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Dokumentenidentifikation DE202006005468U1 20.09.2007
Titel Verpackungseinheit für eine kosmetische Zubereitung
Anmelder Schwan-STABILO Cosmetics GmbH & Co. KG, 90562 Heroldsberg, DE
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 80335 München
DE-Aktenzeichen 202006005468
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.09.2007
Registration date 16.08.2007
Application date from patent application 04.04.2006
IPC-Hauptklasse A45D 34/04(2006.01)A, F, I, 20060404, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A45D 40/26(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   B65D 75/34(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61Q 1/02(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61Q 1/10(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61Q 5/06(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61K 8/04(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61K 8/18(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61K 8/31(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   A61K 8/73(2006.01)A, L, I, 20060404, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist eine Verpackungseinheit für eine kosmetische Zubereitung, wobei die Zubereitung für dekorative Effekte verwendbare Mikroteilchen enthält.

Kosmetische Produkte können als flüssige, pastöse oder feste Produkte vorliegen. Sie werden in der Regel in dekorativen Behältnissen verpackt. Produkte, wie Lidschatten, Make-up, Rouge oder Lipgloss werden so abgefüllt, dass es für das Auge ansprechend ist und so, dass das Produkt auch sichtbar ist, wenn der Behälter geschlossen ist.

Um der Benutzerin das Auftragen angenehm zu machen, werden die Produkte oft in einer Form angeboten, die sich leicht auftragen lässt. So werden flüssige und pastöse Produkte z.B. in Spender abgefüllt, aus denen jeweils die geeignete Dosis abgegeben wird. Häufig werden feste, cremige oder flüssige Zubereitungen, wie Puderrouge, Mascara oder Nagellack gemeinsam mit einem Auftragsgerät angeboten. Beispiele hierfür sind die klassischen Mascara, bei denen ein Auftragsbürstchen in das die Masse enthaltende Behältnis dauerhaft eintaucht und zum Auftrag herausgezogen wird. All diese Produkte sind zu mehrmaliger Verwendung vorgesehen.

Weiterhin ist es bekannt, in einer Verpackungseinheit mehrere tiegelartige Behältnisse anzuordnen, die z.B. ein kosmetisches Produkt in mehreren Farben enthalten, kombiniert mit einem Auftragsgerät. So gibt es Verpackungseinheiten, die zwei oder drei Lidschattenfarben in kleinen Tiegeln zusammen mit einem Auftragsgerät umfassen. Diese Verpackungseinheiten sind für vielmalige Verwendungen vorgesehen und sollen, wenn sie mehrere Tiegel aufweisen, für Variabilität sorgen. Wegen der vielmaligen Verwendung, wobei jeweils mit dem Auftragsgerät das kosmetische Produkt abgenommen und am vorgesehenen Ort, z.B. Augenlid oder Lippen, aufgetragen wird, müssen diese Produkte so konserviert und stabilisiert sein, dass sie den Umweltbedingungen gut widerstehen können. Insbesondere dürfen sie durch den Sauerstoff in der Luft, durch Feuchtigkeit und Wärme sowie durch eingetragenes Hautfett und Schweiß nicht zersetzt werden. Wiederholtes Verwenden des Aufftraggeräts trägt zur Kontaminierung bei.

Eine Verpackungseinheit, die ein kosmetisches Produkt zusammen mit einem Auftragsgerät enthält, ist aus EP 1 005 806 bekannt. Hier wird ein kosmetisches Produkt zum Auftragen auf die Haut bereitgestellt, das mit einem speziell ausgebildeten Auftragsgerät aus einem Behältnis entnommen werden kann.

Weiterhin ist aus DE 20 2004 007 693 eine Verpackung bekannt, die Näpfe für Füllgut und Aufnahmebereiche für Auftragsgeräte aufweist. Das in diesem Dokument beschriebene Produkt kann in Form einer Blisterverpackung vorliegen, die bevorzugt wieder verschließbar ist.

Zu Werbezwecken ist es häufig notwendig, nur kleine Mengen eines kosmetischen Produkts abzufüllen, wobei die üblichen Tiegel hierfür aus Kostengründen nicht in Betracht gezogen werden. Für dieses Problem wird in DE 20 2004 006 275 ein Produkt bereitgestellt in Form einer verschließbaren Tiefziehpackung, die ein oder mehrere Bereiche zur Aufnahme von Kosmetikprodukten aufweisen kann und wieder verschließbar ist.

Bei den bisher bekannten Produkten, werden in der Regel puderartige und feste Produkte in aufklappbaren und wiederverschließbaren Tiegeln bereitgestellt, während pastöse oder fließfähige Produkte in Spendern oder in Behältnissen, in die der Applikator direkt eintaucht, abgefüllt werden. Bekannt ist es auch, eine Produktmenge für einmalige Verwendung in relativ einfach gestalteten aufreißbaren Behältnissen zu verpacken.

In neuerer Zeit gibt es jedoch auch Kosmetikprodukte, die zur Erzielung dekorativer Effekte ausgebildet sind, die auf die Haut oder Hautanhangsgebilde aufgetragen werden und dort verbleiben sollen und sehr schnell trocknen sollen. Dazu reicht es nicht, wie bei den klassischen kosmetischen Produkten, wie Lippenstift oder Lidschatten aus, durch wachsartige Bestandteile für die Haftung am aufgetragenen Ort zu sorgen. Diese neuartigen Produkte müssen ein Lösungsmittel enthalten, das beim Auftragen relativ schnell verdampft und dann zu einer schnellen Haftung führt. Für solche Produkte ist es notwendig, Lösungsmittel zu verwenden, die schnell verdampfen. Nachteil solcher Produkte ist es, dass sie in gut abgeschlossenen Behältnissen aufbewahrt werden müssen, um ein vorzeitiges Verdampfen des Lösungsmittels zu verhindern. Darüber hinaus bieten solche Produkte Nachteile, wenn sie in größeren Behältnissen aufbewahrt werden, die bei jeder Anwendung geöffnet werden müssen.

Eine Zusammensetzung zur Erzielung besonderer Effekte ist aus WO 2005/094760 bekannt. Die dort beschriebene Zubereitung enthält Mikroteilchen, die zur Erzielung einer ästhetischen Wirkung aufgetragen werden. Es handelt sich hierbei um Mikrokügelchen, die farbliche, fluoreszierende oder glitzernde Effekte erzeugen. Bevorzugt können diese Mikroteilchen auf Haare, insbesondere Wimpern und Augenbrauen aufgetragen werden. Hierzu ist es erforderlich, die effektgebenden Teilchen einzeln aufzutragen, wobei sie nach dem Auftrag sofort haften und am aufgetragenen Ort verbleiben sollen. Hierzu werden bevorzugt speziell ausgebildete Applikatoren eingesetzt. Um allerdings zu verhindern, dass bei mehrmaliger Verwendung zuviel Lösungsmittel verdampft, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, was die Verpackung aufwändig macht.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Möglichkeit bereitzustellen, um Mikroteilchen, die einen kosmetischen Effekt erzeugen, auf einfache Weise auftragen zu können. Weiterhin war es Aufgabe der Erfindung, ein Behältnis zur Verfügung zu stellen, das es erlaubt, einerseits Mikroteilchen einfach zu entnehmen, und andererseits nicht unter dem Mangel bekannter Verpackungen leidet.

Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Verpackungseinheit, wie sie in den Ansprüchen definiert ist.

Erfindungsgemäß wird eine Verpackungseinheit für eine kosmetische Zubereitung bereitgestellt, wobei die kosmetische Zubereitung Mikroteilchen in einer Klebstofflösung enthält, die auf die Haut oder Hautanhangsgebilde aufgebracht werden sollen.

Es wurde gefunden, dass die bestmöglichen Ergebnisse dann erzielt werden, wenn eine Verpackungseinheit bereitgestellt wird, in der einzelne Dosierungseinheiten jeweils abgeschlossen angeordnet sind, so dass nach Bedarf jeweils eine Dosierungseinheit geöffnet und verbraucht werden kann. Darüber hinaus hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn eine an die Zubereitung angepasste Auftragsvorrichtung verwendet wird. Die Abstimmung von Zubereitung, Auftragsgerät und Verpackung führt zu einem für die Erzielung ästhetisch sehr wirkungsvoller Effekte geeigneten und in der Anwendung einfachen Produkt.

Erfindungsgemäß wird somit eine Verpackungseinheit bereitgestellt, die mindestens einen Aufnahmebereich für eine Dosierungseinheit einer Zubereitung und mindestens einen Aufnahmebereich für eine Auftragsvorrichtung aufweist. Die einzelnen Bestandteile der Verpackungseinheit werden im Folgenden genauer beschrieben.

Die Verpackungseinheit selbst kann in den verschiedensten Ausgestaltungen vorliegen. Sie besteht aus einem unteren Teil, der die Aufnahmebereiche aufnimmt, und einem oberen Teil, der die Einheit verschließt. Die Verpackungseinheit kann aus den verschiedensten Materialen gebildet werden, die für die Verpackung von Kosmetika, Lebensmitteln oder Pharmazeutika bekannt sind. Voraussetzung ist, dass das Material nicht toxisch ist, dass es mit dem Füllgut kompatibel ist, dieses nicht verändert oder zu dessen Abbau beiträgt. Der untere Teil, der aus einer oder mehreren Schichten aufgebaut sein kann, hat Aufnahmebereiche, die z. B. als Behältnisse ausgebildet sein können, für Füllgut und Auftragsvorrichtung. Es kann sich um eine Bodenfolie, in der napfartige Aufnahmebereiche geformt sind, handeln oder um einen Träger, auf dem Behältnisse zur Aufnahme des Füllguts bzw. der Auftragsvorrichtung angebracht sind, handeln. Bevorzugt ist der untere Teil der Dosierungseinheit aus einem Folien- oder Verbundmaterial gebildet, wie es zur Herstellung von Verpackungen üblich ist. Das zur Bildung des unteren Bereichs verwendete Material kann aus mehreren Schichten bestehen, von denen eine für Stabilität sorgt und eine für die Kompatibilität mit dem Füllgut. Der obere Teil der Dosierungseinheit, der dem Verschluss der Aufnahmebereiche dient, wird bevorzugt aus einem thermoplastischen, heißsiegelfähigen Material gebildet. Üblicherweise ist es eine dünne Deckfolie, die an dafür vorgesehenen Bereichen aufgesiegelt werden kann. Darüber hinaus kann die Verpackungseinheit auf den Außenflächen eine Beschichtung tragen, die bedruckbar ist. Einzelne Teile der Verpackungseinheit oder auch alle Teile können transparent oder translucent sein, so dass ohne Öffnung der Packung der Inhalt sichtbar ist. Bevorzugt ist entweder die Bodenfolie oder die Deckfolie transparent ausgebildet, während mindestens ein Teil der Verpackung eine Beschichtung trägt, die bedruckbar ist.

Die Behältnisse zur Aufnahme des Füllguts bzw. der Auftragsvorrichtung werden bevorzugt aus einem Folienmaterial und/oder Verbundmaterial gebildet. Wie oben ausgeführt, können die Behältnisse entweder vorgeformt werden und dann mit oberem und unterem Teil der Verpackungseinheit zusammen gefügt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform werden in einem Folienmaterial und/oder Verbundmaterial direkt napfartige Vertiefungen geformt, in die dann die jeweilige Dosiseinheit der Zubereitung gefüllt werden kann. Die Herstellung bzw. Formung der Behältnisse kann in an sich bekannter Weise mit üblichen Verfahren erfolgen. Zur Formung von Folienmaterial bzw. Verbundmaterial eignen sich verschiedene Verfahren, die dem Fachmann an sich bekannt sind. So können Näpfe zum Bespiel durch Tiefziehen in an sich bekannter Weise gebildet werden. Beispiele für Materialien, aus denen unterer Teil, oberer Teil der Verpackungseinheit und ggf. Behältnisse geformt werden können, sind zum Beispiel thermoplastische verformbare Kunststoffe oder Aluminiumverbundmaterialien.

In einer bevorzugten Ausführungsform werden zur Herstellung der Verpackungseinheit oberer und unterer Teil versiegelt. Dazu weisen unterer Bereich und/oder oberer Bereich siegelfähige und siegelfreie Bereiche auf. In einer bevorzugten Ausführungsform werden im unteren Teil napfartige Vertiefungen geformt, während der obere Teil zur Abdeckung dient. Auf beiden Teilen werden dazu siegelfähige Bereiche vorgesehen, so dass die Verpackungseinheit fertig gestellt werden kann, indem die siegelfähigen Bereiche versiegelt werden und so zu jeweils abgeschlossenen Vertiefungen, die das Füllgut enthalten, führen. Die Anforderungen an das Material für den Teil, der zur Abdeckung dient, sind einerseits die Kompatibilität mit dem Füllgut und andererseits die Fähigkeit zum Versiegeln. In der Regel werden hierfür Folien aus thermoplastischem Material verwendet. Das Versiegeln erfolgt in an sich bekannter Weise.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegt die Verpackungseinheit als Blisterpackung vor.

Die Verpackungseinheit weist mindestens einen Aufnahmebereich für eine Zubereitung auf, wobei der Aufnahmebereich in dem unteren Teil vorgeformt sein kann oder durch Formung vorgebildet und aufgesetzt sein kann. Die erfindungsgemäße Verpackungseinheit kann einen oder mehrere Aufnahmebereiche aufweisen, bevorzugt werden pro Verpackungseinheit 2 bis 6 Aufnahmeeinheiten für Einzeldosierungen vorgesehen.

Wichtig für die Funktion ist die Form des zur Aufnahme der Zubereitung vorgesehenen Bereichs bzw. der Behältnisse. Es hat sich herausgestellt, dass die Entnahme der erfindungsgemäßen Mikroteilchen erleichtert wird, wenn mindestens ein Umfangsabschnitt eines Aufnahmebereichs abgerundet ist. Bevorzugt sollte der Aufnahmebereich weder rechtwinklige Kanten haben noch kreisrund sein. Der Grundriss eines Aufnahmebereichs für die Zubereitung ist bevorzugt nicht rotationssymmetrisch und weist eine Haupterstreckungsrichtung auf. In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Grundriss mindestens eine Hauptachse und mindestens eine Nebenachse, wobei das Verhältnis der Länge der Haupt- achse zur Länge der Nebenachse im Bereich von 1,2 bis 5, bevorzugt 1,5 bis 3:1 liegt. Geeignet sind auch Grundrissformen, die aus geraden und gekrümmten Linien zusammen gesetzt sind, zum Beispiel S-förmige oder bananenförmige Grundrisse. Ebenso geeignet sind Grundrisse mit einer nicht gleichmäßigen Form, solange mindestens ein Umfangsabschnitt gekrümmt ist. Bevorzugt werden solche Grundrisse, bei denen die Längsseiten parallel oder nicht parallel, geradlinig oder gekrümmt sein können und die Querseiten gekrümmt, bevorzugt konkav gekrümmt sind. Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind der beigefügten 1 zu entnehmen. Als besonders gut geeignet haben sich ellipsoide Formen, z.B. Ovale oder Rechtecke mit abgerundeten Kanten erwiesen. Auch unregelmäßige Formen, die keine Ecken aufweisen, sind gut geeignet.

Der Aufnahmebereich hat eine solche Größe, dass er die für eine Anwendung geeignete Menge der Zubereitung aufnehmen kann.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der erfindungsgemäßen Verpackungseinheit ist eine Auftragsvorrichtung mit der die Mikroteilchen aufgebracht werden können. Hierzu wurde eine Auftragsvorrichtung entwickelt, die an die aufzutragenden Teilchen angepasst ist und dazu führt, dass das Auftragen in einfacher Weise erfolgen kann. Eine hierzu geeignete Auftragsvorrichtung weist mindestens einen Griffteil und ein Auftragsteil auf, wobei das Auftragsteil eine Abflachung am vorderen Ende trägt. Der Griffteil ist so ausgebildet, dass die Vorrichtung gut in der Hand liegt und von der Verwenderin gut gehalten werden kann. Das Auftragsteil dient dazu, jeweils ein Teilchen aufzunehmen und am vorgesehenen Ort abzusetzen. Um das Auftragen zu erleichtern, ist bevorzugt zwischen dem zum Auftragen der Teilchen vorgesehenen Bereich und dem Griffteil ein Zwischenstück vorgesehen, dessen Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des Griffteils, aber größer sein kann als der Querschnitt des Auftragsteils.

Der zur Aufnahme der Mikroteilchen (im Folgenden auch „Teilchen" genannt) vorgesehene Auftragsteil ist so ausgebildet, dass er im vorderen Bereich eine Stirnfläche aufweist, die rechtwinklig zur Längskante verläuft oder abgeschrägt sein kann. Spitz zulaufende Flächen sind hier ungeeignet. Die Stirnfläche kann gerade oder schneidmesserförmig gebildet sein.

Die Größe des Auftragsteils ist wichtig für die Handhabung. Wenn das Auftragsteil zu groß ist, so ist es schwierig, die Teilchen einzeln aufzunehmen und aufzusetzen. Das Auftragsteil soll daher an die Größe der aufzutragenden Kügelchen angepasst sein und so ausgebildet sein, dass genau ein Teilchen aufgenommen werden kann, das dann an der vorgesehenen Stelle wieder abgegeben werden kann. Die Breite der Aufnahmevorrichtung soll daher das 0,75- bis 2,5-fache des Durchmessers eines Teilchens sein. Bevorzugt liegt die Breite im Bereich des 1- bis 1,8-fachen. Die Länge des Aufnahmebereichs ist weniger kritisch, sollte jedoch das 5-fache des Teilchendurchmessers nicht überschreiten. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Aufnahmeteil spatelförmig ausgebildet mit einer geraden oder abgeschrägten Schneidkante als Stirnfläche.

Um die Abgabe der Teilchen zu erleichtern, ist die Oberfläche des Aufnahmebereichs bevorzugt fein strukturiert. Es wurde festgestellt, dass bei einer zu glatten Oberfläche die Haftung für die Zubereitung zu hoch sein kann, so dass die Teilchen am Aufnahmebereich haften bleiben, statt am vorgesehenen Ort abgegeben zu werden. Andererseits darf die Oberfläche keine so großen Poren aufweisen, dass sich die Teilchen darin verfangen könnten. Eine Feinstrukturierung, deren Struktureinheiten maximal eine Dimension im Bereich von 10% des Durchmessers der Teilchen haben, ist hier geeignet. Die Strukturierung kann gleichmäßig oder ungleichmäßig sein. Eine gleichmäßige feine Strukturierung ist bevorzugt. Wenn die Teilchen nicht in Form von Mikrokügelchen sondern in Form von unregelmäßig geformten Mikroteilchen vorliegen, wird als Durchmesser die Längendimension der Haupterstreckungsrichtung angesehen.

Das Material, aus dem die Auftragsvorrichtung hergestellt wird, ist unkritisch. Es muss verträglich sein und für das Füllgut inert sein. Bevorzugt wird ein Kunststoffmaterial verwendet, das sich leicht durch übliche Formverfahren wie Spritzguss in die gewünschte Form bringen lässt. Wichtig ist, dass die Oberfläche der Auftragsvorrichtung keine zu starke Affinität für Klebstoff und Teilchen aufweist, so dass zwar die Aufnahme leicht möglich ist, andererseits aber die Teilchen samt Klebstoff auch leicht wieder abgegeben werden können. Bevorzugt wird ein Material verwendet, das für die Klebstofflösung des Füllguts praktisch keine Affinität hat. Wenn daher beispielsweise die Klebstofflösung auf Wasser basiert, sollte das Material bevorzugt wasserabweisend sein. Ggf. kann die Oberfläche der Auftragsvorrichtung in an sich bekannter Weise beschichtet werden, so dass die Klebstofflösung nicht haftet. Geeignet ist z.B. das Auftragen einer Silikonschicht. Bevorzugt wird jedoch ein Kunststoffmaterial verwendet, dass selbst bereits die entsprechenden Eigenschaften aufweist.

Die Auftragsvorrichtung ist zumindest im Auftragsbereich bevorzugt gefärbt und nicht transparent. In einer bevorzugten Ausführungsform wird zur Einfärbung der Auftragsvorrichtung eine Farbe verwendet, die zur Farbe der aufzutragenden Teilchen kontrastiert. Je besser sichtbar die Teilchen auf der Auftragsvorrichtung sind, desto leichter lassen sie sich applizieren.

In der Verpackungseinheit ist mindestens ein Aufnahmebereich für die Auftragsvorrichtung vorgesehen. Da ggf. die Auftragsvorrichtung mehrmals verwendet werden kann, kann die Vertiefung zur Aufnahme der Aufnahmevorrichtung so ausgebildet sein, dass sie wiederverschließbar ist, so dass nach Gebrauch die Auftragsvorrichtung in die Aufnahme gelegt und wieder verschlossen werden kann. Ebenso ist es möglich für jede Dosierungseinheit eine Auftragsvorrichtung vorzusehen. Der Aufnahmebereich für die Auftragsvorrichtung kann zur besseren Entnahme mit Griffmulden versehen sein. Es ist auch möglich, den Aufnahmebereich so auszubilden, dass die eingelegte Auftragsvorrichtung in einem Teilbereich so eingeengt ist, dass zu ihrer Entnahme ein leichter Widerstand überwunden werden muss, so dass ein ungewolltes Herausfallen vermieden wird.

Da die kosmetische Zubereitung so ausgebildet ist, dass sie nach Entnahme und Auftrag sehr schnell trocknet, werden in der Dosierungseinheit die einzelnen Aufnahmebereich mit jeweils einer Dosierungseinheit gefüllt und sind nicht zum Wiederverschließen vorgesehen. Der Aufnahmebereich für die Auftragsvorrichtung kann jedoch wieder verschließbar sein.

Der Aufnahmebereich für die kosmetische Zubereitung und die Auftragsvorrichtung sollten aneinander insoweit angepasst sein, dass der vordere Teil der Auftragsvorrichtung so ausgebildet ist, dass er leicht in den Aufnahmebereich eintauchen kann, um die Kügelchen samt Klebstofflösung zu entnehmen.

Das Füllgut für die Dosierungseinheit ist eine kosmetische Zubereitung, die Mikroteilchen in einer Klebstofflösung enthält. Die Mikroteilchen sind Teilchen, die eine Wirkung ausüben können, insbesondere eine optische Wirkung. Bevorzugt kommen Teilchen in Betracht, die gefärbt sind, fluoreszieren, glitzern und/oder ihre Farbe verändern. Die Teilchen schwimmen in einer Klebstofflösung. Die Klebstofflösung ist so ausgebildet, dass sie mit den Teilchen kompatibel ist, dass sie an Haut und/oder Hautanhangsgebilden gut haften kann und an der Auftragsvorrichtung vorübergehend haften kann. Darüber hinaus ist die Klebstofflösung so ausgebildet, dass sie nach Entnahme aus der Dosierungseinheit und Auftrag schnell trocknet.

Die beschriebene Zubereitung vereinigt verschiedene Vorteile in sich. Erfindungsgemäß wird es möglich, unverträgliche aber sehr dekorative Mittel in der Kosmetik einzusetzen. Die Zubereitung lässt sich einfach auftragen und, wenn erwünscht, auch wieder leicht entfernen. Viele interessante, überraschende und bisher in dieser Form nicht bekannte dekorative Effekte lassen sich erzielen und auch kombinieren.

Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist die Bereitstellung von Mikroteilchen, die einen ästhetischen Effekt vermittelnde Substanzen enthalten. Ein weiteres wesentliches Merkmal besteht darin, dass die Mikroteilchen in einer Klebstofflösung vorliegen. Als geeignet haben sich Zubereitungen erwiesen, wie sie in WO 2005/094760 beschrieben werden. Die dort gezeigten Mikroteilchen werden in einer Klebstofflösung bereitgestellt, die zum Auftragen von dekorativen Elementen auf keratinisches Material geeignet ist.

Aufgrund ihrer Eigenschaften können die Mikroteilchen auf keratinisches Material aufgebracht werden und verweilen dort, solange es erwünscht ist. Unter keratinischem Material wird dabei Haut, Schleimhaut, Semischleimhaut und Haar verstanden. Die Anwendung kommt vor allen Dingen in Betracht auf Wimpern, Augenbrauen, Barthaaren und Schläfenhaaren. Ebenso ist es möglich, die Zubereitung auf Haarsträhnen oder einzelne Bereiche des Haarschopfes aufzutragen, z.B. auf in die Stirn fallende Haare. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Zubereitung auf Lider, Augenränder, Nasenflügel, Ohrläppchen, das Dekollete oder andere Teile des Körpers, auf denen ein dekorativer Effekt erzielt werden soll, aufzubringen. Bevorzugt wird die erfindungsgemäße Zubereitung eingesetzt zur Verzierung von Wimpern. Die Zubereitung kann ggf. auch auf mit Mascara überzogene Wimpern aufgebracht werden.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Zubereitung sind Mikroteilchen, die ein einen ästhetischen Eindruck hervorrufendes Mittel, im folgenden auch als Agens bezeichnet, aufweisen. Die Mikroteilchen können einerseits inerte Teilchen sein, die mit dem Agens eingefärbt sind, gefüllt sind oder das Agens auf ihrer Oberfläche tragen, wobei ggf. noch eine Schutzschicht über dem Agens aufgezogen sein kann. Es können aber auch Mikrokapseln, Mikrokügelchen oder Liposomen sein. Der Begriff „Mikroteilchen" bzw. „Teilchen" soll all diese verschiedenen Arten umfassen.

In einer Ausführungsform liegen die Mikroteilchen in Form von Kügelchen, auf die das einen Effekt erzeugende Agens aufgezogen ist oder in die es eingearbeitet wurde. Unter „inertem Material" wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Material verstanden, das weder mit dem Farbstoff noch mit der Klebstofflösung eine Reaktion eingeht. Das hierzu verwendete inerte Material kann entweder ein Kunststoffmaterial oder aber eine Wachsmischung sein. Zur Herstellung von Wachsteilchen sind die üblicherweise in Kosmetika verwendeten Wachse geeignet, insbesondere pflanzliche Wachse, wie Carnauba und- Candelillawachse, Ouricuriwachs, Japanwachse, Baumwollwachs, Reiswachs, Blütenwachse, hydriertes Jojobaöl; tierische Wachse, wie Bienenwachse und modifizierte Bienenwachse, u.a. Cera Bellina, Lanolinwachse und Insektenwachse; mineralische Wachse, wie Paraffinwachse, mikrokristalline Wachse, Montanwachse und Ozokerite, sowie synthetische Wachse, wie Fischer-Tropsch-Wachse, Wachs-Polymer-Hybride, Polyethylenwachse, Siliconwachse und Acelainsäuredioleylester, Acelainsäuredibehenylester, Behenyloleat, Behenylbehenat, Cetylpalmitat und Mischungen aller aufgeführten Wachse. Besonders bevorzugt werden tierische Wachse und synthetische Wachse, sowie insbesondere deren Gemische eingesetzt. Bevorzugt wird als Wachsmaterial ein transparentes oder opakes Wachs verwendet, das nach entsprechender Einfärbung zu Wachskügelchen verarbeitet wird. Besonders geeignet zur Herstellung von Wachskügelchen sind hydrierte Jojobaöl und Jojobaester.

Mikrokapseln sind Teilchen, die einen Kern mit Agens aufweisen, der von einer Wand umgeben ist. Mikrokügelchen sind Teilchen, die aus einer Matrix bestehen, in die das Agens eingebettet ist. In der Regel weisen Mikrokügelchen Poren auf. Liposomen sind Teilchen, die aus lipidartigen Molekülen aufgebaut sind.

In einer Ausführungsform ist das das Wandmaterial oder die Matrix bildende Polymer oder Copolymer ein transparentes oder semitransparentes Material und das einen ästhetischen Effekt vermittelnde Agens ist innen in dem Teilchen angeordnet.

In einer weiteren Ausführungsform ist das den ästhetischen Effekt vermittelnde Agens auf den Mikrokügelchen adsorbiert oder absorbiert ist, z.B. in dessen außenliegenden Poren. Bei dieser Ausführungsform ist es dann bevorzugt, dass das Mikrokügelchen noch von einer dünnen Schicht aus einem transparenten Kunststoff überzogen ist, damit das Agens nicht entweichen kann.

Das Material für Wand, Matrix oder Liposomenwand, im folgenden auch als Trägermaterial bezeichnet, ist ein natürliches oder synthetisches Wachs, Polymer oder Copolymer oder ein mit Sol-Gel-Technik hergestelltes Silikat. Außer in der Ausführungsform, bei der das Agens außen auf den Teilchen adsorbiert oder absorbiert ist, ist das Trägermaterial transparent, semitransparent oder translucent oder opak. Von Vorteil ist es, wenn die Teilchen möglichst elastisch sind und andererseits einen gewissen Druck aushalten, ohne aufzuplatzen. Wenn die Mikroteilchen in der Umgebung des Auges aufgetragen werden und in das Auge gelangen, sollten sie nicht wie ein harter Fremdkörper wirken und das Auge nicht reizen. Zur Herstellung der Mikroteilchen sind daher Wachse oder biokompatible, bevorzugt elastische oder weiche Polymere und Copolymere geeignet, besonders bevorzugt natürliche Polymere, wie Gelatine, Guargummi, Xanthangummi, Agar-Agar, Gummi arabicum oder Derivate davon sowie Mischungen davon, insbesondere hochvernetzte Derivate, die inbezug auf die Wasserbeständigkeit vorteilhafte Eigenschaften aufweisen. Es können auch Mischungen der genannten Substanzen eingesetzt werden. Falls eine Überzugsschicht verwendet wird, wird hierzu geeigneterweise ein transparentes, filmbildendes, mit Agens und Mikroteilchen kompatibles Material verwendet, bevorzugt ein Polymer oder Copolymer wie oben oder wie für die Klebstoffschicht unten definiert.

Das für das Trägermaterial und ggf. die Überzugsschicht ausgewählte Material ist in einer bevorzugten Ausführungsform so ausgebildet, das es weder von reinem Wasser, noch von Tränenflüssigkeit, Schweiß oder Hautfett in einem Temperaturbereich bis zu 40° C, bevorzugt 50° C gelöst oder abgebaut wird. Darüberhinaus muss das Trägermaterial gegenüber dem zu verkapselnden Material inert sein, d.h. es darf mit dem Agens weder reagieren noch dieses verändern.

Die Mikroteilchen sollten eine Größe im Bereich zwischen 500 nm und 5 mm aufweisen. Teilchen mit einem mittleren Durchmesser unter 500 nm sind in der Regel zu klein, um noch eine Wirkung entfalten zu können. Teilchen von mehr als 5 mm können insbesondere beim Auftrag auf die Wimpern als Fremdkörper empfunden werden. Bevorzugt werden Mikroteilchen mit einem mittleren Durchmesser von 0,5 &mgr;m bis 2,5 mm, und insbesondere in einem Größenbereich von 0,8 mm bis 2 mm verwendet. In der Regel sind die Mikroteilchen sphärisch, vorzugsweise kugelförmig. Es kommen jedoch auch andere Formen in Betracht, wie tropfenartige, ovale oder in anderer Weise abgerundete Formen.

Die Herstellung der Mikroteilchen ist an sich bekannt und muss hier nicht näher erläutert werden. Mikroteilchen sind in den verschiedensten Größen und Ausführungsformen im Handel erhältlich. Die Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Mikroteilchen kann analog mit dem Fachmann bekannten Verfahren erfolgen.

Die Mikroteilchen enthalten ein einen ästhetischen Eindruck hervorrufendes Mittel oder Agens, z. B. ein solches Agens, das entweder mit üblichen kosmetischen Mitteln nicht verträglich ist oder seine Wirkung nicht entfalten kann, wenn es in derartige Mittel eingearbeitet ist. In Betracht kommen hier vor allem Flüssigkristalle oder eine Mischung von Flüssigkristallen, lumineszierende, fluoreszierende, phosphoreszierende, irisierende, perlmuttartige, thermochrome Substanzen, Neonpigmente, Leuchtpigmente, Interferenzpigmente, Metallblättchen oder -flitter, holographische Elemente, Perlglanzmittel, anorganische Pigmente, organische Pigmente, Verlackungen löslicher organischer Farbstoffe und/oder Zubereitungen mit UV-aktiven Farbstoffen.

Mit diesen Materialien lassen sich vielfältige Effekte erzielen. Erfindungsgemäß ist es möglich, sowohl nur eine Art von Mikroteilchen zu verwenden, als auch Mischungen davon, wobei einzelne Mikroteilchen Mischungen dieser Agenzien enthalten können, aber auch verschiedene Mikroteilchen mit jeweils unterschiedlichen Füllungen gemischt eingesetzt werden können. In einer weiteren Ausführungsform können verschiedene Populationen von Mikroteilchen die Zubereitung bilden, wobei die einzelnen Populationen z.B. aus gleichgefüllten Mikroteilchen gleicher Größe, gleichgefüllten Mikroteilchen verschiedener Größe, mit Mischungen gefüllten Mikroteilchen, Mikroteilchen, die ein Agens in verschiedenen Ausgestaltungen oder Farben enthalten, usw. bestehen können. Vielfältige Ausführungen und Kombinationen sind möglich. So können z.B. UV-aktive Farbstoffe mit anderen Effektmitteln kombiniert werden, um sowohl bei Tageslicht und/oder bei künstlicher Beleuchtung als auch bei Schwarzlicht eine Wirkung zu erzielen.

In der erfindungsgemäßen Verpackungseinheit können verschiedene Mikroteilchen bereitgestellt werden, so dass der Nutzer/die Nutzerin für jede gewünschte Gelegenheit die passenden Mikroteilchen auswählen kann. Eine Dosierungseinheit kann unterschiedliche Mikroteilchen enthalten, es können auch mehrere Dosierungseinheiten mit jeweils unterschiedlichen Teilchen oder mit unterschiedlichen Mischungen von Teilchen bereitgestellt werden. So können in einer Dosierungseinheit Teilchen in unterschiedlichen verwandten Farbtönen oder jeweils in einer Farbe und dazu glitzernde, fluoreszierende, golden oder silbern gefärbte Teilchen in Mischung vorliegen, sodass für eine Anwendung jeweils Ton-in-Ton-Mischungen oder Effektkügelchen mit speziell gefärbten Teilchen zusammen aufgetragen werden können.

In einer weiteren Ausführungsform können Mikroteilchen verschiedener Größe mit jeweils der gleichen Füllung oder unterschiedlichen Füllungen bereitgestellt werden. Wobei die Mikroteilchen eine breite Größenverteilung oder eine bimodale oder trimodale Größenverteilung haben können. Bevorzugt haben die Teilchen eine enge Größenverteilung, d.h. sind im wesentlichen gleich groß.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden Mikroteilchen mit Flüssigkristallen beladen, die einen unvergleichlichen irisierenden Effekt aufweisen. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden Metallblättchen oder „Flitter" in die Mikroteilchen eingearbeitet. Dadurch wird vermieden, dass kleine Metallteilchen, die den Tränenkanal verstopfen könnten, ins Auge gelangen.

Die Herstellung von Mikroteilchen in verschiedenen Größen und Größenverteilungen kann durch in an sich bekannter Weise erfolgen. Die Größe und Dispersität kann durch Auswahl der Verfahrensparameter, der eingesetzten Tenside und Emulgatoren, Rührer und Rührgeschwindigkeiten usw. eingestellt werden. All diese Maßnahmen sind dem Fachmann bekannt und bedürften keiner Erläuterung. Bevorzugt weisen die Mikroteilchen eine Polydispersität im Bereich von 1 bis 15, insbesondere 1 bis 8 auf.

Die Mikroteilchen sollen an die geeignete Stelle gebracht werden und dort haften bleiben, solange es gewünscht ist. Hierzu enthält die erfindungsgemäße Zubereitung als zweiten wesentlichen Bestandteil eine Klebstofflösung, bevorzugt eine Klebstofflösung auf wässriger Basis. Die erfindungsgemäß eingesetzte Klebstofflösung enthält einen kosmetisch annehmbaren Klebstoff auf Basis geeigneter Polymere und Copolymere. Wesentlich ist, dass die Klebstofflösung sowohl mit Haut oder Haar als auch den Mikroteilchen kompatibel ist. So darf das flüssige Medium die Mikroteilchen nicht verändern und nicht lösen, auch nicht bei längerer Lagerung und auch nicht bei Temperaturen bis zu 50°C. Bevorzugt ist der Klebstoff ein Polymer oder Copolymer, das aus den Monomeren Vinylalkohol, Vinylpyrrolidon, Acrylaten, Methacrylaten, Urethanen, Carbonsäuren und Alkoholen, oder deren Mischungen gebildet wurde. Insbesondere ist der Klebstoff ausgewählt aus Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylaten, Polymethacrylten, Polyacrylamiden und Polymethacrylamiden, Polyurethanen, Polyesterurethanen und deren Mischungen. Die Polymere bzw. Copolymere liegen gelöst oder dispergiert in einem wässrigen Medium vor. Das wässrige Medium kann Wasser oder eine Mischung aus Alkoholen oder biokompatiblen Lösungsmitteln mit Wasser sein. Nach dem Auftragen verdampft das Medium und der zurückbleibende Klebstoff vermittelt die Haftung des Teilchens am aufgetragenen Ort. Da es für die Anwendung angenehm ist, wenn die Mikroteilchen sofort haften, kann der Klebstofflösung ggf. mindestens ein leichtflüchtiges Lösungsmittel zugefügt werden, wenn die Trocknung beschleunigt werden soll.

Der ausgewählte Klebstoff sollte so ausgebildet sein, das er nach dem Aushärten bzw. Trocknen der normalen Hautfeuchtigkeit, dem Schweiß und der Tränenflüssigkeit widersteht, jedoch von warmem Wasser mit einer Temperatur von mehr als 40° C, bevorzugt 40 bis 45° C, ggf. in Gegenwart von oberflächenaktiven Mitteln, leicht angelöst werden kann, damit er zu gegebener Zeit leicht wieder vom aufgetragenen Ort entfernt werden kann.

Für den Klebstoff der erfindungsgemäßen Zubereitung sind allerdings solche Polymere und Copolymere weniger geeignet, deren Volumen stark, z.B. auf das mehr als das Dreifache oder Fünffache aufquillt, wenn sie in wässriger Umgebung sind. Bevorzugt wird daher ein Polymer oder Copolymer oder eine Polymer/Copolymer-Mischung als Klebstoff eingesetzt, die in Wasser ihr Volumen um nicht mehr als das Fünffache, bevorzugt nicht mehr als das Dreifache vergrößert. In einer bevorzugten Ausführungsform wird als Klebstoff ein Pseudolatex eingesetzt, der in wässriger Umgebung praktisch nicht quillt, sondern im wesentlichen das Volumen behält. Pseudolatizes sind auf dem Gebiet der Kosmetik wohl bekannt und sind dem Fachmann vertraut.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Dichte der Klebstofflösung so eingestellt, dass die Mikroteilchen in der Lösung schweben oder schwimmen und sich nicht absetzen. Dazu wird die dynamische Viskosität der Zubereitung in einem Bereich von 1 bis 10.000 mPa·s, vorzugsweise 3.000 bis 8.000 mPa·s, besonders bevorzugt 4.500 bis 7.500 mPa·s eingestellt. Weiterhin wird die Viskosität der Klebstofflösung so eingestellt, dass einerseits beim Herausnehmen die Lösung nicht tropft und andererseits an den Mikroteilchen beim Herausnehmen genug haften bleibt, um eine klebende Wirkung auszuüben. Bevorzugt wird eine Klebstofflösung ausgewählt, deren Viskosität sich im wesentlichen nicht pH-abhängig verändert.

Die Mikroteilchen und die Klebstofflösung werden zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zubereitung vermischt. Falls die Mikroteilchen in Form einer wässrigen Dispersion erhalten wurden, werden sie vor dem Vermischen von dem wässrigen Medium abgetrennt, z.B. durch Absieben.

Der pH-Wert der erfindungsgemäßen Zubereitung sollte so eingestellt werden, dass einerseits die Eigenschaften des Klebstoffs und der Mikroteilchen nicht beeinträchtigt werden und andererseits Haut und Augen nicht gereizt werden. Bevorzugt wird der pH-Wert daher in einem Bereich von 5 bis 8, besonders bevorzugt 5,5 bis 7,4 eingestellt, was dem Bereich zwischen dem normalen pH einer gesunden Haut und dem pH der Tränenflüssigkeit entspricht. Für den Fall, dass die erfindungsgemäße Zubereitung im Bereich des Auges angewendet wird, sollte der pH-Wert eher im Bereich der Tränenflüssigkeit, d.h. in einem Bereich von 7 bis 7,5 ausgewählt werden, während bei einem Auftrag auf die Haut der pH-Wert eher im unteren Bereich eingestellt werden kann. Mittel zur Einstellung des pH-Werts sind an sich bekannt und sind dem Fachmann geläufig.

Wie oben ausgeführt, wird die erfindungsgemäße Zubereitung auf Haut oder Haare, bevorzugt Wimpern aufgebracht. Hierzu wird die oben beschriebene Auftragsvorrichtung bereitgestellt, mit der die Kügelchen am jeweils gewünschten Ort platziert werden. Es ist auch möglich, gleichzeitig eine Mehrzahl von Mikroteilchen am gewünschten Ort aufzubringen. Zum Auftragen wird die Auftragsvorrichtung in die Zubereitung aus Klebstofflösung und Mikroteilchen eingetaucht und entweder ein Mikroteilchen oder ein Anteil an Lösung, der mehrere Mikroteilchen enthält, entnommen und am gewünschten Ort platziert.

Beim Entnehmen der Mikroteilchen aus dem Behältnis sind die Mikroteilchen von der Klebstofflösung umgeben. Die Viskosität der Lösung ist bevorzugt so, dass einerseits beim Herausnehmen die Lösung nicht tropft und andererseits genug Klebstoff an den Mikroteilchen haftet, dass eine gute klebende Wirkung erreicht wird. Die von Klebstofflösung umgebenen Teilchen werden dann an den entsprechenden Ort gebracht und haften dort. Bevorzugt ist die Klebstofflösung so ausgebildet, dass sie nach dem Auftragen schnell trocknet und danach nicht mehr klebrig ist.

Erfindungsgemäß wird eine Verpackungseinheit zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht, sehr schöne Effekte in einfacher Weise zu erzielen. Die in der Dosierungseinheit vorliegenden Mikrokügelchen können mit der bereitgestellten Auftragsvorrichtung leicht aus der Dosierungseinheit entnommen und auf Wimpern, Augenbrauen, die Haut etc. aufgebracht werden, wo sie längere Zeit haften, ohne von Schweiß oder Hautfett abgelöst zu werden. Besonders vorteilhaft ist das Auftragen der Mikroteilchen auf Wimpern.

Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, worin

1 eine erfindungsgemäß bevorzugte Auftragsvorrichtung in Aufsicht (A) und Seitenansicht (B) zeigt und die 2a, b, c, d, e, f, g und h Querschnitte für Behältnisse zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Zubereitung zeigen.

Zum Auftragen der erfindungsgemäßen Mikroteilchen ist eine Auftragsvorrichtung 1 bevorzugt geeignet, wie sie in 1 dargestellt ist. 1A zeigt die Aufsicht auf eine Auftragsvorrichtung und 1B die Seitenansicht. Die Auftragsvorrichtung weist einen Griff 3 und ein Auftragsteil 5 auf. Griffteil und Auftragsteil sind durch ein Zwischenstück 7 verbunden. Das Auftragsteil 5 ist spatelartig ausgebildet und weist eine gerade Abschlusskante 9 auf. Die Abschlusskante kann auch schneidmesserartig ausgebildet sein.

2 zeigt verschiedene Arten von Querschnitten, die für Behältnisse zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Zubereitung geeignet sind. Die Querschnitte zeichnen sich dadurch aus, dass zumindest ein Teil des Umfangs abgerundet bzw. gekrümmt ist. Die gezeigten Formen und Kombinationen von Formen können in beliebiger Weise zusammen gestellt werden, um gleichartige oder unterschiedliche Mikroteilchen aufzunehmen.

Um die Erfindung weiter zu erläutern werden im Folgenden noch einige Formulierungsbeispiele angegeben. Alle Angaben in der Tabelle beziehen sich auf Gew.-% und sind bezogen auf die Gesamtmenge der Mischung:

Zur Herstellung wird das Wasser in einem geeigneten Gefäß vorgelegt und das Polymerpulver mittels eines Propellerrührers darin dispergiert. Danach werden Glycerin, Butandiol und die Konservierung zugesetzt. Anschließend wird der pH-Wert durch Zugabe von Natronlauge auf den gewünschten Wert eingestellt. Handelsübliche Mikrokapseln, die als wässrige Dispersion erhältlich sind, werden durch geeignete Maßnahmen, wie Filtration durch eine Glasfritte oder dgl. oder Zentrifugieren vom Dispergiermittel getrennt und unmittelbar der vorstehend beschriebenen Klebstoff-Mischung unter mäßigem Rühren mit dem Propellerrüh rer zugesetzt. Die fertige Mischung enthält 0,1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 25 Gew.-% Mikrokapseln, in Abängigkeit von der beabsichtigten optischen Wirkung.


Anspruch[de]
Verpackungseinheit für kosmetische Dekoration enthaltend mindestens einen Aufnahmebereich für eine kosmetische Zubereitung, die Mikroteilchen in einer Klebstofflösung enthält, und eine Auftragsvorrichtung, deren vorderes Ende eine Abflachung aufweist, wobei die Breite des vorderen Teils der Auftragsvorrichtung das 0,75- bis 2,5-fache des Durchmessers der in der Zubereitung enthaltenen Mikroteilchen ist. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Aufnahmebereich, der Mikroteilchen und Klebstoff enthält, als Blisterpackung ausgebildet ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Verpackungseinheit als Blisterpackung ausgebildet ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich in Form eines Napfes ausgebildet ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie 2 bis 6 Näpfe zur Aufnahme der Zubereitung und einen Aufnahmebereich zur Aufnahme der Auftragsvorrichtung aufweist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung ein Griffteil (3) und ein Auftragsteil (5) aufweist, wobei Griffteil und Auftragsteil durch ein Zwischenstück (7) verbunden sind und wobei das Auftragsteil spatelförmig ausgebildet ist. Verpackungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragsteil eine gerade Stirnfläche aufweist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Abflachung der Auftragsvorrichtung eine strukturierte Oberfläche aufweist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragsteil der Auftragsvorrichtung in einer Farbe gefärbt ist, die sich von der Farbe der Mikroteilchen unterscheidet. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Zubereitung enthaltenen Mikroteilchen Wachsteilchen, Mikrokapseln, Mikrokügelchen oder Liposomen sind. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen aufgebaut sind aus einer transparenten oder semitransparenten Hülle und einem einen ästhetischen Eindruck vermittelnden Material als Kernmaterial. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen aus Wachs oder einem wachsartigen Material bestehen, wobei das Wachs oder Wachsmaterial transparent oder opak sein kann. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen mit einem einen ästhetischen Eindruck vermittelnden Material gefüllt, gefärbt oder überzogen sind. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als einen ästhetischen Eindruck vermittelndes Agens Färbemittel, Effektmittel oder Mischungen davon enthalten sind. Verpackungseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Färbemittel Neonpigmente, Leuchtpigmente, Interferenzpigmente, Metallplättchen oder -flitter, Perlglanzmittel, anorganische Pigmente, organische Pigmente, Verlackungen lösliche organische Farbstoffe und/oder Zubereitungen mit UV aktiven Farbstoffen oder Mischungen davon enthalten sind. Verpackungseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Effektmittel Flüssigkristalle, lumineszierende, fluoreszierende, phosphoreszierende, irisierende, perlmuttartige, thermochrome Substanzen oder Mischungen davon enthalten sind. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen elastische Mikrokügelchen sind, die auf ihrer Oberfläche und/oder in den Poren einen ästhetischen Eindruck vermittelnde Substanzen aufweisen. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem einen ästhetischen Eindruck vermittelnden Material beschichteten Mikroteilchen zusätzlich mit einem transparenten Film überzogen sind. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial der Mikroteilchen ein natürliches oder ein synthetisches Wachs, Polymer oder eine Mischung davon oder ein mit Sol-Gel-Technik hergestelltes Silikat ist. Verpackungseinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymer Gelatine, Alginat, Cellulose, Guargummi, Xanthangummi, Agar Agar, Gummi arabicum oder ein hochvernetztes Derivat eines der vorhergehenden Polymere oder eine Mischung der genannten Substanzen ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial des Mikroteilchens ein Wachs, ein Polymer oder Copolymer ist, das von Wasser, Tränenflüssigkeit und Hautfett bis zu einer Temperatur von 50°C nicht gelöst wird. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstofflösung der Zubereitung eine wässrige oder wässrig/alkoholische Lösung eines Klebstoffs ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff aus Polymeren und/oder Copolymeren aufgebaut ist, die nach dem Aushärten durch Wasser einer Temperatur unter 40°C nicht gelöst oder angequollen werden, jedoch von Wasser mit einer Temperatur größer 40°C angelöst werden können. Verpackungseinheit nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff ein Polymer oder Copolymer, insbesondere Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrolidon, PVA/PVP, Acrylat, Methacrylat, Urethan, Polyester, Polyesterurethan oder eine Mischung davon ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen sphärisch, bevorzugt im wesentlichen kugelförmig oder tropfenförmig sind. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroteilchen einen mittleren Durchmesser von 0,5 bis 2,5 mm haben. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polydispersität der Mikroteilchen in einem Bereich von 1 bis 15 liegt. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamische Viskosität der Zubereitung in einem Bereich von 1000 bis 10000 mPa·s, bevorzugt 3000 bis 8000 mPa·s liegt. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klebstoff verwendet wird, dessen Affinität zu einem Hautanhangsgebilde größer ist als die Affinität zur Oberfläche des Applikators. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Umfangsabschnitt eines Aufnahmebereichs abgerundet ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundriss des bzw. der Aufnahmebereiche nicht rotationssymmetrisch ist und eine Haupterstreckungsrichtung aufweist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebereich eine Einzeldosis einer kosmetischen Zubereitung zur Dekoration aufnehmen kann. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Behältnisses eine größere Hauptachse und eine kleinere Hauptachse aufweist, wobei das Verhältnis von Längs- zur Querachse 1,5 bis 3:1 ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich oval, ellipsoid, oder halbmondförmig gebildet ist. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmebereiche mit gleichen oder verschiedenen Formen kombiniert werden.






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