Die vorliegende Erfindung betrifft strukturelle Teile sowie in Verbindung
mit diesen zu gebrauchende Bau- und Zubehörteile.
Die strukturellen Teile, auf die sich die Erfindung bezieht, können
beim Bau von bleibenden oder provisorischen Strukturen zur Anwendung kommen, die
im weiteren Sinn in der Unterhaltungsindustrie Einsatz finden. Dazu gehören,
ohne sich darauf zu beschränken, zum Beispiel Strukturen, die auf der Bühne
bei Konzerten/Theateraufführungen benutzt werden, um ein Dach über einer
Bühne abzustützen, oder um Beleuchtungs- und Tongeräte, Szenenbilder
oder sonstige Produktionsgeräte bzw. alles, was ggf. gebraucht wird, zu tragen.
In vielen Fällen handelt es sich um provisorische Strukturen, wenn die betreffende
Veranstaltung nur kurzzeitig laufen soll, aber derartige Strukturen können
am betreffenden Ort auch bleibend aufgestellt werden. Ein weiteres Beispiel für
den Einsatz von strukturellen Teilen nach der Erfindung ist ein Messestand, aber
im weitesten Sinn können strukturelle Teile nach der Erfindung überall
dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.
Ein Grundelement, aus dem sich derartige Strukturen zusammensetzen,
ist ein „Fachwerk", und ein strukturelles Teil nach der Erfindung kann insbesondere
ein derartiges Fachwerk bilden. Ein Fachwerk besteht im typischen Fall aus einer
Anzahl von länglichen Elementen, die in einer beabstandeten, im Wesentlichen
parallelen Beziehung zueinander angeordnet und mittels einer Anzahl von sich in
Querrichtung erstreckenden Elementen aneinander befestigt sind. Die sich in Querrichtung
erstreckenden Elemente sind so angeordnet, dass das Fachwerk fest und starr genug
für die beabsichtigte Belastung ist: im typischen Fall erstrecken sich einige
der Querelemente senkrecht zu den länglichen Elementen, während andere
diagonal dazwischen verlaufen. Die im Folgenden beschriebenen Fachwerke haben im
Wesentlichen einen rechtwinkeligen Querschnitt, wobei die länglichen Hauptelemente
an den Ecken des Rechtecks entlang verlaufen, aber die Fachwerke können auch
andere Querschnitte aufweisen, wie z.B. ein Polygon mit mehr oder weniger als vier
Hauptelementen. Für besondere Zwecke können Fachwerke auch flach zusammengeklappt
werden, um im Lager oder beim Transport Platz zu sparen, und, wenn sie gebraucht
werden, wieder ihren funktionsfähigen Querschnitt erhalten. Fachwerke kommen
im Wesentlichen in zahlreichen bekannten Konfigurationen, und die Erfindung umfasst
alle diese Konfigurationen.
Zur Bildung einer Struktur kann eine Vielzahl von Fachwerken in der
gewünschten Konfiguration unter Anwendung von im Folgenden zu beschreibenden
geeigneten Verbindungs- und Befestigungselementen zusammengefügt werden. Teile
der Struktur können hoch über dem Fußboden oder der Bodenebene liegen,
und die eine derartige Struktur bauenden Personen müssen in größerer
Höhe arbeiten. Nach der Fertigstellung der Struktur sind weitere Arbeiten,
wie z.B. die Montage von Beleuchtungsgeräten, erforderlich. Theoretisch sollten
zwar für sichere Arbeit in größerer Höhe separate Zugangsmöglichkeiten
benutzt werden, aber in der Praxis wird oft die Struktur selbst bestiegen, was offensichtlich
mit Sturzgefahr verbunden ist. Angesichts dieser Tatsache kann man sich an eine
Sicherheitsleine hängen, die im Arbeitsbereich am Fachwerk befestigt wird,
aber das beeinträchtigt die Bewegungsfreiheit und kann im Fall eines Absturzes
die Struktur auf schädliche Weise belasten. Zusätzliche Seilkürzer
wurden vorgeschlagen, aber diese können die Struktur unzulässig stark
und störend belasten und sind im Wesentlichen unpraktisch.
Aus FR 2330824A und
EP 0681064A sind Strukturen mit beabstandeten
parallelen länglichen Elementen bekannt, die im Querschnitt Schienen aufweisen
und über Querelemente miteinander in Verbindung stehen, die mittels Befestigungseinrichtungen
mit den Schienen zum Eingriff gebracht werden. Auf diese Weise bleiben die länglichen
Elemente beabstandet und parallel zueinander. US
3885647 beschreibt eine Klettersicherung zum Gebrauch auf einer Leiter,
die mit Schienen in den länglichen Längsholmen zum Eingriff kommt. Diese
Druckschriften beziehen sich nicht auf strukturelle Teile zum Bau von provisorischen
Strukturen und befassen sich auch nicht mit dem Problem des endseitigen Aneinanderfügens.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung setzt sich im weiteren Sinn
die Lösung des oben beschriebenen Problems der Gewährleistung der Sicherheit
von in größerer Höhe an einer oben beschriebenen Struktur zum Ziel.
Die Erfindung zielt insbesondere auf die Herstellung einer ggf. lösbaren Verbindung
zwischen zwei endseitig aneinander angeordneten Elementen hin, die jeweils eine
sich in Längsrichtung erstreckende Schienenformation aufweisen. Mittels eines
Befestigungsteils, das beim Gebrauch zwecks Verbindung mit einem Sicherheitselement
an der Schienenformation entlang verschoben werden kann, kann die Schienenformation
zum Eingriff gebracht werden. Die länglichen Elemente werden vorzugsweise als
Teil von bzw. in Verbindung mit entsprechenden oben beschriebenen strukturellen
Fachwerkstäben vorgesehen.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit einem
Befestigungsteil für eine Sicherheitsleine, da sie die Bewegungsfreiheit einer
auf diese Weise an einem strukturellen Teil gesicherten Person verbessert, indem
das Befestigungsteil von der Schienenformation eines länglichen Elements
in die eines weiteren endseitig mit dem ersten verbundenen länglichen Elements
versetzt werden kann, ohne besagte Elemente voneinander zu trennen und wieder zu
verbinden.
Gemäß der Erfindung stellen wir ein strukturelles Teil bestehend
aus einer Anzahl von länglichen Elementen zur Verfügung, die in einer
beabstandeten, im Wesentlichen parallelen Beziehung zueinander angeordnet sind,
mit sich in Querrichtung erstreckenden Elementen dazwischen, wobei das strukturelle
Teil im Querschnitt eine polygonale Form aufweist und mindestens einige der besagten
länglichen Elemente an Ecken der besagten polygonalen Form angeordnet sind,
wobei mindestens eines der besagten Elemente mit einer sich in Längsrichtung
erstreckenden hinterschnittenen Schienenformation versehen ist, zur Aufnahme eines
Befestigungsteils, das an dem sich in Längsrichtung erstreckenden Element an
einer beliebigen aus einer Reihe von Positionen entlang dessen gehalten werden soll,
wobei sich die besagte Schienenformation bis zu einem Ende des besagten mindestens
einen Elements erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte mindestens eine
Element mit einer besagten Schienenformation am Ende mit einem Verbindungselement
versehen ist, welches dazu bestimmt ist, lösbar mit einem anderen besagten
Verbindungselement verbunden zu werden, welches am Ende eines entsprechenden länglichen
Elements eines anderen besagten strukturellen Teils vorgesehen ist, welches in einer
endseitigen Beziehung zum besagten ersten strukturellen Teil angeordnet ist; und
dass das Verbindungselement einen Abschnitt aufweist, der einen Teil eines verbindenden
Schienenabschnitts bildet, so dass dann, wenn die besagten Verbindungselemente miteinander
verbunden sind, diese einen verbindenden Schienenabschnitt definieren, der sich
zwischen den Schienenformationen der verbundenen länglichen Elemente erstreckt,
um zu ermöglichen, dass sich ein Befestigungsteil dazwischen bewegt, während
es unverlierbar festgehalten bleibt.
Die Verbindungselemente können jeweils beabstandete Schenkel
aufweisen, die, wenn zwei in entgegengesetzte Richtung weisende Verbindungselemente
zusammengesetzt werden, so ineinander greifen, dass Löcher in den Schenkeln
zum Einfügen eines Befestigungselements, wie z.B. eines Sicherungsstiftes oder
-bolzens, welches die Verbindungselemente lösbar aneinander befestigt, aufeinander
passen.
Die Verbindungselemente können jeweils einen Zapfen zur Aufnahme
in einer Öffnung in einem der miteinander verbundenen Elemente aufweisen, mit
dem die besagten Verbindungselemente an den besagten lösbar zu verbindenden
Elementen befestigt werden.
Als Alternative zur Verbindung mit einem anderen Verbindungselement
kann das Verbindungselement mit einem Anschlagteil verbunden werden, das die Schienenformation
am Ende des länglichen Elements blockiert, um das Lösen eines mit der
Schienenformation im Eingriff stehenden Befestigungsteils aus der Schienenformation
durch Längsverschiebung aus deren Ende zu verhindern.
Die sich in Längsrichtung erstreckende Schienenformation, mit
der das Befestigungsteil zum Eingriff kommen kann, kann im Wesentlichen einen T-förmigen
Querschnitt aufweisen, der sich aus einer Basis, davon hochstehenden Seitenwänden
und einwärts gekehrten Lippen, die sich von den freien Enden der Seitenwände
aus aufeinander zu erstrecken, zusammensetzt. Zum unverlierbaren Eingriff mit einer
derartigen Schiene muss das Befestigungsteil mindestens einen Abschnitt oder eine
Formation aufweisen, der/die ebenfalls im Querschnitt quer zur Schiene im Wesentlichen
T-förmig ist und sich unverlierbar zwischen den benachbarten Teilen der einwärts
gekehrten Lippen und unterhalb der Lippen nach außen erstreckt.
Zweckmäßigerweise sind die besagten länglichen Elemente
jeweils Strangpressprofile aus einer geeigneten Aluminiumlegierung. Andere Werkstoffe
sind jedoch ebenfalls geeignet, und die Möglichkeit eines z.B. faserverstärkten
Kunststoffs ist in Betracht zu ziehen. Abgesehen von einem Abschnitt mit der sich
in Längsrichtung erstreckenden Schienenformation können die länglichen
Elemente jeweils auch einen hohlen Abschnitt aufweisen, der einen im Wesentlichen
quadratischen oder rechteckigen Querschnitt haben kann.
Eine Struktur kann aus mindestens einem strukturellen Teil nach dem
oben dargelegten ersten Aspekt der Erfindung bestehen. Bei einer derartigen Struktur
kann mindestens ein Befestigungsteil mit mindestens einer der besagten Schienenformationen
im Eingriff sein. Außerdem kann eine Sicherheitseinrichtung, wie zum Beispiel
eine Sicherheitsleine, an mindestens eines der besagten Befestigungsteile angeschlossen
werden.
Ob nun ein Befestigungsteil wie oben beschrieben zum Verbinden eines
Gegenstandes mit einer Schienenformation an einer festgelegten Stelle ihrer Längserstreckung
bestimmt ist oder aber ein Befestigungsteil für ein Sicherheitselement an der
Schienenformation entlang bewegbar ist, musste zum Einsetzen eines derartigen Befestigungsteil
in die Schiene dieses bisher in vielen Fällen von einem Ende aus in Längsrichtung
in die Schiene geschoben werden. Auf ähnliche Weise konnte es auch nur am Ende
der Schiene von dieser gelöst werden. Das ergibt zwar einen höchst sicheren,
unverlierbaren Sitz des Befestigungsteils, zum Beispiel an einer Stelle in der
Mitte der Längserstreckung der Schiene, aber in vielen Fällen wäre
es zweckmäßig, wenn das Befestigungsteil an dieser Stelle in die Schiene
eingesetzt bzw. aus dieser ausgerückt werden könnte. Diese praktische
Möglichkeit muss jedoch von hochgradiger Sicherung gegen beabsichtigtes Ausrücken
aus der Schiene begleitet sein.
Das Befestigungsteil kann einen Grundkörper, sich durch die Öffnung
der Schienenformation erstreckende Mittel sowie sich im Wesentlichen in entgegengesetzten
Richtungen seitlich nach außen in die besagten Ausnehmungen erstreckende Formationen
aufweisen, wobei die besagten Formationen des Befestigungsteils bezüglich ihrer
Anordnung und/oder ihrer Orientierung zwischen einem ersten Zustand, in dem sie
durch die besagte Öffnung in die Schiene eingeführt werden können,
und einem zweiten Zustand, in dem sie sich in die besagten Ausnehmungen erstrecken,
um das Befestigungsteil im Eingriff mit der Schiene zu halten, bewegbar sind, wobei
Verriegelungsmittel zum Halten der besagten Formationen in dem besagten zweiten
Zustand vorhanden sind.
Die besagten Formationen greifen vorzugsweise an beabstandeten Stellen
entlang der Schiene in die besagten Ausnehmungen ein.
Die besagten Formationen des Befestigungsteils können von beabstandeten,
im Wesentlichen T-förmigen Elementen gebildet sein, die Schaftabschnitte aufweisen,
die sich, wenn das Befestigungsteil mit der Schiene im Eingriff ist, durch die Öffnung
der Schiene erstrecken, sowie Querabschnitte, die sich seitlich nach außen
in entgegengesetzten Richtungen in die besagten Ausnehmungen der Schiene erstrecken.
Eines der besagten T-förmigen Elemente kann in Winkelrichtung
um die Achse seines Schaftabschnitts relativ zum Grundkörper des Befestigungsteils
bewegbar sein, während ein anderes in Längsrichtung seines Schaftabschnitts
relativ zum Grundkörper des Befestigungsteils bewegbar sein kann.
Der Grundkörper des Befestigungsteils kann außerdem einen
Führungsabschnitt aufweisen, der sich in Längsrichtung des Grundkörpers
erstreckt und für Anordnung in der Öffnung der Schiene bestimmt ist. Dieser
Führungsabschnitt fluchtet im Wesentlichen mit dem Schaftabschnitt der T-förmigen
Elemente. Die oben beschriebene Winkelbewegung eines der T-förmigen Elemente
um die Achse seines Schaftabschnitts ermöglicht seine Verlagerung in eine Position,
in der sein Querabschnitt im Wesentlichen mit dem Führungsabschnitt fluchtet,
um durch die Öffnung der Schiene zu gehen, während bei einer 90°-Bewegung
des T-förmigen Elements um die Achse des Schaftabschnitts der Querabschnitt
sich zum Eintritt in die Ausnehmungen der Schiene seitlich außerhalb des Führungsabschnitts
erstreckt.
Wenn kein Führungsabschnitt vorhanden ist, wird das Befestigungsteil
jedoch ausreichend von den T-förmigen Elementen geführt.
Das in Längsrichtung seines Schaftabschnitts bewegbare T-förmige
Element kann durch diese Bewegung dazu veranlasst werden, eine Position anzunehmen,
in der sein Querabschnitt vom Führungsabschnitt des Befestigungsteils gelöst
ist, so dass, während sich das Befestigungsteil im Ganzen in Querrichtung der
Schiene erstreckt, der Querabschnitt des T-förmigen Elements durch die Öffnung
in die Schiene eingeführt werden kann, worauf die Drehung des Befestigungsteils
um ca. 90° dazu führt, dass sich der Querabschnitt des T-förmigen
Elements seitlich in die Ausnehmungen der Schiene erstreckt. Jetzt kann der Führungsabschnitt
des Befestigungsteils in die Öffnung zur Schiene geschoben und das T-förmige
Element durch Längsbewegung seines Schaftabschnitts wieder in die Position
gebracht werden, in der sein Querabschnitt in der Nähe des Führungsabschnitts
des Befestigungsteils zu liegen kommt, um das Befestigungsteil unverlierbar an der
Schiene zu halten. Danach kann das in Winkelrichtung um die Achse seines Schaftabschnitts
bewegbare T-förmige Element so verlagert werden, dass sich sein Querabschnitt
ebenfalls in die Ausnehmungen der Schiene erstreckt.
Jetzt wird das Befestigungsteil in Längsrichtung der Schiene
bewegbar geführt und vom Führungsabschnitt und von den beiden Querabschnitten
der T-förmigen Elemente unverlierbar an der Schiene gehalten. Wenn sich das
Befestigungsteil nicht in Längsrichtung der Schiene bewegen soll, können
die T-förmigen Elemente und/oder der Führungsabschnitt so bemessen und/oder
konfiguriert sein, dass das Befestigungsteil relativ zur Schiene an einer bestimmten
Stelle festgehalten wird.
Die T-förmigen Elemente sind vorzugsweise elastisch in Richtung
der Positionen vorgespannt, die sie einnehmen, wenn das Befestigungsteil wie oben
mit der Schiene im Eingriff ist. Geeignete Federn oder sonstige elastische Elemente
können in Bewegungsrichtung auf die T-förmigen Elemente einwirken.
Das Verriegelungsmittel wirkt vorzugsweise mit den T-förmigen
Elementen zusammen und verhindert ihre Winkel- und Längsbewegung um ihre Schaftabschnitte.
Das Verriegelungsmittel kann aus einem Verriegelungselement bestehen, das sich vom
Schaftabschnitt des in Winkelrichtung bewegbaren T-förmigen Elements aus erstreckt
und mit dem Schaftabschnitt des axial bewegbaren T-förmigen Elements
zum Eingriff kommen kann.
Das Verriegelungselement kann an einem Arm vorgesehen sein, der sich
von einem Endabschnitt des Schaftes des in Winkelrichtung bewegbaren T-förmigen
Elements aus in Querrichtung erstreckt, wobei das Verriegelungselement von einer
Feder von dem Schaftabschnitt weg vorgespannt wird, der mit dem Schaftabschnitt
des axial bewegbaren T-förmigen Elements zum Eingriff kommen soll. Es kann
unter einem Kopf am Ende des Schaftabschnitts des axial bewegbaren T-förmigen
Elements zum Eingriff kommen, um eine derartige axiale Bewegung zu verhindern.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Beispiels unter Bezugnahme
auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben; hiervon zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines strukturellen
Teils gemäß der Erfindung;
2 einen Querschnitt durch eines der im strukturellen
Teil zur Anwendung kommenden länglichen Elemente;
3 und 4 eine Stirn- bzw.
Seitenansicht eines Teils, das mit dem länglichen Element zum Eingriff kommen
kann;
5 eine perspektivische Ansicht von aneinander liegenden
Teilen von zwei strukturellen Fachwerken, die gemäß der Erfindung miteinander
verbunden sind;
6 eine perspektivische Ansicht eines Verbindungselements
gemäß der Erfindung;
7 eine perspektivische Ansicht von zwei zusammengefügten
Verbindungselementen gemäß der Erfindung;
8 eine perspektivische Ansicht eines mit einem Verbindungselement
gemäß der Erfindung verbundenen Anschlagteils;
9 eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsteils
gemäß der Erfindung im montierten demontierten Zustand im Verhältnis
zu einem länglichen Schienenteil;
10 eine perspektivische Ansicht des Zustandes des Befestigungsteils
im Eingriff mit dem Schienenteil;
11 eine perspektivische Ansicht einer weiteren möglichen
Anordnung der mit der Schiene zum Eingriff kommenden Formationen des Befestigungsteils;
12 und 13 schematische
Ansichten einer weiteren möglichen Anordnung der mit der Schiene zum Eingriff
kommenden Formationen des Befestigungsteils;
14 eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsteils,
das mit einer Schienenformation eines länglichen Elements zum Eingriff kommen
kann; und
15 eine Unteransicht zur Veranschaulichung, wie Befestigungsteile
nach 14 zur Befestigung einer Arbeitsbühne an
einem strukturellen Teil verwendet werden können.
1 der Zeichnungen zeigt ein Beispiel eines strukturellen
Teils oder Fachwerks nach der Erfindung. Dieses besteht aus vier länglichen
Elementen 10, 11, 12, 13, die in einer beabstandeten,
im Wesentlichen parallelen Beziehung zueinander angeordnet sind. Im Querschnitt
des strukturellen Teils liegen die Elemente 10–13 an den
Ecken eines Rechtecks, aber es versteht sich, dass strukturelle Teile nach der Erfindung
auch einen anderen Querschnitt aufweisen können, zum Beispiel ein Polygon,
Quadrat oder Dreieck der auch eine andere Form. Weitere sich in Längsrichtung
erstreckende Elemente können im Bedarfsfall vorgesehen sein.
Die beabstandere, im Wesentlichen parallele Beziehung zwischen den
Elementen 10–13 wird von einer Anzahl von sich in Querrichtung
erstreckenden, dazwischen angeordneten Elementen aufrecht erhalten. Vier Elemente
14, 15, 16, 17 verlaufen senkrecht zu den Elementen
10–13 an den Seiten des Rechtecks entlang neben den freien
Enden der Elemente 10–13. Vier weitere Querelemente
18, 19, 20, 21 erstrecken sich beabstandet vom
Ende zwischen den Elementen 10–13, und weitere derartige
Querelemente sind je nach Bedarf in Abständen am strukturellen Teil entlang
vorgesehen. Ein Diagonalverstrebungselement 22 erstreckt sich vom Element
13 neben den Querelementen 16, 17 zum Element
11 neben den Querelementen 18, 19. Ein weiteres Diagnoalverstrebungselement
23 erstreckt sich vom Element 12 neben den Querelementen
15, 16 zum Element 10 neben den Querelementen
18, 21. Wie gezeigt ist das Element 22 an der Stelle,
wo es sich mit dem Element 23 schneidet, unterbrochen und mit dem letzteren
verschweißt, aber in einer möglichen Alternative könnten die Elemente
einander überkreuzen. Weitere Diagonalverstrebungselemente sind am Fachwerk
entlang vorgesehen.
Die oben beschriebenen Elemente können durchwegs, z.B. durch
Strangpressen, aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und miteinander verschweißt
werden. Die Teile können jedoch auch aus anderen Werkstoffen, z.B. Stahl oder
sogar einem Kunststoff, bestehen und auf andere Weise hergestellt
werden, z.B. durch Walzen oder Pressen aus Blech oder Platten, und die Verbindung
kann mit anderen Mitteln, z.B. Klebern oder Befestigungselementen wie Nieten oder
Schrauben, hergestellt werden.
Die Querschnittform der Elemente 10–13 ist
in 2 gezeigt und wird unten beschrieben. Die Querschnittform
der Querelemente 14–24 könnte gleich sein, oder aber
wie gezeigt auch anders und einfacher, z.B. rund, quadratisch, rechteckig oder eine
andere zweckmäßige Form.
Die in 2 klar zu sehende Querschnittform
der Elemente 10–13 besteht aus einem hohlen, im Wesentlichen
rechteckigen Kastenprofil 28 und einem Abschnitt 29, der eine
hinterschnittene, im Wesentlichen T-förmige Schienenformation 30 definiert.
Der Abschnitt 29 ist mit Seitenwandabschnitten 31, 32
versehen, die sich im Wesentlichen parallel zueinander von benachbarten Rändern
des Abschnitts 28 aus erstrecken, wobei die Wandabschnitte 31,
32 mit nach innen gekehrten Lippenabschnitten 33, 34
abschließen, die sich zueinander hin erstrecken und dazwischen eine Öffnung
115 umgrenzen. In entgegengesetzten Richtungen nach außen verlaufende
Ausnehmungen 116 sind unter den Lippenabschnitten 33,
34 vorgesehen. Äußere Längsrippen an den Elementen
10–13 sind in 2,
4 und 5 zu sehen, in
6 jedoch der Klarheit halber ausgelassen. Diese Außenrippen
erleichtern das Anfassen und die Handhabung des Elements und somit seinen Gebrauch
beim Errichten einer Struktur.
Die Schienenformation 30 dient zum Eingriff eines zur Montage
eines weiteren Bauteils oder einer Struktur am Fachwerk vorgesehenen Befestigungsteils
in das strukturelle Teil an einer beliebigen Stelle seiner Längserstreckung.
Ein derartiges Befestigungsteil kann entweder einen festen Platz relativ zum Fachwerk
einnehmen oder aber zum Anschließen einer Sicherheitsleine bestimmt sein, die
in Längsrichtung des Fachwerks leicht bewegbar sein muss, um die Bewegung einer
in der Nähe arbeitenden Person nicht zu behindern.
In der einfachsten, in 3 und
4 gezeigten Form kann das Befestigungsteil in Stirnansicht
im Wesentlichen T-förmig sein und einen Kopf 35 zum Eingriff mit der
Schienenformation aufweisen, der sich durch den Spalt zwischen den Lippenabschnitten
33, 34 erstreckt und mit Abschnitten abschließt, die sich
unterhalb der Lippenabschnitte voneinander weg nach außen erstrecken. Ein Grundkörper
36 steht aus der Schienenformation heraus und ist mit Mitteln, wie z.B.
Öffnungen 37, zum Anschließen einer Sicherheitsleine versehen.
Ein in 3 und 4
gezeigtes Teil wird mit einem in 2 gezeigten Element
zum Eingriff gebracht, indem es in das offene Ende des Elements geschoben und dann
von unten zu beschreibenden Anschlagmitteln festgehalten wird. Ein strukturelles
Teil könnte ggf. mit einem verschiebbaren Teil in allen länglichen Elementen,
aus denen es besteht, oder aber in einem bzw. einigen davon ausgestattet werden.
Es ist zwar zweckmäßig, wenn das strukturelle Teil aus länglichen
Elementen gleicher Querschnittform besteht, so dass diese jeweils ein festes oder
bewegliches Befestigungsteil aufnehmen können, aber das ist nicht unbedingt
erforderlich, und es könnte nur eines der länglichen Elemente diese Form
aufweisen. Außerdem könnte das strukturelle Teil ggf. mit einem zusätzlichen
länglichen Element versehen werden, das spezifisch für Eingriff mit einem
festen oder beweglichen Befestigungsteil, z.B. zum Anschließen eines Sicherheitselements,
ausgelegt ist.
5, 6 und 7
veranschaulichen, wie die oben beschriebenen strukturellen Teile oder Fachwerke
endseitig miteinander verbunden werden können. 5
zeigt zwei derartige Fachwerke, die im Wesentlichen bei 8 und
9 angedeutet sind. Das Fachwerk 9 besteht aus den oben beschriebenen
vier länglichen Elementen 10–13, während das
Fachwerk 8 aus entsprechenden Elementen 10a bis 13a besteht.
Sich zwischen den länglichen Elementen der Fachwerke erstreckende Querelemente
sind ebenfalls gezeigt; in 5 haben sie unterschiedliche
Querschnittform und eine andere Anordnung als die des Fachwerks aus 1.
Verbindungsmittel zwischen den länglichen Elementen 11,
11a sind bei 26 gezeigt, und die anderen Verbindungsmittel zwischen
den anderen Paaren von länglichen Elementen sind gleich gestaltet.
Das Verbindungsmittel 26, die aneinander liegende fluchtende
Enden der länglichen Fachwerkelemente miteinander verbindet, ist in
6 und 7 in größerem
Detail gezeigt. Es besteht aus zwei identischen in entgegengesetzte Richtungen weisenden
Verbindungselementen: eines der Verbindungselemente ist in 6
und 7 bei 35 angedeutet, das andere bei
36 in 7. Das Verbindungselement
35 weist einen Zapfen 37 auf, der eng in das Kastenprofil
28 des länglichen Elements 23 passt und darin zum Beispiel
mittels Spannstiften befestigt wird, die sich durch Öffnungen 38 im
Zapfenabschnitt 37 und durch fluchtende Bohrungen im Kastenprofilabschnitt
des länglichen Elements 23 erstrecken. Der Zapfen 37 schließt
mit einer Flanschformation 39 ab, die an der Stirnseite des länglichen
Elements 23 anliegt, und wie gezeigt weist die Flanschformation einen Abschnitt
40 auf, der dem Wandabschnitt 32 und dem Lippenabschnitt
34 gleicht, die zum Teil die Schiene 30 des länglichen Elements
23 definieren, und einen Fortsatz dieser Abschnitte bildet. Vom Flansch
39 erstrecken sich zwei beabstandete parallele Schenkel 41,
42 nach vorn, und diese Schenkel sind gegenüber der
Mittelachse des Verbindungselements versetzt, wobei der Schenkel 42 einen
Abschnitt 43 aufweist, der den Wandabschnitt 31 und den Lippenabschnitt
33 des länglichen Elements 23, welche die Schiene
30 zum Teil definieren, fortsetzt. Fluchtende Öffnungen
44, 45 erstrecken sich quer durch die Schenkel 41,
42.
Die oben beschriebene Konfiguration des Verbindungselements
35 ist so beschaffen, dass ein weiteres derartiges Verbindungselement
36, das in die dem Verbindungselement 35 entgegengesetzte Richtung
gekehrt ist, wie in 3 gezeigt damit zusammengefügt
werden kann. Die Schenkel 41, 42 der beiden Verbindungselemente
greifen ineinander, wobei der Schenkel (bei 41a in 7
angedeutet) des Verbindungselements 36 eng zwischen die Schenkel
41, 42 des Verbindungselements 35 passt. Auf ähnliche
Weise passt der Schenkel 41 des Verbindungselements 35 eng zwischen
den Schenkel 41a des Verbindungselements 36 und den Schenkel (42a)
desselben, der dem Schenkel 42 des Verbindungselements 35 entspricht.
Wenn die Verbindungselemente auf diese Weise zusammengefügt sind, fluchten
ihre Öffnungen 44, 45 miteinander, so dass die Verbindungselemente
lösbar aneinander befestigt werden können, indem ein Sicherungsstift,
z.B. mit Halteklammer, oder eine Sicherungsschraube durch die fluchtenden Öffnungen
gesteckt wird. Auf diese Weise wird eine lösbare Verbindung zwischen den länglichen
Elementen und den aus diesen bestehenden Fachwerken hergestellt.
Die auf die oben beschriebene Weise verbundenen Verbindungselemente
ergeben außerdem einen Schienenabschnitt in Fortsetzung der Schienenformationen
in den länglichen Elementen, so dass ein Befestigungsteil für eine Sicherheitsleine
unverlierbar zwischen den Schienenformationen der beiden länglichen Elemente
gleiten kann. Wenn also zwei Fachwerke miteinander verbunden sind, muss eine darauf
mit Hilfe der Sicherheitsleine arbeitende Person diese nicht unbedingt von einem
Fachwerk abnehmen und an ein anderes anschließen: das Befestigungsteil kann
unbehindert zwischen den Fachwerken verschoben werden. Die Arbeitsfreiheit des Arbeiters
wird also nicht unzulässig stark eingeschränkt, so dass er die Sicherheitsleine
mit größerer Wahrscheinlichkeit richtig benutzen kann.
Wenn anstelle eines beweglichen Befestigungsteils zum Anschließen
einer Sicherheitsleine ein für die Festmontage eines anderen Gegenstandes am
Fachwerk bestimmtes Befestigungsteil mit der Schienenformation in einem länglichen
Element des Fachwerks zum Eingriff gebracht wird, erlaubt die Erfindung die freie
Bewegung eines derartigen Befestigungsteils zwischen den Fachwerken vor der endgültigen
Befestigung.
8 der Zeichnungen zeigt ein Anschlagteil im Eingriff
mit dem Verbindungselement 35. Das allgemein bei 50 angedeutete
Anschlagteil weist einen Befestigungsabschnitt mit zwei parallelen Schenkeln
51, 52 auf, die mit den Schenkeln 41, 42 des
Verbindungselements im Eingriff sind. Ein Blockierabschnitt 53 des Anschlagteils
blockiert die Schienenformation 30 am Ende des länglichen Elements
11 mit einem Abschnitt 54, der unterhalb des Abschnitts
43 des Verbindungselements zum Eingriff kommt, und einem Abschnitt
55, der nach oben ragt und die in die Schienenformation führende Öffnung
115 blockiert. Der Abschnitt 53 des Anschlagteils fluchtet auch
mit dem Abschnitt 40 des Verbindungselements und blockiert die Ausnehmungen
116 der darunter liegenden Schienenformation.
Das Anschlagteil kann am Verbindungselement mittels Sicherungsstift
oder Schraube befestigt werden, die ähnlich wie oben für den Fall von
zwei Verbindungselementen beschrieben durch die bei 56 gezeigten fluchtenden
Öffnungen im Anschlagteil und im Verbindungselement gesteckt werden können.
Das auf diese Weise an einem Verbindungselement montierte Anschlagteil verhindert
das Lösen eines mit der Schienenformation 30 im Eingriff stehenden
Befestigungsteils durch Längsverschiebung aus dessen Ende.
9 und 10 der Zeichnungen
zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Befestigungsteils, das wie oben beschrieben
für Bewegung entlang der Schienenformation eines länglichen Elements eines
Fachwerks ausgelegt ist und dennoch zum Anschließen einer Sicherheitsleine
unverlierbar in der Schiene gehalten wird. Außerdem kann es in der Mitte der
Schienenformation in diese eingesetzt bzw. aus dieser entfernt werden, so dass sich
das Einsetzen bzw. Herausnehmen am Ende der Schienenformation erübrigt.
9 zeigt eines der oben beschriebenen länglichen
Elemente 10–13, und zwar das Element 10. Seine
Form entspricht der obigen Beschreibung, und die Schienenformation hat einen im
Wesentlichen T-förmigen Querschnitt mit einer Öffnung 115 zwischen
den nach innen gekehrten Lippen 33, 34, die zu sich in entgegengesetzten
Richtungen nach außen erstreckenden Ausnehmungen 116 unter den Lippen
führen.
Ein in die Schiene einsetzbares Befestigungsteil weist einen allgemein
bei 120 angedeuteten Grundkörper auf. Der Grundkörper kann einteilig
sein oder aber wie gezeigt aus mehreren Schichten 120a, 120b,
120c bestehen, die übereinander liegen und mit zweckmäßigen
Mitteln (nicht gezeigt) aneinander befestigt werden. Dieser Aufbau ermöglicht
die Bereitstellung von Hohlräumen im Grundkörper zur Aufnahme von Federn
und ähnlichen später zu beschreibenden Teilen und für
einen Befestigungsring 121 zum Anschließen einer unverlierbar am Grundkörper
zu haltenden Sicherheitsleine. Teil 120c des Grundkörpers
120 umfasst einen Führungsabschnitt 122, der, wenn das Befestigungsteil
mit der Schiene im Eingriff ist, in der Öffnung 115 zwischen den freien
Enden der Lippen 114 liegt. Der Grundkörper kann aus Metall, z.B.
einer Aluminiumlegierung, und/oder aus einem geeigneten Kunststoff bestehen.
Im Verhältnis zum Grundkörper bewegbar gelagert sind an
den beiden Enden des Grundkörpers zwei im Wesentlichen T-förmige Elemente
vorgesehen. Das erste T-förmige Element besteht aus einem Schaft
123, der in Winkelrichtung um seine Achse 124 bewegbar im Grundkörper
aufgenommen ist, und einem Querabschnitt 125 an einem Ende des Schaftes.
Dank der Winkelbewegung kann der Querabschnitt 125 zwischen der in
9 gezeigten Position, in der er nach dem Führungsabschnitt
122 ausgerichtet ist, und der in 10 gezeigten
Position, in der er sich relativ zum Führungsabschnitt 122 quer nach
außen erstreckt, um innerhalb der Ausnehmung 16 der Schiene zu liegen,
wenn diese mit dem Befestigungsteil im Eingriff ist, verstellt werden. Vorspannfedern
(nicht gezeigt) sorgen vorzugsweise für Vorspannung in die letztere Position.
Oberhalb des Grundkörpers 120 ist am Schaft 123 eine Nabe
126 angebracht, von der sich ein Arm 127 relativ zur Achse
124 radial nach außen erstreckt. Der Arm 127 trägt ein
Verriegelungsteil 128, das von einer Feder von der Nabe 126 weg
vorgespannt wird, wobei das Ende des Verriegelungsteils 128 bei
129 gegabelt ist. Unterhalb des Verriegelungsteils 128 greift
ein Vorsprung, z.B. ein Bolzen, in eine Nut in der Oberfläche des Grundkörpers
120 ein, die aus einem bogenförmigen, mit der Achse 124 konzentrischen
Abschnitt 130 und einem geraden Abschnitt 131 besteht, der sich
in Richtung des anderen Endes des Grundkörpers 120 erstreckt. Das
Verriegelungsteil 128 kann also nur von der Nabe 126 weg rücken,
wenn es dem anderen Ende des Grundkörpers 120 zugekehrt ist und der
Querabschnitt 125 im Verhältnis zum Führungsabschnitt
122 seitlich nach außen verläuft. Andererseits kann sich das
T-förmige Element nur um die Achse 124 drehen, nachdem das Verriegelungsteil
128 gegen den Druck der Vorspannfeder in Richtung der Nabe 126
verschoben worden ist.
Das andere T-förmige Element besteht aus einem Schaft
132 und einem Querabschnitt 133 an einem Ende desselben. Am anderen
Ende des Schaftes 132 ist ein Kopf 134 befestigt, und die Winkelbewegung
des Schaftes und des Querabschnitts 133 um die Schaftachse 35
wird zum Beispiel dadurch verhindert, dass der Schaft keinen runden Querschnitt
hat (im gezeigten Beispiel oval ist), oder durch ineinander greifende Formationen
bzw. auf andere Art und Weise. Das T-förmige Element ist jedoch entlang der
Schaftachse bewegbar und wird von einer Feder in die in 10
gezeigte Position vorgespannt, in welcher der Kopf 134 von der Oberfläche
des Grundkörpers 120 des Befestigungsteils beabstandet ist und der
Querabschnitt 133 im Wesentlichen mit der Oberfläche des Führungsabschnitts
122 des Befestigungselements fluchtet. Das T-förmige Element kann
durch Drücken des Kopfes 134 in die in 9
gezeigte Position gebracht werden, in welcher der Querabschnitt 133 vom
Führungsabschnitt 122 absteht.
Wenn das Befestigungsteil in der Mitte der Schiene in diese eingesetzt
werden soll, wird es in der in 9 gezeigten Orientierung
relativ zur Schiene gehalten, und der Kopf 134 wird gedrückt, bis
der Querabschnitt 133 vom Führungsabschnitt 122 absteht.
Jetzt kann der Querabschnitt in die Öffnung 115 der Schiene eingeführt
werden, wonach das Befestigungsteil um ca. 90° gedreht wird, so dass sich der
Querabschnitt 133 in entgegengesetzten Richtungen nach außen in die
Ausnehmungen 116 der Schiene erstreckt. Der Führungsabschnitt
122 des Befestigungsteils kann in die Öffnung 115 eintreten,
und während dieses Vorgangs wird der Querabschnitt 133 infolge seiner
Vorspannung wieder in die in 10 gezeigte Position gebracht.
Wenn der Führungsabschnitt 122 des Befestigungsteils
in der Öffnung 115 der Schiene liegt, ist der Querabschnitt
125 des anderen T-förmigen Elements nach den Ausnehmungen
116 der Schiene ausgerichtet. Dieses T-förmige Element kann jetzt
in Winkelrichtung um die Achse 124 seines Schafts 123 verstellt
werden, so dass der Querabschnitt 125 in die Ausnehmungen 116
der Schiene eintritt; diese Bewegung wird durch Drücken des Verriegelungsteils
128, ggf. mit Unterstützung durch in Verbindung mit dem T-förmigen
Element vorgesehene federnde Vorspannmittel, bewerkstelligt. Wenn das Verriegelungsteil
128 in der Position ist, in der es sich in Richtung des anderen Endes des
Grundkörpers 120 erstreckt und der Querabschnitt 125 im Wesentlichen
senkrecht zur Längserstreckung des Grundkörpers 120 verläuft,
kann der Bolzen unter dem Verriegelungsteil 128 in den geraden Abschnitt
131 der Nut in der Oberfläche des Grundkörpers 120 eintreten,
und das Verriegelungsteil 128 kann unter dem Druck der Vorspannfeder von
der Nabe 126 abrücken, so dass sein gegabeltes Ende 129 den
Schaft 132 unterhalb des Kopfes 134 umfasst. In dieser Position
versteht sich, dass das Zusammenwirken des Verriegelungsteils 128 mit dem
Schaft 134 des anderen T-förmigen Elements eine Abfolge von Schritten
voraussetzt, welche die oben beschriebene Abfolge umkehren, bevor das Befestigungsteil
von der Schiene gelöst werden kann. Eine derartige Abfolge ist nur im unwahrscheinlichsten
Fall unbeabsichtigt.
11 der Zeichnungen veranschaulicht auf schematische
Weise eine andere Anordnung der mit der Schiene zum Eingriff kommenden
Formationen eines Befestigungsteils. 11 zeigt ein erstes
Element 150 mit einem aufrechten Abschnitt 151 mit in die Schiene
eingreifenden Formationen 152. Ein weiteres Element 153 weist
aufrechte Wandabschnitte 154 mit in die Schiene eingreifenden Formationen
155 auf. Die durchgezogenen Linien in 11 veranschaulichen
eine Position, in der sie mit der Schiene im Eingriff sind, wobei sich die aufrechten
Wandabschnitte 151, 154 Rücken an Rücken wie oben beschrieben
durch die Öffnung einer Schiene erstrecken, während sich die Formationen
152, 155 voneinander weg erstrecken, um in die Ausnehmungen jenseits
der Öffnung der Schiene einzutreten.
Die Elemente 150, 153 werden von einem Grundkörper
eines Befestigungsteils so abgestützt, dass sie sich in Längsrichtung
der Schiene relativ zueinander und auch in Querrichtung der Schiene bewegen und
daher eine alternative Relativposition einnehmen können, in der das Element
150 und seine Teile in 11 durch gestrichelte
Linien veranschaulicht werden. In dieser Relativposition fluchten die Formationen
152, 155 in Längsrichtung und können daher durch die
Öffnung der Schiene gehen. Die Rückkehr der Elemente 153,
150 in die zuerst beschriebene Relativposition bringt die Formationen
152, 155 so mit der Schiene zum Eingriff, dass sie nicht aus dieser
entfernt werden können. In der Zeichnung sind die Stirnflächen der Formationen
152, 155 und der zugehörigen aufrechten Wände
151, 154 als schräge Nockenflächen dargestellt, die
bei der Relativbewegung der Elemente zusammenwirken können. Geeignete zwischen
den Elementen 150, 153 und dem Grundkörper des Befestigungsteils
wirkende Verriegelungsmittel gewährleisten den sicheren Eingriff der Schiene,
bis das Befestigungsteil von der Schiene gelöst werden soll.
12 und 13 der Zeichnungen
zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem Grundkörper
160 und einem darüber angeordneten Stützelement 161.
Das Stützelement 161 trägt zur Schwenkbewegung um eine Spindel
162 zwei beabstandete mit der Schiene zum Eingriff kommende Elemente
163 mit entsprechenden Eingriffsformationen 164. Das Stützelement
161 trägt ferner zur Schwenkbewegung um eine Spindel (nicht gezeigt),
deren Achse bei 165 angedeutet ist und die parallel zur Spindel
162 verläuft, zwei beabstandete mit der Schiene zum Eingriff kommende
Elemente 166 mit Eingriffsformation 167. Die Formationen
167 weisen den Formationen 164 gegenüber in entgegengesetzte
Richtung, quer zu einem bei 168 angedeuteten Schienenteil.
Alle Elemente 163, 166 stehen im Schwenkeingriff
mit einer weiteren Spindel 169, die parallel zu den obigen Spindeln verläuft
und von einem aufrecht vom Grundkörper 160 hochstehenden Abschnitt
170 getragen wird. Infolge dieser Anordnung veranlasst eine Bewegung des
Grundkörpers 160 vom Element 161 weg in die in
13 gezeigte Position eine Schwenkbewegung der Elemente
163, 166 in die in 13 gezeigte eingezogene
Position, in der ihre Formationen 164, 167 durch die Öffnung
in der Schiene 168 gehen können. Es versteht sich natürlich,
dass zwischen den Elementen 163, 166, 170 und der Spindel
169 ein gewisser Totgang erforderlich ist, um den diversen bogenförmigen
Bewegungen der mit der Spindel zusammenwirkenden Teile der Elemente Rechnung zu
tragen.
In dem in 12 gezeigten Zustand erstrecken
sich die Formationen 164, 167 in die Ausnehmungen der Schiene
168, um das Befestigungsteil an der Schiene festzuhalten und seine Bewegung
entlang der Schiene zu führen. Bei 171 am Element 161 gezeigte
Führungsformationen wirken mit den Rändern der Schienenöffnung zusammen.
Geeignete zwischen dem Grundkörper 160 und dem Element 161
wirkende Verriegelungsmittel halten diese Teile in der in 12
gezeigten Position; wenn sie gelöst werden, ist Verlagerung in die in
13 gezeigte Position zum Einführen in die Schiene
bzw. zum Entfernen aus dieser möglich.
14 der Zeichnungen zeigt in perspektivischer Ansicht
ein Befestigungsteil, das wie oben beschrieben mit der Schienenformation eines länglichen
Elements eines Fachwerks zum Eingriff kommen kann und zur Abstützung eines
anderen Gegenstandes, wie z.B. eines Beleuchtungs- oder Tongeräts, am Fachwerk
dient. Nach dem Einsetzen in der gewünschten Position bleibt das Befestigungsteil
in dieser Position.
Das Befestigungsteil besteht aus einem allgemein bei 210
angedeuteten Grundkörper mit einem runden Flanschabschnitt 211 mit
gerändeltem Außenumfang, der sich leicht anfassen lässt. Ein Gewindezapfen
212 oberhalb des Flanschabschnitts 211 steht hier mit einer Mutter
213 und einer Scheibe 214 im Eingriff, so dass das oben genannte
Gerät am Befestigungsteil montiert werden kann.
Auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite des Flansches erstreckt
sich ein Schaft 215 zu einem Querabschnitt 216, dessen Breite
etwas kleiner ist als die Öffnung 115 der Schienenformation und der
lang genug ist, um, wenn der Abschnitt 216 in entsprechender Lage ist,
in die Ausnehmungen 116 der Schienenformation zu gehen. Zwischen dem Querabschnitt
216 und dem Flansch weist der Schaft 215 einen Bund
218 auf, der von einer Druckfeder 219 in Richtung des Querabschnitts
216 vorgespannt wird. Dem Querabschnitt 216 zugekehrt weist der
Bund eine Knaggenformation 220 auf, deren Breite eng in die Öffnung
115 zwischen den nach innen gekehrten Lippen des länglichen Elements
passt.
Infolge des oben beschriebenen Aufbaus kann das Befestigungsteil gehalten
werden, während der Querabschnitt durch die Öffnung 115 der Schienenformation
gesteckt wird. Wenn der Bund 218 am länglichen Element anliegt, kann
er gegen die Kraft der Vorspannfeder in Richtung des Flansches 211 geschoben
werden. Daraufhin kann das Befestigungsteil um 90° um die Längsachse des
Grundkörpers, des Schaftes und des Zapfens gedreht werden, bis der Querabschnitt
quer zur Schienenformation des länglichen Elements liegt und seine Enden in
den Ausnehmungen 116 der Schiene stecken. Bei entsprechender Orientierung
kann der Bund 218, der keine Winkelbewegung um die Schaftachse ausführen
kann, unter dem Druck der Feder in Richtung des Querabschnitts verlagert werden,
so dass die Knaggenformation 220 zwischen den Rändern der die Öffnung
115 bildenden nach innen gekehrten Lippen zu liegen kommt. Jetzt kann das
Befestigungsteil keine weitere Winkelbewegung ausführen und wird unverlierbar
im Eingriff mit der Schienenformation gehalten.
Wenn das Befestigungsteil von der Schienenformation gelöst werden
soll, kann der Bund 218 von Hand gegen den Druck der Vorspannfeder in Richtung
des Flansches gezogen werden, und wenn die Knaggenformation 220 von der
Öffnung 115 frei ist, kann das Befestigungsteil gedreht werden, bis
der Querabschnitt durch die Öffnung 115 herausgezogen werden kann.
15 veranschaulicht schematisch, wie die in
14 gezeigten Befestigungsteile zur Befestigung eines
anderen Gegenstandes am Fachwerk verwendet werden können. Im vorliegenden Fall
handelt es sich um einen Absatz, auf dem eine am Fachwerk arbeitende Person stehen
kann. 15 zeigt zwei parallele längliche Elemente
230, 231 eines Fachwerks, nämlich die beiden unteren, seitlich
beabstandeten Elemente eines gebauten Fachwerks. Ein Absatz 232, der aus
gepresstem Blech geeigneter Festigkeit und Steifheit hergestellt wird, wird mit
zwei Stützelementen 233, 234 verbunden; bei diesen handelt
es sich um beispielsweise gepresste oder stranggepresste Winkelprofile. Die Elemente
233, 234 sind bei 235, z.B. mittels Schrauben, miteinander
und bei 236, 237, 238 mit den länglichen Elementen
230, 231 verbunden. Die oben anhand der 14
beschriebenen Befestigungsteile kommen bei 236, 237,
238 zur Anwendung und bilden eine sichere Verbindung mit dem Fachwerk,
die im Bedarfsfall leicht hergestellt bzw. gelöst werden kann.