Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Membranen, die für
Anwendungen geeignet sind, die sowohl Sperreigenschaften als auch Biegsamkeit erfordern.
Die Membranen gemäß der Erfindung sind beim Aufbau von Druckblasen besonders
nützlich, die Dämpfungsvorrichtungen enthalten. Die Membranen gemäß
der Erfindung sind elastisch und weisen sehr niedrige Gastransmissionsraten für
Stickstoff und andere Gase auf, die zum Aufblasen der Blasen und Dämpfungsvorrichtungen
verwendet werden können. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner Fußbekleidung,
die eine oder mehrere Blasen oder Dämpfungsvorrichtungen gemäß der
Erfindung einschließt.
Hintergrund der Erfindung
Thermoplastische und duroplastische polymere Materialien sind in Membranen
wegen ihrer Fluid- (Gas- oder Flüssigkeits-) Sperreigenschaften umfangreich
verwendet worden. Derartige Fluidsperrfolien werden zum Beispiel für Plastikverpackungsmaterialien
und für andere Verpackungsmaterialien verwendet. Eine andere gebräuchliche
Anwendung für polymere Materialien mit guten Fluidsperreigenschaften besteht
beim Aufbau von aufblasbaren Blasen.
Aufblasbare Blasen sind in einer Vielzahl von Produkten, wie Fahrzeugreifen,
Bällen, Speichern, die auf Schwermaschinen, und bei Fußbekleidung, besonders
Schuhen, als Dämpfungsvorrichtungen verwendet worden. Es ist häufig wünschenswert,
polymere Materialien zu verwenden, die thermoplastisch sind, weil thermoplastische
Materialien wiedergewonnen und zu neuen Gegenständen umgeformt werden können,
wobei so der Abfall während der Herstellungsverfahren verringert wird und die
Wiederverwertung nach der Lebensdauer eines Gegenstands gefördert wird. Während
thermoplastische Sperrfolien wegen ihrer geringen Dicke bis zu einem gewissen Grad
gebogen werden können, weisen thermoplastische Sperrfolien für viele Anwendungen
üblicherweise keine ausreichende Elastizität auf. Elastische Materialien
oder Elastomere sind in der Lage, ihre ursprüngliche Form und Größe
nach Entfernen einer verformenden Kraft im Wesentlichen zurück zu gewinnen,
selbst wenn das Teil einer wesentlichen Verformung ausgesetzt worden ist. Elastomere
Eigenschaften sind bei vielen Anwendungen wichtig und schließen aufblasbare
Blasen für Fußbekleidung und hydraulische Speicher ein.
Fußbekleidung und insbesondere Schuhe schließen normalerweise
zwei Hauptkomponenten, ein Schuhoberteil und eine Sohle, ein. Der allgemeine Zweck
des Schuhoberteils ist es, den Fuß angenehm und bequem zu umgeben. Idealerweise
sollte das Schuhoberteil aus attraktiven, höchst haltbaren, bequemen Materialien
oder einer Kombination von Materialien hergestellt sein. Die Sohle, hergestellt
aus einem haltbaren Material, wird entworfen, um Zugkraft bereitzustellen und den
Fuß während der Verwendung zu schützen. Die Sohle dient typischerweise
auch der wichtigen Funktion des Bereitstellens erhöhter Dämpfung und Stoßabsorption
während Sportaktivitäten, um die Füße, Knöchel und Beine
des Trägers vor den beträchtlichen erzeugten Kräften zu schützen.
Die Kraft der Einwirkung, die während der Lauftätigkeiten erzeugt wird,
kann das Zwei- oder Dreifache des Körpergewichts des Trägers betragen,
während andere Sportaktivitäten, wie Basketballspielen, Kräfte zwischen
dem Sechs- und Zehnfachen des Körpergewichts des Trägers erzeugen können.
Viele Schuhe, besonders Sportschuhe, schließen nun einige Arten von federndem,
stoßabsorbierendem Material oder Komponenten ein, um den Fuß und den Körper
während anstrengender Sportaktivität zu dämpfen. Diese federnden,
stoßabsorbierenden Materialien oder Komponenten werden in der Schuhfertigungsindustrie
allgemein als Zwischensohle bezeichnet. Derartige federnde, stoßabsorbierende
Materialien oder Komponenten können auch auf den Brandsohlenteil des Schuhes
aufgebracht werden, welcher allgemein als der Teil des Schuhoberteils definiert
wird, der direkt unter der Fußsohlenoberfläche des Fußes liegt.
Gasgefüllte Blasen können für Zwischensohlen oder Einlagen
innerhalb der Sohlen der Schuhe verwendet werden. Die gasgefüllten Blasen werden
im Allgemeinen zu hohen Drücken aufgeblasen, um gegen die Kräfte zu dämpfen,
die während anstrengender Sportaktivitäten am Fuß erzeugt werden.
Derartige Blasen fallen typischerweise in zwei ausgedehnte Kategorien, nämlich
solche, die „dauerhaft" aufgeblasen sind, wie offenbart in Rudy, US-Patente
Nr. 4,183,156 und 4,219,945, und solche, bei denen ein Pumpen- und Ventilsystem
verwendet wird, wie solche, die in Huang, US-Patent Nr. 4,722,131 offenbart sind.
Sportschuhe des Typs, der in US-Patent Nr. 4,183,156 offenbart ist,
mit „dauerhaft" aufgeblasenen Blasen werden unter der Marke „Air-Sole"
und anderen Marken von Nike, Inc. aus Beaverton, Oregon verkauft. Dauerhaft aufgeblasene
Blasen von derartigen Schuhen werden unter Verwendung eines elastomeren thermoplastischen
Materials konstruiert, das mit einem Gas aus großen Molekülen aufgeblasen
ist, das einen niedrigen Löslichkeitskoeffizienten aufweist und in der Industrie
als „Supergas" bezeichnet wird. Gase, wie SF6, CF4,
C2F6, C3F8 und so weiter, sind auf diese
Art und Weise als Supergase verwendet worden. Supergase sind jedoch teuer, und so
ist es wünschenswert, dauerhaftes Aufblasen mit weniger teuren
Gasen, wie Luft oder Stickstoff, zu erzielen. Beispielsweise offenbart US-Patent
Nr. 4,340,626 mit dem Titel „Diffusion Pumping Apparatus Self-Inflating Device",
welches am 20. Juli 1982 an Rudy erteilt wurde, selektiv durchlässige Bahnen
einer Folie, die zu einer Blase geformt sind, die mit einem Gas oder einem Gemisch
von Gasen zu einem vorgeschriebenen Druck aufgeblasen ist. Das verwendete Gas oder
die verwendeten Gase weisen Idealerweise eine verhältnismäßig niedrige
Diffusionsrate durch die selektiv durchlässige Blase zur äußeren
Umgebung auf, während Gase, die in der Atmosphäre enthalten sind, wie
Stickstoff, Sauerstoff und Argon, die eine verhältnismäßig hohe Diffusionsrate
aufweisen, in der Lage sind, die Blase zu durchdringen. Dies führt durch die
Addition der Partialdrücke des Stickstoffs, Sauerstoffs und Argons aus der
Atmosphäre zu den Partialdrücken des Gases oder der Gase, mit welchem/n
die Blase anfänglich aufgeblasen wurde, zu einer Zunahme des Gesamtdrucks innerhalb
der Blase. Dieses Konzept einer verhältnismäßigen Einwegzufuhr von
Gasen zur Erhöhung des Gesamtdrucks der Blase ist nun als „Diffusionspumpen"
bekannt.
Viele der früheren Zwischensohlenblasen, die in der Fußbekleidungsfertigungsindustrie
vor und kurz nach der Einführung der Air-SoleTM-Sportschuhe verwendet
wurden, bestanden aus einer Einzelschicht-Gassperrfolie, die aus Materialien auf
Basis von Polyvinylidenchlorid, wie Saran® (eingetragene Marke von
Dow Chemical Co.) hergestellt wurde, und welche ihrem Wesen nach steife Kunststoffe
mit verhältnismäßig schlechter Dauerbiegeermüdung, Heißsiegelfähigkeit
und Elastizität sind. Verbundstofffolien von zwei Gassperrmaterialien sind
auch verwendet worden. Momose, US-Patent Nr. 5,122,322 beschreibt eine Folie eines
ersten thermoplastischen Harzes mit einer Mehrzahl von ununterbrochenen Bändern
eines zweiten thermoplastischen Harzes, die parallel zur Ebene der Folie liegen.
Das erste thermoplastische Harz ist aus Polyolefin-, Polystyrol-, Polyacrylnitril-,
Polyester-, Polycarbonat- oder Polyvinylchloridharzen und modifizierten Harzen ausgewählt.
Das zweite Harz kann ein Polyamid, verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer,
Polyvinylidenchlorid oder Polyacrylnitrilcopolymer sein. Die Folie wird durch Extrudieren
des ersten Harzes aus einem ersten Extruder und des zweiten Harzes aus einem zweiten
Extruder und gleichzeitiges Einbringen der beiden Extrudatströme in einen statischen
Mischer, in welchem die Schichten (Bänder) geformt werden, erzeugt. Die Folie
kann eine oder zwei Außenfolien aufweisen, die auf sie auflaminiert ist/sind.
Während offenbart ist, dass diese Folien eine Sauerstoffpermeationsrate von
0,12 bis 900 cm3/m2·Tag·atm bei 20°C aufweisen,
was sie zur Formung von Dämpfungsmaterial für Verpackungs- und Versandmaterial
allgemein geeignet macht, sind die Folien für Dämpfungsblasen für
Fußbekleidung nicht elastisch oder biegsam genug.
Zusätzliche Laminate von zwei verschiedenen Arten von Sperrmaterialien,
in welchen das Laminat viele verhältnismäßig dünne Schichten
der verschiedenen Materialien aufweist, sind offenbart worden. Schrenk et al., US-Patent
Nr. 3,565,985, 4,937,134, 5,202,074, 5,094,788 und 5,094,793, 5,380,479, 5,540,878,
5,626,950, Chisolm et al., US-Patent Nr. 3,557,265; Ramanathan et al. und US-Patent
Nr. 5,269,995 offenbaren Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtfolien (mindestens
etwa zehn Schichten) unter Verwendung von Strömen von mindestens zwei verschiedenen
Thermoplasten. Die Ströme von geschmolzenem thermoplastischem Harz werden in
einem geschichteten Strom verbunden und dann durch eine Schicht-Vervielfältigungsvorrichtung
geführt, um die Mehrschichtfolie zu bilden. Das in diesen Patenten beschriebene
Mehrschichtverfahren wird verwendet, um Schillerfolien zu erhalten. Um die Schillerwirkung
zu verursachen, müssen die Schichten, die für das Schillern verantwortlich
sind, eine Dicke von 0,05 &mgr;m bis 5 &mgr;m aufweisen. Die verschiedenen thermoplastischen
Materialien werden so ausgewählt, dass sie einen maximalen Unterschied bezüglich
des Brechungsindex' aufweisen, um maximales Schillern in der Mehrschichtfolie zu
erreichen. Mit den Gassperrmaterialien werden keine Folien erzeugt, die geeignet
sind, wiederholte Einwirkungen ohne Verformung oder Ermüdungsbruch zu absorbieren,
wie sie für Membranen einer aufblasbaren Blase oder einer Dämpfungsvorrichtung
erforderlich sind.
Bekannte Blasenfolien, die Verbundstoffe oder Laminate sind, können
auch eine breite Vielzahl von Problemen in Schuhblasen, wie unter anderen Schichttrennung,
Abschälen, Gasdiffusion oder Kapillartätigkeit an Schweißgrenzflächen,
geringe Dehnung, die zum Knittern des aufgeblasenen Produkts führt, trübes
Aussehen der Fertigblasen, verringerten Durchstoßwiderstand und verringerte
Reißfestigkeit, Widerstand gegen die Formung durch Blasformen und/oder Heißsiegeln
und RF-Schweißen, Verarbeitung unter hohen Kosten und Schwierigkeit mit Schaumverkapselung
und Klebebinden, haben. In einigen vorher bekannten Mehrschichtblasen wurden Verbindungsschichten
oder Klebstoffe beim Herstellen von Laminaten verwendet, um zu erreichen, dass die
Haftfestigkeit zwischen den Schichten hoch genug ist, um die erwähnten Probleme
zu vermeiden. Die Verwendung von derartigen Verbindungsschichten oder Klebstoffen
verhindert jedoch im Allgemeinen das erneute Mahlen und die Wiederverwertung aller
Abfallmaterialien, die während der Produktformung erzeugt werden, zurück
zu einem verwendbaren Produkt, was die Herstellung kostspieliger macht und mehr
Abfall erzeugt. Die Verwendung von Klebstoff erhöht auch die Kosten und die
Komplexität der Herstellung der Laminate. Dieser und andere im Stand
der Technik erkannte Nachteile sind noch ausführlicher in US-Patent Nr. 4,340,626,
4,936,029 und 5,042,176 beschrieben.
Außer Kombinationen von zwei Gassperrschichten können Verbundstoffe
aus Schichten von Materialien mit sehr verschiedenen Eigenschaften geformt werden.
Verbundstoffe aus verschiedenen Materialien sind besonders für Fußbekleidungsblasen
nützlich, weil viele manchmal miteinander unvereinbare Erfordernisse auf den
Membranen beruhen, die für Fußbekleidungsblasen verwendet werden. Wie
bereits erwähnt, muss die Membran zum Beispiel hervorragende Gassperreigenschaften
sowohl gegenüber dem Aufblasgas als auch gegenüber den umgebenden Gasen
zeigen, während die Membran gleichzeitig elastisch und gegen Ermüdungsbruch
beständig sein muss. Die Materialien, die verwendet werden, um Fußbekleidungsblasen
zu konstruieren, müssen ferner gegen eine Verschlechterung durch die enthaltenen
Fluide und die Umgebung, welcher die Fußbekleidung ausgesetzt ist, beständig
sein. Das Problem von verschiedenen und gelegentlich unvereinbaren Eigenschaftserfordernissen
für Membranen oder Folien dieser Art ist durch Erzeugen von Laminaten von mindestens
zwei Schichten von verschiedenen Materialien häufig angesprochen worden, wobei
eine Schicht die haltbare Biegsamkeit eines Elastomers bereitstellt und die andere
die Fluidsperreigenschaft.
Eine Herangehensweise hat darin bestanden, mindestens zwei verschiedene
Materialien umzusetzen oder zusammenzumischen, damit jedes der verschiedenen Materialien
seine jeweiligen Beiträge zu den Eigenschaften des gepfropften Copolymers oder
der Mischschicht leisten kann. Moureaux, US-Patent Nr. 5,036,110 ist ein Beispiel
einer gepfropften Copolymer-Zusammensetzung. Moureaux offenbart eine elastische
Membran für einen hydropneumatischen Speicher, der eine Folie eines Pfropfcopolymers
eines thermoplastischen Polyurethans und eines Ethylen-Vinylalkohol-Copolymers enthält.
Das Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer enthält 5 bis 20 % des Pfropfcopolymers.
Das Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer ist in dem Polyurethanpolymer dispergiert, und
die beiden Polymere sind in gewissem Umfange miteinander gepfropft. Das Pfropfcopolymer
bildet Inseln von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer in der Polyurethanmatrix. Die Folie
ist eine Mittelschicht zwischen zwei Schichten von thermoplastischem Polyurethan
in der Membran des hydropneumatischen Speichers. Während die Stickstoffpermeationsrate,
verglichen mit nicht-modifiziertem Polyurethan, verringert wird, bietet eine Matrixfolie,
die Teilchen des Gassperrharzes enthält, keine Gastransmissionsrate, die so
niedrig wie für eine Verbundstofffolie ist, die eine kontinuierliche Schicht
des Fluidsperrmaterials aufweist.
Gemäß einer alternativen Herangehensweise sind Laminate
beschrieben worden, die ohne Klebstoffverbindungsschichten auskommen, indem Membranen
bereitgestellt werden, die eine erste Schicht eines thermoplastischen Elastomers,
wie eines thermoplastischen Polyurethans, und eine zweite Schicht enthalten, die
ein Sperrmaterial, wie ein Copolymer von Ethylen und Vinylalkohol, enthält,
wobei sich über einem Segment der Membranen zwischen den ersten und zweiten
Schichten Wasserstoffbindungen ausbilden. Derartige Laminate mit Schichten von biegsamen
Materialien und Schichten von Fluidsperrmaterialien sind zum Beispiel in US-Patent
Nr. 5,713,141, erteilt am 3. Februar 1998, und in den gleichzeitig anhängigen
US Anmeldungen Nr. 08/299,287, eingereicht am 31. August 1994, mit dem Titel „Cushioning
Device with Improved Flexible Barrier Membrane", Nr. 08/684,351, eingereicht am
19. Juli 1996, mit dem Titel „Laminated Resilient Flexible Barrier Membranes",
Nr. 08/475,276, eingereicht am 7. Juni 1995, mit dem Titel „Barrier Membranes
Including a Barrier Layer Employing Aliphatic Thermoplastic Polyurethanes", Nr.
08/475,275, eingereicht am 7. Juni 1995, mit dem Titel „Barrier Membranes
Including a Barrier Layer Employing Polyester Polyols", und Nr. 08/571,160, eingereicht
am 12. Dezember 1995, mit dem Titel „Membranes of Polyurethane Based Materials
Including Polyester Polyols", beschrieben. Während die in diesen Dokumenten
offenbarten Membranen biegsame, „dauerhaft" aufgeblasene, gasgefüllte
Schuhdämpfungskomponenten darstellen, von denen angenommen wird, dass sie eine
wesentliche Verbesserung auf dem Fachgebiet bieten, werden weitere Verbesserungen
gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung geboten.
EP-A-O 699 520 offenbart eine Sperrmembran, die aus einer Innenschicht
besteht, die ein Hauptsperrmaterial mit einer Dicke zwischen ungefähr 10·10-6 m und etwa 500·10-6 m umfasst, und welche auf einer
Seite an mindestens einer Außenschicht einer thermoplastischen Polyurethanfolie
über die Oberfläche gebunden ist. In einer Ausführungsform ist offenbart,
dass die Membran in einer Ausführungsform aus fünf Schichten besteht,
die alternierende Schichten von thermoplastischen Urethanen und Hauptsperrmaterialien
einschließen.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, Membranen und Membranmaterial
bereitzustellen, die erhöhte Biegsamkeit und Beständigkeit gegen unerwünschte
Transmission von Fluiden, wie eines Aufblasgases, bieten. Eine andere Aufgabe der
Erfindung besteht darin, elastische Membranen für aufblasbare Blasen bereitzustellen,
die mit einem Gas, wie Stickstoff, aufgeblasen sein können, bei welchen die
Membran einen Wert der Gastransmissionsrate von etwa 10 Kubikzentimetern pro Quadratmeter
pro Atmosphäre pro Tag (cm3/m2·atm·Tag) oder
kleiner aufweist.
Zusammenfassung der Erfindung
Gemäß der Erfindung wird eine elastomere Sperrmembran, wie
in Anspruch 1 beansprucht, bereitgestellt.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gefunden, dass aufblasbare
Blasen mit verbesserten elastomeren Eigenschaften und niedrigen Gastransmissionsraten
aus polymeren Mikroschichtverbundstoffen erzeugt werden können. Die polymeren
Mikroschichtverbundstoffe gemäß der Erfindung können verwendet werden,
um eine haltbare, elastomere Membran für unter Druck gesetzte Blasen oder andere
Dämpfungsvorrichtungen, die in vielen Anwendungen, besonders in der Fußbekleidung
oder für Speicher, verwendet werden sollen, zu erzeugen. „Haltbar" bedeutet,
dass die Membran hervorragende Beständigkeit gegen Ermüdungsbruch aufweist,
was bedeutet, dass die Membran wiederholtem Biegen und/oder Verformen unterworfen
werden kann und ohne Delamination entlang der Schichtgrenzflächen und ohne
die Erzeugung eines Risses, der durch die Dicke der Membran verläuft, wiederhergestellt
werden kann, vorzugsweise über einen breiten Bereich von Temperaturen. Zum
Zwecke dieser Erfindung wird der Begriff „Membran" verwendet, um vorzugsweise
eine freitragende Folie zu bezeichnen, die ein Fluid (ob Gas oder Flüssigkeit)
von einem anderen Fluid trennt. Zu anderen Zwecken als dem Trennen von Fluiden auf
einen anderen Gegenstand laminierte oder gestrichene Folien sind von der vorliegenden
Definition einer Membran vorzugsweise ausgeschlossen.
Der polymere Mikroschichtverbundstoff schließt Mikroschichten
eines ersten polymeren Materials, das auch als Struktur- oder Elastomer-Material
bezeichnet wird und das die Federung und Biegsamkeit bereitstellt, und Mikroschichten
eines zweiten polymeren Materials ein, das auch als Fluidsperrmaterial bezeichnet
wird, das die niedrige Gastransmissionsrate aufweist. Für dieselbe Gesamtmenge
an Fluidsperrmaterial erzeugen Mikroschichten des nicht-elastomeren Fluidsperrmaterials
eine stärker elastomere, stärker federnde Membran, verglichen mit den
Laminaten nach dem Stand der Technik, mit viel dickeren Schichten des Sperrmaterials.
Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung eine aufblasbare Blase
für Anwendungen, wie Fußbekleidung oder hydraulische Speicher, bereit,
wobei die Blase eine Membran aufweist, die mindestens eine Schicht des polymeren
Mikroschichtverbundstoffs gemäß der Erfindung enthält. Der polymere
Mikroschichtverbundstoff gemäß der Erfindung weist kautschukähnliche
oder elastomere mechanische Eigenschaften auf, die durch das Strukturmaterial bereitgestellt
werden, was es erlaubt, wiederholt und zuverlässig große Kräfte während
der Verwendung ohne Verschlechterung oder Ermüdungsbruch zu absorbieren. Besonders
bei Anwendungen, wie Fußbekleidung und hydraulische Speicher, ist es wichtig,
dass die Membran bei zyklischer Belastung hervorragende Stabilität aufweist.
Der polymere Mikroschichtverbundstoff weist für die im Wesentlichen erwartete
Lebensdauer der Fußbekleidung oder des hydraulischen Speichers eine niedrige
Gastransmissionsrate auf, die durch das Gassperrmaterial gewährleistet wird,
was ermöglicht, dass die Blase aufgeblasen bleibt und folglich Dämpfungseigenschaften
aufweist, ohne dass sie periodisch erneut aufgeblasen und erneut unter Druck gesetzt
werden muss.
Die Stickstoffgastransmissionsrate der Membran sollte weniger als
etwa 10 Kubikzentimeter pro Quadratmeter pro Atmosphäre pro Tag (cm3/m2·atm·Tag)
betragen. Ein anerkanntes Verfahren zum Messen der relativen Durchlässigkeit,
Permeabilität und Diffusion von verschiedenen Folienmaterialien ist in der
Anweisung aufgezeigt, das als ASTM D-1434-82-V bezeichnet wird. Gemäß
ASTM D-1434-82-V werden Durchlässigkeit, Permeabilität und Diffusion durch
die folgenden Formeln gemessen:
Durchlässigkeit
(Menge des Gases)/[(Fläche)×(Zeit)×(Druckdifferenz)] = Durchlässigkeit
(GTR)/(Druckdifferenz) = cm3/(m2)·(24 h)(Pa)
Permeabilität
[(Menge des Gases)×(Foliendicke)]/[(Fläche)×(Zeit)×(Druckdifferenz)]
= Permeabilität [(GTR)×(Foliendicke)]/(Druckdifferenz) = [(cm3)(Millizoll)]/[(m2)·(24
h)(Pa)]
wobei ein Millizoll 0,0254 mm beträgt.
Diffusion (bei einer Atmosphäre)
(Menge des Gases)/[(Fläche)×(Zeit)] = Gastransmissionsrate (GTR) = cm3/(m2)(24
h)
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Seitenansicht eines Sportschuhes, wobei
ein Teil der Zwischensohle weg geschnitten ist, um eine Querschnittsdarstellung
zu veranschaulichen;
2 ist eine Unteransicht des Sportschuhes von
1, wobei ein Teil weg geschnitten ist, um eine andere
Querschnittsdarstellung herauszustellen;
3 ist eine Schnittansicht, die entlang der Linie 3-3
von 1 genommen wurde;
4 ist eine unvollständige perspektivische Seitenansicht
einer Ausführungsform einer schlauchartigen Zweischichtdämpfungsvorrichtung;
5 ist eine Schnittansicht, die entlang der Linie 4-4
von 4 aufgenommen wurde;
6 ist eine unvollständige perspektivische Seitenansicht
einer zweiten Ausführungsform einer schlauchartigen Dreischichtdämpfungsvorrichtung;
7 ist eine Seitenschnittansicht, die entlang der Linie
6-6 von 6 aufgenommen wurde;
8 ist eine perspektivische Ansicht einer Membranausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung, die zu einer Schuhdämpfungsvorrichtung
geformt wurde;
9 ist eine Seitenansicht der Membran, die in
8 veranschaulicht ist;
10 ist eine perspektivische Ansicht einer Membranausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung, die zu einer Schuhdämpfungsvorrichtung
geformt wurde;
11 ist eine Seitenansicht einer Membranausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung, die zu einer Schuhdämpfungsvorrichtung
geformt wurde, welche in einen Schuh eingebracht ist;
12 ist eine perspektivische Ansicht der Membran, die
in 11 veranschaulicht ist;
13 ist eine Draufsicht auf die Membran, die in den
11 und 12 veranschaulicht
ist;
14 ist eine Seitenansicht einer Membranausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung, die zu einer Schuhdämpfungsvorrichtung
geformt wurde, die in einen Schuh eingebracht ist;
15 ist eine perspektivische Ansicht der Membran, die
in 14 veranschaulicht ist;
16 ist eine Draufsicht auf die Membran, die in den
14 und 15 veranschaulicht
ist;
17 ist eine perspektivische Ansicht einer Membranausführungsform
gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung, die zu einer Schuhdämpfungsvorrichtung
geformt wurde;
18 ist eine Seitenansicht der Membran, die in
17 veranschaulicht ist;
19 ist eine Schnittansicht eines Produktes, das aus
einer laminierten Membran gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung geformt
wurde;
20 ist eine Schnittansicht eines zweiten Produktes,
das unter Verwendung einer laminierten Membran gemäß der Lehre der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde;
21 ist eine Seitenansicht einer Bahn-Co-Extrusionseinheit;
22 ist eine Querschnittsansicht des Verteilerteils
der Bahn-Co-Extrusionseinheit von 22;
23 ist eine Seitenansicht einer Schluach-Co-Extrusionseinheit;
24 ist eine Schnittansicht einer schlauchartigen Einschichtmembran;
25 ist eine Schnittansicht eines Produktes, das aus
einer Einschichtmembran gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung geformt
wurde; und
26 ist eine Photographie eines Querschnitts eines polymeren
Mikroschichtverbundstoffs gemäß der Erfindung.
Ausführliche Beschreibung
Die Blasen gemäß der Erfindung werden aus einer elastomeren
Membran geformt, die eine Schicht eines polymeren Mikroschichtverbundstoffs gemäß
der vorliegenden Erfindung enthält. Der polymere Mikroschichtverbundstoff gemäß
der Erfindung weist alternierende dünne Schichten mindestens eines Fluidsperrmaterials
und mindestens eines elastomeren Strukturmaterials auf. Auch polymere Mikroschichtverbundstoffe
sind erwägenswert, die Schichten von verschiedenen Fluidsperrmaterialien und/oder
Schichten von verschiedenen elastomeren Materialien enthalten, wobei alle die verschiedenen
Schichten in regelmäßiger, sich wiederholender Reihenfolge angeordnet
sind. Andere Schichten zusätzlich zu elastomeren Schichten und Fluidsperrschichten,
die sich zusammen mit diesen in einer regelmäßigen, sich wiederholenden
Reihenfolge abwechseln, können gegebenenfalls enthalten sein. Der polymere
Mikroschichtverbundstoff sollte mindestens etwa 10 Schichten aufweisen. Vorzugsweise
weist der polymere Mikroschichtverbundstoff mindestens etwa 20 Schichten, stärker
bevorzugt mindestens etwa 30 Schichten und noch stärker bevorzugt mindestens
etwa 50 Schichten auf. Der polymere Mikroschichtverbundstoff kann Tausende von Schichten
aufweisen, und der Fachmann erkennt, dass die Anzahl der Schichten von solchen Faktoren,
wie den besonderen ausgewählten Materialien, den Dicken jeder
Schicht, der Dicke des polymeren Mikroschichtverbundstoffs, den Verarbeitungsbedingungen
zur Herstellung des mehrschichtigen Verbundstoffs und der Endanwendung des Verbundstoffs,
abhängt. Die Mikroschicht-Elastomermembranen weisen vorzugsweise etwa 10 bis
etwa 1000 Schichten, stärker bevorzugt etwa 30 bis etwa 1000 Schichten, auf,
und noch stärker bevorzugt weisen sie etwa 50 bis etwa 500 Schichten auf.
Die mittlere Dicke jeder einzelnen Schicht des Fluidsperrmaterials
kann bis herab zu einigen nm dünn und bis herauf zu mehreren Millizoll (etwa
100 &mgr;m) dick sein. Vorzugsweise haben die einzelnen Schichten eine mittlere
Dicke von bis zu etwa 2,5·10-6 m (etwa 0,1 Millizoll). Mittlere
Dicken von etwa 0,01·10-6 m (etwa 0,0004 Millizoll) bis etwa 2,5·10-6
m (0,1 Millizoll) sind besonders bevorzugt. Zum Beispiel können die einzelnen
Sperrmaterialschichten im Mittel etwa 1,2·10-6 m (etwa 0,05 Millizoll)
betragen. Die dünneren Schichten des Fluidsperrschichtmaterials verbessern
die Duktilität der Blasenmembran.
Elastomere Materialien, die zum Formen der Strukturschichten geeignet
sind, schließen ohne Einschränkung ein: Polyurethanelastomere, die Elastomere
auf Basis sowohl von aromatischen als auch aliphatischen Isocyanaten einschließen,
biegsame Polyolefine, die biegsame Polyethylen- und Polypropylenhomopolymere und
-copolymere einschließen, thermoplastische Styrolelastomere, Polyamidelastomere,
Polyamid-Ether-Elastomere, Ester-Ether- oder Ester-Ester-Elastomere, biegsame Ionomere,
thermoplastische Vulkanisate, biegsame Poly(vinylchlorid)homopolymere und -copolymere,
biegsame Acrylpolymere und deren Mischungen und Legierungen, wie Poly(vinylchlorid)-Legierungen,
beispielsweise Poly(vinylchlorid)-Polyurethan-Legierungen. Die verschiedenen elastomeren
Materialien können als Mischungen in den Strukturschichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
kombiniert werden oder als getrennte Schichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
enthalten sein.
Besonders geeignet sind thermoplastische Polyester-Polyurethane, Polyether-Polyurethane
und Polycarbonat-Polyurethane, die ohne Einschränkung Polyurethane einschließen,
die unter Verwendung von Polytetrahydrofuranen, Polyestern, Polycaprolacton-Polyestern
und Polyethern von Ethylenoxid, Propylenoxid und Copolymeren, die Ethylenoxid und
Propylenoxid einschließen, als Diolreaktanten polymerisiert werden. Diese polymeren
Polyurethane auf Diolbasis werden durch Umsetzung des polymeren Diols (Polyesterdiol,
Polyetherdiol, Polycaprolactondiol, Polytetrahydrofurandiol oder Polycarbonatdiol),
mit einem oder mehreren Polyisocyanaten und gegebenenfalls einem oder mehreren Kettenverlängerungsverbindungen
hergestellt. In dieser Anmeldung bedeutet der Begriff Kettenverlängerungsverbindungen
Verbindungen mit zwei oder mehreren funktionellen Resten, die mit Isocyanatresten
reagieren können. Vorzugsweise ist das polymere Polyurethan auf Diolbasis im
Wesentlichen linear (d.h. im Wesentlichen sind alle Reaktanten difunktionell).
Die Polyesterdiole, die zur Herstellung des bevorzugten thermoplastischen
Polyurethans gemäß der Erfindung verwendet werden, werden im Allgemeinen
durch Kondensationspolymerisation von Polysäureverbindungen und Polyolverbindungen
hergestellt. Die Polysäureverbindungen und die Polyolverbindungen sind vorzugsweise
difunktionell, d.h. Disäureverbindungen und Diole werden verwendet, um im Wesentlichen
lineare Polyesterdiole herzustellen, obwohl kleinere Mengen von monofunktionellen,
trifunktionellen und höher funktionellen Materialien (möglicherweise bis
zu 5 Molprozent) enthalten sein können. Geeignete Dicarbonsäuren schließen
ohne Einschränkung Glutarsäure, Bernsteinsäure, Malonsäure,
Oxalsäure, Phthalsäure, Hexahydrophthalsäure, Adipinsäure, Maleinsäure
und deren Gemische ein. Geeignete Polyole schließen ohne Einschränkung
ein, wobei der Extender (Füllstoff) ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Tetraethylenglykol, Propylenglykol,
Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol, Cyclohexandimethanol,
2-Ethyl-1,6-hexandiol, Esterdiol 204 (verkauft von Eastman Chemical Co.), 1,4-Butandiol,
1,5-Pentandiol, 1,3-Propandiol, Butylenglykol, Neopentylglykol und deren Kombinationen.
Kleine Mengen von Triolen oder Polyolen höherer Funktionalität, wie Trimethylolpropan
oder Pentaerythritol, werden manchmal eingeschlossen. In einer bevorzugten Ausführungsform
schließt die Carbonsäure Adipinsäure ein, und das Diol schließt
1,4-Butandiol ein. Typische Katalysatoren für die Veresterungspolymerisation
sind Protonensäuren, Lewis-Säuren, Titanalkoxide und Dialkylzinnoxide.
Der polymere Polyether- oder Polycaprolactondiol-Reaktant, der zur
Herstellung der bevorzugten thermoplastischen Polyurethane verwendet wird, setzt
einen Diolinitiator, z.B. Ethylen- oder Propylenglykol, mit einem Lacton- oder Alkylenoxid-Kettenverlängerungsreagens
um. Bevorzugte Kettenverlängerungsreagenzien sind ϵ-Caprolacton, Ethylenoxid
und Propylenoxid. Lactone, deren Ring durch ein aktives Wasserstoffatom geöffnet
werden kann, sind auf dem Fachgebiet bekannt. Beispiele von geeigneten Lactonen
schließen ohne Einschränkung ∊-Caprolacton, &ggr;-Caprolacton,
&bgr;-Butyrolacton, &bgr;-Propriolacton, &ggr;-Butyrolacton, &agr;-Methyl-&ggr;-butyrolacton,
&bgr;-Methyl-&ggr;-butyrolacton, &ggr;-Valerolacton, &agr;-Valerolacton,
&ggr;-Decanolacton, &agr;-Decanolacton, &ggr;-Nonanlacton, &ggr;-Oktanlacton
und deren Kombinationen ein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Lacton
∊-Caprolacton. Lactone, die bei der Ausübung der Erfindung nützlich
sind, können auch durch die folgende Formel gekennzeichnet
sein:
wobei n eine positive ganze Zahl von 1 bis 7 ist, und R ein oder mehr H-Atome oder
substituierte oder nicht-substituierte Alkylreste mit 1–7 Kohlenstoffatomen
ist. Nützliche Katalysatoren schließen solche ein, die vorstehend für
die Polyester-Synthese erwähnt wurden. In einer anderen Ausführungsform
kann die Umsetzung durch die Herstellung eines Natriumsalzes des Hydroxylrestes
an den Molekülen initiiert werden, die mit dem Lactonring reagieren.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Diolinitiator
mit einer Oxiran-enthaltenden Verbindung umgesetzt, um ein bei der Polyurethanpolymerisation
zu verwendendes Polyetherdiol herzustellen. Die Oxiran-enthaltende Verbindung ist
vorzugsweise ein Alkylenoxid oder ein zyklischer Ether, besonders bevorzugt eine
Verbindung, die aus Ethylenoxid, Propylenoxid, Butylenoxid, Tetrahydrofuran und
deren Kombinationen ausgewählt ist. Alkylenoxid-Polymersegmente schließen
ohne Einschränkung die Polymerisationsprodukte von Ethylenoxid, Propylenoxid,
1,2-Cyclohexenoxid, 1-Butenoxid, 2-Butenoxid, 1-Hexenoxid, tert-Butylethylenoxid,
Phenylglycidylether, 1-Decenoxid, Isobutylenoxid, Cyclopentenoxid, 1-Pentenoxid
und deren Kombinationen ein. Die Alkylenoxidpolymerisation wird typischerweise durch
eine Base katalysiert. Die Polymerisation kann zum Beispiel durch Beschicken mit
dem hydroxylfunktionellen Initiator und einer katalytischen Menge Alkali, wie Kaliumhydroxid,
Natriummethoxid oder Kalium-tert-butoxid, und Zufügen des Alkylenoxids mit
einer ausreichenden Geschwindigkeit, um das Monomer für die Umsetzung verfügbar
zu halten, durchgeführt werden. Zwei oder mehrere verschiedene Alkylenoxidmonomere
können durch gleichzeitige Zugabe statistisch copolymerisiert und durch aufeinander
folgende Zugabe in Blöcken polymerisiert werden. Homopolymere oder Copolymere
von Ethylenoxid oder Propylenoxid sind bevorzugt.
Tetrahydrofuran polymerisiert unter bekannten Bedingungen, wobei Wiederholungseinheiten
-[CH2CH2CH2CH2O]
erzeugt werden. Tetrahydrofuran wird durch eine kationische Ringöffnungsreaktion
unter Verwendung von Gegenionen, wie SbF6-, AsF6-, PF6-, SbCl6-, BF4-, CF3SO3-, FSO3- und ClO4-, polymerisiert. Die Initiation erfolgt durch Erzeugung eines tertiären
Oxoniumions. Das Polytetrahydrofuransegment kann als ein „lebendes Polymer"
hergestellt und durch Umsetzung mit dem Hydroxylrest eines Diols, wie irgendeines
derjenigen, die vorstehend erwähnt sind, terminiert werden.
Aliphatische Polycarbonatdiole werden durch Umsetzung von Diolen mit
Dialkylcarbonaten (wie Diethylcarbonat), Diphenylcarbonat oder Dioxolanonen (wie
zyklischen Carbonaten mit fünf- und sechsgliedrigen Ringen) in Gegenwart von
Katalysatoren, wie Alkalimetall, Zinnkatalysatoren oder Titanverbindungen, hergestellt.
Nützliche Diole schließen ohne Einschränkung irgendeines derjenigen
ein, die bereits erwähnt worden sind. Aromatische Polycarbonate werden normalerweise
aus der Umsetzung von Bisphenolen, z.B. Bisphenol A, mit Phosgen oder Diphenylcarbonat,
hergestellt.
Das polymere Diol, wie die vorstehend beschriebenen polymeren Polyesterdiole,
welche bei der Polyurethansynthese verwendet werden, weist vorzugsweise ein Zahlenmittel
des Molekulargewichts (zum Beispiel ermittelt mit dem ASTM D-4274-Verfahren) von
etwa 300 bis etwa 4.000, stärker bevorzugt von etwa 400 bis etwa 3.000 und
noch stärker bevorzugt von etwa 500 bis etwa 2.000 auf. Das polymere Diol erzeugt
üblicherweise ein „weiches Segment" des elastomeren Polyurethans.
Die Synthese des elastomeren Polyurethans kann durch Umsetzen eines
oder mehrerer vorstehender polymerer Diole, einer oder mehrerer Verbindungen mit
mindestens zwei Isocyanatresten und gegebenenfalls eines oder mehrerer Kettenverlängerungsmittel
durchgeführt werden. Die elastomeren Polyurethane sind vorzugsweise linear,
und folglich ist die Polyisocyanatkomponente vorzugsweise im Wesentlichen difunktionell.
Nützliche Diisocyanatverbindungen, die verwendet werden, um die thermoplastischen
Polyurethane gemäß der Erfindung herzustellen, schließen ohne Einschränkung
Isophorondiisocyanat(IPDI), Methylen-bis(4-cyclohexylisocyanat)(H12MDI),
Cyclohexyldiisocyanat(CHDI), m-Tetramethylxyloldiisocyanat(m-TMXDI), p-Tetramethylxyloldiisocyanat(p-TMXDI),
Etylendiisocyanat, 1,2-Diisocyanatopropan, 1,3-Diisocyanatopropan, 1,6-Diisocyanatohexan
(Hexamethylendiisocyanat oder HDI), 1,4-Butylendiisocyanat, Lysindiisocyanat, 1,4-Methylen-bis(cyclohexylisocyanat),
die verschiedenen Isomere von Toluoldiisocyanat, meta-Xylylendiisocyanat und para-Xylylendiisocyanat,
4-Chlor-1,3-phenylendiisocyanat, 1,5-Tetrahydronaphthalindiisocyanat, 4,4'-Dibenzyldiisocyanat
und 1,2,4-Benzoltriisocyanat, Xylylendiisocyanat(XDI) und deren Kombinationen ein.
Besonders nützlich ist Diphenylmethandiisocyanat(MDI).
Nützliche aktive Wasserstoff-enthaltende Kettenverlängerungsmittel
enthalten im Allgemeinen mindestens zwei aktive Wasserstoffreste, zum Beispiel unter
anderen Diole, Dithiole, Diamine oder Verbindungen mit einem Gemisch aus Hydroxyl-,
Thiol- und Aminresten, wie Alkanolaminen, Aminoalkylmercaptanen und Hydroxyalkylmercaptanen.
Das Molekulargewicht der Kettenverlängerungsmittel liegt vorzugsweise im Bereich
von etwa 60 bis etwa 400. Alkohole und Amine sind bevorzugt. Typische Beispiele von
nützlichen Diolen, die als Polyurethan-Kettenverlängerungsmittel verwendet
werden, schließen ohne Einschränkung 1,6-Hexandiol, Cyclohexandimethanol
(verkauft als CHDM von Eastman Chemical Co.), 2-Ethyl-1,6-hexandiol, Esterdiol 204
(verkauft von Eastman Chemical Co.), 1,4-Butandiol, Ethylenglykol und niedere Oligomere
von Ethylenglykol, einschließlich Diethylenglykol, Triethylenglykol und Tetraethylenglykol,
Propylenglykol und niedrigere Oligomere von Propylenglykol, einschließlich
Dipropylenglykol, Tripropylenglykol und Tetrapropylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
Neopentylglykol, dihydroxyalkylierte aromatische Verbindungen, wie die bis(2-Hydroxyethyl)ether
von Hydrochinon und Resorcin, p-Xylol-&agr;,&agr;'-diol, den bis(2-Hydroxyethyl)ether
von p-Xylol-&agr;,&agr;'-diol, m-Xylol-&agr;,&agr;'-diol und den bis(2-Hydroxyethyl)ether
und deren Gemische ein. Geeignete Diamin-Verlängerungsmittel schließen
ohne Einschränkung p-Phenylendiamin, m-Phenylendiamin, Benzidin, 4,4'-Methylendianilin,
4,4'-Methylen-bis(2-chloranilin), Ethylendiamin und deren Kombinationen ein. Andere
typische Kettenverlängerungsmittel sind Aminoalkohole, wie Ethanolamin, Propanolamin,
Butanolamin und deren Kombinationen. Bevorzugte Verlängerungsmittel schließen
Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Tetraethylenglykol, Propylenglykol,
Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol, 1,3-Propylenglykol, 1,4-Butandiol,
1,6-Hexandiol und deren Kombinationen ein.
Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen difunktionellen Verlängerungsmitteln
kann auch eine kleine Menge von trifunktionellen Verlängerungsmitteln, wie
Trimethylolpropan, 1,2,6-Hexantriol und Glycerin, und/oder von monofunktionellen
aktiven Wasserstoffverbindungen, wie Butanol oder Dimethylamin, vorliegen. Die Menge
von trifunktionellen Verlängerungsmitteln und/oder monofunktionellen Verbindungen,
die verwendet werden, würde vorzugsweise 5,0 Äquivalentprozent oder weniger
betragen, bezogen auf das Gesamtgewicht des Reaktionsprodukts und der aktiven Wasserstoff-enthaltenen
Gruppen, die verwendet werden.
Die Umsetzung des Polyisocyanats, des polymeren Diols und des Kettenverlängerungsmittels
wird typischerweise durch Erwärmen der Komponenten, zum Beispiel durch Schmelzreaktion
in einem Doppelschneckenextruder, durchgeführt. Typische Katalysatoren für
diese Umsetzung schließen Organozinnkatalysatoren, wie Zinn(II)octoat, ein.
Im Allgemeinen kann das Verhältnis von polymerem Diol, wie Polyesterdiol, zum
Verlängerungsmittel innerhalb eines verhältnismäßig breiten
Bereichs weitgehend in Abhängigkeit von der gewünschten Härte des
Endpolyurethanelastomers variiert werden. Zum Beispiel kann das Äquivalentverhältnis
von Polyesterdiol zum Verlängerungsmittel innerhalb des Bereichs von 1:0 bis
1:12 und stärker bevorzugt von 1:1 bis 1:8 liegen. Vorzugsweise liegt/en das/die
verwendete/n Diisocyanat(e) in einem solchen Verhältnis vor, dass das Gesamtverhältnis
von Äquivalenten von Isocyanat zu Äquivalenten von aktiven Wasserstoff
enthaltenden Materialien innerhalb des Bereichs von 0,95:1 bis 1,10:1 und stärker
bevorzugt von 0,98:1 bis 1,04:1 liegt. Die polymeren Diolsegmente liegen typischerweise
zu etwa 35 Gewichtsprozent (Gew.-%) bis etwa 65 Gew.-%, bezogen auf das Polyurethanpolymer,
und vorzugsweise zu etwa 35 Gew.-% bis etwa 50 Gew.-%, bezogen auf das Polyurethanpolymer,
vor.
Bei bestimmten Anwendungen kann es wünschenswert sein, Mischungen
von Polyurethanen einzubeziehen, um die Strukturschichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
so zu erzeugen, als wenn die Hydrolyseempfindlichkeit von besonderer Wichtigkeit
ist. Zum Beispiel kann ein Polyurethan, das weiche Segmente von Polyetherdiolen
oder Polyesterdiolen enthält, die aus dem Reaktionsgemisch aus einer Carbonsäure
und einem Diol erzeugt werden, wobei die Wiederholungseinheiten des Reaktionsproduktes
mehr als acht Kohlenstoffatome aufweisen, mit Polyurethanen gemischt werden, die
Polyesterdiole mit Wiederholungseinheiten mit acht oder weniger Kohlenstoffatomen
oder Produkte von verzweigten Diolen enthalten. Vorzugsweise liegen andere Polyurethane
als solche, die Polyesterdiol-Wiederholungseinheiten mit acht oder weniger Kohlenstoffatomen
oder mit Sauerstoffatomen, die mit tertiären Kohlenstoffatomen verbunden sind,
enthalten, in den Mischungen in einer Menge von bis zu etwa 30 Gew.-% vor (d.h.
70,0 Gew.-% Polyurethan auf Basis von Polyethylenglykoladipat, 30,0% Polyurethan
auf Basis von Isophthalatpolyesterdiol). Spezifische Beispiele der Polyesterdiole,
wobei das Reaktionsprodukt mehr als acht Kohlenstoffatome hat, schließen Poly(ethylenglykolisophthalat),
Poly(1,4-butandiolisophthalat) und Poly(1,6-hexandiolisophthalat) ein.
Als Alternative zu Mischungen von verschiedenen thermoplastischen
Polyurethanen kann ein einzelnes Polyurethan mit verschiedenen weichen Segmenten
verwendet werden. Ohne beschränkend sein zu wollen, können die weichen
Segmente wiederum zusätzlich zu weichen Segmenten mit einer Gesamtanzahl von
acht Kohlenstoffatomen oder weniger Polyetherdiole, Polyesterdiole mit einer Gesamtanzahl
von mehr als acht Kohlenstoffatomen oder deren Gemische enthalten. Es ist erwägenswert,
dass die Gesamtmenge an weichem Segmentbestandteil, welcher das Reaktionsprodukt
einer Carbonsäure und eines Diols mit einer Gesamtkohlenstoffatomanzahl von
mehr als acht enthält, in einer Menge von bis zu etwa 30 Gew.-% des Gesamtgewichts
der weichen Segmente, die im Polyurethan enthalten sind, vorliegt. Folglich sind
mindestens 70 Gew.-% der Wiederholungseinheiten des weichen Segments
die Reaktionsprodukte aus Carbonsäure und einem Diol, wobei die Gesamtkohlenstoffatomanzahl
für das Reaktionsprodukt acht oder kleiner ist.
Es sollte auch berücksichtigt werden, dass es mehrere Arten und
Weisen gibt, Polyurethane mit bis zu 30 Gew.-% Polyester mit Wiederholungseinheiten,
die mehr als acht Kohlenstoffatome enthalten, zu den Polyurethanen gemäß
dieser Erfindung zuzufügen. Dreißig Prozent oder weniger eines Polyurethans,
das sich von Polyesterdiolen ableitet, die Wiederholungseinheiten mit mehr als acht
Kohlenstoffatomen enthalten, können als Fertigpolymere mit 70 Gew.-% oder mehr
Polyurethanen, die sich von Polyesterdiolen mit Wiederholungseinheiten ableiten,
die acht oder weniger Kohlenstoffatome enthalten, gemischt werden, oder ein einzelnes
Polyurethan könnte aus einem Gemisch von Polyesterdiolen hergestellt werden,
bei dem mindestens 70 Gew.-% Wiederholungseinheiten mit höchstens acht Kohlenstoffatomen
und der Rest Wiederholungseinheiten mit mehr als acht Kohlenstoffatomen enthält,
wie vorstehend beschrieben. Ein Polyurethan könnte aus einem einzelnen Diol
hergestellt werden, das durch Umsetzung von Dicarbonsäuren und Diolen hergestellt
wurde, so dass 70 Gew.-% der Wiederholungseinheiten im Polyesterdiol acht oder weniger
Kohlenstoffatome enthalten. Kombinationen dieser Techniken sind auch möglich.
Unter den Säuren, die mehr als sechs Kohlenstoffatome enthalten, die verwendet
werden könnten, befinden sich Isophthalsäuren und Phthalsäuren.
Es hat sich erwiesen, dass unter den zahlreichen thermoplastischen
Polyurethanen, welche zur Erzeugung der Außenschicht 32 nützlich
sind, Polyurethane, von denen alle beispielsweise entweder auf Ester- oder Etherbasis
beruhen, besonders nützlich sind.
Spezifische Beispiele von geeigneten Materialien schließen ein:
Polyamid-Ether-Elastomere, die unter der Handelsbezeichnung PEBAX®
von Elf Atochem vermarktet werden, Ester-Ether-Elastomere, die unter der Handelsbezeichnung
HYTREL® von DuPont vermarktet werden, Ester-Ester- und Ester-Ether-Elastomere,
die unter der Handelsbezeichnung ARNITEL® von DSM Engineering vermarktet
werden, thermoplastische Vulkanisate, die unter der Handelsbezeichnung SANTOPRENE®
von Advanced Elastomeric Systems vermarktet werden, elastomere Polyamide, die unter
der Handelsbezeichnung GRILAMID® von Emser vermarktet werden, und
elastomere Polyurethane, die unter der Handelsbezeichnung PELLETHANE®
von Dow Chemical Company, Midland, Ml vermarktet werden, ELASTOLLAN®-Polyurethane,
die von BASF Corporation, Mt. Olive, NJ, vermarktet werden, TEXIN®-
und DESMOPAN®-Polyurethane, die von Bayer vermarktet werden, MORTHANE®-Polyurethane,
die von Morton vermarktet werden, und ESTANE®-Polyurethane, die
von B.F. Goodrich Co. vermarktet werden.
Zusätzlich zu den elastomeren Materialien der Strukturschichten
enthalten die polymeren Mikroschichtverbundstoffe gemäß der Erfindung
Schichten eines Fluidsperrmaterials. Geeignete Fluidsperrmaterialien schließen
ohne Beschränkung Ethylen-Vinylalkohol-Copolymere, Poly(vinylchlorid), Polyvinylidenpolymere
und -Copolymere, wie insbesondere Polyvinylidenchlorid, Polyamide, einschließlich
amorphe Polyamide, Acrylnitrilpolymere, einschließlich Acrylnitril-Methylacrylat-Copolymere,
technische Polyurethankunststoffe, Polymethylpentenharze, Ethylen-Kohlenstoffmonoxid-Copolymere,
Flüssigkristallpolymere, Polyethylenterephthalat, Polyetherimide, Polyacrylimide
und andere derartige polymere Materialien ein, von denen bekannt ist, dass sie verhältnismäßig
niedrige Gastransmissionsraten aufweisen. Mischungen und Legierungen dieser Materialien,
wie Kombinationen von Polyimiden und kristallinen Polymeren, wie von Flüssigkristallpolymeren,
Polyamiden und Polyethylenterephthalat, sowie von Polyamiden mit Styrolen sind auch
geeignet. Ethylen-Vinylalkohol-Copolymere sind bevorzugt, besonders jenes Copolymer,
in welchem das Ethylen/Copolymer-Verhältnis etwa 25 Molprozent bis etwa 50
Molprozent und insbesondere etwa 25 Molprozent bis etwa 40 Molprozent beträgt.
Ethylen-Vinylalkohol-Copolymere werden durch vollständiges Hydrolysieren von
Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren hergestellt. Die verschiedenen Fluidsperrmaterialien
können als Mischungen in den Strukturschichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
kombiniert werden oder als getrennte Schichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
enthalten sein.
Beispiele von geeigneten spezifischen Beispielen schließen ein:
Acrylnitrilcopolymere, wie BAREX®, erhältlich von BP Chemicals,
Inc., technische Polyurethan-Kunststoffe, wie ISOPLAST®, erhältlich
von Dow Chemical Corp., Midland, Ml, Ethylen-Vinylalkohol-Copolymere, vermarktet
unter den Marken EVAL® durch EVAL Company of America (EVALCA), Lisle,
Illinois, SOARNOL® durch Nippon Goshei Co., Ltd. (USA.) aus New
York, NY, CLARENE® durch Solvay und SELAR® OH durch
DuPont, Polyvinylidenchlorid, erhältlich von Dow Chemical unter der Handelsbezeichnung
SARAN® und von Solvay unter der Handelsbezeichnung IXAN®;
Flüssigkristallpolymere, wie VECTRA®, von Hoechst Celanese
und XYDAR® von Amoco Chemicals; MDX®6-Nylon, erhältlich
von Mitsubishi Gas Chemical Co., Ltd., Solvay, und Toyobo und amorphe Nylone, wie
NOVAMID® X21 von Mitsubishi, SELAR® PA von DuPont
und GELON A-100 von General Electric Company, KAMAX®-Polyacrylimid-Copolymer,
erhältlich von Rohm & Haas, Polyetherimide, verkauft unter der Handelsbezeichnung
ULTEM® von General Electric, VINEX-Poly(vinylalkohol),
erhältlich von Air Products und Polymethylpentenharze, erhältlich von
Phillips 66 Company unter der Handelsbezeichnung CRYSTALOR und von Mitsui Petrochemical
Industries unter der Handelsbezeichnung TPX®v. Höchst bevorzugte
im Handel erhältliche Copolymere von Ethylen und Vinylalkohol, wie solche,
die von EVAL erhältlich sind, weisen typischerweise einen mittleren Ethylengehalt
von etwa 25 Mol-% bis etwa 48 Mol-% auf.
Ein weiteres Merkmal der polymeren Mikroschichtverbundstoffe gemäß
der vorliegenden Erfindung ist die erhöhte Bindung, welche zwischen den Schichten
des elastomeren Materials und des Fluidsperrmaterials auftreten kann. Diese so genannte
erhöhte Bindung wird im Allgemeinen unter Verwendung von Materialien für
beide Schichten erreicht, die verfügbare funktionelle Reste mit Wasserstoffatomen,
die sich an einer Wasserstoffbindung beteiligen können, wie mit Wasserstoffatomen
in Nydroxylresten oder Wasserstoffatomen, die an Stickstoffatome in Polyurethanresten
gebunden sind, und verschiedene Rezeptorreste, wie Sauerstoffatome in Hydroxylresten,
Carbonylsauerstoffatome in Polyurethanresten und Esterresten, und Chloratome, zum
Beispiel in PVDC, aufweisen. Derartige polymere Mikroschichtverbundstoffe sind dadurch
gekennzeichnet, dass angenommen wird, dass die Wasserstoffbindung zwischen den elastomeren
und den Fluidsperrmaterialien auftritt, die die alternierenden Schichten erzeugen.
Zum Beispiel wird angenommen, dass die vorstehend beschriebene Wasserstoffbindung
auftritt, wenn das elastomere Material ein Polyurethan auf Basis von Polyesterdiol
enthält und das Fluidsperrmaterial ein Polymer enthält, das ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Copolymeren von Ethylen und Vinylalkohol, Polyvinylidenchlorid,
Copolymeren von Acrylnitril und Methylacrylat, Polyethylenterephthalat, aliphatischen
und aromatischen Polyamiden, kristallinen Polymeren und technischen Polyurethanthermoplasten.
Zusätzlich zur Wasserstoffbindung wird die Theorie vertreten, dass sich in
gewissem Umfange im Allgemeinen auch kovalente Bindungen zwischen den Schichten
des ersten elastomeren Materials und des zweiten Fluidsperrmaterials ausbilden,
wenn es zum Beispiel Polyurethane in angrenzenden Schichten gibt, oder wenn eine
der Schichten Polyurethan und die angrenzende Schicht ein Sperrmaterial, wie Copolymere
von Ethylen und Vinylalkohol enthält. Es wird angenommen, dass noch andere
Faktoren, wie Orientierungskräfte und Induktionskräfte, sonst bekannt
als Van-der-Waals-Kräfte, welche sich aus London-Kräften ergeben, die
zwischen jedem von zwei Molekülen bestehen, und Dipol-Dipolkräfte, welche
zwischen polaren Molekülen vorliegen, zur Haftfestigkeit zwischen angrenzenden
Schichten eines thermoplastischen Polyurethans und der Hauptschicht beitragen.
Zusätzlich zum elastomeren Polymer und zum Sperrpolymer können
die Schichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs verschiedene herkömmliche
Zusatzstoffe enthalten, die ohne Einschränkung Hydrolyseschutzmittel, Weichmacher,
Antioxidationsmittel, UV-Schutzmittel, Wärmeschutzmittel, Lichtschutzmittel,
organische Antiblock-Verbindungen, farbgebende Stoffe (einschließlich Pigmente,
Farbstoffe und dergleichen), Fungizide, antimikrobielle Mittel (einschließlich
antibakterielle Mittel und dergleichen), Formtrennmittel, Verarbeitungshilfsmittel
und deren Kombinationen enthalten. Beispiele von Hydrolyseschutzmitteln schließen
zwei im Handel erhältliche Hydrolyseschutzmittel auf Basis von Carbodiimid
ein, die als STABAXOL P und STABAXOL P-100 bekannt sind, welche von Rhein Chemie
aus Trenton, New Jersey erhältlich sind. Andere Hydrolyseschutzmittel auf Basis
von Carbodiimid oder Polycarbodiimid oder Schutzmittel auf Basis von epoxidiertem
Sojabohnenöl können nützlich sein. Die Gesamtmenge des verwendeten
Hydrolyseschutzmittels beträgt im Allgemeinen weniger als 5,0 Gew.-% der Gesamtmenge
der Zusammensetzung.
Weichmacher können zum Zweck der Erhöhung der Biegsamkeit
und Haltbarkeit des Endproduktes sowie der Erleichterung der Verarbeitung des Materials
aus einer Harzform zu einer Membran oder Bahn enthalten sein. Beispielsweise und
ohne beschränken zu wollen, haben sich Weichmacher, wie solche, die auf Benzylbutylphthalat
(welches im Handel z.B. als Santicizer 160 von Monsanto erhältlich ist) beruhen,
als besonders nützlich erwiesen. Ungeachtet des verwendeten Weichmachers oder
Gemisches von Weichmachern, beträgt die Gesamtmenge an Weichmacher, wenn überhaupt,
im Allgemeinen weniger als 20,0 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung.
Die Hauptoberflächen der alternierenden Schichten des Strukturpolymers
und des Fluidsperrpolymers sind im Wesentlichen parallel zu den Hauptoberflächen
des Verbundstoffs ausgerichtet. Es gibt eine ausreichende Anzahl von Schichten des
Fluidsperrpolymers, so dass der Mikroschichtverbundstoff die gewünschte Fluidtransmissionsrate
aufweist.
Die polymeren Mehrschichtverbundstoffe können mit mindestens
zwei verschiedenen Verfahren erzeugt werden. In einem ersten Verfahren können
die polymeren Mehrschichtverbundstoffe gemäß der Erfindung unter Verwendung
eines Zweischicht-, Dreischicht- oder Fünfschichtbeschickungsblocks hergestellt
werden, der den geschichteten Strom in einen statischen Mischer oder Schichtvervielfacher
leitet. Der statische Mischer weist mehrere Mischelemente, vorzugsweise mindestens
etwa 5 Elemente, auf, die die Anzahl der Schichten geometrisch erhöht.
In einem zweiten Verfahren können die polymeren Mehrschichtverbundstoffe
gemäß der Erfindung durch Bereitstellen eines ersten Stroms, der getrennte
Schichten von polymerem Material enthält, hergestellt werden. Eine bevorzugte
Ausführungsform dieses Verfahrens ist ausführlich in Schrenk et al., US-Patent
Nr. 5,094,793, erteilt am 10. März 1992, beschrieben. Kurz gesagt, kann der
erste getrennte Schichten enthaltende Strom durch Leiten des geschmolzenen Extrudats
aus Extrudern, die das elastomere Material und das Fluidsperrmaterial getrennt enthalten,
in einem Zweischicht-, Dreischicht- oder Fünfschichtbeschickungsblock erneut
erzeugt werden. Der erste Strom wird dann in eine Mehrzahl von Zweigströmen
geteilt, die Zweigströme werden dann umgeleitet oder umgestellt und einzeln
symmetrisch erweitert und verengt, wobei sie schließlich in einem Überlappungsverhältnis
rekombiniert werden, so dass ein zweiter Strom mit einer größeren Anzahl
von getrennten Schichten erzeugt wird. Zusätzlich können gemäß
dem Verfahren von Ramanathan et al., US-Patent Nr. 5,269,995, erteilt am 14. Dezember
1993, Schutzgrenzschichten eingebracht werden. Die Schutzschichten schützen
die Struktur- und Fluidsperrschichten während der Schichterzeugung und -vermehrung
vor Instabilität und Zerfall. Die Schutzschichten werden durch einen Strom
eines geschmolzenen thermoplastischen Materials gebildet, welches den äußeren
Oberflächen des Verbundstoffstromes zugeführt wird, so dass eine Schutzgrenzschicht
an der Wand der Co-Extrusionsvorrichtung erzeugt wird. Die Schutzschicht kann dem
polymeren Mikroschichtverbundstoff spezielle optische oder physikalische Eigenschaften,
wie spezielle Färbung, einschließlich metallische Färbung, die durch
das Einbringen von metallischen oder anderen Flockenpigmenten in die Schutzgrenzschicht
erhalten wird, verleihen.
Obwohl es nicht für alle Schichten erforderlich ist, dass sie
komplette Schichten sind, das heißt, sich in der Ebene dieser Schicht bis zu
allen Rändern des Stückes zu erstrecken, ist es für die meisten Schichten
wünschenswert, im Wesentlichen komplette Schichten darzustellen, das heißt,
sich bis zu den Rändern der Membran zu erstrecken.
Die elastomere Membran gemäß der Erfindung enthält
den polymeren Mikroschichtverbundstoff entweder als einzige Schicht oder als eine
Schicht in einem Laminataufbau. Die Membran kann jede günstige Länge und
Breite zur Erzeugung der gewünschten Fußbekleidungsblase oder des hydraulischen
Speichers aufweisen. Die mittlere Dicke des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
der Membran kann in weiten Grenzen variieren, kann aber zum Beispiel von etwa 75·10-6
m (etwa 3 Millizoll) bis etwa 0,5 cm (etwa 200 Millizoll) betragen. Vorzugsweise
beträgt die mittlere Dicke des polymeren Mikroschichtverbundstoffs mindestens
etwa 50·10-6 m, vorzugsweise etwa 75·10-6 m bis
etwa 0,5 cm, stärker bevorzugt etwa 125·10-6 m bis etwa 0,5
cm und besonders bevorzugt etwa 125·10-6 m bis etwa 0,15 cm. Wenn
der polymere Mikroschichtverbundstoff verwendet werden soll, um eine Blase für
Fußbekleidung herzustellen, ist es bevorzugt, dass das Mikroschichtmaterial
eine mittlere Dicke von etwa 75·10-6 m (etwa 3 Millizoll) bis etwa
0,1 cm (etwa 40 Millizoll) aufweist, während die Membranen, die in hydropneumatischen
Speichern verwendet werden, normalerweise dicker sind. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der polymere Mikroschichtverbundstoff eine mittlere Dicke von mindestens etwa
125·10-6 m auf.
Die Membran gemäß der Erfindung kann ein Laminat sein, das
das polymere Mikroschichtmaterial als eine oder mehrere Laminatschichten enthält.
Vorzugsweise sind die alternierenden Schichten ausgewählt aus den Polymeren,
die vorstehend als für das Strukturmaterial des Mikroschichtmaterials geeignet
aufgeführt sind, und stärker bevorzugt sind die alternierenden Schichten
Polyurethanmaterialien. Jede Anzahl an Mikroschichten, vorzugsweise von einer bis
etwa fünf, stärker bevorzugt von einer bis drei, wird für alternierende
Schichten des Laminats verwendet. Die anderen Schichten des Laminats sind vorzugsweise
elastomer und enthalten thermoplastische Elastomere, die ausgewählt sind aus
solchen, die bereits als für die Strukturschichten des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
geeignet erwähnt wurden. Eine bevorzugte Membran gemäß der Erfindung
ist ein Laminat, das mindestens eine Schicht A eines elastomeren Polyurethans und
mindestens eine Schicht B des polymeren Mikroschichtverbundstoffs enthält.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Membran ein Laminat mit
den Schichten A-B-A oder den Schichten A-B-A-B-A.
Wenn die polymere Mikroschichtfolie verwendet wird, um ein Laminat
herzustellen, kann das Laminat eine mittlere Dicke von etwa 75·10-6
m (etwa 3 Millizoll) bis etwa 0,5 cm (etwa 200 Millizoll) und vorzugsweise etwa
75·10-6 m (etwa 3 Millizoll) bis etwa 0,13 cm (etwa 50 Millizoll)
aufweisen. Die polymere Mikroschichtfolienschicht des Laminats ist vorzugsweise
etwa 6,35·10-6 m (etwa 0,25 Millizoll) bis etwa 2,6 mm (etwa 102
Millizoll) dick.
Eine Blase kann durch RF-(Hochfrequenz-)Schweißen von zwei Bahnen
des Mikroschichtmaterials oder des Mikroschicht-enthaltenden Laminats hergestellt
werden, besonders wenn eine Schicht ein polares Material, wie ein Polyurethan, ist.
Nichtpolare Materialien, wie Polyolefine, können unter Anwendung von Ultraschall-
oder Heißsiegelverfahren geschweißt werden. Andere weithin bekannte Schweißverfahren
können auch verwendet werden.
Wenn die Blase als Dämpfungsvorrichtung für
die Fußbekleidung, wie Schuhe, verwendet wird, kann sie vorzugsweise mit Stickstoff
auf einen Innendruck von mindestens etwa 20,7 kPa (etwa 3 psi) und bis zu 0,34 MPa
(etwa 50 psi) aufgeblasen werden. Vorzugsweise wird die Blase auf einen Innendruck
von etwa 34,5 kPa (etwa 5 psi) bis etwa 0,24 MPa (etwa 35 psi) aufgeblasen, stärker
bevorzugt von etwa 34,5 kPa (etwa 5 psi) bis etwa 0,21 MPa (etwa 30 psi), noch stärker
bevorzugt von etwa 69 kPa (etwa 10 psi) bis etwa 0,21 MPa (etwa 30 psi), und noch
stärker bevorzugt von etwa 0,1 MPa (etwa 15 psi) bis etwa 0,17 MPa (etwa 25
psi). Für den Fachmann ist erkennbar, dass die gewünschten und bevorzugten
Druckbereiche in anderen Anwendungen als für Fußbekleidung drastisch variieren
können und durch den Fachmann auf diesem bestimmten Anwendungsgebiet ermittelt
werden können. Die Speicherdrücke können zum Beispiel im Bereich
von möglicherweise bis zu 6,9 MPa (1000 psi) liegen.
Vorzugsweise können die hier beschriebenen Membranen zum Erzeugen
von Dämpfungskomponenten für Fußbekleidung nützlich sein. In
derartigen Anwendungen sind die Membranen vorzugsweise in der Lage, ein eingeschlossenes
Gas über einen verhältnismäßig langen Zeitraum zu halten. In
einer höchst bevorzugten Ausführungsform sollte die Membran zum Beispiel
nicht mehr als etwa 20 % des Anfangsaufblasgasdrucks über einen Zeitraum von
ungefähr zwei Jahren verlieren. Das heißt Produkte, die anfangs auf einen
Gleichgewichtsdruck von 0,14 bis 0,15 MPa (20,0 bis 22,0 psi) aufgeblasen wurden,
sollten einen Druck im Bereich von etwa 0,11 bis 0,12 MPa (etwa 16,0 bis 18,0 psi)
während mindestens etwa zwei Jahren behalten.
Die Aufblasgas-Transmissionsrate des Materials für das Aufblasgas,
welches vorzugsweise Stickstoffgas ist, sollte weniger als 10 Kubikzentimeter pro
Quadratmeter pro Atmosphäre pro Tag (cm3/m2·atm·Tag),
vorzugsweise weniger als etwa 3 cm3/m2·atm·Tag und
besonders bevorzugt weniger als etwa 2 cm3/m2·atm·Tag
betragen.
Die polymeren Mikroschichtverbundstoffe ergeben einen erhöhten
Widerstand gegen Delaminierung und Reißen. Das Teilen der Sperrschicht in zahlreiche
Schichten erhöht den Widerstand der einzelnen Schichten gegen Reißen.
Obwohl es nicht erwünscht ist, durch eine Theorie gebunden zu sein, wird angenommen,
dass ein Laminat mit dünneren Schichten bei denselben Außenmaßen
und einer konstanten Dichte von Defekten wahrscheinlich weniger Defekte in jeder
Schicht enthält. Folglich enthalten die polymeren Mikroschichtverbundstoffe,
die insgesamt dieselbe Menge an Sperrmaterial wie ein herkömmliches Laminat
enthalten, aber das Sperrmaterial zwischen viel mehr Schichten aufgeteilt enthalten
als die eine Schicht oder wenigen Schichten im herkömmlichen Laminat, mehr
Sperrmaterial in nicht gerissenen Schichten, als das herkömmliche Laminat enthalten
würde, wenn sich ein Riss aus jedem Defekt entwickeln sollte, wenn das Material
belastet wird. Außerdem helfen dissipative Prozesse entlang der Grenzflächen,
den Riss auf eine Schicht zu begrenzen, wenn eine Sperrschicht in einem Mikroschichtverbundstoff
einen Riss entwickelt. Die Fluidtransmissionsrate sollte nicht erheblich beeinflusst
werden, wenn sich Risse innerhalb einiger der Sperrschichten entwickeln, weil benachbarte
Sperrschichten die diffundierenden Spezies zwingen, einen Umweg zu nehmen, um die
Membran zu durchdringen.
Unter diesen Techniken, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, befinden
sich unter anderen Extrusion, Blasformen, Spritzgießen, Vakuumformen, Spritzpressverfahren,
Druckformen, Heißsiegeln, Gießen, Schmelzgießen und RF-Schweißen.
Mit Bezug auf die 1–3
ist ein Sportschuh gezeigt, der eine Sohlenstruktur und eine Dämpfungsvorrichtung
aufweist, wie ein Beispiel eines Produktes, das aus einer Membran gemäß
der Lehre der vorliegenden Erfindung erzeugt wird. Der Schuh 10 weist ein
Schuhoberteil 12, an welchem die Sohle 14 angebracht ist, auf.
Das Schuhoberteil 12 kann aus einer Vielzahl von herkömmlichen Materialien
hergestellt sein, die einschließen, aber nicht beschränkt sind auf Leder,
Vinyle und Nylone und andere allgemein gewobene Fasermaterialien. Typischerweise
schließt das Schuhoberteil 12 Verstärkungen ein, die sich um
die Kappe 16, die Schnürsenkelösen 18, die höchste
Stelle des Schuhes 20 und entlang des Fersenbereiches 22 herum
befinden. Wie bei den meisten Sportschuhen erstreckt sich die Sohle 14
im Allgemeinen über die gesamte Länge des Schuhes 10 vom Kappenbereich
20 über den Gewölbebereich 24 und nach hinten zum Fersenteil
22.
Es wird gezeigt, dass die Sohlenstruktur 14 eine oder mehrere
Damptungsvorrichtungen oder Blasen 28 gemäß der Erfindung enthält,
welche im Allgemeinen in der Zwischensohle der Sohlenstruktur angeordnet sind. Beispielsweise
können die Membranen 28 gemäß der vorliegenden Erfindung
zu Produkten geformt werden, die verschiedene Geometrien aufweisen, wie eine Mehrzahl
von schlauchartigen Teilen, welche in einem mit Zwischenraum angeordneten, parallelen
Verhältnis zueinander innerhalb des Fersenbereichs 22 der Zwischensohle
26 angeordnet sind, wie in den 1–3
veranschaulicht ist. Die schlauchartigen Teile sind versiegelt und enthalten ein
injiziertes eingeschlossenes Gas. Die Sperreigenschaften der Membran 28
können durch eine Einzelschicht des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
30A, wie in 24 gezeigt, oder durch die polymere
Mikroschichtverbundstoffschicht 30, wie in den 4–5
gezeigt, welche entlang der Innenseite einer Außenschicht 32 des thermoplastischen
Elastomers angeordnet ist, bereitgestellt werden. Wie in den
8–18 veranschaulicht,
können die Membranen 28 gemäß der vorliegenden Erfindung,
ob Einzelschicht- oder Mehrschicht-Ausführungsformen, zu einer Vielzahl von
Produkten mit zahlreichen Konfigurationen oder Formen geformt werden.
Wie an diesem Punkt ersichtlich sein sollte, können Membranen
28, welche zu Dämpfungsvorrichtungen geformt werden, die in Fußbekleidung
verwendet werden, innerhalb der Zwischensohle oder der Laufsohle der Fußbekleidung
entweder vollständig oder teilweise eingekapselt sein. Die Blase wird folglich
als Teil der Sohle eingebracht und kann mindestens einen Teil einer Außenfläche
des Schuhes an der Sohle bilden.
Erneut mit Bezug auf die 1–3,
wird hinsichtlich einer Membran 28 gemäß der Lehre der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht, dass sie in Form einer Dämpfungsvorrichtung vorliegt,
etwa wie eine Vorrichtung, die als Komponente von Fußbekleidung nützlich
ist. Die Membran 28 gemäß der Ausführungsform, die in
24 veranschaulicht ist, umfasst eine Einzelschicht
30A eines polymeren Mikroschichtverbundstoffs eines elastomeren Materials,
vorzugsweise eines Materials, das ein oder mehrere Polyurethane auf Basis von Polyesterdiol
enthält und ein zweites Material, das ein oder mehrere Fluidsperrpolymere enthält.
Nun mit Bezug auf die 6 und
7 wird eine alternative Membranausführungsform
A in Form einer gestreckten schlauchartig geformten mehrschichtigen Komponente veranschaulicht.
Die modifizierte Membran A ist im Wesentlichen dieselbe wie die Membran
28, die in den 4 und 5
veranschaulicht ist, außer dass eine dritte Schicht 34 nahe entlang
der Innenseite der Schicht 30 vorgesehen ist, so dass die Schicht
30 zwischen einer Außenschicht 32 und einer innersten Schicht
34 schichtweise angeordnet ist. Die innerste Schicht 34 ist vorzugsweise
auch aus einem thermoplastischen Polyurethanmaterial hergestellt. Zusätzlich
zum wahrgenommenen Nutzen des erhöhten Schutzes gegen Abbau der Schicht
30 neigt die Schicht 34auch dazu, Hochqualitätsschweißungen
zu ermöglichen, welche die Erzeugung von dreidimensionalen Formen für
Produkte, wie Dämpfungsvorrichtungen, die in der Fußbekleidung nützlich
sind, erleichtern.
Membranen, wie diejenigen, die in den 1–7
und 24 gezeigt sind, werden vorzugsweise aus extrudierten
Schläuchen hergestellt. Die Längen des Schlauches werden kontinuierlich
extrudiert und typischerweise zu Längen von etwa fünfzig Fuß aufgespult,
wenn sie für aufblasbare Blasen für Fußbekleidung hergestellt werden.
Abschnitte des Schlauches werden zu den gewünschten Längen RF-geschweißt
oder heißgesiegelt. Die einzelnen gesiegelten aufblasbaren, beim RF-Schweißen
oder Heißsiegeln hergestellten Blasen werden dann durch Schneiden durch die
geschweißten Bereiche zwischen benachbarten Blasen getrennt. Die Blasen können
dann zu einem gewünschten Anfangsaufblasdruck im Bereich von 20,6 kPa (3 psi)
Umgebungsdruck bis 0,7 MPa (100 psi), vorzugsweise im Bereich von 20,6 kPa bis 344
kPa (3 bis 50 psi) aufgeblasen werden, wobei das eingeschlossene Gas vorzugsweise
Stickstoff ist. Es sollte auch angemerkt werden, dass die Blasen aus einem so genannten
flachen extrudierten Schlauch hergestellt werden können, wie auf dem Fachgebiet
bekannt ist, wobei die innere Geometrie zu dem Schlauch geschweißt wird.
Andere aus den hier beschriebenen Membranen erzeugte Ausführungsformen
sind in den 8–10
gezeigt. Bahnen oder Folien einer extrudierten Einschichtfolie oder einer coextrudierten
Zweischichtfolie oder Dreischichtfolie werden zu den gewünschten Dicken geformt.
Zum Beispiel liegt der Dickenbereich der co-extrudierten Bahnen oder Folien vorzugsweise
zwischen 0,013 bis 0,254 mm (0,5 Millizoll bis 10 Millizoll) für die Schicht
30 und zwischen 0,114 mm (4,5 Millizoll) bis etwa 2,54 mm (etwa 100 Millizoll)
für die Schichten 32 beziehungsweise 34. Für die Ausführungsformen
von Einschichtdämpfungsvorrichtungen liegt die mittlere Dicke im Allgemeinen
zwischen 0,13 mm (5 Millizoll) und etwa 1,52 mm (etwa 60 Millizoll) und stärker
bevorzugt von etwa 0,38 mm (etwa 15 Millizoll) bis etwa 1 mm (etwa 40 Millizoll).
In den 12–16
sind durch Blasformen zu aufblasbaren Blasen hergestellte Membranen gezeigt. Um
die Blasen zu erzeugen, werden Einzelschicht-Vorformlinge des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
extrudiert, oder Vorformlinge von Zweischicht- oder Dreischichtfolien, wobei eine
Schicht der polymere Mikroschichtverbundstoff ist, werden co-extrudiert, wie in
den 21–23 veranschaulicht
ist. Danach werden die Vorformlinge unter Anwendung herkömmlicher Blasformverfahren
geblasen und geformt. Die so erhaltenen Blasen, von welchen Beispiele in den
12 und 15 gezeigt sind,
werden dann mit dem gewünschten eingeschlossenen Gas zum bevorzugten Anfangsaufblasdruck
aufgeblasen, und dann wird die Aufblasöffnung (z.B. Aufblasöffnung
38) durch RF-Schweißen versiegelt.
Noch eine andere aus einer Membran gemäß der vorliegenden
Erfindung erzeugte Ausführungsform ist in den 17
und 18 gezeigt. Die Luftblase wird durch Erzeugen eines
extrudierten Einzelschicht- oder co-extrudierten Mehrfachschichtschlauchs mit einem
gewünschten Dickenbereich hergestellt. Der Schlauch kollabiert zu einer flachen
Konfiguration, und die gegenüberliegenden Wände werden an ausgewählten
Stellen und an jedem Ende unter Anwendung von herkömmlichen
Heißsiegel- oder RF-Schweißverfahren zusammengeschweißt. Die Dämpfungsvorrichtung
wird dann durch eine erzeugte Aufblasöffnung 38 zum gewünschten
Aufblasdruck, welcher im Bereich von 34,4 kPa (5 psi) Umgebungsdruck bis 0,69 MPa
(100 psi) und vorzugsweise von 34,4 kPa (5 psi) bis 344 kPa (50 psi) liegt, mit
einem eingeschlossenen Gas, wie Stickstoff, aufgeblasen.
Zusätzlich zur Verwendung der Membranen gemäß der vorliegenden
Erfindung als Dämpfungsvorrichtungen oder von Luftblasen, wie vorstehend beschrieben,
besteht noch eine andere hoch wünschenswerte Verwendung für die Membranen
gemäß der vorliegenden Erfindung für Speicher, wie in den
19, 20 und 25
veranschaulicht.
In 25 ist eine aus einer Einzelschichtmembran
gebildete Speicherausführungsform gezeigt, wie vorstehend beschrieben. Ebenfalls
sind in den 19 und 20
zwei alternative Speicherausführungsformen gezeigt, die aus einer Mehrschichtmembran
gemäß der vorliegenden Erfindung geformt wurden. Speicher und besonders
hydraulische Speicher werden für den Fahrzeug-Aufhängemechanismus, für
Fahrzeug-Bremsensysteme, industrielle hydraulische Speicher oder für andere
Anwendungen mit Differenzdrücken zwischen zwei möglicherweise ungleichartigen
fluiden Mitteln verwendet. Die Membran 124 trennt den hydraulischen Speicher
in zwei Kammern oder Fächer, von denen die eine ein Gas, wie Stickstoff, enthält,
und von denen die andere ein Fluid enthält. Die Membran 124 schließt
einen ringförmigen Stellring 126 und ein biegsames Gehäuseteil
128 ein. Der ringförmige Stellring 126 ist so eingepasst,
dass er an der Innenfläche des kugelförmigen Speichers befestigt ist,
so dass das Gehäuseteil 128 den Speicher in zwei verschiedene Kammern
teilt. Das biegsame Gehäuseteil 128 bewegt sich im Allgemeinen diametrisch
innerhalb des kugelförmigen Speichers, und seine Position zu jedem festgelegten
Zeitpunkt ist vom Druck des Gases auf einer Seite in Verbindung mit dem Druck der
Flüssigkeit auf der gegenüberliegenden Seite abhängig.
Mittels eines weiteren Beispiels veranschaulicht 20
ein Produkt in Form eines hydraulischen Speichers, der eine erste Schicht
114 des polymeren Mikroschichtverbundstoffs gemäß der Erfindung
aufweist. Außerdem enthält das Produkt aus einem oder mehreren thermoplastischen
Elastomeren erzeugte Schichten 112 und 116. Wie gezeigt, erstreckt
sich die erste Schicht 114 nur entlang eines Segments des gesamten Speichergehäuseteils.
Es kann wünschenswert sein, derartige Ausführungsformen zu verwenden,
die andernfalls hier als „zeitweilige Aufbauten" unter Umständen, unter
denen das Delaminierungspotential entlang bestimmter Segmente eines Produktes am
größten sind, bezeichnet werden. Eine derartige Position besteht entlang
des ringförmigen Stellrings 126 der Blase oder Membran für hydraulische
Speicher bei Laminatausführungsformen. Während die Laminatmembranen gemäß
der vorliegenden Erfindung gegen Delaminierung im Allgemeinen beständiger sind
und besser verhindern, dass Gas entlang der Grenzflächen zwischen den Schichten,
wie solchen, die entlang des ringförmigen Stellrings über Kapillarwirkung
befinden, entweichen kann, sollte folglich anerkannt werden, dass die hier beschriebenen
Membranen 110 Segmente aufweisen können, welche die Schicht
114 nicht enthalten.
Die Membranen, wie hier offenbart, können durch verschiedene
Verarbeitungsverfahren erzeugt werden, die einschließen, aber nicht beschränkt
sind auf Extrusion, Profilextrusion, Spritzgießen und Blasformen und können,
um eine aufblasbare Blase zu erzeugen, durch Heißsiegeln oder RF-Schweißen
der Schlauch- und Bahn-extrudierten Folienmaterialien versiegelt werden. Vorzugsweise
werden die Materialien bei einer Temperatur von zwischen etwa 149°C (300°F)
bis etwa 240°C (465°F) und einem Druck von mindestens etwa 1,38 MPa (200
psi) verbunden, um eine optimale Benetzung für maximale Haftung zwischen den
angrenzenden Teilen der Schichten 30, 32 beziehungsweise
34 zu erhalten und um ferner die Wasserstoffbindung zwischen den Schichten
zu erhöhen, wobei die verwendeten Materialien für die Wasserstoffbindung
förderlich sind. Mehrschichtlaminat-Membranen werden aus Folien hergestellt,
die durch Co-Extrudieren des polymeren Mikroschichtverbundwerkstoffs, der die Schicht
30 erzeugt, zusammen mit dem elastomeren Material, das die Schicht
32 umfasst, erzeugt werden. Nach dem Erzeugen der Mehrschichtlaminat-Folienmaterialien
werden die Folienmaterialien heißgesiegelt oder durch RF-Schweißen geschweißt,
um die elastischen, aufblasbaren Blasen zu erzeugen.
In ähnlicher Weise können die Membranen 110, welche
anschließend zu den Produkten geformt werden, die in den 19,
20 und 25 veranschaulicht
sind, Co-Extrusions-Produkte sein, aus denen Produkte entstehen, welche die vorstehend
angegebene gewünschte Wasserstoffbindung zwischen den jeweiligen Schichten
114 und 112 und 116 zu zeigen scheinen. Um ein Produkt,
wie eine hydraulische Speicherblase oder-membran, mittels eines Mehrschichtverfahrens,
wie Blasformen, zu erzeugen, könnte eine von mehreren im Handel erhältlichen
Blasformmaschinen, wie eine Bekum BM502, unter Verwendung eines Co-Extrusionskopfes,
Modell Nr. BKB95-3B1 (nicht gezeigt), oder ein Krup KEB-5-Modell unter Verwendung
eines Co-Extrusionskopfes, Modell-Nr. VW60/35 (nicht gezeigt), verwendet werden.
Die Membranen, ob in Form einer Bahn, in Form von
im Wesentlichen geschlossener Behälter, Dämpfungsvorrichtungen, Speicher
oder in Form von anderen Strukturen, weisen vorzugsweise eine Zugfestigkeit in der
Größenordnung von mindestens etwa 17,2 MPa (2500 psi); ein 100 Zugmodul
von etwa 2,4–20,7 MPa (350–3000 psi) und/oder eine Dehnung von mindestens
etwa 250 % bis etwa 700 % auf.
Die Bahn kann durch Pressen von geschmolzenem, im Extruder erzeugtem
Polymer durch einen Kleiderbügel-Blaskopf hergestellt werden. Ein kollabierter
Schlauch und kollabierte Vorformlinge, die beim Blasformen verwendet werden, werden
durch Pressen von geschmolzenem, mit einem Extruder erzeugtem Kunststoff durch einen
ringförmigen Blaskopf hergestellt.
Der polymere Mikroschichtverbundstoff kann als eine Schicht eines
Mehrschichtlaminats verwendet werden. Ein als Bahn-Co-Extrusionsverfahren bekanntes
Mehrschichtverfahren ist ebenfalls ein nützliches Verfahren, um Membranen gemäß
der Lehre der vorliegenden Erfindung herzustellen. Das Bahn-Co-Extrusionsverfahren
schließt im Allgemeinen die gleichzeitige Extrusion von zwei oder mehreren
polymeren Materialien durch einen einzelnen Blaskopf ein, wo die Materialien zusammen
gebracht werden, so dass sie getrennte, gut verbundene Schichten bilden, die ein
einzeln extrudiertes Produkt bilden.
Die Ausrüstung, die erforderlich ist, um eine co-extrudierte
Bahn herzustellen, besteht aus einem Extruder für jede Art von Harz, welcher
mit einem Co-Extrusionsbeschickungsblock, wie dem, der in den 21
und 23 gezeigt ist, verbunden sind, welche von mehreren
verschiedenen Quellen im Handel erhältlich sind, die unter anderen die Cloeren
Company aus Orange, Texas und die Production Components, Inc. aus Eau Claire, Wisconsin
einschließen.
Der Co-Extrusionsbeschickungsblock 150 besteht aus drei Abschnitten.
Der erste Abschnitt 152 ist der Beschickungsöffnungsabschnitt, welcher
die einzelnen Extruder verbindet und die einzelnen Rundströme von Harz zum
Programmierabschnitt 154 leitet. Der Programmierabschnitt 154
formt dann jeden Strom von Harz zu einer rechteckigen Form um, deren Größe
im Verhältnis zu der einzelnen gewünschten Schichtdicke ist. Der Übergangsabschnitt
156 kombiniert die getrennten einzelnen rechteckigen Schichten zu einer
quadratischen Mündung. Die Schmelztemperatur von jeder der TPU-Schichten sollte
im Allgemeinen zwischen etwa 149°C (300°F) bis etwa 240°C (465°F)
betragen. Um die Haftung zwischen den jeweiligen Schichten zu optimieren, sollte
die tatsächliche Temperatur jedes Schmelzstromes so eingestellt sein, dass
sich die Viskositäten jedes Schmelzstromes annähernd entsprechen. Die
kombinierten Laminarschmelzströme werden dann zu einer einzigen rechteckigen
extrudierten Schmelze im Bahn-Blaskopf 158 erzeugt, welcher vorzugsweise
eine „Kleiderbügel"-Gestaltung, wie in 22
gezeigt, aufweist, welche nun allgemein in der Kunststoffherstellungsindustrie verwendet
wird. Danach kann das Extrudat unter Verwendung von Walzen 160 abgekühlt
werden, wobei eine feste Bahn entweder durch das Gieß- oder Kalandrierverfahren
erzeugt wird.
Ähnlich dem Bahnextrusionsverfahren besteht die Ausrüstung,
die zur Herstellung eines coextrudierten Schlauchs erforderlich ist, aus einem Extruder
für jede Art von Harz, wobei jeder Extruder an einen üblichen Mehrfachverteiler-Schlauchblaskopf
angeschlossen wird. Die Schmelze aus jedem Extruder tritt in einen Blaskopfverteiler
ein, wie den, der in 23 veranschaulicht ist und welcher
aus mehreren verschiedenen Quellen im Handel erhältlich ist, unter anderem
von Canterberry Engineering, Inc. aus Atlanta, Georgia und Genca Corporation aus
Clearwater, Florida, und fließt in getrennten ringförmigen Strömungskanälen
172A und 172B für die verschiedenen Schmelzen. Die Strömungskanäle
werden dann zu einer ringförmigen Öffnung geformt, deren Größe
proportional zur gewünschten Dicke jeder Schicht ist. Die einzelnen Schmelzen
werden dann zusammengeführt, um einen gemeinsamen Schmelzstrom unmittelbar
vor dem Eintritt in den Blaskopf 174 zu erzeugen. Die Schmelze fließt
dann durch einen Kanal 176, der durch die ringförmige Öffnung
zwischen der Außenfläche 178 eines zylindrischen Dorns
180 und der Innenfläche 182 eines zylindrischen Düsenmantels
184 erzeugt wird. Das schlauchförmig geformte Extrudat verlässt
den Düsenmantel und kann dann durch viele herkömmliche Rohr- oder Schlauchkalibrierungsverfahren
zur Form eines Schlauches abgekühlt werden. Während in 23
ein Zweikomponentenschlauch gezeigt ist, sollte es für den Fachmann selbstverständlich
sein, dass zusätzliche Schichten durch getrennte Strömungskanäle
zugefügt werden können.
Ungeachtet des angewendeten Kunststoffformungsverfahrens, ist es wünschenswert,
dass eine gleichbleibende Schmelze der verwendeten Materialien erhalten wird, um
eine Bindung zwischen Schichten über die beabsichtigte Länge oder über
das beabsichtigte Segment des laminierten Produktes zu erreichen. Erneut sollten
die angewendeten Mehrschichtverfahren dann bei Soll-Temperaturen von etwa 149°C
(300°F) bis etwa 240°C (465°F) durchgeführt werden. Außerdem
ist es wichtig, einen ausreichenden Druck von mindestens 1,38 MPa (200 psi) an der
Stelle einzuhalten, an der die Schichten verbunden werden, wobei die vorstehend
beschriebene Wasserstoffbindung bewirkt werden soll.
Wie vorher angemerkt, besteht zusätzlich zur hervorragenden Bindung,
welche für die laminierten Membranausführungsformen gemäß der
vorliegenden Erfindung erreicht werden kann, eine andere Aufgabe, Membranen bereitzustellen,
welche geeignet sind, eingeschlossene Gase über ausgedehnte Zeiträume
zu speichern, besonders hinsichtlich Membranen, die als Dämpfungsvorrichtungen
für Fußbekleidung verwendet werden. Im Allgemeinen sind Membranen, welche
Werte für die Gastransmissionsrate von 15,0 oder weniger für Stickstoffgas
aufweisen, wie gemessen gemäß den bei ASTM D-1434-82 festgelegten Verfahren,
akzeptable Kandidaten für Anwendungen mit verlängerter Lebensdauer. Während
die Membranen gemäß der vorliegenden Erfindung hauptsächlich in Abhängigkeit
von der beabsichtigten Verwendung des Endproduktes variierende Dicken aufweisen
können, weisen die Membranen gemäß der vorliegenden Erfindung, folglich
unabhängig von der Dicke der Membran, vorzugsweise einen Wert der Gastransmissionsrate
von 15,0 oder weniger auf. Während Stickstoffgas das bevorzugte eingeschlossene
Gas für viele Ausführungsformen ist und als Bezugsgröße für
die Analyse von Gastransmissionsraten gemäß ASTM D-1434-82 dient, können
die Membranen auch eine Vielzahl von verschiedenen Gasen und/oder Flüssigkeiten
enthalten.
In bevorzugten Ausführungsformen weisen die Membranen gemäß
der vorliegenden Erfindung eine Gastransmissionsrate von 10,0 auf und weisen noch
stärker bevorzugt Gastransmissionsraten von 7,5 oder weniger für Stickstoffgas
auf. Noch stärker bevorzugt weisen die Membranen gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Gastransmissionsrate von 5,0 oder weniger auf und weisen noch stärker
bevorzugt eine Gastransmissionsrate von 2,5 oder weniger für Stickstoffgas
auf. Unter den am meisten bevorzugten Ausführungsformen weisen die Membranen
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Gastransmissionsrate von 2,0 oder
weniger für Stickstoffgas auf.
Zusätzlich zum verbesserten Widerstand gegen Gastransmission,
der durch die verschiedenen Produkte geleistet wird, die aus den hier beschriebenen
Polyurethanen auf Basis von Polyesterdiol erzeugt werden, zeigen Produkte, die aus
Polyurethanen auf Basis von Polyesterdiol hergestellt werden, auch eine signifikante
Verbesserung der Haltbarkeit gegenüber thermoplastischen Polyurethanen, welche
Polyester-Polyole nicht enthalten.
Beim Aufblasen der Dämpfungsvorrichtungen auf 138 kPa Überdruck
(20,0 psig) mit Stickstoffgas wurde jede Probe durch einen Hubkolben mit einem Durchmesser
der Andruckplatte von 10,2 cm (4,0 Zoll) periodisch zusammengedrückt. Der Hub
jedes Kolbens wurde so kalibriert, dass er einen Weg zurücklegte, mit dem jede
Probe auf einen Durchschnitt von 25,0 % der Anfangsaufblashöhe am maximalen
Hub zusammengedrückt wurde. Die Hubkolben wurden dann zyklisch hin- und herbewegt,
bis ein Teilversagen detektiert wurde. Unter dem Begriff Teilversagen ist hier zu
verstehen, dass ein ausreichender Verlust des Stickstoffgases und eine Entleerung
der Dämpfungsvorrichtung stattfindet, so dass ein Hebel, der in identischen
Positionen entlang jeder der Dämpfungsvorrichtungen angeordnet ist, mit einem
Mikroschalter in Kontakt kommt, welcher den Kolbenhub beendet. Die Gesamtanzahl
von Zyklen oder Hüben wurde dann für jede Probe notiert, wobei eine große
Anzahl von Hüben auf ein haltbareres Material hinweist. Vorzugsweise sollten
dauerhaft aufgeblasene Dämpfungsvorrichtungen geeignet sein, mindestens etwa
200.000 Zyklen standzuhalten, die für Anwendungen als Fußbekleidungskomponenten
angenommen werden. Zusätzlich zu einem hohen Grad an Haltbarkeit ist es häufig
wünschenswert, Produkte zu erzeugen, welche von Natur aus verhältnismäßig
transparent sind, d.h. Produkte, welche bestimmten Standards hinsichtlich des detektierten
Gelbheitsgrades und der Transmission von Licht durch das Material entsprechen. Zum
Beispiel ist die Durchlässigkeit des Produktes häufig ein Kriterium für
Dämpfungsvorrichtungen, wie solchen, die als Komponenten von Fußbekleidung
verwendet werden, bei der die Dämpfungsvorrichtung sichtbar ist. Es ist gezeigt
worden, dass Dämpfungsvorrichtungen, die aus Pellethane 2355-85ATP oder Pellethane
2355-87AE erzeugt wurden, für Schuhkomponenten nützlich sind, weil gezeigt
worden ist, dass das Material akzeptable Werte sowohl hinsichtlich des detektierten
Gelbheitsgrades als auch der Lichttransmission durch das Material aufweist.
Während die Blasen gemäß der Erfindung für die
höchst nützlichen Anwendungen von Dämpfungsvorrichtungen für
Fußbekleidung und für Speicher beschrieben worden sind, sollte anerkannt
werden, dass die Membranen gemäß der vorliegenden Erfindung einen breiten
Anwendungsbereich haben, der einschließt, aber nicht beschränkt ist auf
Blasen für aufblasbare Gegenstände, wie Footballs, Basketbälle, Fußbälle,
Innenschläuche, biegsame Schwimmvorrichtungen, wie Schläuche oder Flöße,
als Komponenten medizinischer Ausrüstung, wie Katheterballonen, als Teil eines
Möbelstücks, wie von Stühlen und Sitzen, als Teil eines Fahrrades
oder Sattels, als Teil einer Schutzausrüstung, einschließlich von Schienbeinschützern
und Helmen, als Stützelement für Möbelstücke und besonders für
Lendenstützen, als Teil einer prothetischen oder orthopädischen Vorrichtung,
als Teil eines Fahrzeugreifens, besonders der Außenschicht des Reifens, und
als Teil bestimmter Erholungsausrüstung, wie von Komponenten von Rädern
für Inline- oder Roller-Skates.
Verfahren
Ein Mikroschichtlaminat wurde mit dem folgenden Verfahren hergestellt.
Zwei Extruder, einer für Polyurethanelastomer und einer für Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer,
wurden mit einem Beschickungsblock verbunden. Das geschmolzene Polymer aus den Extrudern
wurde dem Beschickungsblock zugeführt, wobei entweder ein Polyurethan/EVOH/Polyurethan-Dreischichtstrom
oder ein Polyurethan/EVOH/Polyurethan/EVOH/Polyurethan-Fünfschichtstrom erzeugt
wurde. Der Strom aus dem Beschickungsblock wurde einem statischen Mischer kontinuierlich
zugeführt, um einen Strom mit Mikroschichten von Polyurethan und EVOH zu erzeugen.
Der Strom aus Mikroschichten wurde einem Bahn-Blaskopf und dann auf einen Drei-Walzen-Stapel
zugeführt. Das Laminat wurde abgekühlt und dann in Reihe aufgeschnitten
und aufgewickelt.
Beispiel 1
In dem vorstehenden Verfahren wurden Pellethane 235585ATP (ein Polyester-Polyurethan-Copolymer
mit einer Shore A-Härte von 85, erhältlich von Dow-Chemical Co.,
Midland, Ml), verwendet als das Polyurethan, und LCF 101A (ein Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
mit 32 %, erhältlich von Eval, Chicago, IL), verwendet als das EVOH, in einen
Fünfstrom-Beschickungsblock zugeführt. Der Strom aus dem Beschickungsblock
wurde in einen statischen Mischer mit sieben Elementen eingeführt. Der so erhaltene
polymere Mikroschichtverbundstoff wies 15 Gew.-% LCF 101A und eine Dicke
von 0,5 mm (20 Millizoll) auf. 26 ist eine Photographie
eines Querschnitts des hergestellten polymeren Mikroschichtverbundstoffs, das unter
Verwendung eines optischen Mikroskops im Reflexionsmodus aufgenommen wurde. Die
EVOH-Schichten wurden unter Verwendung einer Iodlösung gefärbt. Die Photographie
zeigt mindestens 28 Schichten des Materials.
Die physikalischen Eigenschaften des polymeren Mikroschichtverbundstoffs
wurden gemessen.
Zugfestigkeit 44,7 MPa (6494 psi)
Bruchdehnung 490
Zugmodul 304 MPa (44.200 psi)
50 % Modul 12,8 MPa (1860 psi)
100 % Modul 13,9 MPa (2016 psi)
200 % Modul 17,8 MPa (2586 psi)
300 % Modul 25,8 MPa (3741 psi)
Beispiel 2
Ein polymerer Mikroschichtverbundstoff wurde gemäß Beispiel
1 erzeugt, wies aber 7,5 Gew.-% LCF 101A auf. Die physikalischen Eigenschaften
des polymeren Mikroschichtverbundstoffs wurden gemessen.
Zugfestigkeit MPa 52,2 MPa (7569 psi)
Bruchdehnung 545 %
Zugmodul 194 MPa (28.175 psi)
50 % Modul 10,7 MPa (1562 psi)
100 % Modul 12,2 MPa (1777 psi)
200 % Modul 16,7 MPa (2419 psi)
300 % Modul 25 MPa (3636 psi)
Gastransmissionsgrad (für Stickstoff) 0
Anspruch[de]
Elastomere Sperrmembran, umfassend einen polymeren Mikroschicht-Verbundwerkstoff
mit einer mittleren Dicke von mindestens 50 × 10-6 m, wobei der
polymere Mikroschicht-Verbundwerkstoff mindestens 10 Mikroschichten umfasst, wobei
jede Mikroschicht einzeln bis zu 100 × 10-6 m dick ist, wobei sich die Mikroschichten zwischen mindestens einem
Fluidsperrmaterial und mindestens einem elastomeren Material abwechseln.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die Membran ein Aufblasgas
einschließt, so dass eine unter Druck gesetzte Blase definiert wird.Membran gemäß Anspruch 2, wobei die Membran eine Stickstoff-Gastransmissionsrate
für das Aufblasgas von 10 cm3/m2·atm·Tag oder
weniger aufweist.Membran gemäß Anspruch 1, wobei das elastomere Material ein
Mitglied umfasst, das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Polyurethan-Elastomeren,
flexiblen Polyolefinen, thermoplastischen Styrol-Elastomeren, Polyamid-Elastomeren,
Polyamid-Ether-Elastomeren, Ester-Ether-Elastomeren, Ester-Ester-Elastomeren, flexiblen
Ionomeren, thermoplastischen Vulkanisaten, flexiblen Poly(vinylchlorid)-Homopolymeren
und -Copolymeren, flexiblen Acrylpolymeren und Kombinationen davon.Membran gemäß Anspruch 1, wobei das elastomere Material ein
Polyurethan-Elastomer umfasst.Membran gemäß Anspruch 1, wobei das elastomere Material ein
Mitglied der Gruppe umfasst, bestehend aus Polyurethanen auf Basis von thermoplastischem
Polyesterdiol, Polyurethanen auf Basis von thermoplastischem Polyetherdiol, Polyurethanen
auf Basis von thermoplastischem Polycaprolactondiol, Polyurethanen auf Basis von
thermoplastischem Polytetrahydrofurandiol, Polyurethanen auf Basis von thermoplastischem
Polycarbonatdiol und Kombinationen davon.Membran gemäß Anspruch 6, wobei das elastomere Material ein
Polyurethan auf Basis von thermoplastischem Polyesterdiol einschließt.Membran gemäß Anspruch 7, wobei das Polyesterdiol des Polyurethans
ein Reaktionsprodukt aus mindestens einer Dicarbonsäure und
mindestens einem Diol ist.Membran gemäß Anspruch 8, wobei die Dicarbonsäure ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Adipinsäure, Glutarsäure, Bernsteinsäure,
Malonsäure, Oxalsäure und Gemischen davon.Membran gemäß Anspruch 8, wobei das Diol ausgewählt ist
aus der Gruppe, bestehend aus Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol,
Tetraethylenglykol, Propylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol,
1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, Neopentylglykol, 1,5-Pentandiol, 1,6-Hexandiol und
Gemischen davon.Membran gemäß Anspruch 8, wobei die Dicarbonsäure Adipinsäure
umfasst und das Diol 1,4-Butandiol umfasst.Membran gemäß Anspruch 7, wobei das Polyurethan unter Verwendung
von mindestens einer Extenderverbindung polymerisiert wird, die ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Diolen und Diaminen.Membran gemäß Anspruch 12, wobei der Extender ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol,
Tetraethylenglykol, Propylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol,
1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol und Gemischen davon.Membran gemäß Anspruch 12, wobei das Verhältnis von Äquivalenten
von Polyesterdiol zu Äquivalenten von Extender von 1:1 bis 1:8 beträgt.Membran gemäß Anspruch 1, wobei das Fluidsperrmaterial ein
Mitglied umfasst, das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Ethylen-Vinylalkohol-Copolymeren,
Polyvinylidenchlorid, Acrylnitril-Copolymeren, Polyethylenterephthalat, Polyamiden,
kristallinen Polymeren, aus Polyurethan entwickelten Thermoplasten und Kombinationen
davon.Membran gemäß Anspruch 1, wobei das Fluidsperrmaterial ein
Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer umfasst.Membran gemäß Anspruch 16, wobei das Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
ein Ethylen-Copolymer-Verhältnis von 25 Mol-% bis 50 Mol-% aufweist.Membran gemäß Anspruch 16, wobei das Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
ein Ethylen-Copolymer-Verhältnis von 25 Mol-% bis 40 Mol-% aufweist.Membran gemäß Anspruch 1, wobei der polymere Mikroschicht-Verbundwerkstoff
mindestens 50 Mikroschichten enthält.Membran gemäß Anspruch 1, wobei der polymere Mikroschicht-Verbundwerkstoff
von 30 Mikroschichten bis 1000 Mikroschichten enthält.Membran gemäß Anspruch 1, wobei der polymere Mikroschicht-Verbundwerkstoff
von 50 Mikroschichten bis 500 Mikroschichten enthält.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die mittlere Dicke jeder Fluidsperrmaterial-Mikroschicht
unabhängig voneinander bis zu 2,5 &mgr;m beträgt.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die mittlere Dicke jeder Fluidsperrmaterial-Mikroschicht
unabhängig voneinander von 0,01·10-6 m bis 2,5·10-6 m beträgt.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die mittlere Dicke des polymeren
Mikroschicht-Verbundwerkstoffs von 12510-6 m bis 0,5 cm beträgt.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die mittlere Dicke des polymeren
Mikroschicht-Verbundwerkstoffs von 125·10-6 m bis 0,1 cm beträgt.Membran gemäß Anspruch 1, wobei die Membran ein Laminat ist,
das mindestens eine Schicht A umfasst, die ein elastomeres Polyurethan enthält,
und mindestens eine Schicht B, die den polymeren Mikroschicht-Verbundwerkstoff enthält.Membran gemäß Anspruch 26, wobei das Laminat die Schichten
A-B-A umfasst.Membran gemäß Anspruch 26, wobei das Laminat die Schichten
A-B-A-B-A umfasst.Membran gemäß Anspruch 1, wobei der polymere Mikroschicht-Verbundwerkstoff
mit einer äußeren Schutzgrenzschicht gebildet ist.Membran gemäß Anspruch 26, wobei das Laminat eine mittlere
Dicke von bis zu 0,5 cm aufweist.Membran gemäß Anspruch 26, wobei die Schicht B eine mittlere
Dicke von 6,35·10-6 m bis 2600·10-6 m aufweist.Membran gemäß Anspruch 2, wobei die Membran eine Stickstoff-Gastransmissionsrate
von weniger als 10 cm3/m2·atm·Tag aufweist.Membran gemäß Anspruch 2, wobei die Membran eine Stickstoff-Gastransmissionsrate
von weniger als 3 cm3/m2·atm·Tag aufweist.Membran gemäß Anspruch 2, wobei die Membran eine Stickstoff-Gastransmissionsrate
von weniger als 2 cm3/m2·atm·Tag
aufweist.Dämpfungsvorrichtung, umfassend eine Membran gemäß Anspruch
1.Membran gemäß Anspruch 2, wobei sich das Aufblasgas unter
einem Druck von mindestens 20,7 kPa (3 psi) befindet.Membran gemäß Anspruch 2, wobei sich das Aufblasgas unter
einem Druck von 20,6 kPa (3 psi) bis 344 kPa (50 psi) befindet.Membran gemäß Anspruch 2, wobei das Aufblasgas Stickstoff
ist.Schuh, umfassend mindestens eine unter Druck gesetzte Blase gemäß
Anspruch 36.Schuh gemäß Anspruch 39, wobei die Blase als Teil einer Sohle
des Schuhs eingebracht ist.Schuh gemäß Anspruch 39, wobei die Blase mindestens einen
Teil einer äußeren Oberfläche des Schuhs bildet.Football, Basketball oder Fußball, umfassend mindestens eine unter
Druck gesetzte Blase gemäß Anspruch 36.