Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen wärmegeregelten
elektrischen Kocher mit einer Mehrzahl von Heizungen.
Technischer Hintergrund
9 zeigt den Aufbau eines allgemein bekannten wärmegeregelten
elektrischen Kochers mit einer Mehrzahl von Heizungen.
Der Kocher in 9 umfasst Heizungen
31 und 38, Heizregler 32 und 39 mit Bimetallstreifen
für die Wärmeregelung, Netzspannung 33, eine Warnlampe
34, um anzuzeigen, dass die Heizung eingeschaltet ist, in den Heizregler
eingebaute Schalter 35 und 40, Bimetallschalter 36 und
41 steuerseitig sowie mit den Heizungen 31 und 38 in
Reihe geschaltete Nebenheizungen 37 und 42, um die Bimetallstreifen
zu erhitzen. Die Nebenheizungen 37 und 42 sind steuerseitig in
die Schalter 36 und 41 integriert.
Die Wärme dieses elektrischen Kochers wird wie folgt eingestellt.
Die Bimetallschalter 36 und 41 werden durch die Nebenheizungen
37 und 42 erhitzt, und die Schalter 36 und
41 blockieren die Schalter 35 und 40 in der geöffneten
bzw. geschlossenen Stellung.
Der herkömmliche Aufbau mit Bimetallstreifen hat die folgenden
Probleme: a) ein breiter Streubereich der Arbeit von Bimetallstreifen wird in den
jeweiligen Erzeugnissen erwartet, b) um die Unterschiede im Wärmewert zu minimieren,
müssen verschiedene Typen von Bimetallstreifen bereitgestellt werden, die auf
die Wattleistung der jeweiligen Heizungen ansprechen, c) und daher ist eine Feineinstellung
erforderlich, d) wegen einer langen Einschaltdauer wird eine grosse Wärmemenge
abgeleitet und verschwendet, e) Hitze wird der Nahrung mit geringem Wirkungsgrad
zugeführt, f) was die Lebensdauer des elektrischen Kochers anlangt, so müssen
die Schaltkontakte wegen ungenügender Lebensdauer periodisch ersetzt werden,
und g) im Falle von Grossgeräten wie Einbaukochern in Systemküchen ist
der Austausch wegen einer grossen Anzahl von Heizungen mühsame und zeitraubende
Arbeit, was ernste Probleme bei der Instandhaltung erzeugt.
Es kann auf das Dokument DE-A-3 308 826, das die Merkmale des Oberbegriffs
der vorliegenden Erfindung offenbart, sowie auf das Dokument JP-A-09 293 440 Bezug
genommen werden.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung wird in den Ansprüchen definiert.
Vorteile der vorliegenden Erfindung und/oder ihrer beispielhaften
Ausführungsform sind u.a.:
1. Die oben erörterten Probleme werden angesprochen. Ein elektrischer Kocher
kann zur Verfügung gestellt werden, der die folgenden Vorteile hat: eine gleichbleibende
Leistung kann in jedem Erzeugnis erwartet werden, ein Erzeugnis, das nicht an eine
Heizung angepasst zu werden braucht, und ein Erzeugnis, das Schaltkontakte von ausgezeichneter
Lebensdauer und leichter Austauschbarkeit besitzt oder das wartungsfrei ist.
2. Die Steuereinheit des elektrischen Kochers kann die Möglichkeiten der
Bildung von Ablagerungen auf den Schaltkontakten des Relais verringern.
3. Der elektrische Kocher, der Nahrung wirksam erhitzen und die Hitze fein steuern
kann.
4. Der elektrische Kocher, der den Betrieb des Kochers zwangsweise anhalten
kann, wenn der Schaltkontakt eine Wartungswarnung ausgibt oder das Ende seiner Lebensdauer
anzeigt, so dass die Sicherheit des Kochers gewährleistet werden kann.
5. Der elektrische Kocher kann eine preiswerte Speichereinheit enthalten, die
den Sicherheitsstatus vor einem Stromausfall speichert.
Die beispielhafte Ausführungsform beschreibt einen elektrischen
Kocher, der die folgenden Elemente umfasst:
eine Mehrzahl von Heizungen;
eine Mehrzahl von Relais für die Steuerung der Heizungen an ihren Schaltkontakten;
einen Ablagerungsdetektor, um an jedem Schaltkontakt Ablagerungen zu erkennen;
eine Steuereinheit, um auf der Grundlage eines Signals, das der Detektor beim Vorliegen
von Ablagerungen auf dem Schaltkontakt aussendet, ein Relaissteuersignal in ein
kurzes Stromstosssignal umzuschalten;
einen Heizregler, um die Wärme der jeweiligen Heizungen zu regeln und die Signale
in die Steuereinheit einzugeben.
Die Steuereinheit steuert die Mehrzahl von Relais auf der Grundlage
eines Signals vom Nullspannungsdetektor. Das Signal wird verwendet, um die Schaltkontakte
in der Nähe der Nullspannung ein- und auszuschalten. Die Steuereinheit steuert
auch die Wärme der jeweiligen Heizungen. Da die EIN/AUS-Steuerung der Relais
und die Wärmesteuerung der Mehrzahl von Heizungen auf der Grundlage des Signals
vom Nullspannungsdetektor erfolgen, kann über eine lange Zeit hinweg eine gleichbleibende
und zuverlässige Steuerung erfolgen.
Der elektrische Kocher enthält einen Polaritätsschalter,
der das Ein- und Ausschalten des Schaltkontakts steuert, indem er auf der Grundlage
eines Signals vom Ablagerungsdetektor, der Ablagerungen an den jeweiligen Enden
der Schaltkontakte erkennt, die Plus-Minus- und Minus-Plus-Übergänge der
Netzspannung verwendet. Das positive und negative Potential eines Wechselstromes
kann verwendet werden, um die Schaltkontakte ein- und auszuschalten, wodurch Ablagerungen
auf den Schaltkontakten in Grenzen gehalten können und die Lebensdauer der
Schaltkontakte wesentlich verlängert werden kann.
Der elektrische Kocher der beispielhaften Ausführungsform umfasst
einen automatischen Zyklenschalter, der eine Mehrzahl von Steuerzyklen im Prozess
der Wärmeregelung schaltet, sowie auch einen manuellen Wählschalter für
schwache Wärme. Dieser manuelle Wählschalter funktioniert nur während
einer gegebenen Zeitdauer im Wärmeregelungsprozess. Der Wählschalter für
schwache Wärme hat einen automatischen Annullierer, der die schwache Wärme
automatisch annulliert, wenn die gegebene Zeit abgelaufen ist. Die Wärmeregelungszyklen
werden also automatisch auf die Wärme ansprechend geschaltet, um verschwenderische
Wärmeverluste zu verringern. Ausserdem kann der Wärmesteuerzyklus durch
den Wählschalter für schwache Wärme weiter verkürzt werden,
wenn die Wärme irgendwo zwischen „hoch" (HMD) und „niedrig" (LOW)
liegt, so dass eine Feineinstellung möglich ist.
Der elektrische Kocher der beispielhaften Auführungsform enthält
einen Berechnungsverarbeitungsabschnitt (CPS: calculation processing section), der
zwei Arten von Daten verarbeitet. Die einen sind Daten von einem Zähler, der
die Anzahl von kurzen Stromstosssignalen von der Steuereinheit zählt, die anderen
sind die EIN/AUS-Daten der Schaltkontakte vom Ablagerungsdetektor. Der Kocher enthält
auch eine Entscheidungseinheit, die auf der Grundlage eines Rechenergebnisses vom
CPS eine Warnung ausgibt oder den Kocher zwangsweise anhält. Ein sich verschlechternder
Zustand der Schaltkontakte kann überwacht werden, indem die von der Steuereinheit
erzeugten kurzen Stromstosssignale und die Signaldaten vom Ablagerungsdetektor im
CPS berechnet werden. Eine Warnung oder ein zwangsweises Abschalten erfolgen als
Reaktion auf die Rechenergebnisse. Dieser Aufbau ermöglicht es, dass der Kocher
eine Wartungswarnung ausgibt und zwangsweise aufhört zu arbeiten, ehe die Schaltkontakte
eine Blockierung oder eine leichte Ablagerung erfahren, selbst wenn ein Benutzer
den Kocher weiter benutzt, ohne die Warnung zu beachten.
Der elektrische Kocher der beispielhaften Ausführungsform umfasst
eine Speichereinheit, die elektrische Ladungen von Kondensatoren ausnutzt, die das
Signal für zwangsweises Anhalten oder das von der Entscheidungseinheit ausgegebene
Warnsignal halten. Der Zustand, in dem das Signal für zwangsweises Anhalten
ausgegeben wurde, kann in diesem Speicher selbst dann gespeichert werden, wenn der
Kocher einem plötzlichen Spannungsverlust, einem Stromausfall oder einem versehentlichen
Stromunterbruch begegnet, so dass die Sicherheit des Kochers garantiert werden kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Schaltdiagramm eines elektrischen Kochers
gemäss einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2 veranschaulicht eine sequentielle Operation der Neutralisierung
von Ablagerungen auf einem Schaltkontakt eines Relais gemäss der beispielhaften
Ausführungsform.
3 veranschaulicht eine sequentielle Operation der Schaltkontakte
des Relais gemäss der beispielhaften Ausführungsform.
4a zeigt den Aufbau eines Knopfes am Heizregler des elektrischen
Kochers gemäss der beispielhaften Ausführungsform.
4b veranschaulicht die Operationsmerkmale des Knopfes.
5 ist ein Ablaufdiagramm des Heizreglers und eines
Modus bei schwacher Wärme gemäss der beispielhaften Ausführungsform.
6 ist ein Blockdiagramm des Heizreglers gemäss
der beispielhaften Ausführungsform.
7 ist ein Blockdiagramm eines Ablagerungsdetektors
und einer Entscheidungseinheit gemäss der beispielhaften Ausführungsform.
8 ist ein Blockdiagramm einer Speichereinheit gemäss
der beispielhaften Ausführungsform.
9 ist ein Schaltdiagramm eines herkömmlichen elektrischen
Kochers.
Eingehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
hiernach unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
1 zeigt den Aufbau eines elektrischen Kochers mit zwei
Heizplatten. Wie in 1 gezeigt, umfasst
der elektrische Kocher die folgenden, mit Bezugszahlen bezeichneten Elemente:
erste Heizung 1;
erstes Relais 2;
Schaltkontakt 3 des ersten Relais 2;
Transistor 4 zur Ansteuerung des ersten Relais 2, der Transistor
4 hat einen eingebauten Widerstand und umfasst einen eingebauten Basiswiderstand
4a und einen eingebauten Widerstand 4b zwischen Basis und Emitter;
erster Ablagerungsdetektor 5 zur Erkennung von Ablagerungen auf dem Schaltkontakt
3;
Pullup-Widerstand 7 zum Anziehen eines Ausgangssignals vom Detektor
5;
der erste Ablagerungsdetektor 5 umfasst einen Transistor 5a, einen
Widerstand 5b zur Begrenzung eines Basisstromes, eine Diode 5c
zum Schutz vor einer umgekehrten Spannung zwischen Basis und Emitter,
Steuereinheit 8, in dieser Ausführungsform wird ein Mikrocomputer
verwendet;
Detektor 9 zur Erkennung der Nullspannung in der Netzspannung; der Detektor
9 erkennt die Nullspannung mit dem Transistor 9a, an den die durch
Widerstände 10 und 11 geteilte Netzspannung angelegt ist,
Diode 9b zum Schutz vor einer umgekehrten Spannung am Transistor
9a;
Pullup-Widerstand 12 zum Anziehen eines Ausgangssignals vom Nullspannungsdetektor
9;
zweite Heizung 13;
zweites Relais 14;
Schaltkontakt 15 des zweiten Relais 14;
Transistor 16 zur Ansteuerung des zweiten Relais 14, der Transistor
16 hat einen eingebauten Widerstand und umfasst einen eingebauten Basiswiderstand
16a und einen eingebauten Widerstand 16b zwischen Basis und Emitter;
zweiter Ablagerungsdetektor 17 zur Erkennung von Ablagerungen auf dem Schaltkontakt
15;
Pullup-Widerstand zum Anziehen eines Ausgangssignals vom Detektor 17;
der zweite Ablagerungsdetektor 17 umfasst einen Transistor 17a,
einen Widerstand 17b zur Begrenzung des Basisstromes, eine Diode
17c zum Schutz gegen umgekehrte Spannung zwischen Basis und Emitter;
erster Heizregler 19 und zweiter Heizregler 20 zur Steuerung der
Wärme der ersten und zweiten Heizung, diese Regler umfassen variable Widerstände;
und
Netzspannung 21.
Das erste Relais 2 und das zweite Relais 14 werden
in 1 nicht gezeigt; sie sind jedoch austauschbar gemeinsam
in einer Steuertafel des Kochers versenkt, so dass die beiden Relais zusammen oder
voneinander unabhängig ausgetauscht werden können. Sie können auf
einfache Art und Weise ausgetauscht werden, ohne den Kocher zu bewegen.
Die Relais können nicht nur in der Steuertafel versenkt sein,
sondern in der gleichen Weise auch in einer Seitenwand oder einer Abdeckung, oder
die Relais können mit gleicher Wirkung an einer Stelle nahe einem Abteil im
Kocher versenkt werden.
Die Relais werden mit einem Verriegelungsmechanismus oder in einer
solchen Weise versenkt, dass ein Spezialwerkzeug für ihren Austausch erforderlich
ist, damit Kinder oder mit dem Austausch nicht vertraute Personen die Tafel nicht
öffnen oder abmontieren können.
Die Arbeitsweise gemäss der Ausführungsform wird hiernach
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
Wenn ein Signal zur Ansteuerung des ersten Relais von dem das Relais
ansteuernden Ausgang 8a des Mikrocomputers 8 abgegriffen wird,
schaltet der Transistor 4 ein und steuert das erste Relais 2 zum
Schliessen des Schaltkontakts 3, wodurch die erste Heizung 1 mit
Strom versorgt wird. Eine (geteilte) Spannung, die durch den Drehwinkel eines variablen
Widerstandes am Heizregler 19 bestimmt wird, wird in den Eingangsabschnitt
8c eines A/D-Wandlers des Mikrocomputers 8 eingespeist. Ein Relais-Steuersignal,
das einer Einschaltdauer-Kontrolle unterworfen worden ist, wird vom Ausgang
8a abgegriffen. Dieses Relais-Steuersignal wird auch so gesteuert, dass
der Schaltkontakt auf der Grundlage eines Eingangssignals 8g vom Nullspannungsdetektor
9 und eines Eingangssignals vom ersten Ablagerungsdetektor 5 nahe
der Nullspannung ein- bzw. ausgeschaltet werden kann (Verdoppelung der Funktionen
des Ablagerungsdetektors und des Ein-/Aus-Detektors des Schaltkontakts). Die Nullspannungserkennung
erfolgt mit der Netzspannung 21, die durch die Widerstände
10 und 11 geteilt wird. Die zweite Heizung 13 wird auf
der Grundlage der Eingangs- bzw. Ausgangssignale 8d, 8e und
8f des Mikrocomputers 8 gesteuert. Die Wärme der zweiten
Heizung 13 wird durch eine Arbeitseinschaltdauer des zweiten Relais
14 bestimmt, die durch den zweiten Heizregler 20 eingestellt wird.
Die Arbeit des ersten Ablagerungsdetektors 5 wird hiernach
beschrieben.
Wenn das das Relais ansteuernde Ausgangssignal 8a ausgeschaltet
ist, aber der Schaltkontakt 3 des ersten Relais 2 nicht trennt,
da die Basis und der Emitter des Transistors 5a am Ablagerungsdetektor
5 durch den Schaltkontakt kurzgeschlossen sind, schaltet der Transistor
5a ab. Ein Ablagerungserkennungssignal des Niveaus HI (hoch) wird durch
den Pullup-Widerstand 7 in den Eingang 8b des Mikrocomputers
8 eingespeist. Dann ermittelt der Mikrocomputer 8, dass eine Ablagerung
auftritt. Ablagerung auf dem Schaltkontakt des zweiten Relais 14 erfolgt
in der gleichen Weise; daher entfällt die Beschreibung.
Die Arbeitsweise, wenn der Schaltkontakt Ablagerung antrifft, wird
unter Bezugnahme auf das Zeitablaufdiagramm in 2 beschrieben.
Modus 1 in 2 zeigt die normale
Arbeit des Relais, d.h. das das Relais ansteuernde Ausgangssignal 8a steuert
das erste Relais 2 mit dem Transistor 4, der einen eingebauten
Widerstand besitzt. Wenn die Bewegungsverzögerung des Relais 2 vernachlässigt
wird, dann kann die Arbeit der ersten Heizung 1 mit der gleichen Signalwellenform
gezeigt werden. Das Ausgangssigal 8a des Mikrocomputers 8 wird
daher direkt als Arbeitszeit der ersten Heizung 1 betrachtet.
Modus 2, wenn der Schaltkontakt Ablagerung antrifft, wird
unter Bezugnahme auf 2 beschrieben. Das Ausgangssignal
8a wechselt am Punkt A von Ein nach Aus, zur gleichen Zeit schaltet die
Spulenspannung des ersten Relais 2 aus. Die erste Heizung 1 schaltet
aber nicht aus. Wenn der Eingang 8b des Mikrocomputers 8 ein Ablagerungserkennungssignal
empfängt, verändert sich das Ausgangssignal 8a am Punkt B zu
einem kurzen Stromstosssignal. Wenn das kurze Stromstosssignal an die Spule des
ersten Relais 2 angelegt wird, empfängt der Schaltkontakt
3 einen Stromstoss, der die Ablagerung am Punkt C neutralisiert. Nachdem
die Ablagerung entfernt worden ist, arbeitet das Relais normal und trifft Ablagerung
weniger oft an.
Modus 3, wo die Ablagerung nicht durch Beaufschlagung mit
einem einzelnen kurzen Stromstoss neutralisiert werden kann, wird als Nächstes
beschrieben.
Wenn ein einzelner, dem Schaltkontakt auferlegter Stromstoss die Ablagerung
nicht neutralisieren kann, wird die Ablagerung am Punkt A1 erkannt, und das das
Relais ansteuernde Ausgangssignal 8a gibt einen ersten Stromstoss auf den
Schaltkontakt am Punkt B1, obwohl es ihm nicht gelingt, die Ablagerung zu entfernen.
Dann wird der zweite Stromstoss am Punkt B2 angelegt. Wenn dieser wiederum versagt,
wird ein weiterer Stromstoss am Punkt B3 angelegt, und diese Schritte werden wiederholt,
bis die Ablagerung am Punkt BN entfernt worden ist.
So werden die Stromstösse vom Mikrocomputer wiederholt auf den
Schaltkontakt gelegt, bis die Ablagerung entfernt ist, dann ist die Ablagerung am
Punkt CN neutralisiert, und die Arbeit kehrt zur normalen Folge zurück.
Wenn das Relais wegen der Ablagerung blockiert ist, dann wird ein
vom Relais gesteuertes Signal in ein kurzes Stromstosssignal umgewandelt, das den
Schaltkontakt mit der Ablagerung beaufschlagt und dadurch die Ablagerung entfernt.
Diese Selbstentfernungsfunktion des Relais kann die Lebensdauer des Schaltkontakts,
der die Heizung steuert, wesentlich verlängern. Im Ergebnis kann die Wartungsarbeit
zur Entfernung von Ablagerungen wesentlich verringert werden.
Wenn des Weiteren die Ablagerung mit einer gegebenen Anzahl von Stromstössen
nicht entfernt worden ist, gibt der Kocher ein Warnsignal aus, wodurch eine Steuereinheit
in die Lage versetzt wird, den Strom abzuschalten, oder das Warnsignal meldet einer
in der Nähe befindlichen Person die Situation, wodurch die Sicherheit des Kochers
gewährleistet ist.
Das Zeitablaufdiagramm in 3 veranschaulicht
die unter Timesharing erfolgende sequentielle Steuerung der beiden Relais und gleichzeitige
wechselweise Ein-/Aus-Steuerung der Schaltkontakte entsprechend dem Übergang
vom/zum positiven Bereich zum/vom negativen Bereich beim Nulldurchgang der Netzspannung.
Der obere Abschnitt von 3 zeigt die Wellenform
eines Ausgangssignals des Nullspannungsdetektors 9, die durch einen Wellenform-Ausbildungsprozess
aus der Netzspannung 21 umgeformt worden ist. Die Nullspannung entspricht
einer Kante, wo sich das Signal der Nullspannungserkennung ändert. Die folgende
Beschreibung bezieht sich auf den Kantenbereich.
Der Schaltkontakt des ersten Relais 2 schaltet in der Vorwärtsrichtung
der Netzspannung 21 (von negativ nach positiv) EIN, was beim Punkt ➀
angedeutet ist. Auf die gleiche Weise schaltet der Schaltkontakt des zweiten Relais
14 nach drei Zyklen des Signals der Nullspannungserkennung in der Vorwärtsrichtung
der Netzspannung 21 EIN, was beim Punkt ➁ angedeutet ist. Der Schaltkontakt
des zweiten Relais 14 schaltet in der Vorwärtsrichtung auch AUS, was
beim Punkt ➂ angedeutet ist. Auf die gleiche Weise schaltet der Schaltkontakt
des ersten Relais 2 nach drei Zyklen in der Vorwärtsrichtung AUS,
was bei Punkt ➃ angedeutet ist.
Nach den bisherigen Schritten ist aber der Betrieb des Relais ein
anderer. Der Schaltkontakt des zweiten Relais 14 schaltet in der umgekehrten
Richtung (von positiv zu negativ) EIN, was beim Punkt ➄ angedeutet
ist. Auf die gleiche Weise schaltet der Schaltkontakt des ersten Relais
2 nach drei Zyklen in der umgekehrten Richtung EIN, was beim Punkt ➅
angedeutet ist. Der Punkt ➆ zeigt das AUSschalten des ersten Relais
2 an, während der Punkt ➇ das AUSschalten des zweiten Relais
14 andeutet. Beide Vorgänge geschehen bei der umgekehrten Richtung,
und das zweite Relais 14 schaltet nach drei Zyklen AUS.
Des Weiteren ist es erwünscht, dass die erste und zweite Heizung
1, 13 bei der Nullspannung sehr genau gesteuert werden, weshalb
Ein- und Ausschalten der beiden Relais 2, 14 zeitverschoben gesteuert
werden, so dass Störungen durch Rauschen und gegenseitige Störung vermieden
werden können. Diese An der Steuerung ist im Mikrocomputer 8 programmiert.
Lichtbogenentladung übt beim Betrieb des Schaltkontakts einen
thermischen Einfluss auf den Metallkontakt aus, weil die Lichtbogenentladung auch
bei niedriger Spannung auftritt, wenn grosse Ströme fliessen. Dieser thermische
Einfluss lässt das Metall des einen Schaltkontakts zum gegenüberliegenden
Schaltkontakt wandern, wodurch Berge und Täler zwischen den beiden Schaltkontakten
erzeugt werden. Dabei verschlechtert sich nicht nur der Kontakt, sondern die beiden
Kontakte lassen sich manchmal wegen des Eingreifens der Berge in die Täler
(Blockierung) auch nicht trennen. Da diese Erscheinung der Metallwanderung die Lebensdauer
der Schaltkontakte verschlechtert, ist es wünschenswert, sie zu verhindern,
um die Lebensdauer der Schaltkontakte von Relais zu stärken. Daher werden in
dieser Ausführungsform die Schaltkontakte bei der Nullspannung gesteuert, und
das Ein- und Ausschalten wird so gesteuert, dass die Dispersion bei der Nullspannung
berücksichtigt wird. In anderen Worten erfolgt, wenn der Schaltkontakt in der
Vorwärtsrichtung ein-/ausschaltet, das nächste Ein-/Ausschalten in der
umgekehrten Richtung. Dadurch wird die Erscheinung der Metallwanderung minimiert.
Die einzelnen Arbeitsschritte der betreffenden Relais werden im Timesharing
gesteuert, d.h. das Ein- und Ausschalten der betreffenden Schaltkontakte ist zeitlich
verschoben, wodurch der einzelne Ein- und Ausschaltvorgang des betreffenden Schaltkontakts
bei Nullspannung genau erfolgen kann. In anderen Worten steuert der Mikrocomputer
die betreffenden Relais richtig, so dass jeder Schaltkontakt bei der Nullspannung
frei von Störungen durch Rauschen und von gegenseitigen Störungen genau
gesteuert werden kann. Im Ergebnis kann man ein gleichbleibendes Ein- und Ausschalten
der Schaltkontakte erwarten.
In dieser Ausführungsform wird das Beispiel von zwei Kochplatten
angeführt; die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Ausführungsform
beschränkt, sondern ist auf Kocher mit mehr als zwei Kochplatten anwendbar.
Die Arbeitsweise eines automatischen Zyklenschalters, der eine Mehrzahl
von Steuerzyklen in der Wärmeregelung schaltet, wird unter Bezugnahme auf
4 beschrieben.
4 zeigt einen Knopf am Wärmeregler des elektrischen Kochers
mit zwei Kochplatten, während die Auftragung in 4 den EIN/AUS-Zyklus
in Abhängigkeit von der Verdrehung des Knopfes und das Leistungsverhältnis
bei Einschaltdauer-Steuerung veranschaulicht.
4(a) ist der Knopf des Wärmereglers, der sich
im AUS-Zustand (OFF) befindet. Eine Drehung im Uhrzeigersinn verändert die
Wärme in Übereinstimmung mit den betreffenden Markierungen, d.h. HI (maximale
Wärme im Zustand ununterbrochener Stromspeisung), HMD (hohe Wärme bei
einem hohen Ein-/Aus-Verhältnis), MED (mittlere Wärme bei einem mittleren
Ein-/Aus-Verhältnis), LMD (geringere mittlere Wärme bei einem geringeren
mittleren Ein-/Aus-Verhältnis) und LOW (geringes Heizen bei einem niedrigen
Ein-/Aus-Verhältnis). Der Knopf kann im Gegenuhrzeigersinn verdreht werden.
4b ist eine graphische Darstellung, die die Knopfpositionen, die
ihnen entsprechenden Ein-/Aus-Zyklen (links aufgetragen) und das Leistungsverhältnis
(rechts aufgetragen) veranschaulicht. Der Ein-/Aus-Zyklus ist auf 10 s/Zyklus bei
LOW und MED, auf 20 s/Zyklus zwischen MED und einem Punkt gerade unterhalb von HI
angesetzt. In der HI-Position wird die Heizung ununterbrochen mit Strom versorgt.
Die Einteilung auf der rechten Seite zeigt das Leistungsverhältnis
bei den verschiedenen Knopfpositionen. Während die fette Linie von LOW nach
HI gerade Linien bildet, verändert sich das Leistungsverhältnis linear
mit den Ein-/Aus-Verhältnissen, die den Knopfpositionen entsprechen.
Eine manuelle Steuerung des Wählschalters für schwache Wärme,
die nur über einen gegebenen Teil des Wärmereglers wirksam ist, wird unter
Bezugnahme auf 5 beschrieben.
5 ist ein Ablaufdiagramm, und „S" zeigt eine
Drehposition des Knopfes an. Bei Y (YES) für S = OFF befindet sich die Heizung
in einer Aus-Schleife und ohne Strom. Bei S = HI oder S > HI wird die Speichereinheit
zurückgesetzt und die Heizung ununterbrochen mit Strom versorgt. Bei MED <
S < HI wird die Speichereinheit zurückgesetzt und die Heizung in einem 20-Sekunden-Zyklus
mit Strom versorgt. Wenn eine Ein-Periode (ON) von den 20 Sekunden 10 Sekunden beansprucht,
ist das Leistungsverhältnis somit 50%.
Bei N (NO) für schwache Wärme SW = ON wird die Speichereinheit
zurückgesetzt und die Heizung während 10 Sekunden pro Zyklus mit Strom
versorgt. Bei Y für S = ON wird die schwache Wärme SW aus der Speichereinheit
ausgewählt und liefert eine Feineinstellung mit zwei Sekunden pro Zyklus. Wenn
der Strom irrtümlich abgeschaltet wird oder in diesem Zustand ein Stromausfall
auftritt, wird diese Bedingung in der Speichereinheit gespeichert
und nach Wiederherstellung der Stromversorgung aktiviert. Wenn der Knopf zu anderen
Stellungen als schwache Wärme SW = ON verdreht worden ist, wird aus der Speichereinheit
eine andere Schleife ausgewählt und aktiviert, und die Auswahl schwacher Wärme
SW wird in der Speichereinheit gelöscht.
6 zeigt ein Blockdiagramm, das wie oben erörtert
funktioniert. In 6 sind die folgenden Elemente mit
Bezugszahlen vorhanden:
erste Heizung 51;
erstes Relais 52 zur Steuerung der ersten Heizung;
Schaltkontakt 53 des ersten Relais;
erster Ablagerungsdetektor 54 zur Erkennung des Zustandes des Schaltkontakts;
erster Heizregler 55 zur Einstellung der Heizleistung; in der gleichen
Weise wie oben erörtert, wird ein weiterer Satz wie folgt vorbereitet:
zweite Heizung 56;
zweites Relais 57;
Schaltkontakt 58 des zweiten Relais;
zweiter Ablagerungsdetektor 59 zur Erkennung des Zustandes des Schaltkontakts;
zweiter Heizregler 60;
erster Wählschalter 61 für schwache Wärme, der nur über
einen gegebenen Teil des ersten Heizreglers wirksam ist;
erste LED 62 für schwache Wärme, die anzeigt, dass die erste
schwache Wärme ausgewählt worden ist;
zweiter Wählschalter 63 für schwache Wärme, der nur über
einen gegebenen Teil des zweiten Heizreglers wirksam ist;
zweite LED 64 für schwache Wärme, die anzeigt, dass die zweite
schwache Wärme ausgewählt worden ist;
Mikrocomputer 65 funktioniert als Steuereinheit;
Nullspannungsdetektor 66 zur Erkennung des Nulldurchgangs der Netzspannung,
um den Schaltkontakt des Relais bei der Nullspannung zu steuern;
Systemtaktgeber 67;
VDD 68 der Gleichstromquelle;
VSS 69; und
Netzspannung 70.
Der oben erörterte Aufbau ermöglicht es, dass der Kocher
den Nachteil überwindet, dass beim Kochen mit verhältnismässig schwacher
Wärme die EIN-Periode kurz ist und daher eine grössere Wärmemenge
nicht zum Kochen verwendet, sondern gestreut wird, was eine schlechte Energieausnutzung
zur Folge hat.
Wenn Ablagerungen auf dem Schaltkontakt angetroffen werden, werden
die Arbeitsgänge im Berechnungsverarbeitungsabschnitt (CPS: calculation processing
section) und der Entscheidungseinheit, die das Heizen zwangsweise unterbricht, unter
Bezugnahme auf das Blockdiagramm in 7 beschrieben.
In einem geschlossenen Kreis des Kochers, der die Heizung 72, den Schaltkontakt
73 und die Netzspannung 71 umfasst, sind Ablagerungsdetektoren
74, die Ablagerungen erkennen, an den beiden Enden des Schaltkontakts angeordnet.
Wenn am Schaltkontakt ein abnormaler Zustand auftritt, wird dieser durch die folgenden
Arbeitsschritte behandelt.
Wenn am Schaltkontakt eine Ablagerung auftritt und ein Schaltkontakt-Erkennungssignal
durch den Punkt ➀. läuft, wird der Relaiszyklus-Schaltzeitgenerator
75, der normal gearbeitet hat, durch den Schaltkreis 76 für
das die Relaisspule antreibende Signal zum Klopfimpulsgenerator 77 umgeschaltet.
Das Klopfimpulssignal läuft durch die Steuerverhinderungslogik 78,
dann wird das Signal in den Relaistreiberkreis 79 eingespeist, wo das Signal
zu einem kurzen Stosssignal umgewandelt wird, durch das das Relais 80 betrieben
wird. Im Ergebnis wird die Ablagerung auf dem Schaltkontakt durch das Relais selbst
entfernt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt der Klopfimpulszähler 81 die
Anzahl der Impulse zu zählen, wenn ein Klopfimpuls durch den Punkt ➁
läuft, und der Zähler 81 hört auf zu zählen, wenn das
Signal für Schaltkontaktablagerung am Punkt ➀ annulliert wird.
Die Zähldaten ➂ werden in eine Berechnung des CPS
82 einbezogen. Nachdem die Ablagerung entfernt worden ist, verändert
der Ablagerungsdetektor 74 seine Funktion und erfasst die Ein-/Aus-Daten
des Schaltkontakts. Die Verzögerungszeitdaten 83 des Schaltkontakts
bezüglich der das Relais antreibenden Ein-/Aus-Signale werden durch die Schaltkontakt-Ein-/Aus-Daten
83 zu Datencode umgewandelt. Dann werden das Ausgangssignal ➂ des
Klopfimpulszählers und die Daten ➃ der Schaltkontakt-Ein/Aus-Daten im
CPS 82 mit der folgenden Gleichung berechnet, und das Ergebnis ➎
wird in der Entscheidungseinheit 84 mit einem gegebenen Wert X (XA,
XB) verglichen, und die beiden Ergebnisse ➅ und ➆ werden
ausgegeben.
Berechnungsgleichung:
Schaltkontakt-Ein-/Aus-Daten/T × Anzahl der Klopfimpulse ≥ X,
wobei XA = Entscheidungsnorm des Ergebnisses ➅
XB = Entscheidungsnorm des Ergebnisses ➆
T = Zeitkonstante.
Das Ausgangssignal ➅ treibt den Warnungsausgang 85,
der Wartung anfordert, während das Ausgangssignal ➆ das schlechtere
Ergebnis anzeigt, nämlich, dass der Schaltkontakt dem Ende seiner Lebensdauer
nahe ist. Zu diesem Zeitpunkt wird ein STOP-Signal an die Steuerverhinderungslogik
78 geliefert, so dass das Relais 80 zwangsweise angehalten
wird. Der in gestrichelten Linien gezeichnete Block 86 stellt einen Mikrocomputer
dar, der in dieser Ausführungsform als Steuereinheit funktioniert.
Unter Verwendung der Anzahl der kurzen Stromstösse und der Ein-/Aus-Daten
des Schaltkontakts wird in der oben erörterten Berechnung herausgefunden, wann
der Schaltkontakt das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Inzwischen können die
kurzen Stromstösse die Ablagerung entfernen, die auftreten kann, wenn der Schaltkontakt
nahe seinem Lebensende ist. Da so das Lebensende des Schaltkontakts vorhergesagt
werden kann, kann eine geeignete Wartungswarnung ausgegeben oder der elektrische
Kocher zwangsweise angehalten werden, wodurch die Sicherheit des elektrischen Kochers
wesentlich verbessert wird.
Der Speicherbetrieb, d.h. die Möglichkeit, den Zustand der Ausgabe
einer Wartungswarnung bzw. des zwangsweisen Anhaltens aufrechtzuerhalten, selbst
wenn die Stromversorgung irrtümlich abgeschaltet worden ist oder ein Stromausfall
aufgetreten ist, wird unter Bezugnahme auf das Blockdiagramm in 8
beschrieben.
Die früher beschriebene Beschreibung wird hier unterlassen, und
die Aufmerksamkeit wird auf den Speicherbetrieb, der den Zustand der Wartungswarnung
oder des zwangsweisen Anhaltens aufrecht erhält, nachdem die Stromversorgung
wiederhergestellt ist, gerichtet.
Nehmen wir an, dass die Wartungswarnung ➅ von der Entscheidungseinheit
84 ausgegeben wird, dann liefert der erste Speicher-Einstellabschnitt (SET)
88 ein Ladesignal ➇ an den ersten Ladungsspeicher 89, der
einen Kondensator und dergleichen umfasst. Das Wartungswarnungssignal wird durch
Laden des Kondensators gespeichert. Zuerst würde der Speicherdetektor
90, der einen Komparator mit hoher Eingangsimpedanz umfasst, den im Kondensator
während einer langen Zeit gespeicherten Zustand erkennen, selbst wenn der Strom
ausgefallen ist. Wenn die Stromversorgung wiederhergestellt ist und der erste geladene
Speicher 89 noch elektrische Ladung enthält, gibt der erste Speicherdetektor
90 das Signal ➈ aus, so dass die Wartungswarnung 96 geliefert
werden kann. Auf die gleiche Weise sei angenommen, dass das Signal ➆ für
zwangsweises Anhalten ausgegeben wird, dann liefert der zweite Speicher-Einstellabschnitt
(SET) 91 das Ladesignal ➉ an den zweiten Ladungsspeicher
92. Wenn die Stromversorgung wiederhergestellt ist und sofern der zweite
Ladungsspeicher 92 noch elektrische Ladung enthält, gibt der zweite
Speicherdetektor 93 das Signal
aus und löst eine zwangsweise Verhinderungslogik aus, die den elektrischen
Kocher zwangsweise anhält. Die Speicherfunktion kann so realisiert werden.
Die erste Diode 94 und die zweite Diode 95 verhindern,
dass die Kondensatoren des ersten und zweiten Speichereinstellabschnitts (SET)
88 und 91 entladen werden.
Industrielle Anwendbarkeit
Die oben erörterte Ausführungsform beweist, dass der elektrische
Kocher der vorliegenden Erfindung es ermöglicht, dass eine Mehrheit von Heizungen
ihre Schaltkontakte nahe der Nullspannung ein- und ausschalten, und Funktionen besitzt,
um Ablagerungen auf den Schaltkontakten zu erkennen und die Ablagerung selbsttätig
zu entfernen. Die Sicherheit des elektrischen Kochers wird dadurch wesentlich verbessert.
Der Schaltkontakt wird so definiert, dass er in der Nähe der
Nullspannung wechselweise am Übergangspunkt vom/zum positiven Gebiet zum/vom
negativen Gebiet ein- und ausschaltet, was die Möglichkeit der Bildung von
Ablagerungen auf den Schaltkontakten verringert. Die Lebensdauer des Schaltkontakts
des Relais wird dadurch wesentlich verlängert. Die Ein-/Aus-Steuerung der Schaltkontakte
von mehreren Relais und die Steuerung der Wärmeeinstellung kann während
einer langen Zeit fehlerfrei ausgeführt werden. Im Ergebnis kann ein elektrischer
Kocher von hoher Zuverlässigkeit, gleichbleibender Leistung und Wartungsfreiheit
erreicht werden.
Wenn schwache Wärme gewählt wird, wird ein besonderer Abschnitt
der Wärmeeinstellung mit einem kurzen Zyklus gesteuert, so dass eine gedünstete
Speise mit weniger Wärmeverlust gekocht werden kann. Wenn der Wärmeeinsteller
zu einem anderen Bereich bewegt wird, wo die schwache Wärme nicht mehr gebraucht
wird, oder wenn er am Ende des Kochens abgestellt wird, wird der Modus der schwachen
Wärme automatisch zurückgesetzt, was nützliche Vorteile für
Benutzer bewirkt.
Durch eine Berechnung unter Verwendung der Ein-/Aus-Daten des Schaltkontakts
und der Anzahl von Stromstössen, die gezählt werden, wenn Ablagerung erkannt
wird, kann das Lebensende eines Schaltkontakts vorhergesagt werden. Auf der Grundlage
dieses Ergebnisses wird eine Warnung ausgegeben oder der Kocher wird zwangsweise
angehalten, so dass ein plötzliches Versagen oder eine gefährliche Situation
verhindert werden können.
Diese ermittelten Informationen können in einer Speicherfunktion
gespeichert werden, die einfach und billig definiert ist, so dass die Informationen
einen Stromausfall oder eine Stromabschaltung überleben können. Die Sicherheit
des Kochers wird somit vorteilhaft mit Leichtigkeit gesichert.
1
Erste Heizung
2
Erstes Relais
3
Schaltkontakt
4
Transistor mit eingebautem Widerstand
5
Erster Ablagerungsdetektor
6
Zweite Heizung
7
Pullup-Widerstand
8
Mikrocomputer
9
Nullspannungsdetektor
10
Widerstand
11
Widerstand
12
Pullup-Widerstand
13
Zweite Heizung
14
Zweites Relais
15
Schaltkontakt
16
Transistor mit eingebautem Widerstand
17
Zweiter Ablagerungsdetektor
18
Pullup-Widerstand
19
Erster Heizregler
20
Zweiter Heizregler
21
Stromnetz
Anspruch[de]
Elektrischer Kocher, umfassend:
eine Mehrzahl von Heizungen (1, 13; 51, 56);
eine Mehrzahl von Relais (2, 14; 52, 57) zur
Steuerung der Heizungen mit ihren Schaltkontakten (3, 15;
53, 58);
einen Heizregler (19, 20; 55, 60) zur Wärmeregelung
der Heizungen;
eine Steuereinheit (8; 65) zur Steuerung der Relais auf der Grundlage
eines Signals vom Heizregler;
gekennzeichnet durch
einen Ablagerungsdetektor (5, 17; 54, 59) zur
Erkennung einer Ablagerung auf dem Schaltkontakt;
einen Nullspannungsdetektor (9; 66) zur Erkennung einer Nullspannung
einer Wechselstromquelle (21; 70);
worin die Steuereinheit (8; 65) so konfiguriert ist, dass sie
auf der Grundlage eines die Ablagerung erkennenden Signals ein Steuersignal des
Relais in ein kurzes Stromstosssignal umwandelt; und
worin-die Steuereinheit auf der Basis eines Signals vom Nullspannungsdetektor das
EIN/AUS-Schalten der betreffenden Schaltkontakte so steuert, dass
1) das Schalten der Schaltkontakte in den EIN/AUS-Zustand nahe der Nullspannung
der Stromquelle (21, 70) erfolgt und
2) für das Einschalten der Schaltkontake zwischen Übergängen der
Stromquelle (21; 70) in der positiven und negativen Richtung nahe
der Nullspannung abgewechselt wird; und
3) für das Ausschalten der Schaltkontake zwischen Übergängen der
Stromquelle (21; 70) in der positiven und negativen Richtung nahe
der Nullspannung abgewechseit wird.Elektrischer Kocher nach Anspruch 1, weiter umfassend:
einen automatischen Zyklenschalter (65) zum Schalten einer Mehrzahl von
Steuerzyklen in einem Wärmeregelprozess; und
einen manuellen Wählschalter (61; 63) für schwache Wärme,
der nur für einen im Voraus festgelegten Teil des Wärmereglers wirksam
ist,
worin der Wählschalter für schwache Wärme einen automatischen Annullierer
zur automatischen Annullierung eines Betriebsmodus mit schwacher Wärme bei
Umstellen des Wärmereglers zu einer anderen Position umfasst.Elektrischer Kocher nach Anspruch 1, weiter umfassend:
einen Berechnungsverarbeitungsabschnitt (82) zur Verarbeitung von Zähldaten
eines Zählers (81) für die Zählung der durch die Steuereinheit
erzeugten kurzen Stromstosssignale und von EIN/AUS-Daten des Ablagerungsdetektors;
und
eine Entscheidungseinheit (84), die auf der Grundlage eines Berechnungsergebnisses
des Berechnungsverarbeitungsabschnitts entweder eine Warnung ausgibt oder den Kocher
zwangsweise abstellt.Elektrischer Kocher nach Anspruch 1, weiter eine Speichereinheit (89,
92) umfassend, die die elektrischen Ladungen eines Signals für das
zwangsweise Abstellen bzw. eines Warnsignals benutzt, die durch eine Entscheidungseinheit
erzeugt wurden, wobei die elektrischen Ladungen in einem Kondensator gehalten werden.Elektrischer Kocher nach Anspruch 1, worin die benannte Mehrzahl von
Relais (2, 14; 52, 57) beieinander und austauschbar
angeordnet sind.Elektrischer Kocher nach Anspruch 1, worin die Steuereinheit (8;
65) die Mehrheit von Relais so steuert, dass erste und zweite Relais (2,
14; 52, 57) aus der Mehrheit von Relais immer zu voneinander
verschiedenen Schaltzeiten geschaltet werden.