Die vorliegende Anmeldung betrifft eine Lüftungsanlage.
Derartige Lüftungsanlagen weisen typischerweise ein Gehäuse
mit einem Wärmetauscher auf, über welchem mittels einem Gebläse Luft
gefördert wird. Das Gehäuse weist dabei typischerweise Anschlüsse
für Zu-, Ab-, Fort- und/oder Frischluft auf.
Im folgenden ist als ein Anwendungsbeispiel eine Lüftungsanlage
mit einem im Inneren angeordneten Kreuz-Gegenstromwärmetauscher beschrieben,
in dem ein Energieaustausch zwischen Ab- und Frischluft erfolgt.
Aus der DE 198 03 335 A1
ist ein Lüftungsgerät für einen Gebäuderaum bekannt, wobei es
sich um ein sogenanntes Einzelraumgerät für eine dezentrale Lüftung
mit Wärmerückgewinnung handelt. In einem Gehäuse ist ein Formkörper
aus schalldämmendem, wärmeisolierendem Material angeordnet, in dem nach
vorne offene Luftkanäle vorgesehen sind, wobei Luftleitöffnungen hinten
dafür vorgesehen sind, eine Verbindung mit der Frischluft herzustellen. Im
Inneren befindet sich ein Wärmetauscher.
Ein Lüftungsgerät zum Be- und Entlüften von Räumen
gemäß DE 32 08 392 A1
ist aus schwingungs- und schalldämpfenden und teilflexiblen Materialien gefertigt.
Die Front- und Rückseiten weisen abgedeckte Platten mit Öffnungen auf.
Ein Lüftungsgerät mit einem zweischaligen Gehäuse ist
aus der DE 85 07 233 bekannt. Es enthält
die betriebsnotwendigen Einbaugeräte, wie ein auswechselbarer Luftfilter, ein
Elektroheizelement und das Gebläse. Ein hinterer Teil des Innenraumes ist durch
eine Trennwand als Luftausblasraum mit mindestens einem Ausblasstutzen abgeteilt.
Ein Lüftungssystem, das unter einem Fenster oder vor einer Außenfassade
angeordnet ist und in einer Fußboden- oder Geschossdecken-Aussparung flächenbündig
mit dem Fußboden aufgenommen wird, ist aus der DE
101 22 488 bekannt. Mit einer Luftleitklappe ist ein Mischbetrieb für
teilweise umgewälzte Raumluft und zugeführte Zuluft über einen Wärmetauscher
möglich.
Mit einem Raumlüftungsgerät gemäß DE
102 55 172, das in Modulbauweise zusammengesetzt ist, soll ein Einzelraum
belüftet werden. Es soll in einfacher Art und Weise installiert werden können.
Ein Basisgerät dient als eigenständiges, voll funktionsfähiges Raumlüftungssystem,
in dem eine Steuerungsbaugruppe, eine Kondenswasserführung und ein Kondenswasser-Aufbereitungssystem
angeordnet sind. Eine lufttechnische Zusatzbaugruppe ist durch eine Selbstzentrierung
durch ihr Eigengewicht auf dem Basisgerät in der Höhe variabel stapelbar.
Aus dem Stand der Technik sind demnach entweder dezentrale Geräte
für Einzelraumlüftung oder Zentralgeräte für mehrere Räume,
Wohnungen bzw. Gebäude bekannt.
Nachfolgend werden die Ausführungsbeispiele und Vorteile der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Lüftungsgerätes
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
2 zeigt eine Seitenansicht des Lüftungsgerätes
von 1,
3 zeigt eine Ansicht der Unterseite des Lüftungsgerätes
von 1,
4 zeigt eine Vorderansicht des Lüftungsgerätes
von 1,
5 zeigt den Rahmen des Lüftungsgerätes von
1,
6 zeigt eine Seitenansicht eines Einschubs über
das Lüftungsgerät gemäß 1,
7 zeigt eine schematische Darstellung von verschiedenen
Komponenten des Lüftungsgerätes von 1,
8 zeigt eine schematische Darstellung der Funktionsweise
des Lüftungsgerätes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
9 zeigt eine schematische Darstellung eines Einbaus
eines Lüftungsgerätes in einem Gebäude,
10 zeigt eine Schnittansicht eines Gebäudes mit
einem eingebauten Lüftungsgerät,
11 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Lüftungsgerätes
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
12 zeigt eine schematische Ansicht einer Einschubeinheit
400 mit dem Wärmetauscher 201,
13 zeigt eine schematische Darstellung der Luftverteilungskanäle
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
14 zeigt eine schematische Darstellung der Lüftungskanäle
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
15 zeigt eine schematische Darstellung der Lüftungskanäle
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
16 zeigt eine schematische Darstellung der Einschubeinheit
400, und
17 zeigt eine schematische Darstellung des Lüftungsgerätes
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
Die hier beschriebenen Lüftungsgeräte bzw. Lüftungsanlagen
werden typischerweise an einer Wand, einer Decke oder am Fußboden beispielsweise
mittels Gewindebolzen in einem Gebäude montiert. Das Gehäuse des Lüftungsgerätes
kann beispielsweise aus Blechen, Kunststoffplatten oder aus einem Rahmen hergestellt
werden, welche innen oder außen mit einem schall- und wärmeisolierenden
Material ausgestattet sein können.
1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Lüftungsgerätes
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Gerät weist eine
Außenwanddurchführung 102 (vorzugsweise mit einem Außenwandaufsatz
101) für Frisch- und/oder Fortluft auf. Die weiteren Komponenten des
Lüftungsgerätes sind in einem Rahmen 103 angeordnet. An der Längsseite
des Gerätes sind einige Anschlussmöglichkeiten 104 für Zuluft-
bzw. Abluftkanäle vorhanden. An einer Stirnseite des Gerätes sind weitere
Anschlussmöglichkeiten 105 für Zuluft- bzw. Abluftkanäle
vorgesehen.
2 zeigt eine seitliche Ansicht des Lüftungsgerätes
von 1. Zusätzlich zu den in 1
gezeigten Elementen ist ein Anschluss 107 für Abluft und eine Leitung
106 für Kondensat vorgesehen. Diese beiden Elemente sind vorzugsweise
an der Unterseite des Gerätes angeordnet. Bei einem Anschluss der Leitung
106 nach oben wird das Kondensat mit einer Pumpe gefördert. Der Anschluss
107 dient vorzugsweise als direkter Anschluss für Abluft in einem
Bad.
3 zeigt eine Ansicht der Unterseite des Lüftungsgerätes
von 1. Das Lüftungsgerät weist an seiner
Unterseite einen Anschluss für Abluft 107 auf.
Das Lüftungsgerät weist an seinen beiden Stirnseiten jeweils
einen Anschluss 115 auf, an welchem die Außenwanddurchführung
102 angeschlossen werden kann. Wenn die Außenwanddurchführung
102 an der linken Stirnseite angeschlossen wird, so kann der Anschluss
115 entsprechend verschlossen werden oder bleibt verschlossen.
4 zeigt eine Ansicht der Vorderseite des Lüftungsgerätes.
Das Lüftungsgerät weist Anschlusspositionen 104, 105
für Zuluftkanäle sowie einen Anschluss für Abluft 107 auf.
5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Rahmens
des Lüftungsgerätes von 1. Der Rahmen
103 ist aus einer Vielzahl von Streben aufgebaut und kann die weiteren
Elemente des Lüftungsgerätes aufnehmen.
6 zeigt eine Seitenansicht eines Einschubs
400 für das Lüftungsgerät von 1.
Der Einschub 400 weist eine Aufnahmemöglichkeit 121 für
einen Wärmetauscher sowie wenigstens einen Lüftungskanal 122
auf. Die Aufnahme 121 ist leicht angeschrägt ausgestaltet, damit das
Kondensat des Wärmetauschers ablaufen kann.
Das Lüftungsgerät weist vorzugsweise eine Wartungsklappe
an seiner unteren Seite auf. Die einzelnen Bauelemente sind durch Verriegelungen
gegen ein Herausfallen gesichert. Der Blechrahmen 103 weist einige Blechstreifen
auf, welche in die Wartungsöffnung hineinragen. Durch Einschieben der entsprechenden
Elemente des Heizungsgerätes in das Gerät und durch eine horizontale Verschiebung
im Gerät können alle Teile gegen ein Herausfallen gesichert werden.
7 zeigt eine schematische Darstellung des Zusammenwirkens
von verschiedenen Elementen eines Lüftungsgerätes.
Der Wärmetauscher weist eine flächige Abdichtung zu den
angrenzenden Teilen an seiner gesamten Rahmenstellfläche auf. Somit wird eine
lineare Kraftaufbringung, eine Verpressung, auf die Randflächen der Einströmöffnung
vorgesehen, wodurch eine zuverlässige Dichtheit erreicht werden
kann. Wenn dies nicht erfolgt, so kann es zu Leckageproblemen führen, da die
Wärmetauscherkonstruktion an anderen Stellen weniger steif ausgestaltet ist.
Um eine Abdichtung, insbesondere eine flächige Abdichtung, zwischen
den verschiedenen Elementen 150 des Gerätes sowie des Wärmetauschers
zu erhalten, werden keilförmig ausgestaltete Filterschubladen 160
von unten zwischen die verschiedenen Elemente 160 eingeführt. Die
Filterschubladen 160 werden beispielsweise für einen Filterwechsel
nach unten aus dem Gerät herausgezogen. Beim erneuten Einschieben wird durch
ihre keilförmige Ausgestaltung eine Kraft auf die jeweiligen Elemente des Gerätes
sowie des Wärmetauschers ausgeübt, um die oben beschriebene Abdichtung
bzw. die flächige Abdichtung zu erhalten.
Durch die Ausgestaltung der verschiedenen Anschlusspositionen
104, 105 können externe Luftkanäle variabel an das Lüftungsgerät
angeschlossen werden. Somit können Frisch- und Fortluftanschlüsse wahlweise
an zwei verschiedenen Seiten des Gerätes angeschlossen werden.
8 zeigt eine schematische Darstellung der Funktionsweise
eines Lüftungsgerätes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Das Lüftungsgerät weist einen Anschluss 215 für eine Außenwanddurchführung
sowie mehrere Anschlüsse 204, 205 für Abluft und Zuluft
auf, wobei die Anschlüsse für Abluft und Zuluft 204,
205 an der dem Anschluss 205 gegenüberliegenden Seite angeordnet
sind. Frischluft FRL wird über den Anschluss 215 durch einen Filter
260 durch den Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher 201 geleitet.
Die von dem Wärmetauscher 201 erwärmte Luft wird als Zuluft ZL
vorzugsweise über einen Zuluftventilator 210 durch einen Anschluss
204 geblasen. Die Abluft AL aus einem oder mehreren Räumen kann durch
die entsprechenden Anschlüsse 204, 205 in das Lüftungsgerät
eintreten. Die Anschlüsse 204, 205 für die Abluft AL
sind miteinander verbunden, und die gesamte Abluft wird dann durch einen Filter
260 dem Wärmetauscher 201 zugeführt, wo die Wärme
der Abluft auf die eintretende Frischluft übertragen wird. Die abgekühlte
Abluft wird dann vorzugsweise über einen Fortluftventilator 210 über
den Anschluss 215 als Fortluft FL beispielsweise über eine Außenwanddurchführung
nach außen abgegeben.
Wie bereits oben beschrieben können die Filter 260 als
keilförmig ausgestaltete Filterschubladen ausgebildet werden.
Der Wärmetauscher 201 ist vorzugsweise ein wenig zu
dem Kondensatablauf 206 geneigt, um somit ein Ablaufen des Kondensats über
den Kondensatablauf 206 zu ermöglichen.
9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines in einem
Gebäude installierten Lüftungsgeräts. Das Lüftungsgerät
200 wird in einer Ecke eines Raumes an der Decke oder in der Nähe
der Decke montiert. Über eine Außenwanddurchführung 202
ist das Gerät mit einem Außenwandaufsatz 201 an der Außenwand
verbunden. An der anderen Seite des Gerätes sind mehrere Lüftungskanäle
220, 230 angeordnet, welche in unterschiedliche Räume in
dem Gebäude führen. Das Lüftungsgerät 200 ist vorzugsweise
mit jedem Raum in der Wohnung oder in dem Gebäude verbunden. Um das Lüftungsgerät
sowie die Lüftungskanäle 220, 230 zu verstecken, kann
eine Zwischendecke 240 vorgesehen werden.
10 zeigt eine Schnittansicht eines Gebäudes mit
einem Lüftungsgerät gemäß einem der Ausführungsbeispiele
der Erfindung. Das Lüftungsgerät 200 ist vorzugsweise in einem
Bad an der Decke montiert. Die Lüftungskanäle 230,
220 verbinden jeden Raum der Wohnung mit dem Lüftungsgerät
200. Über eine Außenwanddurchführung 215 ist das
Gerät mit der Außenseite gekoppelt, so dass Frischluft FLR zugeführt
und Fortluft FL abgeführt werden kann. Um einen Über- bzw. Unterdruck
in dem Räumen zu vermeiden, können Lüftungsschlitze oder Lüftungsöffnungen
280 in dem Boden bzw. im unteren Bereich der Zwischenwände vorgesehen
werden.
11 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Lüftungsgerätes
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Das Lüftungsgerät
weist ein Gehäuse 103 auf, welches eine Einschubeinheit
400 aufweist, welche dazu ausgestaltet ist, den Wärmetauscher aufzunehmen.
Links und rechts von der Einschubeinheit sind jeweils an der Längsseite des
Lüftungsgerätes zwei Lüftungskanäle gezeigt. In den Lüftungskanälen
sind Öffnungen 104 angeordnet. Entsprechend den Montagebedingungen
werden die jeweiligen Öffnungen 104 ausgewählt. Die anderen Öffnungen
werden dann entsprechend verschlossen oder bleiben verschlossen. Während die
oberen Öffnungen 104 für die Abluft AL verwendet werden, werden
die unteren Öffnungen für die Zuluft ZL verwendet. Alternativ dazu kann
dies auch umgedreht werden. An der Stirnseite des Gerätes sind ebenfalls Öffnungen
105 vorgesehen, welche sowohl für die Abluft AL als auch für
die Zuluft ZL verwendet werden können. Auf der Innenseite der Kanäle sind
ebenfalls zwei Öffnungen, vorzugsweise an den Endungen der Kanäle, angeordnet.
Mittels dieser Öffnungen und den Lüftungskanälen wird die entsprechende
Luft dem Wärmetauscher zugeführt bzw. abgeführt.
12 zeigt eine schematische Ansicht einer Einschubeinheit
400 mit dem Wärmetauscher 201. Die obere Öffnung
115d wirkt mit Öffnungen auf der Innenseite der Kanäle
zusammen und dient dazu, Frischluft FRL anzusaugen, welche durch den Wärmetauscher
201 geführt wird und als Zuluft ZL aus dem Gerät wieder austritt.
Die Abluft AL wird durch eine Öffnung 104d angesaugt, durch den Wärmetauscher
geführt und als Fortluft aus dem Gerät ausgegeben.
13 zeigt eine schematische Darstellung der Luftverteilungskanäle
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Die Luftverteilungskanäle
weisen eine Vielzahl von Öffnungen 104 an ihrer Längsseite sowie
mindestens zwei Öffnungen 105 jeweils an ihrer Stirnseite auf. Die
Zuluft wird durch die Öffnung 104a an der Innenseite angesaugt und
tritt durch die Öffnungen 104 und/oder 105 wieder aus. Die
Abluft AL wird durch die obere Öffnung 104 und/oder 105 angesaugt
und durch die Öffnung 104b an der Innenseite ausgegeben.
14 zeigt eine schematische Darstellung der Lüftungskanäle
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Fortluft FL wird durch die
untere Öffnung 115a angesaugt und durch die untere Öffnung
115 wieder abgegeben. Die Frischluft FRL wird durch die obere Öffnung
115 angesaugt und durch die obere Öffnung 115b auf der Innenseite
wieder abgegeben.
15 zeigt eine schematische Darstellung der Lüftungskanäle
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Hierbei wird die Frischluft
FRL durch die obere Öffnung 115 angesaugt und sofort durch die obere
Öffnung 115b auf der Innenseite ausgegeben. Die Fortluft FL wird durch
die untere innere Öffnung 115a eingesaugt und durch die untere Öffnung
115 wieder abgegeben.
16 zeigt eine schematische Darstellung der Einschubeinheit
400. Die Einschubeinheit gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
weist einen Zuluftventilator 210 und einen Fortluftventilator
210 auf. Ferner ist der Kreuzgegenstrom-Wärmeaustauscher
201 ein wenig geneigt in der Einschubeinheit angeordnet. Links und rechts
von dem Wärmetauscher 201 sind keilförmige Filtereinschübe
260 gezeigt, welche zur Wartung oder zur Reinigung in Pfeilrichtung herausgezogen
werden können.
17 zeigt eine schematische Darstellung des Lüftungsgerätes
200 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Das Lüftungsgerät
200 weist eine Klappe 300 auf, welche nach unten aufgeklappt werden
kann, so dass die einzelnen Elemente der Einschubeinheit, beispielsweise die Filterelemente,
herausgenommen werden können, beispielsweise damit sie gereinigt bzw. gewartet
werden können.
Das erfindungsgemäße Lüftungsgerät 200
bzw. die erfindungsgemäße Lüftungsanlage weist eine Einschubeinheit
400 auf, welche beispielsweise den Wärmetauscher 201 sowie
die Filtereinheiten 260 aufnehmen kann. Ferner kann die Einschubeinheit
die entsprechenden Zuluft- bzw. Fortluftventilatoren 210 aufweisen. Links
und rechts neben der Einschubeinheit, d. h. vorzugsweise an der Längsseite
des Gehäuses, sind jeweils zwei Lüftungskanäle bzw. Luftverteilungskanäle
angeordnet. Diese Luftverteilungskanäle weisen jeweils eine Anschlussmöglichkeit
105 und/oder Anschlussmöglichkeit 115 an ihren beiden Stirnseiten
sowie mehrere Anschlussmöglichkeiten 104 außen an ihrer Längsseite
auf. Um eine Verbindung mit der Einschubeinheit zu gewährleisten, weisen die
Luftverteilungskanäle jeweils eine Öffnung auf ihrer Innenseite an ihren
beiden Enden auf. Alle diese Öffnungen können entsprechend der Einbau-
bzw. Montagesituation verschlossen werden, so dass eine hohe Variationsmöglichkeit
hinsichtlich der Anschlüsse gegeben ist. Die Öffnungen werden in einer
alternativen Ausführung soweit benötigt herausgebrochen oder geknackt,
wobei die nicht benötigten Öffnungen verschlossen bleiben. Das Herausbrechen
wird in vorteilhafter Weise durch Prägungen, Perforationen o.ä. ermöglicht.
Bei der Verwendung von Styropor ist es besonders leicht Sollbruchstellen vorzusehen,
die durch Verminderung der Materialstärke erzeugt werden. Dennoch bleibt die
Wand bei nicht benötigten Öffnungen vollständig geschlossen, was
ein Vorteil gegenüber einer Perforation ist.
Die oben beschriebenen Anschlussmöglichkeiten auf der Innenseite
der Lüftungskanäle (vorzugsweise jeweils an den beiden Enden angeordnet)
korrespondieren mit entsprechenden Öffnungen in der Einschubeinheit, so dass
die entsprechende Luftzirkulation gewährleistet ist.
Insbesondere in 13 sind sowohl die Anschlüsse
in den Lüftungskanälen nach außen (104, 105) als
auch nach innen (104a, 104b) gezeigt. Die inneren Anschlussmöglichkeiten
104a, 104b dienen dazu, die Lüftungskanäle mit den entsprechenden
Öffnungen in der Einschubeinheit zu verbinden.