Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Messvorrichtung.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Messvorrichtung zum Messen
eines Gewichts eines Gegenstandes während des Transportes des Gegenstandes.
In Produktionslinien von verarbeiteten Lebensmitteln oder dergleichen
ist es allgemein erforderlich, Gewichte von Gegenständen zur Inspektion oder
Klassifizierung der Gegenstände zu messen. Als Vorrichtungen für eine
solche Messung sind Vorrichtungen bekannt, welche die Messung während des Transportes
der Gegenstände durchführen, wie gezeigt in JP3168494B2 und JP8018011B.
In einer konventionellen Messvorrichtung, wie gezeigt in dem japanischen
Patent Nr. 3168494, wie gezeigt in 6(a), sind stromabwärtige
Enden 81a von Transportbauteilen 81 in einer Zufuhrfördereinrichtung
80 und stromaufwärtige Enden 91a von Transportbauteilen
91 einer Messfördereinrichtung 90 auf dem gleichen Niveau
angeordnet und überlappen sich miteinander in Breitenrichtung. Diese Anordnung
wird verwendet zum Zwecke der Reduzierung von Schwingungen und Stößen,
welche auftreten können, wenn ein Produkt oder ein Gegenstand M von der Zufuhrfördereinrichtung
80 zu der Messfördereinrichtung 90 überführt wird.
Die Transportbauteile 81 und 91 wie z.B. Bänder
müssen jedoch in Breitenrichtung voneinander verschoben sein, so dass Abschnitte
des Gegenstandes M, getragen von diesen Bauteilen, sich ändern, wenn der Gegenstand
von der Fördereinrichtung 80 zu der Fördereinrichtung
90 überführt wird. Wie in 6(b) gezeigt,
wenn der Gegenstand M ein Kanon oder dergleichen ist mit einer konvexen Bodenoberfläche,
findet eine Veränderung in vertikaler Position statt, wenn der Gegenstand M
von der Fördereinrichtung 80 zu der Fördereinrichtung
90 überführt wird. Dies kann Schwingungen und Instabilität
in der Position des Gegenstandes M verursachen. Demzufolge kann eine Messgenauigkeit
kleiner werden.
Wenn der Gegenstand M ein Milchtüte oder dergleichen ist, welche
schwer und vertikal lang ist, und eine kleine Bodenoberfläche hat, ist es insbesondere
wahrscheinlicher, dass der Gegenstand M während der Überführung instabil
wird.
Eine Messvorrichtung, offenbart in JP8018011B, löst das obige
Problem in Bezug auf die Überführung nicht.
Im Hinblick auf die obigen Ausführungen, wird für den Fachmann
aus dieser Offenbarung deutlich, dass ein Bedürfnis für eine verbesserte
Messvorrichtung besteht, welche das oben erörterte Problem löst. Diese
Erfindung richtet sich auf dieses Bedürfnis im Stand der Technik, sowie auf
andere Bedürfnisse, welche für den Fachmann aus dieser Offenbarung deutlich
werden.
Demzufolge ist es ein Ziel der Erfindung, eine Messvorrichtung zu
schaffen, welche einen Gegenstand stabil transportieren, Schwingungen während
der Überführung zu und von einer Messfördereinrichtung unterdrücken
und hierdurch eine Messgenauigkeit verbessern kann.
Um das obige Ziel zu erreichen, weist eine Messvorrichtung gemäß
der Erfindung eine Messfördereinrichtung, eine Zufuhrfördereinrichtung,
eine Entladefördereinrichtung und eine zentrale Fördereinrichtung auf.
Die Messfördereinrichtung hat eine Gewichtserfassungseinrichtung und eine Vielzahl
von Bändern. Die Bänder sind in Breitenrichtung voneinander beabstandet
und sind durch die Gewichtserfassungseinrichtung getragen, derart, dass ein Gewicht
eines Gegenstandes gemessen werden kann, während der Gegenstand auf Transportoberflächen
der Bänder transportiert wird. Die Zufuhrfördereinrichtung hat eine Vielzahl
von ersten Transportbauteilen, die jeweils eine erste Transportoberfläche haben.
Die Entladefördereinrichtung hat eine Vielzahl von zweiten Transportbauteilen,
die jeweils eine zweite Transportoberfläche haben. Die zentrale Fördereinrichtung
hat ein drittes Transportbauteil, welches eine dritte Transportoberfläche hat
und zwischen der Vielzahl von Bändern der Messfördereinrichtung angeordnet
ist. Das dritte Transportbauteil erstreckt sich durch die Messfördereinrichtung
längs der Transportrichtung. Die dritte Transportoberfläche der zentralen
Fördereinrichtung hat Niveauabschnitte und einen tieferen Abschnitt. Die Niveauabschnitte
sind in einem ersten Überführungsbereich zwischen der Zufuhrfördereinrichtung
und der Messfördereinrichtung und einem zweiten Bereich zwischen der Messfördereinrichtung
und der Entladefördereinrichtung angeordnet. Der tiefere Abschnitt ist dort
angeordnet, wo sich die Messfördereinrichtung befindet. Die Niveauabschnitte
der dritten Transportoberfläche sind auf im Wesentlichen der gleichen Höhe
wie die Bandtransportoberflächen der Messfördereinrichtung angeordnet.
Der messende tiefere Abschnitt der dritten Transportoberfläche ist vertikal
unter den Bandtransportoberflächen der Messfördereinrichtung angeordnet.
Gemäß der Erfindung sind die Oberflächen der zentralen
Fördereinrichtung in dem ersten und zweiten Überführungsbereich,
in welchen die Gegenstände von und zu der Messfördereinrichtung überführt
werden, auf im Wesentlichen der gleichen Höhe angeordnet. Daher kann der Gegenstand
leicht zu und von der Messfördereinrichtung überführt werden. Demzufolge
ist es möglich, Schwingungen zu unterdrücken und daher
eine genaue Messung durchzuführen.
Nicht nur die ersten und zweiten Transportbauteile der Zufuhr- und
der Entladefördereinrichtung, sondern auch die Bänder der Messfördereinrichtung
tragen die gegenüberliegenden Seitenabschnitte des Gegenstandes für den
Transport. Daher wird der Gegenstand stabil an den gleichen Positionen vor, während
und nach dem Messen getragen, so dass die Position des Gegenstandes während
des Transports stabil sein kann. Dies verbessert die Messgenauigkeit.
Gemäß der Messvorrichtung der Erfindung ist es vorzuziehen,
dass das Band der Messfördereinrichtung als flaches Band ausgebildet ist, und
dass die ersten, zweiten und dritten Transportbauteile jeweils aus Bauteilen gebildet
sind, welche dicker als das flache Band sind. Gemäß diesem Aufbau haben
die Zufuhr-, Entlade- und die zentrale Fördereinrichtung die dicken Transportbauteile,
und daher eine hohe Haltbarkeit. Währenddessen hat die Messfördereinrichtung
die dünnen, flachen Bänder und kann daher eine hohe Laufstabilität
erzielen. Daher wird die Messgenauigkeit weiter verbessert.
Vorzugsweise weist die zentrale Fördereinrichtung der Erfindung
weiterhin eine Stoßeinrichtung (Schiebeeinrichtung?) auf, welche den tieferen
Abschnitt des dritten Transportbauteils nach unten stößt, zum nach unten
Verschieben des tieferen Abschnittes des dritten Transportbauteils der zentralen
Fördereinrichtung in der vertikalen Position. Die Stoßeinrichtung erstreckt
sich oberhalb und über das dritte Transportbauteil und ist fest mit einem Rahmen
verbunden, welcher nicht durch die Gewichtserfassungseinrichtung getragen wird.
Da die Stoßeinrichtung das Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung
nach unten stößt, kann der Gegenstand zuverlässig außer Kontakt
mit dem Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung gehalten werden.
Gemäß der Messvorrichtung der Erfindung ist es vorzuziehen,
dass die Messfördereinrichtung weiterhin Rollen aufweist, welche in stromaufwärtigen
und stromabwärtigen Positionen in der Transportrichtung angeordnet sind. Das
Band der Messfördereinrichtung ist in ringförmiger Weise um die Rollen
gewunden. Die Rolle in der stromaufwärtigen Position hat einen kleineren Durchmesser
als die Rolle in der stromabwärtigen Position. Gemäß diesem Aufbau,
da die stromaufwärtige Rolle der Messfördereinrichtung klein ist, kann
ein zwischen der stromaufwärtigen Zufuhrfördereinrichtung und der Messfördereinrichtung
angeordnete Brückenplatte klein sein, und daher wirkt die Reibung zwischen
der Oberfläche der Brückenplatte und der Bodenoberfläche des Gegenstandes
nur für eine kurze Länge (eine kurze Zeit). Demzufolge kann die Transportkraft
wirksam übertragen werden, und Veränderungen in der Geschwindigkeit können
klein sein. Demzufolge können Messfehler unterdrückt werden.
Gemäß der Messvorrichtung der Erfindung ist es vorzuziehen,
dass das Paar von stromabwärtigen Rollen durch eine erste Achse unterstützt
ist, welche sich durch die stromabwärtigen Rollen und einen Raum unter dem
dritten Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung erstreckt. Andererseits
ist jede des Paares der stromaufwärtigen Rollen individuell durch eine eines
Paares von zweiten Achsen unterstützt, die sich nicht durch den Raum unter
dem dritten Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung erstreckt. Gemäß
diesem Aufbau, da die zweiten Achsen sich nicht durch den Raum unter dem dritten
Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung erstrecken, können die
zweiten Achsen ausreichend hoch angeordnet werden, so dass die stromaufwärtigen
Rollen bezüglich ihrer Größe ausreichend reduziert werden können.
Daher kann die Brückenplatte klein sein, und die Messgenauigkeit kann verbessert
werden.
Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden für den Fachmann deutlich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung, welche, genommen in Verbindung mit den Zeichnungen, eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung offenbart.
Nunmehr wird Bezug genommen auf die Zeichnungen, welche Teil der ursprünglichen
Offenbarung sind:
1 ist eine schematische Seitenansicht, welche eine
Anordnung einer Inspektionslinie gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
2 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche
die Messfördereinrichtung und die umgebenden Abschnitte gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
3 ist eine schematische Seitenansicht der Messfördereinrichtung
und der umgebenden Abschnitte gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
4 ist eine schematischer Draufsicht der Messfördereinrichtung
und der umgebenden Bauteile gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
5 sind Querschnittansichten der Messfördereinrichtung jeweils
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, gesehen längs
der Linien Va – Va, Vb – Vb und Vc – Vc; und
6 sind eine Draufsicht und eine Querschnittansicht einer konventionellen
Messvorrichtung.
Nunmehr werden ausgewählte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Für den Fachmann
wird aus dieser Offenbarung klar, dass die nachfolgenden Beschreibungen der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nur illustrativ sind und nicht dazu dienen, die Erfindung
zu beschränken, wie sie durch die Ansprüche und ihre Äquivalente
definiert ist.
In der folgenden Beschreibung wird eine Messvorrichtung angewendet
für eine Inspektionslinie von Gegenständen wie Milchtüten.
Gesamter Aufbau
1 zeigt eine Anordnung einer Inspektionslinie. In
1 ist eine Zufuhrfördereinrichtung 2
stromaufwärts zu einer Messfördereinrichtung 1 angeordnet zum
Zuführen oder Tragen eines Gegenstandes M, und eine Entladefördereinrichtung
3 ist stromabwärts von der Messfördereinrichtung 1 angeordnet
zum Transportieren des Gegenstandes M, dessen Gewicht gemessen wurde, zu einer stromabwärtigen
Linie. Der Gegenstand M wird auf Transportoberflächen 5 (ein Beispiel
erster, zweiter und dritter Transportoberflächen) der Messfördereinrichtung
1, der Zufuhrfördereinrichtung 2 und der Entladefördereinrichtung
3 transportiert. Eine Metallinspektionseinrichtung 6 und eine
Druckinspektionskamera 8 sind nahe einem mittleren Abschnitt der Zufuhrfördereinrichtung
2 angeordnet. Nahe einem mittleren Abschnitt der Entladefördereinrichtung
3, welche stromabwärts von der Messfördereinrichtung
1 angeordnet ist, ist eine Sortiervorrichtung 9 angeordnet zum
Aussortieren unakzeptabler Gegenstände.
Wie in 1 und 2
gezeigt, inspizieren die Metallinspektionseinrichtung 6 und die Druckinspektionskamera
8 den Gegenstand M, welcher auf der Zufuhrfördereinrichtung
2 transportiert worden ist. Dann wird der Gegenstand M auf die Messfördereinrichtung
1 gebracht und durch die Messfördereinrichtung 1 während
des Transports gemessen. Danach wird der Gegenstand M auf die Entladefördereinrichtung
3 gebracht und von der Sortiervorrichtung 9 aussortiert, wenn
der Gegenstand M bereits während des Inspektions- oder Messvorganges als ein
unakzeptabler Gegenstand bestimmt wird. Ein akzeptabler Gegenstand wird weiter stromabwärts
transportiert.
Messfördereinrichtung 1
Wie in 2 gezeigt, hat die Messfördereinrichtung
1 ein Paar von Bändern 10, welche parallel und beabstandet
zueinander in einer Breitenrichtung Y angeordnet sind. Wie in 3
gezeigt, ist das Band 10 in einer ringförmigen Art um ein Paar von
Rollen 12 und 14 gewunden, welche in stromaufwärtigen und
stromabwärtigen Positionen in Bezug zu einer Transportrichtung X angeordnet
sind, und bildet einen Teil der Transportoberfläche 5. Wie klar in
4 gezeigt, hat die stromaufwärtige Rolle
12 einen kleineren Durchmesser als der Durchmesser der stromabwärtigen
Rolle 14.
Die stromabwärtige Rolle 14 ist mit einem Antriebsmechanismus
18 der Messfördereinrichtung 1 durch ein Kraftübertragungsbauteil
W verbunden. Der Antriebsmechanismus ist eine konventionelle Komponente, die allgemein
bekannt ist. Demzufolge wird der Aufbau des Antriebsmechanismus 18 nicht
im Einzelnen erörtert oder illustriert.
Die Messfördereinrichtung 1 ist fest verbunden mit einem
Eingangsende einer Gewichtserfassungseinrichtung 19 durch einen Förderrahmen
(nicht gezeigt), und wird hierdurch durch die Gewichtserfassungseinrichtung
19 getragen. Daher trägt die Gewichtserfassungseinrichtung
19 ein Gewicht des Gegenstandes M, während der Gegenstand auf der
Messfördereinrichtung 1 transportiert wird, und kann hierdurch das
Gewicht des Gegenstands M während des Transportes messen. Die Gewichtserfassungseinrichtung
19 ist nicht auf eine besondere Vorrichtung begrenzt, und kann jede konventionelle
Vorrichtung sein, die den Zweck der Erfindung erzielen kann. Da Gewichtserfassungseinrichtungen
allgemein bekannt sind, werden ihre Ausbauten und Funktionen hier nicht erläutert.
Es ist für die Fachleute klar, welcher Typ von Gewichtserfassungseinrichtungen
benutzt werden kann und wie sie in dem Aufbau der vorliegenden Erfindung benutzt
werden können.
Zufuhrfördereinrichtung 2
Wie in 2 gezeigt, hat die Zufuhrfördereinrichtung
2 ein Paar von ersten Transportbauteilen 20, welche einen Teil
der Transportoberflächen 5 bilden. Wie in 2
gezeigt, sind die ersten Transportbauteile 20 parallel in einer sich linear
erstreckenden Weise in Bezug auf die Bänder 10 angeordnet. Wie in
1 gezeigt, sind die ersten Transportbauteile
20 um eine Vielzahl von Rollen 22 in einer ringförmigen Weise
gewunden, derart, dass die Enden der ersten Transportbauteile 20 von den
Enden der Bänder 10 in Transportrichtung voneinander beabstandet sind.
Die Rollen 22 sind betriebsmäßig mit einem Antriebsmechanismus
(in den Figuren nicht gezeigt) verbunden, welcher die Rollen 22 dreht und
das erste Transportbauteil 20 betätigt. Wie in 3
gezeigt, hat das erste Transportbauteil 20 ein stromabwärtiges Ende
20a, welches in der Richtung X (Transportrichtung) der Bewegungsbahn von
dem Band 10 der Messfördereinrichtung 1
beabstandet ist. Eine erste Brückenplatte 25 ist zwischen jedem ersten
Transportbauteil 20 der Zufuhrfördereinrichtung 2 und dem
entsprechenden Band 10 der Messfördereinrichtung 1 angeordnet.
Die erste Brückenplatte 25 hat eine Oberfläche, welche auf im
Wesentlichen dem gleichen Niveau oder der gleichen Höhe wie die Transportoberflächen
5 des ersten Transportbauteils 20 und des Bandes 10 angeordnet
ist, und kann gegenüberliegende Seitenabschnitte des Gegenstandes M tragen,
welcher von der Zufuhrfördereinrichtung 2 auf die Messfördereinrichtung
1 bewegt wird.
Entladefördereinrichtung 3
Die Entladefördereinrichtung 3 hat ein Paar von zweiten
Transportbauteilen 30, welche einen Teil der Transportoberfläche
5 bilden. Wie in 2 gezeigt, sind die zweiten
Transportbauteile 30 parallel in einer sich linear erstreckenden Weise
in Bezug zu den Bändern 10 angeordnet. Wie in 1
gezeigt, ist das zweite Transportbauteil 30 um eine Vielzahl von Rollen
32 in einer ringförmigen Weise gewunden, derart, dass die Enden der
zweiten Transportbauteile 30 von den Enden der Bänder 10
in der Transportrichtung beabstandet sind. Die Rollen 32 sind betriebsmäßig
mit einem Antriebsmechanismus (in den Figuren nicht gezeigt) verbunden, welcher
die Rollen 32 dreht und das zweite Transportbauteil 30 betätigt.
Wie in 3 gezeigt, hat das zweite Transportbauteil
30 ein stromaufwärtiges Ende 30a, beabstandet in Bewegungsrichtung
X (Transportrichtung) von dem Band 10 der Messfördereinrichtung
1. Eine zweite Brückenplatte 35 ist zwischen jedem zweiten
Transportbauteil 30 der Entladefördereinrichtung 3 und dem
entsprechenden Band 10 der Messfördereinrichtung 1 angeordnet.
Die zweite Brückenplatte 35 ist auf im Wesentlichen der gleichen Höhe
wie die Transportoberflächen 5 des zweiten Transportbauteils
30 und des Bandes 10 angeordnet, und kann die gegenüberliegenden
Seitenabschnitte des Gegenstandes M tragen, welcher von der Messfördereinrichtung
1 auf die Entladefördereinrichtung 3 bewegt wird.
Zentrale Fördereinrichtung 4
Wie durch die durchgezogene Linie in 1
dargestellt, erstreckt sich eine zentrale Fördereinrichtung 4 durch
eine gesamte Inspektionslinie. Wie in 2 gezeigt, hat
die zentrale Fördereinrichtung 4 ein drittes Transportbauteil
40, welches zwischen den gepaarten Bändern 10, den ersten
Transportbauteilen 20 und den Transportbauteilen 30 der Fördereinrichtungen
1, 2 und 3 angeordnet ist. Insbesondere erstreckt sich
die zentrale Fördereinrichtung 4 in der Transportrichtung X durch
die Messfördereinrichtung 1 und setzt sich fort von der Zufuhrfördereinrichtung
2 zu der Entladefördereinrichtung 3 in der Transportrichtung
X. Das dritte Transportbauteil 40 sorgt für eine Transportoberfläche
4a der zentralen Fördereinrichtung 4. Wie in 1
gezeigt, ist das dritte Transportbauteil 40 um eine Vielzahl von Rollen
42 in einer ringförmigen Weise gewunden. Die Rollen 42 sind
betriebsmäßig mit einem Antriebsmechanismus (in den Figuren nicht gezeigt)
verbunden, welcher die Rollen 42 dreht und das dritte Transportbauteil
40 betätigt.
Jedes Band 10 der Messfördereinrichtung 1,
gezeigt in 2, ist ein flaches Band, und jedes der ersten,
zweiten und dritten Transportbauteile 20, 30 und 40 ist
von einem Bauteil gebildet, welches dicker als das Band 10 ist. Jedes der
ersten, zweiten und dritten Transportbauteile 20, 30 und
40 kann eine so genannte Kunststoff-Top-Kette sein, welche von einer Vielzahl
von Kunststoffelementen gebildet wird, welche durch Verbindungsstifte miteinander
verbunden sind, welche in Öffnungen in den Kunststoffelementen eingreifen.
Die jeweiligen Fördereinrichtungen anders als die Messfördereinrichtung
haben die dicken Transportbauteile und daher eine hohe Haltbarkeit. Währenddessen
ist das flache Band der Messfördereinrichtung dünn und kann daher hohe
Bewegungsstabilität erzielen, so dass ein Messfehler reduziert werden kann.
Positionsbeziehung zwischen Transportbauteilen:
Wie in 4 gezeigt, haben das Band
10 der Messfördereinrichtung 1 und die ersten und zweiten
Transportbauteile 20 und 30 auf jeder Seite innere Seiten
10b, 20b und 30b, welche sich im Wesentlichen auf der
gleichen geraden Linie längs der Transportrichtung X erstrecken. Das dritte
Transportbauteil 40 der zentralen Fördereinrichtung 4 ist
im Wesentlichen parallel zu dem Band 10 und den ersten und zweiten Transportbauteilen
20 und 30.
In einem ersten Überführungsbereich S1, welcher der Bereich
zwischen der Zufuhrfördereinrichtung 2 und der Messfördereinrichtung
1 ist, sowie in einem zweiten Überführungsbereich S2, welcher
der Bereich zwischen der Messfördereinrichtung 1 und der Entladefördereinrichtung
3 ist, sind Niveauabschnitte 4b der Transportoberfläche
4a angeordnet, derart, dass die Transportoberfläche 4a des
dritten Transportbauteils 40 der zentralen Fördereinrichtung
4 im Wesentlichen auf der gleichen Höhe wie die Transportoberfläche
5 des Bandes 10 der Messfördereinrichtung 1 angeordnet
ist, wie in den 5(a) und 5(c)
gezeigt. Da die ersten und zweiten Transportoberflächen 20c und
30c der ersten und zweiten Transportbauteile 20 und
30 auf der gleichen Höhe wie die Bandtransportoberfläche
5 des Bandes 10 angeordnet sind, sind die Niveauabschnitte
4b des dritten Transportbauteils 40 auch auf der gleichen Höhe
wie die ersten und zweiten Transportoberflächen 20c und
30c der ersten und zweiten Transportbauteile 20 und
30 angeordnet, wie in 5(a)
und (c) gezeigt.
In einem Messbereich SM, welcher dort angeordnet ist, wo die Messfördereinrichtung
1 angeordnet ist, ist ein tieferer Abschnitt 4c angeordnet, wie
in 5(b) gezeigt, derart, dass die Transportoberfläche
4a der zentralen Fördereinrichtung 4 vertikal nach unten
von der Transportoberfläche 5 des Bandes 10 der Messfördereinrichtung
1 verschoben ist, wie in 5(b) gezeigt. Die
Bodenoberfläche MB des Gegenstandes M ist daher von der Transportoberfläche
4a der zentralen Fördereinrichtung 4 beabstandet, während
der Gegenstand in dem Messbereich SM ist, so dass die zentrale Fördereinrichtung
4 das Gewicht des Gegenstandes M nicht trägt, und die Bänder
10 die gegenüberliegenden Seitenabschnitte (d.h. die Abschnitte anders
als den zentralen Abschnitt) der Bodenoberfläche MB des Gegenstandes M tragen.
Da die Verschiebung nach unten der Transportoberfläche 4a des dritten
Transportbauteils 40 graduell ist, verursacht die Tatsache, dass die Transportoberfläche
4a von der Bodenoberfläche MB weggeschoben ist, keine Schwingungen
des Gegenstandes M.
Die vertikale Position der Transportoberfläche 4a ist
bestimmt durch eine Stoßeinrichtung 45, welche das dritte Transportbauteil
40 nach unten stößt. Die Stoßeinrichtung 45 hat
einen umgekehrten U-förmigen Abschnitt, welcher sich oberhalb und über
das dritte Transportbauteil 40 erstreckt, und ist fest an einem Rahmen
(nicht gezeigt) gehalten, welcher nicht durch die Gewichtserfassungseinrichtung
19 (3) getragen wird. Auf diese Weise hält
die Stoßeinrichtung 45 die physische Höhe des dritten Transportbauteils
40 niedrig, so dass der Gegenstand M zuverlässig außer Kontakt
mit dem dritten Transportbauteil 40 gehalten werden kann.
In den ersten und zweiten Überführungsbereichen S1 und S2
sowie in anderen Überführungsbereichen ST, ausgenommen für den Messbereich
SM, ist die Transportoberfläche 4a der zentralen Fördereinrichtung
4 auf im Wesentlichen der gleichen Höhe wie die Transportoberflächen
5 der ersten und zweiten Transportbauteile 20 und 30,
wie in 5(a) und 5(c) gezeigt,
und bilden die Transportoberfläche 5 gemeinsam mit den ersten und
zweiten Transportbauteilen 20 und 30.
Transportzustand
In dem stromaufwärtigen Transportbereich ST wird der Gegenstand
M durch die ersten und dritten Transportbauteile 20 und 40 transportiert,
welche die gegenüberliegenden Seitenabschnitte und den zentralen Abschnitt
der Bodenoberfläche MB tragen.
Dann wird in dem ersten Überführungsbereich S1 der Gegenstand
M auf die Messfördereinrichtung 1 überführt durch das dritte
Transportbauteil 40, welches primär den zentralen Abschnitt der Bodenoberfläche
MB trägt, und die ersten Brückenplatten 25, welche die Oberflächen
haben, welche die gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Bodenoberfläche
MB jeweils tragen. Bei diesem Betrieb, da die erste Brückenplatte
25 die gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Bodenoberfläche
MB des Gegenstandes M trägt, wird die Position des Gegenstandes M nicht instabil,
und der Gegenstand M bewegt sich leicht von der Zufuhrfördereinrichtung
2 auf die Messfördereinrichtung 1.
In dem Messbereich SM, wie in den 2 und
3 gezeigt, ist das dritte Transportbauteil
40 von der Transportoberfläche 5 der Messfördereinrichtung
1 nach unten beabstandet, um graduell einen vertikalen Abstand zwischen
ihnen zu erhöhen, wenn die Position sich stromabwärts bewegt. Dann in
einem Bereich stromabwärts von der Stoßeinrichtung 45 verändert
das dritte Transportbauteil 40 wesentlich seine Richtung, um sich geringfügig
nach oben zu erstrecken, und erreicht im Wesentlichen die gleiche Höhe wie
die Messfördereinrichtung 1 vor dem zweiten Überführungsbereich
S2. In dem Messbereich SM ist daher der zentrale Abschnitt der Bodenoberfläche
MB des Gegenstandes M von der Transportoberfläche 4a der zentralen
Fördereinrichtung 4 beabstandet, wie in 5(b)
gezeigt, und der Gegenstand M wird durch die Bänder 10 transportiert,
welche nur die gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Bodenoberfläche
MB jeweils tragen. Während die Bänder 10 den Gegenstand M auf
der Messfördereinrichtung 1 transportieren, misst die Gewichtserfassungseinrichtung
19 (3) das Gewicht des Gegenstandes M. Da
die Transportoberfläche des dritten Transportbauteils 40 sich graduell
nach unten verschiebt, zieht sich das dritte Transportbauteil 40 graduell
von der Unterstützung der Bodenoberfläche MB zurück. Demzufolge kann
der Gegenstand M stabil durch die Bänder 10 ohne nicht wünschenswerte
Schwingungen getragen werden, während der Gegenstand M durch den Messbereich
SM transportiert wird.
Dann bewegt sich der Gegenstand M durch den zweiten Überführungsbereich
S2, während welchem das dritte Transportbauteil 40 primär den
zentralen Abschnitt der Bodenoberfläche MB trägt, und die Oberflächen
der zweiten Brückenplatten 35 tragen die gegenüberliegenden Seitenabschnitte
der Bodenoberfläche MB. Hierdurch bewegt sich der Gegenstand M auf die Entladefördereinrichtung
3. Bei dieser Operation, da die zweiten Brückenplatten 35
die gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Bodenoberfläche MB des Gegenstandes
M während des Transportes jeweils tragen, kann sich der Gegenstand M leicht
von der Messfördereinrichtung 1 auf die Entladefördereinrichtung
3 bewegen, wie im Falle, in welchem der Gegenstand M durch den ersten Überführungsbereich
S1 transportiert wird.
Danach, wie in 5(c) gezeigt, wird der
Gegenstand M durch den stromabwärtigen Transportbereich ST transportiert, während
welchem die zweiten und dritten Transportbauteile 30 und 40 die
gegenüberliegenden Seitenabschnitte und den zentralen Abschnitt der Bodenoberfläche
MB tragen.
Wie in 4 gezeigt, wird das Paar von stromabwärtigen
Rollen 14, um welche die Bänder 10 der Messfördereinrichtung
1 gewunden sind, durch eine erste Achse 14a getragen, welche sich
durch die Rollen 14 und einen Raum unter den dritten Transportbauteilen
40 der zentralen Fördereinrichtung 4 erstrecken. Währenddessen
wird jede des Paares der stromaufwärtigen Rollen 12 individuell durch
eine entsprechende eines Paares von zweiten Achsen 12a getragen, welche
sich nicht durch den Raum unter dem dritten Transportbauteil 40 der zentralen
Fördereinrichtung 4 erstrecken. Da die zweiten Achsen 12a
sich nicht durch den Raum unter dem dritten Transportbauteil 40 erstrecken,
kann das Zentrum der zweiten Achsen 12a ausreichend hoch positioniert werden.
Daher können die stromaufwärtigen Rollen 12 ausreichend kleine
Größen haben, so dass ein Raum zwischen der Zufuhrfördereinrichtung
2 und der Messfördereinrichtung 1 klein ist. Demzufolge kann
die erste Brückenplatte 25 ausreichend kurz sein, was eine Reduzierung
in Transportgeschwindigkeit des Gegenstandes M unterdrückt und daher den Messfehler
reduziert.
In der oben beschriebenen Ausführungsform bestehen alle Teile,
welche die Kunststoff-Top-Ketten bilden, welche die ersten, zweiten und dritten
Transportbauteile 20, 30 und 40 bilden, aus Kunstharz.
Da die Transportbauteile 20, 30 und 40 aus Bauteilen
bestehen, welche kein Metallteil enthalten, wird ein Erfassungsfehler beim Betrieb
der Metallinspektionseinrichtung 6 unterdrückt, wie in 1
gezeigt.
Darüber hinaus transportiert die eine ringförmige zentrale
Fördereinrichtung 4 den Gegenstand M, so dass ein Schütteln des
Gegenstandes M in jedem Überführungsbereich zwischen den Fördereinrichtungen
unterdrückt wird. Daher kann die Messvorrichtung die Metallerfassung, das Drucken,
die Druckinspektion und das Messen stabil durchführen. Da der Abstand zwischen
benachbarten Inspektionsstufen kurz sein kann, kann die Messvorrichtung eine kurze
Gesamtlänge haben. Da auch Antriebsabschnitte der Fördereinrichtungen
reduziert werden können, kann der Aufbau einfach und kostensparend sein. Darüber
hinaus ist es möglich, das Auftreten von Fehlfunktionen zu reduzieren, so wie
verschiedene Teile abgenutzt sind oder versagen.
Die bevorzugte Ausführungsform ist unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben worden. Verschiedene Modifikationen und Variationen können jedoch
durchgeführt werden.
Es ist z.B. nicht wesentlich, dass sich die zentrale Fördereinrichtung
durch die gesamte Inspektionslinie erstreckt. Insbesondere muss sich die zentrale
Fördereinrichtung nicht durch die Enden der Entladefördereinrichtung und
der Zufuhrfördereinrichtung erstrecken, wie in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Anstelle dessen braucht sich die zentrale Fördereinrichtung nur über die
Grenze zwischen der Messfördereinrichtung und der Zufuhrfördereinrichtung
und die Grenze zwischen der Messfördereinrichtung und der Entladefördereinrichtung
erstrecken.
Anstelle von Brückenplatten können Brückenbauteile,
z.B. gebildet aus einer Vielzahl von freien Rollen, benutzt werden. In diesem Falle
werden anstelle der Brückenbauteile freie Rollen, welche von Achsen, die fest
am Rahmen gehalten werden, unterstützt werden, zwischen der Zufuhrfördereinrichtung
und der Messfördereinrichtung und zwischen der Messfördereinrichtung und
der Entladefördereinrichtung angeordnet.
Obwohl die Zufuhrfördereinrichtung 2, die Entladefördereinrichtung
3 und die Messfördereinrichtung 1 jeweils zwei der ersten
Transportbauteile, der zweiten Transportbauteile und der Bänder haben, können
die Zufuhrfördereinrichtung 2, die Entladefördereinrichtung
3 und die Messfördereinrichtung 1 drei oder mehr der Transportbauteile
oder Bänder haben. Auch die zentrale Fördereinrichtung 4 kann
zwei oder mehrere der dritten Transportbauteile 40 benutzen. In diesem
Falle kann die Brückenplatte nicht erforderlich sein.
Zum Verschieben der zentralen Fördereinrichtung zu der tieferen
Position im Messbereich können verschiedene Weisen im Unterschied zur Verwendung
von Stoßeinrichtungen benutzt werden. So kann z.B. Ansaugen, Anblasen oder
dergleichen durch einen pneumatischen Druck benutzt werden. Alternativ oder in Verbindung
mit anderen Weisen kann auch eine magnetische Kraft benutzt werden. Es ist für
den Fachmann ohne weitere Erklärung klar, wie die zentrale Fördereinrichtung
zu der tieferen Position verschoben werden kann unter Verwendung eines pneumatischen
Druckes oder einer magnetischen Kraft.
Der zu transportierende Gegenstand ist nicht auf eine Milchtüte
beschränkt.
Obwohl die Transportoberfläche 4a auf im Wesentlichen
der gleichen Höhe wie die Transportoberfläche der ersten und zweiten Transportbauteile
20 und 30 in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel positioniert
ist, kann die Transportoberfläche 4a
der zentralen Fördereinrichtung 4 so ausgestaltet
sein, um in einer geringfügig tieferen Position als die Transportoberflächen
5 der ersten und zweiten Transportbauteile 20 und 30
angeordnet zu werden.
Demzufolge ist klar, dass die vorhergehenden Modifikationen und Korrekturen
in den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen, nur beschränkt durch
die Begriffe der Ansprüche.
Gemäß der Erfindung, wie oben beschrieben, transportieren
die Mess-, Zufuhr- und Entladefördereinrichtungen den Gegenstand, während
sie die gegenüberliegenden Seiten des Gegenstandes tragen. Demzufolge können
die Fördereinrichtungen den Gegenstand stabil transportieren.
Darüber hinaus transportiert in jedem Überführungsabschnitt
zwischen der Messfördereinrichtung und der stromaufwärtigen oder stromabwärtigen
Fördereinrichtung das ringförmige Transportbauteil der zentralen Fördereinrichtung
den Gegenstand so, dass Schwingungen des Gegenstandes unterdrückt werden. Demzufolge
kann eine genaue Messung des Gegenstandes durchgeführt werden.
Wie hier verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe
"vorwärts, rückwärts, oberhalb, nach unten, vertikal, horizontal,
unter und quer" sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbegriffe auf Richtungen
einer Vorrichtung, welche mit der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist. Demzufolge
sollten diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben,
relativ zu einer Vorrichtung, welche mit der vorliegenden Erfindung ausgerüstet
ist, interpretiert werden.
Der Antriebsmechanismus ist eine konventionelle Komponente, die im
Stand der Technik wohl bekannt ist. Demzufolge ist ihr Aufbau hier nicht im Einzelnen
erörtert oder illustriert.
Der Begriff "ausgebildet", wie hier benutzt, um eine Komponente, einen
Abschnitt oder einen Teil einer Vorrichtung zu beschreiben, umfasst Hardware und/oder
Software, die konstruiert und/oder programmiert ist, um die gewünschte Funktion
auszuführen.
Darüber hinaus sollen die Begriffe, welche ausgedrückt sind
als "Einrichtung-plus-Funktion" in den Ansprüchen jeden Aufbau umfassen, welcher
benutzt werden kann, um die Funktion dieses Teils der vorliegenden Erfindung auszuführen.
Die Begriffe eines Grades wie "im Wesentlichen", "ungefähr" und
"näherungsweise", wie hier verwendet, bedeuten einen vernünftigen Abweichungsbereich
des modifizierten Begriffes, derart, dass das Endergebnis sich nicht signifikant
ändert. Diese Begriffe können z.B. ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung
von mindestens 5% des modifizierten Begriffes umfassen, wenn diese Abweichung die
Bedeutung des Wortes, welches sie modifiziert, nicht negieren würde.