Die vorliegende Erfindung betrifft die Fertigbearbeitung von Fußbodenbelägen,
insbesondere Mittel zum Abdichten einer Verbindungsstelle zwischen Kanten eines
selbstkrümmenden bzw. selbstbiegenden Fußbodenbelages.
Wenn ein Fußbodenbelag wie zum Beispiel ein synthetischer Fußbodenbelag
gelegt wird, muss die Kante des Fußbodenbelages so fertigbearbeitet werden,
dass der sich ergebende Fußbodenbelag sauber und ästhetisch gefällig
ist. Dies kann durch Schneiden des Fußbodenbelages auf eine solche Größe
erfolgen, dass der Fußbodenbelag mit der Kante des Fußbodenbereiches bündig
ist. Alternativ kann der Fußbodenbelag auf eine Größe geschnitten
werden, die größer als der Fußboden ist, so dass eine Länge
des Fußbodenbelages bis an die angrenzende Wand hoch- bzw. weitergeht und daran
befestigt wird. Wenn der Fußbodenbelag an dem unteren Teil der Wand hoch verlegt
wird, wird wünschenswerterweise ein selbstbiegender Bereich an der Kante ausgebildet,
an welcher der Fußboden und die Wand zusammentreffen. Dies wird im Allgemeinen
mittels eines Krümmungsformers erreicht, der durch Kontaktklebstoff an der
Wand und an dem Boden befestigt ist, wobei eine gekrümmte Fläche erzeugt
wird, über die der Fußbodenbelag gelegt werden kann. Es besteht dann noch
die Angelegenheit der Fertigbearbeitung der Kante des Fußbodenbelages. Dies
wird im Allgemeinen durch die Verwendung einer Verkapselungseinheit erreicht, die
in einer geeigneten Höhe an der Wand befestigt wird. Die Kante des Fußbodenbelages
kann dann an der Verkapselungseinheit befestigt werden, um eine saubere Fertigbearbeitung
bereitzustellen.
Das bekannte Verfahren des Legens von Fußbodenbelag auf diese
Weise ist kompliziert, weil es in Ecken in dem Raum, in dem der Fußbodenbelag
gelegt wird, notwendig ist, die Verbindungsstelle zwischen den Kanten des Fußbodenbelages
heißzuverschweißen, um eine wasserdichte Abdichtung bereitzustellen.
Die Ausbildung einer sauberen und wirksamen Heißschweißverbindungsstelle
erfordert Geschick und Erfahrung. Im Allgemeinen müssen die zu schweißenden
Kanten des Fußbodenbelages zuerst gerillt werden, um den Schweißwerkstoff
aufzunehmen. Dann muss der Schweißwerkstoff unter Verwendung einer Schweißpistole
auf die Verbindungsstelle aufgetragen werden. Sobald die Schweißstelle abgekühlt
ist, sollte der Überschuss an Schweißwerkstoff entfernt, und dann die
Schweißstelle mit einer scharfen Klinge abgeschrägt werden, um eine saubere
Endbearbeitung zu ergeben. Das Problem bei dieser Vorgehensweise besteht darin,
dass eine wasserdichte Abdichtung nicht jedes Mal garantiert ist.
Die DE 196 23 628 A
betrifft Profilstreifen, die einen Träger und eine Abdeckung zur Verwendung
als eine Sockelleiste umfassen, die befestigbar sind.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung
dieser Probleme.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Dichtungsset nach
Anspruch 1 vorgesehen.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst das Dichtungsset eine Fertigbearbeitungseinheit für einen
Fußbodenbelag, der einen unteren Abschnitt, der zur Ineingriffnahme eines Fußbodens
angepasst ist, und einen oberen Abschnitt aufweist, der zur Ineingriffnahme einer
angrenzenden Wand angepasst ist, wobei der Bereich des an den oberen Abschnitt angrenzenden
unteren Abschnittes so angepasst ist, dass der über den Bereich gelegte Fußbodenbelag
eine gekrümmte Oberfläche ausbildet, und wobei die Fertigbearbeitungseinheit
eine der Wand oder dem Fußboden gegenüberliegende Trägerfläche
und eine dem Fußbodenbelag gegenüberliegende Vorderfläche aufweist,
wobei die Trägerfläche und/oder Vorderfläche mit Befestigungseinrichtungen
versehen ist, die zum Befestigen der Fertigbearbeitungseinheit an dem Fußboden
oder der Wand geeignet sind, wo sie zu verwenden ist, und/oder zum Befestigen der
Fertigbearbeitungseinheit an dem Fußbodenbelag geeignet sind.
Vorzugsweise weist die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets
gemäß der ersten Ausführungsform einen oberen Abschnitt und einen
unteren Abschnitt auf, die im Wesentlichen starr sind.
Gemäß einer alternativen ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung umfasst das Dichtungsset eine Fertigbearbeitungseinheit für
einen Fußbodenbelag, der einen unteren Abschnitt, der zur Ineingriffnahme eines
Fußbodens angepasst ist, und einen oberen Abschnitt aufweist, der zur Ineingriffnahme
einer angrenzenden Wand angepasst ist, wobei der Bereich des an den oberen Abschnitt
angrenzenden unteren Abschnittes so angepasst ist, dass der über den Bereich
gelegte Fußbodenbelag eine gekrümmte Oberfläche ausbildet, wobei
der untere Abschnitt und der obere Abschnitt der Fertigbearbeitungseinheit im Wesentlichen
starr sind, und wobei die Fertigbearbeitungseinheit eine der wand oder dem Fußboden
gegenüberliegende Trägerfläche und eine dem Fußbodenbelag gegenüberliegende
Vorderfläche aufweist.
Vorzugsweise ist die Fertigbearbeitungseinheit der alternativen ersten
Ausführungsform mit Befestigungseinrichtungen versehen, die zum Befestigen
der Fertigbearbeitungseinheit an dem Fußboden oder der Wand
geeignet sind, wo sie zu verwenden ist, und/oder zum Befestigen der Fertigbearbeitungseinheit
an dem Fußbodenbelag geeignet sind.
Für die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets der vorliegenden
Erfindung ist es vorteilhaft, einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt
aufzuweisen, die im Wesentlichen starr sind. Eine Fertigbearbeitungseinheit mit
einem im Wesentlichen starren oberen Abschnitt und unteren Abschnitt stellt eine
einheitliche Oberfläche bereit, auf die der Fußbodenbelag gelegt werden
kann. So kann zum Beispiel eine einheitlich glatte und/oder einheitlich flache Oberfläche
durch die Verwendung eines im Wesentlichen starren oberen und unteren Abschnittes
bereitgestellt werden.
Vorzugsweise umfasst die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets
der vorliegenden Erfindung ein Trägerelement mit einer Vorderfläche und
einer Hinterfläche, wobei der Bereich des an den oberen Abschnitt angrenzenden
unteren Abschnittes so angepasst ist, dass der über den Bereich gelegte Fußbodenbelag
eine gekrümmte Oberfläche ausbildet.
Mindestens eine der Vorderflächen und der Hinterflächen
des Trägerelementes ist vorzugsweise mit Befestigungseinrichtungen versehen.
Noch vorteilhafter ist sowohl die Vorderfläche als auch die Hinterfläche
des Trägerelementes mit Befestigungseinrichtungen versehen.
Vorzugsweise ist ein Teil oder die Gesamtheit der Oberfläche
des Trägerelementes mit gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem
Klebstoff versehen. Der gehärtete oder im Wesentlichen gehärtete Klebstoff
ist vorzugsweise mit einer entfernbaren Schutzdeckschicht bedeckt, die nach ihrem
Entfernen den gehärteten oder im Wesentlichen gehärteten Klebstoff freilegt,
so dass er zum Befestigen der Einheit an der Oberfläche verwendet werden kann.
Die Deckschicht kann zum Beispiel ein passend behandeltes Papier wie zum Beispiel
Papier, welches auf mindestens einer Seite mit Silikon überzogen ist, die mit
dem Klebstoff in Kontakt stehen wird, vorzugsweise auf beiden Seiten mit Silikon
überzogenes Papier sein.
Das Trägerelement weist vorzugsweise ein im Wesentlichen J-förmiges
Profil auf, noch vorteilhafter umfasst es einen im Wesentlichen geraden oberen Abschnitt
und einen gekrümmten unteren Abschnitt. Vorzugsweise ist das Trägerelement
starr. Vorzugsweise ist das Trägerelement aus starrem Kunststoffmaterial wie
zum Beispiel starrem PVC hergestellt.
Es wird ebenfalls bevorzugt, dass ein Teil oder die Gesamtheit des
Trägerelementes gezahnt ist. Vorzugsweise ist das Trägerelement aus gezahntem
Werkstoff ausgebildet, wie zum Beispiel aus gezahntem PVC. Es ist vorteilhaft, gezahnten
Werkstoff zu verwenden, da dies eine stärkere Einheit zum Ergebnis hat, die
weniger anfällig für Schäden oder Ausfälle ist. Gezahnter Werkstoff
ist auch in der Lage, schlechte Wand- oder Fußbodenendbearbeitungen abzudecken
und ermöglicht die leichtere Ausbildung von Gehrungsschnitten an Ecken.
Vorzugsweise weist ein Teil oder die Gesamtheit des unteren Abschnittes
der Trägerelemente im Wesentlichen die Form eines Viertelkreises auf. Der Radius
des Viertelkreises kann so ausgewählt sein, dass er eine in Abhängigkeit
von der erforderlichen Selbstkrümmung passend bemessene Krümmung ergibt.
Die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets kann in jeder geeigneten
Länge und Höhe bereitgestellt werden.
Die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets kann passenderweise
mit Einrichtungen zum Befestigen der Fertigbearbeitungseinheit an der Wand oder
der Fußbodenfläche versehen sein, wo sie zu verwenden ist. Vorzugsweise
ist ein Teil oder die Gesamtheit des Trägerelementes der Einheit mit gehärtetem
oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff versehen. Der gehärtete oder
im Wesentlichen gehärtete Klebstoff kann zum Beispiel ein Klebstoff auf Akrylbasis
sein, wie zum Beispiel reiner Akrylklebstoff. Der Klebstoff kann vorzugsweise mit
einer entfernbaren Schutzdeckschicht versehen sein, wie oben beschrieben.
Der gehärtete oder im Wesentlichen gehärtete Klebstoff kann
direkt auf der Einheit bereitgestellt werden, wobei er einen Teil oder die Gesamtheit
der Hinterfläche des Trägerelementes der Einheit bedeckt. Vorzugsweise
ist der gehärtete oder im Wesentlichen gehärtete Klebstoff indirekt auf
der Einheit mit einem Werkstoffstück vorgesehen, welches einen Teil oder die
Gesamtheit der Hinterfläche des Trägerelementes der Einheit bedeckt, wobei
der Werkstoff durch beliebige geeignete Mittel an der Einheit befestigt, und mit
einem Überzug aus gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff
versehen wird. Der Werkstoff kann jeder beliebige geeignete Werkstoff sein, zum
Beispiel ein Schaumstoff bzw. Schaumwerkstoff.
Die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets kann auch so angepasst
sein, dass sie eines oder mehrere Löcher bereitstellt, die zum Befestigen der
Einheit an einer Oberfläche geeignet sind. So können zum Beispiel Löcher
in dem Trägerelement vorgesehen sein, die geeignet sind um zuzulassen, dass
die Einheit mittels mechanischer Befestigungseinrichtungen wie zum Beispiel Schrauben
an einer Oberfläche befestigt wird.
Vorzugsweise ist die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets auch
mit einer Einrichtung zum Befestigen von Fußbodenbelag an der Einheit versehen.
So kann zum Beispiel ein Teil oder die Gesamtheit der Vorderfläche des Trägerelementes
der Einheit mit gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff bedeckt
sein. Der gehärtete oder im Wesentlichen gehärtete Klebstoff ist vorzugsweise
ein Klebstoff, wie er oben beschrieben ist. Der gehärtete oder im Wesentlichen
gehärtete Klebstoff kann direkt auf der Einheit bereitgestellt werden. Vorzugsweise
wird der Klebstoff indirekt auf der Einheit auf eine Art und Weise bereitgestellt,
wie sie oben beschrieben ist. Der Klebstoff ist vorzugsweise wie oben beschrieben
mit einer Deckschicht bedeckt.
Vorzugsweise ist sowohl die Vorderfläche als auch die Hinterfläche
des Trägerelementes mit gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem
Klebstoff versehen, der mit einer entfernbaren Schutzdeckschicht bedeckt ist.
Die Verwendung von gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem
Klebstoff auf der Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets der vorliegenden Erfindung
beseitigt die Notwendigkeit der Verwendung von Kontaktklebstoff beim Befestigen
der Einheit an Oberflächen wie zum Beispiel Wänden, Fußböden
und Fußbodenbelägen. Dies ist in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit vorteilhaft.
Standardkontaktklebstoffe, die zur Verwendung bei solchen Anwendungen geeignet sind,
zum Beispiel solche, die im Allgemeinen zur Befestigung von Krümmungsformern
an Wand- und Fußbodenflächen und von Fußbodenbelägen an Krümmungsformern
verwendet werden, neigen dazu, Lösungsmittel wie zum Beispiel Toluol zu enthalten,
die eine geeignete Entlüftung erfordern oder anderen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen
unterliegen. Lösungsmittel auf Wasserbasis sind im Allgemeinen nicht für
solche Anwendungen geeignet, da das Wasser langsam verdunstet und es deshalb lange
dauert, bis der Klebstoff gebrauchsfertig ist. Es ist selbstverständlich besonders
vorteilhaft für die Vorder- und Hinterflächen des Trägerelementes,
wenn sie mit gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff versehen
sind, der mit einer entfernbaren Schutzdeckschicht bedeckt ist.
Weiterhin ist die Installation einer Einheit, die mit gehärtetem
oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff versehen ist, schneller als die einer
Einheit, bei der Kontaktklebstoff verwendet wird, da es nur notwendig ist, die Deckschicht
zu entfernen und die Flächen zu verbinden, während dann, wenn Kontaktklebstoff
verwendet wird, der Klebstoff zuerst auf beide befestigte Flächen aufgetragen
werden muss, und es dann notwendig ist zu warten, dass der Klebstoff härtet,
bevor die Flächen aneinander befestigt werden.
Der obere Abschnitt der Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets
kann angepasst sein, um einen nach unten ausgerichteten Kanal zur Aufnahme einer
Kante des Fußbodenbelages bereitzustellen. Die Fertigbearbeitungseinheit kann
ein Verkapselungsteil umfassen, wobei der Verkapselungsteil mit der Vorderfläche
des oberen Abschnittes des Trägerelementes einen Kanal ausbildet, dessen Eingang
im Wesentlichen in Richtung des unteren Abschnittes des Trägerelementes weist.
Der Verkapselungsteil und die Vorderfläche bilden vorzugsweise
gemeinsam einen Kanal aus, der an seinem Eingang schmäler als an seinem geschlossenen
Ende ist. Es wird bevorzugt, dass der Kanal entlang der Gesamtheit oder im Wesentlichen
der Gesamtheit der Länge der Einheit verläuft.
Der Verkapselungsteil kann einstückig mit dem Trägerelement
oder an dem Trägerelement befestigt sein. Vorzugsweise ist der Verkapselungsteil
an oder in der Nähe einer Kante des oberen Abschnittes des Trägerteiles
befestigt. Der Verkapselungsteil kann zum Beispiel mittels eines Klebstoffes an
der Oberkante des oberen Abschnittes des Trägerelementes befestigt sein.
Der Verkapselungsteil ist vorzugsweise flexibel. Vorzugsweise ist
der Verkapselungsteil aus flexiblem Kunststoffmaterial wie zum Beispiel flexiblem
PVC hergestellt. Es wird bevorzugt, dass der Verkapselungsteil einen Kanalformungsabschnitt
aufweist, der gemeinsam mit der Vorderfläche des oberen Abschnittes des Trägerelementes
einen Kanal ausbildet und einen aufrechten Bereich aufweist, der größenmäßig
so angepasst ist, dass er bei Gebrauch an die Wand angepasst ist, an der die Einheit
befestigt ist. Der aufrechte Bereich kann zum Beispiel im Wesentlichen der Linie
des Trägerelementes der Einheit folgen. Die Verwendung eines flexiblen Verkapselungsteiles
mit einem aufrechten Bereich ist vorteilhaft, da hierdurch ermöglicht wird,
dass die Einheit zur Ausbildung einer wasserdichten Verbindungsstelle mit der Wand
oder dem Wandfinish, zum Beispiel Wandfliesen, wasserbeständigem Anstrich oder
laminierten Bahnen verwendet werden kann.
Alternativ kann die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets auch
nicht mit einem Verkapselungsteil versehen sein. In einem solchen Fall kann die
Fertigbearbeitung des Fußbodenbelages durch die Verwendung einer herkömmlichen
Verkapselungseinheit wie aus dem Stand der Technik bekannt erreicht werden. Vorzugsweise
weist die Verkapselungseinheit einen hinteren Abschnitt auf, der so angepasst ist,
dass er mit einem Wand- und einem vorderen Abschnitt in Eingriff geht, wobei der
hintere Abschnitt und der vordere Abschnitt gemeinsam einen nach
unten gerichteten Kanal ausbilden. Ein Teil oder die Gesamtheit der Oberfläche
des hinteren Abschnittes der Verkapselungseinheit kann mit gehärtetem oder
im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff versehen sein. Vorzugsweise ist der gehärtete
oder im Wesentlichen gehärtete Klebstoff mit einer entfernbaren Schutzdeckschicht
bedeckt.
Wenn die Fertigbearbeitungseinheit des Dichtungssets mit einer integrierten
Verkapselungseinheit versehen ist, ist der obere Abschnitt des Trägerelementes
vorzugsweise in Richtung seines oberen Teils verjüngt, so dass die oberste
Kante des oberen Abschnittes eine Dicke aufweist, die geringer als diejenige des
an den unteren Abschnitt angrenzenden Teiles des oberen Abschnittes ist. Dadurch
wird die Fähigkeit der Fertigbearbeitungseinheit zur Abdeckung uneinheitlicher
Wandflächen verbessert.
Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung auch ein Dichtungsset
mit einem Fertigbearbeitungssystem bereit, welches eine Fertigbearbeitungseinheit
wie oben beschrieben und eine Verkapselungseinheit wie oben beschrieben aufweist.
Die Fertigbearbeitung einer Kante eines Stückes von Fußbodenbelag
umfasst das Befestigen einer Länge einer Fertigbearbeitungseinheit des oben
detailliert beschriebenen Dichtungssets mit einem Abschnitt einer Wand und des angrenzenden
Fußbodens, Befestigen des Kantenbereiches des Fußbodenbelages an der Vorderfläche
der Fertigbearbeitungseinheit und Schneiden des Fußbodenbelages auf eine Größe,
so dass die Kante des Fußbodenbelages in dem nach unten ausgerichteten Kanal
der Einheit befestigt werden kann.
Vorzugsweise wird die Fertigbearbeitungseinheit an der Wand und dem
angrenzenden Fußboden mindestens mittels eines oben beschriebenen gehärteten
oder im Wesentlichen gehärteten Klebstoffes befestigt. Vorzugsweise wird jede
Deckschichtabdeckung des gehärteten oder im Wesentlichen gehärteten Klebstoffes
auf der Hinterfläche des Trägerelementes entfernt, und die Einheit wird
dann an dem Bereich der Wand und des angrenzenden Fußbodens befestigt, wo die
Fertigbearbeitung mittels des Klebstoffes erforderlich ist.
Es wird weiterhin bevorzugt, dass Mastix wie zum Beispiel Altromastic
auch dazu verwendet wird, dass die Einheit an der Wand und an dem angrenzenden Fußboden
anhaftet, wobei dies auch passenderweise auf die Hinterfläche des Trägerelementes
aufgetragen werden kann, bevor die Einheit an der Wand und dem angrenzenden Fußboden
befestigt wird. Die Verwendung von Mastix sowie dem gehärteten oder im Wesentlichen
gehärteten Klebstoff stellt eine anfängliche Anhaftung sowie die Aufnahme
beliebiger Wellenbewegungen in der Wand- oder Fußbodenfläche bereit.
Es wird auch bevorzugt, dass der Kantenbereich des Fußbodenbelages
an der Fertigbearbeitungseinheit mindestens mittels eines gehärteten oder im
Wesentlichen gehärteten Klebstoffes wie oben beschrieben befestigt wird. Vorzugsweise
wird jede Deckschichtabdeckung des gehärteten oder im Wesentlichen gehärteten
Klebstoffes auf der Vorderfläche des Trägerelementes entfernt, und der
Fußbodenbelag wird dann an der Vorderfläche des Trägerelementes mittels
eines Klebstoffes befestigt.
Es wird weiterhin bevorzugt, dass sobald der Fußbodenbelag an
der Vorderfläche des Trägerelementes befestigt, und dann auf eine solche
Größe geschnitten wird, dass die Kante des Fußbodenbelages in den
Kanal zurückgestreift werden kann, die Kante an der Innenseite des Kanals befestigt
wird. Vorzugsweise wird die Kante des Fußbodenbelages an der Innenseite des
Kanals mittels gehärtetem oder im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff befestigt.
Das Vorderelement des Dichtungssets gemäß der Erfindung
weist mindestens eine Verbindungsanordnung auf, die das Verbinden des Vorderelementes
mit dem Trägerelement ermöglicht. Das Trägerelement weist vorzugsweise
mindestens eine entsprechende Anordnung auf, um die Herstellung der Verbindung zu
ermöglichen. Die Anordnung auf dem Vorderelement ist vorzugsweise eine hervorstehende
Anordnung, bei der es sich um eine Spitze handelt, die vorzugsweise so mit Widerhaken
versehen ist, dass sie, sobald sie in eine entsprechende Anordnung auf dem Trägerelement
eingesetzt wird, schwierig zurückziehbar ist. Die entsprechende Anordnung auf
dem Trägerelement ist vorzugsweise eine Aufnahmeanordnung, und das Trägerelement
bildet noch vorteilhafter mindestens ein entsprechendes Loch aus, welches zur Aufnahme
einer hervorstehenden Anordnung von einem Vorderelement geeignet ist.
Die Verbindungsanordnung(en) und entsprechende(n) Anordnung(en) weisen
vorzugsweise geeignete Abmessungen auf, und/oder sind so angeordnet, dass der Spalt,
der zwischen dem Trägerelement und dem Vorderelement ausgebildet ist, genügend
breit ist, um zur Aufnahme des Fußbodenbelages in der Lage zu sein.
Die Verbindungsanordnung(en) und entsprechende(n) Anordnung(en) sind
vorzugsweise auf den Abschnitten des Vorder- und Trägerelementes vorgesehen,
welche die Wandeingriffsabschnitte mit den Bodeneingriffsabschnitten verbinden.
Dies ist deshalb der Fall, weil im Allgemeinen ein Zwischenraum zwischen dem Trägerelement
und dem Fußboden oder der Wand vorhanden ist, um einen beliebigen Teil
der Verbindungsanordnung(en) aufzunehmen, die über das Trägerelement hervorstehen.
Die Verwendung eines Dichtungssets gemäß der Erfindung vereinfacht
die Abdichtung einer Verbindungsstelle zwischen Kanten von Fußbodenbelag, da
hierdurch die Notwendigkeit zur Verwendung von Heißschweißen beseitigt
wird. Sie garantiert auch eine wasserdichte Abdichtung. Sie weist den Vorteil auf,
dass sie einen Fußbodenbelag ermöglicht, der nicht heißgeschweißt
werden kann, um in selbstbiegenden Anwendungen verwendet zu werden. Durch die Verwendung
des Sets wird die Abdichtung des Fußbodenbelages durch Mastix ermöglicht,
da die Vorder- und Trägerelemente die Verbindungsstelle verstärken.
Das Dichtungsset ist vorzugsweise zur Abdichtung einer Verbindungsstelle
zwischen Kanten eines Fußbodenbelages an einer Ecke eines Bereiches vorgesehen,
in dem der Fußbodenbelag zu legen ist. Das Trägerelement ist vorzugsweise
so geformt, dass es in die Ecke passt.
Das Trägerelement ist vorzugsweise aus einem starren Kunststoff
ausgebildet. Das Vorderelement ist vorzugsweise aus einem flexiblen Kunststoff ausgebildet.
Noch vorteilhafter ist das Vorderelement aus einem Kunststoff ausgebildet, der so
gefärbt ist, dass er zu der Farbe des Fußbodenbelages passt.
Das Vorderelement ist vorzugsweise so ausgebildet, dass es ein im
Wesentlichen J-förmiges Profil aufweist. Das Trägerelement ist vorzugsweise
mit Klebstoffschichten überzogen, noch vorteilhafter auf seiner Vorder- und
Rückseite. Die Klebstoffschichten werden vor der Verwendung durch entfernbare
Deckschichten geschützt. Das Vorhandensein solcher Klebstoffschichten beschleunigt
die Abdichtung einer Verbindungsstelle zwischen Kanten eines Fußbodenbelages
mit dem Dichtungsset, da sie die Notwendigkeit des Auftragens von Klebstoff auf
das Trägerelement oder auf den Fußbodenbelag vor der Abdichtung der Kanten
des Fußbodenbelages beseitigen.
Spezifische Ausführungsformen der Erfindung sind weiter unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei:
1 (nicht gemäß der Erfindung) ein Querschnitt
durch eine Fertigbearbeitungseinheit ist, die in die vorliegende Erfindung integriert
sein kann;
2 (nicht gemäß der Erfindung) eine perspektivische
Ansicht der Fertigbearbeitungseinheit von 1 ist;
3 (nicht gemäß der Erfindung) ein Querschnitt
durch eine alternative Fertigbearbeitungseinheit ist, die in die vorliegende Erfindung
integriert sein kann; und
4 (nicht gemäß der Erfindung) eine perspektivische
Ansicht der Fertigbearbeitungseinheit von 3 ist;
5 eine perspektivische Ansicht eines Vorderelementes
eines Dichtungssets gemäß der Erfindung darstellt;
6 einen Horizontalquerschnitt eines ersten Vorderelementes
eines Dichtungssets gemäß der Erfindung zur Abdichtung eines Fußbodenbelages
darstellt, der in einem Bereich zu legen ist, der eine Außenecke aufweist;
7 einen Horizontalquerschnitt eines zweiten Vorderelementes
eines Dichtungssets gemäß der Erfindung zur Abdichtung eines Fußbodenbelages
darstellt, der in einem Bereich zu legen ist, der eine Innenecke aufweist;
8 einen Vertikalquerschnitt eines Vorderelementes eines
Dichtungssets gemäß der Erfindung darstellt, welches hervorstehende Anordnungen
aufweist;
9 eine hervorstehende Anordnung im Detail darstellt;
10 ein erstes Trägerelement eines Dichtungssets
gemäß der Erfindung zur Abdichtung eines Fußbodenbelages darstellt,
der in einem Bereich zu legen ist, der eine Außenecke aufweist; und
11 ein zweites Trägerelement eines Dichtungssets
gemäß der Erfindung zur Abdichtung eines Fußbodenbelages darstellt,
der in einem Bereich zu legen ist, der eine Innenecke aufweist.
1, 2 und 3
sind Bezugsbeispiele, die Fertigbearbeitungseinheiten darlegen, die in das Dichtungsset
der Erfindung integriert sein können.
Die Fertigbearbeitungseinheit 11, 111 für den
Fußbodenbelag weist einen unteren Abschnitt 12, 112b, der
zur Ineingriffnahme eines Fußbodens angepasst ist, und weist einen oberen Abschnitt
12a, 112a auf, der zur Ineingriffnahme einer angrenzenden Wand
angepasst ist, wobei der Bereich des an den oberen Abschnitt angrenzenden unteren
Abschnittes so angepasst ist, dass der über den Bereich gelegte Fußbodenbelag
eine gekrümmte Oberfläche ausbildet.
Die Fertigbearbeitungseinheit 11, 111 weist ein
Trägerelement 12, 112 auf. Die Fertigbearbeitungseinheit
weist eine Höhe von 100 mm und eine Tiefe von 38 mm auf.
Das Trägerelement 12, 112 ist im Wesentlichen
J-förmig, mit einem im Wesentlichen geraden oberen Abschnitt 12a,
112a und einem gekrümmten unteren Abschnitt 12b,
112b. Der gekrümmte untere Abschnitt weist im Wesentlichen die Form
eines Viertelkreises mit einem Krümmungsradius von 38 mm auf. Der Trägerteil
ist aus gerilltem, starrem PVC hergestellt.
Die Hinterfläche des Trägerelementes 12,
112 ist mit einem Streifen von abgedecktem Klebstoff 14,
114 entlang der Länge der Einheit versehen. Dies umfasst einen Streifen
von Schaumwerkstoff, der mit einer Schicht aus im Wesentlichen gehärtetem Klebstoff
bedeckt ist, der mit einer entfernbaren Schutzdeckschicht versehen ist. Der Klebstoff
ist ein reiner Akrylklebstoff, und die Deckschicht ist ein auf beiden Seiten mit
Silikon überzogenes, natürlich gefärbtes Papier. Die Dicke der Deckschicht
und des Klebstoffes beträgt 220 Mikron. Die Dicke des Schaumstoffes beträgt
0,8 mm.
Die Vorderfläche des Trägerelementes 12,
112 ist auch mit einem Streifen von abgedecktem Klebstoff 14,
114 entlang der Länge der Einheit versehen. Der Streifen von abgedecktem
Klebstoff deckt im Wesentlichen die gesamte Vorderfläche des Trägerteiles
ab.
Die in 1 und 2
dargestellte Fertigbearbeitungseinheit 11 umfasst weiterhin einen Verkapselungsteil
13. Der Verkapselungsteil 13 weist einen Kanalformungsabschnitt
13a und einen aufrechten Bereich 13b auf. Der Kanalformungsabschnitt
13a ist so geformt, dass er einen Kanal 15 mit der Vorderfläche
des Trägerelementes ausbildet, wobei der Kanal im Wesentlichen die Form eines
auf den Kopf gestellten U aufweist, wobei der Eingang zu dem Kanal schmäler
als das geschlossene Ende ist. Der Kanal 15 weist eine Tiefe von 12 mm
auf, weist eine Maximalbreite in Richtung seines geschlossenen Endes von 4 mm, und
eine Breite an seinem Eingang von 1,5 mm auf und läuft über die Länge
der Einheit. Der aufrechte Bereich 13b folgt im Wesentlichen der Linie
des Trägerelementes 12, ist jedoch in Richtung der Hinterfläche
des Trägerelementes leicht gekrümmt. Der Verkapselungsteil 13
ist aus flexiblem PVC hergestellt.
Die in 3 und 4
dargestellte Fertigbearbeitungseinheit 111 weist einen verjüngten
Abschnitt 116 an dem oberen Ende des oberen Bereiches 112a des
Trägerelementes 112 auf. Die in 3 und
4 dargestellte Fertigbearbeitungseinheit
111 kann passenderweise in Kombination mit einer herkömmlichen Verkapselungseinheit
verwendet werden, wie sie vom Stand der Technik bekannt ist. Das untere Ende des
verjüngten Abschnittes 116 weist eine Tiefe von 2 mm auf, und das
obere Ende des verjüngten Abschnittes 116 weist eine Tiefe von 0,5
mm auf.
Die oben gegebenen Abmessungen der Fertigbearbeitungseinheit sind
beispielhaft und es ist zu verstehen, dass Fertigbearbeitungseinheiten mit anderen
Abmessungen ebenfalls verwendet werden können.
Die Fertigbearbeitungseinheit der vorliegenden Ausführungsform
kann passenderweise wie folgt verwendet werden:
Zuerst wird die gewünschte Länge der Fertigbearbeitungseinheit geschnitten.
Im Allgemeinen kann die Fertigbearbeitungseinheit in Längen von 2 m bereitgestellt
werden, wovon die erforderliche Länge abgeschnitten werden kann. Die Deckschichtabdeckung
des gehärteten oder im Wesentlichen gehärteten Klebstoffes auf der Hinterfläche
des Trägerelementes wird dann entfernt. Mastix, wie zum Beispiel Altromastic,
kann auf die Hinterfläche des Trägerelementes aufgetragen werden. Die
Einheit wird dann an dem Bereich der Wand und dem angrenzenden Fußboden befestigt,
wo die Fertigbearbeitung mittels des Klebstoffes und des Mastix erforderlich ist,
so dass der gekrümmte untere Abschnitt des Trägerelementes die Verbindungsstelle
zwischen Wand und Fußboden bedeckt.
Der Fußbodenbelagswerkstoff wird annähernd auf die erforderliche
Größe geschnitten und auf den Fußboden gelegt. Die den gehärteten
oder im Wesentlichen gehärteten Klebstoff auf der Vorderfläche des Trägerelementes
abdeckende Deckschichtabdeckung wird dann entfernt und der Klebstoff wird zum Befestigen
des Kantenbereiches der Fußbodenabdeckung an der Vorderfläche der Einheit
verwendet. Der Fußbodenbelag wird dann auf eine solche Größe geschnitten,
dass er in einen zwischen der Vorderfläche des Trägerelementes und dem
Verkapselungsteil ausgebildeten Kanal passt. Alternativ kann der Fußbodenbelag
dann auf eine solche Größe geschnitten werden, dass er in einen durch
eine herkömmliche Verkapselungseinheit bereitgestellten Kanal passt. Die Kante
des Fußbodenbelages wird dann in den Kanal eingesetzt.
Das in 5 bis 8
dargestellte Vorderelement 210 weist ein J-förmiges Profil auf, welches
den Konturen einer Krümmung ähnlich ist. Mit anderen Worten ausgedrückt
weist es einen geraden Wandeingriffsabschnitt 215 ähnlich dem oberen
Teil einer Krümmung, einen gekrümmten Verbindungsabschnitt 220
ähnlich dem unteren Teil einer Krümmung für die Stelle, an der eine
Wand auf einen Fußboden auftrifft, und einen geraden Fußbodeneingriffsabschnitt
225 auf.
Es sind hervorstehende Anordnungen 230
auf dem Verbindungsabschnitt 220 vorgesehen, die in
9 detaillierter dargestellt sind. Die hervorstehenden
Anordnungen 230 sind angeordnet, um das Vorderelement 210 mit
einem Trägerelement zu verbinden. Sie weisen einen länglichen Körper
mit einer kegelförmigen Spitze 235 auf. Der Durchmesser der Basis
der Spitze 235 ist größer als derjenige des Körpers, so
dass die hervorstehenden Anordnungen einen Widerhaken aufweisen. Die hervorstehende
Anordnung weist auch eine Schulter 240 auf, wobei dort eine ausreichende
Distanz zwischen der Spitze der Schulter 240 und der Basis der Spitze
235 vorhanden ist, um die Dicke eines Trägerelementes aufzunehmen.
Das Trägerelement 250, 280 ist aus im Wesentlichen
starrem Kunststoff hergestellt und ist breiter als das Vorderelement 210.
Das Trägerelement 250 ist angeordnet, um zu einer Außenecke zu
passen, während das Trägerelement 280 angeordnet ist, um zu einer
Innenecke zu passen. Jedes Trägerelement weist zwei Teile 255,
290 und 260, 285 auf, die einen rechten Winkel festlegen,
so dass das Trägerelement bündig mit den Wänden in der Ecke eines
Raumes liegen kann. Auf ähnliche Weise wie das Vorderelement 210 weist
das Trägerelement 250, 280 ein J-förmiges Profil auf.
Das Trägerelement legt ein paar von Löchern 270 fest, die zur
Aufnahme hervorstehender Anordnungen 230 von dem Vorderelement angeordnet
sind. Der Durchmesser der Löcher 270 ist geringer als der Durchmesser
der Basis der kegelförmigen Spitzen 235 der hervorstehenden Anordnungen
230.
Die Vorderseite des Trägerelementes 250, 280
ist mit Klebstoffschichten 295 versehen, die durch entfernbare Deckschichten
300 geschützt sind, um das Anhaften eines Fußbodenbelages an
dem Trägerelement zu unterstützen. Weitere Klebstoffschichten und entfernbare
Deckschichten sind auf der Rückseite des Trägerelementes 250,
280 zwecks Anhaften des Trägerelementes an einer Wand vorgesehen.
Bei Verwendung ist der selbstkrümmende Fußbodenbelag an
eine Ecke anzupassen, wobei ein geeignetes Trägerelement 250,
280 in Abhängigkeit davon ausgewählt wird, ob es sich bei der
Ecke um eine Außen- 250 oder Innenecke 280 handelt. Der Fußbodenbelag
muss zuerst geschnitten werden, um in der Ecke abzudichtende Kanten bereitzustellen.
Das Trägerelement 250, 280 wird durch das Entfernen der Deckschichten
von dem Klebstoff auf seiner Rückseite zur Verwendung vorbereitet und zum Anhaften
an der Ecke gebracht. Die Deckschichten 300 auf der Vorderseite des Trägerelementes
werden dann entfernt, so dass der Fußbodenbelag in die Ecke gelegt werden kann.
Die Kanten des Fußbodenbelages werden dann mit Mastix abgedichtet. Eine weitere
Schicht von Mastix wird auf die Rückseite des Vorderelementes 210
aufgetragen, welches dann so auf die Ecke aufgebracht wird, dass die hervorstehenden
Anordnungen 230 in den Löchern 270 auf dem Trägerelement
250, 280 in Eingriff gehen.
Es wird verstanden werden, dass Varianten der dargestellten Ausführungsform
hergestellt werden können, ohne den Umfang der Erfindung zu beeinflussen, indem
das Vorderelement aus einem Kunststoff mit einer Farbe ausgebildet wird, die zu
der Farbe des Fußbodenbelages passt, mit dem das Dichtungsset zu verwenden
ist, um einen attraktiver fertigbearbeiteten Fußbodenbelag bereitzustellen,
und die hervorstehenden Anordnungen 230 müssen keine Schultern
240 aufweisen.