Die Erfindung betrifft ein Essbesteckteil mit einer Aufsteckvorrichtung
zum Aufstecken auf einen Finger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde das Handling zu verbessern.
Sie ist in der hier beschriebenen Form als Hilfestellung für Ungeübte,
Behinderte oder als Fun-Besteck konzipiert.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
Alle Bestandteile des Fingerbestecks können aus verschiedenen
Materialien, zum Beispiel Holz, Plastik, Metall oder Ähnlichem bestehen. Größe,
Stärke und Form können verschieden sein.
Das Fingerbesteck gleicht im vorderen Teil normalem Besteck.(5
Abb. 9, 10, 11) Der hintere Teil wird dergestalt verändert,
daß das Besteck bzw die Eßstäbchen an den Fingern befestigt werden
können. Dies kann mittels einer Halterung erfolgen, welche über Daumen
und Zeigefinger gestreift wird, oder es kann auch ein elastischer Schuh sein welcher
die Finger aufnimmt (1 Abb. 1, 2).
So bildet das Besteck, bzw. die Eßstäbchen eine Verlängerung
der betreffenden Finger in Form des jeweiligen Besteckteils bzw. Eßstäbchen.
Die Halterung, welche den Finger aufnimmt, kann dabei von unterschiedlicher
Beschaffenheit sein. (1, Abb 1, 2
und 5 Abb. 7, 8). Die Halterung kann
sowohl fester Bestandteil des Besteckes sein, sie kann jedoch auch gesteckt, angeklebt
oder geschraubt sein. Des weiteren kann die Halterung in der Größe veränderbar
sein um sie dem Fingerquerschnitt anpassen zu können. Diese Größenveränderung
kann durch unterschiedliche Techniken herbeiführbar sein. Es kann sich dabei
und Bänder handeln, welche der Fingerdicke dadurch angepasst, dass sie verstellbar
sind. (2 und 3, Abb
6). Diese Verstellbakeit kann durch einen Klettverschluss erreicht werden.
Jedoch kann auch die Mechanik von Kabelbindern angewendet werden. Denkbar ist auch
eine Konstruktion, welche wie ein Gürtel verstellbar ist.
Eine weitere Möglichkeit kann eine Art elastischer Schuh bzw.
ein Gummiband sein welche die Fingerspitze aufnimmt. (1–3,
Abb 2) Wichtig ist dabei, daß die Halterung welche die Fingerspitze
aufnimmt, fest am Finger sitzt um ein gutes Handling des Besteckes zu gewährleisten.
(1–3, Abb
1). Außerdem können die Halterungen fix auf dem Besteck montiert
sein oder aber im Abstand zueinander veränderbar sein.(2,
3, Abb 4)
Zum besseren Halt besitzt das Ess-stäbchen eine schanzenförmige
Auswölbung (2 und 3
Abb 5)
Für die Ausführung Messer Gabel, Löffel bietet sich
die Variante an, wobei der Finger von einer Halterung aufgenommen wird, welche sich
elastisch, U-förmig um den Finger schließt und sich dadurch den verschiedenen
Fingergrößen anpasst (4, 5
Abb 7). Aussen befindet sich eine Riffelleiste (4,
5 Abb 8), welche für zusätzlichen
Halt sorgt, indem ein zweiter Finger die Halterung festhält.
Zweck des Fingerbesteck ist es durch die günstige Platzierung
als Fingerverlängerung, das Handling so zu vereinfachen, daß ungeübte
Kinder oder Erwachsene mühelos von Anfang an, intuitiv damit umgehen können.
Natürlich ist der Spaßfaktor ein ganz wichtiges Verkaufsargument.
Beispielhaft zeigen wir hier jeweil eine Variante mit Ess-stäbchen
(1–3) und mit gebräuchlichem
Ess-Besteck, bestehend aus Messer, Gabel und Löffel (4–5)