Die Erfindung betrifft eine gefüllte Bettware, nämlich eine
Zudecke oder ein Kopfkissen, mit vier Ecken und vier zwischen diesen verlaufenden
Rändern, wobei der die Füllung der Bettware außenseitig überdeckende
Bezugsstoff der Oberseite und der Bezugsstoff der Unterseite durch entlang den Rändern
verlaufende Stege auf Abstand gehalten und miteinander verbunden sind.
Derartige Bettwaren sind insbesondere in Form von Zudecken bekannt
und entsprechen dem Wunsch vieler Verbraucher nach voluminösen Betten beziehungsweise
Zudecken, aber auch Kopfkissen. Es ist bekannt, an den vier Längsseiten oder
Rändern solcher Zudecken Stege verschiedener Höhe bis zum Beispiel 15
Zentimeter einzunähen, wodurch eine derartige Zudecke ein wesentlich größeres
Volumen als eine herkömmliche Steppdecke erhält.
Ähnlich verhält es sich bei Kopfkissen.
Dies führt allerdings zu Schwierigkeiten beim Einsetzen einer
solchen Bettware in einen herkömmlichen Überzug.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, eine gefüllte
Bettware der eingangs genannten Art, also eine Zudecke und/oder ein Kopfkissen,
zu schaffen, bei welcher die Vorteile von entlang den Rändern angeordneten
Stegen erhalten bleiben, aber dennoch die Anbringung und Benutzung von herkömmlichen
Überzügen möglichst einfach sein soll.
Zur Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe ist
die eingangs definierte Bettware dadurch gekennzeichnet, dass die Stege zumindest
im Bereich zweier benachbarter Ecken eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf
verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und dass dadurch die Bettware,
also die Zudecke oder das Kopfkissen, in den Eckbereichen eine verminderte Dicke
hat.
In den Eckbereichen kann dabei die Verminderung der Dicke durch spitz
zulaufende, also an ihren Enden keine Breite mehr aufweisende Stege so gering wie
möglich gehalten werden, jedoch kann auch noch eine gewisse etwas größere
Dicke erzielt werden, wenn die sich vermindernde Breite der Stege nicht ganz bis
zu einer Spitze ausläuft. Vor allem die der Öffnung eines Überzugs
gegenüberliegenden Ecken einer solchen Bettware können so gut in einem
herkömmlichen Überzug auch in dessen geschlossenen Eckbereichen untergebracht
werden. Die Verminderung der Breite beziehungsweise die spitz zulaufende Form des/der
Stege kann durch einen entsprechenden Zuschnitt oder durch Nähte oder Abnäher
erreichbar sein.
Besonders zweckmäßig und bevorzugt ist es dabei, wenn der/die
Stege in allen vier Ecken der Bettware eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf
verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und somit die Bettware an allen
vier Ecken eine verminderte Dicke hat. Dadurch ist es für den Benutzer gleichgültig,
in welcher Weise er die Bettware orientiert, wenn er sie überzieht. In jedem
Falle werden dann Ecken mit einer verminderten Dicke oder sogar mit einer geringstmöglichen
Dicke in den Eckbereichen des Überzugs angeordnet und können so gut darin
untergebracht werden, so dass die Bettware trotz der an den Längsrändern
befindlichen Stege optimal auch in den Ecken der Bettwäsche fixiert werden
kann.
Die die Ränder begrenzenden und abschließenden Stege können
durch einen an der gesamten Bettware umlaufenden oder durch mehrere sich in ihrer
Längserstreckung fortsetzende Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gebildet
sein. Beispielsweise könnte ein einziger derartiger Streifen mit jeweils größerer
Dicke oder Breite vorgesehen sein, der aber an den Stellen, an denen er später
einen Eckbereich bildet oder begrenzt, einer verminderte Breite hat. Es ist aber
auch möglich, für jeden Rand der Bettware einen entsprechenden Steg vorzusehen,
der dann an seinen beiden Enden eine verminderte Breite hat, wobei er dann jeweils
an diesen verminderten Enden im Eckbereich mit dem Nachbarsteg verbunden oder vernäht
wird. Daneben sind auch andere Lösungen denkbar, bei denen beispielsweise die
Stege jeweils zweier Längsseiten für einen Eckbereich zusammenhängen,
so dass nur an zwei diagonal gegenüberliegenden Eckbereichen diese Stege zu
verbinden sind. Auch eine Verbindung von einzelnen Stegen im Bereich einer oder
mehrerer der vier Längsseiten ist möglich.
Für eine möglichst einfache Ausgestaltung und Ausführungsform
ist es günstig, wenn der/die Stege im Nachbarbereich zu der jeweiligen Ecke
an der Schmalseite wenigstens einseitig oder beidseitig abgeschrägt ist/sind
und die Verminderung der Breite als im wesentlichen stetiger Übergang von der
größten Breite zu der Ecke hin ausgebildet ist. Dies führt zu einer
auch an den Ober- und Unterseiten weitgehend glatten und dennoch einfach zu überziehenden
Zudecke beziehungsweise zu einem einfach zu überziehenden Kopfkissen.
Dabei kann der Bereich der Abnahme der Stegbreite geradlinig oder
konkav oder konvex gerundet sein. Die Abnahme der Dicke der Zudecke in den Eckbereichen
kann also je nach Wunsch weitgehend geradlinig oder aber durch die eine oder andere
Rundungsmöglichkeit gestaltet sein.
Die Breite der einzelnen Stege und damit die Höhe der Zudecke
oder des Kopfkissens kann im Randbereich etwa vier, sechs, acht,
zehn, zwölf oder fünfzehn Zentimeter oder einen Zwischenwert davon oder
gegebenenfalls auch mehr betragen und die Breite der Stege und damit die Höhe
der Zudecke oder des Kopfkissens in den Eckbereichen kann die Hälfte oder ein
Drittel oder ein Viertel oder ein Achtel oder ein Zehntel oder einen dazwischenliegenden
Bruchteil der größten Breite der Stege oder der größten Höhe
der Zudecke oder des Kopfkissens betragen oder nur der Gesamtdicke der Bezugsstoffe
entsprechen. Dabei kann auch der größte Wert der Breite der Zwischenstege
mit dem kleinsten Bruchteil und umgekehrt oder jede andere beliebige Kombination
gewählt werden, je nach Gesamtgröße der Bettware und der zur Verfügung
stehenden, insbesondere üblichen Überzug-Wäsche. Der Gesamtdicke
der Bezugsstoffe entspricht die Höhe der jeweiligen Ecke dann, wenn die zu
den Ecken verlaufenden Stege so spitz zulaufen, dass ihre Abmessung und Breite im
Eckbereich nicht mehr vorhanden ist beziehungsweise „null" Zentimeter beträgt.
Günstig ist es, wenn die Bettware, insbesondere als Zudecke,
aber gegebenenfalls auch als Kopfkissen, durch Längs- und Querstege und/oder
-nähte in einzelne mit wärmeisolierendem Werkstoff gefüllte Kammern
unterteilt ist, wobei zumindest die jeweils in einem Eckbereich angeordneten Kammern
von der Mitte aus zu der Ecke hin in ihrer Dicke abnehmend und/oder konisch geformt
sind. Eine derartige konische oder sich verjüngende Form der einzelnen Felder
der Bettware könnte sich dabei aber auch noch zu den Nachbarfeldern oder -kammern
fortsetzen, abhängig davon, über welche Länge die begrenzenden, außen
verlaufenden Stege zu den Eckbereichen hin schmaler werden beziehungsweise konisch
zulaufen.
Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen
Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Bettware, also eine Zudecke oder ein
Kopfkissen, mit außen umlaufendem Steg zur Beabstandung der Ober- und der Unterseite
dieser Bettware, die dennoch aufgrund der Abnahme der Dicke im Eckbereich gut und
bequem mit einem insbesondere herkömmlichen Überzug versehen werden kann.
Dabei sei noch erwähnt, dass unter der Breite der Stege deren
wirksame Breite zwischen den Oberseiten und Unterseiten der Bettware gemeint ist
und auch Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gleichbleibender Breite verwendet werden
könnten, bei denen ein ungenutzter freier Überstand des jeweiligen Steges
im Eckbereich gegenüber der Naht größer ist, so dass zwar die Anfertigung
des Steges beziehungsweise dessen Breite zunächst unverändert bleibt,
die Nähte zur Verbindung dieses Steges mit den Textilteilen von Oberseite und
Unterseite sich in den Eckbereichen aber dennoch einander annähern. Bei einer
solchen Anordnung ergibt sich dann benachbart zu der Naht im Eckbereich ein größerer
ungenutzter Streifen des Randsteges und gegebenenfalls ergibt sich dadurch sogar
die Möglichkeit, im Eckbereich eine Verstärkung der Naht durchzuführen.
Es ist also möglich, dass die wirksame – im Bereich der
Ecken verminderte – Breite der Randstege zum Beispiel bei Randstegstreifen
gleichbleibender Breite durch eine Annäherung der Nähte in den Eckbereichen
gebildet ist. Dies stellt ebenfalls eine Möglichkeit dar, die Breite der Stege
in den Eckbereichen zu vermindern.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in stark schematisierter Darstellung:
1 eine perspektivische Draufsicht einer erfindungsgemäß
als Zudecke ausgebildeten Bettware, deren Randstege jeweils zu den vier Ecken der
Zudecke hin eine verminderte Breite haben,
2 eine Ansicht der Stirnseite der Zudecke gemäß
1,
3 eine Ansicht der Längsseite der Zudecke gemäß
1,
4 eine Ansicht der Stirnseite einer abgewandelten Zudecke,
bei welcher die Stege in den Eckbereichen spitz zulaufen, also die Breite der Stege
bis auf „null" abnimmt,
5 einen einzelnen Seitensteg, der an den kürzeren
Seitenrändern oder Stirnseiten der Zudecke zwischen den Bezugstoffen der Oberseite
und der Unterseite dieser Zudecke vorgesehen ist,
6 eine der 5 entsprechende
Darstellung eines Steges für einen längeren Längsrand der erfindungsgemäßen
Zudecke,
7 eine der 5 entsprechende
Darstellung eines Seitensteges, dessen Breite dadurch soweit wie irgend möglich
abnimmt, dass die Enden dieses Seitensteges spitz zulaufen,
8 eine der 1 entsprechende
Darstellung der Zudecke, wobei deren an sich nicht sichtbare Unterteilung im Inneren
durch Längs- und Querstege sichtbar ist,
9 eine perspektivische Draufsicht einer erfindungsgemäßen
als Kopfkissen ausgebildete Bettware, deren Randstege jeweils zu den vier Ecken
des Kopfkissens hin eine verminderte Breite haben, sowie
10 eine Seitenansicht des Kopfkissens gemäß
9 mit Blick auf einen in seiner Breite zu den Ecken
hin abnehmenden Randsteg.
Bei der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsformen
erhalten in ihrer Funktion übereinstimmende Teile oder Bereiche auch bei abweichender
Form oder Gestaltung übereinstimmende Bezugszahlen.
In den Zeichnungen sind gefüllte Bettwaren dargestellt. Dabei
zeigt 1 bis 8 eine im
Ganzen mit 1 bezeichnete Zudecke und 9 und
10 ein im Ganzen mit 10 bezeichnetes Kopfkissen.
Beides sind gefüllte Bettwaren mit vier räumlich gestalteten Ecken
2, dass heißt, auch an diesen vier Ecken 2 haben die Zudecke
1 und das Kopfkissen 10 eine gewisse Dicke oder Stärke. Der
die nicht dargestellte Füllung dieser Zudecke 1 oder dieses Kopfkissens
10 außenseitig überdeckende Bezugsstoff 3 der Oberseite
und der Bezugsstoff 4 der Unterseite sind dabei durch entlang den zwischen
den Ecken 2 verlaufenden Rändern dieser Zudecke 1 oder des
Kopfkissens 10 verlaufende Stege 5 auf Abstand gehalten, dass
heißt, die Bezugsstoffe 3 und 4 sind durch diese randseitigen
Stege 5 an allen vier Seiten der Bettware auch miteinander verbunden und
ergeben die gewünschte Gesamtdicke der gefüllten Bettware und die Stege
5 übergreifen deren Füllung an den Seiten.
Dabei erkennt man in allen Figuren und besonders deutlich in den
2 bis 7 und
10, dass die Stege 5 jeweils im Bereich der
Ecken 2 eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite
haben, so dass die Zudecke 1 oder das Kopfkissen 10 in den Eckbereichen
2 gegenüber ihrem mittleren Bereich eine verminderte Dicke haben.
Dies erleichtert das Anbringen eines üblichen Überzugs, dass heißt,
die Zudecke 1 oder das Kopfkissen 10 können trotz ihrer erheblichen
Gesamtdicke gut in einen herkömmlichen Überzug eingefügt werden.
Gemäß den 4, 7
und 10 kann sich dabei die Breite der Stege
5 dadurch bis auf „null" vermindern, dass diese Stege
5 jeweils zu den Ecken hin spitz zulaufen. Dies ergibt dann im jeweiligen
Eckbereich gemäß 4 und auch gemäß
9 und 10 die geringstmögliche
Dicke.
In den 5 und 6
sind dabei unterschiedlich lange Stege 5 dargestellt, die beispielsweise
für die unterschiedlichen Seitenabmessungen der Zudecke 1 vorgesehen
sein könnten. Für die beiden kürzeren Seiten der Zudecke
1 werden jeweils die kürzeren Stege 5 gemäß
5 und für die längeren Seiten-Rändern
der Zudecke 1 die Stege 5 gemäß 6
verwendet. Ferner könnten Stege 5 gemäß 5
auch bei einem Kopfkissen 10 beispielsweise an allen vier Seiten dieses
Kopfkissens 10 vorgesehen sein, wenn es sich um ein quadratisches Kopfkissen
handeln soll.
Es ist also vorgesehen, dass die die verschiedenen Ränder begrenzenden
Stege 5 jeweils durch mehrere einzelne Textil-, Stoff- oder Folienstreifen
gebildet sind, die sich in ihrer Längserstreckung jeweils im Eckbereich fortsetzen
und im Bereich der Ecken 2 an ihren schmalsten Stellen miteinander in Gebrauchsstellung
verbunden oder vernäht sind.
Dabei erkennt man anhand der 5 und
6, dass die Stege 5 jeweils im Nachbarbereich
zu der Ecke 2 an ihren Schmalseiten beidseitig abgeschrägt sind, wodurch
sich die gewünschte Verminderung der Breite ergibt, die dabei als im wesentlichen
stetiger Übergang von der größten Breite bis zu der jeweiligen Ecke
2 hin ausgebildet ist. Die Abschrägung der Schmalseiten beziehungsweise
Breitenverminderung ist gemäß 5 und
6 oder 7 also an den jeweils
aneinander entgegengesetzten Enden der Stege 5 sich konisch verjüngend
ausgebildet, wobei die geringste Breite aller Stege 5 an beiden Enden jeweils
übereinstimmt, so dass die kürzeren und die längeren Stege
5 an den Ecken 2 gut zusammenfügen oder zusammennähen
lassen und sich gut fortsetzen können.
Gegebenenfalls könnte man die Verminderung der Breite der Stege
5 aber auch durch einen nur einseitige Abschrägung der Schmalseiten
erzielen.
4 zeigt dabei nur eine der Seitenansichten der Zudecke
1, zu welcher eine analoge Ausbildung des Steges 5 gehört,
der im Eckbereich angeschlossen ist und ebenfalls spitz zuläuft. Eine analoge
Seitenansicht eines Kopfkissens 10 zeigt 10.
Die größte Breite der einzelnen Stege 5 und damit
die größte Höhe oder Dicke der Zudecke 1 oder des Kopfkissens
10 kann im Randbereich beabstandet von den Ecken 2 etwa vier,
sechs, acht, zehn, zwölf oder fünfzehn Zentimeter oder einen Zwischenwert
davon oder gegebenenfalls sogar mehr betragen. Die geringste Breite der Stege
5 und damit die Höhe der Zudecke 1 oder des Kopfkissens
10 in den Eckbereichen 2 kann demgegenüber die Hälfte
oder ein Drittel oder ein Viertel oder ein Achtel oder ein Zehntel oder ein Zwölftel
oder einen dazwischen liegenden Bruchteil der größten Breite der Stege
5 oder der größten Höhe oder Dicke der Zudecke
1 oder des Kopfkissens 10 betragen. Dies ergibt die vor allem
in 1, 4 und
9 und 10 erkennbare Abnahme
der Dicke der Zudecke 1 beziehungsweise des Kopfkissens 10 in
deren Eckbereichen 2.
Die durch spitz zulaufende Stege 5 erreichbare größstmögliche
Abnahme der Dicke der Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 zu den
Eckbereichen 2 hin ist dabei beispielhaft für eine
Ansicht der Zudecke in 4 und schematisiert für
eine Ansicht des Kopfkissens 10 in 10 dargestellt.
In der Praxis wird der Übergang zu den Ecken 2 gemäß
9 eher etwas gerundet verlaufen.
In 8 ist dargestellt, dass die Zudecke
1 durch Längs- und Querstege 6 in einzelne mit wärmeisolierendem
Werkstoff oder Federn gefüllte Kammern 7 unterteilt ist, wobei die
jeweils in einem Eckbereich 2 angeordneten Kammern 7a von der
Mitte der Zudecke aus zu den Ecken 2 hin konisch und in ihrer Dicke abnehmend
geformt sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist also die Länge des Bereiches,
in welchem die Stege 5 von ihrer größten Breite zu der geringsten
Breite abnehmen, etwa gleich der Seiten-Abmessung einer solchen Kammer
7a.
Auch das Kopfkissen 10 gemäß 9
könnte gegebenenfalls in zwei oder eventuell vier oder noch mehr Kammern unterteilt
sein, wobei dann die im Eckbereich 2 angeordneten Kammern analog wie die
der Zudecke gemäß 8 geformt sein können.
In 5 ist bei dem dort dargestellten Randsteg
5 an der für den Betrachter unteren Abnahme der Gesamtbereite durch
unterbrochene Linien angedeutet, dass gegebenenfalls die Breite des Steges
5 in Ausgangslage oder bei seinem ersten Zuschnitt bis zu dem Ende oder
bis zu beiden Enden gleich bleiben könnte und die Nahtführung dann aber
der mit durchgezogener Linie dargestellten Abnahme der Breite entsprechen könnte.
Es ergäbe sich dann ein Überstand gegenüber der entsprechenden Naht,
der von den unterbrochenen Linien begrenzt ist und entweder umgeschlagen oder im
Inneren der Zudecke seitlich abgeknickt sein könnte. Für die nähende
Person ist es jedoch einfacher, wenn die Abnahme der Breite der Stege
5 in den Eckbereichen 2 durch einen entsprechenden Zuschnitt gemäß
den 5, 6 oder
7 vorgegeben ist.
In den Figuren ist jeweils dargestellt, dass der Bereich der Abnahme
der Stegbreite geradlinig ausgebildet sein kann. Dabei nimmt die Breite der Stege
5 also stetig ab und kann gemäß den 4,
7 und 10 sogar spitz zulaufen.
Anstelle dieser geradlinigen Abnahme der Stegbreite kann diese Begrenzung
der abnehmenden Stegbreite beziehungsweise der dort angewandte Nahtverlauf auch
konkav oder konvex gerundet sein, wie es in 9 anhand
des Kopfkissens 10 angedeutet ist, was aber auch bei der Zudecke
1 der Fall sein könnte. Auf diese Weise kann die Abnahme der Dicke
der Decke 1 oder des Kopfkissens 10 zur Ecke 2 hin bei
einem konvexen Verlauf dieser Begrenzung zunächst langsamer beginnen und dann
immer mehr zunehmen. Auch ein konkaver Verlauf wäre denkbar, bei welchem die
Verminderung der Dicke zunächst stärker und dann immer geringer verläuft.
Die rechteckige Bettware, Zudecke 1 oder Kopfkissen
10, mit vier Ecken 2 und vier zwischen diesen Ecken
2 verlaufenden Rändern weist zur Verbindung des die Füllung dieser
Bettware außenseitig überdeckenden Bezugsstoffs 3 der Oberseite
und des Bezugsstoffs 4 der Unterseite entlang den Rändern verlaufende
das Innere der Bettware abschließende Stege 5 auf, wodurch diese Bezugsstoffe
3 und 4 auf Abstand gehalten und miteinander verbunden sind. Da
die Stege 5 im Bereich der Ecken 2 jeweils eine gegenüber
ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben, hat die Zudecke 1
oder das Kopfkissen 10 in den Eckbereichen 2 eine gegenüber
ihrem mittleren Bereich verminderte Dicke und kann dadurch trotz ihrer relativ großen
Gesamtdicke gut in einen üblichen Wäsche-Überzug eingeführt
oder eingefügt werden.