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Dokumentenidentifikation DE69736681T2 13.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001310311
Titel Schneideinsatzspannmechanismus
Anmelder Mitsubishi Materials Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Arai, Tatsuo Tsukuba Plant, Yuuki-gun, Ibaraki-ken, JP;
Saito, Takayoshi Tsukuba Plant, Yuuki-gun, Ibaraki-ken, JP;
Aso, Norio Tsukuba Plant, Yuuki-gun, Ibaraki-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69736681
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.01.1997
EP-Aktenzeichen 030026520
EP-Offenlegungsdatum 14.05.2003
EP date of grant 13.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse B23C 5/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Industrielles Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einweg-Chip zur Befestigung mit einem Klemmmechanismus zur wiederentfernbaren Befestigung eines Einweg-Chips auf einem Chip-Befestigungssitz des einwegartigen Werkzeug-Hauptkörpers, d.h. einem anbringbaren Bohrmeißel, einer Bohrstange, einem Fräser, einem Schaftfräser und dergleichen, und insbesondere betrifft die Erfindung einen Einweg-Chip-Klemmmechanismus, der in der Lage ist, einen Einweg-Chip einfach zu befestigen und das Wegfliegen des Chips verhindert, d.h. dessen Verschiebungs-Verhinderungseffekt zu erhöhen.

Beschreibung des Stands der Technik

Als konventioneller Einweg-Chip-Klemmmechanismus wird ein Einweg-Chip-Klemmmechanismus vorgeschlagen, der beispielsweise in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 64-23302 offenbart ist. Wie in 5 gezeigt, ist der Einweg-Chip-Klemmmechanismus aus einem Werkzeughauptkörper 11 mit einem am Boden angeordneten Positionierungsloch 13, das an einem Chip-Befestigungssitz 12 und einem Befestigungsschraubloch 14, das an der unteren Oberfläche 13a des Positionierungslochs 13 ausgebildet ist, einem an dem Chip-Befestigungssitz 12 befestigten Sitz 15 mit einem Verriegelungsloch 15a, das in der Nähe dessen Zentrum ausgebildet ist und einen Durchmesser aufweist, der etwa so groß ist wie der des Positionierungslochs 13, einem zylindrischen Verriegelungselement 16, um mit dem Verriegelungsloch 15a des Sitzes 15 und dem Positionierungsloch 13 sowie einer in das Chiploch 17a des Einweg-Chips 17 eingeführten Chip-Befestigungsschraube 18 verriegelt zu werden, sowie dem Verriegelungselement 16 mit dessen an dem Chiploch 17a des Einweg-Chips 17 verriegelten Kopfabschnitt, wobei dessen äußerstes Ende mit dem Befestigungsschraubloch 14 des Positionierungslochs 13eingeschraubt ist, zusammengesetzt, um hierdurch den Einweg-Chip 17 an dem Chip-Befestigungssitz 12 durch den Sitz 15 hindurch zu fixieren.

Da jedoch das am Boden angeordnete Positionierungsloch 13 am Chip-Befestigungssitz 12 und dem damit im Eingriff stehenden Verriegelungselement 16 ausgebildet ist, ist das Befestigungsschraubloch 14 mit dem der äußerste Endabschnitt der Chip-Befestigungsschraube 18 in Schraubverbindung steht, an der Bodenoberfläche 13a des Positionierungslochs 13, das unterhalb des Chip-Befestigungssitzes 12 platziert ist, ausgebildet. Dann wird der Kopfabschnitt der Chip-Befestigungsschraube 18 am Chiploch 17a des an den Oberflächen des Verriegelungselementes 16 und des Sitzes 15 platzierten Einweg-Chips 17 verriegelt. Daher ist es, da das Intervall zwischen dem Chiploch 17a des Einweg-Chips 17 und dem Befestigungsschraubloch 14 länger als im konventionellen Fall gemacht ist, schwierig, eine hohe Klemmfestigkeit zu erzeugen, und dann, wenn eine exzessive Zentrifugalkraft auf den Einweg-Chip 17 aufgebracht wird, besteht die Möglichkeit, dass der Einweg-Chip 17 verschoben wird.

Als Einweg-Chip-Klemmmechanismus mit hohem Verschiebungs-Verhinderungseffekt wird ein Einweg-Chip-Klemmmechanismus vorgeschlagen, wie er in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 64-23301 offenbart ist. Wie in 6 gezeigt, ist der Einweg-Chip-Klemmmechanismus aus einem Werkzeughauptkörper 21 mit einem Befestigungsschraubloch 23 sowie einer Vielzahl von Sitzbefestigungs-Schraublöchern 24, die an einem Chip-Befestigungssitz 22 ausgebildet sind, einem auf dem Chip-Befestigungssitz 22 platzierten Sitz 25 mit einem Durchgangsloch 25a, das an der mit dem Befestigungsschraubloch 23 korrespondierenden Position platziert ist und einen Durchmesser aufweist, der größer als der des Befestigungsschraublochs ist, sowie Verriegelungslöchern 25b an den mit den Sitzbefestigungs-Schraublöchern 24 korrespondierenden Positionen, Stiften 26, die mit den Sitzbefestigungs-Schraublöchern 24 des Chip-Befestigungssitzes 22 zusammen mit den Verriegelungslöchern 25b des Sitzes 25 und einer Chip-Befestigungsschraube 28 in das Chiploch 27a des Einweg-Chips 27 eingeführt sind, sowie dem Durchgangsloch 25a des Sitzes 25 mit dessen an dem Chiploch 27a des Einweg-Chips 27 verriegelten Kopfabschnitt und dessen äußerstem Ende, das mit dem Befestigungsschraubloch 23 des Chip-Befestigungssitzes 22 in Schraubverbindung steht, zusammengesetzt, um hierdurch den Einweg-Chip 27 an dem Chip-Befestigungssitz 22 durch den Sitz 25 hindurch zu fixieren.

In diesem Einweg-Chip-Klemmmechanismus kann, da das Intervall zwischen dem Chiploch 27a des Einweg-Chips 27 und dem Befestigungsschraubloch 23 des Chip-Befestigungssitzes 22 in 6 kürzer als das in den in 5 gezeigten Einweg-Chip-Klemmmechanismuses ist, dann, wenn die Zentrifugalkraft erhöht wird, die Verschiebung des Einweg-Chips 27 reduziert werden.

Da jedoch der Sitz 25 durch die Vielzahl von Stiften 26 im Einweg-Chip-Klemmmechanismus verriegelt ist, wird die Anzahl von Teilen erhöht und sie werden in ihrer Größe kleiner gemacht. Als Ergebnis hiervon weist dieser Mechanismus einen Nachteil dahingehend auf, dass es schwierig ist, den Einweg-Chip 27 am Werkzeug-Hauptkörper 21 zu befestigen.

Die US 4,966,500 wird als nächstkommender Stand der Technik angesehen, der einen Einweg-Chip zur Befestigung eines Sitzes eines Chip-Klemmmechanismuses zeigt, wobei dieser Chip eine im Wesentlichen quadratische flache Form aufweist und umfasst:

eine vordere Oberfläche;

eine als Sitzoberfläche angeordnete rückwärtige Oberfläche;

wobei die vordere Oberfläche größer als die rückwärtige Oberfläche ausgestaltet ist;

vier Seitenoberflächen, die als Flankenoberflächen angeordnet sind;

eine Schneidkante, die durch eine Gratlinie ausgebildet ist, wo eine Flankenoberfläche die vordere Oberfläche schneidet;

einen ringförmig geformten vertieften Abschnitt in der rückwärtigen Oberfläche;

ein am Zentrum des Einweg-Chips ausgebildetes Chiploch, um von der vorderen Oberfläche zum vertieften Abschnitt hindurch zu verlaufen, um eine Chip-Befestigungsschraube zur Absicherung des Einweg-Chips an dem Chip-Klemmmechanismus aufzunehmen;

wobei das Chiploch einen Innenumfang aufweist, der in einer konusförmigen Form ausgebildet ist, um den Durchmesser des Chiplochs auf den ringförmig geformten vertieften Abschnitt hin schrittweise zu reduzieren.

Zusammenfassung der Erfindung

Unter Beachtung der oben beschriebenen Umstände ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Einweg-Chip für einen Klemmmechanismus zur Verfügung zu stellen, der in der Lage ist, den Einweg-Chip einfach zu befestigen und dessen Verschiebungs-Verhinderungseffekt zu erhöhen.

Ein Einweg-Chip gemäß der Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.

Daher ist, da das Intervall zwischen dem Chiploch des Einweg-Chips, an dem der Kopfabschnitt der Chip-Befestigungsschraube verriegelt ist, und mit dem Schraubloch versehenes Schraubelement, mit dem die Chip-Befestigungsschraube in Schraubverbindung steht, kurz ist, die Chip-Befestigungsschraube nur schwierig zu verbiegen. Somit kann dann, wenn eine Kraft zur Trennung des Einweg-Chips an den Chip-Positionierungswandoberflächen über eine Zentrifugalkraft oder dergleichen aufgebracht wird, ein hoher Verschiebungs-Verhinderungseffekt durch die Verriegelung der Chip-Befestigungsschraube erreicht werden. Darüber hinaus wird, auch dann, wenn der Einweg-Chip weiterhin dazu gedrängt wird sich gegen die Chip-Befestigungsschraube von den Chip-Positionierungswandoberflächen zu trennen, dieser durch das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement verriegelt.

Darüber hinaus kann der Einweg-Chip durch eine kleine Anzahl von Teilen ohne Verwendung kleiner Teile befestigt werden.

Beschreibung der Ausführungsformen

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird basierend auf Zeichnungen beschrieben.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine vordere Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform eines Einweg-Chip-Klemmmechanismuses zeigt.

2 ist eine vergrößerte Seitenansicht, die den Einweg-Chip-Klemmmechanismus aus 1 zeigt.

3 ist eine vergrößerte Seitenansicht, die eine Schaftfräse zeigt, an der der Einweg-Chip-Klemmmechanismus aus 1 angebracht ist.

4 ist eine vordere Querschnittsansicht, die eine andere Ausführungsform des Einweg-Chip-Klemmmechanismuses zeigt.

5 ist eine vordere Querschnittsansicht, die ein Beispiel eines konventionellen Einweg-Chip-Klemmmechanismuses zeigt.

6 ist eine vordere Querschnittsansicht, die ein anderes Beispiel des konventionellen Einweg-Chip-Klemmmechanismuses zeigt.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

3 ist eine Ansicht, die eine Schaftfräse 100 eines Einweg-Typs darstellt, an der der Einweg-Chip-Klemmmechanismus angeordnet ist. Der Werkzeughauptkörper 31 der Schaftfräse 100 ist aus Stahl oder dergleichen, der in einer säulenförmigen Form ausgebildet ist, zusammengesetzt. Der Basisendabschnitt des Werkzeugshauptkörpers 31 bildet einen Schaft 31a aus, der an der Spindelseite eines nicht gezeigten Werkzeugs befestigt ist, und einen Chip-Befestigungssitz 32, der an der äußeren Kante des äußersten Endes 31b des Werkzeughauptkörpers 31 ausgebildet. Der Chip-Befestigungssitz 32 ist aus einer Sitzbodenoberfläche 32a, die in 1 gezeigt ist und eine ebenen Oberfläche ausbildet, die parallel mit dem Rotationszentrum CT des Schaftfräsers 100 steht, und einem Paar von Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b, die steil von der Sitzbodenoberfläche 32a hervorstehen und einander unter rechten Winkeln, wie dies in 2 gezeigt ist, schneiden, zusammengesetzt.

Darüber hinaus ist ein Befestigungsschraubloch 33, das unter rechten Winkeln die Sitzbodenoberfläche 32a schneidet, am Zentrum der Sitzbodenoberfläche 32a aus 1 ausgebildet.

Ein Sitz 35 liegt an der Sitzbodenoberfläche 32a vor. Der Sitz 35 ist aus einem harten Material zusammengesetzt, sowie zementierten Karbiden, Hochgeschwindigkeitsstahl oder dergleichen, die in einer quadratischen Bogenform ausgebildet sind und eine rückwärtige Oberfläche aufweisen, die als Sitzoberfläche 35a angeordnet ist und an der Sitzbodenoberfläche 32a des Chip-Befestigungssitzes 32 aufsitzt, sowie eine vordere Oberfläche, die als Chip-Sitzoberfläche 35b angeordnet ist, auf der ein Einweg-Chip 37 aufsitzt. Darüber hinaus stoßen die Seitenoberflächen des Sitzes 35 gegen die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b des Chip-Befestigungssitzes 32 an und ein Verriegelungsloch 35c, das mit dem Befestigungsschraubloch 33 des Chip-Befestigungssitzes 32 in Wirkverbindung steht, ist am Zentrum des Sitzes 35 derart ausgebildet, dass es hier hindurch verläuft. Der Durchmesser des Verriegelungslochs 35c des Sitzes 35 ist an dessen dem Einweg-Chip 37 zugewandten Seite vergrößert und bildet einen ringförmigen, vertieften Abschnitt 35e aus.

Das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 weist ein Schraubloch 36a auf, das durch dessen Inneres hindurch verläuft und in den das Verriegelungsloch 35c des Sitzes 35 abdeckenden Abschnitt eingeführt ist, und das Befestigungsschraubloch 33 sowie die männliche Schraube 36b, die an der äußersten Endseite des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelement 36 ausgebildet ist, steht mit dem Befestigungsschraubloch 33 in Schraubverbindung. Darüber hinaus weist das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 einen ringförmig hervorstehenden Kopfabschnitt 36c auf, der mit dem ringförmigen vertieften Abschnitt 35e des Verriegelungslochs 35c des Sitzes 35 im Eingriff steht, um hierdurch den Sitz 35 zu verriegeln. Das äußerste Ende des Kopfabschnitts 36c steht von dem ringförmigen vertieften Abschnitt 35e des Verriegelungslochs 35c hervor, d.h., dass es von der Chip-Sitzoberfläche 35b des Sitzes 35 hervorsteht. Zusätzlich ist ein hexagonales Loch 36f am oberen Ende des Schraublochs 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 ausgebildet, um das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 zu drehen. Hierbei ist anzumerken, dass eine kreuzförmige oder minusförmige Nut anstelle des hexagonalen Lochs 36f verwendet werden kann.

Der Einweg-Chip 37 sitzt auf dem Sitz 35 auf. Der Einweg-Chip 37 gemäß der vorliegenden Erfindung ist aus einem harten Material zusammengesetzt, sowie zementiertes Karbid oder dergleichen und in einer im Wesentlichen quadratischen flachen Form einer Größe größer als der Sitz 35 ausgebildet und weist eine vordere Oberfläche auf, die als Spanwinkel 37a angeordnet ist, eine rückwärtige Oberfläche auf der gegenüberliegenden Seite, die als Sitzoberfläche 37b angeordnet ist, sowie des Weiteren vier Seitenoberflächen, die als Flankenflächen 37c angeordnet sind, so dass der Einweg-Chip 37 als positiver Chip durch Ausbilden eines Auslaufwinkels an jeder dieser Flankenoberflächen 37c angeordnet ist. Eine Schneidkante 37c, die zum Schneiden verwendet wird, ist an der Gradlinie dort ausgebildet, wo der Spanwinkel 37a die jeweiligen Flankenflächen 37c schneidet. Zusätzlich liegen zwei der vier Flankenflächen 37c des Einweg-Chips 37 gegen die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b des Chip-Befestigungssitzes 32 an, wie dies in 2 gezeigt ist.

Ein mit dem Schraubloch 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 in Wirkverbindung stehendes Chiploch 37e ist am Zentrum des Einweg-Chips 37 ausgebildet, um hierdurch hindurchzutreten, und der innere Umfang des Chiplochs 37e ist in einer konischen Form zur schrittweisen Reduzierung des Durchmessers des Chiplochs 37e auf den Sitz 35 hin ausgebildet. Ein Eingriffsabschnitt 37f, dessen Durchmesser zu einer ringförmigen Form vergrößert wird, ist am Öffnungsende des Chiplochs 37e an der sitzseitigen Oberfläche 37b hiervon ausgebildet, und eine konusförmige Oberfläche 37g, deren Durchmesser schrittweise auf Öffnungsendseite hin vergrößert ist, ist am Innenumfang des Eingriffsabschnitts 37f ausgebildet. Der Kopfabschnitt 36c des oben erwähnten mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 ist in den Eingriffsabschnitt 37f eingeführt und die zentrale Achse CT1 des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 ist um ein vorbestimmtes Maß d auf die Ecke der Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b in Bezug auf die zentrale Achse CT2 des Einweg-Chips 37, die mit der zentralen Linie des Chiplochs 37e übereinstimmt, wie in 2 gezeigt, versetzt. Daher ist der Durchmesser des vertieften Eingriffabschnitts 37f an dessen Öffnungsende größer eingestellt als der Wert, der durch Addieren des zweifachen vorbestimmten Maßes d des vom Zentrum versetzten Abschnitts zum Außendurchmesser des Kopfabschnitts 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 eingestellt.

Darüber hinaus ist eine Chip-Befestigungsschraube 38 in das Chiploch 37e des Einweg-Chips 37 eingeführt, wie dies in 1 gezeigt ist, wobei der Kopfabschnitt 38a hiervon mit dem inneren Umfang des Chiplochs 37e verriegelt ist und die Chip-Befestigungsschraube 38 mit dem Schraubloch 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 verschraubt ist.

Da die Schaftfräse 100, an der der Einweg-Chip-Klemmmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht ist, den oben beschriebenen Aufbau aufweist, kann der Einweg-Chip 37 am Werkzeughauptkörper 31 es Schaftfräsers 100 wie folgt beschrieben befestigt werden.

Das bedeutet, dass zuerst der Sitz 35 an der Sitzbodenoberfläche 32a des Chip-Befestigungssitzes 32 des Werkzeughauptkörpers 31 in dem Zustand abgesetzt wird, in dem das Verriegelungsloch 35c des Sitzes 35 koaxial mit dem Befestigungsschraubloch 33 des Chip-Befestigungssitzes 32 in Wirkverbindung steht. Zu diesem Zeitpunkt stoßen die Seitenoberflächen des Sitzes 35 gegen die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b des Chip-Befestigungssitzes 32 an. Danach wird das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 von dem Verriegelungsloch 35c des Sitzes 35 zum Befestigungsschraubloch 33 des Chip-Befestigungssitzes 32 eingeführt und das hexagonale Loch 36f des Kopfabschnitts 36c wird durch ein Werkzeug sowie einen Inbusschlüssel oder dergleichen, der hiermit im Eingriff steht, gedreht, um hierdurch zu bewirken, dass das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 in das Befestigungsschraubloch 33 des Chip-Befestigungssitzes 32 eingeschraubt wird.

Dann steht der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 mit dem ringförmigen, vertieften Abschnitt 35e, der an dem Verriegelungsloch 35c des Sitzes 35 ausgebildet ist, sowie mit den Verriegelungen des Sitzes 35 im Eingriff, so dass er gegen die Sitzbodenoberfläche 32a des Chip-Befestigungssitzes 32 gedrückt wird.

Wie oben bereits beschrieben kann, da der Sitz 35 (vorläufig) durch den Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 fixiert werden kann, bevor der Einweg-Chip 37 aufgesetzt wird, ein Befestigungsschnitt, der im Anschluss ausgeführt werden muss, vereinfacht werden. Darüber hinaus kann der Sitz 35 genau eingestellt und sicher am Chip-Befestigungssitz 32 befestigt werden.

Zusätzlich steht der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 von dem ringförmigen vertieften Abschnitt 35e des Sitzes 35 zu diesem Zeitpunkt hervor. In anderen Worten steht er von der Sitzoberfläche 35b des Sitzes 35 hervor.

Danach wird der Einweg-Chip 37 auf dem Sitz 35 abgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt stoßen die zwei der vier Flankenflächen 37c des in 2 gezeigten Einweg-Chips 37 gegen die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b an. Dann ist die zentrale Achse CT2 des Einweg-Chips 37 versetzt zum Zentrum in der Richtung angeordnet, in der sie von der Ecke der Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b in Bezug auf die zentrale Achse CT1, die in 2 gezeigt ist, des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 aus 1 getrennt ist.

Darüber hinaus wird, da der Durchmesser des Eingriffabschnitts 37f an dessen offenem Ende größer als der Wert eingestellt ist, der durch Addieren vom zweifachen Maß d des zum Zentrum versetzten Abschnitts zum Außendurchmesser des Kopfabschnitts 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 zu diesem Zeitpunkt erreicht wird, der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 in den vertieften Eingriffsabschnitt 37f des Einweg-Chips 37 eingeführt. Wie in 1 gezeigt, wird das Chiploch 37e des Einweg-Chips 37 dazu gebracht, mit dem Schraubloch 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 in dem Zustand in Wirkverbindung zu stehen, dass sie gleichsam vom Zentrum versetzt sind, und der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 wird dazu gebracht, in Kontakt mit dem Abschnitt der konischen Oberfläche 37e des Eingriffsabschnitts 37f des Einweg-Chips 37 an den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b zu stehen, oder sich dessen Seite anzunähern.

Dann wird die Chip-Befestigungsschraube 38 in das Schraubloch 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 vom Chiploch 37e des Einweg-Chips 37 eingeführt und mit dem Schraubloch 36a des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 verschraubt und dessen Kopfabschnitt 38a steht mit dem Innenumfang des Chiplochs 37e im Eingriff. Wenn die Chip-Befestigungsschraube 38 stärker angezogen wird, wird der Einweg-Chip 37 gegen die Sitzbodenoberfläche 32a des Chip-Befestigungssitzes 32 durch den Sitz 35 gedrückt und hier fixiert. Zu diesem Zeitpunkt wird, da das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement 36 stärker in das Innere des Eingriffsabschnitts 37f des Einweg-Chips 37 eingeführt wird, der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 relativ zum Abschnitt der konischen Oberfläche 37g des Eingriffabschnitts 37f an dessen Seiten zu den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b mit kleinerem Durchmesser bewegt und an die konische Oberfläche 37g an dessen Seiten zu den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b angedrückt oder dazu gebracht, sich diesen mehr zu nähern.

Da die Chip-Befestigungsschraube 38 in das Schraubloch 36a des Kopfabschnitts 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 durch das Chiploch 37e des Einweg-Chips 37 geschraubt, wird sie auf die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b in Bezug auf die zentrale Achse CT2 des Einweg-Chips 37 hin versetzt. Somit drücken die Seiten des Chip-Befestigungssitzes 32 des Kopfabschnitts 38a der Befestigungsschraube 38 gegen den Innenumfang des Chiplochs 37e des Einweg-Chips 37 an dessen Seiten zu den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b, wodurch der Einweg-Chip 37 durch Drücken gegen die Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b des Chip-Befestigungssitzes 32 positioniert wird.

Da das Intervall zwischen der Position, in der der Kopfabschnitt 38a der Chip-Befestigungsschraube 38 (d.h. die Position des Chiplochs 37e des Einweg-Chips 37) und der Position, in der die Chip-Befestigungsschraube 38 kürzer als im in 6 gezeigten Beispiel eingeschraubt wird, ist, wird eine Biegung und Deformation der Chip-Befestigungsschraube 38 schwieriger als im konventionellen Beispiel über eine Kraft so wie eine Zentrifugalkraft oder dergleichen bewirkt, die dazu neigt, den Einweg-Chip 37 aus 1 von den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b zu trennen. Somit kann die Chip-Befestigungsschraube 38 den Verschiebungs-Verhinderungseffekt des Einweg-Chips 37, der höher als in einem konventionellen Fall ist, bewirken.

Wenn eine Kraft auf den Einweg-Chip 37 einwirkt, die groß genug ist, die Chip-Befestigungsschraube 38 zu verbiegen, und der Einweg-Chip wiederholt dazu gebracht wird, sich von den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b zu trennen, verriegelt der Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 die konische Oberfläche 37g des Eingriff-Abschnitts 37f des Einweg-Chips 37 an dessen Seiten zu den Chip-Positionierungswandoberflächen 32b, 32b. Mit dieser Aktion kann der Positionierungs-Verschiebungs-Verhinderungseffekt des Einweg-Chips 37 noch erhöht werden.

Da die Anzahl von Teilen durch die Befestigung des Einweg-Chips 37 in der oben beschriebenen Weise verglichen mit dem Fall, dass der Sitz 25 durch eine Vielzahl von Stiften 26, 26 verriegelt wird, wie dies in dem in 6 gezeigten konventionellen Beispiel der Fall ist, genauso wie in dem Fall, bei dem keine kleinen Teile so wie Stifte 26, 26 verwendet werden, reduziert werden kann, kann der Einweg-Chip 37 durch den Sitz 35, wie dies in 1 gezeigt ist, einfach befestigt werden.

4 ist eine vordere Querschnittsansicht, die eine andere Ausführungsform des Einweg-Chip-Klemmmechanismuses und ein Schaftfräser 200 des Einweg-Typs, an dem der Einweg-Chip-Klemmmechanismus angebracht ist, ist ähnlich der Schaftfräse 100 aus 1, von der der Sitz 35 weggelassen wurde.

Das bedeutet, dass, wie dies in 4 gezeigt ist, die Schaftfräse 200 so angeordnet ist, dass ein ringförmiger vertiefter Abschnitt 33a mit einem vergrößerten Durchmesser am Öffnungsende des Befestigungsschraublochs 33 des Sitzbodenabschnitts 32a eines Chip-Befestigungssitzes 32 ausgebildet ist und ein mit einem Schraubloch versehenes Schraubelement 36 mit dem Befestigungsschraubloch 33 in Schraubverbindung steht, wobei der Kopfabschnitt 36c hiervon mit dem ringförmig vertieften Abschnitt 33a im Eingriff steht und das äußere Ende des Kopfabschnitts 36c von der Sitzbodenoberfläche 32a des Chip-Befestigungssitzes 32 hervorsteht. Ein Einweg-Chip 37 ist in dem Zustand an dem Chip-Befestigungssitz 32 abgesetzt, in dem der Eingriffsabschnitt 37f hiervon im Eingriff mit dem Kopfabschnitt 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 steht. Ein Effekt ähnlich dem der Ausführungsform aus 1 kann ebenso in dieser Ausführungsform der Verriegelung des Sitzes 35 erreicht werden.

Obwohl die zwei oben angegebenen Ausführungsformen den Zustand zeigen, in dem der Einweg-Chip für einen Klemmmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung an Schaftfräsen angewendet wird, ist es unnötig zu erwähnen, dass der Einweg-Chip gemäß der vorliegenden Erfindung ebenso auf einen Bohrmeißel des Einweg-Typs, eine Bohrstange, einen Fräser und dergleichen anwendbar ist. Darüber hinaus beinhaltet die vorliegende Erfindung die Anordnung, dass die Durchmesser des Kopfabschnitts 36c des mit dem Schraubloch versehenen Schraubelements 36 sowie der Eingriffsabschnitt 37f nicht vergrößert sind.

Vorteile

Da die Chip-Befestigungsschraube schwierig zu verbiegen ist, wenn eine Kraft zur Trennung des Einweg-Chips von den Chip-Positionierungswandoberflächen über eine Zentrifugalkraft oder dergleichen aufgebracht wird, kann ein hoher Verschiebungs-Verhinderungseffekt durch Verriegelung der Chip-Befestigungsschraube erreicht werden, und auch dann, wenn der Einweg-Chip wiederholt gedrängt wird, sich von den Chip-Positionierungswandoberflächen gegen die Kraft der Chip-Befestigungsschraube zu trennen, wird diese durch das mit dem Schraubloch versehene Schraubelement verriegelt, wodurch der Verschiebungs-Verhinderungseffekt erhöht werden kann. Mit dieser Anordnung kann der Verschiebungs-Verhinderungseffekt des Einweg-Chips erhöht werden.

Darüber hinaus kann, da der Einweg-Chip durch eine kleine Anzahl von Teilen ohne Verwendung kleiner Teile befestigt wird, ein Befestigungsbetrieb vereinfacht werden.

31
Werkzeughauptkörper
32
Chip-Befestigungssitz
32a
Sitzbodenoberfläche
32b
Chip-Positionierungswandoberfläche
33
Befestigungsschraubenloch
35
Sitz 35
35c
Verriegelungsloch
36
mit dem Schraubloch versehenes Schraubelement
36a
Schraubloch
36c
Kopfabschnitt
37
Einweg-Chip
37e
Chiploch
37f
Eingriffsabschnitt
38
Chip-Befestigungsschraube
38a
Kopfabschnitt


Anspruch[de]
Einweg-Chip (37) zur Befestigung an einem Sitz (32) eines Chip-Klemmmechanismus, der ein mit einem Schraubloch versehenes Schraubelement (36) verwendet, wobei die zentrale Achse des mit einem Schraubloch versehenen Schraubelements (36) um ein vorab bestimmtes Maß (d) zur Ecke einer Chip-Positionierungs-Wandoberfläche (32b) des Chip-Befestigungssitzes (32) versetzt ist, wobei der Chip eine nahezu quadratische, flache Form aufweist und umfasst:

eine vordere Oberfläche (37a);

eine hintere Oberfläche, die als Sitzoberfläche (37b) eingerichtet ist;

wobei die vordere Oberfläche größer als die hintere Oberfläche ist;

vier Seitenoberflächen als Flankenoberflächen (37c) eingerichtet sind;

eine Schneidkante (37d) durch eine Gratlinie dort ausgebildet ist, wo eine Flankenoberfläche (37c) die vordere Oberfläche (37a) schneidet;

einen ringförmig geformten und konisch vertieften Abschnitt (37f) in der hinteren Oberfläche (37b), wobei der Durchmesser des vertieften Abschnitts (37f) an dessen Öffnungsende größer eingestellt ist als der Wert, der durch zweifaches Addieren des vorab bestimmten Maßes (d) des versetzten Abschnitts zum Außendurchmesser eines Kopfabschnitts (36c) des mit einem Schraubloch versehenen Schraubenelements (36) erhalten wird;

ein Chiploch (37e), das am Zentrum des Einweg-Chips (37) derart ausgebildet ist, dass es von der vorderen Oberfläche (37a) zum konisch vertieften Abschnitt (37f) hindurch verläuft, um eine Chip-Befestigungsschraube (38) zum Absichern des Einweg-Chips an dem Chip-Klemmmechanismus aufzunehmen;

wobei das Chiploch (37e) einen Innenumfang aufweist, der zu einer Konusform ausgebildet ist, um den Durchmesser des Chiplochs (37e) zum ringförmig geformten und konisch vertieften Abschnitt (37f) hin schrittweise zu reduzieren.
Einweg-Chip (37) gemäß Anspruch 1, wobei die vordere Oberfläche (37a) als Spanwinkel eingerichtet ist.






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