Die vorliegende Erfindung betrifft rostfreien Gussstahl mit guter
Wärmebeständigkeit und guter maschineller Bearbeitbarkeit. Der rostfreie
Gussstahl gemäß der Erfindung ist geeignet als Material für Teile,
die einem wiederholten Erwärmen auf eine hohe Temperatur unterzogen werden,
wie Abgaskrümmer von Kraftfahrzeugmotoren, Turbinengehäuse, deren Verbindungsteile
und Abgasreinigungsvorrichtungen.
Stand der Technik
Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde als Material für Teile wie Abgaskrümmer
von Kraftfahrzeugmotoren, für welche eine Wärmebeständigkeit gefordert
ist, üblicherweise Gusseisen mit Kugelgraphit verwendet. Für die Verwendung
bei extrem hohen Abgastemperaturen wurden "Niresist"-Gusseisen (C: 2,5-3,0%, Si:
1,4-1,8%, Cu: 6-8%, Ni: 13-16%, Cr: 1,5-2,4%, Fe: Rest) oder ferritischer Gussstahl
(JIS G SC1 bis SC3) verwendet.
Es besteht seit Kurzem die Nachfrage nach einer Verbesserung der Effizienz
von Kraftfahrzeugmotoren, und um dieser Nachfrage zu entsprechen, wird die Temperatur
des Abgases erhöht. Ferner werden die Vorschriften hinsichtlich des Kraftfahrzeugabgases
immer strenger. Es ist somit notwendig, Abgas von höherer Temperatur zu behandeln.
Die oben erwähnten herkömmlichen Materialien können nicht für
Teile einer Abgasbehandlungsvorrichtung verwendet werden, da eine durch die Wärme
verursachte Verformung und/oder Rissbildung auftreten kann. Bei einer Temperatur
von mehr als 950°C kann ein ferritischer Gussstahl aufgrund der verschlechterten
Festigkeit nicht länger verwendet werden und muss daher Austenitgussstahl verwendet
werden. Bekannter Austenitgussstahl wird jedoch im Hinblick auf eine Verbesserung
der Dauerstandfestigkeit hergestellt und wurde sehr selten entwickelt, um der Temperaturwechselbeständigkeit
zu genügen, welche für Teile gefordert ist, die einem wiederholten Erwärmen
unterzogen werden. Es kann lediglich auf den wärmebeständigen rostfreien
Gussstahl als ein Beispiel eines derartigen Stahls hingewiesen werden, der in der
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 54-96418 offenbart ist.
Der in der oben genannten Patentveröffentlichung offenbarte rostfreie
Gussstahl besitzt eine Legierungszusammensetzung, bestehend aus C: 0,1-1,5%, Si:
0,5-5,0%, Mn: bis zu 2,5%, Ni: 8-45%, Cr: 15-35%, W: 0,5-3/0% und gegebenenfalls
Mo: 0,5-2,0% oder S: 0,05-0,25% und Fe: Rest. Obwohl der Stahl eine ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit aufzeigt, ist die Zugfestigkeit des Stahls bei einer
Temperatur von mehr als 950 °C unzureichend und ist die maschinelle Bearbeitbarkeit
nicht zufriedenstellend. Es ist somit eine Verbesserung dieser Eigenschaften gewünscht.
Die Erfinder führten Untersuchungen und Entwicklungen durch,
um diese Anforderung zu erfüllen und stellten fest, dass die Auswahl der Gehalte
an C, Ni, Cr, W und Nb eines Austenitgussstahls in Bezug auf bestimmte Bereiche
zu einer guten Hochtemperaturfestigkeit, Temperaturwechselbeständigkeit und
Oxidationsbeständigkeit führt und dass die Zugabe von Se auch bei einer
Abnahme des S-Gehalts die maschinelle Bearbeitbarkeit verbessert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben erwähnten
Probleme zu lösen und auf Basis der oben erwähnten Entdeckung durch die
Erfinder einen Austenitgussstahl mit einer derart guten Wärmebeständigkeit,
dass er bei einer hohen Temperatur von über 950 °C verwendet werden kann,
und auch einer guten maschinellen Bearbeitbarkeit zur Verfügung zu stellen.
Der rostfreie Gussstahl gemäß der Erfindung umfasst als eine Grundlegierungszusammensetzung
in Gewichtsprozent C: 0,2-0,4%, Si: 0,5-2,0%, Mn: 0,5-2,0%, P: bis zu 0,10%, S:
0,04-0,2%, Ni: 21,0-42,0%, Cr: 15,0-28,0%, W: 0,5-7,0%, Nb: 0,5-2,0%, Al: bis zu
0,02%, Ti: bis zu 0,05%, N: bis zu 0,15%, Se: 0,001-0,50% und als Rest Fe und unvermeidbare
Verunreinigungen.
AUSFÜHRLICHE ERLÄUTERUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Der rostfreie Gussstahl gemäß der Erfindung kann zusätzlich
zu den oben erwähnten Grundlegierungskomponenten ein Element oder mehrere Elemente
der folgenden Gruppen enthalten:
I) ein oder mehrere von Mo: bis zu 2,0%, Zr: bis zu 0,05%, B: bis zu 0,100%
und Co: bis zu 10,0%; und
II) ein oder mehrere von Ca: bis zu 0,10% und REM: bis zu 0,50%.
Die Gründe für eine Beschränkung der Gehaltsbereiche
der Legierungszusammensetzungen werden nachfolgend beschrieben:
C: 0,2-0,4%
Kohlenstoff verbindet sich mit Niob und/oder Wolfram unter Ausbildung
von Carbiden, welche die Hochtemperaturfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit
verbessern. Um diese Effekte zu erhalten, ist es notwendig, dass Kohlenstoff mit
einem Gehalt von 0,2% oder mehr enthalten ist. Ein Überschuss an Kohlenstoff
mit einem Gehalt von mehr als 0,4% wird sich mit Chrom verbinden, so dass sich der
Cr-Gehalt in der Matrix des Stahls verrringert, und wird die Oxidationsbeständigkeit
des Stahls verringern. Ein bevorzugter C-Gehalt liegt im Bereich von 0,25-0,33%.
Si: 0,5-2,0%
Sllicium verbessert die Oxidationsbeständigkeit des Stahls und
die Fluidität im geschmolzenen Zustand des Stahls. Diese Vorteile können
bei einem Gehalt von 0,5% an Si oder mehr beobachtet werden, während ein Si-Gehalt
von mehr als 2,0% die Stabilität der Austenitphase und die Zähigkeit des
Stahls verringert.
Mn: 0,5-2,0%.
Mangan verbessert die Oxidationsbeständigkeit und vereinigt sich
ferner mit S und Se unter Ausbildung von Einschlüssen im Stahl, welche für
eine Verbesserung der maschinellen Bearbeitbarkeit nützlich sind. Um diese
Effekte sicherzustellen, ist eine Zugabe von Mn in einer Menge von 0,5% oder mehr
notwendig. Eine zu hohe Zugabe von mehr als 2,0% wird zu einer verringerten Zähigkeit
führen. Ein bevorzugter Bereich des Mn-Gehalts liegt bei 0,8-1,5%.
P: bis zu 0,10%
Phosphor ist eine der Komponenten, welche zur maschinellen Bearbeitbarkeit
des Stahls beiträgt. Wenn die Menge an Phosphor 0,10% übersteigt, wird
jedoch die Oxidationsbeständigkeit und Zähigkeit des. Stahls deutlich
verschlechtert und sollte daher der P-Gehalt auf einen oberen Grenzwert von 0,10%
oder weniger beschränkt werden.
S: 0,04-0,2%
Schwefel bildet mit Mangan MnS, welches die maschinelle Bearbeitbarkeit
des Stahls verbessert. Die kleinste Menge an Schwefel, welche diesen Effekt ergibt,
beträgt 0,04%. Ein S-Gehalt von mehr als 0,2% verursacht eine ernste Verschlechterung
der Zähigkeit und Duktilität. Ein bevorzugter Bereich des S-Gehalts liegt
bei 0,06-0,14%.
Ni: 21,0-42,0%
Nickel macht die Matrixaustenitphase des Stahls stabil und erhöht
die Wärmebeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit der Legierung.
Die Effekte sind höher bei einem höheren Ni-Gehalt und es werden daher
mindestens 21,0% an Ni zum Stahl gegeben. Bei einer größeren Menge an
Ni werden die Effekte gesättigt sein und werden die Kosten ansteigen. Der obere
Grenzwert wird somit auf 42,0% gesetzt. Ein bevorzugter Bereich des Ni-Gehalts liegt
bei 21-40%.
Cr: 15,0-28,0%
Chrom bildet mit Kohlenstoff Carbide, welche die Hochtemperaturfestigkeit
und Oxidationsbeständigkeit des Stahls merklich verbessern. Der Vorteil wird
bei einer Zugabe an Chrom von 15% oder mehr auftreten. Bei einem höheren Cr-Gehalt
wird sich der Effekt sättigen und wird ferner die Bildung einer &sgr;-Phase
beschleunigt, welches den Stahl spröde macht. Somit liegt die obere Grenze
bei 28,0%. Ein bevorzugter Bereich des Cr-Gehalts liegt bei 19-26%.
W: 0,5-7,0%
Wolfram bildet mit Kohlenstoff Carbide, um die Hochtemperaturfestigkeit
und Temperaturwechselbeständigkeit beträchtlich zu verbessern. Die Carbidbildungsfähigkeit
von W ist höher als die von Cr und somit verhindert Wolfram eine Abnahme an
Cr, das in der Austenitphase der Matrix existiert, und trägt zur Aufrechterhaltung
einer hohen Oxidationsbeständigkeit bei. Dieser Effekt des W kann erhalten
werden durch Zugabe von 0,5% oder mehr. Ein zu große Zugabe wird andererseits
die Oxidationsbeständigkeit und Zähigkeit des Stahls verschlechtern. Vor
diesem Hintergrund wird der obere Grenzwert auf 7,0% gesetzt. Ein bevorzugter W-Gehalt
liegt im Bereich von 1-6%.
Nb: 0,5-2,0%
Niob bildet, wie Wolfram, mit Kohlenstoff Carbide und erhöht
in hohem Maße die Hochtemperaturbeständigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit.
Die Carbidbildungsfähigkeit von Niob ist, wie die von Wolfram, ebenfalls höher
als die von Chrom und verhindert daher eine Abnahme der Cr-Menge in der Austenitphase,
welche die Matrix bildet, und hält die Oxidationsbeständigkeit des Stahls
auf einem hohen Niveau.
Al: bis zu 0,02%
Aluminium trägt zur Verbesserung der Oxidationsbeständigkeit
des Stahls bei. Eine Zugabe von Al von mehr als 0,02% verschlechtert die Fluidität
des geschmolzenen Stahls und verschlechtert beträchtlich die Zähigkeit.
Ti: bis zu 0,05%
Titan bildet mit Kohlenstoff ebenfalls Carbide, um zur Verbesserung
der Hochtemperaturfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit beizutragen.
N: bis zu 0,15%
Stickstoff trägt zur Festigkeit und Stabilität der Austenitphase
des Stahls bei. Bei einem N-Gehalt von mehr als 0,15% nimmt die Temperaturwechselbeständigkeit
des Stahls ab und nehmen auch die Zähigkeit und Duktilität ab.
Se: 0,001-0,50%
Selen ist notwendig, da es, wie Schwefel, sich mit Mangan verbindet,
um Einschlüsse zu bilden, welche die maschinelle Bearbeitbarkeit des Stahls
verbessern. Dieser Effekt kann bei einem so niedrigen Gehalt an Se von 0,001% beobachtet
werden, und bei einem höheren Gehalt von mehr als 0,50% werden die Hochtemperaturfestigkeit,
Zähigkeit und Duktilität und die Temperaturwechselbeständigkeit verschlechtert.
Auch werden die Kosten des Edelstahls höher sein.
Nachfolgend werden die Wirkungen weiterer Legierungskomponenten erläutert,
welche optional zugegeben werden können, und die Gründe für eine
Einschränkung der Bereiche der Gehalte im Stahl.
Mo: bis zu 2,0%
Molybdän löst sich in der Austenitphase, um die Hochtemperaturfestigkeit
des Stahls zu erhöhen. Mo in einer Menge von mehr als 2,0% verringert deutlich
die Oxidationsbeständigkeit bei einer Temperatur von mehr als 900 °C,
und es nehmen ferner die Zähigkeit und Duktilität des Stahls ab. Der Mo-Gehalt
wird somit auf bis zu 2,0% festgelegt. Ein bevorzugter Mo-Gehalt reicht bis zu 1,8%.
Zr: bis zu 0,05%
Zirconium hindert Kristallkörner und eutektische Carbidteilchen
an einer Vergröberung und verbessert die Hochtemperaturfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit.
Eine Zugabe einer großen Menge an Zr verringert signifikant die Zähigkeit
und Duktilität des Stahls, und es wird daher der obere Grenzwert der Zr-Zugabe
auf 0,05% gesetzt.
B: bis zu 0,100%
Bor festigt die Kristallgrenzen des Stahls, um die Hochtemperaturfestigkeit
zu verbessern. Eine Zugabe einer großen Menge an B von mehr als 0,10% verringert
beträchtlich die Oxidationsbeständigkeit, Zähigkeit und Duktilität
ebenso wie die Temperaturwechselbeständigkeit des Stahls.
Co: bis zu 10,0%
Cobalt stabilisiert die Austenitphase des Stahls, erhöht die
Hochtemperaturfestigkeit durch Lösungsverfestigung und verbessert die Korrosionsbeständigkeit.
Diese Effekte sind bei einem höheren Co-Gehalt gesättigt und eine Zugabe
von mehr als 10,0% verliert an Signifikanz und erhöht die Kosten des Stahls.
Ca: bis zu 0,10%
Calcium vereinigt sich mit Sauerstoff unter Ausbildung des Oxids,
welches die maschinelle Bearbeitbarkeit des Stahls verbessert. Eine Zugabe von Ca
in einer Menge von über 0,10% verschlechtert die Zähigkeit und Duktilität
und die Temperaturwechselbeständigkeit des Stahls.
REM: bis zu 0,50%
REM verbessert die Oxidationsbeständigkeit des Stahls. Eine Zugabe
von REM in einer Menge von mehr als 0,50% verschlechtert die Zähigkeit und
Duktilität und verschlechtert beträchtlich die Temperaturwechselbeständigkeit
des Stahls.
BEISPIELE
Es wurden rostfreie Gussstähle mit den in Tabelle 1 (Beispiele)
und Tabelle 2 (Kontrollen) aufgezeigten Legierungszusammensetzungen hergestellt
durch Schmelzen in einem HF-Induktionsofen, und die geschmolzenen Stähle wurden
zu JIS-A-Testmaterialien gegossen. Die Testmaterialien wurden durch Erwärmen
während 30 Minuten auf 1100 °C einem Glühen unterzogen und aus den
geglühten Materialien wurden dann Teststücke für Hochtemperaturzugtests,
Teststücke für Temperaturwechselbeständigkeitstests und Teststücke
für einen Test auf maschinelle Bearbeitbarkeit hergestellt. Unter Verwendung
dieser Teststücke wurden gemäß den nachfolgend beschriebenen Verfahren
und Testbedingungen die Hochtemperaturzugfestigkeitstests, die Temperaturwechselbeständigkeitstests
und die Tests hinsichtlich einer maschinellen Bearbeitbarkeit durchgeführt.
[Hochtemperaturzugfestigkeitstest]
Teststück: Messlänge 30 mm, Durchmesser 6 mm
Temperatur: 1050 °C
[Temperaturwechselbeständigkeitstest]
Scheibenförmiges Teststück. Durchmesser 60 mm, Dicke 10 mm
Die Teststücke wurden während 3 Minuten in ein auf 1050
°C erwärmtes Fließbett aus Aluminiumoxidpulver getaucht und dann
schnell in ein Fließbett aus Aluminiumoxidpulver bei 150°C übertragen
und darin während 4 Minuten gehalten. Nach einem 500-maligen Wiederholen dieses
Zyklus wurde die Summe der Risslänge in jedem Teststück gemessen.
[Test auf maschinelle Bearbeitbarkeit]
Es wurde ein Mahlen durchgeführt unter Verwendung von zementierten
Carbidwerkzeugen mit Carbidspitzen, und es wurde die Gesamtschnittlänge bis
zu einem Abtrag der Carbidspitzen bis auf 200 &mgr;m gemessen. Die Ergebnisse
werden in Relation zu den Daten auf HK40 (Kontrolle 5), einem typischen Austenitgussstahl,
aufgezeigt. Tabelle 1 Beispiele (Gew.-%, Rest Fe)
Die Probleme der in Tabelle 4 aufgezeigten Kontrollen wurden aufgrund
der nachfolgend beschriebenen Gründe verursacht:
Bei der Kontrolle 1 ist der S-Gehalt zu gering und ist somit, obwohl die Hochtemperaturzugfestigkeit
gut ist, die maschinelle Bearbeitbarkeit unzureichend. Im Gegensatz
dazu enthält die Kontrolle 2 zu viel Schwefel, um eine gute maschinelle Bearbeitbarkeit
aufzuzeigen, und ist die Hochtemperaturzugfestigkeit unbefriedigend. Die Kontrolle
3 ist aufgrund des geringen W-Gehalts und Nb-Gehalts bei der Hochtemperaturzugfestigkeit
verschlechtert. Demgegenüber enthält die Kontrolle 4 zu viel W und Nb,
und, obwohl die Hochtemperaturfestigkeit hoch ist, neigt sie zum Auftreten von Rissen
aufgrund einer Wärmeermüdung. Die Kontrolle 5, welche weder W noch Nb
enthält, und aufgrund des geringen S-Gehalts, zeigt eine geringe Temperaturbeständigkeit
und eine unzureichende maschinelle Bearbeitbarkeit auf. Bei der Kontrolle 6 ist
aufgrund einer zu geringen Zugabe an Ni die Hochtemperaturfestigkeit gering und
treten leicht Risse auf. Die Kontrolle 7 ist aufgrund einer verringerten Menge an
Cr ebenfalls hinsichtlich der Hochtemperaturfestigkeit und der Neigung zur Rissbildung
unbefriedigend.
Die Beispiele 1 bis 12 und 15 gemäß der Erfindung sind im
Vergleich mit den Kontrollen hervorragend hinsichtlich der Hochtemperaturfestigkeit
und Temperaturwechselbeständigkeit bei 1050°C. Auch ist die maschinelle
Bearbeitbarkeit der vorliegenden Stähle so gut, dass die Standzeiten basierend
auf der maschinellen Bearbeitbarkeit von HK40 zweimal so hoch oder noch höher
sind.
Diese hervorragenden Eigenschaften werden durch die Auswahl der oben
beschriebenen speziellen Legierungszusammensetzungen erreicht.
Anspruch[de]
Rostfreier Gussstahl mit guter Wärmebeständigkeit und guter
maschineller Bearbeitbarkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl in Gew.-%
C: 0,2-0,4%, Si: 0,5-2,0%, Mn: 0,5-2,0%, P: bis zu 0,10%, S: 0,04-0,2%, Ni: 21,0-42,0%,
Cr: 15,0-28,0%, W: 0,5-7,0%, Nb: 0,5-2,0%, Al: bis zu 0,02%, Ti: bis zu 0,05%, N:
bis zu 0,15%, Se: 0,001-0,50% und als Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungen
umfasst.Rostfreier Gussstahl mit guter Wärmebeständigkeit und guter
maschineller Bearbeitbarkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl in Gew.-% C:
0,2-0,4%, Si: 0,5-2,0%, Mn: 0,5-2,0%, P: bis zu 0,10%, S: 0,04-0,2%, Ni: 21,0-42,0%,
Cr: 15,0-28,0%, W: 0,5-7,0%, Nb: 0,5-2,0%, Al: bis zu 0,02%, Ti: bis zu 0,05%, N:
bis zu 0,15%, Se: 0,001-0,50%, und ferner eines oder mehrere von Mo: bis zu 2,0%,
Zr: bis zu 0,05%, B: bis zu 0,10% und Co: bis zu 10,0% und als Rest Fe und unvermeidbare
Verunreinigungen umfasst.Rostfreier Gussstahl mit guter Wärmebeständigkeit und guter
maschineller "Bearbeitbarkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl in Gew.-%
C: 0,2-0,4%, Si: 0,5-2,0%, Mn: 0,5-2,0%, P: bis zu 0,10%, S: 0,04-0,2%, Ni: 21,0-42,0%,
Cr: 15,0-28,0%, W: 0,5-7,0%, Nb: 0,5-2,0%, Al: bis zu 0,02%, Ti: bis zu 0,05%, N:
bis zu 0,15%, Se: 0,001-0,50%, und ferner eines oder mehrere von Ca: bis zu 0,10%
und REM: bis zu 0,50%, und als Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungen umfasst.Rostfreier Gussstahl mit guter Wärmebeständigkeit und guter
maschineller Bearbeitbarkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl in Gew.-% C:
0,2-0,4%, Si: 0,5-2,0%, Mn: 0,5-2,0%, P: bis zu 0,10%, S: 0,04-0,2%, Ni: 21,0-42,0%,
Cr: 15,0-28,0%, W: 0,5-7,0%, Nb: 0,5-2,0%, Al: bis zu 0,02%, Ti: bis zu 0,05%, N:
bis zu 0,15%, Se: 0,001-0,50%, und ferner eines oder mehrere von Mo: bis zu 2,0%,
Zr: bis zu 0,05%, B: bis zu 0,10% und Co: bis zu 10,0%, ebenso wie eines oder beide
von Ca: bis zu 0,10% und REM: bis zu 0,50% und als Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungen
umfasst.