| Dokumentenidentifikation |
DE102006012502A1 20.09.2007 |
| Titel |
Garofen |
| Anmelder |
Electrolux Home Products Corporation N.V., Zaventem, BE |
| Erfinder |
Straub, Joachim, 91541 Rothenburg, DE; Krug, Herbert, 91413 Neustadt, DE; Huxhold, Heinz Peter, 90766 Fürth, DE |
| Vertreter |
Meissner, Bolte & Partner, 90402 Nürnberg |
| DE-Anmeldedatum |
16.03.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006012502 |
| Offenlegungstag |
20.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F24C 15/00(2006.01)A, F, I, 20060316, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
F24C 7/08(2006.01)A, L, I, 20060316, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Der Garofen, insbesondere Haushaltsgarofen, umfasst a) wenigstens einen Garraum (3) mit wenigstens einer Beschickungsöffnung (30), b) wenigstens eine Garraumtür (5) zum Verschließen oder Freigeben der wenigstens einen Beschickungsöffnung des wenigstens einen Garraumes, c) wobei in dem Garraum wenigstens zwei Garraumebenen (L1, L2, L3) definiert sind, in denen ein Gargutträger (T1, T2), der durch die Beschickungsöffnung in den Garraum einbringbar ist, anordenbar ist oder angeordnet werden kann, d) und mit Kennzeichnungsmitteln (E1 bis E3, G1 bis G3) zum Kennzeichnen der einzelnen Garraumebenen wenigstens eines Garraumes, e) wobei die Kennzeichnungsmittel für die Garraumebenen wenigstens eines Garraumes an der diesem Garraum zugeordneten Garraumtür angeordnet oder ausgebildet sind.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Garofen, insbesondere einen Haushaltsgarofen.
Bekannte Haushaltsgaröfen umfassen einen oder zwei Garräume,
in die das Gargut zum Garen eingebracht wird. Das Gargut wird dazu auf Gargutträgern
wie Backblechen oder Grillrosten oder Ähnlichem angeordnet.
Jeder Garraum weist bei Haushaltsgaröfen normalerweise an seiner
Vorderseite eine Beschickungsöffnung auf, die von dem Frontrahmen umgeben ist
und die von einer Garraumtür verschlossen oder freigegeben werden kann. Die
Garraumtür ist im Allgemeinen unterhalb der Beschickungsöffnung angelenkt
und zwischen einer im Wesentlichen vertikalen Stellung, bei der die Tür die
Beschickungsöffnung verschließt, und einer im Wesentlichen horizontalen
oder maximal geöffneten Stellung, bei der die Beschickungsöffnung freigegeben
ist, hin und her schwenkbar. Die Garraumtür umfasst in der Regel eine Außenscheibe,
die zumeist aus Glas besteht und im geschlossenen Zustand der Tür von dem Garraum
abgewandt ist, und eine Innenscheibe, die im geschlossenen Zustand der Tür
dem Garraum zugewandt ist und meist ebenfalls aus Glas besteht, sowie ggf. weitere
Zwischenscheiben zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe sowie eine
Trägerkonstruktion, an der die Scheiben gehalten sind.
In dem Garraum sind in der Regel mehrere Garraumebenen für die
Gargutträger definiert, in denen die Gargutträger und damit das Gargut
auf unterschiedlichen Höhen im Garraum angeordnet werden können.
In oder an den Garraumebenen können Führungen für die
Gargutträger als Nuten oder Absätze in den Seitenwandungen des Garraums
oder als Führungsschienen oder -stangen an an den Seitenwandungen angebrachten
Führungsgittern oder als an den Seitenwandungen angeordnete Teleskopauszüge
ausgebildet sein. Bei sogenannten Backwagensystemen, bei denen die Tür zum
Öffnen und Schließen in eine zur Außenscheibe oder Beschickungsöffnung
senkrechten Richtung axial verschoben wird, können auch an der Innenscheibe
oder an dem Türrahmen Halterungen für die Gargutträger angeordnet
werden, die dann die einzelnen Garraumebenen definieren.
Es sind Haushaltsgaröfen bekannt, bei denen für verschiedenes
Gargut zugehörige Garbedingungen wie Beheizungsart, z.B. Umluft, Heißluft,
Oberhitze, Unterhitze, Grillbeheizung oder Kombinationen daraus, und/oder Gartemperaturen
in der Bedienungsanleitung oder, wenn ein Display vorhanden ist, auch auf dem Display
empfohlen oder in Garprogrammen automatisch berücksichtigt werden.
Es ist ferner bekannt, für unterschiedliches Gargut wie beispielsweise
Kuchen oder Bratenfleisch oder Toast oder Brot oder Hähnchenkeule etc. jeweils
eine optimale Garraumebene zu empfehlen, bei der empirisch das beste Garergebnis
erreicht wird. Die Zuordnung der empfohlenen Garraumebene zu dem Gargut kann in
der Bedienungsanleitung oder auch auf dem Display erfolgen. Die Garraumebenen werden
dazu mit Zahlen oder Buchstaben als Kennzeichnungen einzeln gekennzeichnet, beispielsweise
mit Ordnungszeichen 1, 2, 3, oder A, B, C, ... usw. durchnummeriert.
Für eine(n) Benutzer(in) ist damit aber noch nicht klar, in welcher
Reihenfolge die Zahlen oder Buchstaben der Reihenfolge der Garraumebenen im Garraum
zugeordnet sind, d.h. ob von oben nach unten oder von unten nach oben gezählt
oder durchnummeriert werden muss. Dadurch kann das Garergebnis leiden, wenn beispielsweise
bei fünf Garraumebenen als Garraumebene 2 die zweitunterste Garraumebene
anstelle der eigentlich gemeinten zweitobersten Garraumebene gewählt wird.
Um eine eindeutige Zuordnung der Garraumebenen zu ihren Kennzeichnungen
auch in der richtigen Reihenfolge zu ermöglichen, ist bei einem aus der Praxis
bekannten Haushaltsgarofen vorgesehen, Ordnungszeichen und zugehörige Markierungen
an einem die Beschickungsöffnung des Garraumes umgebenden Frontrahmen des Garofens
in dessen emailliertes Stahlblech einzuprägen und zwar jeweils auf der Höhe
der zugehörigen Garraumebene im Garraum. Dadurch sind die in der Bedienungsanleitung
oder auf dem Display angegebenen Ordnungszeichen für die Garraumebenen eindeutig
am Gerät selbst vor Ort den im Garraum durch die jeweiligen Führungen
für die Gargutträger definierten Garraumebenen zuordenbar und eine Verwechslung
ist vermieden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine alternative Lösung
zum Kennzeichnen der Garraumebenen eines Garofens anzugeben.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Gemäß der Erfindung werden die Kennzeichnungsmittel zum
Kennzeichnen oder Individualisieren und/oder Unterscheiden der Garraumebenen nicht
wie beim Stand der Technik am Frontrahmen des Garofens angeordnet, sondern an der
Garraumtür. Dies hat den Vorteil, dass die Kennzeichnungsmittel nicht so leicht
verschmutzen können und leichter zu reinigen sind und dass ferner die Einprägungen
an dem Frontrahmen entfallen und deshalb das Risiko eines Abspringens oder von Rissen
in der Emailbeschichtung des Stahlblechs am Frontrahmen nicht mehr besteht. Ferner
lässt sich an der Tür eine detailliertere und höher aufgelöste
Darstellung der Kennzeichnungsmittel der Garraumebenen verwirklichen als bei Einprägungen
in dem emaillierten Stahlblech des Frontrahmens.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Garofens gemäß
der Erfindung ergeben sich aus den vom Patentanspruch 1 abhängigen Patentansprüchen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
weiter erläutert. Dabei wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, in deren
1 eine Garraumtür mit Kennzeichnungen der Garraumebenen
an der Außenscheibe in der geschlossenen Stellung in einer Front- oder Außenansicht
2 eine Garraumtür mit Kennzeichnungen der Garraumebenen
sowie Anzeigemitteln an der Innenscheibe in einer Innenansicht in der geöffneten
Stellung
3 ein Garofen mit einer aufgeklappten Garraumtür
mit Kennzeichnungen der Garraumebenen in einer perspektivischen Darstellung jeweils
schematisch dargestellt sind. Einander entsprechende Teile und Größen
sind in den 1 bis 3 mit
denselben Bezugszeichen versehen.
In 1 ist die Innenscheibe 20
einer in einer horizontalen, geöffneten Stellung befindlichen Garraumtür
5 dargestellt. Der in 1 nicht dargestellte
Garraum 3 schließt sich nach hinten, in 1
nach oben, an. Die Innenscheibe 20 weist insbesondere ein rechteckiges
Format auf, wobei sie in der Höhe des Garraums 3 kürzer ist,
und besteht vorzugsweise aus Glas oder einer Glaskeramik. Ferner weist die Innenscheibe
20 einen durchsichtigen Innenbereich (Sichtbereich) 22 und einen
nicht durchsichtigen, beispielsweise mittels einer Bedruckung erzeugten, umlaufenden
Randbereich 21 auf.
In 2 ist eine Außenscheibe
10 der nun in der geschlossenen senkrechten Stellung befindlichen Garraumtür
5 dargestellt. Die Außenscheibe 10 ist ebenfalls vorzugsweise
von rechteckigem Format und breiter als höher und weist an ihren Seiten zwei
abgedunkelte oder undurchsichtige Außenbereiche 11 auf und dazwischen
einen durchsichtigen Innenbereich 12.
Dadurch kann man bei geschlossener Garraumtür 5 durch
den durchsichtigen Innenbereich 12 der Außenscheibe 10 und
den dahinter angeordneten durchsichtigen Innenbereich 22 der Innenscheibe
20 in den in 1 und 2
nicht gezeigten Garraum 3 hineinschauen (sog. Sichtfenster).
Die Außenscheibe 10 und die Innenscheibe 20
sind über in 1 und 2
nicht sichtbare Trägerelemente, die in der Regel an den seitlichen Scheibenbereichen
angeordnet sind, miteinander verbunden, beispielsweise durch Klebeverbindung.
An der Außenscheibe 10 sind nun, beispielsweise im Bereich
des rechten Seitenbereichs 11, fünf Kennzeichnungsfelder E1 bis E5
übereinander angeordnet. Die Kennzeichnungsfelder E1 bis E5 umfassen jeweils
einen horizontalen Strich und eine arabische Ziffer von 1 bis 5 zur Kennzeichnung
von fünf möglichen Garraumebenen in dem Garraum 3, in denen Gargutträger
angeordnet werden können. Die Kennzeichnungsfelder E1 bis E5 sind dabei wenigstens
annähernd in derselben Höhe und in demselben Abstand zueinander an der
Außenscheibe 10 angeordnet wie die Garraumebenen im Garraum.
In 1 sind die Kennzeichnungsfelder E1
bis E5 an der Außenscheibe 10 durch das durchscheinende Licht ebenfalls
erkennbar. Die arabischen Ziffern 1 bis 5 stehen dabei auf dem Kopf und sind gespiegelt.
Um an der Innenscheibe 20 dennoch eine lesbare Kennzeichnung
der Garraumebenen zu ermöglichen, sind auch im Randbereich 21 der
Innenscheibe 20 weitere Kennzeichnungsfelder G1 bis G5 mit horizontalen
Strichen und zugehörigen arabischen Ziffern 1 bis 5 angeordnet, wobei nun die
Reihenfolge der arabischen Ziffern 1 bis 5 in 1
von oben nach unten erfolgt, da bei zugeklappter Tür der obere Bereich der
Innenscheibe 20 gemäß 1 unten am
Garraum 3 liegt.
Im oberen quer verlaufenden Randteilbereich des Randbereichs
21 sind nun an der Innenscheibe 20 zusätzlich Anzeigefelder
F1 bis F4 ausgebildet. In jedem Anzeigefeld F1 bis F4 ist ganz links jeweils eine
Beheizungsart, nämlich im linken ersten Anzeigefeld F1 eine Heißluftbeheizung,
im zweiten Anzeigefeld F2 eine Kombination aus Unterhitze und Umluft oder Heißluft,
im dritten Anzeigefeld F3 eine Kombination aus oberem Grillheizkörper und Umluft
und im vierten Anzeigefeld F4 eine Beheizung nur mit dem Grillheizkörper, dargestellt,
wobei die dargestellten Symbole an sich gebräuchlich sind. Ferner ist in jedem
Anzeigefeld F1 bis F4 in einer Spalte rechts von dem Symbol für die Beheizungsart
ein Temperaturbereich angegeben und rechts neben dem Temperaturbereich ein grafisches
Symbol eines Garguttyps, also beispielsweise in
Anzeigefeld F1
140–160°C für Kuchen,
140–160°C für Gebäck und
170–190°C für Brötchenbacken.
Anzeigefeld F2
140–160°C für feuchter Kuchen
160–180°C für Auflauf
180–200°C für Pizza
Anzeigefeld F3
160–180°C für Braten,
180–200°C für Schmorbraten,
200–220°C für Hähnchen
Anzeigefeld F4
max. 275°C für Toastscheiben
max. 275°C für Bratwurst
max. 275°C für Steak
Ferner ist nun rechts neben dem Gargutsymbol in jedem Anzeigefeld
F1 bis F4 jeweils das Kennzeichen der für dieses Gargut empfohlene Gargutebene
dargestellt, wobei die Kennzeichen für die Garraumebenen in den Anzeigefeldern
F1 bis F4 im Wesentlichen mit den Kennzeichen in den Kennzeichnungsfeldern E1 bis
E5 oder G1 bis G5 übereinstimmen. Dabei wird für Kuchen im Anzeigefeld
F1 die Garraumebene 1, für Gebäck im Anzeigefeld F1 die Garraumebene
3 und für Brötchen im Anzeigefeld F1 die Garraumebene
3 empfohlen. Im Anzeigefeld F2 wird für feuchten Kuchen die Garraumebene
1, für Auflauf die Garraumebene 3 und für Pizza die
Garraumebene 3 empfohlen. Im Anzeigefeld F3 wiederum wird für jede
der angegebenen Gargutarten die Garraumebene 1 empfohlen. Ebenso wird im
Anzeigefeld F4 für jede der drei angegebenen Gargutarten die Garraumebene
4, also die zweithöchste und damit relativ nah am Grillheizkörper
liegende Garraumebene, empfohlen.
3 zeigt nun einen Garofen 1 mit heruntergeklappter
geöffneter Garraumtür 5. Eine Beschickungsöffnung
30 des Garraums 3 des Garofens 1 ist von einem Frontrahmen
15 umgeben. Innerhalb des Garraumes 3 sind an den seitlichen Garraumwänden
31 und 32 jeweils drei Teleskopauszüge 4 in drei
verschiedenen Garraumebenen (oder: Garraumlevels) L1, L2 und L3 in unterschiedlicher
Höhe. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind auf den beweglichen Schienen
6 der Teleskopauszüge 4 im der untersten Garraumebene L1
ein Gargutträger T1, der beispielsweise als Grillrost ausgebildet ist, und
in der Garraumebene L2 ein zweiter Gargutträger T2, der als Backblech ausgebildet
ist, gezeigt. In der dritten Garraumebene L3 ist kein Gargutträger angeordnet.
Auf der Innenseite der Garraumtür 5 gemäß 3
ist eine Innenscheibe 20 aus Glas von einem Türrahmen 50
aus emailliertem Stahlblech eingefasst. An der Außenseite der Garraumtür
5 ist auf dem Türrahmen 50 eine Außenscheibe
10 befestigt. Mittels nicht weiter bezeichneter Bedienelemente und Anzeigeelemente
an der Bedienblende 16 oberhalb der Beschickungsöffnung
30 sind verschiedene Garparameter, beispielsweise die Gartemperatur, oder
Garbetriebsarten und/oder Garprogramme auswählbar zum Garen von Gargut in dem
Garraum 3. Im in 3 gezeigten geöffneten
Zustand der Garofentür zeigt deren Innenseite mit der Innenscheibe
20nach oben, während in geschlossenem Zustand der Türrahmen
50 an einer im Frontrahmen 15 angeordneten, die Beschickungsöffnung
30 umlaufenden Dichtung 17 anliegt und die Garraumtür
5 somit die gesamte Beschickungsöffnung 30 des Garraums
3 dichtend verschließt.
Es sind nun für jede Garraumebene L1, L2 und L3 ein zugehöriges
Anzeigefeld E1, E2 und E3 auf der Innenseite der Garraumtür 5 auf
deren Trägerrahmen 50 angebracht und ebenso auf der Außenscheibe
10 entsprechend Anzeigefelder G1 bis G3, von denen in 3
nur G2 und G3 angedeutet sind. Die unterschiedlichen Garraumebenen sind wieder mit
Ordinalzahlen 1, 2 und 3 bezeichnet, wobei allerdings auch andere Bezeichnungen
verwendet werden können. Ebenso können natürlich auch die Anzeigefelder
E1 bis E3 wieder auf der Innenscheibe 20 aufgebracht sein statt auf dem
Trägerrahmen 50.
Die Kennzeichnungsfelder E1 bis E5 und G1 bis G5 und die Anzeigefelder
F1 bis F3 können in allen Ausführungsformen auf der Frontseite oder auf
der Rückseite der Außenscheibe 10 bzw. Innenscheibe
20 angebracht sein und/oder durch Aufdrucken, Ätzen, Gravieren, Aufdampfen,
Laserbeschriftung oder Schleifen oder auf sonstige an sich bekannte Weise erzeugt
werden.
- 1
- Garofen
- 3
- Garraum
- 4
- Teleskopauszug
- 5
- Garraumtür
- 6
- Schiene
- 10
- Außenscheibe
- 11
- Seitenbereich
- 12
- Innenbereich
- 15
- Frontrahmen
- 16
- Bedienblende
- 17
- Dichtung
- 20
- Innenscheibe
- 21
- Randbereich
- 22
- Innenbereich
- 30
- Beschickungsöffnung
- 31, 32
- Seitenwand
- 50
- Türrahmen
- E1 bis E5
- Kennzeichenfeld
- F1 bis F4
- Anzeigefeld
- G1 bis G5
- Kennzeichenfeld
- L1 bis L3
- Garraumebene
- T1, T2
- Gargutträger
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| Anspruch[de] |
Garofen, insbesondere Haushaltsgarofen,
a) mit wenigstens einem Garraum (3) mit wenigstens einer Beschickungsöffnung
(30),
b) mit wenigstens einer Garraumtür (5) zum Verschließen oder
Freigeben der wenigstens einen Beschickungsöffnung des wenigstens einen Garraumes,
c) wobei in dem Garraum wenigstens zwei Garraumebenen (L1, L2, L3) definiert sind,
in denen ein Gargutträger (T1, T2), der durch die Beschickungsöffnung
in den Garraum einbringbar ist, anordenbar ist oder angeordnet werden kann,
d) und mit Kennzeichnungsmitteln (E1 bis E5, G1 bis G5) zum Kennzeichnen der einzelnen
Garraumebenen wenigstens eines Garraumes,
e) wobei die Kennzeichnungsmittel für die Garraumebenen wenigstens eines Garraumes
an der diesem Garraum zugeordneten Garraumtür angeordnet oder ausgebildet sind.
Garofen nach Anspruch 1, bei dem die Kennzeichnungsmittel einzelne Kennzeichen
für jede Garraumebene umfassen, die entsprechend der Reihenfolge und/oder der
Höhe der Garraumebenen im Garraum an der Garraumtür angeordnet sind.
Garofen nach Anspruch 2, bei dem die einzelnen Kenzeichen der Kennzeichnungsmittel
Ordnungszeichen umfassen, die in der Reihenfolge der Garraumebenen im Garraum nach
oben oder nach unten fortlaufend sind.
Garofen nach Anspruch 3, bei dem die Ordnungszeichen Ordnungszahlen
wie natürliche Zahlen, insbesondere arabische oder lateinische Zahlen, oder
Buchstaben, insbesondere nach dem lateinischen oder griechischen Alphabet, sind
oder umfassen.
Garofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kennzeichnungsmittel
für die Garraumebenen wenigstens eines Garraumes an einer Türscheibe der
zugehörigen Garraumtür angeordnet oder ausgebildet sind.
Garofen nach Anspruch 5, bei dem die Kennzeichnungsmittel an einer dem
Garraum im geschlossenen Zustand der Garraumtür zugewandten inneren Türscheibe
und/oder an einer im geschlossenen Zustand der Tür vom Garraum abgewandten
äußeren Türscheibe der Garraumtür angeordnet oder ausgebildet
sind.
Garofen nach Anspruch 6, bei dem wenigstens eine Garraumtür um
eine Drehachse schwenkbar ist und die im geöffneten Zustand in einer wenigstens
annähernd waagerechten Position und im geschlossenen Zustand in einer annähernd
senkrechten Position angeordnet ist und wobei die Kennzeichnungsmittel an der äußeren
Türscheibe zu den Kennzeichnungsmitteln an der inneren Türscheibe um 180°
gedreht sowie spiegelverkehrt angeordnet sind und/oder wobei die Kenzeichnungsmittel
an der inneren Türscheibe bei geöffneter Garraumtür in Blickrichtung
zum Garraum hin in der zum Lesen oder Erkennen richtigen Anordnung angeordnet sind
und/oder wobei die Kennzeichnungsmittel an der äußeren Türscheibe
bei geschlossener Garraumtür in Blickrichtung zum Garraum hin in der zum Lesen
oder Erkennen richtigen Anordnung angeordnet sind.
Garofen nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem die Kennzeichnungsmittel
an der oder den Türscheibe(n) durch selektives Aufbringen oder Abtragen einer
Schicht, insbesondere durch Aufdrucken oder Aufdampfen, und/oder durch selektiven
Materialabtrag, insbesondere durch Eingravieren und/oder Ätzen und/oder Einschleifen
und/oder mittels eines Lasers erzeugt sind.
Garofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zusätzlich
Anzeigemittel zum Anzeigen der zu einem gewählten Gargut und/oder einer gewählten
Beheizungsart und/oder einem gewählten Garprogramm empfohlenen Garraumebene
an der Garraumtür, insbesondere wenigstens einer Türscheibe, vorzugsweise
der inneren Türscheibe, angeordnet oder ausgebildet sind.
Garofen nach Anspruch 9, bei dem die Anzeigemittel verschiedene Anzeigefelder
umfassen mit Angaben oder Symbolen für das zu wählende Gargut, die zu
wählende Beheizungsart, vorzugsweise auch die zu wählende Gartemperatur
oder den zu wählenden Gartemperaturbereich, sowie mit dem Kennzeichen oder
einer Angabe der zu dieser Kombination aus Gargut und Beheizungsart sowie vorzugsweise
Gartemperatur(bereich) empfohlenen Garraumebene.
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