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Dokumentenidentifikation DE202007008797U1 20.09.2007
Titel Motorisch betriebener treppengängiger Wagen
Anmelder Landsberg, Gerhard, 66894 Rosenkopf, DE
DE-Aktenzeichen 202007008797
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.09.2007
Registration date 16.08.2007
Application date from patent application 21.06.2007
IPC-Hauptklasse B62B 5/02(2006.01)A, F, I, 20070621, B, H, DE

Beschreibung[de]

Ältere/schwächere Menschen haben oft Schwierigkeiten, schwere Gegenstände z.B. Einkaufstaschen, Bierkästen etc. zu transportieren. Für den Transport auf ebenem Gelände helfen da die sog. Einkaufstrollies. Diese versagen aber gerade da, wo der Transport am schwierigsten ist, nämlich auf Treppen.

Ein Gerät, das dieses Problem löst, muss leicht, einfach und preislich erschwinglich sein. Solch ein Gerät ist nicht am Markt. Geräte, die ich in den Patentschriften gefunden habe, sind aufwändig, unhandlich, schwer etc.. Sie sind also für den genannten Zweck nicht brauchbar.

Fundstellen:

  • IPC Hauptklasse B 62 B 5/02
  • Veröffentlichungsnummer
  • AT 000 000 224827 E
  • CA 000 00 2312718 A1
  • DE 00 00 29721477 U1
  • ED 000 00 1034106 B1
  • RU 000 00 2201367 C2
  • US 000 00 6341784 B1

Gegenstand der Erfindung ist ein zweirädriger Wagen, der auf ebenem Gelände wie ein handelsüblicher Einkaufstrolly benutzt werden kann, der aber mittels einfachem elektromotorischem Antrieb Gegenstände auch über Treppen transportieren kann.

Die Treppensteigfähigkeit wird erreicht durch beidseitig angeordnete rotierende Hebearme.

1 zeigt einen solchen treppengängigen Wagen in der Seitenansicht:

Der rotierende Hebearm (1) hebt den Wagen über die Treppenstufe. Beim Abrollen der Lauffläche auf der Treppenstufe wird der Wagen vorgeschoben und schließlich abgesetzt, so dass das Laufrad (5) wieder auf dem Boden steht. Danach kann der Hebearm zur nächsten Stufe weiterdrehen.

Der mit einem Akkumulator betriebene Getriebemotor (2) sorgt für den Antrieb.

Ein Schutzgitter (3) verhindert eine Kollision zwischen Hebearm und Ladung.

Mittels Tastschalter (4) an der Deichsel wird der Bewegungsablauf kontrolliert (vorwärts/rückwärts).

Ein Belag aus weichem Material (PVC o.ä.) an der Wagenvorderkante (6) verhindert eine Beschädigung der Treppenstufe.

2 zeigt ein Beispiel des rotierenden Hebearms im Detail:

An der Hebenase (9) ist der Radius – bezogen auf die Antriebswelle (7) – größer als die Laufradhöhe (8), damit der Wagen sicher über die Treppenstufenkante gehoben wird. Danach wird der Radius kleiner, damit das Laufrad schließlich wieder abgesetzt wird.

Der Hebearm ist ausgerüstet mit einer Auflageverbreiterung (10), um eine Beschädigung der Treppe zu vermeiden, und einem rutschfesten Belag (11), um eine sichere Funktion zu gewährleisten.

3 zeigt eine modifizierte Version:

Hier heben beidseitig zwei Hebearme den Wagen über die Treppen.

Diese Konstruktion ist unwesentlich aufwändiger, sperriger und teurer. Sie zeichnet sich aber durch einen gleichmäßigeren Treppengang aus und ist deshalb angenehmer zu handhaben.

Ein breiterer, stabilerer Wagen gleicher Bauart mit stärkerem Motor kann auch zum Transport auf Treppen von wirklich schweren Gegenständen, wie Waschmaschinen, Parkettschleifmaschinen etc. eingesetzt werden.


Anspruch[de]
Zweirädriger Wagen zur Beförderung von Lasten auch über Treppen, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig angeordnete und mit elektromotorischem Antrieb rotierende Hebearme (1) den Wagen auf die nächste Treppenstufe heben, ihn vorschieben und ihn schließlich absenken, so dass die Laufräder auf der (nächsten) Treppenstufe stehen. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebearme mit einer Auflageverbreiterung (10) und einem rutschfesten Belag (11) versehen sind. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch seitlich angebrachte Schutzgitter (3) eine Kollision zwischen Ladung und rotierenden Hebearmen vermieden wird. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktion durch einen an der Deichsel angebrachten Tastschalter (4) (vorwärts/rückwärts/stopp) gesteuert wird. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Belag aus weichem Material an der Wagenvorderkante (6) eine Beschädigung der Treppenstufe verhindert.






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