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Dokumentenidentifikation DE202007005464U1 20.09.2007
Titel Vorrichtung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art
Anmelder Supper, Steffen, 71032 Böblingen, DE
Vertreter Heilein, E., Dipl.-Ing.Univ. Dr.rer.pol., Pat.-Anw., 85716 Unterschleißheim
DE-Aktenzeichen 202007005464
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.09.2007
Registration date 16.08.2007
Application date from patent application 16.04.2007
IPC-Hauptklasse B65G 1/137(2006.01)A, F, I, 20070416, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art, mit einem Gehäuse zur Halterung einer Kommissionierliste umfassend diverse in Zeilen und Spalten angeordnete Auftragsinhalte.

Kommissionierung ist das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen (Artikeln) aus einer gewöhnlich in Lagern bereitgestellten Gesamtmenge (Sortiment) aufgrund eines Auftrages. Dabei kann es sich um einen Kundenauftrag oder auch um einen Produktionsauftrag handeln. Zur Vermeidung unnötiger Wegezeiten wird nicht jeder Auftrag einzeln abgearbeitet sondern es werden Wege und Volumen optimierte Kommissioniertouren für mehrere Kunden zusammengestellt. Im Ergebnis der gewöhnlich EDV-unterstützten Kommissionierung werden sog. Kommissionierlisten erstellt, welche diverse in Zeilen und Spalten angeordnete Auftragsinhalte, insb. Lagerplatz, Artikelnummer und Menge, umfassen. Der Mitarbeiter, der den Auftrag abarbeitet, wird als Kommissionierer oder Picker bzw. Greifer bezeichnet. Die Tour selbst erfolgt entweder zu Fuß mit einem Kommissionierwagen oder mit einem batteriebetriebenen Kommissionierfahrzeug. In beiden Fällen wird die gelistete Ware in die Sektionen oder Boxen des Kommissionierwagens befüllt, die jeweils bestimmten Kunden zugeordnet sind.

Von der Kommissionierzeit hängt es entscheidend ab, wie schnell ein Kunde oder eine Produktionsabteilung die gewünschten Artikel bzw. Materialien erhält. Von höchster Bedeutung ist auch, dass möglicht eine Qualität der Kommissionierung von 100% erreicht wird; d.h. dass keine Kommissionierfehler vorkommen. Die eigentliche Kommissionierung setzt sich hauptsächlich aus der Wegezeit, der Identifikationszeit und der eigentlichen Greifzeit zusammen (plus ggf. Rüsten des Wagens, Pausen, Abgeben des Wagens, etc.):

Dabei hat die Wegzeit, unter welcher die Zeit zur Erreichung aller im Rahmen eines Auftrages anzulaufenden Positionen/Orte verstanden wird, den größten Anteil an der Kommissionierzeit.

Die Identifikationszeit beginnt ab dem Zeitpunkt, wo der Kommissionierer seine Lauf- oder Fahrgeschwindigkeit reduziert, um den nächsten Lagerplatz zu identifizieren und endet, wenn er diesen eindeutig gefunden hat.

Dann erfolgt das Greifen der Ware und das Einlegen in die Auftragsbox oder vorgesehene Sektion des Kommissionierwagens.

Innerhalb der Logistik der Lagerabwicklung wird vor allem unterscheiden, ob die Kommissionierung durch einen hohen Aufwand an Technik und Investitionen erfolgt oder ob die konventionelle und flexible Abwicklung „Mann-zu-Ware" gewählt wird.

Große Lager von z.B. Versandhäusern wie Quelle etc. kommen ohne automatisierte Warenbereitstellungssysteme wie z.B. das Automatische Kleinteilelager (AKL) und Förderbandsysteme nicht mehr aus, um ein Artikelspektrum von häufig mehr als 100.000 Typ Teilenummern und tägliche Auftragspositionen von mitunter noch mehr Positionen bearbeiten zu können. Eine weitere Optionen, mit einem verhältnismäßig hohen technischen Aufwand die Aufträge abzuarbeiten, ist die sog. „Pick-to-Light"-Abwicklung, bei welcher sich gewöhnlich an jedem Lagerfach eine Signallampe mit einem Ziffern- oder auch alphanumerischen Display, sowie mindestens einer Quittierungstaste und evtl. Eingabe- bzw. Korrekturtasten befinden.

Die beispielhaft genannten hoch-technisierten Systeme erfordern jedoch einen nicht unerheblichen Investitionsaufwand und stellen komplexe Anforderungen an deren Betrieb. Solche Systeme unterliegen auch der Problematik der sog. „technischen Kapazitätsgrenze": Liegt der Auftragseingang nämlich nach einiger Zeit höher als das technische Systeme zu leisten vermag, können die Aufträge nicht mehr zeitgerecht beliefert werden. Fällt der Auftragseingang andererseits stark ab, entstehen sog. Remanenzkosten; d.h. die hohen Investitionskosten sind durch bei zu geringen Ausbringungen nicht mehr abgedeckt.

Die dargelegten Gründe machen verständlich, warum auch heute noch der weitaus größte Teil der Lager „konventionell" mit der „Mann-zu-Ware"-Abwicklung betrieben werden. Dieses System ist wesentlich flexibler als fest installierte Automatismen. Insbesondere lassen sich Auftragsspitzen durch kurzfristig bereitgestellte Mitarbeiter auffangen, was einen deutlichen Vorteil zu den technischen Lösungen mit einer maximal möglichen Ausbringung bedeutet.

Ganz entscheidend jedoch ist, wie gut der Kommissionierer hier zu dem nächsten Lagerplatz geführt bzw. mit welchem Kommissioniermedium (Kommissionierliste, Funkterminal, Sprachkommunikation, etc.) er unterstützt wird. Für die Führung der „Mann-zu-Ware"-Abwicklung stehen heutzutage optional hauptsächlich folgende Hilfsmittel zur Verfügung:

  • – der klassische Pickzettel, auch Pickliste oder Kommissionierliste genannt;
  • – funkgesteuert über ein von Hand gehaltenes Terminal;
  • – funkgesteuert über ein am Kommissionierfahrzeug fest installierten Bildschirm bzw. Terminal;
  • – funkgesteuert über einen Hand- oder Finger-Scanner; oder
  • – sprachdialoggeführt mittels der sog. „Pick-to-Voice"-Abwicklung.

Im Einzelnen: Anhand des Pickzettels, der insb. Lagerplatz, Artikelnummer und Menge enthält, entnimmt der Kommissionierer die angegebene Menge und hakt diese dann ab. Die Rückmeldung an ein Lagerverwaltungssystem erfolgt nach Abarbeiten des Zettels. Aufgrund kaum anfallender Investitionskosten und der hoch-flexiblen Handhabbarkeit ist der Pickzettel innerhalb der „Mann-zu-Ware"-Abwicklung auch heute noch die mit Abstand am häufigste angewandte Art der Kommissionierung.

Die Handhabung einer Pickliste ist zwar einfach und preiswert, hat aber wesentliche Nachteile für den Kommissionierer, insbesondere bezüglich Lesekonzentration und Identifikation: „wo bin ich auf der Liste"; „wo habe ich die Liste hingelegt", etc. Um abzugleichen, was kommissioniert ist, muss der Kommissionierer die kommissionierte Position abhaken. Dabei wird evtl. der Haken undeutlich zwischen 2 Zeilen angebracht oder es wird vergessen den Haken anzubringen etc. Mit anderen Worten: der ergonomische Ablauf einer Kommissionierung mittels klassischem Pickzettel birgt mannigfache Risiken insb. aufgrund von Lese- und Identifikationsfehler und kann insoweit nicht als zufrieden stellend bezeichnet werden.

Dieser Nachteil hat dazu geführt, dass für die „Mann-zu-Ware"-Abwicklung alternative oder kumulative Hilfsmittel, vor allem die Übermittlung der Kommissionierdaten mit Funk auf Terminals, entwickelt wurden.

Bei der Übermittlung von Kommissionierdaten per Funk auf ein Terminal werden zu kommissionierende Auftragsinhalte auf einem Display angezeigt. Dabei lassen sich entnommene Artikel auf dem Terminal ebenso bestätigen wie Fehlmengen eingegeben werden können. Durch die zumeist direkte Verbindung des Terminals zu einem Lagerverwaltungssystem kann der aktuelle Status quo der Kommissionierung laufend verfolgt werden; die Bestandsdaten werden somit on-line aktualisiert.

Der wesentliche Vorteil der Kommissionierung per Funk ist, dass die als nächstes zu kommissionierende Position eindeutig angezeigt wird. Eine Verwechslung, ein Auslassen einer Position wie beim klassischen Pickzettel ist weitgehend ausgeschlossen. Bei den handgehaltenen Terminals muss jedoch der wesentliche Nachteil in Kauf genommen werden, dass hier ein ständiger Wechsel mit „Terminal in die Hand nehmen um Informationen zu lesen", „Terminal weglegen" „Terminal zur Überprüfung des Lagerplatzes in die Hand nehmen" „Zum Greifen der Kommission wieder weglegen" stattfindet. Es weiterer wesentlicher Nachteil sind auch die hohen Investitionskosten (Funkausleuchtung des Lagers, teure Funk Terminals, spezielle Software, etc.) zu nennen.

Ergonomisch vorteilhafter sind fest installierte per Funk angesteuerte Terminals. Hier hat der Kommissionierer immer „in Sicht", was er als nächstes zu kommissionieren hat. Aber auch hier sind die hohen Investitionskosten, die noch über denen der handgehaltenen Terminals liegen, oft ein Grund, dass sich diese Investition auf Kosten-Nutzen Basis nicht rechnet.

In letzter Zeit wird verstärkt die Kommissionierung mittels Pick-by-Voice (bzw. Pick-to-Voice, Pick-2-Voice, Voice Picking) vorgenommen. Anstatt ausgedruckter Kommissionierlisten oder Datenfunkterminals arbeitet der Kommissionierer mit einem Headset, welches entweder an einen handelsüblichen Pocket-PC oder einem eigens dafür konstruiertem Gerät angeschlossen ist. Die Aufträge werden vom Lagerverwaltungssystem mittels Funk an den Kommissionierer gesendet. Die erste Sprachausgabe umfasst das Regal von dem Waren entnommen werden sollen. Ist der Kommissionierer dort angelangt nennt er eine/einen am Regal angebrachte Prüfziffer oder -buchstaben, die es dem System erlaubt eine Überprüfung vorzunehmen. Wurde die richtige Prüfziffer genannt, wird der Kommissionierer angewiesen, wie viele Einheiten er aus dem Regal entnehmen soll. Nach Entnahme quittiert der Kommissionierer diesen Vorgang mittels Schlüsselwörtern die vom Rechner mittels Spracherkennung verstanden werden. Vorteile wie Hände und Augen frei beim Kommissionieren, weniger Fehler als bei Kommissionierung mittels Pickzettel, höhere Kommissionierleistung und Eignung bei variablen Situationen z.B. Retouren stehen insb. nur noch eingeschränkte Kommunikation zwischen Kommissionierern als Nachteil gegenüber.

Dieses System wurde vor allem als Antwort zu den Nachteilen der handbetriebenen Terminals entwickelt. Wie dargelegt, entfällt hier das Problem des Aufnehmens und Weglegens des Terminals. Dafür können bei einem Sprachkommunikations-System die üblichen Kommunikationsprobleme auftreten. So kann zum Beispiel bei einem Kommissionierbefehl: „gehe zu Gang 5, Sektion 4, zu dem Kommissionierplatz Reihe 5 und Zeile 7" – auch wenn dieser während des Anfahrens in Teilen erfolgen sollte – der Kommissionierer nicht alles richtig erfassen und/oder verstehen. Er muss dann selbst antworten und um Wiederholung der Angabe/n bitten. Insbesondere aber erfordert der ständige Sprachdialog gegenüber einer optischen Anzeige einer Instruktion eine hohe Konzentration und führt zu Ermüdungen und somit zu einem Nachlassen der Leistung.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gleichermaßen preiswerte wie zuverlässige Vorrichtung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Kommissionieren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art zeichnet sich dadurch aus, dass im Gehäuse der Vorrichtung je Zeile wenigstens ein ansteuerbares optisches Anzeigeelement angeordnet ist. Mittels des wenigstens einen Anzeigeelementes können vorteilhaft eine zur Kommissionierung anstehende Zeile oder bereits kommissionierte Zeilen optisch markiert werden. Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung auf nichtelektronische und insoweit klassische Kommissionierlisten umfassend diverse in Zeilen und Spalten angeordnete Auftragsinhalte zurückgreift, weist sie eine ansonsten nur mit elektronischen Bildschirmgeräten vergleichbare Anzeigegüte auf, wobei sie zugleich deutlich preiswerter in Anschaffung, Wartung und Unterhalt als Bildschirmgeräte oder anderen im Stand der Technik bekannte Lösungen ist.

Zwecks verbesserter Markierung einer zur Kommissionierung anstehenden Zeile und/oder Markierung einer bereits kommissionierten Zeile sind in jeder Zeile mindestens zwei, vorzugsweise drei, ansteuerbare optische Anzeigeelemente angeordnet, wobei bei drei Anzeigeelementen vorzugsweise das dritte Anzeigeelement der optischen Bestätigung der zuvor vorgenommenen Kommissionierungen dient.

Erfindungsgemäß bevorzugt sind je Zeile zwei optische Anzeigeelemente synchron ansteuerbar, was ein versehentliches optisches Verrutschen in den Zeilen zu Vermeiden hilft und damit eine eindeutige Identifikation aller relevanten Kommissionierinformationen zum Vorteil hat.

Zweckmäßiger Weise sind die Anzeigeelemente aus sog. Light Emitting Dioden (LEDs) und/oder Laser-Dioden gebildet, wobei im Gehäuse zwischen Lichtquelle (Dioden) und Anzeigeebene ggf. je ein Lichtleiter, insbesondere ein Bauteil aus Kunststoff oder Glasfaser, vorgesehen sein kann, was vorteilhaft eine flexible Anordnung der Dioden unabhängig von der Anzeigeebene ermöglicht.

Erfindungsgemäß bevorzugt ist zur Ansteuerung der optischen Anzeigeelemente wenigstens ein Bedienelement vorgesehen.

Insbesondere ist zur Aktivierung des/der Anzeigeelemente/s der ersten zu kommissionierenden Zeile eine Starttaste, beispielsweise ein Ein-Aus-Schalter, vorgesehen.

Des Weiteren kann eine Bestätigungstaste zur Bestätigung der pro Zeile erfolgten Kommissionierung vorgesehen sein. Mit der Bestätigungstaste lässt sich eine durchgeführte Kommissionierung optisch bestätigen und zugleich die folgende dann zur Kommissionierung anstehende Zeile anzeigen. Dies gewährleistet vorteilhaft eine eindeutige Anzeige des aktuellen Status quo der abzuarbeitenden Kommissionierung.

Darüber hinaus kann wenigstens eine Taste zur Änderung und/oder Korrektur der zu kommissionierenden Zeilen vorgesehen sein. Bewährt hat sich insbesondere die Bereitstellung einer Vor- und einer Zurücktaste, die dem Kommissionierer in eine Zeile führen, die er z.B. korrigierend angezeigt haben will. Auch erlauben Vor- und Zurücktasten vorteilhaft einem Kommissionierer auf eine andere als die zunächst zu kommissionierende Zeile zu gehen, was insbesondere immer dann zweckmäßig ist, wenn der als nächste zu kommissionierende Platz zum Beispiel räumlich belegt oder anderweitig nicht für einen Kommissioniervorgang zur Verfügung steht.

Schließlich kann eine Taste zur Stornierung einer zuvor vorgenommenen Funktion vorgesehen sein, welche vorteilhaft eine fehlerhafte Bedienung beseitigt. Beispielsweise könnte durch zwei-maliges Drücken auf die nächste Zeile die versehentlich erfolgte Quittierung einer Zeile rückgängig gemacht werden. Vorgenannte Tasten können in jedweder bekannten Weise ausgebildet sein. Besonders bewährt haben sich jedoch insbesondere als Niederhub-, Folien- oder als sog. SMD-Taster ausgebildete Tasten.

Erfindungsgemäß bevorzugt erfolgt die Energieversorgung der Vorrichtung netztunabhängig. Insbesondere können hierfür Batterien oder Akkumulatoren vorgesehen sein, welche ggf. über einen vorrichtungsseitigen Anschluss und/oder vorzugsweise mittels gesonderter Ladevorrichtungen wieder aufladbar sind.

Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Steuer- und/oder Speichermittel vorgesehen sind, wobei letztere bevorzugt zumindest den jeweilig abkommissionierten Status quo abspeichern. Dies hat insbesondere zum Vorteil, dass nach einem zeitweiligen Abbrach der Energieversorgung Informationen erhalten und abrufbar bleiben.

Zweckmäßiger Weise ist wenigstens ein Datenübertragsmittel vorgesehen, mit welchem z.B. die im Speichermittel abgespeicherten oder andere Kommissionier-Daten in ein zentrales EDV-System eingelesenen werden können. Das wenigstens eine Datenübertragungsmittel kann auch zur Kommunikation mit einem Scanmittel dienen. Die Kommunikation zwischen Vorrichtung und einem Scanner kann insb. unmittelbar und/oder mittelbar über das zentrale EDV-System erfolgen. Bewährt haben sich hierbei gleichermaßen drahtgebundene wie drahtlose, also funk- oder lichtgestützte, Interfaces insb. auf Basis der blue tooth-Technik.

Schlussendlich kann an der Vorrichtung wenigstens ein Griffelement angeordnet sein, mit welchen die Vorrichtung leicht in die Hand genommen und/oder an einem Arbeitsgürtel eingehängt werden kann.

Alternativ oder kumulativ hierzu kann die Vorrichtung Teil eines Kommissionierwagens sein, so dass sie vorteilhaft immer „in Sicht" des Kommissionierers verbleibt.

Die vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere für aus handelsüblichem Papier gefertigte Kommissionierlisten, da ein z.B. 80 g/qm schweres Papier regelmäßig eine gewöhnliche Transluzenz und damit eine hinreichend gute Lichtdurchlässigkeit für die Anzeigeelemente aufweist. Gleichermaßen eignet sich die vorliegende Erfindung auch für speziell gefertigte Kommissionierliste, in welchen z.B. Durchbrüche korrespondierend zu den in der Vorrichtung angeordneten Anzeigeelementen angeordnet sind. Gleichermaßen eignet sich die vorliegende Erfindung für Kommissionierlisten, welche zumindest in den zu den in der Vorrichtung angeordneten Anzeigeelementen korrespondierenden Bereichen aus einem transparenten oder transluzenten Material gefertigt sind. Als transparente oder transluzente Materialien kommen insbesondere Kunststofffolien in Frage; darüber hinaus neben gewöhnlichem auch spezielles transluzentes Papier. In allen Fällen jedoch wird ein Nutzer bei Verwendung vorgenannter Kommissionierlisten in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung derart vorteilhaft optisch durch die Zeilen der Kommissionierliste geführt, wie dies bislang nur mit kostenintensiven bildschirmgestützten und/oder mit anderen elektronischen Hilfsmitteln ausgestatteten Systemen möglich war.

Zusätzliche Einzelheiten und weitere Vorteile der Erfindung werden nachfolgend beispielhaft an Hand einiger Ausführungsbeispiele und in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben.

Darin zeigen schematisch:

1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer perspektivischen Vorderansicht;

2 eine mit Anzeigeelementen bestückte Platine für die Vorrichtung gemäß 1;

3 ausschnittsweise eine Kommissionierliste zur Verwendung in einer Vorrichtung gemäß 1; und

4a bis g den beispielhaften Ablauf einer mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung durchgeführten Kommissioniertour.

Bei der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.

1 zeigt in einer perspektivischen Vorderansicht beispielhaft eine Vorrichtung 10 nach der Erfindung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art. Die Vorrichtung 10 weist ein Gehäuse 11 auf zur Halterung einer Kommissionierliste 40, wie diese beispielhaft in 3 dargestellt ist. Als Haltemittel für derartige Kommissionierlisten 40 kann am Gehäuse 11 ein Klemmbügel 12 und/oder weitere Fixiermittel 13 vorgesehen sein. Deutlich erkennbar ist auch, wie im Gehäuse 11 der Vorrichtung 10 je Zeile 41 drei Aufnahmen 14 für ansteuerbare optische Anzeigeelemente 21, 22, 23 vorbereitet sind.

Wie in 2 dargestellt, sind die Anzeigeelemente 21, 22, 23 zweckmäßiger Weise Teil einer Platine 20, welche neben anderen Schaltungsteilen, Widerständen und dergleichen (nicht dargestellt) insbesondere einen Mikro Controller 24 oder anderen Logikbaustein für die Ansteuerung der optischen Anzeigeelemente 21, 22, 23 und die Abspeicherung des jeweilig abkommissionierten Status quo trägt. Die Platine 20 lässt sich, ggf. gestützt durch eine Trägerplatte (ebenfalls nicht dargestellt), dergestalt in das Gehäuse 11 der Vorrichtung 10 einbringen, dass die auf der Platine 20 angeordneten optischen Anzeigeelemente 21, 22, 23 zu den im Gehäuse 10 bereiteten Aufnahmen 14 korrespondieren. Die Stormversorgung der Platine 20 erfolgt vorzugsweise netztungebunden über ein Akku-Pack 25, welches von außen zugänglich ist. Um mit einem geladenen Akku-Pack 25 zumindest eine volle Arbeitsschicht von gewöhnlich acht Stunden arbeiten zu können, empfiehlt sich die Verwendung von Anzeigeelementen wie insb. LEDs oder Laser-Dioden 21, 22, 23; welche mit niedrigen Stromaufnahmen auskommen. Anders als Glühlampen sind Leuchtdioden nämlich keine Temperaturstrahler, sondern emittieren Licht in einem begrenzten Spektralbereich – das Licht ist nahezu monochrom. Deshalb ist der Einsatz insb. verschiedenfarbiger LEDs in Signalanlagen wie der vorliegenden Vorrichtung im Vergleich zu anderen Lichtquellen, bei denen Farbfilter den größten Teil des Spektrums herausfiltern, besonders effektiv.

Wie in 1 gezeigt, kann über den Aufnahmen 14 für die Anzeigeelemente 21, 22, 23 insb. zur Vermeidung von Defokusierungen ein transparenter Schutz, insbesondere eine Kunststoffabdeckung 15, vorgesehen sein. Weiterhin ist erkennbar, wie zwecks Steuerung der optischen Anzeigeelemente 21, 22, 23 Bedienelemente 30, 31, 32, 33 vorgesehen sind. So ist zur Aktivierung der Anzeigeelemente 21, 22, 23 der ersten zu kommissionierenden Zeile 41 eine Starttaste 30 vorgesehen. Des Weiteren ist eine Bestätigungstaste 31 zur Bestätigung der pro Zeile 41 erfolgten Kommissionierung vorgesehen, mit welcher sich eine durchgeführte Kommissionierung optisch bestätigen und zugleich die folgende dann zur Kommissionierung anstehende Zeile 41 anzeigen lässt. Darüber hinaus sind Tasten 32 zur Änderung und/oder Korrektur der zu kommissionierenden Zeilen 41 vorgesehen. Bewährt hat sich insbesondere die Bereitstellung einer Vor- 32a und einer Zurücktaste 32b, die dem Kommissionierer in eine Zeile 41 führen, die er z.B. korrigierend angezeigt haben will. Auch erlauben Vor- 32a und Zurücktasten 32b vorteilhaft einem Kommissionierer auf eine andere als die zunächst zu kommissionierende Zeile 41 zu gehen, was insbesondere immer dann zweckmäßig ist, wenn der als nächste zu kommissionierende Platz zum Beispiel räumlich belegt oder anderweitig nicht für einen Kommissioniervorgang zur Verfügung steht. Schließlich kann des vorkommen, dass der Kommissionierer Eingaben zurücknehmen will. Hierfür ist eine Taste 33 zur Stornierung, welche zuvor eingegebene Funktionen zurücksetzt. Zur Vermeidung von Missbrauch kann die Möglichkeit auf z.B. max. 3 Funktionen beschränkt sein. Vorgenannte Tasten 30, 31, 32, 33 können in jedweder bekannten Weise ausgebildet und zusätzlich auch mit akustischen Signalen oder Tönen hinterlegt sein. Für die vorliegende Anwendung haben sich insbesondere als Niederhub-, Folien- oder als oberflächenmontierbarer SMD-Taster ausgebildete Tasten 30, 31, 32, 33 bewährt, welche sich durch gutes taktiles Verhalten auszeichnen.

3 zeigt ausschnittsweise eine Kommissionierliste 40 zur Verwendung in einer Vorrichtung 10 gemäß 1, bei welcher jedoch die wesentlichen Nachteile bisheriger Picklisten entfallen. Dabei kann es sich um eine „klassische", aus handelsüblichem Papier gefertigte Kommissionierliste 40 handeln, welches bei einem üblichen Gewicht von z.B. 80 g/qm regelmäßig eine gewöhnliche Transluzenz und damit ein hinreichend gutes Durchscheinen des Lichts der Anzeigeelemente 21, 22, 23 gestattet. Insbesondere bei schwererem oder weniger transluzenten Papier können in der Kommissionsliste 40 Durchbrüche 44 korrespondierend zu den in der Vorrichtung 10 angeordneten Anzeigeelementen 21, 22, 23 eingebracht sein, welche eine optisch geführte Anzeige gestatten. Alternativ oder kumulativ können auch Kommissionierlisten 40 zum Einsatz kommen, welche zumindest in den zu den in der Vorrichtung 10 angeordneten Anzeigeelementen 21, 22, 23 korrespondierenden Bereichen aus einem transparenten oder transluzenten Material gefertigt sind. Als transparente oder transluzente Materialien kommen insbesondere Kunststofffolien in Frage; darüber hinaus neben gewöhnlichem auch spezielles transluzentes Papier. In allen Fällen jedoch wird ein Nutzer bei Verwendung vorgenannter Kommissionierlisten 40 in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 derart vorteilhaft optisch durch die Zeilen 41 der Kommissionierliste 40 geführt, wie dies bislang nur bei kostenintensiven bildschirm-gestützten und/oder mit anderen elektronischen Hilfsmitteln ausgestatteten Systemen möglich war.

4a bis g zeigen den beispielhaften Ablauf einer mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 durchgeführten Kommissioniertour. Mittels einer Starttaste 30 (vgl. zu den folgenden Tastenangaben nur 1), beispielsweise ein Ein-Aus-Schalter und/oder ein „zurück-zur-Zeile-1-Taster", werden zwei synchron arbeitende Anzeigeelemente 21 und 22 der ersten zu kommissionierenden Zeile 41a aktiviert (4a). Ein Druck auf die Bestätigungstaste 31 bestätigt die erfolgte Kommissionierung über ein drittes Anzeigeelement 23 in der ersten, abkommissionierten Zeile 41a. Zugleich werden die beiden zuvor leuchtenden Anzeigeelemente 21 und 22 ausgeschaltet und stattdessen die als nächstes zu kommissionierende Zeile 41b angeleuchtet (4b). Nach erfolgter Abarbeitung auch der zweiten Zeile 41b bestätigt ein weiterer Druck auf die Bestätigungstaste 31, dass die zweite Zeile 41b ebenfalls „gepickt" ist, was wiederum durch ein drittes in dieser Zeile 41b angeordnetes Anzeigeelement 23 angezeigt wird. Zugleich wird wiederum über zwei synchron arbeitende Anzeigeelemente 21 und 22 der nächsten Zeile 41c diese als Kommissionierung anstehend angezeigt und die zuvor leuchtenden Zeilenelemente 21 und 22 ausgeschaltet (4c). Stellt der Kommissionierer auf seiner Tour nun fest, das der nächste Lagerplatz gerade belegt ist, so kann er mit Bedienung einer Vortaste 32a die eigentlich anstehende Zeile 41d überspringen und auf den nächsten freien zu kommissionierenden Platz gehen, also z.B. sich die übernächste Zeile 41e als aktiv anzeigen lassen, wobei zugleich die zuvor leuchten Zeilenelemente 21 und 22 wieder erlöschen (4d). Ist die vorgezogene Zeile 41e abgearbeitet, sorgt ein Druck auf die Bestätigungstaste 31, dass die abgearbeitete Zeile 41e als „gepickt" angezeigt wird, und die zuvor übersprungene Zeile 41d angeleuchtet wird (4e). Ist auch der Auftrag dieser Zeile 41d abgearbeitet, wird die nächste, noch nicht abgearbeitete, zu kommissionierende Zeile 41f angeleuchtet (4f). Sind am Ende alle Aufträge abgearbeitet, so leuchten in jeder Zeile 41a, 41b, ... nur noch die dritten Anzeigeelemente 23 in der rechten Spalte (4g). Über den Starttaster 30 kann dann die erste Zeile 41 einer neu obenauf gelegten Liste 40 angeleuchtet und wie zuvor beschreiben abgearbeitet werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ist vorzugsweise an einem üblichen Kommissionierwagen angeordnet, lässt sich aber auch „am Mann" mitführen, wozu ein ergonomisch ausgewogenes Griffelement vorgesehen sein kann. Sie ist denkbar preisgünstig und in jedem bestehenden Lager einführbar. Insbesondere aber kommt die vorliegende Erfindung vorteilhaft ohne aufwendige und teure Displayanschaffungen und Funkinstallationen oder dergleichen aus, obwohl sie eine vergleichbar gute Wegführung bereitstellt. Auch muss der Kommissionierer keine Terminals und/oder Scanner mehr halten. Wie beim klassischen „Pickzettel" erfolgen die „gepickt"-Buchungen und etwaig manuell notierte Fehlmengen oder Beschädigungen am Ende der Tour. Hierfür kann ein Datenübertragungsmittel (nicht dargestellt) vorgesehen ist, mit dem die im Speichermittel 24 abgespeicherten Daten in ein zentrales EDV-System übertragen werden. Die sonstigen wesentlichen Nachteile klassischer Picklisten entfallen jedenfalls vollständig.

Sofern gewünscht oder vorgeschrieben ist, dass die Entnahme der Ware durch Scannung/Plausibilisierung der Entnahme zu prüfen ist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch in Kombination mit einem kleinen off-line Handscanner oder dergleichen verwendet werden (nicht dargestellt). Dazu wird die Kommissioniertour, also die Abfolge der zu kommissionierenden Waren mit Angabe der Platznummer etc. beispielsweise über eine Docking Station oder dergleichen in den Scanner eingelesen.

Der Scanner wird vorzugsweise in einer Hüfttasche mitgeführt, so dass die Kommissionierung also zu 98% der Zeit vorteilhaft „arm-free" erfolgen kann. Lediglich vor Entnahme der Ware entnimmt der Kommissionierer den Scanner und scannt den Lagerplatz, den Bar-Code der Ware und/oder dergleichen. Stimmt die Scannung nicht mit den eingelesenen Daten überein, gibt der Scanner vorzugsweise ein akustisches Warnsignal aus. Sofern der Scanner über ein Display verfügt, kann zusätzlich der richtige Lagerplatz hierauf angezeigt werden. Am Ende der Kommissioniertour lassen sich die gescannten Daten wieder über eine Docking Station eingelesen und so zur Kontrolle und Dokumentation im Lagerrechner speichern.

Alternativ oder kumulativ hierzu kann auch ein Scanner Verwendung finden, welcher unmittelbar mit dem Micro Controller 24 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 kommuniziert, beispielsweise über die blue tooth Technik. So kann dem Scanner letztlich online mitgeteilt werden, wenn der Kommissionierer einen Lagerplatz überspringt, weil dieser momentan belegt ist. Analog überspringt dann auch der Scanner diesen Platz.

Zuletzt lässt sich die vorliegende Erfindung plakativ wie folgt zusammenfassen:

  • – „Lean": mit dem geringst möglichen Aufwand an Identifikation;
  • – „Ergonomisch": optimale Beziehung Anwender zu verwandter Technik;
  • – „Anwenderfreundlich": klar erkennbare optische Wegführung;
  • – „Kostengünstig": gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis; und
  • – „Qualitätsbewusst": die insb. optisch geführten Abläufe sichern eine hohe Zuverlässigkeit und damit Qualität.

10
Vorrichtung zum Kommissionieren von Waren jedweder Art
11
Gehäuse
12
Klemmbügel
13
Fixiermittel
14
Aufnahmen für ansteuerbare optische Anzeigeelemente
15
transparenter Schutz, Kunststoffabdeckung
20
Platine
21
erstes optisches Anzeigeelement, insb. LED oder Laser-Diode
22
zweites optisches Anzeigeelement, insb. LED oder Laser-Diode
23
drittes optisches Anzeigeelement, insb. LED oder Laser-Diode
24
Mikro Controller nebst Datenspeicher
25
Akku-Pack
30
Starttaste
31
Bestätigungstaste
31; 32a, 32b
Vor- und Zurücktasten
33
Stornotaste
40
Kommissionierliste
41; 41a, 41b, ...
Zeilen
42
Spalte
43
Auftragsinformation
44
Durchbruch


Anspruch[de]
Vorrichtung (10) zum Kommissionieren von Waren jedweder Art, mit einem Gehäuse (11) zur Halterung einer Kommissionierliste (40) umfassend diverse in Zeilen (41) und Spalten (42) angeordnete Auftragsinhalte (43), wobei in dem Gehäuse (11) je Zeile (41) wenigstens ein ansteuerbares optisches Anzeigeelement (21, 22, 23) angeordnet ist. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je Zeile (41) mindestens zwei ansteuerbare optische Anzeigeelemente (21, 22) angeordnet sind. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je Zeile (41) drei ansteuerbare optische Anzeigeelemente (21, 22, 23) angeordnet sind. Vorrichtung (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass je Zeile (41) zwei optische Anzeigeelemente (21, 22) synchron ansteuerbar sind. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeelemente (21, 22, 23) aus LEDs und/oder Laser-Dioden gebildet sind. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Bedienelement (30, 31, 32, 33) zur Ansteuerung der optischen Anzeigeelemente (21, 22, 23) vorgesehen ist. Vorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aktivierung des/der Anzeigeelemente/s (21, 22, 23) der ersten zu kommissionierenden Zeile (41a) eine Starttaste (30) vorgesehen ist. Vorrichtung (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bestätigungstaste (31) zur Bestätigung der pro Zeile (41) erfolgten Kommissionierung vorgesehen ist. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Taste (31; 32a, 32b) zur Änderung und/oder Korrektur der zu kommissionierenden Zeilen (41) vorgesehen ist. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Taste (33) zur Stornierung einer zuvor vorgenommenen Funktion vorgesehen ist. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (30, 31, 32, 33) als Niederhub-, Folien- oder als SMD-Taster ausgebildet sind. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine netzunabhängige Energieversorgung (25). Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Steuer- und/oder Speichermittel (24) vorgesehen sind, wobei letztere zumindest den jeweilig abkommissionierten Status quo abspeichern. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Datenübertragungsmittel vorgesehen ist, mit dem Kommissionier-Daten zwischen Steuer- und Speichermittel (24), einem Scannmittel und/oder einem zentralen EDV-System austauschbar sind. Vorrichtung (10) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikation zwischen Vorrichtung (10) und einem Scanner unmittelbar und/oder mittelbar über das zentrale EDV-System erfolgt. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) wenigstens ein Griffelement aufweist. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) Teil eines Kommissionierwagens ist. Kommissionierliste (40) umfassend diverse in Zeilen (41) und Spalten (42) angeordnete Auftragsinhalte (43), dadurch gekennzeichnet, dass die Kommissionierliste (40) aus Papier besteht, in welchem Durchbrüche (44) korrespondierend zu den in der Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 angeordneten Anzeigeelementen (21, 22, 23) angeordnet sind. Kommissionierliste (40) umfassend diverse in Zeilen (41) und Spalten (42) angeordnete Auftragsinhalte (43), dadurch gekennzeichnet, dass die Kommissionierliste (40) zumindest in den zu den in der Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 angeordneten Anzeigeelementen (21, 22, 23) korrespondierenden Bereichen aus einem transparenten oder transluzenten Material gefertigt ist.






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