| Dokumentenidentifikation |
DE102006012546A1 20.09.2007 |
| Titel |
Selbstfahrende Erntemaschine |
| Anmelder |
Carl Geringhoff GmbH & Co. KG, 59227 Ahlen, DE |
| Erfinder |
Surmann, Klemens, 59227 Ahlen, DE; Webermann, Dirk, 48301 Nottuln, DE |
| Vertreter |
Habbel & Habbel, 48151 Münster |
| DE-Anmeldedatum |
18.03.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006012546 |
| Offenlegungstag |
20.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01D 41/14(2006.01)A, F, I, 20060318, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
A01D 43/02(2006.01)A, L, I, 20060318, B, H, DE
A01B 73/00(2006.01)A, L, I, 20060318, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Erntemaschine mit in Fahrtrichtung abstandsveränderbarer, zweigeteilter Schneidwerksmulde, deren einer Teil ortsfest mit der Erntemaschine verbunden ist, wobei der Schneidwerksmulde eine lageveränderbare Einzugshaspelt zugeordnet ist und quer zur Fahrtrichtung, d. h. um in Fahrtrichtung ausgerichtete Schwenkachsen eine mehrteilige Schneidwerksmulde und ein mehrteiliger Messerbalken vorgesehen sind, wobei die Bauteile klappbar aneinander anschließen.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstfahrende Erntemaschine mit
in Fahrtrichtung abstandsveränderbarer, zweigeteilter Schneidwerksmulde, deren
einer Teil ortsfest mit der Erntemaschine verbunden ist und deren anderer Teil Messer
tragende und führende Messerbalken trägt und abstandsveränderbar
mit dem ortsfesten Teil der Schneidwerksmulde verbunden ist, wobei der Schneidwerksmulde
eine lageveränderbare Einzugshaspel zugeordnet ist.
In jüngster Zeit sind Mähdrescher bekannt geworden, deren
Schneidwerksmulde zweigeteilt ist, und zwar zweigeteilt derart, daß ein Teil
der Schneidwerksmulde in Fahtrichtung vor- oder zurückgeschoben werden kann,
so wie dies beispielsweise in der EP 0 250
649 A1 beschrieben ist. Eine solche Ausbildung ist zweckmäßig,
um einen optimalen Einzug des Halmgutes bei möglichst geringem Kornverlust
zu erzielen. Um bei einer so ausgerüsteten selbstfahrenden Erntemaschine zu
verhindern, daß die Haspel bzw. deren Zinken mit dem mehr oder weniger weit
ausgefahrenen Messerbalken kollidieren, sind entsprechende Vorrichtungen bekannt
geworden, so daß unabhängig von der Relativlage des Messerbalkens eine
Kollision mit der Haspel vermieden wird.
Die bisher bekannten Erntemaschinen, die mit in Fahrtrichtung abstandsveränderbaren
Schneidwerksmulde ausgerüstet sind, sind in Querrichtung zur Fahrtrichtung
gesehen nur als einteilige Erntevorsätze bekannt geworden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbstfahrende Erntemaschine
mit in Fahrtrichtung abstandsveränderbaren zweigeteilten Schneidwerksmulden
vorzuschlagen, bei der diese Schneidwerksmulde trotz großer Arbeitsbreite auch
auf normale Straßenbreite zusammengeklappt werden kann.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre
des Hauptanspruches gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen, daß quer
zur Fahrtrichtung, d. h. um in Fahrtrichtung ausgerichtete Schwenkachsen eine mehrteilige
Schneidwerksmulde, eine mehrteilige Haspel und ein mehrteiliger Messerbalken mit
den entsprechenden Messern vorgeschlagen wird, wobei die Bauteile klappbar aneinander
anschließen.
Hierbei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die
einzelnen Messer und Schneidwerksmuldenteile bzw. Messerbalkenteile in Arbeitsposition
über je eine Verriegelung miteinander verbunden sind, so daß sie synchron
miteinander in Fahrtrichtung verfahren werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß die zwei- oder mehrteiligen Messer jeweils über einen
Verriegelungsbolzen an den jeweiligen Trennstellen formschlüssig miteinander
verbindbar sind und eine Messerstellvorrichtung vorgesehen ist, die dafür sorgt,
daß die Messer in eine Mittelstellung zwischen die Messerfinger geführt
werden, bevor der Verriegelungsbolzen einrastet.
Hierbei wird vorgeschlagen, daß der Verriegelungsbolzen und die
Messerstellvorrichtung mit den Messern verschiebbar sind.
Die bereits erwähnte Verriegelung für die Schneidwerksmulde
ist mit den verschiebbaren Schneidwerksmuldenteilen bzw. Messerbalkenteilen verbunden,
wird aber durch einen auf dem ortsfesten Schneidwerksmuldenteil angeordneten Betätigungsanschlag
ausgelöst.
Im Bereich der jeweiligen Trennstelle der Schneidwerksmuldenteile
ist ein Hebel gelagert, der eine erste und zweite Stellvorrichtung trägt. Der
Hebel ist um eine ortsfeste Drehachse schwenkbar und die erste Stellvorrichtung
kommt mit einem ebenfalls ortsfest gelagerten Schwinghebel in Kontakt, und zwar
bevor die zweite Stellvorrichtung mit einer mit dieser Stellvorrichtung in Kontakt
kommenden Schiebestange in Kontakt kommt.
Durch diese Anordnung wird der Schwinghebel um eine Drehachse geschwenkt
und kommt mit einem Druckarm mit einer Messerstellvorrichtung in Kontakt, durch
die nunmehr die Messer in die Mittelstellung zwischen den Messerfingern geführt
werden. Anschließend gelangt die zweite Stellvorrichtung mit der Schiebestange
in Kontakt und verschiebt diese gegen die Rückstellkraft einer Feder, wodurch
gleichzeitig sich ein entsprechender Bolzen in einer Kurvenbahn verschiebt und hierdurch
einen Verriegelungshebel anhebt, der ebenfalls um einen Drehpunkt schwenkbar ist
und der an seinem anderen Ende den Verriegelungsbolzen trägt. Die Betätigungsstange,
die den die erste und zweite Stellvorrichtung tragenden Hebel betätigt, wird
über eine hydraulische Kolbenzylinderanordnung angetrieben.
Der Verriegelungsbolzen und ein entsprechender Zentrierungsbolzen
sind als Konusbolzen ausgebildet, so daß ein leichtes Einschieben der Bolzen
in die zugehörigen Hülsen möglich wird. Schließlich ist es von
Bedeutung, daß die eigentliche Schiebestange nur linear betätigt wird,
d. h. sich linear verschiebt, aber bewirkt, daß der Verriegelungshebel um
eine Drehachse geschwenkt wird.
Die Verriegelung der benachbarten Schneidwerksmuldenteile erfolgt
über einen Riegelbolzen und einen Riegelhaken, die auf den verschiebbaren Messerbalkenteilen
angeordnet sind, wobei ein Entriegeln der miteinander verbundenen Schneidwerksmuldenteile
automatisch dann erfolgt, wenn die Messerbalkenteile in die hintere Position gefahren
werden.
Hierbei ist an dem ortsfesten Schneidwerksmuldenteil ein Betätigungsanschlag
vorgesehen, der mit dem Riegelhaken dann in Kontakt kommt, wenn dieser bis an das
ortsfeste Teil zurückgeführt wird. Hierbei wirkt der Druck des Betätigungsanschlages
gegen die Wirkung einer Rückstellfeder, die dafür Sorge trägt, daß,
sobald sich das verschiebbare Muldenteil nach vorne bewegt, der Riegelhaken wieder
mit dem Riegelbolzen in Verbindung kommt.
Die einzelnen Messerbalkenteile werden mit Hilfe eines Hydraulikzylinderpaares
verfahren, welches als Master-Slave-System ausgebildet ist. „Master-Slave-System"
bedeutet, daß die Querschnittsfläche der Zylinderringseite gleich der
Kolbenfläche eines zweiten Zylinders ist.
Bei einer dreiteiligen Schneidwerksmulde weisen nur die äußeren
Messerbalkenteile entsprechende Hydraulikzylinderpaare auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei in
1 eine Ansicht von der Rückseite eines Erntevorsatzes
für eine selbstfahrende Erntemaschine mit auf das Mittelteil aufgklappten Seitenteilen,
in
2 in wesentlich größerem Maßstab eine
Ansicht auf die verschiebbare Schneidwerksmulde mit zugehöriger Haspel und
ausgefahrenem Schneidwerksmuldenteil, in
3 eine Ansicht auf die Verriegelungseinrichtung für
die Messerbalkenteile und die Messerpositioniervorrichtung, in
4 eine Ansicht gemäß 3
in einer anderen Arbeitsstellung, in
5 die beiden Messerbalkenteile und die beiden Schneidwerksmuldenteile
im auseinandergefahrenen Zustand, in
6 die Verriegelungsvorrichtung für die Messerbalkenteile
und damit die Schneidwerksmuldenteile, in
7 und 8 eine Schnittdarstellung
der Verriegelungs vorrichtung gemäß 6, in
9 eine Ansicht auf die auseinandergefahrenen Schneidwerksmuldenteile
von oben gesehen, in
10 eine Ansicht gemäß 9,
aber im zusammengefahrenen Zustand der Schneidwerksmuldenteile und Messerbalkenteile
und in
11 eine Schaltskizze für die zum Einsatz kommenden
Hydraulikzylinder.
In den 1 und 2
ist ein Erntevorsatz für eine Erntemaschine dargestellt. Dieser Erntevorsatz
weist eine Schneidwerksmulde 40 auf, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zweigeteilt ist und einen ortsfesten Teil 41 und einen verschieblichen
Teil 42 besitzt, wobei der Verschiebung, wie dies durch den Pfeil F angedeutet
ist, in Fahrtrichtung erfolgt. Der verschiebliche Teil 42 trägt an
seiner Frontseite Messerbalken 44, die Messer 12, 13
führen und tragen, wobei mit diesem Messerbalken 44 die Finger einer
Einzugshaspel 43 zusammenwirken, so daß ein optimaler Einzug des Halmgutes
bei möglichst geringem Kornverlust erzielt wird. Bei 48 ist ein Schneckenförderer
mit Excenterfinger erkennbar, der ebenfalls klappbar ist.
Wie dies die 1 zeigt, ist dieser Erntevorsatz
klappbar ausgebildet, d. h. er weist ein feststehendes Mittelteil auf und zwei um
in Fahrtrichtung ausgerichtete Achsen schwenkbare Seitenteile, die auf das Mittelteil
aufklappbar sind, so daß dadurch während der Arbeit eine sehr große
Arbeitsbreite erzielbar ist, andererseits das Erntefahrzeug problemlos über
die Straße verfahren werden kann.
In 3 sind zwei Messerbalkenteile
1 und 2 dargestellt, wobei das Messerbalkenteil 2 schwenkbar
und das Messerbalkenteil 1 hinsichtlich der Schwenkbarkeit um eine in Fahrtrichtung
weisende Drehachse ortsfest angeordnet ist. Die beiden Messerbalkenteile
1 und 2 werden durch eine Verriegelungsvorrichtung 45
(6) miteinander verbunden, so daß sie synchron
miteinander verfahren werden können, und zwar verfahren in Richtung der Fahrtrichtung
(Pfeil F in 2), wie das noch zu erläutern sein
wird.
An dem ortsfesten Schneidwerksmuldenteil 41 ist eine Betätigungsstange
3 angeordnet, die über eine hydraulische Kolbenzylinderanordnung
22 betätigt wird, wobei diese Betätigungsstange 3 an
ihrem äußeren Ende einen Hebel 4 trägt, der eine erste Stellvorrichtung
5 und eine zweite Stellvorrichtung 6 trägt.
An dem klappbaren, aber nicht nach vorne verschiebbaren
Schneidwerksmuldenteil ist um einen Drehpunkt 8 schwenkbar gelagert ein
Schwinghebel 7 angeordnet, der einen Druckarm 10 aufweist. Mit
dem dem Druckarm 10 gegenüberliegenden Teil des Schwinghebels
7 kommt die erste Stellvorrichtung 5 in Kontakt und kann also,
wenn der Hebel 4 um seinen Drehpunkt 9 geschwenkt wird, nunmehr
den Schwinghebel 7 um den Drehpunkt 8 drehen, so daß damit
der Druckarm 10 mit einer Messerstellvorrichtung 11 in Kontakt
kommen kann und diese so beaufschlagt, daß die in den Messerbalkenteilen
1 und 2 angeordneten Messer 12 und 13 in einer
Mittelstellung der Messerfinger 14 stehen. Diese Stellung ist deutlich
in 3 erkennbar.
Mit dem Schwinghebel 7 ist eine Zugfeder 32 verbunden,
die den Schwinghebel 7 wieder in die in 3
dargestellte Ausgangslage führt.
Die Stellung, in der der Druckarm 10 mit der Messerstellvorrichtung
in Kontakt gekommen ist und diese Messerstellvorrichtung bewegt hat, ist in
4 erkennbar, und nachdem der Hebel 4 über
die erste Stellvorrichtung 5 den Schwinghebel 7 in die vorgenannte
Stellung geführt hat, kommt die zweite Stellvorrichtung 6, die vom
Hebel 4 getragen wird, mit einer Schiebestange 15 in Kontakt,
wie dies die 4 zeigt und schiebt diese Schiebestange
gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder 16 in der Zeichnung nach
links.
Mit der Schiebestange 15 verbunden ist ein Bolzenelement
24, wobei der Bolzen dieses Elementes 24 in eine Kurvenbahn
18 eingreift, die von einem Verriegelungshebel 19 getragen wird.
Wird nunmehr die Schiebestange 15 aus der in 3
dargestellten Stellung in die in 4 dargestellte Stellung
geführt, wird der Verriegelungshebel 19 angehoben. Hierbei dreht sich
der Verriegelungshebel 19 um den Drehpunkt 25. Der Verriegelungshebel
19 trägt an seinem dem Drehpunkt 25 abgewandten Ende einen
Verriegelungsbolzen 17, der in eine Verriegelungshülse 20
eingreifen kann, die an dem Messer 13, d. h. also an dem hinsichtlich der
Schwenkbarkeit schwenkbaren Messerbalkenteil 2 angeordnet ist.
Durch diese Anordnung wird also erreicht, daß das Messer
12 des Messerbalkens 1 nicht mehr formschlüssig mit dem Messer
13 des Messerbalkenteiles 2 verbunden ist. Durch die Ausbildung
des Verriegelungsbolzens 17 als Konusbolzen und die Ausbildung eines Anschlages
als Konusbolzen 23 (siehe 5) wird erreicht,
daß ein Zentrieren der mit diesen Bolzen verbundenen Teile beim Einschieben
in die jeweils zugeordneten Hülsen bewirkt wird.
Durch die vorbeschriebene Ausbildung des Hebels 4 und des
Schwinghebels 7 wird erreicht, daß zuerst ein Zentrieren der Messer
bewirkt wird, bevor der Verriegelungshebel 19 angehoben und damit die so
gebildete Verriegelung 46 gelöst wird und die Schwenkbewegung des
Messerbalkenteiles 2 eingeleitet werden kann.
Nicht nur die Messer 12, 13 müssen miteinander
ver- bzw. entriegelt werden, sondern auch die Messerbalkenteile und die Schneidwerksmuldenteile,
die geschwenkt werden sollen. Hierzu wird – wie aus 6
erkennbar – eine Verriegelung 45 vorgeschlagen, die aus einem Riegelhaken
26 besteht, der um einen Riegelbolzen 27 greifen kann, wobei der
Riegelhaken 26 an sich in die in 6 dargestellte
Stellung sicher durch eine entsprechende Rückstell- oder Druckfeder
28 geführt wird.
Die Entriegelung der Verriegelung 45 wird dadurch gebildet,
daß an dem nicht verschiebbaren, d. h. ortsfesten Schneidwerksmuldenteil
41 ein Betätigungsanschlag 29 vorgesehen ist (7
und 9), gegen den der Riegelhaken 26 zur Anlage
kommt, wenn das ortsbewegliche Schneidwerksmuldenteil 42 nach hinten verschoben
wird und in die Endposition kommt. Hierbei drückt dann der Betätigungsanschlag
29 den Riegelhaken 26 aus dem Eingriff mit dem Verriegelungsbolzen
27, und zwar gegen die Kraft der Rückstellfeder 28, so daß
damit die Möglichkeit gegeben ist, das schwenkbare Bauteil um eine in Fahrtrichtung
weisende Achse auf das feststehende Bauteil der Erntemaschine zu klappen.
9 zeigt dabei den Betätigungsbolzen
29, den Riegelbolzen 27 und den Riegelhaken 26 in einer
aufgebrochenen Stellung des darüber angeordneten Bleches.
Auch 10 zeigt in einer aufgebrochenen
Darstellung die Anordnung des Riegelhakens 26 des Betätigungsbolzens
29 und des Riegelbolzens 27, die unterhalb der Verriegelung
46 angeordnet sind.
Die Schemadarstellung in 11 zeigt zwei
Hydraulikzylinder 30 und 31 für das nach vorne verschiebbare
Schneidwerksmuldenteil 42, und hieraus wird ersichtlich, daß die Zylinder
30, 31 im Master-Slave-System miteinander verbunden sind, d. h.
die Leitung 47 führt von der Zylinderringseite zur Kolbenfläche
des anderen Zylinders und hierdurch wird die Anordnung so getroffen, daß die
Querschnittsfläche der Zylinderringseite gleich der Kolbenfläche des anderen
Zylinders ist.
- 1
- Messerbalkenteile
- 2
- Messerbalkenteile
- 3
- Betätigungsstange
- 4
- Hebel
- 5
- Stellvorrichtung
- 6
- Stellvorrichtung
- 7
- Schwinghebel
- 8
- Drehachse
- 9
- Drehachse
- 10
- Druckarm
- 11
- Messerstellvorrichtung
- 12
- Messer
- 13
- Messer
- 14
- Messerfinger
- 15
- Schiebestange
- 16
- Druckfeder
- 17
- Verriegelungsbolzen
- 18
- Kurvenbahn
- 19
- Verriegelungshebel
- 20
- Verriegelungshülse
- 21
- Messerteil
- 22
- Kolbenzylinderanordnung
- 23
- Konusbolzen
- 24
- Bolzenelement
- 25
- Drehpunkt
- 26
- Riegelhaken
- 27
- Riegelbolzen
- 28
- Rückstellfeder
- 29
- Betätigungsanschlag
- 30
- Hydraulikzylinder
- 31
- Hydraulikzylinder
- 32
- Rückstellfeder
- 40
- Schneidwerksmulde
- 41
- ortsfeste Schneidwerksmulde
- 42
- verschiebbare Schneidwerksmulde
- 43
- Einzugshaspel
- 44
- Messerbalken
- 45
- Verriegelung
- 46
- Verriegelung
- 47
- Hydraulikleitung
- 48
- Schneckenförderer mit Excenterfinger
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| Anspruch[de] |
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Selbstfahrende Erntemaschine mit in Fahrtrichtung abstandsveränderbarer,
zweigeteilter Schneidwerksmulde (40), deren einer Teil (41) ortsfest
mit der Erntemaschine verbunden ist und deren anderer Teil (42) Messer
(12, 13) tragende und führende Messerbalken (44)
trägt und abstandsveränderbar mit dem ortsfesten Teil der Schneidwerksmulde
(41) verbunden ist, wobei der Schneidwerksmulde (40) eine lageveränderbare
Einzugshaspel (43) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
quer zur Fahrtrichtung, d. h. um in Fahrtrichtung ausgerichtete Schwenkachsen eine
mehrteilige Schneidwerksmulde (40), eine mehrteilige Haspel (43)
ein mehrteiliger Messerbalken (44) und Messer (12, 13)
vorgesehen sind, wobei die Bauteile klappbar aneinander anschließen.
Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Messer (12, 13) in Arbeitsposition über eine Verriegelung
(46) und die Schneidwerksmuldenteile (41, 42) bzw. Messerbalkenteile
(1, 2) über eine Verriegelung (45) miteinander verbunden
sind, so daß sie synchron miteinander verfahren werden können.
Erntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die zwei- oder mehrteiligen Messer (12, 13) jeweils über
einen Verriegelungsbolzen (17) an den jeweiligen Trennstellen formschlüssig
miteinander verbindbar sind und eine Messerstellvorrichtung (11) vorgesehen
ist, durch die die Messer (12, 13) in eine Mittelstellung zwischen
den Messerfingern (14) geführt werden, bevor der Verriegelungsbolzen
(17) einrastet.
Erntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verriegelungsbolzen (17) und die Messerstellvorrichtung (11) auf
den Messern (12, 13) angeordnet und mit den Messerteilen (12,
13) verschiebbar sind.
Erntemaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verriegelungsbolzen (17) quer zur Längserstreckung der Messer
(12, 13) ausgerichtet an dem einen Messer, z. B. (12),
schwenkbar gelagert ist und in dem zugewandten Ende des anderen Messers, z. B. (13),
in einer Verriegelungshülse (20) arretierbar ist.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen um einen Drehachse (8) schwenkbaren Schwinghebel
(7), der von einer Betätigungsstange (3) beaufschlagt mit
einem Druckarm (10) die Messerstellvorrichtung (11) beaufschlagt
bis das die mit dieser Messerstellvorrichtung (11) verbundenen Messer (12,
13) in einer Mittelstellung zwischen den Messerfingern (14) stehen.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (3) einen um
eine Drehachse (9) schwenkbaren Hebel (4) mit einer ersten Stellvorrichtung
(5) und einer zweiten Stellvorrichtung (6) trägt, wobei die
erste Stellvorrichtung (5) den Schwinghebel (7) und die zweite
Stellvorrichtung (6) eine Schiebestange (15) beaufschlagt, die
über eine Kurvenbahn (18) den Verriegelungsbolzen (17) aus
der Verriegelungshülse (20) bewegt.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (8) des Schwinghebels (7)
und die Drehachse (9) des Hebels (4) ortsfest mit dem nicht verschiebbaren
Schneidwerksmuldenteilen (41) verbunden sind.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Rückstellfeder (32) für den um die
Drehachse (8) drehbar gelagerten Schwinghebel (7).
Erntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiebestange (15) gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder (16)
bewegbar ist.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (7) mit seinem Druckarm
(10) die Messerstellvorrichtung (11) beaufschlagt, bevor die die
Kurvenbahn (18) tragende Schiebestange (15) von der zweiten Stellvorrichtung
(6) des Hebels (4) beaufschlagt wird.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (3) von einer
hydraulischen Kolbenzylinderanordnung (22) angetrieben ist.
Erntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiebestange (15) nur linear verschoben wird.
Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Konusbolzen (23) zur Zentrierung der miteinander
in Kontakt kommenden Messer (12, 13).
Erntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verriegelungsbolzen (17) als Konusbolzen ausgebildet ist.
Erntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die aus einem Riegelbolzen (27) und einem Riegelhaken (26) gebildete
Verriegelung (45) zweier benachbarter Schneidwerksmuldenteile (40)
oder Messerbalkenteile (1, 2) auf den verschiebbaren Messerbalkenteilen
(1, 2) angeordnet ist und daß diese automatisch entriegeln,
wenn die Messerbalkenteile (1, 2) in die hintere Position gefahren
werden.
Erntemaschine nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen auf der ortsfesten
Schneidwerksmulde (41) angeordneten Betätigungsanschlag (29)
für den Riegelhaken (26).
Erntemaschine nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine Rückstellfeder
(28) für den Riegelhaken (26).
Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Messerbalkenteile (1, 2) mit Hilfe eines Hydraulikzylinderpaares
(30, 31) verfahren werden, welches als Master-Slave-System ausgebildet
ist.
Erntemaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einer dreiteiligen Schneidwerksmulde (40) nur die äußeren Messerbalkenteile
Hydraulikzylinderpaare aufweisen.
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