| Dokumentenidentifikation |
DE60214538T2 13.09.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001390671 |
| Titel |
ANORDNUNG IN EINEM EINBAUOFEN |
| Anmelder |
Aktiebolaget Electrolux, Stockholm, SE |
| Erfinder |
JOHANSSON, Bengt, S-176 74 Järfälla, SE; MESSLER, Hakan, S-167 73 Bromma, SE |
| Vertreter |
Hochmuth, J., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 90429 Nürnberg |
| DE-Aktenzeichen |
60214538 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
30.05.2002 |
| EP-Aktenzeichen |
027310648 |
| WO-Anmeldetag |
30.05.2002 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/SE02/01059 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2002097336 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
05.12.2002 |
| EP-Offenlegungsdatum |
25.02.2004 |
| EP date of grant |
06.09.2006 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F24C 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
F24C 15/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einbauofen von der Art, auf
die im Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1 Bezug genommen wird. Auch betrifft
diese Erfindung einen Einbauofen, wie er im Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
3 festgelegt ist.
Im Dokument EP-A1-0 583 180 wird ein Einbauofen offenbart, welcher
einen Ofenraum umfasst, der sich in einem Außengehäuse befindet. Zwischen
diesem Ofenraum und dem Außengehäuse ist mindestens ein Kanal für
einen Luftstrom, welcher von einem Kühlgebläse erzeugt wird, ausgebildet.
Der Ofenraum ist von wärmedämmendem Material umgeben. Eine Wand des Kühlluftkanals
ist mit diesem wärmedämmenden Material verbunden, und auf diese Weise
kann der Lärm, der vom Gebläse und vom Luftstrom in dem Kühlluftkanal
erzeugt wird, in das genannte wärmedämmende Material übertragen werden.
In dem Einbauofen, auf den Bezug genommen wird und der eine ganz normale
Ausführung aufweist, erzeugen der Kühlluftstrom selbst und das Gebläse
Schall, welcher als sehr laut empfunden werden kann. Folglich besteht ein Ziel der
Erfindung darin, diejenigen Teile eines Einbauofens, welche die Kühlluft erzeugen
und transportieren, dergestalt auszubilden, dass eine Minderung dieses Lärms
bewirkt wird. Das Ziel der Erfindung wird bei einem Einbauofen erreicht, welcher
die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale aufweist.
Das Ziel der Erfindung wird auch bei einem Einbauofen erreicht, welcher die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 3 aufgeführten Merkmale aufweist.
Eine Ausführungsform der Erfindung soll nun unter Bezugnahme
auf die angefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben werden. In diesen
stellt 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Einbauofens schematisch im Schnitt dar, und 2 zeigt,
auch schematisch, in Teilansicht eine Draufsicht.
1 zeigt schematisch eine Seitenansicht des oberen Teils
eines Einbauofens 10. Dieser Ofen umfasst einen Ofenraum 12, welcher
durch Begrenzungswände gebildet wird, von denen eine obere Begrenzungswand
14 und eine rückseitige Begrenzungswand 16 dargestellt sind.
Dieser Ofenraum 12 kann mittels einer Tür 18 geschlossen
werden, welche sich an der Vorderseite des Ofens befindet. Die Außenseite des
Ofenraums 12 ist mittels eines wärmedämmenden Materials gedämmt,
zum Beispiel in Form einer Matte aus Mineralwolle oder aus Glaswolle. Hierfür
wird ein Material ausgewählt, welches ebenfalls gute schalldämmende Eigenschaften
aufweist. Die Dämmung, welche an der oberen Begrenzungswand 14 anliegt,
ist mit 20 bezeichnet.
Der Ofenraum 12 befindet sich in einem Außengehäuse,
welches ganz allgemein mit 22 bezeichnet ist. Zur Kühlung der Außenwände
des Ofenraums und der elektronischen Ausrüstung sowie des an der Ofenvorderseite
angebrachten und mit Bedienknöpfen oder dergl. versehenen Bedienfeldes
25 ist ein Gebläse 24 in einem Gebläsegehäuse
26 untergebracht, welches mit einem Luftkanal 28 fest verbunden
ist. Dieser Luftkanal 28 wird von einer oberen Wand 30 und einer
unteren Wand 32 gebildet, welche durch Seitenwände 34,
36 miteinander verbunden sind. Das Gebläse ist mit seiner Rotationsachse
in vertikaler Richtung in das Gebläsegehäuse 26 eingebaut, und
die Lufteinlassöffnung 37 ist nach oben gerichtet. Von oben gesehen,
wie in 2 dargestellt, weist der Luftkanal
28 die Form eines Dreiecks auf und erweitert sich symmetrisch vom Gebläse
aus in Richtung auf die Auslassöffnung 38, welche an der Vorderseite
des Ofens angeordnet ist, wo die Breite des Luftkanals im Wesentlichen gleich der
Breite des Ofens ist. Von der Seite gesehen (1) wird
der Luftkanal 28 vom Gebläse her in Richtung der Auslassöffnung
38 schmaler. Die obere Wand 30 des Luftkanals 28 und
die Seitenwände 34, 36 sind aus einem Material gefertigt,
welches den Luftkanal von diesen Seiten her vollständig abschließt. Die
untere Wand 32 ist jedoch so beschaffen, dass sie den Schall überträgt,
beispielsweise dadurch, dass sie mit Perforationen in Form von zahlreichen Löchern
40 versehen ist, welche die Möglichkeit schaffen, dass sich der Luftkanal
28 über weitgehend seine gesamte Fläche mit dem darunter befindlichen
Dämmstoff in Kontakt befindet. Andererseits kann die untere Wand
32 die Form einer dünnen und leicht beweglichen Folie aufweisen. Als
Ergebnis wird der im Luftkanal auftretende Lärm in den Dämmstoff übertragen,
um gedämpft zu werden, anstatt dass dieser Lärm völlig ungedämpft
zusammen mit dem Luftstrom durch die Auslassöffnung 38 nach außen
gelangt.
Im Rahmen der angefügten Ansprüche kann die Ausführungsart
der Perforation wie beispielsweise die Lochgeometrie, die Lochabmessungen, der Grad
der Perforation und deren Positionierung unterschiedlich gestaltet sein. Darüber
hinaus können ein anderer Gebläsetyp und eine andere Anordnung des Gebläses
sowie eine andere Gestalt des Luftkanals 28 gewählt werden. Der Luftstrom
kann eine Richtung haben, die der beschriebenen Richtung entgegengesetzt ist, und
das dämmende Material kann ganz anders angeordnet werden wie beispielsweise
an der oberen Seite des Kanals oder längs seiner Seitenwände, wobei diejenige
Kanalwand, die am dämmenden Material anliegt, so ausgeführt sein muss,
dass sie Schall überträgt.
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| Anspruch[de] |
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Einbauofen (10), der einen Ofenraum (12) umfasst,
welcher sich in einem Außengehäuse (22) befindet, wobei zwischen
dem Ofenraum (12) und dem Außengehäuse (22) mindestens
ein Kanal (28) für einen Kühlluftstrom ausgebildet ist, der von
einem Kühlluftgebläse (24) erzeugt wird, wobei dieser Ofenraum
(12), zumindest teilweise, von einem wärmedämmenden Material
(20) umgeben ist und dieses wärmedämmende Material (20)
auch schalldämmende Eigenschaften aufweist und dass dieser Kanal (28)
längs mindestens einer Wand (14) des Ofenraumes (12) durch
zwei Begrenzungswände (30, 32) gebildet wird, welche in einem
gewissen Abstand voneinander angeordnet sind und sich über den größeren
Teil der Breite des Kanals erstrecken, wobei eine erste (30) der genannten
Wände durchgehend ist, während eine zweite (32), welche mit dem
wärmedämmenden Material (20) verbunden ist, so ausgelegt ist,
dass sie den vom Gebläse (24) beziehungsweise vom Luftstrom verursachten
Lärm in den Dämmstoff überträgt, damit er dort gedämpft
wird, und so angeordnet ist, dass der Lärm übertragen wird, indem die
Möglichkeit geschaffen wird, dass sich der Luftkanal über weitgehend seine
gesamte Fläche in Kontakt mit dem anliegenden Dämmstoff befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Begrenzungswand (32) mit
einer gewissen Anzahl von Löchern (40) ausgestattet ist.
Einbauofen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Begrenzungswand (32) einen hohen Grad an Perforation aufweist.
Einbauofen (10), der einen Ofenraum (12) umfasst,
welcher sich in einem Außengehäuse (22) befindet, wobei zwischen
dem Ofenraum (12) und dem Außengehäuse (22) mindestens
ein Kanal (28) für einen Kühlluftstrom ausgebildet ist, der von
einem Kühlluftgebläse (24) erzeugt wird, wobei dieser Ofenraum
(12), zumindest teilweise, von einem wärmedämmenden Material
(20) umgeben ist und dieses wärmedämmende Material (20)
auch schalldämmende Eigenschaften aufweist und dass dieser Kanal (28)
längs mindestens einer Wand (14) des Ofenraumes (12) durch
zwei Begrenzungswände (30, 32) ausgebildet ist, welche in
einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind und sich über den größeren
Teil der Breite des Kanals erstrecken, wobei eine erste (30) der genannten
Wände durchgehend ist, während eine zweite (32), welche mit dem
wärmedämmenden Material (20) verbunden ist, so ausgelegt ist,
dass sie den vom Gebläse (24) beziehungsweise vom Luftstrom verursachten
Lärm in den Dämmstoff überträgt, damit er dort gedämpft
wird, und so angeordnet ist, dass der Lärm übertragen wird, indem die
Möglichkeit geschaffen wird, dass sich der Luftkanal über weitgehend seine
gesamte Fläche in Kontakt mit dem anliegenden Dämmstoff befindet, dadurch
gekennzeichnet, dass die zweite Begrenzungswand (32) die Form einer dünnen
Folie aufweist.
Einbauofen gemäß irgend einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ofenraum (12) eine obere Wand (14)
und eine rückseitige Wand (16) aufweist und das Gebläse (24)
an der Übergangsstelle zwischen der oberen Wand (14) und der rückseitigen
wand (16) angeordnet ist und eine Auslassöffnung aufweist, die in
Richtung des Kanals (28) gerichtet ist, welcher die Luft in Richtung einer
Luftauslassöffnung (38) transportiert, die sich an der Vorderseite
des Ofens befindet.
Einbauofen gemäß irgend einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Begrenzungswand
(30, 32) vom Gebläse (24) her in Richtung auf die
Luftauslassöffnung (38) konvergent verläuft.
Einbauofen gemäß irgend einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kanal (28), welcher durch die erste
und die zweite Begrenzungswand (30, 32) gebildet wird, sich in
Richtung zur Luftauslassöffnung (38) kontinuierlich erweitert, wo
sich der Kanal (28) vorwiegend über die volle Breite des Ofens erstreckt.
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