| Dokumentenidentifikation |
DE102006012764A1 20.09.2007 |
| Titel |
Schachtabdeckung |
| Anmelder |
Trittec AG, 19073 Wittenförden, DE |
| Erfinder |
Krüger, Robert, 22946 Trittau, DE |
| Vertreter |
Vonnemann, Kloiber & Kollegen, 20099 Hamburg |
| DE-Anmeldedatum |
17.03.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006012764 |
| Offenlegungstag |
20.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E04F 17/06(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Eine Schachtabdeckung für Lichtschächte und/oder Lüftungsschächte an Kellerfenstern wird hinsichtlich einer wenig aufwendigen und kostengünstigen Herstellung verbessert durch ein gelochtes Abdeckblech (1), welches in seinen Randbereichen (3, 4, 9) in nach unten abgewinkelte Stege (10, 11, 12) übergeht und an seiner Unterseite mit Verstärkungsstäben (6) versehen ist, die sich unter dem Abdeckblech (1) zwischen gegenüberliegenden Stegen (11, 12) erstrecken.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung für Lichtschächte
und/oder Lüftungsschächte an Kellerfenstern.
Eine derartige Schachtabdeckung ist beispielsweise aus der
DE 201 11 267 U1 bekannt. Solche
Schachtabdeckungen sollen den Durchtritt von Licht und Luft zum Kellerfenster ermöglichen.
Meistens wird auch noch gefordert, dass die Schachtabdeckung den Zutritt von Insekten
und Kleingetier zum Kellerfenster verhindern soll. Bei der bekannten Schachtabdeckung
wird die Trittfestigkeit und Licht- bzw. Luftdurchlässigkeit mittels eines
Gitterrostes gewährleistet, während ein auf den Gitterrost aufgelegtes
Gitternetz den Zutritt von Kleingetier und Insekten verhindert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine mit geringem Materialaufwand kostengünstig
herstellbare Schachtabdeckung anzugeben, die außerdem die bekannten Anforderungen
an Schachtabdeckungen erfüllt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein gelochtes Abdeckblech,
welches in seinen Randbereichen in nach unten abgewinkelte Stege übergeht und
an seiner Unterseite mit Verstärkungsstäben versehen ist, die sich unter
dem Abdeckblech zwischen gegenüberliegenden Stegen erstrecken. Das mit Löchern
für den Durchgang von Licht und Luft versehene Abdeckblech ist mit den Stegen
einstückig ausgebildet und kann deshalb in wenig aufwendiger Weise mittels
Stanz- und Biegemaßnahmen hergestellt werden. Die nötige Steifigkeit und
Trittfestigkeit wird einerseits durch die Stege selbst und andererseits durch die
an der Unterseite des Abdeckblechs angeordneten Verstärkungsstäbe erzielt.
Bei entsprechender Dimensionierung kann die erfindungsgemäße Schachtabdeckung
sogar befahrbar ausgestaltet werden.
Auch wenn verschiedene Formen und Geometrien für die erfindungsgemäße
Schachtabdeckung denkbar und möglich sind, wird wegen der meist rechteckigen
Form der abzudeckenden Luft-/Lichtschächte eine Ausführungsform bevorzugt,
bei der das Abdeckblech im Wesentlichen rechteckig ausgestaltet ist und die Verstärkungsstäbe
im Wesentlichen parallel zur kürzeren Seite des Abdeckblechs angeordnet sind.
Dies hat den Vorteil, dass die Verstärkungsstäbe nur einen relativ kurzen
Abstand überbrücken müssen und daher weniger stabil ausgestaltet
werden müssen.
Durch die Maßnahme, dass die Stege gegenüber dem Abdeckblech
im Wesentlichen rechtwinklig nach unten abgewinkelt sind, erhält man bei einer
gegebenen Stegbreite eine maximale Belastbarkeit.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die an den Verstärkungsstäben
anliegenden Stege mit Befestigungslöchern für die Befestigung der Verstärkungsstäbe
versehen sind. Die Befestigungslöcher können an den Stegen bei der Fertigung
des Abdeckblechs in einfacher Weise mit eingeformt werden. Man erhält so mit
wenig Aufwand eine Befestigungsmöglichkeit für die Verstärkungsstäbe.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verstärkungsstäbe
als Blechstanzteile ausgestaltet. So lassen sie sich mit wenig Aufwand kostengünstig
herstellen.
Wenn die Verstärkungsstäbe an ihren Enden jeweils mit einem
Anschlag zur Anlage an den jeweiligen Steg des Abdeckblechs und jeweils mit einer
über den Anschlag hinausragenden Rastnase zum Einrasten in das jeweilige Befestigungsloch
des Stegs versehen sind, lassen sie sich auf besonders unaufwendige Weise am Abdeckblech
befestigen. Hierfür wird die Rastnase des einen Endes des Verstärkungsstabes
in das zugehörige Befestigungsloch des einen Steges eingesteckt, wobei der
danebenliegende Anschlag ein zu weites Eindringen der Rastnase verhindert. Sodann
wird die andere Rastnase am anderen Ende des Verstärkungsstabes unter elastischer
Vorspannung des Verstärkungsstabes in das gegenüberliegende Befestigungsloch
des gegenüberliegenden Stegs eingerastet. Der Verstärkungsstab ist nun
in Längsrichtung zwischen den beiden Stegen des Abdeckblechs aufgrund der jeweiligen
Anlage seiner beiden äußeren Anschläge eingeklemmt und aufgrund in
den Befestigungslöchern eingerasteten Rastnasen gegen seitliches Verschieben
gesichert.
In einer bevorzugten Ausgestaltungsform besteht die Schachtabdeckung
aus Edelstahl. Dieses Material ist einerseits korrosionsfest und andererseits für
die notwendigen Stanz- und Biegearbeitsgänge hervorragend geeignet. Außerdem
ergibt sich eine ästhetisch angenehme Optik.
Durch die Maßnahme, dass das Abdeckblech mit einer Vielzahl von
Luftlöchern versehen ist, deren lichte Weite zwischen 1,5 mm und 5 mm beträgt,
wird aufgrund der geringen Lochgröße der Zutritt von Kleingetier und Insekten
wirkungsvoll verhindert und andererseits wegen der Vielzahl der Löcher ein
ausreichender Durchtritt von Licht und/oder Luft ermöglicht. Die Luftlöcher
sind hier nur der Einfachheit halber nur so bezeichnet und können selbstverständlich
auch zum ausschließlichen Durchtritt von Licht bestimmt sein. Vorzugsweise
werden streifenförmige Bereiche des Abdeckblechs, entlang denen die Verstärkungsstäbe
angeordnet sind, frei von Luftlöchern gelassen.
Bei Bedarf kann die erfindungsgemäße Schachtabdeckung dadurch
verbessert werden, dass das Abdeckblech mit Durchlässen für zum Beispiel
Luftschläuche oder Wasserschläuche versehen ist. Die erfindungsgemäße
Schachtabdeckung lässt aufgrund ihrer Konstruktion dem Fachmann hier weitgehende
Gestaltungsfreiheiten.
Die Erfindung wird noch verbessert durch die Maßnahme, dass an
einem im Wesentlichen rechteckigen Abdeckblech drei Stützstege zur Abstützung
der Schachtabdeckung in einem oberen Randbereich der Schachtwände eines im
Wesentlichen rechteckigen Schachtes und ein verstärkter Brückensteg zur
Überbrückung eines Schachtbereiches ohne Schachtwand angeordnet sind.
Die in Verbindung mit Kellerfenstern üblicherweise verwendeten
Luft- und Lichtschächte sind heute meist wannenförmig ausgestaltet, wobei
von einem im Wesentlichen rechteckigen Bodenbereich drei Wände nach oben ragen.
Anstelle der vierten Wand befindet sich eine Öffnung zum Kellerfenster hin.
An der dem Kellerfenster bzw. dem Haus zugewandten Seite hat der Schacht wegen der
fehlenden Wand auch keine obere Kante auf der eine Schachtabdeckung abstützbar
wäre. Die Schachtabdeckung liegt daher nur auf den oberen Randbereichen der
verbleibenden drei Wände auf. Wegen der fehlenden Abstützung der Schachtabdeckung
käme es bei starker Belastung durch eine darüber gehende Person oder ein
darüber fahrendes Fahrzeug zu einem stärkeren Durchbiegen der nicht abgestützten
Seite der Schachtabdeckung. Die genannte erfindungsgemäße Maßnahme
verstärkt nun den an dieser Seite der Schachtabdeckung angeordneten Brückensteg,
um den Grad der Durchbiegung in verträglichen Grenzen zu halten.
Grundsätzlich könnte die Verstärkung des Brückenstegs
durch eine größere Materialstärke vorgenommen werden. Dies würde
jedoch relativ aufwendige Fertigungsmaßnahmen erfordern. Zur Vereinfachung
der Fertigung wird deshalb vorgeschlagen, dass die Verstärkung durch eine gegenüber
den Stützstegen größere Abmessung des Brückenstegs erfolgt.
Die Breite des Brückenstegs in vertikaler Richtung wird somit einfach vergrößert,
wodurch der Brückensteg stärkeren Belastungen standhält bzw. bei
gegebenen Belastungen geringer durchbiegt. Die Verbreiterung des Brückenstegs
erfordert keine zusätzlichen Fertigungsmaßnahmen, denn beispielsweise
beim Ausstanzen des Materials für das Abdeckblech kann ein schmaler oder ein
breiter Steg im selben Arbeitsgang erzeugt werden. Auch der nachfolgende Biegevorgang
ist bei einem breiteren Steg nicht aufwendiger als bei einem schmaleren. Lediglich
der Materialverbrauch wird erhöht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die als
Blechstanzteile ausgestalteten Verstärkungsstäbe in ihren dem Brückensteg
zugewandten Endbereich durch eine größere Breite an die vergrößerten
Abmessungen des Brückenstegs angepasst. Dadurch wird die Steifigkeit des nicht
abgestützten Randbereichs der Schachtabdeckung noch verbessert.
Die Stabilität der Schachtabdeckung kann noch weiter verbessert
werden, indem ein freier Endbereich des Brückenstegs mit über seine Länge
im Abstand zueinander angeordneten Schlitzen versehen und derart nach innen abgewinkelt
ist, dass die Verstärkungsstäbe in die Schlitze hineinragen. Die in den
Schlitzen eingeklemmten Verstärkungsstäbe können somit seitlich nicht
wegkippen, dadurch bleibt ihre Fläche immer parallel zu der von oben eingeleiteten
Kraft und kann diese mit geringstmöglicher Durchbiegung abstützen.
Bei einem vorteilhaft mit geringem Aufwand durchführbaren Verfahren
zur Herstellung einer Schachtabdeckung wird vorzugsweise folgendermaßen vorgegangen:
- – ein Blech in Form einer Abwicklung des Abdeckblechs und der Stege wird
ausgestanzt;
- – die Luftlöcher, Befestigungslöcher, Schlitze und sonstigen
Öffnungen werden in das Blech eingebracht;
- – die seitlichen Stege werden durch Abwinkeln der Randbereiche des Blechs
geformt:
- – die ausgestanzten Verstärkungsstäbe werden auf der Unterseite
des Abdeckblechs der Befestigungslöcher der seitlichen Stege eingerastet.
Dieses Verfahren kommt mit wenigen einfachen Arbeitsgängen aus
und kann auf entsprechenden Maschinen auf einfache Weise voll automatisch ausgeführt
werden. Unter Umständen können die ersten beiden Verfahrensschritte auch
in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden. Die Verstärkungsstäbe
können auch zusammen mit der Abwicklung des Abdeckblechs ausgestanzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:
1: eine Abwicklung des Abdeckblechs einer erfindungsgemäßen
Schachtabdeckung in einer Draufsicht;
2: eine Seitenansicht der Schachtabdeckung von der
Hinterseite nach dem Formen des Brückenstegs durch Biegen;
3: die Schachtabdeckung von 2
in einer Seitenansicht von der Schmalseite;
4: eine Seitenansicht derselben Schachtabdeckung von
der Vorderseite;
5: eine Seitenansicht ähnlich 4
mit einer Anordnung der Verstärkungsstäbe (Abdeckblech mit Brückensteg
gestrichelt);
6: eine Ansicht ähnlich 5
von der Schmalseite;
7: eine Ansicht ähnlich 5
und 6, jedoch von der Unterseite her gesehen;
8: ein Detail A aus 6;
9: ein Detail B aus B aus 6.
Wie am besten in 1 erkennt, ist ein Abdeckblech
1 einer erfindungsgemäßen Schachtabdeckung mit einer Vielzahl
von winzigen Luftlöchern 2 zum Durchgang von Licht oder Luft in ein
nicht gezeigtes Kellerfenster versehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Luftlöcher 2 quadratisch und haben eine Seitenlänge
von 2 mm. Sie können aber auch rund sein und vorzugsweise einen Durchmesser
zwischen 1,5 und 5 mm aufweisen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die
lichte Weite der Luftlöcher 2 so gering, um den Durchgang von Insekten
und anderem Kleingetier in den Schacht und durch das Kellerfenster in das Haus zu
verhindern.
In Abweichung vom vorliegenden Ausführungsbeispiel kann das Abdeckblech
1 zusätzlich zu den Luftlöchern 2 weitere Löcher
oder Durchlässe etwa für Luftschläuche oder Wasserschläuche
aufweisen.
Das Abdeckblech wird bei der Fertigung der erfindungsgemäßen
Schachtabdeckung mit den in 1 gezeigten Umrissen aus
einem größeren Stück Edelstahlblech gestanzt. Anschließend werden
die Luftlöcher 2 und weitere Öffnungen in das Abdeckblech
1 eingebracht. Insbesondere werden im hinteren Randbereich 3 und
im vorderen Randbereich 4 eine Vielzahl von gegenüberliegend angeordneten,
rechteckigen Befestigungslöchern 5 eingebracht. Die Befestigungslöcher
5 dienen bei der fertigen Schachtabdeckung zur Befestigung von Verstärkungsstäben
6, deren Lage in 1 durch Strichelung angedeutet
ist. Wie man am besten in 6 erkennt, bestehen die Verstärkungsstäbe
6 aus Blechstanzteilen, die ebenfalls durch Ausstanzen aus einem größeren
Edelstahlblech hergestellt werden.
Nach dem Ausstanzen des Abdeckblechs 1 werden neben den Luftlöchern
2 und den Befestigungslöchern 5 in einem freien Endbereich
7 eine Vielzahl von Schlitzen 8 eingebracht.
Bei der weiteren Fertigung werden in den hinteren und vorderen Randbereichen
3, 4 sowie in den seitlichen Randbereichen 9 durch Biegen
des Edelstahlblechs abgewinkelte Stege 10, 11, 12 gebildet.
Zur Bildung der seitlichen Stützstege 10 wird das Blech zunächst
an den Biegekanten 13 und dann an den Biegekanten 14 gebogen.
Die umgebogenen seitlichen Stützstege 10 kann man am besten in
3 erkennen.
Auch der vordere Stützsteg 11 wird durch Umbiegen an
den Biegekanten 15 und 16 (1) erzeugt.
Den fertigen vorderen Stützsteg 11 nach dem Biegen erkennt man am
besten in 4.
Der hintere Brückensteg 12 wird durch dreimaliges Umbiegen
des hinteren Randbereichs 3 an den Biegekanten 17, 18
und 19 erzeugt. Der fertige hintere Brückensteg 12 ist in
2 von hinten, in 3 im
Profil und in 4 von zu sehen. Dabei erkennt man auch,
dass alle vier Stege 10, 11, 12 gegenüber der Fläche
des Abdeckblechs 1 rechtwinklig nach unten abgewinkelt sind. Dabei beträgt
die Erstreckung des Brückenstegs 12 von der Ebene des Abdeckblechs
1 vertikal nach unten etwa das Dreifache der vertikalen Abmessungen der
Stützstege 10, 11. Der nicht am Lichtschacht abgestützte
Brückensteg 12 kann aufgrund seiner größeren Abmessungen
ein bei Belastung auftretendes Biegemoment auffangen.
Wie man am besten in den 8 und
9 erkennt, haben die Verstärkungsstäbe
6 an ihren äußeren Enden 20, 21 jeweils eine
Rastnase 22, 23, die zum Einrasten in die Befestigungslöcher
5 der vorderen und hinteren Stege 11, 12 bestimmt sind.
Desweiteren ist im Bereich der Rastnasen 22, 23 jeweils mindestens
ein Anschlag 24, 25 vorgesehen, der zur Anlage an den jeweiligen
Steg 11, 12 bestimmt ist. In den 3
und 4 erkennt man außerdem den freien Endbereich
7 mit den Schlitzen 8. Dieser in 6
gestrichelte freie Endbereich 7 umgreift das breite Ende 21 der
Verstärkungsstäbe 6, um ein Verrutschen oder Verbiegen der Verstärkungsstäbe
zu verhindern und damit die Stabilität der erfindungsgemäßen Schachtabdeckung
insgesamt zu verbessern. Das breite Ende 21 ist an die vergrößerten
Abmessungen des hinteren Brückenstegs 12 angepasst.
Wie man am besten in den 1 und
7 erkennt, verlaufen die am Abdeckblech 1
montierten Verstärkungsstäbe 6 parallel zu den seitlichen Randbereichen
9 und den seitlichen Stützstegen 10 des Abdeckblechs
1 nach dem Herstellen des Abdeckblechs 1 werden die Verstärkungsstäbe
6 auf der Unterseite des Abdeckblechs 1 in die Befestigungslöcher
5 und die Schlitze 8 eingerastet.
Damit ist in wenig aufwendiger Weise sowohl in Bezug auf das eingesetzte
Material als auch in Bezug auf die erforderlichen Arbeitsschritte
eine Schachtabdeckung entstanden, die trittfest und befahrbar ist, nicht korrodiert
und den Zutritt von Licht, Luft oder Versorgungsschläuchen zum Keller gewährleistet.
- 1
- Abdeckblech
- 2
- Luftlöcher
- 3
- hinterer Randbereich
- 4
- vorderer Randbereich
- 5
- Befestigungslöcher
- 6
- Verstärkungsstäbe
- 7
- freier Endbereich
- 8
- Schlitze
- 9
- seitliche Randbereiche
- 10
- seitliche Stützstege
- 11
- vorderer Stützsteg
- 12
- hinterer Brückensteg
- 13
- Biegekante
- 14
- Biegekante
- 15
- Biegekante
- 16
- Biegekante
- 17
- Biegekante
- 18
- Biegekante
- 19
- Biegekante
- 20
- schmales Ende
- 21
- breites Ende
- 22
- Rastnase
- 23
- Rastnase
- 24
- Anschlag
- 25
- Anschlag
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| Anspruch[de] |
Schachtabdeckung für Lichtschächte und/oder Lüftungsschächte
an Kellerfenstern, gekennzeichnet durch ein gelochtes Abdeckblech (1),
welches in seinen Randbereichen (3, 4, 9) in nach unten
abgewinkelte Stege (10, 11, 12) übergeht und an
seiner Unterseite mit Verstärkungsstäben (6) versehen ist, die
sich unter dem Abdeckblech (1) zwischen gegenüberliegenden Stegen
(11, 12) erstrecken.
Schachtabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckblech
im Wesentlichen rechteckig ausgestaltet ist und die Verstärkungsstäbe
(6) im Wesentlichen parallel zur kürzeren Seite des Abdeckblechs (1)
angeordnet sind.
Schachtabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stege (10, 11, 12) gegenüber dem Abdeckblech
(1) im Wesentlichen rechtwinklig nach unten abgewinkelt sind.
Schachtabdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an
den Verstärkungsstäben (6) anliegenden Stege (11,
12) mit Befestigungslöchern (5) für die Befestigung
der Verstärkungsstäbe (6) versehen sind.
Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verstärkungsstäbe (6) als Blechstanzteile
ausgestaltet sind.
Schachtabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsstäbe
(6) an ihren äußeren Enden (20, 21) jeweils
mit einem Anschlag (24, 25) zur Anlage an dem jeweiligen Steg
(11, 12) des Abdeckblechs (1) und jeweils mit einer über
den Anschlag (24, 25) hinausragenden Rastnase (22,
23) zum Einrasten in das jeweilige Befestigungsloch (5) des Stegs
(11, 12) versehen sind.
Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass sie aus Edelstahl besteht.
Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Abdeckblech (1) mit einer Vielzahl von Luftlöchern
(2) versehen ist, deren lichte Weite zwischen 1,5 mm und 5 mm beträgt.
Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Abdeckblech (1) mit Durchlässen für
zum Beispiel Luftschläuche oder Wasserschläuche versehen ist.
Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass an einem im Wesentlichen rechteckigen Abdeckblech (1)
drei Stützstege (10, 11) zur Abstützung der Schachtabdeckung
in einem oberen Randbereich der Schachtwände eines im Wesentlichen rechteckigen
Schachtes und ein verstärkter Brückensteg (12) zur Überbrückung
eines Schachtbereichs ohne Schachtwand angeordnet sind.
Schachtabdeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verstärkung in einer gegenüber den Stützstegen (10,
11) größeren Abmessung des Brückenstegs (12) in
vertikaler Richtung besteht.
Schachtabdeckung Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die als Blechstanzteile
ausgestalteten Verstärkungsstäbe (6) in ihren dem Brückensteg
(12) zugewandten Endbereichen (21) durch eine größere
Breite an die vergrößerten Abmessungen des Brückenstegs (12)
angepasst sind.
Schachtabdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein
freier Endbereich (7) des Brückenstegs (12) mit über
seine Länge im Abstand zueinander angeordneten Schlitzen (8) versehen
und derart nach innen abgewinkelt ist, dass die Verstärkungsstäbe
(6) in die Schlitze (8) hineinragen.
Verfahren zur Herstellung einer Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
– ein Blech in Form einer Abwicklung des Abdeckblechs (1) und der
Stege (10, 11, 12) wird ausgestanzt;
– die Luftlöcher (2), Befestigungslöcher (5),
Schlitze (8) und sonstigen Öffnungen werden in das Blech eingebracht;
– die vorderen, hinteren und seitlichen Stege (10, 11,
12) werden durch Abwinkeln der Randbereiche (3, 4,
9) des Blechs geformt;
– die ausgestanzten Verstärkungsstäbe (6) werden auf der
Unterseite des Abdeckblechs (1) in die Befestigungslöcher (5)
der vorderen und hinteren Stege (11, 12) eingerastet
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