Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulenfadenwickelvorrichtung,
befähigt zur Ausführung einer Einfädelung oder Fadeneinlegung zum
Einsetzen eines Fadens über einen vorbestimmten Fadenweg an einem Spulengehäuse
nachdem der Faden auf eine Spule aufgewickelt ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spulenfadenwickelvorrichtung zu
vermitteln, die befähigt ist, eine Fadeneinlegung mit hoher Zuverlässigkeit
für verschiedene Fäden bei geringen Kosten auszuführen.
[Mittel zur Lösung der Probleme]
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spulenfadenwickelvorrichtung
nach Anspruch 1 gelöst.
Weiterbildungen dieser Spulenfadenwickelvorrichtung sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche 2 bis 10.
Zur Lösung der obigen Probleme ist, wie in 1
bis 18 beispielsweise dargestellt, ein erster Aspekt
der Erfindung auf eine Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gerichtet umfassend:
Spulenfadenzuführmittel (beispielsweise eine Fadenzuführdüse
14) mit einem Endteil 14a, welche einen Spulenfaden L ausgehend
von einer Spulenfadenzuführquelle führen und den Spulenfaden in eine gewünschte
Position verschieben können;
Spulendrehmittel 20 mit einem Rotor (einer Wickelkupplungsplatte
25), die befähigt sind, sich einer von einem Spulengehäuse
70 aufgenommenen Spule 72 zu nähern oder sich von ihr zu
entfernen oder sich von ihr zu entfernen und dazu dienen, eine anliegende Spule
durch eine Rotation des Rotors in Drehung zu versetzen;
lineare Bewegungsmittel (beispielsweise lineare Bewegungsantriebsmittel
35) zur Veranlassung des Rotors, sich der vom Spulengehäuse aufgenommenen
Spule zu nähern oder sich von ihr zu entfernen;
ein Fadenverteilglied (beispielsweise ein Fadenverteilglied 40) zur Erfassung
eines auf die Spule aufgewickelten und sich von einer Spulengehäuseöffnung
70a zu den Spulenfadenzuführmittel hin erstreckenden Fadens und zum
Führen des Fadens auf einem Fadenweg von der Öffnung zu einem auf einer
Umfangsseitenfläche des Spulengehäuses vorgesehenen Schlitz;
Steuermittel (beispielsweise eine CPU 82, ein RAM 91 und ein ROM
90) zur Relativverschiebung des Endteils der Spulenfadenzuführmittel
in Positionen vor und hinter dem Spulengehäuse in Umfangsrichtung oder axialer
Richtung des Spulengehäuses oder in einer hieraus zusammengesetzten Richtung
durch eine ihrer Verschiebungen während einer Fadeneinlegung; und
Spannungsanlegesteuermittel (beispielsweise die CPU 82, das RAM
91 und das ROM 90) zur Verdrehung der Spule in einer vorbestimmten
Richtung durch die Spulendrehmittel während der Fadeneinlegung, so daß
an den Faden eine Spannung angelegt wird.
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung werden der Endteil
und die vorderen und hinteren Positionen des Spulengehäuses von den Steuermitteln
in Umfangsrichtung oder in der hieraus zusammengesetzten Richtung relativ verschoben.
Infolgedessen ist es möglich, die relative Positionsbeziehung zwischen dem
Endteil und den vorderen und hinteren Positionen des Spulengehäuses einzujustieren,
um so einen geeigneten Spulenfadenweg in jedem Vorgang des Fadenwickelprozeßes
zu erhalten.
Durch Verdrehung der Spule über die Spulendrehmittel wird an
den Spulenfaden, der sich vom Spulengehäuse aus erstreckt, eine Spannung aufgebracht.
Durch Ausnutzung der Spannung wird der Spulenfaden in einem erwünschten Fadenweg
vorgesehen. Mehr im einzelnen werden in einer Reihe von Spulenfadenwickelvorgängen,
in welchen der Spulenfaden auf einem vorbestimmten Weg vorgesehen werden soll, die
relativen Positionen des Endteils der Spulenfadenzuführmittel und die vorderen
und rückwärtigen Positionen des Spulengehäuses gesteuert, ohne einen
Spezialaufbau zur Ausführung jedes Prozesses vorzusehen, und eine Spannung
wird an den Spulenfaden angelegt. Infolgedessen wird der Spulenfaden auf dem vorbestimmten
Weg vorgesehen.
Im Spulenfadenwickelvorgang wird der Spulenfaden gewöhnlich zunächst
von der Spulengehäuseöffnung der Spule zugeführt, um den Spulenfaden
zuzuführen (Fadenwickelvorgang). Dann wird der Faden, der sich von der Spulengehäuseöffnung
zu den Spulenfadenzuführmitteln erstreckt, in dem Fadenverteilglied eingefangen,
und das Fadenverteilglied leitet den Spulenfaden zu dem Schlitz, der an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist (Fadenverteilvorgang). In diesem Stadium
wird als nächstes der Spulenfaden veranlaßt, in den Abschnitt unter der
Spulenfaden-Spannungsregulierfeder zu gelangen, die an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist, und wird dann zu dem Fadenführungsteil
geleitet, der an der Umfangsseitenfläche des Spulengehäuses vorgesehen
ist, mit der sich der Beinahe-Endteil der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder überlappt
(Fadeneinlegevorgang). Hierauf wird der Spulenfaden abgeschnitten (Fadenschneidvorgang),
und es ergibt sich ein brauchbarer Zustand, um den nächsten Spulenwechsel abzuwarten.
Im "Fadeneinlegeprozeß" wird herkömmlicherweise der Spulenfaden,
der zum Endteil der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder durch den "Fadenverteilungsprozeß"
geführt wird, im Schwenkarm eingefangen und der Schwenkarm wird in einen solchen
Zustand verdreht, daß der Spulenfaden erfaßt wird. Infolgedessen wird
eine Querkraft an den Spulenfaden angelegt und der Spulenfaden wird dem Fadenführungsteil
zugeleitet.
Gemäß dem Aufbau in Übereinstimmung mit dem ersten
Aspekt der Erfindung wird die relative Positionsbeziehung zwischen dem Endteil der
Spulenfadenzuführmittel und den vorderen und rückwärtigen Positionen
des Spulengehäuses durch die Steuermittel passend eingestellt, so daß
der Spulenfadenweg in gewünschter Weise reguliert werden kann. Für den
"Fadeneinlegevorgang", kann daher beispielsweise die relative Positionsbeziehung
zwischen dem Endteil der Spulenfadenzuführmittel und den vorderen und hinteren
Positionen des Spulengehäuses derart einjustiert werden, daß der Spulenfaden,
der zum Endteil der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder verteilt ist, auf dem Weg
zum Fadenführungsteil entlang der Seitenfläche des Endteils der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
vorgesehen wird.
Durch Rotation der Spule, um den Faden durch die Spulendrehmittel
in einem Zustand aufzuwickeln, in dem der Spulenfaden auf einem solchen Weg
vorgesehen ist, wird an den Spulenfaden, der sich vom Spulengehäuse auserstreckt,
eine Spannung angelegt. Wenn der Spulenfaden auf dem Weg zu dem Fadenführungsteil
entlang der Seitenfläche des Endteils der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
vorgesehen ist, wächst die Spannung die über die Verdrehung der Spule
angelegt werden soll, dahingehend, daß sie den Spulenfaden veranlaßt,
in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder zu gelangen und den
Spulenfaden zum Fadenführungsteil zu lenken. Auf diese Weise wird der Fadeneinlegevorgang
ausgeführt.
Mehr im einzelnen werden durch Anwendung des Aufbaus gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung auf den "Fadeneinlegeprozeß" der Schwenkarm,
der den Aufbau beim herkömmlichen Fadeneinlegen bildet, und der Aufbau zum
Antreiben des Schwenkarms nicht mehr erforderlich, so daß die Anzahl der Teile
erheblich reduziert werden und Kosten niedrig gehalten werden können. Weiterhin
wird die Querkraft nicht auf den Spulenfaden aufgebracht im Unterschied zum "Fadeneinlegevorgang"
durch den Schwenkarm, und die Fadenabschneidung kann während des "Fadeneinlegevorgangs"
beträchtlich herabgesetzt werden. Infolgedessen läßt sich die Zuverlässigkeit
des Fadeneinlegevorgangs erheblich verbessern und die Zuverlässigkeit der automatischen
Spulenfadenzuführvorrichtung unter Verwendung der Spulenfadenwickelvorrichtung
kann gesteigert werden.
Wie in 18 beispielsweise dargestellt,
ist ein zweiter Aspekt der Erfindung auf die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei die Relativverschiebung und das
Anlegen einer Spannung an den Faden gleichzeitig oder unabhängig ausgeführt
werden.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung lassen sich die gleichen
Effekte wie diejenigen des ersten Aspekts der Erfindung erzielen und die Relativverschiebung
und die Spannungsaufbringung können wenigstens einmal ausgeführt werden.
Daher ist es möglich, die Zuverlässigkeit jedes Vorgangs (Fadeneinlegeprozesses)
im Spulenfadenwickelprozeß zu verbessern.
Wie beispielsweise in 11 und
12 dargestellt, ist ein dritter Aspekt der Erfindung
auf die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
gerichtet, wobei die Relativverschiebung und das Anlegen einer Spannung an den Faden
intermittierend ausgeführt werden.
Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung lassen sich die gleichen
Effekte wie diejenigen des ersten Aspekts der Erfindung erzielen und die Zuverlässigkeit
jedes Prozesses (Fadeneinlegevorgang) im Spulenfadenwickelprozeß kann weiterhin
verbessert werden. Mehr im einzelnen: wenn der Spulenfaden auf einem vorbestimmten
Fadenweg in jedem Vorgang des Spulenfadenwickelprozesses vorgesehen werden soll,
werden die Relativverschiebung und das Anlegen der Spannung intermittierend ausgeführt.
Infolgedessen kann der Spulenfaden wiederum ordnungsgemäß eingefangen
werden. Somit ist es möglich, eine Fadenabschneidung oder ein Überfließen
des Fadens zu unterdrücken und die Zuverlässigkeit zu verbessern, mit
welcher der Faden dem vorbestimmten Fadenweg zugeführt wird.
Wie in 6, 11,
12 und 18 beispielsweise
dargestellt, ist ein vierter Aspekt der Erfindung auf die Spulenfadenwickelvorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei ein Bewegungsausmaß
des Endteils der Spulenfadenzuführmittel, ein Bewegungsausmaß der linearen
Bewegungsmittel und ein Ausmaß der Spannungsanlegung an den Faden durch die
Spulendrehmittel und die Relativverschiebung unabhängig voneinander variabel
sind.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung können die gleichen
Effekte wie diejenigen des ersten Aspekts der Erfindung erhalten werden und das
Bewegungsausmaß des Endteils der Spulenfadenzuführmittel, das Bewegungsausmaß
der linearen Bewegungsmittel und das Ausmaß der Spannungsanlegung an den Faden
durch die Spulendrehmittel und die relative Bewegung sind unabhängig voneinander
variabel. Daher werden diese variablen Beträge von den Steuermitteln und den
Spannungsanlegesteuermittel unabhängig gesteuert.
Dementsprechend ist es bei jedem Vorgang (Fadeneinfädelprozeß)
des Spulenfadenwickelvorganges möglich, den Freiheitsgrad zu verbessern, mit
dem der Endteil der Spulenfadenzuführmittel und die vorderen und rückwärtigen
Positionen des Spulengehäuses relativ vorgesehen werden, sowie der Freiheitsgrad,
mit dem eine Spannung auf den Spulenfaden aufgebracht wird. Infolgedessen können
diese variablen Beträge gesteuert werden, so daß sie für jeden Vorgang
geeignet sind, und weiterhin läßt sich eine Spulenfadenaufwickelvorrichtung
von hoher Zuverlässigkeit erzielen.
Das "Ausmaß der Spannungsanlegung" schließt einen Betrag
einer Spannung ein, die an den Faden angelegt wird aufgrund einer relativen Bewegung
sowohl des Spulengehäuses und des Endteils der Spulenfadenzuführmittel
durch die lineare Bewegung des Spulengehäuses und die Bewegung des Endteils
der Spulenfadenzuführmittel zusätzlich zu dem Betrag einer Spannung, die
durch Verdrehung der Spule über die Spulendrehmittel auf den Faden aufgebracht
werden soll.
Wie beispielsweise in 14 und 15
dargestellt, ist ein fünfter Aspekt der Erfindung auf die
Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet,
wobei dann, wenn der sich vom Spulengehäuse erstreckende, zu dem an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehenen Schlitz geführte Faden veranlaßt
wird, durch einen Abschnitt unter einer am Spulengehäuse vorgesehenen Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 zu verlaufen, der Endteil der Spulenfadenzuführmittel an einer
gegenüberliegenden offenen Stirnseite des Spulengehäuses von einer Mittellinie
eines Fadenführungsteils 70c her vorgesehen wird, der an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses und an einer Innenseite eines Außendurchmessers des
Spulengehäuses vorgesehen ist.
Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung wird der Endteil
der Spulenfadenzuführmittel an einer gegenüberliegenden offenen Stirnseite
des Spulengehäuses von der Mittellinie des Fadenführungsteils vorgesehen,
der an der Umfangsseitenfläche des Spulengehäuses und auf der Innenseite
des Außendurchmessers des Spulengehäuses vorgesehen ist. Infolgedessen
wird der Fadenweg zum Führen der Fadenwicklung in der Richtung einer Tangentiallinie
an den Außenumfang des Spulengehäuses gebildet, und der Faden kann leicht
in den Abschnitt der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder gelangen.
Durch Aufbringen einer Spannung auf den Faden in diesem Zustand kann
der Faden, der sich von dem Spulengehäuse aus erstreckt und zu dem an der Umfangsseitenfläche
des Führungsgehäuse vorgesehenen Schlitz geführt wird, veranlaßt
werden, durch den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder, die im
Spulengehäuse vorgesehen ist, zu gelangen.
Wie beispielsweise in 8 bis
18 dargestellt, ist ein sechster Aspekt der Erfindung
auf die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
gerichtet, wobei, bevor das Fadenverteilglied den Faden zum Schlitz führt und
sich dann zurückzieht, der Endteil an der Spulengehäuseseite von einer
Tangentiallinie eines Endes des Schlitzes her innerhalb eines Bereiches einer Endbreite
einer Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 vorgesehen wird und eine Lockerheit
des Spulenfadens eliminiert.
Gemäß des sechsten Aspekt der Erfindung wird der Endteil
der Spulenfadenzuführmittel an der Spulengehäuseseite von der Tangentiallinie
des Endes des Schlitzes vorgesehen, und der Mittelteil des Endteils der Spulenfadenzuführmittel
ist innerhalb der Endbreite der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder vorgesehen, und
die Spule wird von den Spulendrehmitteln in Umlauf versetzt, um beispielsweise die
Lockerheit des Spulenfadens auszuschalten.
Zu dieser Zeit hat sich das Fadenverteilglied nicht zurückgezogen
und der Spulenfaden wird im Fadenverteilglied eingefangen. Daher wird der Spulenfaden
in einem derartigen Zustand bereit gestellt, daß er von der Außenumfangsfläche
des Spulengehäuses her flottiert. Der Endteil der Spulenfadenzuführmittel
ist genau in der Nähe der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder des Spulengehäuses
vorgesehen. Daher wird eine Vorbereitung abgeschlossen, um den Spulenfaden zu veranlassen,
in geeigneter Weise in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
zu gelangen, und zwar ohne Bewegungsabfall des Spulenfadens.
Wie beispielsweise in 8 bis
18 dargestellt, ist ein siebter Aspekt der Erfindung
auf die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
gerichtet, wobei das Fadenverteilglied den Faden zum Schlitz leitet und sich dann
zurückzieht, um den Faden loszulassen, und die Spule durch die Spulendrehmittel
in Fadenwickelrichtung um mindestens 90° verdreht, bevor der sich von der Spulenfadenzuführquelle
zum Spulengehäuse hin erstreckende Spulenfaden nach dem Loslassendes Fadens
zu einem Fadenführungsteil 70c geführt wird, der an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist.
Gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung wird, nachdem die
Fadenverteilung des Fadenverteilgliedes abgeschlossen ist und das Fadenverteilglied
dann zurückkehrt, die Spule durch die Spulendrehmittel in Fadenwickelrichtung
(um wenigstens 90°) verdreht. Infolgedessen wird in geeigneter Weise eine Spannung
an den Spulenfaden angelegt, der sich von der Spulenfadenzuführquelle zum Spulengehäuse
hin erstreckt, und der Spulenfaden kann veranlaßt werden in den Abschnitt unter
der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder zu gelangen.
Wie beispielsweise in 8 bis
18 dargestellt, ist ein achter Aspekt der Erfindung
auf die Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung gerichtet, bei welcher der auf die Spule aufgewickelte und sich von
der Spulengehäusöffnung 70a zu den Spulenfadenzuführmittel
hin erstreckende Faden erfaßt wird, wobei das Fadenverteilglied (beispielsweise
ein Fadenverteilglied 40) den Faden auf dem Fadenweg zum Schlitz in einem
intermittierenden Vorgang führt und durch die Spulendrehmittel an den Faden
eine Spannung jedes Mal einer vorbestimmten Anzahl von Malen eines intermittierenden
Vorgangs anlegt, wenn die Fadenverteilung ausgeführt wird, nachdem der Spulenfaden
vollständig auf die Spule aufgewickelt ist.
Gemäß dem achten Aspekt der Erfindung wird das Fadenverteilglied
zum Führen des Spulenfadens und vorher bestimmten Verteilen des Spulenfadens
um die Umfangsseitenflächen des Spulengehäuses verdreht,
und der Positioniervorgang des Fadenverteilgliedes ändert den Fadenweg von
der Spulenöffnung zu dem Abschnitt hin, wo der Spulenfaden des Fadenverteilgliedes
erfaßt werden soll. Wenn gemäß diesem Aufbau jedoch die Fadenverteilung
ausgeführt werden soll, nachdem der Spulenfaden vollständig auf die Spule
aufgewickelt ist, wird eine Spannung an den Faden durch die Spulendrehmittel angelegt
in Abhängigkeit von dem Winkel der Fadenverteilmittel, und zwar durch den intermittierenden
Vorgang. Infolgedessen kann der Fadenverteilprozeß in geeigneter Weise ausgeführt
werden.
Ein neunter Aspekt der Erfindung ist auf die Spulenfadenwickelvorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei das Spulengehäuse
eine an der Umfangsseitenfläche 70g vorgesehene Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 einschließt sowie einen an der Umfangsseitenfläche vorgesehenen
Fadenführungsteil 70c, mit dem sich ein Beinah-Endteil 71a
der Spulenfaden-Spannungsreguliermittel überlappt; und
die Relativbewegung des Spulengehäuses und des Endteils der Spulenfadenzuführmittel
sowie die Spannung des Spulenfadens derart gesteuert sind, daß der auf die
Spule aufgewickelte, sich vom Spulengehäuse zur Spulenfadenzuführquelle
erstreckender Faden durch den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
des Spulengehäuses verläuft und zum Fadenführungsteil des Spulengehäuses
hingeführt wird.
Gemäß dem neunten Aspekt der Erfindung werden die Relativbewegung
des Spulengehäuses und der Spulenfadenzuführmittel und die Spannung des
Spulenfadens gesteuert. Infolgedessen verläuft der auf die Spule aufgewickelte
und von dem Spulengehäuse zur Spulenfadenzuführquelle sich erstreckende
Faden unter dem Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder des Spulengehäuses
und wird zum Fadenführungsteil des Spulengehäuses hingeführt. Auf
diese Weise kann der Einfädel- oder Fadeneinlegevorgang mit hoher Zuverlässigkeit
ausgeführt werden.
In der gleichen Weise wie unter dem ersten Aspekt der Erfindung werden
grundsätzlich in einer Reihe von Spulenfadenwickelvorgängen, bei denen
der Spulenfaden auf einem vorbestimmten Weg vorgesehen werden soll, die Relativpositionen
des Endteils der Spulenfadenzuführmittel und die vorderen und hinteren Positionen
des Spulengehäuses gesteuert, und eine Spannung wird an den Spulenfaden angelegt,
so daß der Spulenfaden auf einem vorbestimmten Fadenweg vorgesehen wird, ohne
einen speziellen Aufbau zur Ausführung jedes Prozesses vorzusehen. Infolgedessen
kann die Anzahl der Teile reduziert und die Kosten können gesenkt werden. Weiterhin
wirkt keine Querkraft im Unterschied zu dem Fall, in welchem die Fadeneinlegung
unter Verwendung des herkömmlichen Schwenkarms ausgeführt wird, und daher
kann die Zuverlässigkeit des Vorgangs verbessert werden.
Wie beispielsweise in 19 dargestellt,
ist ein zehnter Aspekt der Erfindung auf die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei das Spulengehäuse eine an
der Umfangsseitenfläche 70g vorgesehene Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 und einen an der Umfangsseitenfläche vorgesehenen Fadenführungsteil
70c einschließt, mit dem sich ein Beinahe-Endteil 71a der
Spulenfaden-Spannungsregulierfeder überlappt,
der Faden im Fadenverteilglied erfaßt und an den Faden eine Spannung in einem
solchen Stadium angelegt wird, daß der Endteil der Spulenfadenzuführmittel
an einer gegenüberliegenden offenen Stirnseite des Spulengehäuses von
einer Mittellinie des Fadenführungsteils her vorgesehen wird, der an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist, und
die Steuerung derart vorgenommen ist, daß der auf die Spule aufgewickelte und
sich vom Spulengehäuse zur Spulenfadenzuführquelle erstreckende Faden
durch den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder des Spulengehäuses
verläuft und zum Fadenführungsteil des Spulengehäuses hingeführt
wird.
Gemäß dem zehnten Aspekt der Erfindung wird der Spulenfaden
im Fadenverteilglied eingefangen und die Spannung wird an den Spulenfaden in einem
solchen Zustand angelegt, daß der Endteil der Spulenfadenzuführmittel
an der gegenüberliegenden offenen Stirnseite des Spulengehäuses von der
Mittellinie des Fadenführungsteils her vorgesehen wird, der auf der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist. Infolgedessen wird der Spulenfaden, der
sich vom Spulengehäuse aus erstreckt, zum Fadenführungsteil hingeführt.
Mehr im einzelnen wird die Bewegung des Spulenfadens in Abhängigkeit
von der Gestalt der Umfangsseitenfläche des Spulengehäuses (eine quadratische
Form) unterdrückt, und der Fadeneinlegungsvorgang wird in manchen Fällen
am Fadenverteilvorgang gehindert. Entsprechend der Struktur des elften Aspekts der
Erfindung wird jedoch der Spulenfaden im Fadenverteilglied erfaßt, so daß
zwischen dem Spulenfaden, der sich von dem Endteil der Spulenfadenzuführmittel
aus erstreckt, und der Nachbarschaft des Fadenführungsteils des Spulengehäuses
ein kleiner Winkel ausgebildet wird. Wenn dementsprechend eine Spannung auf den
Spulenfaden aufgebracht wird, führt der Faden eine mehr oder weniger lineare
Bewegung aus. Infolgedessen kann der Faden leicht durch den Fadenführungsteil
des Spulengehäuses verlaufen und kann Spulengehäusen mit unterschiedlichen
Formen entsprechen. Daher kann die Zuverlässigkeit des Spulenfadenwickelvorgangs
weiterhin verbessert werden.
[Art und Weise der Ausführung der Erfindung]
(Erstes Ausführungsbeispiel)
Eine Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel wird unten mit Bezug auf 1
bis 18 beschrieben.
Die Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel ist an einer automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 vorgesehen und dient dazu, automatisch eine vorbestimmte Menge eines
Spulenfadens auf eine Spule in einem Spulengehäuse aufzuwickeln und den "Fadeneinlegevorgang"
des Endes des aufgewickelten Spulenfadens über das Spulengehäuse auszuführen,
so daß ein brauchbarer Zustand hervorgebracht wird.
Zuerst wird vor allem der schematische Aufbau der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 mit Bezug auf 1 bis 3
beschrieben.
Die automatische Spulenfadenzuführvorrichtung 100 wird
gebildet von einer Spulenaustauschvorrichtung 30, einer Restfadenentfernvorrichtung
110 (in 6 dargestellt) und der Spulenfadenwickelvorrichtung
10, wie in 1 gezeigt.
In dem Falle, in welchem der Spulenfaden der Spule in einem Schiffchen
K verbraucht und soweit reduziert ist, das er kleiner als eine vorbestimmte Menge
ist, veranlaßt die automatische Spulenfadenzuführvorrichtung
100 eine Betätigung der Spulenwechselvorrichtung 30, um die
Spule und ein Spulengehäuse im Schiffchen K gegen eine Spule mit einem darauf
aufgebrachten Spulenfaden und einem Spulengehäuse auszutauschen und um den
Spulenfaden automatisch auf die Spule in dem Spulengehäuse aufzuwickeln, das
aus dem Schiffchen K entfernt wurde. Mit T ist ein Nähmaschinenbett bezeichnet.
In 1 bezeichnet L1 eine Scheinposition,
an welcher eine Spule mit einem darauf aufgewickelten Spulenfaden und ein Spulengehäuse
veranlaßt sind, bereitzustehen, L2 bezeichnet eine Restfadenentfernvorrichtung
zum entfernen des Restfadens der Spule in dem vom Schiffchen K abgelösten Spulengehäuse
durch die Restfadenentfernvorrichtung 100, und L3 bezeichnet eine Spulenfadenwickelposition,
wo der Spulenfaden auf die Spule aufgewickelt werden soll.
Das Schiffchen K hat einen solchen an sich bekannten Aufbau, daß
eine Schiffchenkörperwelle rO in der Mitte vorgesehen ist, die in einer durchgehenden
Öffnung 72a einer Spule 72 (5)
befestigt werden kann, um die Spule 72 und ein Spulengehäuse
70 zu halten. Spulenhaltewellen r1 und r2, die in der durchgehenden Öffnung
72a befestigt werden können, um die Spule 72 und das Spulengehäuse
70 zu halten, sind in der Scheinposition L1 bzw. der Restfadenentfernposition
L2 vorgesehen.
Die Spulenwechselvorrichtung 30 wird gebildet von Spulenerfaßmitteln
31 zum Ergreifen und Loslassen des Spulengehäuses 70, einem
Förderarm 33, der die Spulenerfaßmittel 31 an seinem
einen Ende trägt und auf einer Trägerwelle 32 abgestützt
ist, die um die Trägerwelle 32 drehbar und (linear) in ihrer Axialrichtung
beweglich ist, Drehantriebsmittel 34 zum Verdrehen des Förderarms
33 und lineare Bewegungsantriebsmittel 35 zum Verschieben des
Förderarms 33 in der Axialrichtung.
Die Drehantriebsmittel 34 werden gebildet von einem Drehmotor
(Schrittmotor) 34a, der ortsfest vorgesehen ist, einem ersten Rad
34b, das an einem Rotor 34aa des Drehmotors 34a befestigt
ist, einem zweiten Rad 34c, das an der Trägerwelle 32 fixiert
ist, einen Antriebsriemen 34d, der über den beiden Rädern
34b und 34c angeordnet ist, und weiterhin einer Splintmutter
34e, an welcher der Förderarm 33 fixiert ist und welche mit
Bezug auf die Trägerwelle 32 in Axialrichtung beweglich abgestützt
ist. In den Rotationsantriebsmittel 34 wird der Rotationsantriebsvorgang
des Drehmotors 34 auf die Trägerwelle 32c über das erste
Rad 34b, den Antriebsriemen 34d und das zweite Rad 34c
übertragen, die Splintmutter 34e wird zusammen mit der Rotation der
Trägerwelle 32 in Drehung versetzt und der Förderarm
33, der an der Splintmutter 34e befestigt ist, wird einstückig
damit gedreht.
Wie in 2 weiterhin dargestellt, werden
die lineare Bewegungsantriebsmittel 35 von einem linearen Bewegungsmotor
(Schrittmotor) 35a mit einer Drehwelle gebildet, die geradeaus zur Achse
der Trägerwelle 32 vorgesehen und in der Nähe einer der Enden
der Trägerwelle 32 fixiert ist, einem ersten Rad 35b, das
an einen Rotor 35aa des linearen Bewegungsmotors 35a befestigt
ist, einem zweiten Rad 35c, das in der Nähe des anderen Endes der
Trägerwelle 32 vorgesehen ist, einem Kupplungsglied 35e,
das auf der Trägerwelle 32 drehbar und in ihrer Axialrichtung verschieblich
abgestützt und an der Splintmutter 34e fixiert ist und einem Antriebsriemen
35d, der über den beiden Rädern 35b und 35c
angeordnet und am Kupplungsglied 35 befestigt ist.
Bei den linearen Bewegungsmitteln 35 wird dann, wenn der
lineare Bewegungsmotor 35a angetrieben wird, der über den ersten und
zweiten Rädern 35b und 35c angeordnete Antriebsriemen
35d in Drehung versetzt, so daß das Kupplungsglied 35e in
der Axialrichtung der Trägerwelle 32 verschoben wird. Zu diesem Zeitpunkt
werden die Splintmutter 34e und der Förderarm 33 entlang
der Trägerwelle 32
zusammen mit dem Kupplungsglied 35e linear verschoben.
Das Schiffchen K, die Scheinposition L1, die Restfadenentfernvorrichtung
L2, und die Spulenfadenwickelposition L3 sind auf demselben Kreisbogen vorgesehen,
der so eingestellt ist, daß die Trägerwelle 32 seinen Mittelpunkt
bildet. Weiterhin führt die Spulenwechselvorrichtung 30 jede Bewegung
der Spule und des Spulengehäuses von dem Schiffchen K zur Restfadenentfernposition
L2 aus, ausgehend von der Scheinposition L1 zum Schiffchen K, von der Restfadenentfernposition
L2 zur Spulenfadenwickelposition L3, und von der Spulenfadenwickelposition L2 zur
Scheinposition L1, und zwar durch Verdrehung des Förderarms 33 durch
die Rotationsantriebsmittel 34 unter der Steuerung der CPU 82.
Weiterhin bewegt die Spulenwechselvorrichtung 30 den Förderarm
33 (linear) in der Axialrichtung durch die linearen Bewegungsantriebsmittel
35 unter der Steuerung der CPU 82, um hierdurch die Spule und
das Spulengehäuse an jeder der Wellen rO, r1 und r2 zu befestigen oder hiervon
zu entfernen, und sie führt weiterhin eine Bewegung in eine vorbestimmte Stellung
in der Spulenfadenwickelposition L3 aus.
Wie in 3 dargestellt, wird die Spulenfadenwickelvorrichtung
10 gebildet von Spulenfadenfeststellmitteln 60, Spulenfadenaufnahme-
und -entnahmemitteln 50, Spulendrehmitteln 20 und Spulenfadenzuführmitteln
11 und einem Fadenverteilkörper 40 (Fadenverteilglied, wie
in 4 dargestellt) zum Vollziehen einer Spulenfadenführung
während der Spulenfadenaufwicklung und Fadenverteilung und Fadenabschneidung
nach der Spulenfadenaufwicklung.
Mehr im einzelnen ist die Spulenfadenwickelvorrichtung 10
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel nicht mit dem Schwenkarm
200 ausgerüstet, der ein Konstruktionselement des herkömmlichen
"Fadeneinlegens" und dessen peripherer Glieder ist (wie in 21 dargestellt).
Infolgedessen kann die Anzahl der Teile herabgesetzt werden, wodurch zu einer Kostenreduzierung
beigetragen wird.
Wie in 3 dargestellt, werden die Spulendrehmittel
20 gebildet von einem Wickelmotor (Schrittmotor) M1, der an einem Maschinengestell
befestigt ist, einem Antriebsrad 21, das an einer Motorwelle befestigt
ist, einem Wickelrad 23, das über einen Kupplungsmechanismus
24 an eine Wickelwelle 25a angekoppelt ist, einem Antriebsriemen
22, der über das Motorrad 21 und das Wickelrad
23 verläuft, und einer Wickelkupplungsplatte 25, die ein
Rotor ist, der an dem Ende der Wickelwelle 25a befestigt ist.
Dementsprechend wird die Wickelwelle 25a über das Antriebsrad
21, den Antriebsriemen 22, das Wickelrad 23 und den Kupplungsmechanismus
24 in Drehung versetzt, und zwar durch den Antriebsvorgang des Wickelmotors
M1, so daß die Wickelkupplungsplatte 25, die am Ende der Wickelwelle
25a befestigt ist, in Drehung versetzt wird. Wenn infolgedessen die Kupplungsplatte
25 an der Seitenfläche der Spule 75 im Spulengehäuse
70 anliegt, wobei das Spulengehäuse in der Spulenfadenwickelposition
L3 festgehalten wird, kann die Spule 72 gedreht werden.
Der Kupplungsmechanismus 24 hat einen Federkupplungsaufbau
einschließlich einem (nicht dargestellten) elastischen Glied, der eine Bewegung
der Wicklungswelle 25a um einen vorbestimmten Hub in ihrer Axialrichtung
veranlassen kann und die angreifende Energie liefernde Kraft erhöht entsprechend
dem Bewegungsausmaß der Wickelwelle 25a in Richtung auf die Seite
des Wickelrades 23, d.h. die Kupplung des Wicklungsrades 23 und
der Wickelwelle 25a intensiviert, was nicht dargestellt ist. Wenn infolgedessen
die Wickelwelle 25a maximal auf die Seite des Wicklungsrades
23 hin verschoben wird, wird sie in gleicher Weise zum Wicklungsrad
23 gedreht und verzögert die Drehung, wenn sie vom Wicklungsrad
23 wegläuft.
Wie in 5 weiterhin dargestellt, ist die
Wickelkuppelplatte 25 mit einer Basiswelle 25c versehen, die in
die durchgehende Öffnung 72a der Spule 72 eingesetzt werden
kann, um die Drehung der Spule 72 zu stabilisieren, sowie mit konvexen
Bereichen 25b und 25b die sich in einen hohlen Teil einsetzen
lassen, der vorher im Flansch 72b der Spule 72 vorgesehen wurde,
um die Drehbewegung der Spule 72 zu übertragen.
Wenn gemäß den Spulendrehmitteln 20 der Förderarm
33 in Richtung der Wicklungskupplungsplatte 25 bewegt wird, um
die Spule 72 auf die Wickelkupplungsplatte 25 in Anlage mit dieser
Platte anzupressen, wobei die Spulenerfaßmittel 31 das Spulengehäuse
70 in der Spulenfadenwickelposition L3 ergreifen, veranlaßt die Wickelwelle
25a, daß die Drehung der Wickelkupplungsplatte 25 auf die
Spule 72 übertragen wird, und der Förderarm 33 bewirkt,
daß die Spule 72 von der Wickelkupplungsplatte 25 getrennt
wird, so daß die Drehung der Wickelkupplungsplatte 25 nicht auf die
Spule 72 übertragen wird. Wenn die Spule 72 an der Wickelkupplungsplatte
25 ohne Preßkraft (oder nur mit geringer Preßkraft) anliegt,
entsteht ein Halbkupplungszustand.
Im Halbkupplungszustand schwimmt die Spule 72 vom Boden des
Spulengehäuses 70 unter der Wirkungskraft einer (nicht dargestellten)
Leerlaufverhütungsfeder, die am inneren Boden des Spulengehäuses
70 und der inneren Stirnseite des Spulenflansches 72b an der offenen
Seitenfläche 70d des Spulengehäuses 70 (der Außenseite
des Spulengehäuses 70) in nahezu gleicher Höhe mit der Kante
einer offenen Stirnseite 70e des Spulengehäuses 70 vorgesehen
ist. Dementsprechend wird ein kleiner Spalt zwischen der inneren Stirnfläche
des Spulenflansches 72 und der offenen Stirnseite 70e des Spulengehäuses
70 vermittelt. Wenn dementsprechend der Halbkupplungszustand im Fadenverteilvorgang
vorliegt, was weiter unter beschrieben wird, wird der Spulenfaden L glatt aus der
Spulengehäuseöffnung 70a zum Schlitz 70b geführt.
Im Halbkupplungszustand werden die konvexen Bereiche 25b
und 25b der Wicklungskupplungsplatte gehalten, so daß sie in die hohlen
Teile 72c und 72c der Spule 72 eingesetzt werden können,
und die Spule 72 führt die Leerlaufbewegung nicht aus sondern wird
zusammen mit der Drehung der Wicklungskupplungsplatte 25 gedreht.
Die Spulenfadenzuführmittel 11 schließen eine Fadenansaugeinheit
12ein, in die der Spulenfaden L durch die Spulenfadenaufnahme- und -entnahmemittel
50 von der Spulenfadenzuführquelle her eingeleitet ist, ferner eine
Fadenzuführdüse 14, eine Luftquelle zum Zuführen von Luft
zu einem Spulenfadenzuführweg in der Fadenansaugeinheit 12 durch die
Öffnungsoperation eines elektromagnetischen Ventils 5, und einen Düsendrehmotor
(Schrittmotor) M2 zum Verdrehen der Fadensaugeinheit 12 um eine Spindel
13, wodurch die Fadenzuführdüse 14 in eine Ausgangsarbeitsposition
N1, eine Spulenfadenwickelposition N2 und eine Fadenabschneidposition N5 bewegt
wird, wie in 3(b) dargestellt.
Gemäß den Spulenfadenzuführmitteln 11 wird
zuerst vor allem ein Ende 14a der Spulenfadenzuführdüse
14 in der Ausgangsarbeitsposition N1 in der Nähe der Spulengehäuseöffnung
70a durch die Drehoperation des Düsendrehmotors M2 in einem Zustand
eingestellt, in dem der Spulenfaden L mit der erforderlichen Länge für
eine Fadenumwicklung vorher in die Fadenzuführdüse 14 eingebracht
ist. Zu dieser Zeit wird der eingebrachte Spulenfaden L losgelassen und die Luft
wird zugeführt und von dem Ende 14a der Fadenzuführdüse
abgeblasen, um den Spulenfaden L zu führen, und der Spulenfaden L wird auf
diese Weise von der Spulengehäuseöffnung 70a zur Innenseite geleitet.
Zu dieser Zeit wird die Luft in die Spule 72 geblasen, welche durch den
Antriebsvorgang des Wickelmotors M1 in Drehung versetzt ist, so daß sich ein
Wirbelstrom um die Spulenwelle 72d herum ausbildet. Daher wird der in das
Spulengehäuse geführte Spulenfaden L mit der Spulenwelle 72d
verwickelt. Dann wird der Düsendrehmotor M2 derart angetrieben, daß die
sogenannte gleichförmige Wicklung durchgeführt werden kann. Infolgedessen
wird das Ende 14a der Fadenzuführdüse 14 aus der Ausgangsarbeitsposition
N1 in die Spulenfadenwickelposition N2 verschoben, so daß die Spulenfadenaufwicklung
ausgeführt wird.
In 3 dienen die Fadenzuführfeststellmittel
60 dazu, die Einspeisung des Spulenfadens L zwischen der Spulenfadenzuführquelle
und der Fadensaugeinheit 12 festzustellen.
Die Spulenfadenaufnahme- und -entnahmemittel 50 wirken auf
den Spulenfaden L zwischen den Fadenzuführfeststellmitteln 60 und
der Fadensaugeinheit 12 ein, um zeitweise den Spulenfaden L, der aus der
Düse 14 herausragt, mit einer vorbestimmten Länge in die Fadenzuführdüse
40 zu leiten und den Spulenfaden L darin unterzubringen oder geben die
Wirkung auf den Spulenfaden L frei, um den Spulenfaden L freizugeben, so daß
der Spulenfaden L von dem Endteil 14a der Fadenzuführdüse
14 durch die Luft geführt werden kann.
Das Fadenverteilglied 40 ist mit einem beweglichen Messer
drehbar auf dem Maschinengestell um eine (nicht dargestellte) Achse gestützt,
die mit der Drehwelle 25a identisch ist, und führt einen Vorgang aus,
wie ein Verteilen des Fadens, während es entlang der Umfangseitenfläche
70g des Spulengehäuses 70 verschoben (verdreht) wird, wobei
das Gehäuse 70 in Spulenfadenwickelposition L3 durch die Antriebsoperation
eines Fadenverteilmotors 41 (in 6 dargestellt)
erfaßt ist.
Das Fadenverteilglied 40 ist so gestaltet, das es eine gebogen-gekrümmte
Form, wie in 4(b) dargestellt hat, und wird gebildet
von einem Nutteil 40a, der ein an der Endseite (der linken Seite in
4(a)) vorgesehener Führungsteil ist und dazu dient,
den Spulenfaden L während der Zuführung des Spulenfadens zu führen,
einen Nutteil 40b, das ein Fadenverteilteil ist und so gestaltet ist, daß
es eine U-Form hat, welches in der Nähe des Nutteils 40a vorgesehen
ist und dazu dient, den Spulenfaden L, der sich zwischen der Fadenzuführdüse
14 und der Spule 72 nach der Zuführung des Spulenfadens L
erstreckt, auszubreiten oder zu verteilen, wodurch der Spulenfaden L von der Spulengehäuseöffnung
70a zu dem Schlitz 70b geführt wird, einem Nutteil
40c, welches als Fadenschneidführungsteil dienen soll und an der rückwärtigen
Stirnseite (die rechte Seite in 4(a)) vorgesehen ist
und so geformt ist, daß es die Gestalt eines V hat und dazu dient, den Spulenfaden
auf einen V-förmigen Scheitelpunkt während einer Fadenabschneidung zu
führen und einem Messerteil 40d, der an einer oberen Fläche auf
einer Linie vorgesehen ist, welche sich entlang der Umfangsseitenfläche vom
Scheitelpunkt des Nutteils 40c erstreckt.
Eine relative Bewegung in Axialrichtung des Fadenverteilgliedes
40 und des Spulengehäuses 70 wird in der Spulenfadenwickelposition
L3 durch die Bewegung des Spulengehäuses 70 über die Linearveschiebung
des Förderarms 33 erreicht.
Weiterhin weist die automatische Spulenfadenzuführvorrichtung
100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel einen Schwingungsfeststellteil
95 auf, der im Nähmaschinenbett T, wie in 1
und 2 dargestellt, vorgesehen ist. Beispielsweise schließt
der Schwingungsfeststellteil 95 ein piezoelektrisches Element ein und dient
dazu, eine Schwingung, die im Nähmaschinenbett T hervorgerufen wird, in Abhängigkeit
von deren Größe in ein elektrisches Signal zu verwandeln und ein Schwingungsfeststellsignal
über ein I/O-Port 81 (Eingabe/Ausgabe-Schaltelement) an die CPU
82 abzugeben. Beispielsweise wird der Fadenverteilprozeß in unerwünschter
Weise von der Schwingung beeinflußt. Dementsprechend überwacht die CPU
82 das Schwingungsfeststellsignal, das von dem Schwingungsfeststellteil
95 abgegeben wird und stoppt diese Vorgänge und Prozesse, wenn das
Schwingungsfeststellsignal einen konstanten Wert überschreitet, selbst wenn
das Betätigungssignal der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 eingegeben wird. Dementsprechend werden diese Prozesse in einem solchen
Zustand ausgeführt, daß der Nähvorgang der Nähmaschine abgestoppt
wird und er zuverlässig ohne Einfluß der Schwingung ausgeführt werden
kann. Der "konstante Wert" repräsentiert einen Wert einer solchen Schwingung,
daß jeder Vorgang an der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 selten ungünstig beeinflußt wird.
Wie in 6 dargestellt, wird der Steuerteil
der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung 100 gebildet von der
CPU 82 (Central Processing Unit = zentrale Steuereinheit), einen RAM (Random
Access Memory) 91, einem ROM (Read Only Memory) 90, dem I/O-Port
81, und Treibern 83 bis 88 der Antriebsteile der automatischen
Spulenfadenzuführvorrichtung 100.
Der Düsendrehmotor M2 ist an das I/O-Port 81 über
den Treiber angeschlossen, und die linearen Bewegungsantriebsmittel 35
der Spulenwechselvorrichtung 30 sind mit dem I/O-Port 81 über
den Treiber 87 verbunden. Weiterhin ist der Wickelmotor M1 mit dem I/O-Port
81 über den Treiber 84 verbunden. Weiterhin sind eine Betriebsanzeigetafel
89 und die Fadenzuführungsfeststellmittel (Mechanismus)
60 an das I/O-Port 81 angeschlossen. Zusätzlich sind die
Antriebsvorrichtungen, beispielsweise die Restfadenentfernvorrichtung
110, der Fadenverteilmotor 41 und das elektromagnetische Ventil
15 über die Treiber mit dem I/O-Port 81 verbunden.
Mehr im einzelnen treiben die CPU 82, das RAM 91
und das ROM 90 die linearen Bewegungsantriebsmittel 35 und die
Fadenzuführdüse 40 an, wobei sie Steuermittel bilden, und treiben
ferner den Wickelmotor M1 an, so daß die Wickelkupplungsplatte 25
rotiert, wobei sie Spannungsanlegesteuermittel bilden.
In der Spulenfadenwicklungvorrichtung 10 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel können das Bewegungsausmaß des Endteils
14a der Fadenzuführdüse 14 über den Düsendrehmotor
M2, das lineare Bewegungsausmaß des Spulengehäuses 70 über
die linearen Bewegungsantriebsmittel 35 und das Ausmaß der Spannungsanlegung
an den Spulenfaden L, welche durch die Drehung der Spule 72 über den
Wickelmotor M1 anzulegen ist, jeweils unabhängig gesteuert werden.
Weiterhin ist das I/O-Port 81 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel mit einem Nähmaschinensteuerteil 93 zur Steuerung
des Nähvorgangs einer Nähmaschine verbunden, an welcher die automatische
Spulenfadenzuführvorrichtung 100 zu befestigen ist. Ein Nähvorgangssignal,
welches den Nähvorgang der Nähmaschine entspricht, wird dem Nähmaschinensteuerteil
93 über das I/O-Port 81 zur CPU 82 abgegeben.
Die CPU 92 steuert, in der Weise, daß kein Vorgang ausgeführt
wird, beispielsweise die Befestigung und Entfernung einer Spule oder ein Fadenverteilprozeß,
der in unerwünschter Weise leicht durch eine Schwingung beeinflußt wird,
die durch das Nähen erzeugt wird, während das Nähbetriebssignal eingegeben
wird. Weiterhin gibt die CPU 82 ein Betriebsabschaltsignal aus, zur Verhinderung
des Betriebs der Nähmaschine, und zwar an den Nähmaschinensteuertell
93, so daß die Nähmaschine ihren Betrieb nicht startet, während
der Spulenfaden verbraucht und die Spule durch die Spulenwechselvorrichtung
30 ausgetauscht wird, und gibt an den Nähmaschinensteuerteil
93, wenn die Spule vollständig ausgetauscht ist, ein Betriebseinschaltsignal
ab, um den Betrieb der Nähmaschine zu ermöglichen. Jeder der Antriebsteile
der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung 100 wird auf der Basis
vorbestimmter Steuerinhalte über einen Folgeprozeß gesteuert, der von
der CPU 82, dem RAM 91 und dem ROM 90 vollzogen wird.
Als nächstes erfolgt die Beschreibung eines automatischen Spulenfadenzuführvorganges
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
Wenn sich der Spulenfaden während des Nähens verbraucht
und die Menge an Spulenfaden der Spule 72 im Schiffchen K kleiner als eine
vorbestimmte Menge wird, so daß die Spule ausgetauscht werden muß, wird
eine Fadenabschneidung auf der Nähmaschinenseite ausgeführt und der Antriebsvorgang
der Nähmaschine wird zeitweilig abgestoppt, so daß ein Vorgang zum automatischen
Zuführen des Spulenfadens gestartet wird.
Durch Drehung und lineare Bewegung des Förderarms 33
werden zunächst vor allem die Spule 72 und das Spulengehäuse
70 im Schiffchen K von den Spulenerfaßermitteln
31 ergriffen, werden dann aus dem Schiffchen K herausgenommen, der Restfadenentfernposition
L2 zugeführt und dann an der Spulenhaltewelle r2 befestigt.
Im Anschluß hieran wird das Spulengehäuse 70 (welches
die Spule 72 mit dem vorher auf C aufgewickelten Spulenfaden aufnimmt),
welches an der Welle r1 in der Scheinposition L1 befestigt ist, von den Spulenerfaßmitteln
31 des Förderarms 33 erfaßt und im Schiffchen K befestigt,
und eine Nachricht, daß der Spulenfaden erfaßt ist, wird an eine Bedienungsperson
gegeben und die Betriebsverhinderung der Nähmaschine wird außer Kraft
gesetzt. Die Bedienungsperson kann in Anwort auf die Nachricht die Näharbeit
wieder fortsetzen.
Dann wird ein Restfadenentfernvorgang zum Entfernen eines Restfadens
von der Spule 72 und dem Spulengehäuse 70, in welchen der
Spulenfaden verbraucht ist, derart ausgeführt, daß der Restfaden
72 komplett herausgezogen wird. Wenn der Restfadenentfernvorgang abgeschlossen
ist, wird das Spulengehäuse 70 von der Spulenhaltewelle r2 in der
Restfadenentfernposition L2 über den Förderarm 33 und die Spulenerfaßmittel
31 herausgenommen und wird zur Spulenfadenwickelposition L3 verbracht,
wenn der Nähvorgang der Nähmaschine abgestoppt ist. Nachdem der Restfadenentfernprozeß
abgeschlossen ist, stehen die Spulenerfaßmittel 31 unmittelbar vor
der Restfadenentfernposition L2 bereit bis der Nähvorgang der Nähmaschine
abgestoppt wird.
Als nächstes wird mit Bezug auf 7(a)
bis (h) ein Spulenfadenwickelprozeß beschrieben. Wenn der Spulenfadenwickelprozeß
gestartet wird, wird der Förderarm 33 linear verschoben, um die Spule
72 in dem ergriffenen Spulengehäuse 70 zu veranlassen, sich
an die Wickelkupplungsplatte 25 anzulegen, und stößt weiterhin
die Wickelkupplungsplatte 25 um einen vorbestimmten Hubweg einwärts,
um einen solchen Zustand zu erreichen, daß die Spule 72 und die Wicklungskupplungsplatte
25 gegeneinander gepreßt werden.
In diesem Zustand wird die Fadenzuführdüse 14 der
Spulenfadenzuführmittel 11 in die Anfangsarbeitsposition N1 verschoben,
wie oben beschrieben (vgl. 3(b)). Zu diesem Zeitpunkt
wird, wenn der Nähvorgang der Nähmaschine abgestoppt ist, Luft in die
Spule 72 ausgestoßen, und der Wicklungsmotor M1 wird angetrieben,
um die Spule 72 zu verdrehen, so daß sich die Spulenwelle
72d (siehe 7(a)) mit dem Spulenfaden L umwickelt.
Wenn der Spulenfaden L zugeführt und aufgrund der Umwicklung von den Fadenzuführfeststellmitteln
60 festgestellt ist, wird der Düsendrehmotor M2 basierend auf dieser
Feststellung angetrieben, so daß die Fadenzuführdüse 14
in die Spulenfadenwickelposition N2 verschoben wird (3(b)).
Wenn die Fadenzuführdüse 40 in die ursprüngliche
Arbeitsposition N1 bewegt wird, wird ein Vorgang bezogen auf die Fadenumwicklung,
beispielsweise, wie der Luftausstoß, nicht ausgeführt, bis der Nähvorgang
der Nähmaschine abgestoppt ist und ein Bereitstellungszustand eingetreten ist.
Wenn im Bereitstellungszustand der Betrieb der Nähmaschine gestoppt wird, wird
die Fadenumwicklungsoperation durchgeführt.
Nach der Fadenumwicklung wird das Fadenverteilglied 40 in
Gegenuhrzeigerrichtung der 7 verdreht, und der Spulenfaden L wird
veranlaßt, zum Zwecke einer Spulenfadenführung am Nutteil 40a
anzuliegen, und wird geführt und wird auf diese Weise auf die Spule
72 aufgewickelt (7(c) und (d)).
Wenn eine vorbestimmte Menge an Spulenfaden L auf die Spule
42 aufgewickelt ist, wird der Antriebsbetrieb des Wickelmotors M1 abgestoppt,
und die Fadenzuführdüse 14 wird in die Nähe des Fadenverteilgliedes
40 vorgeschoben, und weiterhin wird das Fadenverteilglied 40 in
Uhrzeigerrichtung der 7 verdreht und zieht sich einmal vom Spulenfaden
L zurück (7(e)).
Als nächstes wird ein Fadenverteilvorgang gestartet, um den Spulenfaden,
der sich von der Spulengehäuseöffnung 70a erstreckt, durch den
Nutteil 40b des Fadenverteilgliedes 40 zu führen und den
Faden zu verteilen und zum Schlitz 70b zu leiten, der an der Umfangsseitenfläche
70g des Spulengehäuses 70 vorgesehen ist (7(f)).
Mit Bezug auf 8 bis 13
erfolgt eine Beschreibung der Positionsbeziehung zwischen dem Spulengehäuse
70 und dem Fadenverteilglied 40 vom Fadenverteilvorgang zum Fadenabschneidvorgang.
In diesen Zeichnungen gibt die Richtung eines Pfeiles CCW die Richtung einer im
Gegenuhrzeigersinn erfolgenden Rotation in 7 an, und die Richtung
eines Pfeiles CW entspricht der Richtung einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung
in 7. In diesen Zeichnungen wird tatsächlich die Bewegung
in den Richtungen von CCW und CW des Fadenverteilgliedes 40 durch den Fadenverteilmotor
erreicht, und die Bewegung des Fadenverteilgliedes 40 in Querrichtung (seitliche
Richtung in 8 bis 13)
wird vollzogen durch die Relativverschiebung des Fadenverteilgliedes 40
mit Bezug auf das Spulengehäuse 70 gemäß der Verschiebung
des Spulengehäuses 70, welche durch die lineare Bewegung des Förderarms
33 ausgeführt wird.
Der Fadenverteilvorgang ist in 8 bis
12 dargestellt.
Wenn der Fadenverteilvorgang gestartet wird, wird das Fadenverteilglied
40 zunächst aus der Ausgangsposition in Richtung von CCW, wie in
8
dargestellt, verdreht und verschoben, bis der Endteil des Fadenverteilgliedes
40 das Ende der Spulengehäuseöffnung 70a überlappt
(9 (Weg i1)). Dann wird das Fadenverteilglied
40 entlang einem Weg i2 verschoben, bis der Nutteil 40b zur Fadenverteilung
des Fadenverteilgliedes 40 den Spulenflansch 72b an der hinteren
Seitenfläche 70f des Spulengehäuses 70 überlappt.
Wenn die Nähoperation der Nähmaschine abgestoppt ist, wird
die Bewegung entlang einem Weg i3 ausgeführt. Während die Nähmaschine
einen Nähvorgang ausführt, stehen das Fadenverteilglied 40 und
das Spulengehäuse in dem in 9 dargestellten Zustand
bereit.
Als nächstes erfolgt eine Bewegung entlang den Wegen i3 und i4S
(10), so daß der Spulenfaden erfaßt wird.
Die Endposition des Weges i4S wird voreingestellt, so daß sie eine Position
an der offenen Stirnseite 70e des Spulengehäuses 70 von der
Mitte der beiden Flansche 72b der Spule 72 ist. Nach der Verschiebung
entlang dem Weg i4S wird die lineare Bewegung des Spulengehäuses
70 einmal abgestoppt. In diesem Zustand wird die Spule 72 um ein
voreingestelltes Drehausmaß (wenigstens eine Umdrehung oder mehr) verdreht
und der Faden wird auf sie aufgewickelt.
Wie oben beschrieben wird im Prozeß des Weges i4S der Spulenfaden
L, der im Nutteil 40b des Fadenverteilgliedes eingefangen ist, durch eine
Verdrehung oder mehr in der Endposition des Weges i4S aufgewickelt, unabhängig
von einer Position, in welcher der Spulenfaden L im Nutteil 40b nicht eingefangen
ist. Im Fadeneinlegevorgang wird infolgedessen die Fadenwickelendposition des Spulenfadens
L an der Endposition des Weges iS4 eingestellt (die geringfügig offene Stirnseite
70e von der Mitte der beiden Flansche 72b) ohne Rücksicht
auf die Position des Spulenfadens L, der nicht in dem Nutteil 40b erfaßt
wurde. Für den Fadeneinlegevorgang kann daher der Spulenfaden L daran gehindert
werden, in der Nähe beider Flansche 72b positioniert zu werden, und
das herkömmliche ungenügende Fadeneinlegen kann verhindert, basierend
auf der Tatsache, daß die Fadenwickelendposition des Spulenfadens L auf die
Nähe der beiden Flansche 72b eingestellt ist. Dementsprechend ist
es möglich, einen Spulenfadenwickelprozeß mit hoher Zuverlässigkeit
durchzuführen.
Im Anschluß hieran erfolgt eine Bewegung entlang einem Weg i5
(11) nach der Bewegung entlang dem Weg i4 (11),
und das Fadenverteilglied 40 wird in Richtung von CCW verdreht, so daß
der Nutteil 40b des Fadenverteilkörpers 40 in einem vorbestimmten
Ausmaß verschoben wird. Durch die Bewegung wird der Spulenfaden L, der sich
von der Spulengehäuseöffnung 70a aus erstreckt, zu einer Nut
70(aa) geführt, die am offenen Ende der Spulengehäuseöffnung
70a vorgesehen ist.
Als nächstes wird eine Bewegung entlang einem Weg i6 ausgeführt,
so daß der Nutteil 40b des Fadenverteilgliedes 40 in hohem
Maß zur Außenseite des offenen Endes 70e des Spulengehäuses
70 (in 8 bis 12
nach rechts) bewegt wird. Das Ausmaß der Bewegung ist ein Ausmaß für
das Anlegen der Wicklungskupplungsplatte 25 an der Spule 72 im
Halbkupplungszustand. Daher wird der Nutteil 40b des Fadenverteilgliedes
40 in hohem Maße vom offenen Ende 70e des Spulengehäuses
70 nach auswärts bewegt, so daß der Spulenfaden L, der sich vom
Spulengehäuse 70 aus erstreckt, gelegt wird (ein Erstreckungswinkel
des Spulenfadens L von dem Spulengehäuse 70). Somit kann der Spulenfaden
L glatt zwischen das offene Ende 70e des Spulengehäuses und den Spulenflansch
72b eingesetzt werden.
Dann wird das Fadenverteilglied 40 in Richtung CCW in einem
intermittieren Vorgang durch Bewegung entlang der Wege i7 bis i14 verschoben. Während
jedem der intermittierenden Vorgänge bis zu den Wegen i7 bis i14 wird die Wicklungskupplungsplatte
25 in umgekehrter Richtung zur Fadenwickelrichtung verdreht, so daß
die Spule 72 sich in der gleichen Richtung wie die Bewegungsrichtung des
Fadenverteilgliedes 40 dreht, und die Fadenwickelendposition des Spulenfadens
L wird ebenfalls in die gleiche Richtung verschoben. Zu diesem Zeitpunkt wird das
Rotationsausmaß der Spule 72 so eingestellt, daß es fast gleich
oder geringfügig kleiner wie das Bewegungsausmaß des Fadenverteilgliedes
40 (in 11 als W1 angegeben) ist, und die Lockerheit
des Spulenfadens L wird nicht erzeugt.
Wenn wie oben beschrieben das Fadenverteilglied 40 zu den
Wegen i7 bis i14 bewegt wird, wird der Spulenfaden L zuerst zwischen das offene
Ende 70e des Spulengehäuses und den Spulenflansch 72b (die
offene Stirnseite 70e des Spulengehäuses 70) eingesetzt,
und zwar durch einige intermittierende Vorgänge einschließlich dem Weg
i7. Zu dieser Zeit wird die Fadenwickelendposition des Spulenfadens L zu der offenen
Stirnseite 70e des Spulengehäuses 70 hin eingestellt, ausgehend
von der Mitte der beiden Flansche 2b der Spule 72, wie oben beschrieben.
Daher wird der Spulenfaden L glatt zwischen dem offenen Ende 70e des Spulengehäuses
und dem Spulenflansch 72b eingesetzt.
Bevor die Bewegung entlang dem Weg i14 erreicht wird, wird der Nutteil
40b des Fadenverteilkörpers im hohen Maße nach vorwärts
bewegt (aufwärts in 8 bis 12),
ausgehend von einer Nut 70bb welche den Einlaß des Schlitzes
70b bildet. Bei diesem Vorgang verläuft der Spulenfaden L, der sich
vom Spulengehäuse 70 aus erstreckt durch den Einlaß des Schlitzes
70b oder wird in diesen Schlitz eingesetzt, unter Einschluß
der Bewegung der Fadenwicklungsendposition durch eine Rotation in umgekehrter Richtung
mit Bezug auf die Fadenwickelrichtung der Spule 72. Wenn das Fadenverteilglied
40, das ein bewegliches Messer aufweist, entlang einem Weg i15 verschoben
wird und der Spulenfaden L, der sich vom offenen Ende 70e des Spulengehäuses
zur Aussenseite erstreckt, wird in umgekehrter Richtung zurückgeführt
(die rückwärtige Seite 70f des Spulengehäuses
70).
Wenn beim ersten Ausführungsbeispiel das Fadenverteilglied
40 auf diese Weise entlang den Wegen i7 bis i14 bewegt wird, wird die Spule
72 intermittierend in einer Rotation (W1) in der gleichen Richtung betätigt.
Durch die Rotation der Spule 72 wird auch die Fadenwickelendposition des
Spulenfadens L in der gleichen Richtung wie die Bewegungsrichtung des Fadenverteilgliedes
40 verschoben. Daher ist es möglich, die Zuverlässigkeit der
Zuführung des Spulenfadens L zu einem vorbestimmten Weg zu verbessern.
Wie in 12 dargestellt, wird als nächstes
das Fadenverteilglied 40 in Richtung des Pfeiles CW durch Verschiebung
zu den Wegen i16 bis i36 bewegt. Während des intermittierenden Vorgangs vor
den Wegen i16 bis i36 wird die Wickelkupplungsplatte 25 durch ein voreingestelltes
Ausmaß in einer voreingestellten Zeitsteuerung in der gleichen Richtung bewegt
wie diejenige Richtung, in welcher der Spulenfaden L eingefangen oder erfaßt
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das Rotationsausmaß entsprechend einem Winkel
eingestellt, bei welchem das Fadenverteilglied 40, das um die Umfangsseitenfläche
70g des Spulengehäuse 70 drehbar vorgesehen ist, mit Bezug
auf die Umfangsseitenfläche 70f des Spulengehäuses
70 positioniert ist.
Wie oben beschrieben wird während des intermittierenden Vorgangs
auf den Wegen i16 bis i36 die Spule 72 um den eingestellten Winkel in einer
solchen Richtung verdreht, daß die Spule 42 den Spulenfaden L auf
sich aufwickelt, und der Spulenfaden L wird so in die Spule 72 eingelegt,
so daß eine Spannung angelegt wird (in 12 als
Tn angegeben, n = 1 bis 9).
Wie oben beschrieben wird in Betracht gezogen, daß während
der vorbestimmten Bewegung entlang den Wegen i16 bis i36 eine vorbestimmte Spannung
angelegt wird. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird, wie in 12
gezeigt wird, eine Spannung von jeweils T1, T2, T3, T4, T5, T6, T7, T8 und T9 eingestellt,
um an den Spulenfaden L während der Bewegung auf den Wegen i17, i20, i23, i27,
i29, i31, i33 und i36 angelegt zu werden.
Wie oben beschrieben, wird während der Bewegung des Fadenverteilgliedes
40 zu den Wegen i16 bis i36 zunächst der Spulenfaden L lösbar
in dem Schlitz 70b eingesetzt, wenn der Nutteil 40b des Fadenverteilglieds
in eine geringfügig rückwärts gelegene Position zurückbewegt
wird (die Öffnungsseite 70a des Spulengehäuses), und zwar vom
Einlaß des Schlitzes 70b her durch einige intermittierende Anfangsvorgänge.
In einem Vorgang, bei welchen das Fadenverteilglied 40 mit
seinem beweglichen Messer in der Richtung von CW zum Weg i35 bewegt wird, wird weiterhin
der Spulenfaden L lösbar zum Ende der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
70 entlang dem Schlitz 70b bewegt. Da bei diesem Vorgang die Spannung
Tn in passender Weise an den Spulenfaden L angelegt wird, wird der Spulenfaden L
in einem Streckzustand geführt. Bei einem solchen Vorgang, bei dem der Spulenfaden
L den Weg i36 erreicht, gelangt er infolgedessen in einen Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 oder wird entlang der Seitenfläche der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 geführt. Da weiterhin der intermittierende Vorgang ausgeführt
wird, während an den Spulenfaden L eine Spannung angelegt wird (Tn, n = 1 bis
9), kann ein Fadenüberfluß unterdrückt werden.
Als nächstes wird ein Fadeneinlegevorgang gestartet (7g).
Zuerst wird vor allem ein Vorgang vor dem Fadeneinlegeprozeß
ausgeführt, um den Spulenfaden L, der sich von der Fadenzuführdüse
14 auserstreckt, zu veranlassen, in den Abschnitt unter der Fadenspannungsregulierfeder
71 zu gelangen.
Wie in 14(a) dargestellt, wird ein Zustand
in Betracht gezogen, bei dem der Spulenfaden L entlang der Seitenfläche
71aa des Endteils 71a der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 verschoben wird (oder in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
gelangt), bevor der Fadeneinlegevorgang nach Beendigung des Fadenverteilprozesses
gestartet wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird der den Spulenfaden L führende Endteil
14a der Fadenzuführdüse 14 in der folgenden Weise in
einem Zustand vorgesehen, bei welchem der Spulenfaden L im Nutteil 40a
des Fadenverteilgliedes 40 eingefangen ist (d.h., bevor das Fadenverteilglied
40 sich zurückzieht). Mehr im einzelnen wird die Mitte des Endteils
14a der Fadenzuführdüse 14 an der Seite des Spulengehäuses
70 ausgehend von einer Tangentiallinie zur Umfangsseitenfläche
70c des Spulengehäuses 70 in der Position einer Endposition
70ba des Schlitzes 70b innerhalb der Endbreite a der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 vorgesehen (in 14(a) und 5
dargestellt). Infolgedessen wird der Spulenfaden L, der sich von dem Endteil
14 aus erstreckt, in Richtung auf den Fadenführungsteil
70c entlang der Seitenfläche 71aa des Endteils
71a des Endteils a der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 von
dem Schlitz 70b aus vorgesehen. Dann wird das Fadenverteilglied
40 zum Weg i36 bewegt, so daß der Spulenfaden L aus dem Nutteil
40a des Fadenverteilglieds 40 herausgelöst wird. Wenn in
diesem Zustand der Wickelmotor M1 in Drehung versetzt ist, so daß sich die
Spule 72 dreht, um die Fadenaufwicklung durchzuführen, wird der zum
Schlitz 70b geführte Spulenfaden L veranlaßt, in passender Weise
in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 zu gelangen.
Wie oben beschrieben wird, in dem Zustand, in dem der Spulenfaden
L, der sich von der Fadenzuführdüse 14 auserstreckt, in den Abschnitt
unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 gelangt, der Vorgang zur
Führung des Spulenfadens L zum Fadenführungsteil 70c ausgeführt.
Wenn bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Spulenfaden L zum Fadenführungsteil
70c gelenkt werden soll, wird das Spulengehäuse 70 durch
die linearen Bewegungsantriebsmittel 35 linear verschoben und die Fadenzuführdüse
14 wird durch den Düsendrehmotor M2 bewegt, um eine Steuerung derart
auszuführen, daß diese beiden Teile in vorbestimmten Relativpositionen
eingestellte werden. Zu gleicher Zeit wird die Spule 72 durch den Wickelmotor
M1 verdreht, um an den Spulenfaden L eine Spannung anzulegen. Der obige Vorgang
unterliegt einer vorbestimmten Steuerung und der "Fadeneinlegevorgang" wird auf
diese Weise durchgeführt.
Mehr im einzelnen werden, wie in 15 gezeigt, der
Endteil 14a, zur Erstreckung des Spulenfaden L von der Fadenzuführdüse
14 und der Rückseite 70f des Spulengehäuses
70 relativ bewegt, so daß der Endteil 14a an der Rückseite
70f positioniert wird. 15 zeigt einen Zustand, in welchem
beide Teile in solchen Relativpositionen vorgesehen sind, wobei (a) eine Draufsicht
und (b) eine Seitenansicht ist (gesehen von der Seite der Fadenzuführdüse
14 aus, die an der Rückseite 70f des Spulengehäuses
70 vorgesehen ist).
Infolgedessen wird der Spulenfaden L vorgesehen in einer Richtung
von Endteil 71a der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 zum
Fadenführungsteil 70c und in einer Richtung der Tangentiallinie der
Seitenfläche 70aa des Endteils 71a der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71. In einem Stadium, in welchem der Weg für den Spulenfaden L auf
diese Weise vorgesehen wird, wird die Spule 72 in Fadenwickelrichtung in
Drehung versetzt und der Spulenfaden L wird so aufgewickelt, daß eine Spannung
angelegt wird. Zu dieser Zeit wird die Spule 72 wenigstens um 90°
oder mehr gedreht im Hinblick auf einen Unterschied in der Länge des Fadens,
der bei einem konstanten Drehwinkel der Spule 72 zugeführt wird, in
Abhängigkeit von einem Unterschied in der Menge des auf die Spule
72 aufgewickelten Fadens.
Die Spannung wirkt in einer solchen Richtung, daß der Spulenfaden
L zum Fadenführungsteil 70c gedreht wird, so daß der Spulenfaden
L zuverlässig dem Fadenführungsteil 70c des Spulengehäuses
70 zugeleitet wird, um das Einfädeln auszuführen, wie in
14(b) dargestellt. Infolgedessen gelangt der Spulenfaden
L, der auf die Spule 72 aufgewickelt ist und sich vom Spulengehäuse
70 zur Spulenfadenzuführquelle erstreckt, in den Abschnitt unter der
Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 und verläuft hierhin durch und
wird geführt, um durch den Fadenführungsteil 70c des Spulengehäuses
70 hindurch zu laufen.
Auch in dem Falle, in welchem der Spulenfaden L nicht in den Abschnitt
unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 gelangt, nachdem der Fadenverteilvorgang
beendet ist, werden weiterhin das Spulengehäuse 70 und die Fadenzuführdüse
14 in den Relativpositionen eingestellt und die Spannung wird an den Spulenfaden
L angelegt, so daß der Spulenfaden L zuverlässig in den Abschnitt unter
der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 gelangt und dem Fadenführungsteil
70c zugeleitet wird.
Weiterhin kann die Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel die Anzahl einstellen, wie oft der Vorgang zur
Veranlassung des Spulenfadens L in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 zu gelangen und der Vorgang zum Einführen des Spulenfadens L, der
in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder 71 gelangt
ist, in den Fadenführungsteil 70c beim Fadeneinlegeprozeß wiederholt
ausgeführt werden.
Wie in 13 dargestellt, wird alsdann das
Fadenverteilglied entlang den Wegen i37 und i38 verschoben und, wie in
8 gezeigt, in die Ausgangsposition zurückgeführt.
Wie in 18 weiterhin dargestellt, kehrt die Fadenzuführdüse
14 zu einer Fadenabschneidposition zurück.
Somit ist der Fadeneinlegevorgang gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
abgeschlossen.
Als nächstes wird ein Fadenabschneidvorgang gestartet (7(h)).
Mehr im einzelnen wird, wie in 7(h) dargestellt, das
Fadenverteilglied 40 zunächst einmal im Uhrzeigersinn verdreht, so
daß der Spulenfaden L zum Zwecke der Fadenabschneidung im Nutteil
40c gehalten wird. Das Fadenverteilglied 40 wird kontinuierlich
wie es ist im Uhrzeigersinn verdreht und überlappt sich dann mit einem ortsfesten
Messer 45. Infolgedessen wird der Spulenfaden L, der zum Zwecke des Fadenabschneidens
im Nutteil 40c gehalten ist, zwischen das ortsfeste Messer
45 und ein Auge 40d eingelegt und wird dann in einem vorbestimmten
Abschnitt abgeschnitten so daß der Fadenabschneidvorgang abgeschlossen ist.
Auf diese Weise wird der automatische Spulenfadenzuführprozeß für
die automatische Spulenfadenzuführvorrichtung 100 ausgeführt,
wobei die Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
Anwendung findet.
Nach dem Abschneiden des Fadens werden das Spulengehäuse
70 und die Spule 72, die vollständig der Spulenfadenaufwicklung
und der Fadeneinlegung unterworfen waren, vom Förderarm 33 in die
Scheinposition L1 verschoben, und es erfolgt in der Scheinposition L1 eine Befestigung
an der Spulenhaltewelle r1, wenn der Nähvorgang der Nähmaschine abgestoppt
ist, sie steht während des Vorgangs bereit und wird nach dem Anhalten des Vorgangs
an der Welle r1 befestigt.
Als nächstes wird mit Bezug auf die in 16
bis 18 dargestellten Flußdiagramme ein Steuervorgang
beschrieben, der von dem in 6 dargestellten Steuerteil
6 und dem Nähmaschinensteuerteil 93, der mit dem Steuerteil
in Beziehung steht, ausgeführt werden soll.
Wenn der Steuervorgang gestartet wird, wird zunächst eine Näharbeit
ausgeführt (Schritt S1) und es wird entschieden, ob oder ob nicht der Spulenfaden
so verbraucht ist, daß die Spule jedesmal dann ausgetauscht werden muß,
wenn der Fadenabschneidvorgang der Nähmaschine ausgeführt wird (Schritt
S2). Wenn entschieden ist, daß die Spule im Schritt S2 ausgewechselt werden
soll, geht der Vorgang zum Schritt S3 weiter.
Dann wird entschieden ob oder ob nicht der Nähvorgang der Nähmaschine
und der Fadenabschneidvorgang der Nähmaschinenseite gestoppt werden, basierend
auf einem Signal, das von dem Nähmaschinensteuerteil 93 ausgesandt
wird (Schritt S3). Wenn der Betrieb der Nähmaschine abgestoppt ist, geht der
Vorgang zum Schritt S4 weiter. Wenn die Nähmaschine weiter betrieben wird,
bleibt der Vorgang in Bereitstellung, bis der Betrieb der Nähmaschine abgestoppt
ist.
Anschließend wird ein Vorgang zur Ausgabe eines Betriebsabbruchsignals
zum Nähmaschinensteuerteil 93 ausgeführt, um den Betrieb der
Nähmaschine daran zu hindern, gestartet zu werden (Schritt S4). Als nächstes
geht der Vorgang weiter zum Schritt S5, wo die Spule 72 und das Spulengehäuse
70 im Schiffchen K in die Restfadenentfernposition L2 bewegt und an der
Spulenhaltewelle r2 befestigt werden, und zwar durch die Spulenwechselvorrichtung
30, und wobei die Spule 72, die in der Scheinposition L1 befestigt
und mit dem auf sie aufgewickelten Spulenfaden versehen ist, und das Spulengehäuse
70 in das Schiffchen K eingesetzt werden (Schritt S5). Wenn die Auswechselung
der Spule 72 abgeschlossen ist, geht der Vorgang zum Schritt
56 weiter, wo ein Vorgang zur Abgabe eines Betriebseinschaltsignals an
den Nähmaschinensteuerteil 93 ausgeführt wird, um einen Betrieb
der Nähmaschine zu ermöglichen (Schritt S6). Zu diesem Zeitpunkt wird
die Näharbeit erneut gestartet.
Dann wird durch die Restfadenentfernvorrichtung 110 (in
6 dargestellt), ein Restfadenentfernvorgang ausgeführt
(Schritt S7). Hierauf wird entschieden ob oder ob nicht die Nähmaschine den
Nähbetrieb ausführt (Schritt S8). Wenn der Betrieb der Nähmaschine
abgestoppt ist, geht der Vorgang weiter zum Schritt S9. Wenn weiterhin die Nähmaschine
betrieben wird, steht der Vorgang bereit bis der Nähmaschinenbetrieb abgestoppt
ist.
Als nächstes werden die Spule 72 und das Spulengehäuse
70, die vom Spulenfaden L vollständig befreit sind, durch den Förderarm
33 und die Spulenerfaßmittel 31 von der Spulenhaltewelle
r2 in der Restfadenentfernposition L2 abgelöst (Schritt S9) und in die Spulenfadenwickelposition
L3 überführt (Schritt S10).
Anschließend wird ein Spulenfadenwickelprozeß ausgeführt
(Schritt S11). Der Spulenfadenwickelprozeß schließt ein: einen Fadenumwickelvorgang
(Schritt T1), einen Fadenwickelvorgang (Schritt T2), einen Fadenverteilvorgang (Schritt
T3), einen Fadeneinlegevorgang (Schritt T4 der weiter unten beschrieben werden wird)
und einen Fadenabschneidvorgang (Schritt T5), wie im Flußdiagramm von
17 dargestellt. Im Spulenfadenwickelvorgang wird, wie
oben beschrieben, ein Vorgang ausgeführt, um zu entscheiden, ob oder ob nicht
der Betrieb der Nähmaschine abgestoppt ist, und zwar vor der Fadenumwicklung,
unmittelbar nach dem Start der Fadenverteilung. Nur wenn der Betrieb der Nähmaschine
abgestoppt ist, wird jeder Vorgang ausgeführt. Wenn die Nähmaschine betrieben
wird, ist der Vorgang in Bereitschaftsstellung bis der Betrieb abgestoppt ist.
Dann werden die Spule mit dem auf sie aufgewickelten Spulenfaden L
und das Spulengehäuse durch den Förderarm 33 und die Spulenerfaßmittel
31 zu dieser Seite der Scheinposition L1 befördert (Schritt S12).
Anschließend wird ein Vorgang ausgeführt um zu entscheiden, ob oder ob
nicht der Betrieb der Nähmaschine abgestoppt ist (Schritt S13). Wenn der Betrieb
der Nähmaschine abgestoppt ist, werden die Spule 72 und das Spulengehäuse
70 in der Scheinposition L1 an der Spulenhaltewelle r1 befestigt (Schritt
S14) und der Vorgang steht bereit, bis die Auswechslung der Spule 72 erforderlich
ist. Im Schritt S13 steht weiterhin der Vorgang bereit, bis der Betrieb abgestoppt
wird, falls die Nähmaschine betrieben wird.
Als nächstes werden unter Bezugnahme auf 18
die Steuerung des "Fadenverteilvorgangs" (Schritt T3) und des "Fadeneinlegevorgangs"
(Schritt T4) beschrieben, welche besondere Teile des ersten Ausführungsbeispiels
sind.
Insbesondere wird dann, wenn der "Fadenwickelvorgang", wie im Schritt
T2 (17) dargestellt, abgeschlossen ist, die Fadenzuführdüse
14 zuerst vorgeschoben und die Spule 72 wird in Drehung versetzt,
um den Spulenfaden ohne Lockerheit aufzuwickeln (Schritt U1). Während des Fadenaufwickelvorganges
wird weiterhin das Fadenverteilglied 40, das den Spulenfaden durch den
Nutteil 40a führt, in eine Anfangsstellung verschoben (Schritt U2).
Anschließend wird das Spulengehäuse 70 durch die
linearen Bewegungsantriebsmittel 35 zu einer Fadenerfaßposition geführt,
um den Spulenfaden in dem Nutteil 40b des Fadenverteilglieds
40 einzufangen (Schritt U3). Nachdem der Spulenfaden eingefangen ist, wird
das Fadenverteilglied 40 entlang dem Weg i4S (wie in 10
dargestellt) zur Fadenwickelposition bewegt und wird alsdann abgestoppt, um die
Fadenaufwicklung durchzuführen, und die Fadenwickelendposition des Spulenfadens
L wird eingestellt, wie oben für den Fadeneinlegevorgang beschrieben (Schritt
U4).
Als nächstes wird der Spulenfaden L in eine solche Position überführt,
daß er über den Schlitz 70b des Spulengehäuses
70 verläuft, und zwar durch den linearen Bewegungsvorgang des Spulengehäuses
70, einen Vorgang zur vorbestimmten Bewegung des Fadenverteilgliedes in
Richtung von CCW durch den intermittierenden Vorgang, und einen Vorgang zum Verdrehen
der Spule 72 in der gleichen Richtung wie die Bewegungsrichtung des Fadenverteilgliedes
(Schritt U5). In einem Prozeß zur Rückführung des Fadenverteilgliedes
40 in Richtung von CW wird anschließend, während der intermittierende
Betrieb durchgeführt wird, eine voreingestellte Spannung in passender Weise
angelegt, um den Spulenfaden zum Schlitz 70b zu führen (Schritt U6).
Dann wird der Endteil 14a der Fadenzuführdüse 14 zur
Seite des Spulengehäuses 70 hin bewegt, und zwar von einer Tangentiallinie
mit Bezug auf die Umfangsseite 70c des Spulengehäuses 70
in der Lage des Endteils 70ba des Schlitzes 70b des Spulengehäuses
70, und das Spulengehäuses 70 wird linear verschoben, um
die Fadenzuführdüse 14 beinahe an der Vorderseite der Fadenregulierfeder
71 zu positionieren. Nachdem der Spulenfaden L aus dem Nutteil
40b des Fadenverteilglieds 40 abgelöst ist, wird die Spule
72 in Drehung versetzt, um den Spulenfaden auf sie aufzuwickeln. Infolgedessen
wird der Spulenfaden L veranlaßt, in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
71 zu gelangen (Schritt U7).
Hierauf wird die Fadenzuführdüse 14 in die Fadenumwickelposition
vorgeschoben, um den Faden aufzuwickeln und die Lockerheit zu beseitigen (Schritt
U8), sie wird in eine Fadenerfaßposition bewegt, wo der Nutteil 40b
des Fadenverteilglieds 40 den Spulenfaden durch den linearen Bewegungsvorgang
des Spulengehäuses einfängt, wodurch ein solcher Raum gebildet wird, daß
der Endteil 14a der Fadenzuführdüse 14 so positioniert
wird, daß er die Rückseite 70f des Spulengehäuses
70 während der Fadeneinlegung überlappt (Schritt U9).
Anschließend wird die Fadenzuführdüse 14 weiterhin
aus der Fadenumwickelposition geringfügig vorgeschoben, und der Endteil
14a, aus dem sich der Spulenfaden L heraus erstreckt, wird so vorgesehen,
daß er die Rückseite des Spulengehäuses 70 überlappt.
Weiterhin wird ein Fadeneinlegevorgang ausgeführt, zum Zwecke einer Verdrehung
der Spule 72, um den Faden aufzuwickeln und dem Spulenfaden eine Spannung
mitzuteilen und zur Führung des Spulenfadens zum Fadenführungsteil
70c (Schritt U10). Für den Fall, in welchem der Spulenfaden nicht
zum Fadenführungsteil 70c des Spulengehäuses 70 geführt,
wird als nächstes die Fadenzuführdüse 40 aus der Position,
wo sie die Rückseite 70f des Spulengehäuses überlappt, zurück
in die Fadenumwickelposition verschoben, wodurch sich der Faden zum Zwecke der Eliminierung
einer Lockerheit aufwickelt (Schritt U11). Dann wird entschieden, ob oder ob nicht
der in den Schritten U10 und U11 dargestellte Fadeneinlegevorgang in einer vorbestimmten
Zahl von Malen ausgeführt wird (Schritt U12). Wenn der Fadeneinlegevorgang
eine vorbestimmte Anzahl von Malen ausgeführt ist, geht der Vorgang weiter
zum Schritt U13. Wenn der Fadeneinlegevorgang nicht eine voreingestellte Anzahl
von Malen ausgeführt wird, werden die Vorgänge in und nach dem Schritt
U10 wiederholt, bis die voreingestellte Anzahl von Malen erreicht ist, wodurch der
Fadeneinlegevorgang ausgeführt ist.
Als nächstes wird das Spulengehäuse 70 linear in
die Fadenabschneidposition verschoben (Schritt U13) und die Fadenzuführdüse
14 wird in die Fadenschneidposition zurückbewegt (Schritt U14). Das
Fadenverteilglied 40 wird in die Ausgangsstellung verschoben (Schritt U15)
und der Vorgang geht zum Fadenabschneidprozeß im Schritt T5 weiter (17).
Gemäß der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100, wie sie oben beschrieben wurde, sind ein Schwenkarm, der ein Aufbaumerkmal
des herkömmlichen Fadeneinlegens ist, und ein Aufbaumerkmal zum Antreiben des
Schwenkarms nicht erforderlich, so daß die Anzahl von Teilen erheblich reduziert
und die Kosten herabgesetzt werden können. Weiterhin wird an den Spulenfaden
keine Querkraft angelegt, so daß die Fadendurchtrennung während
des "Fadeneinlegevorgangs" beachtlich herabgesetzt und die Zuverlässigkeit
des Fadeneinlegevorgangs erheblich verbessert werden kann.
Weiterhin werden der Fadenumwickelvorgang, der Fadenaufwickelvorgang,
der Fadenverteilvorgang, der Fadeneinlegevorgang und der Fadenabschneidvorgang in
einem solchen Zustand ausgeführt, das der Nähbetrieb der Nähmaschine
durch den Überwachungsvorgang des Schwingungsfeststellteils angehalten wird
und die Vorgänge durch eine Schwingung nicht beeinflußt werden. Mehr im
einzelnen kann der von der Fadenzuführdüse 14 abgegebene Faden
in zuverlässiger Weise durch die Öffnung 70a des Spulengehäuses
70 bei der Fadenumwicklung mit dieser Spule umwickelt werden, und der Vorgang
zum Führen des Fadens durch das Fadenverteilglied kann im Fadenverteilvorgang,
im Fadeneinlegevorgang und im Fadenabschneidvorgang in zuverlässiger Weise
ausgeführt werden. Während des Fadenverteilvorgangs besteht weiterhin
dann, wenn eine schwere Schwingung entsprechend dem Ausführungsbeispiel im
Halbkupplungszustand erzeugt wird, eine Möglichkeit, daß die Kupplungsplatte
25 von der Spule 72 weg gelangt und die Rotation der Spule
72 nicht übertragen wird. Der Fadenverteilvorgang wird nach Bestätigung
des Abstoppens der Nähmaschine ausgeführt. Daher kann der Halbkupplungszustand
leicht aufrechterhalten werden und die Spule 72 wird um eine vorbestimmten
Betrag verdreht, so daß Fadenverteilvorgang zuverlässig durchgeführt
werden kann.
(Zweite Ausführungsform)
Eine Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
wird unten mit Bezug auf 19 im einzelnen beschrieben.
Die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist eine Variante der Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel und unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
dadurch, daß ein Spulenfaden L, der in einen Abschnitt unter einer SpulenfadenSpannungsregulierfeder
71 gelangt, in einem Führungsteil 40aa eines Fadenverteilgliedes
40 eingefangen wird, und zwar während eines "Fadeneinlegevorgangs"
zwecks Führung des Spulenfadens L zum Fadenführungsteil 70c.
Dementsprechend ist der Grundaufbau der gleiche wie derjenige der Spulenfadenwickelvorrichtung
10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
Mehr im einzelnen wird bei dem ersten Ausführungsbeispiel der
Endteil 14a der Fadenzuführdüse 14 relativ so vorgesehen,
daß er sich mit der Rückseite 70f des Spulengehäuses
70 überlappt. In diesem Falle kommt, wie in 15(a)
dargestellt, der Spulenfaden L, der sich vom Endteil 14a der Fadenzuführdüse
erstreckt, teilweise in Kontakt mit der Umfangsseitenfläche 70g des
Spulengehäuses 70. In manchen Fällen verhindert dementsprechend
der Teil, an dem der Spulenfaden L in Kontakt mit dem Spulengehäuse
70 gelangt, daß der Spulenfaden L glatt zum Führungsteil
70c hingelenkt wird, und zwar in Abhängigkeit von der Gestalt des
Spulengehäuses 70 (eine quadratische Gestalt). Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
wird daher das Fadenverteilglied 40 während des "Fadeneinlegeprozesses"
wieder zur Seite des Spulenfadens L hingedreht, und der Spulenfaden wird im Führungsteil
40aa des Fadenverteilglieds 40 erfaßt. Infolgedessen bildet
der Spulenfaden L, der sich vom Endteil 14a der Fadenzuführdüse
40 erstreckt, einen kleinen Winkel mit der Nachbarschaft des Fadenführungsteils
70c des Spulengehäuses 70. In diesem Zustand wird die Fadenwicklung
ausgeführt, um an den Spulenfaden L eine Spannung anzulegen und den Spulenfaden
L zum Fadenführungsteil 70c hinzuleiten.
In der nachfolgenden Beschreibung wird dementsprechend die Steuerung
des "Fadeneinlegevorganges", der gegenüber demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
verschieden ist, hauptsächlich mit Bezug auf das Flußdiagramm der
19 erläutert.
Da die Vorgänge von Schritt V1 bis V10 die gleichen wie diejenigen
der Schritt U1 bis U10 in 18 sind, unterbleibt deren
Beschreibung. Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird der Vorgang in und nach
dem Schritt V11 beschrieben. Um einen Raum zum Vorschieben des Fadenverteilgliedes
40 derart zu gewinnen, daß der Spulenfaden L im Führungsteil
40aa des Fadenverteilgliedes eingefangen wird, wird zuerst vor allem der
Endteil 14a der Fadenzuführdüse 14 aus der Position,
in welcher er die Rückseite 70f des Spulengehäuses
70 überlappt, nach rückwärts bewegt, indem man zur Fadenumwicklungsposition
das Bewegungsausmaß hinzufügt, welches einem Drehwinkel der Fadenzuführdüse
14 von 6° entspricht, und eine Fadenwicklung zur Eliminierung einer
Lockerheit wird ausgeführt (Schritt V11).
Als nächstes wird das Spulengehäuse 70 linear zur
Fadenabschneidposition zurückbewegt (Schritt V12) und das Fadenverteilglied
wird einmal zu einer Anfangsstellung hin bewegt (Schritt V13). In diesem Zustand
wird das Fadenverteilglied 40 von der Anfangsstellung in die Fadenanfangsposition
bewegt und auf diese Weise in einen Raum vorgeschoben zwischen dem Spulenfaden L
und der Umfangsseitenfläche 70g des Spulengehäuses
70, und der Spulenfaden L wird im Spulenfadenführungsnutteil
40a eingefangen, um den Spulenfaden L zu führen, wodurch die Fadenaufwicklung
ausgeführt wird (Schritt V14). Anschließend wird das Spulengehäuse
70 linear in die Fadeneinfangposition verschoben, um den Spulenfaden L
zu veranlassen, am Führungsteil 40aa des Fadenverteilgliedes
40 anzuliegen, und es wird ein kleiner Winkel zwischen dem Spulenfaden
L, der von dem Endteil 14a der Fadenzuführdüse ausgeht und der
Nachbarschaft des Fadenführungsteils 70c des Spulengehäuses
70 gebildet, und die Fadenwicklung wird dann ausgeführt, um an den
Spulenfaden L eine Spannung anzulegen, wodurch der Spulenfaden L zum Fadenführungsteil
70c geführt wird (Schritt V15).
Bei der Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel kann weiterhin ein kleiner Winkel am Spulenfaden
zwischen dem Führungsteil 40aa des Fadenverteilglieds 40
und der Nachbarschaft des Fadenführungsteils 70c des Spulengehäuses
70 ausgebildet werden, und ferner kann ein Vorgang zur Ausführung
des Fadenaufwickelns, um dem Spulenfaden L eine Spannung aufzulegen, wiederholt
werden, um so einen Fadenschutzprozeß durchzuführen, der nicht dargestellt
ist.
Dann wird die Fadenzuführdüse 14 nach rückwärts
zur Fadenschneidposition hin bewegt (Schritt V16), das Spulengehäuse
70 wird linear zur Fadenabschneidposition hin bewegt (Schritt U17), das
Fadenverteilglied 40 wird zur Anfangsstellung hin verschoben (Schritt U13),
und der Vorgangs geht zum Fadenabschneidvorgang des Schrittes T5 weiter (17).
Entsprechend der Spulenfadenwickelvorrichtung in Übereinstimmung
mit dem zweiten Ausführungsbeispiel lassen sich die gleichen Effekte wie diejenigen
des ersten Ausführungsbeispieles erzielen, und der Spulenfaden L wird im Führungsteil
40aa des Fadenverteilgliedes 40 zum Zwecke des "Fadeneinlegevorgangs"
eingefangen, ein kleiner Winkel wird ausgebildet zwischen dem Spulenfaden L, der
sich von dem Endteil 14a der Fadenzuführdüse 14 aus
erstreckt, und der Nachbarschaft des Fadenführungsteils 70c des Spulengehäuses
70, und die Fadenwicklung wird in einem solchen Zustand ausgeführt,
daß an den Spulenfaden L eine Spannung angelegt wird, eine Bewegung wird dem
Spulenfaden L mitgeteilt, die kräftig linear ist, und der Spulenfaden L wird
zum Fadenführungsteil 70c geführt. Infolgedessen kann gegen verschiedene
Formen des Spulengehäuses eine Gegenmaßnahme ergriffen werden, und der
Fadeneinlegevorgang kann mit höherer Zuverlässigkeit ausgeführt werden.
(Drittes Ausführungsbeispiel)
Eine Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
wird unten mit Bezug auf 20 im einzelnen beschrieben.
Die Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß der Ausführungsform
ist eine Variante der Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel und der Spulenfadenwickelvorrichtung 10
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, und weiterhin ist die Vorrichtung
mit einem Schwenkarm 200 versehen, der ein Aufbaumerkmal des herkömmlichen
Fadeneinlegens ist (dargestellt in 21 ein Teil der Fadeneinlegemittel,
der bereits vorgesehen wurde), und der ein peripheres Aufbaumerkmal zum Antrieb
des Schwenkarms 200 ist (ein Teil der Fadeneinlegemittel, die bereits vorgesehen
wurden).
Für den "Fadeneinlegeprozeß" kann der gleiche Prozeß
(erster Fadeneinlegeprozeß) wie der "Fadeneinlegeprozeß" gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel, der gleiche Prozeß (zweiter Fadeneinlegeprozeß)
wie der "Fadeneinlegeprozeß" gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
und ein Prozeß (dritter Fadeneinlegeprozeß) unter Verwendung des Schwenkarms
200, der ein herkömmliches Aufbaumerkmal ist, durch eine CPU
82, ein RAM 91 und ein ROM 90 ausgeführt werden,
die jeweils als Steuermittel P wirken. Eine Bedienungsperson kann diese drei Arten
von "Fadeneinlegeprozessen" durch die Anzeige der Auswahlmittel 120 einer
Betriebs- und Anzeigetafel 29 auswählen. Insbesondere kann der geeignete
"Fadeneinlegeprozeß" in passender Weise ausgewählt werden in Abhängigkeit
von den Anwendungsbedingungen (ein charakteristisches Merkmal wie beispielsweise
die Dicke eines Fadens oder die Gestalt des Spulengehäuses 70).
Dementsprechend sind andere Grundstrukturen die gleichen wie diejenigen
der Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß der ersten Ausführungsform.
Bei der folgenden Beschreibung wird hauptsächlich ein Blockdiagramm von
20 erläutert, und die gleichen Komponenten haben
die gleichen Bezugsziffern und ihre Erläuterung unterbleibt.
Wie in 20 gezeigt, ist der Schwenkarm
200 mit einem I/O-Port 81 über einen Treiber 201
verbunden, und der I/O-Port 81 ist an die CPU 82 angeschlossen.
Weiterhin ist die Betriebs- und Anzeigetafel 89 mit einer Anzeigespalte
der Auswahlmittel 120 versehen zur Auswahl des gleichen Prozesses wie der
"Fadeneinlegeprozeß" gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, des
gleichen Prozesses wie der "Fadeneinlegeprozeß" gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel und des Prozesses und der Benutzung des Schwenkarms, der
ein herkömmliches Aufbaumerkmal ist. Die Auswahlmittel 120 sind über
das I/O-Port 81 mit der CPU 82 verbunden. Infolgedessen kann die
Bedienungsperson einen geeigneten dieser drei Prozesse auswählen, je nach den
Anwendungsbedingungen.
Der "Fadenverteilprozeß" und der "Fadeneinlegeprozeß" werden
bei der Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
in der gleichen Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel gesteuert, wenn der
gleiche Prozeß wie derjenige des ersten Ausführbeispieles
durch die Auswahlmittel 120 ausgewählt ist, und wird in der gleichen
Weise gesteuert wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, wenn derselbe Prozeß
wie derjenige des zweiten Ausführungsbeispiels ausgewählt ist. In dem
Falle, in welchem der gleiche Prozeß wie der herkömmliche Prozeß
unter Benutzung des Schwenkarms 200 ausgewählt ist, werden die Prozesse
weiterhin in der gleichen Weise wie der herkömmliche Prozeß gesteuert.
Entsprechend der Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiels lassen sich die gleichen Effekte wie diejenigen
des ersten Ausführungsbeispiels, des zweiten Ausführungsbeispiels und
des herkömmlichen Aufbaus mit Benutzung des Schwenkarms 200 erzielen,
und der passende "Fadeneinlegeprozeß" kann in geeigneter Weise ausgewählt
werden, je nach den Anwendungsbedingungen, beispielsweise nach dem charakteristischen
Merkmal des Faden oder der Gestalt des Spulengehäuses 70.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. mit anderen Worten versteht es sich von selbst, daß die Erfindung
in geeigneter Weise abgeändert werden kann, ohne vom Schutzbereich der Erfindung
abzuweichen.
[Effekt der Erfindung]
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung sind der Schwenkarm,
der ein Aufbaumerkmal des herkömmlichen Fadeneinlegens ist, und der Aufbau
zum Antrieb des Schwenkarms nicht erforderlich, so daß die Anzahl der Teile
weitgehend reduziert und Kosten herabgesetzt werden können. Weiterhin wird
an den Spulenfaden keine Querkraft angelegt und eine Fadendurchtrennung kann während
des "Fadeneinlegeprozesses" beträchtlich herabgesetzt werden, und die Zuverlässigkeit
des Fadeneinlegeprozesses läßt sich erheblich verbessern.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung kann die Zuverlässigkeit
aller Prozesse (Fadeneinlegeprozeß) im Spulenfadenwickelvorgang weiter gesteigert
werden.
Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung kann die Zuverlässigkeit
aller Prozesse (Fadeneinlegeprozeß) im Spulenfadenwickelprozeß weiterhin
verbessert werden.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung können diese
variablen Ausmaße so gesteuert werden, daß sie für jeden Prozeß
geeignet sind, und weiterhin läßt sich eine Spulenfadenwickelvorrichtung
von hoher Zuverlässigkeit erhalten.
Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung kann der Faden
leicht in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder gelangen. Weiterhin
wird der Vorgang wenigstens einmal wiederholt, so daß die Zuverlässigkeit
des Prozesses weiterhin gesteigert werden kann.
Gemäß dem sechsten Aspekt der Erfindung kann der Spulenfaden
veranlaßt werden, in den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder
zu gelangen, ohne Unterdrückung der Bewegung des Spulenfadens wie beispielsweise
ein Anlegen an peripheren Gliedern.
Gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung wird der Spulenfaden,
der sich von der Spulenfadenzuführquelle zum Spulengehäuse erstreckt,
zuverlässig zum Fadenführungsteil geführt, das an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses vorgesehen ist.
Gemäß dem achten Aspekt der Erfindung kann der Positionierbetrieb
des Fadenverteilgliedes einem Wechsel im Fadenweg von der Spulenöffnung zu
dem Teil zum Einfangen des Spulenfadens im Fadenverteilglied entsprechen. Somit
kann der Fadenverteilvorgang in geeigneter Weise ausgeführt werden.
Gemäß dem neunten Aspekt der Erfindung verläuft der
Faden, der auf die Spule aufgewickelt ist und sich vom Spulengehäuse zur Spulenfadenzuführquelle
erstreckt, durch den Abschnitt unter der Spulenfaden-Spannungsregulierfeder des
Spulengehäuses und wird zum Fadenführungsteil des Spulengehäuses
hingeführt. Somit läßt sich der Fadeneinlegevorgang mit hoher Zuverlässigkeit
ausführen.
Gemäß dem zehnten Aspekt der Erfindung wird der Spulenfaden
im Fadenverteilglied eingefangen, so daß der Spulenfaden, der sich von den
Spulenfadenzuführmitteln erstreckt, daran gehindert werden kann, an der Umfangsseitenfläche
des Spulengehäuses anzuschlagen, und Spulengehäusen mit verschiedenen
Gestalten entsprechen kann. Dementsprechend kann die Zuverlässigkeit des Spulenfadenwickelvorgangs
weiterhin verbessert werden.
[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
1 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung des Aufbaus
einer automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung 100 unter Verwendung
einer Spulenfadenwickelvorrichtung 10 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
2 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Aufbaus
einer Spulenwechselvorrichtung 30, die in der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 in 1 vorgesehen ist,
3 ist eine Ansicht mit der Darstellung des Aufbaus der Spulenfadenwickelvorrichtung
10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei (a) eine
Draufsicht und (b) eine Vorderansicht ist,
4 ist eine Ansicht mit der Darstellung eines Fadenverteilgliedes
40 der Spulenfadenwickelvorrichtung 10 aus 3,
wobei (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht ist,
5 ist eine Ansicht mit der Darstellung der Aufbauten
eines Spulengehäuses 70, einer Spule 72 und einer Wickelkupplungsplatte
25, die von der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 der 1 bedient werden,
6 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Aufbaus
eines Steuerteils der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 aus 1,
7 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Ablaufs einer
Reihe von Prozessen des Fadenumwickelns, Fadenaufwickelns, Fadenverteilens, Fadeneinfangens
und Fadenabschneidens, wobei diese Prozesse von der Spulenfadenwickelvorrichtung
10 aus 3 ausgeführt werden,
8 ist eine Draufsicht mit der Positionsbeziehung zwischen
dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied 40 von der
Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
9 ist eine Draufsicht mit der Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied
40 von der Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
10 ist eine Draufsicht mit der Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied
40 von der Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
11 ist eine Draufsicht mit der Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied
40 von der Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
12 ist eine Draufsicht mit der Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied
40 von der Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
13 ist eine Draufsicht mit der Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen dem Spulengehäuse 70 und dem Fadenverteilglied
40 von der Fadenverteilung zur Fadenabschneidung,
14 ist eine Ansicht mit der Darstellung des Zustands eines Fadeneinlegevorgangs
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei (a) eine Ansicht mit
der Darstellung eines vor dem Fadeneinlegeprozeß erreichten Zustandes und (b)
eine Ansicht mit der Darstellung eines nach dem Fadeneinlegeprozeß erreichten
Zustandes ist,
15 ist eine Ansicht mit der Darstellung des Stadiums des Fadeneinlegeprozesses
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei (a) eine Draufsicht (b)
eine Seitenansicht ist,
16 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Steuerprozesses, der von dem Steuerteil der automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung
100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt
wird,
17 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung der
Steuerung eines Spulenfadenwickelprozesses S11 in 16,
18 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung der
Steuerung eines Fadeneinlegeprozesses T4 in 17,
19 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung der
Steuerung des Fadeneinlegeprozesses T4 bei einer Spulenfadenwickelvorrichtung gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
20 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Aufbaus
eines Steuerteils einer automatischen Spulenfadenzuführvorrichtung gemäß
einem dritten Ausführungsbeispiel, und
21 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Stadiums
eines Fadeneinlegeprozesses, der von einem herkömmlichen Fadeneinlegemechanismus
ausgeführt wird, wobei (a) eine Ansicht mit der Darstellung eines vor der Betätigung
eines Schwenkarms 200 und (b) eine Ansicht mit der Darstellung eines Zustandes
nach der Betätigung des Schwenkarms 200 ist.