| Dokumentenidentifikation |
DE60309776T2 13.09.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001367157 |
| Titel |
Fadenbremse für Textilmaschinen |
| Anmelder |
L.G.L. Electronics S.p.A., Gandino, Bergamo, IT |
| Erfinder |
Pedrini, Giovanni, 24026 Leffe (Bergamo), IT; Castelli, Rosario, 24024 Gandino (Bergamo), IT; Magoni, Ruggero, 24025 Gazzinaga (Bergamo), IT |
| Vertreter |
WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München |
| DE-Aktenzeichen |
60309776 |
| Vertragsstaaten |
BE, CH, DE, LI, SE |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
09.04.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
030082416 |
| EP-Offenlegungsdatum |
03.12.2003 |
| EP date of grant |
22.11.2006 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D03D 47/34(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
B65H 59/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Diese Erfindung betrifft eine Garnabbremsvorrichtung für Textilmaschinen.
Eine in der IT-A-01303154 beschriebene bekannte Bremsvorrichtung umfasst
einen Satz dreier feststehender koaxialer Garnführungsbuchsen, durch die das
Schussgarn unter Einhaltung eines geradlinigen Weges im Bereich zwischen den Buchsen
verläuft. Ein Schwinghebel ist mit einem U-förmigen Bremselement verbunden,
welches die mittlere Buchse übergreift, um während des Bremsens mit dem
Garn in den freien Bereichen zwischen der mittleren Buchse und den Endbuchsen in
Eingriff zu kommen. Der Hebel ist am Schaft eines Linearmotors angelenkt, der im
Betätigungsfall sein Schwingen bewirkt. Durch Auslenken des Garns aus seinem
geraden Weg bremst der Hebel es durch Reibung ab.
Obwohl die bekannte Vorrichtung ein ausreichendes Ansprechen hinsichtlich
einer Reaktion auf die raschen Veränderungen der mechanischen Garnspannung
bietet, ist sie jedoch unter dem Gesichtspunkt der Anpassungsfähigkeit der
unterschiedlichen Garnarten unbefriedigend.
Abhängig davon, ob das Garn mehr oder weniger „trocken"
ist, kann eine mehr oder weniger starke Bremswirkung toleriert werden, allerdings
können bekannte Vorrichtungen diesbezüglich nicht eingestellt werden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, diesen Nachteil bekannter
Vorrichtungen zu überwinden, indem eine Garnabbremsvorrichtung für Textilmaschinen
bereitgestellt wird, die hinreichend hinsichtlich der Garnart konfigurierbar ist,
um dadurch das Erzeugen einer sanfteren Bremswirkung zu gestatten, falls dies aufgrund
der Garneigenschaften erforderlich ist.
Ein Ziel der Erfindung besteht darin, diese Garnabbremsvorrichtung
so anzugeben, dass sie einfach und ohne weiteres einstellbar ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung so
anzugeben, dass sie kostengünstig ist und einfach herzustellen ist und unter
Verwendung bekannter Ausrüstung und Systeme produziert werden kann, die allgemein
auf diesem Gebiet benutzt werden.
Das vorstehende Ziel und andere Ziele sowie Vorteile, die im Folgenden
deutlicher werden, werden durch die Bremsvorrichtung mit den im Anspruch 1 genannten
Merkmalen erreicht, während die abhängigen Ansprüche weitere vorteilhafte
Merkmale definieren.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf eine bevorzuge Ausführungsform
derselben und auf eine alternative Ausführungsform näher beschrieben,
die beide als nicht einschränkendes Beispiel in den beigefügten Figuren
dargestellt sind, in denen:
1 eine Seitenansicht eines Schussfadenszuführers
ist, der mit einer erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung ausgestattet ist,
2 eine auseinandergezogene Seitenansicht der Bremsvorrichtung
aus 1 in vergrößertem Maßstab ist,
3 eine auseinandergezogene räumliche Ansicht der
Bremsvorrichtung aus 1 ist,
4 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung aus
1 in vergrößertem Maßstab in inaktivem
Zustand ist, konfiguriert für starkes Bremsen,
5 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung aus
1 ist, konfiguriert wie in 4,
jedoch während des Betriebs,
6 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung aus
1 in vergrößertem Maßstab in inaktivem
Zustand ist, konfiguriert für sanfteres Bremsen,
7 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung aus
1 ist, konfiguriert wie in 6,
jedoch während des Betriebs,
8 eine räumliche Ansicht der Bremsvorrichtung
aus 1 ist, konfiguriert wie in den 4
und 5,
9 eine räumliche Ansicht der Bremsvorrichtung
aus 1 ist, konfiguriert wie in den 6
und 7,
10 und 11 eine Vorderansicht
bzw. eine teilgeschnittene Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung sind, konfiguriert für starkes
Bremsen,
12 und 13 eine Vorderansicht
bzw. eine teilgeschnittene Seitenansicht der Bremsvorrichtung entsprechend der Ausführungsform
der 10 und 11 sind, jedoch
konfiguriert für sanfteres Bremsen.
Unter Bezugnahme auf 1 umfasst ein gattungsgemäßer
Schussfadenzuführer 10 ein Motorgehäuse 12, mit dem
eine feststehende Trommel 14 verbunden ist. Ein angelrollenartig schwenkender
Arm 15, der von einen in dem Gehäuse 12 angeordneten Motor
betätigt wird, wickelt auf die Trommel 14 eine Mehrzahl von Garnwindungen
F, die eine Schussfadenreserve bilden.
Eine erfindungsgemäß ausgestaltete und genauer in den
2 bis 9 gezeigte Bremsvorrichtung
20 ist am Ende 22 eines feststehenden Arms 16 gehalten,
der von dem Motorgehäuse 12 parallel zur Achse der Trommel
14 hervorsteht.
Um die Vorrichtung am Arm 16 zu befestigen, ist das Ende
22 des Arms radial zur Achse der Trommel 14 hin gekrümmt
und stützt starr einen hohlen Schwenkzapfen 24 ab, auf dem die Stützstruktur
26 der Bremsvorrichtung 20 schraubenzwingenartig festgeklemmt
ist. Hierzu weist die Stützstruktur 26 einen zylindrischen Hohlraum
28 auf, dessen Durchmesser mit dem Durchmesser des Schwenkzapfens
24 übereinstimmt und der zum Bilden eines Sitzes für den Schwenkzapfen
geeignet ist. Die Wand des zylindrischen Hohlraums 28 hat einen Längsschlitz
30 und die Bremsvorrichtung 20 ist auf dem Schwenkzapfen
24 durch Befestigungsschrauben arretiert, die in ein tangentiales Loch
82 eingeführt sind, das an einem Rand des Schlitzes ausgebildet ist,
und greifen in zugehörige Gewindelöcher 84 ein, welche am gegenüberliegenden
Rand ausgebildet sind (3, 8
und 9).
Zwei Hülsen 38 und 40, die zugehörige
Armführungsbüchsen 34 und 36 abstützen, deren Achse
parallel zu und bezüglich der Achse der Hülsen beabstandet ist, sind auf
einem Buchsenlagerzapfen 42 schwenkbar gelagert, der parallel zum hohlen
Schwenkzapfen 24 verläuft und in einem vorstehenden zylindrischen
Sitz 50 der Stützstruktur 26 aufgenommen ist. Der Abstand
zwischen der Achse der Buchsen 34 und 36 und der Achse der Hülsen
38 und 40 ist im Wesentlichen gleich dem Abstand zwischen der
Achse des Buchsenlagerzapfens 42 und der der Achse des hohlen Schwenkzapfens
24. Die Hülsen 38 und 40 sind im Kopf-an-Kopf-Kontakt
auf dem Buchsenlagerzapfen 42 angeordnet und die Endhülse
40 hat an der ringförmigen Fläche, die in Kontakt mit der mittleren
Hülse 38 steht, Zähne 44 an diametral gegenüberliegenden
Stellen, die in entsprechende Sitze 46 eingreifen können, die im benachbarten
Rand der mittleren Hülse 38 ausgebildet sind. Ebenso befindet sich
die mittlere Hülse im Kopf-an-Kopf-Kontakt mit dem zylindrischen Sitz
50 und hat an der ringförmigen Fläche, die entgegengesetzt zu
der Fläche liegt, die die Endhülse 40 berührt, Zähne
48, die in entsprechende Sitze 52 eingreifen können, die
im Rand des zylindrischen Sitzes 50 ausgebildet sind. Die mittlere Hülse
38 ist stapelartig zwischen dem zylindrischen Sitz 50 und der
Endhülse 40 eingeklemmt, so dass die Zähne 44,
48 in die zugehörigen Sitze 46 und 42 aufgrund von
Arretierschrauben 58 und 60 eingreifen, die sich an den geeignet
mit Gewinde versehenen entgegengesetzten Enden des Schwenkzapfens 42 in
Eingriff befinden und gegen die Endhülse 40 beziehungsweise gegen
die Basis des zylindrischen Sitzes 50 stoßen. Der Auslass des hohlen
Schwenkzapfens 24 bildet darüber hinaus eine Endbuchse 64
für das Garn F.
Ein U-förmiges Bremselement 62 übergreift die mittlere
Buchse 34 und ist radial an der Welle 54 eines Rotationsmotors
56 befestigt, der starr mit der Haltestruktur 26 gekoppelt ist.
Im Betrieb läuft das sich von der Trommel 14 abwinkelnde
Schussgarn F in den Hohlzapfen 24 und abhängig von der Konfiguration
der Vorrichtung, wie im Folgenden besser ersichtlich werden wird, durch eine oder
weitere der Garnführungsbuchsen 34 und 36 unter Einhaltung
eines geraden Weges, wenn die Bremse inaktiv ist. Durch Aktivieren des Rotationsmotors
56 wird das Bremselement 62 zum Schwingen veranlasst und lenkt
deshalb das Garn F aus seinem geraden Weg aus und bremst es durch Reibung ab.
Durch Anordnen der mittleren Buchse 34 in der aktiven Stellung
für starkes Bremsen, koaxial zur Endbuchse 36 (4,
5 und 8), lenkt das Bremselement
62 das Garn in drei Bereichen 70, 72 und 74
in dem Abschnitt aus, der zwischen dem Auslass des Hohlzapfens 24 und der
Endbuchse 36 liegt.
Wenn man die Vorrichtung für sanfteres Bremsen konfigurieren
möchte, werden die Arretierschrauben 58 und 60 gelöst,
um die Zähne 44, 48 der Hülsen aus den entsprechenden
Sitzen 46 und 52 zu lösen, die mittlere Buchse
34 wird um 180° gedreht, wodurch sie in eine passive Stellung platziert
wird, und die aus den Hülsen und dem zylindrischen Sitz gebildete Baugruppe
wird wieder auf stapelartige Weise festgezogen. Auf diese Weise lenkt das Bremselement
62 das Garn nur in zwei Bereichen 76 und 48 in dem Abschnitt
zwischen dem Auslass des Hohlzapfens 24 und der Endbuchse 36 aus,
und diese Auslenkung ist darüber hinaus erheblich weniger stark als im vorhergehenden
Fall (6, 7 und
9). Man erhält somit eine sanftere Bremswirkung,
die insbesondere für bestimmte Garnarten geeignet ist.
Die 10 bis 13
illustrieren eine konstruktive Abwandlung der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung,
bei der die ähnlichen Teile, die durch dasselbe Bezugszeichen wie in den vorhergehenden
Figuren erhöht um 100 gekennzeichnet sind, nicht weiter beschrieben
werden. Die mittlere Buchse 134 kann in einer vertikalen Richtung eine
radiale Translationsbewegung ausführen und hat eine ovale Gestalt, wobei ihre
Hauptachse parallel zur Richtung der radialen Translationsbewegung verläuft.
Zu diesem Zweck stützt die Buchse starr einen Gewindesitz 86 ab, in
den eine Schraube 88 eingreift; die Schraube ist in einer Aufnahme
90 drehbar untergebracht, welche in einem Block 100 ausgebildet
ist, der lösbar an einem Lagerzapfen 142 befestigt ist, der starr
mit der Haltestruktur 126 gekoppelt ist, und die Schraube befindet
sich in Anlage mit der Aufnahme 90. Es sind auch Halteführungen (nicht
gezeigt) einer Art vorhanden, die für Fachleute offensichtlich sind, und die
geeignet sind, die Drehung der mittleren Buchse 134 bezüglich der
Haltestruktur zu unterbinden, insbesondere während einer Einstellung. Die mittlere
Buchse 134 kann in einer Endstellung arretiert werden, in der beim Bremsen
kein Kontakt mit dem durch sie laufenden Garn stattfindet. Die Endbuchsen
164, 136 werden von zugehörigen Lagerhülsen
200, 202 getragen, die auf dem Lagerzapfen 142 angebracht
sind.
Durch Einwirken auf die Schraube 88 ist es möglich,
die mittlere Buchse 134 bezüglich der Endbuchsen 164 und
136 axial um das gewählte Maß zu versetzen und dementsprechend
das Ausmaß der von dem U-förmigen Bremselement auf das Garn ausgeübten
Auslenkung und damit die Kraft der Bremswirkung zu verändern. Durch Bewegen
der mittleren Hülse 134 in ihre untere Endstellung (12
und 13) hat sie darüber hinaus beim Bremsen überhaupt
keinen Kontakt mit dem durch sie laufenden Garn, womit sich eine sanftere Bremswirkung
ergibt, die gleich der Wirkung ist, die durch Entfernen der mittleren Buchse erhalten
werden würde.
In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die Erfindung die angestrebten
Ziele und Aufgaben vollständig erreicht, da sie eine Schussfadenbremsvorrichtung
bereitstellt, die für stärkeres oder schwächeres Bremsen abhängig
von der Garnart eingestellt werden kann. Ferner ist die Einstellung der Bremsvorrichtung
einfach und ohne weiteres auszuführen und erfordert keine besondere Vorsicht
oder Raffinesse.
Die solchermaßen konzipierte Erfindung kann zahlreichen Abwandlungen
und Änderungen unterworfen werden, die alle im Bereich des Erfindungskonzepts
liegen, und alle Details können darüber hinaus durch andere, technisch
äquivalente Elemente ersetzt werden. Beispielsweise kann der zum Bewegen des
U-förmigen Bremselements 62, 162 geeignete Rotationsmotor
durch eine Einrichtung ersetzt werden, die einen Linearmotor und Hebelsysteme von
der im oben genannten früheren Patent beschriebenen Art aufweist.
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| Anspruch[de] |
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Garnabbremsvorrichtung für Textilmaschinen, mit einer Haltestruktur
(26), die einen Satz aus drei Garnführungsbuchsen (34,
36, 64) hält, durch die das Schussgarn (F) laufen kann, und
einem U-förmigen Bremselement (62), das mit einer Motoreinrichtung
(56) verbunden ist und die mittlere Buchse (34) übergreift,
um mit dem Garn (F) während des Abbremsens in den freien Bereichen zwischen
der mittleren Buchse (34) und den Endbuchsen (36, 64)
in Eingriff zu kommen und dadurch das Garn (F) durch Reibung abzubremsen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (34, 36,
64) an einer Halteeinrichtung (38, 40) befestigt sind,
deren Position einstellbar ist, um die gegenseitige Stellung der Buchsen (34,
36, 64) zu verändern.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung
wahlweise in einer ersten Stellung arretiert werden kann, in der die mittlere Buchse
(34) im Wesentlichen koaxial zu den Endbuchsen (36,
64) ist und von dem Garn (F) durchquert wird, oder in einer zweiten Stellung,
in der die mittlere Buchse (34) bezüglich der Endbuchsen (34,
64) axial versetzt ist und nicht von dem Garn (F) durchquert wird.
Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen
Hülsen (38, 40) umfassen, deren Achse bezüglich der
Achse der entsprechenden Buchsen (34, 36) parallel und beabstandet
ist, wobei die Hülsen auf einem Buchsenlagerzapfen (42) drehbar gelagert
sind, der starr mit der Haltestruktur (26) verbunden ist.
Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen
(38, 40) in Kopf-an-Kopf Kontakt auf dem Buchsenlagerzapfen (42)
angeordnet sind und einer von ihnen in Anlage an einer Basis (50) des Zapfens
ist, die starr mit der Haltestruktur (26) verbunden ist.
Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen
(38, 40) und die Basis (50) des Zapfens an den ringförmigen
Flächen, wo gegenseitiger Kontakt auftritt, Mittel (44,
46, 48, 52) zum gegenseitigen Arretieren haben, die wahlweise
in der ersten oder der zweiten Stellung arretiert werden können.
Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitigen
Arretierungsmittel Zähne (44, 48) umfassen, die von den Kontaktflächen
hervorstehen und in korrespondierende Sitze (46, 52) eingreifen
können, die auf den benachbarten Kontaktflächen gebildet sind.
Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere
Hülse (38) in gepackter Art zwischen die Basis (50) und die
Endhülse (40) geklemmt ist, wobei die gegenseitigen Arretierungsmittel
aufgrund eines Paares von Klemmschrauben (58, 60) gegenseitig
in Eingriff sind, die in die entgegengesetzten Gewindeenden des Buchsenlagerzapfens
(42) eingreifen und in Anlage an der Endhülse (40) bzw. an
der Basis (50) sind.
Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis
ein hervorstehender zylindrischer Sitz (50) der Haltestruktur
(26) ist, der den Buchsenlagerzapfen (42) aufnimmt.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere
Buchse (134) eine radiale Translationsbewegung ausführen kann und
in einer bezüglich der Endbuchsen (136, 164) axial versetzten
Stellung arretiert werden kann.
Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung
einen Gewindesitz (86) umfasst, der starr mit der mittleren Buchse (134)
verbunden ist und in den eine Schraube (88) eingreifen kann, wobei die
Schraube drehbar in eine Aufnahme (90) eingreift, die starr mit der Haltestruktur
(26) verbunden und in Anlage an der Aufnahme (90) ist.
Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme
(90) in einem Block (100) gebildet ist, der abnehmbar auf einem
Lagerzapfen (142) angebracht ist, der starr mit der Haltestruktur (126)
verbunden ist.
Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbuchsen
(164, 136) durch entsprechende Buchsen (200,
202) gehalten sind, die auf dem Lagerzapfen (142) angebracht sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass sie Rückhaltemittel umfasst, die zum Verhindern der Rotation der mittleren
Buchse (134) bezüglich der Haltestruktur (26) geeignet sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Buchse (134) in einer Endstellung arretiert werden kann,
in der während des Abbremsens kein Kontakt mit dem durch sie laufenden Garn
(F) auftritt.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Buchse (134) oval ist und ihre Hauptachse parallel zur
Richtung der radialen Translationsbewegung ist.
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Verwendung
auf einem gewöhnlichen Schussgerät (10) mit einem Motorgehäuse
(12), dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestruktur (26,
126) Mittel (16, 24, 28) zum Befestigen an dem
Motorgehäuse (12) umfasst.
Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel
einen feststehenden Arm (16) umfassen, der aus dem Motorgehäuse (12)
hervorsteht und an einem Ende (22) einen Hohlzapfen (24) starr
hält, der abnehmbar in einen komplementären Sitz (28) der Haltestruktur
(26, 126) eingeführt ist.
Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der komplementäre
Sitz (28) einen Längsschlitz (30) auf seiner Wand hat und
dass die Arretierung der Haltestruktur (26, 126) auf dem Hohlzapfen
(24) mittels Befestigungsschrauben erreicht wird, die in ein tangentiales
Loch (82) eingeführt sind, das in einem Rand das Schlitzes (30)
gebildet ist, und in entsprechende Gewindelöcher (84) eingreifen,
die auf dem gegenüberliegenden Rand vorhanden sind.
Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine der
Endbuchsen der Auslass (64) des Hohlzapfens (24) ist.
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