlluft etc. bewirkt. Diese Schwingungsbewegung
kann manchmal Verschleiß und Schäden an Abschnitten von Hochtemperaturelementen,
aus denen die Gasturbine besteht, verursachen, wo die Abschnitte mit anderen Elementen
durch Montage oder dergleichen in Berührung sind. Da es notwendig ist, ein
Verschleißfestes Material für das Element zu verwenden, das abgenutzt
und beschädigt werden könnte, wurde ein Material verwendet, das durch
Dispergieren harter Partikel, wie Karbid- oder Boridpartikel, in einer beliebigen
einer kobalt-basierten Legierung, einer eisen-basierten Legierung oder einer nickel-basierten
Legierung hergestellt wird. Hierzu ist eine Technik unter Verwendung einer kobalt-basierten
Legierung für Gasturbinenelemente in der japanischen Patentlegungsschrift Nr.
6-240394 (JP 6-240394 A) offenbart.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die herkömmlichen Hochtemperatur-Verschleißfesten Materialien
weisen eine schlechte Duktilität auf, weil sie eine große Anzahl harter
Partikel enthalten. Folglich tritt das Problem auf, dass sie sich kaum durch maschinelle
Bearbeitung in eine komplexe Form bringen oder durch Walzen oder Pressen bei Raumtemperatur
zu einem Blech formen lassen und demgemäß Einschränkungen bezüglich
der Form der Elemente, zu denen sie verarbeitet werden, und des Herstellungsprozesses,
durch den sie zu Elementen verarbeitet werden, unterliegen. Obwohl das Element,
das eine komplexe Form aufweist, durch Verringerung der Menge an harten Partikeln,
die in dem Verschleißfesten Material enthalten sind, hergestellt werden kann,
ist eine solche Legierung zwangsläufig mangelhaft in ihrer Verschleißfestigkeit.
US 5 002 731 offenbart eine kobalt-basierte
Legierung, die eine wertvolle Kombination aus Korrosions- sowie Verschleißfestigkeitseigenschaften
aufweist. Die Legierung enthält üblicherweise, in Gewichtsprozent, 25,5
Chrom, 8,5 Nickel, 3,0 Eisen, 5 Molybdän, 2 Wolfram, 0,40 Silicium, 0,75 Mangan,
0,06 Kohlenstoff, 0,08 Stickstoff und Kobalt als Restbestandteil sowie normale Verunreinigungen,
die man üblicherweise in Legierungen dieser Klasse findet. Die Legierung kann
auch Kupfer und bestimmte "Karbidbildner" (d.h. Niob, Tantal, Titan, Vanadium und
dergleichen) enthalten, um überschüssigen Kohlenstoff und/oder Stickstoff,
der vorhanden sein kann, zu binden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kobalt-basierte Legierung
bereitzustellen, so dass eine ausreichende Verschleißfestigkeit erhalten werden
kann, obwohl der Gehalt an harten Partikeln verringert ist.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung untersuchten herkömmliche
Verschleißfeste kobalt-basierte Legierungen und stellten hart, dass die Verschleißfestigkeit
von den Eigenschaften der kobalt-basierten Legierungsmatrix sowie der harten Partikel
abhängt. Das heißt, wenn eine kobalt-basierte Legierung durch Gleiten
auf einem anderen Element bei hohen Temperaturen abgenutzt wird, unterliegt sie
einer erheblichen Verfestigung ihrer verformten Gleitfläche. Sobald die harte,
arbeitsverformte Schicht in der Matrix unter der Gleitfläche durch diese Gleitbewegung
gebildet worden ist, verhindert diese harte Schicht von da an eine weitere Verformung
und einen weiteren Abrieb des Materials. Die mit der Verfestigung einhergehende
arbeitsgeformte Schicht liegt in der Kristallphasentransformation von der hexagonalen
Struktur (Niedertemperaturphase bei 421°C) zur flächenzentrierten kubischen
Struktur (Hochtemperaturphase). Somit können durch Bildung der arbeitsverformten
Schicht in der Matrix der kobalt-basierten Legierung, wenn ein Element durch Gleiten
auf einem anderen Element abgenutzt wird, die Verschleißfestigkeit und Duktilität
der Legierung verbessert werden, selbst wenn der Gehalt an harten Partikeln verringert
ist.
Es wurde auch festgestellt, dass durch Zugabe eines Elements wie Chrom,
Molybdän, Niob, Wolfram, Tantal, Rhenium, Silicium oder Germanium (im Folgenden
als "Gruppe 1" bezeichnet) zu der kobalt-basierten Legierung die harte, arbeitsverformte
Schicht leicht in der Matrix gebildet wird, wenn die Verfestigung stattfindet.
Andererseits wurde auch festgestellt, dass die Inkorporation mit einem Element wie
Nickel, Mangan, Eisen oder Kohlenstoff (im Folgenden als "Gruppe 2" bezeichnet)
die Verfestigungseigenschaften schwächt und die Bildung der arbeitsverformten
Schicht erschwert.
Auf der Grundlage des oben beschriebenen Wissens stellen die Erfinder
der vorliegenden Erfindung eine kobalt-basierte Legierung gemäß Anspruch
1 zur Verfügung. Zusätzlich ist es bei der kobalt-basierten Legierung
notwendig, dass der Gesamtgehalt der oben beschriebenen vier Arten von Refraktärmetallen
so eingestellt wird, dass 10 Atom-% der gesamten Legierung ausschließlich Kohlenstoff
nicht überschritten werden und dass der Gehalt an Nickel so eingestellt wird,
dass er 0,2 bis 5 Gew.-% beträgt.
Die kobalt-basierte Legierung kann weiterhin Molybdän in einem
Bereich von 0,5 bis 12 Gew.-% enthalten. Hier steigt die Anzahl der Refraktärmetallarten
auf fünf an, indem Molybdän zu den oben beschriebenen vier Arten von Refraktärmetallen
hinzugefügt wird. In diesem Fall, da des Weiteren Molybdän enthalten ist,
wird der Gesamtgehalt der fünf Refraktärmetalle bevorzugt so eingestellt,
dass 10 Atom-% der gesamten Legierung ausschließlich Kohlenstoff nicht überschritten
werden.
Des Weiteren kann die kobalt-basierte Legierung gemäß der
vorliegenden Erfindung Germanium im Bereich von 0,1–4 Gew.-% enthalten.
Die kobalt-basierten Legierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung sind hervorragend in ihrer Duktilität, weil sie eine sehr geringe
Menge an Kohlenstoff enthalten, um die Bildung von Karbidpartikeln zu unterdrücken.
Im Ergebnis können sie leicht durch Walzen oder Pressen bei Raumtemperatur
zu einem Blech oder einem komplex geformten Element geformt werden.
In dem Fall, in dem eine vorgehärtete Schicht durch Kugelstrahlen
auf einer Oberfläche eines aus der oben beschriebenen kobalt-basierten Legierung
bestehenden Gasturbinenelements ausgebildet wird, insbesondere auf einer Oberfläche,
die auf einem anderen Element gleitet, hat es sich erwiesen, dass die Verschleißfestigkeitseigenschaften
in großen Schritten verbessert werden.
Trotz der Tatsache, dass reines Kobalt eine Phasentransformation von
einer hexagonalen Struktur (Niedertemperaturphase) zu einer flächenzentrierten
kubischen Struktur (Hochtemperaturphase) bei 421°C wie oben beschrieben durchläuft,
nimmt die Matrix der meisten kobalt-basierten Legierungen in der Praxis bei Raumtemperatur
die flächenzentrierte kubische Struktur an, weil das Legieren die Phasentransformation
zur hexagonalen Struktur verhindert.
Metall unter Belastung unterliegt zwar generell einer Gleitverformung
aufgrund der Versetzung von Gitterstörstellen, aber Metall mit flächenzentrierter
Struktur erfährt eine größere Versetzung und somit eine engere Quergleitung,
die zur Verfestigung führt. Wenn sich die Versetzung in dem flächenzentrierten
Metall ausbreitet, hat das resultierende Teil eine Atomanordnung, die mit derjenigen
der hexagonalen Struktur identisch ist. Daher erleichtert die Eigenschaft, dass
eine kobalt-basierte Legierung bei niedrigen Temperaturen zur hexagonalen Struktur
wechselt, die Ausbreitung von Versetzungen und verringert die Quergleitung, wodurch
die Verfestigung gefördert wird. Bei dem Hochtemperaturelement gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt sich eine hervorragende Hochtemperatur-Verschleißfestigkeit
durch Optimierung der Legierungszusammensetzung, um die Verfestigungseigenschaft
effektiv einzusetzen, die die kobalt-basierte Legierung von sich aus besitzt.
Bei einer Oberfläche eines Hochtemperaturelements gemäß
der vorliegenden Erfindung, wobei die Oberfläche auf einem anderen Element
gleitet, wird eine lokale Verformung in der Oberfläche des Elements während
der anfänglichen Gleitperiode verursacht, und eine hohe Druckspannung aufgrund
der Verfestigung sammelt sich an. Der größte Teil der Restspannung aufgrund
der Verfestigung sammelt sich in einem Bereich von der Oberfläche des Elements
bis in eine Tiefe von 200 &mgr;m an. Andererseits erfolgt bei dem Hochtemperaturelement
gemäß der vorliegenden Erfindung gewöhnlich nach der maschinellen
Bearbeitung und dem Formen zur eigentlichen Produktform ein Nachlassen der Arbeitsspannung
aufgrund der Wärmebehandlung, aber zu diesem Zeitpunkt liegt keine Restspannung
in der Oberfläche des Elements in seinem unbenutzten Zustand vor. Damit das
Hochtemperaturelement gemäß der vorliegenden Erfindung Widerstand gegenüber
Verschleiß und Beschädigungen leistet, ist es daher notwendig, eine Druckspannung
sich ansammeln zu lassen, die durch einen bestimmten Grad der Verformung ausgelöst
wird.
Die Größenordnung der in der Verfestigungsschicht in der
Oberfläche des Gleitabschnitts angesammelten Druckspannung ist von Punkt zu
Punkt leicht unterschiedlich, abhängig von Unterschieden in der Mikrostruktur
der Legierung, insbesondere von der Größe des Kristallkorns und der Ausrichtung
des Kristallkorns. Im Ergebnis entstehen lokale Dellen und Mikrorisse in einem Teil
des Gleitabschnitts, und Verschleiß und Abrieb werden manchmal ausgehend von
den Dellen und Rissen beschleunigt. Als Verfahren zur Vermeidung der lokalen Verschlechterung
der verfestigten Schicht ist es wirksam, eine vorgehärtete Schicht durch Durchführung
einer Kugelstrahlenbehandlung der Oberfläche des Elements vor der Benutzung
zu bilden. In dem Fall, dass die Oberfläche vorgehärtet wird, sammelt
sich eine starke Druckspannung an, um die Oberfläche des Gleitabschnitts glatter
zu machen, selbst wenn die Verformung während der Anfangsperiode des Gleitens
gering ist. Im Ergebnis wird der lokale Verschleiß der verfestigten Schicht
verhindert und dementsprechend die Verschleißfestigkeitseigenschaft des Hochtemperaturelements
verbessert.
Damit eine bessere Hochtemperatur-Verschleißfestigkeit durch
die Verfestigungseigenschaft und die Bildung der vorgehärteten Schicht ausgeübt
wird, ist die chemische Zusammensetzung der Legierung wichtig. Die Wirkung jedes
Elements in der kobalt-basierten Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird im Folgenden beschrieben. Im Übrigen ist in der vorliegenden Beschreibung
die Menge des zugegebenen Elements in Gewichtsprozent ausgedrückt, wenn nicht
anders angegeben.
Chrom verbessert die Verschleißfestigkeit aufgrund von Verfestigung
und verbessert die Oxidationsbeständigkeit durch Bildung eines stabilen Chromoxidschutzfilms
auf der Legierungsoberfläche unter Atmosphäre bei hohen Temperaturen.
Um diese Wirkungen herbeizuführen, ist es notwendig, dass die Menge an Chrom
mindestens 15% beträgt. Eine Überschussmenge von mehr als 35% ist jedoch
nicht wünschenswert, da sie eine schädliche Phase beschleunigt, die die
Legierung spröde macht. Eine besser geeignete Chrommenge liegt im Bereich von
18 bis 30%.
Die Zugabe der Refraktärmetallelemente Wolfram, Niob, Tantal
und Rhenium verbessert die Verschleißfestigkeit durch Förderung der Verfestigung
und erhöht die Hochtemperaturbeständigkeit durch Mischkristallverfestigung.
Diese vier Arten von Elementen können einzeln oder in Kombination miteinander
zugegeben werden. In dem Fall, dass eine oder mehrere Arten dieser Elemente zugegeben
werden, ist es jedoch bevorzugt, dass die Gesamtmenge der vier Elemente 10 Atom-%
der gesamten Legierungselemente ausschließlich Kohlenstoff nicht überschreitet,
weil schädliche Verbindungen gebildet werden, die die Legierung spröde
machen.
In dem Fall, dass Wolfram allein zugegeben wird, ist es bevorzugt,
dass der Gehalt an Wolfram 20% nicht überschreitet, da eine schädliche
Phase erzeugt wird, wenn der Gehalt 20% überschreitet. Des Weiteren ist es
in dem Fall, dass allein Wolfram unter den fünf Arten von Refraktärmetallelementen,
einschließlich Molybdän, zugegeben wird, bevorzugt, dass der Gehalt an
Wolfram 2% überschreitet, um die Wirkung der Zugabe von Wolfram auszuüben.
Ein bevorzugter Wolframgehalt liegt in einem Bereich von 3 bis 18%. In dem Fall,
dass Wolfram zusammen mit mindestens einer Art von Refraktärmetallelement,
bestehend aus Niob, Tantal und Rhenium, zugegeben wird, kann die Untergrenze des
Wolframgehalts bei 1% liegen.
In dem Fall, dass Niob allein zugegeben wird, ist die gewünschte
Wirkung gering, wenn es in einer Menge von 1% oder weniger zugegeben wird, und eine
schädliche Phase wird gebildet, die die Legierung spröde macht, wenn es
in einer Menge zugegeben wird, die 8% überschreitet. Daher liegt eine bevorzugte
Menge an Niob im Bereich von 0,5 bis 8%. Eine stärker bevorzugte Menge an Niob
liegt in einem Bereich von 1 bis 6%. In dem Fall, dass Niob zusammen mit mindestens
einer Art von Refraktärmetallelementen, bestehend aus Wolfram, Tantal und Rhenium,
zugegeben wird, beträgt ein bevorzugter Gehalt an Niob 0,3% oder mehr.
In dem Fall, dass Tantal allein zugegeben wird, ist die gewünschte
Wirkung gering, wenn es in einer Menge von 1% oder weniger zugegeben wird, und eine
schädliche Phase wird gebildet, die die Legierung spröde macht, wenn es
in einer Menge zugegeben wird, die 10% überschreitet. Daher liegt eine bevorzugte
Menge an Tantal in einem Bereich von 1 bis 10%. Eine stärker bevorzugte Menge
an Tantal liegt in einem Bereich von 2 bis 8%. In dem Fall, dass Tantal zusammen
mit mindestens einer Art von Refraktärmetallelementen, bestehend aus Wolfram,
Niob und Rhenium, zugegeben wird, beträgt ein bevorzugter Gehalt an Tantal
0,3% oder mehr.
In dem Fall, dass Rhenium allein zugegeben wird, ist die gewünschte
Wirkung gering, wenn es in einer Menge von 0,3% oder weniger zugegeben wird, und
die Materialkosten steigen, wenn es in einer Menge zugegeben wird, die 10% überschreitet.
Daher liegt eine bevorzugte Menge an Rhenium in einem Bereich von 0,5 bis 7%. In
dem Fall, dass Rhenium zusammen mit mindestens einer Art von Refraktärmetallelementen,
bestehend aus Wolfram, Niob und Tantal, zugegeben wird, beträgt ein bevorzugter
Gehalt an Rhenium 0,3% oder mehr.
Die wahlweise Zugabe von Molybdän verbessert die Verschleißfestigkeit
durch Förderung der Verfestigung und erhöht die Hochtemperaturbeständigkeit
durch Mischkristallverfestigung. Die gewünschte Wirkung ist gering, wenn Molybdän
in einer Menge von 0,5% oder weniger zugegeben wird, und eine schädliche Phase
wird gebildet, die die Legierung spröde macht, wenn Molybdän in einer
Menge zugegeben wird, die 12% überschreitet. Daher liegt eine bevorzugte Menge
an Molybdän in einem Bereich von 0,5 bis 12%. Des Weiteren werden, wenn die
Gesamtmenge der fünf Arten von Refraktärmetallen, einschließlich
Molybdän, 10 Atom-% der gesamten Legierungselemente ausschließlich Kohlenstoff
überschreitet, schädliche Verbindungen gebildet, die die Legierung spröde
machen. Daher ist es bevorzugt, dass die Gesamtmenge der zugegebenen Refraktärmetallelemente
10 Atom-% nicht überschreitet.
Die Zugabe von Silicium trägt zur Verbesserung der Verfestigung
durch Verringerung der Stapelfehlerenergie und gleichzeitig zur Verbesserung der
Produktivität durch Senkung des Schmelzpunktes des resultierenden Materials
bei. Die gewünschte Wirkung ist gering, wenn Silicium in einer Menge von 0,02%
oder weniger zugegeben wird, und die Duktilität des resultierenden Materials
wird verringert, wenn Silicium in einer Menge zugegeben wird, die 1,5% überschreitet.
Daher liegt eine bevorzugte Menge an Silicium in einem Bereich von 0,02 bis 1,5%.
Eine stärker bevorzugte Menge an Silicium liegt in einem Bereich von 0,1 bis
1,2%.
Ähnlich wie bei Silicium trägt die wahlweise Zugabe von
Germanium zur Verbesserung der Verfestigung und zur Verbesserung der Produktivität
durch Senkung des Schmelzpunktes des resultierenden Materials bei. Die gewünschte
Wirkung ist gering, wenn Germanium in einer Menge von 0,1% oder weniger zugegeben
wird, und die Festigkeit des resultierenden Materials wird stark verringert, wenn
Germanium in einer Menge zugegeben wird, die 4% überschreitet. Daher liegt
eine bevorzugte Menge an Germanium in einem Bereich von 0,1 bis 4%. Eine stärker
bevorzugte Menge an Germanium liegt in einem Bereich von 0,2 bis 2,5%.
Die Zugabe von Nickel, Mangan und Eisen unterdrückt die Verfestigung
der Matrix der kobalt-basierten Legierung, was die Verschleißfestigkeit der
Legierung verringert. Wenn der Gesamtgehalt dieser drei Elemente 9 Gew.-% überschreitet,
wird die Hochtemperatur-Verschleißfestigkeit stark verringert. Daher sollte
vermieden werden, dass der Gehalt dieser drei Elemente diesen Wert überschreitet.
Andererseits wird, wenn die Gesamtmenge dieser drei Elemente 1% oder weniger beträgt,
die Duktilität der resultierenden Legierung stark verringert. Daher sollte
die Gesamtmenge dieser drei Elemente in einem Bereich von 1 bis 9% liegen. Es ist
bevorzugt, dass die Gesamtmenge dieser drei Elemente in einem Bereich von 2 bis
7% liegt.
Nickel verbessert die Duktilität sowie die Hochtemperaturbeständigkeit.
Ein Nickelgehalt, der 5% überschreitet, verringert jedoch die Verschleißfestigkeit
der Legierung. Die Menge an Nickel liegt in einem Bereich von 0,2 bis 5%, und bevorzugt
in einem Bereich von 0,5 bis 4%.
Mangan und Eisen verbessern die Duktilität der Legierung. Die
Verschleißfestigkeit verschlechtert sich jedoch, wenn der Gehalt der Metallelemente
jeweils 5% überschreitet. Daher beträgt der Gehalt jeweils vorzugsweise
5% oder weniger. Andererseits erzeugen sie kaum die gewünschte Wirkung, wenn
der Gehalt der Metallelemente jeweils 0,2% oder weniger beträgt. Der bevorzugte
Gehalt an Mangan und Eisen liegt jeweils im Bereich von 0,5 bis 4%.
Die Zugabe einer Spurenmenge Kohlenstoff ist notwendig, um die Kristallgrenzen
der Legierung zu festigen und die Duktilität der Legierung zu verbessern. Eine
Kohlenstoffmenge von nicht mehr als 0,01% ist nicht genug, um die Wirkung der Festigung
der Kristallgrenzen zu erzeugen. Andererseits verringert eine Menge, die 0,2% überschreitet,
die Duktilität und verschlechtert die Verfestigungseigenschaften aufgrund der
Zunahme von Karbiden. Daher liegt die Menge an Kohlenstoff vorzugsweise in einem
Bereich von 0,05 bis 0,15.
Ein Hochtemperaturelement für die Verwendung in einer Gasturbine
gemäß der vorliegenden Erfindung kann durch ein Herstellungsverfahren
hergestellt werden, das im Folgenden beschrieben wird. Das Verfahren beginnt mit
der Vorbereitung eines Rohblocks durch Schmelzen einer kobalt-basierten Legierung
mit einer spezifischen Zusammensetzung unter Vakuum. Als Nächstes wird der
Rohblock einem Pressen oder Walzen oder beidem in einem Temperaturbereich von 1100–1230°C
unterzogen. Dann wird der Rohblock einem Vergütungsglühen zur Homogenisierung
der Zusammensetzung und Verringerung der Restspannung unterzogen. Des Weiteren kann
auf das Vergütungsglühen einige Bearbeitung bei Raumtemperatur oder einer
hohen Temperatur folgen, um die Produktform anzupassen.
Nach dem Formen zur endgültigen Produktform wird ein Kugelstrahlen
an einem Abschnitt durchgeführt, der in Kontakt mit einem anderen Element stehen
soll, wobei zu erwarten ist, dass der Abschnitt abgenutzt und beschädigt wird.
In der kobalt-basierten Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung wird
eine durch Kugelstrahlen hergestellte gehärtete Schicht vorzugsweise
in einem Bereich von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von etwa 200 &mgr;m
gebildet. Es besteht eine Tendenz, dass die Härte der gehärteten Schicht
zunimmt, je mehr man sich der Oberfläche nähert. Die Vickers-Härte
(HV) der Legierung nach dem Vergütungsglühen gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt etwa HV 300. Daher ist es bevorzugt, dass eine Behandlungsbedingung
des Kugelstrahlens so festgelegt wird, dass die maximale Härte innerhalb eines
Bereichs von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 100 &mgr;m HV 400 oder
höher erreichen kann.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Seitenansicht, die die Form eines Übergangsstücks
und einen Zustand der Befestigung einer Dichtplatte an einem Rahmenabschnitt zeigt.
2 ist eine Vorderansicht, die das Übergangsstück
und den Zustand der Befestigung einer Dichtplatte an dem Rahmenabschnitt von der
Austrittsseite aus zeigt.
3 ist eine Querschnittsansicht, die das Übergangsstück
und den Zustand der Befestigung einer Dichtplatte an dem Rahmenabschnitt zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEZUGSZEICHEN
1... Übergangsstücks-Hauptkörper, 2... Rahmen,
3... Rahmendichtungsnut, 4 und 5... Dichtplatte,
6... Vorstufenleitschaufel, 7... Vorstufenleitschaufel-Dichtungsnut,
8... Gleitabschnitt der Dichtplatte
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNGAusführungsform 1
Tabelle 1 zeigt die chemische Zusammensetzung der kobalt-basierten,
Verschleißfesten Legierungen, die hergestellt werden.
Tabelle 1
Für die Legierungen gemäß der vorliegenden Erfindung
und ein Vergleichsmaterial wurde jeder Rohblock durch Schmelzen eines an die spezifische
chemische Zusammensetzung angepassten Rohmaterials vorbereitet, der Rohblock wurde
mehrmals geschmiedet, und dann wurde der geschmiedete Rohblock einem zweistündigen
Vergütungsglühen bei 1200°C unterzogen, um jede Testprobe zu erhalten.
Untersuchungen der Feinstruktur ergaben, dass bei allen Legierungen die zusätzlichen
Elemente fast gleichmäßig in der Kobaltmatrix aufgelöst waren und
dass Chrommikrokarbide innerhalb der Matrix abgeschieden waren. Es zeigte sich auch,
dass Karbide, die sich an Niob oder Tantal binden, in den Testproben Nr. 1, 3, 7
und 8 gefunden wurden, zu denen Niob oder Tantal zugegeben wurde.
Verschleißfestigkeitstests bei hohen Temperaturen wurden durchgeführt,
indem Probekörper der hergestellten Legierungsmaterialien genommen wurden.
Probekörper in Form von Blechen bzw. Platten und Probekörper in Form von
Stiften mit einer Messerkantenspitze wurden in Kombination miteinander verwendet.
Das durchgeführte Verschleißtestverfahren bestand darin, dass der flache
Teil des plattenförmigen Probekörpers so angeordnet wurde, dass er vertikal
in Kontakt mit der Kante des feststehenden stiftförmigen Probekörpers
stand, und eine Last wurde auf die Rückseiten des plattenförmigen Probekörpers
ausgeübt, und dann wurde der plattenförmige Probekörper in vertikaler
Richtung zur Druckrichtung vor und zurück geschwungen. Im Folgenden wird der
schwingende plattenförmige Probekörper als "mobiler Körper" und der
feststehende stiftförmige Probekörper als "stationärer Körper"
bezeichnet. Der für den Test verwendete stationäre Körper wurde zugeschärft,
so dass die Kantenspitze einen Krümmungsradius von 0,2 mm aufwies. Die auf
das bewegliche Stück ausgeübte Last betrug 5 kg, und die Bedingungen der
Vor- und Zurückschwingung waren eine Frequenz von 100 Hz und eine Amplitude
von 1,0 mm. Die Tests wurden unter Atmosphäre bei einer Testtemperatur von
700°C während eines Testzeitraums von 5 Stunden durchgeführt.
Der stationäre Körper und der mobile Körper, die im
Test in Kombination miteinander verwendet wurden, bestanden aus derselben Art von
Legierung. Was den plattenförmigen Probekörper betrifft, wurde ein mobiler
Körper, bei dem die verfestigte Schicht in seiner Gleitoberfläche durch
Kugelstrahlen nach dem Vergütungsglühen gebildet wurde, hergestellt, um
das Ausmaß des Verschleißes mit dem Ausmaß des Verschleißes
eines mobilen Körpers ohne Kugelstrahlen zu vergleichen. Ein Gerät vom
Luftstoßtyp wurde als Kugelstrahlgerät verwendet, und die verwendeten
Kugeln bestanden aus Stahl. Eine Ermittlung des Ausmaßes des Verschleißes
nach dem Test wurde durch Messung eines Profils der Gleitoberflächenform des
mobilen Körpers unter Verwendung eines Oberflächenrauhigkeits-Messgeräts
und anschließenden Vergleich der Eigenschaften der Legierungen durchgeführt,
wobei die maximale Abriebtiefe im abgenutzten Abschnitt als Abriebmenge aufgrund
von Verschleiß genommen wurde.
Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse der gemessenen Abriebmenge nach der
Durchführung der Verschleißtests bei 700°C unter Verwendung der Legierungen
gemäß der vorliegenden Erfindung und der Vergleichslegierung.
Tabelle 2
Versuchsbedingungen:
Amplitude: 1,0 mm
Frequenz: 100 Hz
Last: 5 kgf
Jede numerische Zahl in der Spalte "Wie erhalten" (A) von Tabelle
2 zeigt einen Verschleißumfang des Verschleißtestergebnisses unter Verwendung
jedes mobilen Probekörpers in einem Zustand nach dem Vergütungsglühen.
Die Werte des Verschleißumfangs der Legierungen Nrn. 1–8 der vorliegenden
Erfindung liegen in einem Bereich von 30–70 &mgr;m, aber der Wert des Verschleißumfangs
des Vergleichsprobekörpers beträgt 135 &mgr;m, was zwei- oder dreimal
so groß ist wie die Werte des Verschleißumfangs der aus den entwickelten
Legierungen bestehenden Probekörper. Andererseits zeigt jeder numerische Wert
in der Spalte "Nach dem Kugelstrahlen" (B) einen Verschleißumfang des Verschleißtestergebnisses
unter Verwendung jedes beweglichen Probekörpers in einem Zustand nach der Kugelstrahlbehandlung.
Die Werte des Verschleißumfangs für alle Legierungen
"Nach dem Kugelstrahlen" (B) sind verringert im Vergleich zu den Werten von "Wie
erhalten" (A). Daher kann die Wirkung der Verbesserung der Verschleißfestigkeit
durch Kugelstrahlen bestätigt werden.
Jeder Zahlenwert in der rechten äußeren Spalte von Tabelle
2 zeigt einen Wert, der durch Teilen des Verschleißumfangs von "Nach dem Kugelstrahlen"
(B) durch den Verschleißumfang von "Wie erhalten" (vor dem Kugelstrahlen) (A)
für jede Legierung erhalten wird. Er zeigt, dass die Verschleißfestigkeit
durch Kugelstrahlen umso mehr verbessert ist, je geringer dieser Wert ist. Alle
Werte von B/A für die Legierungen gemäß der vorliegenden Erfindung
betragen ungefähr 0,7 oder weniger. Der Wert von B/A für das Vergleichsmaterial
beträgt jedoch 0,92, was größer als die Werte für die Legierungen
gemäß der vorliegenden Erfindung ist. Das heißt, der Verbesserungseffekt
des Kugelstrahlens ist für das Vergleichsmaterial geringer. Wie oben beschrieben,
ist es verständlich, dass die Legierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung selbst in dem Zustand nach dem Vergütungsglühen (im Zustand
"wie erhalten") im Vergleich zum Vergleichsmaterial eine hervorragende Verschleißfestigkeit
bei 700°C aufweisen und dass die Wirkung der Verbesserung der Verschleißfestigkeit
durch Durchführen des Kugelstrahlens ebenfalls im Vergleich zur Wirkung beim
Vergleichsmaterial groß ist.
Jede der Legierungen Nr. 1 bis Nr. 8 gemäß der vorliegenden
Erfindung kann leicht zu einer dünnen Platte von 2 mm Dicke geformt werden,
ohne irgendwelche Beschädigungen, wie das Auftreten von Rissen durch Pressen
bei hoher Temperatur oder Raumtemperatur oder mehrmaliges Wiederholen des Auswalzens
und der Wärmebehandlung. Somit ist nachgewiesen, dass die Legierungen gemäß
der vorliegenden Erfindung eine gute Verarbeitbarkeit und eine gute Formbarkeit
aufweisen.
Ausführungsform 2
1 und 2 zeigen ein zylindrisches
Element, das als Übergangsstück bezeichnet wird, zum Einführen von
Hochtemperaturgas, das in einem Gasturbinen-Brennkammerrohr entzündet wird,
in einen Turbinenabschnitt. Der Übergangsstück-Hauptkörper
1 hat eine runde Gaseintrittsöffnung auf der Vorderseite, die mit
dem Brennkammerrohr in Eingriff steht, und eine viereckige Gasaustrittsöffnung
auf der Rückseite. Dichtplatten 4 und 5 zum Isolieren des
Hochtemperaturgases sind an den Seitenoberflächen eines als rechteckiger Rahmen
2 bezeichneten Abschnitts befestigt. Die Dichtplatte 4 dient zum
Verbinden einer in 3 gezeigten Gasturbinen-Vorstufenleitschaufel
6 mit dem Rahmen 2. Die Dichtplatte 5 dient zum Verbinden
von Übergangsstückrahmen miteinander. Die Dichtplatte 5 ist flachplattenförmig,
aber ein Endabschnitt der Dichtplatte 4 zum Verbinden der Gasturbinen-Vorstufenleitschaufel
und des Rahmens wird durch Druckarbeit gebogen. Ein Ende der Dichtplatte
4 steht mit einer Leitschaufel-Dichtungsnut 7 in Eingriff, und
das andere Ende steht mit dem Rahmen in Eingriff, indem der gebogene Abschnitt der
Dichtplatte in eine Rahmendichtungsnut 3 eingehakt ist. 3
zeigt die Querschnittstruktur des Zustands, in dem die Dichtplatte 4 am
Rahmen 2 und der Vorstufenleitschaufel 6 befestigt ist. Verschleiß
und Schäden werden hauptsächlich an der Oberfläche der Dichtplatte
5 und an der Innenoberfläche des gebogenen Abschnitts der in
2 gezeigten Dichtplatte 4 auftreten.
Die Dichtplatten 4 und 5 wurden unter Verwendung
der in Tabelle 1 gezeigten kobalt-basierten Legierung Nr. 5 hergestellt. Diese Dichtplatten
wurden hergestellt durch den Vorgang der Bildung von Produktformen durch Kaltpressen
nach dem Schmieden und Vergütungsglühen; Durchführung einer Wärmebehandlung
bei 1100°C, um Spannung abzubauen; und anschließende Durchführung
des Kugelstrahlens an einem Gleitabschnitt 8 der Dichtplatte. Das Ergebnis
der Verbrennungstests mit einer echten Gasturbine zeigte, dass die aus der herkömmlichen
kobalt-basierten Legierung hergestellten Dichtplatten aufgrund der Abnutzung der
Oberfläche der Platte 5 und der Innenoberfläche des gebogenen
Abschnitts der Platte 4 einen Abrieb erlitten. Dagegen wurden bezüglich
aller aus den einzelnen kobalt-basierten Legierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellten Dichtplatten die Abriebtiefen aufgrund von Verschleiß
auf 1/3 bis 1/4 der Abriebtiefen der aus der herkömmlichen kobalt-basierten
Legierung hergestellten Dichtplatten verringert. Somit wurde bestätigt, dass
die Anwendung der kobalt-basierten Legierungen mit der vorgehärteten Schicht
gemäß der vorliegenden Erfindung sehr wirksam bei der Verringerung von
Verschleiß und Schäden in Gasturbinen-Brennkammern ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine hervorragende
Verschleißfestigkeit in einer Hochtemperaturumgebung erzielt werden.
Durch Anwendung der Hochtemperaturelemente gemäß der vorliegenden
Erfindung können Verschleiß und Beschädigungen von Hochtemperaturelementen
während des Gasturbinenbetriebs reduziert werden.
Anspruch[de]
Ein Hochtemperaturelement für die Verwendung in einer Gasturbine,
wobei das Element (4, 5) aus einer kobalt-basierten Legierung
geformt ist, umfassend 15–35 Gewichtsprozent Chrom; 0,02–1,5 Gewichtsprozent
Silicium; 0,01–0,2 Gewichtsprozent Kohlenstoff, mindestens ein Metall ausgewählt
aus vier Refraktärmetallen einschließlich 0,3–8 Gewichtsprozent
Niob, 1–20 Gewichtsprozent Wolfram, 1–10 Gewichtsprozent Tantal und
0,3–10 Gewichtsprozent Rhenium, wobei der Gesamtgehalt der vier Refraktärmetalle
so eingestellt wird, dass 10 Atom-% der gesamten Legierung ausschließlich Kohlenstoff
nicht überschritten werden; 0,2 bis 5 Gewichtsprozent Nickel, optional mindestens
ein Metall, das aus einer Gruppe bestehend aus Mangan und Eisen ausgewählt
ist, wobei der Gesamtgehalt an Nickel, Mangan und Eisen innerhalb des Bereichs von
1–9 Gewichtsprozent liegt; und Kobalt als Restbestandteil.Hochtemperaturelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Element (3, 4) zumindest in einem Oberflächenbereich
(8) in Berührung mit einem anderen Element eine durch Kugelstrahlen
ausgebildete gehärtete Schicht aufweist.Hochtemperaturelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Legierung außerdem 0,5–12 Gewichtsprozent Molybdän auf
Kosten von Kobalt umfasst, und der Gesamtgehalt der fünf Arten Molybdän,
Niob, Wolfram, Tantal und Rhenium so gesteuert wird, dass 10 Atom-% der gesamten
Legierung ausschließlich Kohlenstoff nicht überschritten werden.Hochtemperaturelement nach mindestens einem der Ansprüche 1–3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung außerdem 0,1–4 Gewichtsprozent
Germanium auf Kosten von Kobalt umfasst.