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Dokumentenidentifikation DE102006012417A1 20.09.2007
Titel Vorrichtung zur Regulierung der Folientemperatur in einer Folien-Fertigungsanlage, Folien-Fertigungsanlage mit einer solchen Vorrichtung, diesbezügliches Verfahren, sowie Verwendung der Vorrichtung zur Regulierung der Folientemperatur
Anmelder Kuhne GmbH, 53757 Sankt Augustin, DE
Erfinder Bobowk, Rainer, 53819 Neunkirchen-Seelscheid, DE;
Halstrick, Stefan, 53757 Sankt Augustin, DE
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 17.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006012417
Offenlegungstag 20.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse B29C 47/88(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B29D 7/01(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, DE   B29C 47/92(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, DE   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn 14 in einer Folien-Fertigungsanlage 1, ein Verfahren zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn 14, eine Folien-Fertigungsanlage 1 mit einer solchen Vorrichtung und die Verwendung einer derartigen Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn 14 in einer Folien-Fertigungsanlage 1. Damit ist es erstmals möglich, die Eigenschaften einer Folienbahn 14, insbesondere deren Temperatur und die davon abhängigen physikalischen Eigenschaften, gezielt zu beeinflussen, um eine Folie mit einheitlichen Eigenschaften herzustellen. Die Vorrichtung weist hierbei eine Speichereinrichtung 7 mit Umlenkrollenelementen 5 auf, wobei der Abstand der Umlenkrollenelemente 5 relativ zueinander in Reaktion auf ein Signal einer Steuereinrichtung 13 in Abhängigkeit von einer erfaßten Temperatur der Folienbahn und einem erfaßten Wickeldurchmesser variabel eingestellt werden kann.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung der Folientemperatur, insbesondere zur abschnittsweisen Regulierung der Folientemperatur, ein Verfahren hierfür, sowie eine Folien-Fertigungsanlage und die Verwendung einer derartigen Vorrichtung zur Regulierung der Folientemperatur.

Üblicherweise wird bei der Folienherstellung Kunststoffschmelze von einem Extruder durch eine Düse ausgegeben und die erzeugte Folie nach Durchlaufen einer Fertigungsbahn auf einer Aufwickelvorrichtung aufgewickelt.

Hierbei sind Folien-Fertigungsvorrichtungen bekannt, die ein so genanntes Speicherelement bzw. einen Speicher, mit einem höhenverstellbaren Rollenregister aufweisen, mittels welchem die von der Folie beim Herstellungsprozess zu absolvierende Strecke vom Extruder bis hin zur Aufwickelvorrichtung zeitweilig verlängert werden kann, so daß ein Operator für einen kurzen Zeitraum die Möglichkeit hat, eine auf einem Wickelkern fertig aufgewickelte Folienrolle gegen einen neuen Wickelkern für eine neu aufzuwickelnde Folienrolle auszutauschen.

Während dieses Zeitpunkts wird der Speicher mit der kontinuierlich erzeugten Folienbahn gefüllt, so daß der Operator die fertig aufgewickelte Rolle austauschen kann. Wenn der Operator den Austausch vollzogen hat, wird der Speicher durch Aufrollen der Folienbahn wieder geleert und die Folienbahn wird anschließend auf herkömmliche Weise aufgewickelt.

Hierbei wird der Abstand zwischen den einzelnen Elementen des Speicherelements üblicherweise mittels eines Druckluftsystems verändert, wobei in einer ersten Position, bei welcher die Rollenelemente in einer abgesenkten Grundstellung sind, die Folienbahn in den Speicher eingebracht wird, und in einer zweiten Position, der Abstand zwischen den Rollenelementen vergrößert wird, um die zur Verfügung stehende Strecke bis zur Aufwickelvorrichtung zu verlängern, damit der Operator ausreichend Zeit zum Rollenwechsel hat.

Üblicherweise kühlt die aus dem Extruder kommende Folienbahn dabei aufgrund des Temperaturunterschieds der einzelnen Elemente der Folien-Fertigungsanlage, wie beispielsweise dem Glättwerk, und durch einen Wärmeaustausch mit der Umgebung auf dem Weg vom Extruder bis zur Aufwickelvorrichtung ab, wobei die Temperaturentwicklung der Folienbahn hierbei auf unterschiedliche Weise beeinflußt werden kann.

So sieht eine erste Möglichkeit eine entsprechend lange, nicht veränderbare Abkühlstrecke vor, bei welcher die Folie über eine Rollenführung schließlich zur Wickelstation gebracht wird, und während des Durchlaufens der Kühlstrecke einen Wärmeaustausch mit der Umgebung ausführt, und so auf einen entsprechenden Temperaturbereich abgekühlt wird.

Mit einer derartigen Kühlstrecke ist die letztlich erreichbare Temperatur der Folienbahn auf der Wickelvorrichtung jedoch von der Umgebungstemperatur in der Fertigungshalle, sowie von der zur Verfügung stehenden ausreichend langen Kühlstrecke abhängig. Darüber hinaus ist es im Hinblick auf in Abhängigkeit von den jeweils herrschenden Witterungsbedingungen vereinzelt zu niedrigen Umgebungsbedingungen bei der Folienherstellung problematisch, daß die Folienbahn zu schnell oder zu stark abkühlt und dadurch die benötigten Folieneigenschaften nicht erzielt werden können.

Zudem ist es mit derartigen Anlagen nicht möglich, die Folientemperatur auf einen Temperaturwert unterhalb der in der Fertigungshalle herrschenden Temperatur abzukühlen, ohne hierfür zusätzliche aktive Kühlelemente zu verwenden.

Eine zweite Möglichkeit sieht daher vor, falls nicht genug Raum für eine passive Kühlstrecke zur Verfügung steht, mittels Umlenkrollen, welche Kühlelemente aufweisen, eine aktive Kühlung herbeizuführen.

Problematisch bei den vorgenannten herkömmlichen Herstellungsverfahren von Folienbahnen ist zudem, daß aufgrund konstanter Extruderleistung und dem Abkühlvorgang in der Anlage, beispielsweise auf dem Glättwerk, unterschiedliche Energiepotenziale in der Folie entstehen.

Da die Luftkühlstrecke nicht veränderlich ist, wird die Folie mit den unterschiedlichen Energiepotenzialen aufgewickelt, wodurch im gesamten Wickelballen ein uneinheitliches, teilweise deutlich überhöhtes Energiepotenzail bzw. Temperaturprofil entsteht.

Da Kunststoff jedoch ein schlechter Wärmeleiter ist, kann es Stunden oder sogar Tage dauern, bis im Wickelballen ein einheitliches Temperaturniveau eingestellt ist. Da die auf der Aufwickelvorrichtung aufgewickelte Folie kein einheitliches Temperaturprofil aufweist, kann es zu Veränderungen der Eigenschaften der Folie kommen, wie beispielsweise unkontrollierten Spannungen, Schrumpfen und Gefügeveränderungen, wodurch die Schrumpfspannung und dergleichen Eigenschaften über den gesamten Wickeldurchmesser der aufgewickelten Folienbahn unterschiedlich ausfallen können.

Auch mittels der zusätzlich zur Anwendung kommenden Kühl- bzw. Heizvorrichtungen ist eine Beeinflussung der Eigenschaften der Folienbahn dahingehend, daß diese ein einheitliches Profil, beispielsweise Energie- bzw. Temperaturprofil, aufweist, nicht zufriedenstellend möglich, so daß sich die Eigenschaften der Folie beim Abkühlvorgang noch verändern können, wie vorstehend geschildert, wobei die Auswirkungen einer derartigen Veränderung meist erst bei der Weiterverarbeitung der Folienbahn sichtbar bzw. festgestellt werden.

Da jedoch die Weiterverarbeitung der so hergestellten Folienbahn üblicherweise nicht in einem integrierten Prozeß abläuft, sondern an jeweils getrennten Stationen, die üblicherweise über verschiedene Fertigungsbetriebe verteilt sind, wird der jeweilige Verarbeiter mit Problemen konfrontiert, die sich aus dem jeweils aus der Station vor ihm stammenden Halbzeug ergeben.

So kann beispielsweise eine mit dem Bedrucken der Folienbahnen beauftragte Station das Problem haben, daß die Folienbahn unterschiedliche Temperatur- und Energiepotentiale aufweist, wodurch ein gleichmäßiger Druckauftrag nicht möglich ist.

Um dennoch ein sauberes Druckbild zu erzeugen ist es daher notwendig, Folienbahnen vor dem Drucken zu homogenisieren, das bedeutet, die Folienbahn vor dem Drucken ohne aktiven Druckprozess durch die Druckanlage zu führen, um dadurch ein einheitliches Temperatur und Energiebild für die Folienbahn zu erreichen, wodurch jedoch ein erhöhter Kostenaufwand verursacht wird.

In einem weiteren Prozeßschritt kann wiederum eine Thermoformanlage oder eine Stanzstation das Problem haben, daß die von der Druckstation bedruckten Folienabschnitte kein einheitliches oder sauberes Druckbild aufweisen, da dieses sich entweder aufgrund der Energiepotentiale in der Folie nochmals verändert hat, bzw. aufgrund der unterschiedlichen Energie oder Spannungsverhältnisse in der Folie während des Druckvorgangs nicht entsprechend aufgebracht werden konnte.

Es kann auch vorkommen, daß die Folienbahn als solche nicht vollständig oder im schlimmsten Fall gar nicht verwendet werden kann, da diese beispielsweise während des Abkühlvorgangs zu stark nachgeschrumpft ist und nicht mehr abgerollt werden kann oder aber die vorliegenden Folieneigenschaften nicht mehr den geforderten Eigenschaften entsprechen. In einem solchen Fall muß die Folienbahn dann entsorgt und durch eine neue Bahn ersetzt werden, wodurch wiederum zusätzliche Kosten entstehen.

Somit besteht in der Praxis das Bedürfnis, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels welcher die Eigenschaften, insbesondere die Temperatur, einer Folienbahn bei der Herstellung derart beeinflußt werden können, daß die resultierende Folienbahn, insbesondere nach dem Aufwickelvorgang, im Wesentlichen einheitliche Eigenschaften aufweist.

Ferner besteht ein Bedarf, bereits vorhandene Folien-Fertigungsanlagen mittels einer Vorrichtung nachzurüsten, mit der die Eigenschaften der herzustellenden Folienbahn exakt definiert werden können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, unter Vermeidung der vorstehend diskutierten Nachteile, eine Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn, eine Folien-Fertigungsanlage mit einer derartigen Vorrichtung, ein Herstellungsverfahren hierfür, oder die Verwendung einer derartigen Vorrichtung vorzuschlagen, mit denen es erstmals möglich ist, die Eigenschaften, insbesondere das Temperatur- und Energieprofil einer Folienbahn gezielt vor dem Aufwickelvorgang zu beeinflussen.

Diese Aufgabe wird mit der Vorrichtung gemäß Absatz 1, der Folien-Fertigungsanlage gemäß Anspruch 10, dem Verfahren gemäß Anspruch 13 sowie mit Anspruch 22 gelöst.

Hierzu wird erstmals eine Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folien-Fertigungsanlage vorgeschlagen, mit: einer Speichereinrichtung mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen, deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist; einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Temperatur der Folienbahn; und einer Steuereinrichtung, welche die Speichereinrichtung in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung derart ansteuert, daß diese einen Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung auf ein vorbestimmtes Maß einstellt.

Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es dabei erstmals möglich, durch die Veränderung des Abstandes zwischen den Umlenkrollenelementen auf ein beliebiges gewünschtes Maß die für einen Wärmeaustausch der Folienbahn mit der die Folienbahn umgebenden Luft zur Verfügung stehende Strecke zu verändern und dadurch die Temperatur der Folienbahn auf ein gewünschtes, einheitliches Niveau zu regulieren.

Durch Versehen einer allgemein bekannten Speichereinrichtung mit dieser zusätzlichen Funktion kann dabei auf überraschend einfache Weise erstmalig eine Folienbahn mit im Wesentlichen einheitlichen Eigenschaften realisiert werden, da die Speichereinrichtung nunmehr nicht mehr nur dazu dient, einem Operator ausreichend Zeit für einen Rollenwechsel zu geben, sondern mittels der neuen Funktion die zur Verfügung stehende Kühlstrecke bzw. Temperierstrecke der Vorrichtung variieren kann, um dadurch ein einheitliches Eigenschaftsprofil der Folienbahn zu erreichen, welches die Folie insbesondere auch während des Abkühlvorgangs auf dem Wickelballen im Wesentlichen beibehält.

Mittels dieser Vorrichtung kann hierbei auf vorteilhafte Weise erreicht werden, daß die Eigenschaften der Folienbahn, wie beispielsweise das Schrumpfverhalten und die Gefügespannung über die gesamte aufgewickelte Folienrolle im Wesentlichen einheitlich sind.

Somit weist die Folienbahn beispielsweise auch nach der endgültigen Auskühlung der Folie im aufgewickelten Zustand, oder nach deren Lagerung, noch einheitliche Eigenschaften auf.

Zudem kann hierbei in vorteilhafter Weise vermieden werden, daß eine Folienrolle als Ausschußware entsorgt werden muß, da diese beispielsweise durch Nachschrumpfen nicht mehr abgerollt, und somit nicht mehr weiterverwendet werden kann.

Darüber hinaus kann mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf vorteilhafte Weise eine bereits bestehende Folien-Fertigungsanlage platzsparend nachgerüstet werden, um somit eine ausreichende Kühlstrecke zur Verfügung zu stellen.

Ferner kann in einer bevorzugten Ausführungsform die Erfassungseinrichtung wenigstens zwei Temperaturmeßstellen aufweisen, an welchen die Temperatur der Folienbahn erfassbar ist.

Durch Erfassen der Temperatur der Folienbahn an wenigstens zwei unterschiedlichen Temperaturmeßstellen ist es dabei vorteilhaft möglich, die Temperaturentwicklung der Folienbahn zu überwachen, um dadurch Veränderungen im Temperaturprofil der Folie aufgrund von Veränderungen in der Umgebung, beispielsweise aufgrund einer Änderung der Temperatur in der Fertigungshalle, zu erfassen.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform weist die Erfassungseinrichtung an wenigstens einer Temperaturmeßstelle mehrere Temperaturmeßvorrichtungen auf, welche quer zur Förderrichtung, vorzugsweise an den jeweiligen Rand- und Mittelbereichen der Folienbahn, angeordnet sind.

Durch Ausbildung mehrerer Meßvorrichtungen, beispielsweise an den jeweiligen Rand- und Mittelbereichen der Folienbahn, kann hierbei auf vorteilhafte Weise sichergestellt werden, daß der Temperaturverlauf der Folienbahn, die auf Extrusionsanlagen meist in unterschiedlicher Breite und Dicke erzeugt wird, exakt über die gesamte Folienbreite erfaßt wird.

Alternativ ist es auch denkbar, nur eine Meßvorrichtung, beispielsweise im Mittelbereich der Folienbahn anzuordnen, oder die Temperatur nur in der Mitte und an einem Randbereich der Folienbahn zu erfassen und den Temperaturverlauf über die gesamte Folienbahn basierend auf diesen Meßwerten zu bestimmen.

Durch Erfassen der Temperaturwerte über die gesamte Folienbreite kann ferner sichergestellt werden, daß mögliche Temperaturschwankungen, die beispielsweise zwischen den Randbereichen und der Mitte der Folienbahn vorhanden sein können, erfaßt und berücksichtigt werden können.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist eine der wenigstens zwei Temperaturmeßstellen in Förderrichtung der Folienbahn vor der Speichereinrichtung, vorzugsweise im Anschluß an eine Austrittsstelle der Folienbahn aus einer Extrudiervorrichtung oder an einer Eintrittsstelle in die Speichereinrichtung, und eine weitere Temperaturmeßstelle in Förderrichtung anschließend an die Speichereinrichtung, vorzugsweise an einer Austrittsstelle der Speichereinrichtung oder vor einer Aufwickelvorrichtung, angeordnet.

Durch die Erfassung der Temperatur an der Austrittsstelle der Folienbahn am Extruder bzw. kurz vor der Eintrittsstelle der Folie in die Speichereinrichtung, sowie direkt an der Austrittstelle der Folie aus der Speichereinrichtung bzw. kurz vor der Aufwickelvorrichtung ist es hierbei in vorteilhafter Weise möglich, den Temperaturverlauf der Folienbahn über die gesamte Strecke zu überwachen, um gegebenenfalls die verfügbare Strecke zu verändern, wenn die Temperatur beispielsweise zu schnell sinkt bzw. zu niedrig oder zu hoch ist.

Ferner kann durch Erfassen des Temperaturwerts vor der Speichereinrichtung die Steuereinheit auf vorab in einem Kennfeld gespeicherte Daten zugreifen, wobei das Kennfeld spezifische Daten, wie beispielsweise die Wärmemenge des Extruders, die Solltemperatur der Kunststoffschmelze an der Extruderaustrittsdüse, den Massedurchsatz des Extruders, die Fördergeschwindigkeit, die Zusammensetzung der Kunststoffschmelze, den Wärmeleitkoeffizienten der Folie und dergleichen aufweisen kann, und auf einem Speicherelement der Steuervorrichtung gespeichert ist. In Abhängigkeit von dem erfaßten Temperaturwert und den Daten aus dem Kennfeld kann dann der Abstand der Umlenkrollenelemente der Speichereinrichtung eingestellt werden.

Hierbei ist es alternativ auch denkbar, daß in der Steuereinrichtung zusätzlich zu dem Kennfeld weitere, folienbahnspezifische Datensätze gespeichert sind, welche für die jeweils zu fertigende Folienbahn optimierte Einstellungen, wie beispielsweise die Extrudiergeschwindigkeit, die Schmelztemperatur, etc., aufweisen.

Hierbei ist es vorteilhaft möglich, daß optimierte Fahrdaten der Anlage in der Steuereinrichtung unter einem sogenannten Rezept gespeichert sind, wobei mit den optimierten Fahrdaten die Kennfelder mit Daten gefüllt werden können, so daß bei der Wiederholung des Rezeptes, das letztlich ein Synonym für das herzustellende Produkt bzw. die dabei verwendete Kunststoffgranulatmischung bzw. -rezeptur darstellt, die gespeicherten Werte schnell angefahren und dann nur noch optimiert werden müssen.

Hierbei ist es ferner möglich, vorab einen entsprechenden Datensatz für die zu fertigende Folienbahn auszuwählen. Dadurch kann die Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn bereits vorab entsprechend eingestellt werden. Damit kann die Temperatur der Folienbahn auf das gewünschte, einheitliche Niveau reguliert werden. Zudem ist es hierbei möglich, die Temperaturwerte der Folienbahn bei wiederholter Herstellung der Folienbahn weiter zu optimieren.

Es ist jedoch auch möglich, weder ein Kennfeld noch entsprechende folienspezifische Datensätze zu verwenden.

In einer weiteren Ausführungsform kann die Vorrichtung zudem eine weitere Meßeinrichtung, vorzugsweise an einer Aufwickelvorrichtung, aufweisen, wobei die Ansteuerung der Speichereinrichtung durch die Steuereinrichtung unter Berücksichtigung eines Signals dieser Meßeinrichtung erfolgt.

Hierdurch ist es vorteilhaft möglich, die Speichereinrichtung unter Berücksichtigung eines sich ändernden Temperaturabgabeverhaltens der Folienbahn, beispielsweise während der Aufwicklung der Folienbahn, entsprechend anzusteuern, um dadurch den Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen zu verändern, um die gewünschten Eigenschaften der Folie beizubehalten.

Insbesondere kann hierbei die Temperatur der Folienbahn erstmalig auch derart reguliert werden, daß die Temperatur der Folienbahn zu Beginn der Aufwicklung eine andere ist, als zum Ende der Aufwicklung.

Hierbei ist es beispielsweise denkbar, daß die Temperatur der Folienbahn zu Beginn des Wickelvorgangs niedriger ist als gegen Ende, da die weiter außen liegenden Folienschichten die vorhandene Restwärme wesentlich schneller bzw. einfacher an die Umgebung abgeben können, als die wicklungsinneren Schichten der aufgewickelten Folienbahn.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform kann die Speichereinrichtung wenigstens ein Temperierelement aufweisen, wobei das wenigstens eine Temperierelement in wenigstens einem der Umlenkrollenelemente der Speichereinrichtung ausgebildet ist.

Durch die Verwendung eines solchen Temperierelements, das beispielsweise in zumindest einem oder allen der zumindest zwei Rollenelemente ausgebildet sein kann, kann das Temperaturprofil der Folienbahn in vorteilhafter Weise direkt beeinflußt werden, wodurch es möglich ist, ein einheitliches Temperaturprofil bei stark variierenden Umgebungsbedingungen zu erreichen, oder die Folientemperatur auf einen Temperaturwert zu bringen, der über oder unter der jeweils herrschenden Umgebungstemperatur liegt.

Beispielsweise ist es möglich, das Temperaturprofil der Folienbahn bei der Herstellung so zu beeinflussen, daß die Temperatur der Folienbahn bei der Aufwicklung unter der Raumtemperatur bzw. Umgebungstemperatur in der Werkshalle liegen kann.

Ferner kann durch gezieltes Aufheizen einzelner oder aller Temperierelemente in den Rollen die Temperatur der Folienbahn so beeinflußt werden, daß beispielsweise in kalten Umgebungen ein gewünschtes Temperaturprofil eingestellt werden kann, welches über dem ohne zusätzliche Heizvorrichtung erreichbaren Temperaturprofil liegt, um dadurch den Herstellungsprozess zu optimieren und die Herstellung von Ausschußware zu reduzieren, sowie die resultierenden Kosten zu senken.

Insbesondere ist es dabei möglich, durch Zugabe kleiner Wärme- bzw. Kältemengen, d.h. einem &Dgr;T von wenigen Graden, mittels der Temperierelemente in den Umlenkrollen eine Feineinstellung der Gefügeeigenschaften der Folienbahn zu erreichen.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform kann die Speichereinrichtung von einem Gehäuse umgeben sein, wobei das Gehäuse ein Gebläse und/oder eine Kühlvorrichtung und/oder eine Heizeinrichtung aufweist.

Durch das Gehäuse ist es vorteilhaft möglich, das Verletzungsrisiko durch die Vorrichtung zu reduzieren, da es nicht mehr möglich ist, versehentlich in den Arbeitsbereich der Speichereinrichtung zu gelangen.

Zudem ist es mittels des Gebläses, der Kühlvorrichtung und/oder der Heizeinrichtung möglich, die Temperatur der Folienbahn gezielt zu beeinflussen, um das gewünschte Temperaturprofil zu erreichen.

Hierbei ist beispielsweise denkbar, die Folienbahn bei extrem kalter Umgebungstemperatur, bei welcher die Folienbahn zu schnell abkühlt, durch die Heizeinrichtung gezielt auf den gewünschten Temperaturbereich aufzuheizen, um somit die gewünschten Eigenschaften der Folienbahn einzustellen.

Durch die mögliche Zugabe großer Wärme- bzw. Kältemengen, d.h. einem &Dgr;T von vielen Graden, mittels der Kühlvorrichtung und/oder der Heizeinrichtung können dabei die von der Folientemperatur abhängigen Eigenschaften der Folienbahn grob eingestellt werden.

Im Zusammenspiel mit den vorgenannten Temperierelementen ist es dabei vorteilhaft möglich, die Eigenschaften der Folienbahn unabhängig von den herrschenden Umgebungsbedingungen einzustellen, da diese Eigenschaften der Folienbahn zunächst grob durch das Gebläse, die Heizeinrichtung und/oder die Kühleinrichtung im Gehäuse eingestellt und dann mittels der Temperierelemente in den Umlenkrollen exakt auf den gewünschten Temperaturwert eingestellt werden.

Alternativ ist es auch denkbar, die Temperatur der Folienbahn nur mit dem im Gehäuse untergebrachten Gebläse, der Heizeinrichtung und/oder der Kühleinrichtung, oder nur mit den Temperierelementen zu beeinflussen.

Mittels einer derartigen Vorrichtung ist es somit möglich, eine Folienbahn, die aufgrund der Umgebungstemperatur zu stark oder zu schnell abgekühlt wird bzw. aufgrund zu hoher Umgebungstemperaturen nicht ausreichend abkühlen kann, mittels alternativer Kühl- bzw. Heizelemente, wie den Temperierelementen in den Umlenkrollen bzw. der Kühl- und Heizvorrichtung im Gehäuse, auf ein entsprechendes Temperaturniveau zu bringen.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann wenigstens ein Umlenkrollenelement der Speichereinrichtung mit einem ersten Antrieb ausgestattet sein.

Dadurch ist es möglich, die Umlenkrollenelemente der Speichereinrichtung mit einer Geschwindigkeit anzutreiben, die der Aufwickelgeschwindigkeit bzw. der Fördergeschwindigkeit der Folienbahn entspricht, wodurch auf vorteilhafte Weise erreicht werden kann, daß die Folienbahn gleichmäßig transportiert wird und nicht durch ein zu starkes Ziehen, beispielsweise aufgrund einer hohen Aufwickelgeschwindigkeit, „Schlieren" oder „Kratzer" in der Folienoberfläche entstehen.

Darüber hinaus kann bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform die Speichereinrichtung einen zweiten Antrieb, vorzugsweise einen Schrittmotor, einen Hydraulikantrieb, einen pneumatischen Antrieb, einen Elektromotor oder dergleichen, aufweisen, wobei der Abstand zwischen den wenigstens zwei Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung mittels des zweiten Antriebs relativ zueinander veränderbar ist.

Hiermit ist es erstmalig möglich, die Speichereinrichtung nicht nur in eine beispielsweise abgesenkte Grundstellung, bei welcher die Folienbahn in die Förderstrecke eingebracht wird, und in eine „Arbeitsstellung", bei welcher ein Operator für einen kurzen Zeitraum die Möglichkeit hat, eine fertig aufgewickelte Folienrolle gegen eine neu aufzuwickelnde Folienrolle auszutauschen, zu bringen, sondern jede beliebige Stellung der jeweiligen Umlenkrollenelemente relativ zueinander zu erreichen, um somit die zur Verfügung stehende Temperierstrecke variabel in Reaktion auf die Anforderungen an die Folienbahn, beispielsweise die Temperatur, das Spannungsverhalten, etc. zu verändern.

Durch die Verwendung eines Schrittmotors zur Einstellung des Abstandes zwischen den Umlenkrollenelementen ist es dabei ferner möglich, den Abstand der Umlenkrollenelemente permanent zu überwachen und in Reaktion auf eine Veränderung der herrschenden Bedingungen, beispielsweise sich ändernder Umgebungstemperatur, eine schnelle Regelung, d.h. eine schnelle Neueinstellung des Abstandes der Umlenkrollenelemente, zu gewährleisten.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Folien-Fertigungsanlage vorgeschlagen, welche wenigstens eine Extrudiervorrichtung, eine Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn mit den vorgenannten Möglichkeiten, sowie eine Aufwickelvorrichtung aufweist.

Mit der Folien-Fertigungsanlage gemäß dieses Aspekts der Erfindung lassen sich die in Zusammenhang mit der Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn erzielbaren Vorteile in analoger Weise erzielen, so daß an dieser Stelle auf eine erneute Aufzählung dieser Vorteile verzichtet werden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Folien-Fertigungsanlage kann die Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur der Folienbahn eine Erfassungseinrichtung wenigstens zwei Temperaturmeßstellen aufweisen, wobei eine Temperaturmeßstelle in Förderrichtung der Folienbahn im Anschluß an eine Austrittsstelle der Folienbahn aus der Extrudiervorrichtung, und eine weitere Temperaturmeßstelle in Förderrichtung vor der Aufwickelvorrichtung angeordnet ist.

Zusätzlich zu den vorgenannten Vorteilen ist es durch Anordnung der Temperaturmeßstellen in Förderrichtung der Folienbahn im Anschluß an eine Austrittsstelle der Folienbahn aus der Extrudiervorrichtung und vor der Aufwickelvorrichtung möglich, die Temperatur der Folienbahn über einen bestimmten Bereich, der durch die Speichereinrichtung bestimmt wird, exakt zu erfassen, und die Temperatur in diesem Bereich gezielt zu beeinflussen, um dadurch ein einheitliches Eigenschaftenprofil der Folienbahn zu erhalten.

Darüber hinaus läßt sich durch Erfassung der Temperatur an der Austrittsstelle der Folienbahn aus der Extrudiervorrichtung zusammen Erfahrungswerten, wie beispielsweise der Bahnlänge, dem Massedurchsatz des Extruders, der Kunststoffmischung, der Fördergeschwindigkeit, etc., und der herrschenden Hallentemperatur eine schnelle Einstellung des Abstandes der Umlekrollenelemente der Speichereinrichtung realisieren, da bereits zu Fertigungsbeginn in Abhängigkeit von den vorgenannten Parametern die Umlenkrollen der Speichereinrichtung auf einen Mindestabstand gebracht werden können.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Folien-Fertigungsanlage kann die Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur der Folienbahn zudem eine Steuereinrichtung aufweisen, wobei die Steuereinrichtung die Speichereinrichtung in Reaktion auf das Signal der Erfassungseinrichtung sowie auf ein weiteres Signal einer Meßeinrichtung, welche an der Aufwickelvorrichtung angeordnet ist, derart ansteuert, daß diese den Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung auf ein vorbestimmtes Maß einstellt.

Durch Beachtung des Wicklungsdurchmessers kann auf vorteilhafte Weise sichergestellt werden, daß die Eigenschaften der Folie auf dem Wickelballen über den gesamten Wicklungsdurchmesser einheitlich sind.

Die vorliegende Erfindung schlägt ferner ein Verfahren zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folien-Fertigungsanlage vor, wobei sich mit dem Verfahren die vorgenannten Vorteile in analoger Weise erzielen lassen, so daß an dieser Stelle auf eine erneute Aufzählung dieser Vorteile verzichtet werden kann.

Das Verfahren zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folien-Fertigungsanlage gemäß der vorliegenden Erfindung weist dabei die folgenden Schritte auf: Fördern einer Folienbahn durch eine Speichereinrichtung mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen, deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist; Erfassen einer Temperatur der Folienbahn mittels einer Erfassungseinrichtung; und Ansteuern der Speichereinrichtung mittels einer Steuervorrichtung in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung derart, daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird.

Bei einer alternativen Ausführungsform kann das Verfahren zudem die Schritte: Erfassen eines ersten Temperaturwertes mittels der Erfassungseinrichtung an einer ersten Temerpaturmeßstelle; und Erfassen eines zweiten Temperaturwertes mittels der Erfassungseinrichtung an einer zweiten Temperaturmeßstelle, aufweisen.

Ferner kann das Verfahren die Schritte: Bestimmen eines Temperatursollwertes mittels der Steuervorrichtung in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung und auf Daten eines Kennfeldes, welches vorab in einem Speicherelement der Steuervorrichtung gespeichert ist; und Ansteuern der Speichereinrichtung mittels der Steuervorrichtung in Reaktion auf den bestimmten Temperatursollwert, so daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird, aufweisen.

Durch die Verwendung eines vorab in einem Speicherelement der Steuervorrichtung gespeicherten Kennfeldes zur Bestimmung des Temperatursollwertes der Folienbahn ist es möglich, unterschiedliche Eigenschaften der Folienbahn, beispielsweise unterschiedliche Schrumpfspannungen etc., bzw. unterschiedliche Umgebungsbedingungen, beispielsweise sehr heiße oder sehr kalte Arbeitsbedingungen bei der Ermittlung des Temperatursollwertes zu berücksichtigen, wobei für die jeweils vorherrschenden Bedingungen keine unterschiedlich konfigurierten Anlagen benötigt werden, sondern lediglich das Speicherelement ausgetauscht oder upgedatet werden muß.

In einer weiteren Ausführungsform kann das Verfahren außerdem die Schritte: Erfassen eines Wickeldurchmessers an einer Aufwickelvorrichtung mittels einer Meßeinrichtung; Bestimmen des Temperatursollwertes mittels der Steuervorrichtung in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung sowie in Reaktion des erfaßten Wickeldurchmessers; und Ansteuern der Speichereinrichtung mittels der Steuervorrichtung in Reaktion auf den bestimmten Temperatursollwert, so daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird, aufweisen.

Ferner kann bei dem Verfahren der Temperatursollwert mittels der Steuervorrichtung variabel eingestellt werden.

Hiermit ist es vorteilhaft möglich, das Temperaturprofil der Folie während des Herstellungsvorgangs derart zu beeinflussen, daß beispielsweise die Temperatur der Folie auf der Aufwickelvorrichtung zu Beginn des Vorgangs eine niedrigere ist, als zum Ende des Aufwicklungsvorganges.

Somit kann vorteilhaft das sich ändernde Temperaturabgabeverhalten der Folie berücksichtigt werden. Zudem kann sichergestellt werden, daß in der Folie zu Beginn der Aufwicklung vorhandene Restwärme die Folie im aufgewickelten Zustand nicht zusätzlich von Innen heraus erwärmt, wodurch die Eigenschaften der Folie negativ beeinflußt werden könnten.

Weiterhin kann das Verfahren den Schritt: Temperieren von in der Speichervorrichtung vorhandenen Temperierelementen aufweisen.

Hierbei ist es vorteilhaft möglich, durch Zugabe kleiner Wärm- bzw. Kältemengen, d.h. einem &Dgr;T von wenigen Graden eine gezielte Temperaturbeeinflussung der Folienbahn zu erreichen, um eine Feinkorrektur des Foliengefüges durchzuführen.

In einem weiteren Schritt kann das Verfahren ein Gebläse und/oder eine Kühlvorrichtung und/oder eine Heizeinrichtung in einem die Speichereinrichtung umgebenden Gehäuse ansteuern.

Durch Zugabe einer großen Wärme- bzw. Kältemenge, d.h. einem &Dgr;T von vielen Graden, durch die Kühlvorrichtung und/oder Heizeinrichtung ist es hierbei möglich, umfangreiche Korrekturen in den Folieneigenschaften durch gezielte Beaufschlagung der Folienbahn mit Wärme oder Kälte durchzuführen.

Ferner ist denkbar, daß in einem weiteren Schritt ein erster Antriebs der Speichereinrichtung angesteuert wird, um die wenigstens ein Umlenkrollenelement anzutreiben.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann ferner ein zweiter Antrieb der Speichereinrichtung in Reaktion auf ein Signal der Steuereinrichtung angesteuert werden, um den Abstand zwischen den wenigstens zwei Umlenkrollenelementen der Speichereinrichtung relativ zueinander zu verändern.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung schlägt die Verwendung einer Speichereinrichtung mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen, deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist, zusammen mit einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Temperatur einer Folienbahn sowie einer Steuereinrichtung, zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folien-Fertigungsanlage vor.

Mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung kann somit die Forderung, eine Folienbahn mit einem einheitlichen Energiepotenzial bzw. Temperaturprofil bereitzustellen erstmals erfüllt werden, wobei es erstmals möglich ist, das Temperaturprofil und somit die Eigenschaften einer Folienbahn bei deren Herstellung exakt zu beeinflussen, um somit durchgehend einheitliche Werte für die Eigenschaften der Folienbahn zu erzielen.

Hierbei kann insbesondere erstmals erreicht werden, daß eine vorhandene Speichervorrichtung um eine Funktion erweitert wird, welche nie für diese bestimmt war, wodurch insbesondere zusätzliche Kosten für weitere Kühl- oder Heizvorrichtungen vermieden werden können.

Darüber hinaus ist es mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, bereits bestehende Anlagen kostengünstig nach- oder umzurüsten, damit diese ebenfalls dazu geeignet sind, Folien mit einheitlichen Eigenschaften herzustellen.

Ferner kann mittels des Gegenstandes der Erfindung erstmals eine Folienbahn zur Verfügung gestellt werden, welche die für die jeweilige Anwendung gewünschten Eigenschaften exakt erfüllt und unabhängig von den herrschenden Umgebungsbedingungen hergestellt werden kann.

Somit ist es möglich, die Menge der nicht verwendbaren Folienbahnen aufgrund einer zu hohen Nachschrumpfung bzw. eines ungeeigneten Spannungsgefüges innerhalb der Folienbahn deutlich reduzieren, wodurch der Ausschuß verringert und gleichzeitig die Kosten bei der Herstellung sowie der Weiterverarbeitung gesenkt werden können. Darüber hinaus läßt sich eine Verringerung des Mülls realisieren, welcher durch den Ausschuß erzeugt wird.

Die vorstehend genannten Eigenschaften sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren deutlicher ersichtlich, dabei zeigt:

1 eine schematische Darstellung einer Folien-Fertigungsanlage gemäß einer beispielhaften ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine schematische Darstellung einer Folien-Fertigungsanlage gemäß einer beispielhaften zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

1 zeigt eine schematische Darstellung einer Folien-Fertigungsanlage 1 gemäß einer ersten Ausführungsform. Die Folien-Fertigungsanlange 1 weist hierbei eine Extrudiervorrichtung 2, ein Glättwerk 3, einen ersten Abzug 4, einen zweiten Abzug 5, einen Längenmeßgeber 10 sowie eine Aufwickelvorrichtung 11 auf.

Die Anlage 1 weist darüber hinaus eine Steuereinrichtung 13 sowie eine Speichereinrichtung 7 auf, welche Umlenkrollen 5 umfaßt.

Die Steuereinrichtung 13 kann hierbei eine herkömmliche Steuereinrichtung sein, die eine CPU, ein ROM, ein RAM, etc. aufweist.

Darüber hinaus sind eine erste Temperaturmeßstelle 6 zur Erfassung einer ersten Temperatur T1 der Folienbahn vor einer Eintrittsstelle der Folienbahn in die Speichereinrichtung 7, sowie eine zweite Temperaturmeßstelle 9 zur Erfassung einer zweiten Temperatur T2 der Folienbahn an einer Austrittsstelle der Speichereinrichtung 7 angeordnet.

Eine Folie 14 wird aus einer Düse der Extrudiervorrichtung 2 dem Glättwerk 3 zugeführt und dann durch den ersten Abzug 4, die Speichereinrichtung 7, den zweiten Abzug 8 vorbei am Längenmeßgeber 10 zur Aufwickelvorrichtung 11 gefördert.

Der Längenmeßgeber 10 sowie die Temperaturmeßstellen 6 und 9 sind mit der Steuereinrichtung 13 verbunden, um Signale zu übertragen.

An den Temperaturmeßstellen 6 und 9 wird mittels Sensoren, beispielsweise IR-Meßsensoren oder dergleichen, die Temperatur der Folienbahn 14 erfaßt und an die Steuereinrichtung 13 übertragen.

An der Aufwickelvorrichtung 11 ist ferner eine Meßvorrichtung 12 zur Erfassung eines Wickeldurchmessers D der Folienbahn 14 angeordnet.

Die Meßvorrichtung 12 ist ebenfalls mit der Steuereinrichtung 13 verbunden und weist einen Ultraschallsensor oder dergleichen auf, der den Durchmesser D erfaßt und ein den Durchmesser D der Folienbahn 14 anzeigendes Signal an die Steuereinrichtung 13 übermittelt.

Die Steuereinrichtung 13 bestimmt in Abhängigkeit von den erfaßten Temperaturen T1 und T2 der Folienbahn 14, sowie ggf. unter Berücksichtigung des Durchmessers D der Folienbahn, basierend auf einem in dem (nicht näher dargestellten) Speicherelement der Steuereinrichtung 13 gespeicherten Kennfeld oder dergleichen Regelwerk einen Temperatursollwert TSoll und steuert in Abhängigkeit von dem bestimmten Temperatursollwert TSoll die Speichereinrichtung 7 an, um den Abstand zwischen den Umlenkrollen 5 zueinander zu verändern.

Auf diese Weise wird die Länge der von der Folie 14 zu durchlaufenden Temperierstrecke verändert. Daher kann die Folie 14 die benötigte Wärmemenge an die Umgebung abgeben. Dies führt schließlich zur Regulierung der Folientemperatur, ggf. unter Berücksichtigung von Parametern wie beispielsweise der Foliendicke, der Folienlänge, der Folienbreite, der Kunststoffmischung, der Fördergeschwindigkeit, der Extruderleistung, der Wärmekapazität, etc..

2 zeigt eine alternative Ausführungsform der Folien-Fertigungsanlage 1. Die Folien-Fertigungsanlage dieser Ausführungsform unterscheidet sich von der in 1 dargestellten Ausführungsform darin, daß die erste Temperaturmeßstelle 6 zur Erfassung der ersten Temperatur T1 an einer Austrittsstelle der Folienbahn aus der Extrudiervorrichtung 2 angeordnet ist, und die zweite Temperaturmeßstelle 9 zur Erfassung der zweiten Temperatur T2 unmittelbar vor der Aufwickelvorrichtung 11 angeordnet ist.

Mittels dieser Anordnung der Temperaturmeßstellen 6 und 9 ist es hierbei möglich, die Temperatur der Folienbahn 14 frühzeitig zu erfassen und in Abhängigkeit des erfaßten Temperaturwerts der Folie 14 die Speichereinrichtung 7 bereits vorab auf einen entsprechenden Abstand in Abhängigkeit von der erfaßten Anfangstemperatur der Folienbahn 14 und beispielsweise der Umgebungstemperatur oder der verwendeten Kunststoffmischung zu bringen.

Auf diese Weise wird die Länge der von der Folie 14 zu durchlaufenden Temperierstrecke schnell verändert, und die Folie 14 kann die benötigte Wärmemenge an die Umgebung abgeben.

Darüber hinaus ist es durch Erfassen der Temperatur der Folie 14 unmittelbar vor der Aufwickelvorrichtung 11 möglich, eine nicht ausreichend große Abgabe von Wärme der Folie 14 an die Umgebung festzustellen, und darauf basierend die Aufwickelgeschwindigkeit der Floie 14 in der Aufwickelvorrichtung 11, sowie den Abstand der Umlenkrollenelemente 5 neu einzustellen.

Dies führt schließlich zur Regulierung der Folientemperatur, ggf. unter Berücksichtigung von Parametern wie beispielsweise der Foliendicke, der Folienlänge, der Folienbreite, der Kunststoffmischung, der Fördergeschwindigkeit, der Extruderleistung, der Wärmekapazität, etc..

Mittels der vorstehend diskutierten Erfindung, welche eine Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folien-Fertigungsanlage, ein Verfahren zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn, eine Folien-Fertigungsanlage mit einer solchen Vorrichtung und die Verwendung einer derartigen Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn in einer Folienfertigungsanlage. Damit ist es erstmals möglich, die Eigenschaften einer Folienbahn, insbesondere deren Temperatur und die davon abhängigen physikalischen Eigenschaften, gezielt zu beeinflussen, um eine Folie mit einheitlichen Eigenschaften herzustellen. Die Vorrichtung weist hierbei eine Speichereinrichtung mit Umlenkrollenelementen auf, wobei der Abstand der Umlenkrollenelemente relativ zueinander in Reaktion auf ein Signal einer Steuereinrichtung in Abhängigkeit von einer erfaßten Temperatur der Folienbahn und einem erfaßten Wickeldurchmesser variabel eingestellt werden kann.

1
Folien-Fertigungsanlage
2
Extrudiervorrichtung
3
Glättwerk
4
erster Abzug
5
Umlenkrollen
6
erste Temperaturmeßstelle
7
Speichereinrichtung
8
zweiter Abzug
9
zweite Temperaturmeßstelle
10
Längenmeßgeber
11
Aufwickelvorrichtung
12
Meßvorrichtung
13
Steuereinrichtung
14
Folienbahn
T1
erster Temperaturwert
T2
zweiter Temperaturwert
D
Durchmesserwert
TSoll
Temperatursollwert


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn (14) in einer Folien-Fertigungsanlage (1), mit:

einer Speichereinrichtung (7) mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen (5), deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist;

einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Temperatur der Folienbahn (14); und

einer Steuereinrichtung (13), welche die Speichereinrichtung (7) in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung derart ansteuert, daß diese einen Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) auf ein vorbestimmtes Maß einstellt.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassungseinrichtung wenigstens zwei Temperaturmeßstellen (6, 9) aufweist, an welchen die Temperatur der Folienbahn (14) erfassbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassungseinrichtung an wenigstens einer Temperaturmeßstelle (6, 9) mehrere Temperaturmeßvorrichtungen aufweist, welche quer zur Förderrichtung, vorzugsweise an den jeweiligen Rand- und Mittelbereichen der Folienbahn (14), angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der wenigstens zwei Temperaturmeßstellen (6, 9) in Förderrichtung der Folienbahn (14) vor der Speichereinrichtung (7), vorzugsweise im Anschluß an eine Austrittsstelle der Folienbahn (14) aus einer (2) oder an einer Eintrittsstelle in die Speichereinrichtung (7), und eine weitere Temperaturmeßstelle (6, 9) in Förderrichtung anschließend an die Speichereinrichtung (7), vorzugsweise an einer Austrittsstelle der Speichereinrichtung (7) oder vor einer Aufwickelvorrichtung (11), angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine weitere Meßeinrichtung (12), vorzugsweise an einer Aufwickelvorrichtung (11), aufweist, wobei die Ansteuerung der Speichereinrichtung (7) durch die Steuereinrichtung (13) unter Berücksichtigung eines Signals dieser Meßeinrichtung (12), erfolgt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (7) wenigstens ein Temperierelement aufweist, wobei das wenigstens eine Temperierelement in wenigstens einem der Umlenkrollenelemente (5) der Speichereinrichtung (7) ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (7) von einem Gehäuse umgeben ist, wobei das Gehäuse ein Gebläse und/oder eine Kühlvorrichtung und/oder eine Heizeinrichtung aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Umlenkrollenelement (5) der Speichereinrichtung (7) mit einem ersten Antrieb ausgestattet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (7) einen zweiten Antrieb, vorzugsweise einen Schrittmotor, einen Hydraulikantrieb, einen pneumatischen Antrieb, einen Elektromotor oder dergleichen, aufweist, wobei der Abstand zwischen den wenigstens zwei Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) mittels des zweiten Antriebs relativ zueinander veränderbar ist. Folien-Fertigungsanlage (1) mit:

einer Extrudiervorrichtung (2);

einer Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 9; und

einer Aufwickelvorrichtung (11).
Folien-Fertigungsanlage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur der Folienbahn (14) eine Erfassungseinrichtung mit wenigstens zwei Temperaturmeßstellen (6, 9) aufweist, wobei eine Temperaturmeßstelle (6, 9) in Förderrichtung der Folienbahn (14) im Anschluß an eine Austrittsstelle der Folienbahn aus der Extrudiervorrichtung (2), und eine weitere Temperaturmeßstelle (6, 9) in Förderrichtung vor der Aufwickelvorrichtung (11) angeordnet ist. Folien-Fertigungsanlage (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur der Folienbahn (14) eine Steuereinrichtung (13) aufweist, wobei die Steuereinrichtung (13) die Speichereinrichtung (7) in Reaktion auf das Signal der Erfassungseinrichtung sowie auf ein weiteres Signal einer Meßeinrichtung (12), welche an der Aufwickelvorrichtung (11) angeordnet ist, derart ansteuert, daß diese den Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) auf ein vorbestimmtes Maß einstellt. Verfahren zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn (14) in einer Folien-Fertigungsanlage (1), mit den Schritten:

Fördern einer Folienbahn (14) durch eine Speichereinrichtung (7) mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen (5), deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist;

Erfassen einer Temperatur der Folienbahn (14) mittels einer Erfassungseinrichtung; und

Ansteuern der Speichereinrichtung (7) mittels einer Steuervorrichtung (13) in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung derart, daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird.
Verfahren nach Anspruch 13, ferner mit den Schritten:

Erfassen eines ersten Temperaturwertes mittels der Erfassungseinrichtung an einer ersten Temerpaturmeßstelle (6);

Erfassen eines zweiten Temperaturwertes mittels der Erfassungseinrichtung an einer zweiten Temperaturmeßstelle (9).
Verfahren nach Anspruch 14, ferner mit den Schritten:

Bestimmen eines Temperatursollwertes mittels der Steuervorrichtung (13) in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung und auf Daten eines Kennfeldes, welches vorab in einem Speicherelement der Steuervorrichtung (13) gespeichert ist; und

Ansteuern der Speichereinrichtung (7) mittels der Steuervorrichtung in Reaktion auf den bestimmten Temperatursollwert, so daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, ferner mit den Schritten:

Erfassen eines Wickeldurchmessers an einer Aufwickelvorrichtung (11) mittels einer Meßeinrichtung (12);

Bestimmen des Temperatursollwertes mittels der Steuervorrichtung (13) in Reaktion auf ein Signal der Erfassungseinrichtung sowie in Reaktion des erfaßten Wickeldurchmessers; und

Ansteuern der Speichereinrichtung (7) mittels der Steuervorrichtung (13) in Reaktion auf den bestimmten Temperatursollwert, so daß ein Abstand zwischen den Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei der Temperatursollwert mittels der Steuervorrichtung (13) variabel eingestellt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, ferner mit dem Schritt:

Temperieren von in der Speichervorrichtung (7) vorhandenen Temperierelementen.
Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, ferner mit dem Schritt:

Ansteuern eines Gebläses und/oder einer Kühlvorrichtung und/oder einer Heizeinrichtung in einem die Speichereinrichtung (7) umgebenden Gehäuse.
Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19, ferner mit dem Schritt:

Ansteuern eines ersten Antriebs der Speichereinrichtung (7), um wenigstens ein Umlenkrollenelement (5) anzutreiben.
Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 20, ferner mit dem Schritt:

Ansteuern eines zweiten Antriebs der Speichereinrichtung (7) in Reaktion auf ein Signal der Steuereinrichtung (13), um den Abstand zwischen den wenigstens zwei Umlenkrollenelementen (5) der Speichereinrichtung (7) relativ zueinander zu verändern.
Verwendung einer Speichereinrichtung (7) mit wenigstens zwei Umlenkrollenelementen (5), deren Abstand relativ zueinander veränderbar ist, zusammen mit einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Temperatur einer Folienbahn (14) sowie einer Steuereinrichtung (13), zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur Regulierung der Temperatur einer Folienbahn (14) in einer Folien-Fertigungsanlage (1).






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