Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkeit abgebende
Pistole, insbesondere für Gartenarbeiten, die mit einem Knopf zum Verriegeln
in der Abgabeposition versehen ist.
Es sind Spritzpistolen bekannt, die mit Ventilen versehen sind, die
das Anhalten des Ausströmens einer Flüssigkeit entlang eines Abgabekanals
zulassen.
Die Ventile können sich in dem Bereich befinden, in dem der Benutzer
die Pistole handhabt, oder in dem oberen Teil derselben Pistole.
In dem ersten Fall wird das Öffnen/Schließen des Ventils
durch einen Starthebel gesteuert, dem eine vorgespannte Feder entgegenwirkt.
Damit das Ausströmen der Flüssigkeit kontinuierlich erfolgt,
ist es notwendig, dass der Benutzerdruck konstant ist. Wenn ausgedehnte Spritzvorgänge
durchgeführt werden sollen, wobei sich das Ventil in der Maximalöffnungsposition
befindet, kann es sein, dass sich der Benutzer ungebührlich anstrengen muss.
Um dies zu verhindern, gibt es bekannte Pistolen, bei denen Mittel vorgesehen sind,
die dafür geeignet sind, den Starthebel in einer offenen Ventilposition zu
halten.
Eine Pistole gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist
in EP-A-0 842 705 offenbart.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Flüssigkeitsspritzpistole
bereitzustellen, die mit einer Vorrichtung versehen ist, die in der Lage ist, das
Ventil ohne irgendeine Anstrengung des Benutzers offen zu halten.
Erfindungsgemäß wird eine derartige Aufgabe mit einer Flüssigkeitsspritzpistole,
insbesondere für Gartenarbeiten, gelöst, umfassend ein äußeres
Gehäuse, durch das ein Kanal geht, in dem ein Ventil verschiebbar untergebracht
ist, das durch eine Feder vorgespannt ist und durch einen Starthebel bedienbar ist,
der zwischen einer Schließposition und einer Maximalöffnungsposition des
Ventils drehbar ist, und eine Vorrichtung zum Verriegeln/Entriegeln des Hebels in
der Maximalöffnungsposition, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus
einem Knopf besteht, der durch den Hebel auf eine solche Weise elastisch abgestützt
ist, dass er in der Lage ist, bei in der Maximalöffnungsposition befindlichem
Hebel einen Verriegelungseingriff zwischen dem Hebel und dem äußeren Gehäuse
bereitzustellen.
Diese und weitere Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden ausführlichen Beschreibung einer Ausführungsform derselben
deutlich werden, die als nicht einschränkendes Beispiel in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt ist, in denen:
1 eine Frontansicht einer Pistole gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
2 eine Seitenansicht teilweise entlang der Linie II-II
von 1 geschnitten zeigt, wobei sich der Starthebel in
der geschlossenen Ventilposition befindet;
3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie III-III von 2 zeigt; und
4 eine Teilschnitt-Seitenansicht ähnlich wie
2 zeigt, wobei aber der Starthebel mittels des Verriegelungsknopfs
in einer offenen Ventilposition verriegelt ist.
In den Zeichnungen ist eine Pistole 1 zum Spritzen von Flüssigkeit
für Gartenarbeiten gezeigt, die aus einem äußerem Gehäuse
2 hergestellt ist, das aus einem Rohr 22 und einem Griff
23 gebildet ist, wobei der Letztere eine U-Form aufweist und einen Stift
3 trägt, an dem ein Starthebel 4 angelenkt ist.
In den 2–4
sind ein Kupplungselement 20 zum Kuppeln mit einem Flüssigkeitsabgabeschlauch
und ein interner Kanal 5 gezeigt, der mit einer Erweiterung 6
versehen ist, in der ein Ventil 7, das einen Kopf 8 und eine unter
Druck vorgespannte und um den Körper des Ventils gewickelte Feder
16 aufweist, deutlich sichtbar ist.
Der Hebel 4 stützt einen verformbaren Verriegelungs-/Entriegelungsknopf
9, im Wesentlichen mit einer U-Form, elastisch ab, wobei das U aus parallelen
Seiten 10–11 und einer zentralen Kopplungsbrücke
12 hergestellt ist. Die Seite 10 ist in einem geeigneten, in dem
Hebel 4 vorgesehenen Gehäuse befestigt.
Die zentrale Brücke 12 weist an ihrem oberen Teil einen
Vorsprung mit der Form eines Zahns 13 auf, der mit einem ähnlichen
Vorsprung 14 in Eingriff stehen kann, der einstückig mit dem Rohr
22 des äußeren Gehäuses 2 ist.
Starre Arme 15, die einstückig mit dem Hebel
4 sind, stehen mit dem Ventil 7 in Eingriff, um, wenn es erforderlich
ist, die entgegenwirkende Kraft der Feder 16 zu überwinden.
Während des Betriebes, wenn als Anfangsposition jene von
2 angenommen wird, wobei sich der Starthebel
4 in der Ruheposition befindet und das Ventil 7 vollständig
geschlossen ist, steuert der Benutzer die Drehung des Hebels 4 um den Stift 3
herum, wodurch die Verschiebung der Arme 15 bewirkt wird, welche das Ventil
7 nach unten drücken, wobei die entgegenwirkende Kraft der Feder
16, die zusätzlich durch Druck vorgespannt ist, überwunden wird.
Auf diese Weise öffnet der Kopf 8 die Verbindung zwischen
dem Kanal 5 und der Kupplung 20, wodurch der Durchtritt der Flüssigkeit,
die von dem mit derselben Kupplung gekoppelten Schlauch kommt, bewirkt wird.
Wenn der Starthebel 4 in die Position des vollständigen
Öffnens des Ventils 7 gebracht ist, gelangt der Zahn 13 des
Knopfes 9 an dem Vorsprung 14 des Rohrs 22 vorbei, indem
zu einem solchen Zweck Nutzen aus der elastischen Verformbarkeit des Knopfes
9 gezogen wird, und er gelangt mit demselben Vorsprung in Eingriff, um
den Hebel 4 in der vorstehend erwähnten Maximalöffnungsposition
zu halten (4).
Um den Starthebel 4 zu entriegeln und ihn zurück in
die Ruheposition von 2 zu bringen (Ventil
7 geschlossen), ist es ausreichend, mit einem Finger auf die Seite
11 des Knopfes 9 zu drücken, so dass der Zahn 13
von dem Vorsprung 14 außer Eingriff gelangt, wodurch zugelassen wird,
dass sich der Hebel 4 unter dem Druck der Feder 16 in die entgegengesetzte
Richtung bewegt.